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Lisa und Ben sind zum Wandern in Norwegen – die zweite Vorliebe, die die beiden Studenten neben ihrem leidenschaftlichen Sex miteinander verbindet. Allerdings hat Ben eine Vorliebe für Outdoor-Sex, wozu er Lisa bisher noch nie hatte verführen können. Als sich die junge Frau mit dem sensationellen Po auf der Kuppe eines Berges dann doch auf Spontansex einlässt, kann sie sich kaum von dem Gefühl befreien, beobachtet zu werden – auch wenn sie weiß, dass das eigentlich ausgeschlossen ist. Ein heimlicher Beobachter? Hier oben auf diesem Berg? Unmöglich! Oder? In der Serie „Sinnliche Augenblicke“ erzählt Kirsten Steiner in loser Folge von erotischen Begegnungen an besonderen Orten oder in besonderen Situationen.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Was für ein Hintern! Obwohl Lisa nun schon seit drei Monaten seine Freundin war, war er immer wieder fasziniert von ihrem schönen Po. Natürlich wusste Ben längst, wie sie nackt aussah und wie ihre wundervollen Rundungen sich anfühlten. Aber in dieser kurzen Wanderhose wirkte ihr Hinterteil noch knackiger. Er hatte ihr beim Aufstieg zur Bergkuppe wieder einmal den Vortritt gelassen – damit sie das Tempo bestimmen könne, wie er es auf dieser Wanderung immer mal wieder begründet hatte. Tatsächlich aber suchte er einfach nur den freien Blick auf ihren Po. Und dafür war nichts besser, als ein Weg, der bergauf führte. Erfreulicherweise saß auch ihr Rucksack nicht allzu tief.
Beinahe bedauerte er es, als sie schließlich oben angekommen waren. Die Aussicht, die sich ihnen hier auf dem baumlosen Gipfel bot, war ebenfalls faszinierend – wenn auch natürlich von völlig anderer Art. Weit unten im Tal erstreckte sich der niedrige Birkenwald, im Süden waren an den Nordhängen einiger Berge noch Schneereste zu erkennen, weit im Westen ließ sich mit ein bisschen Fantasie sogar der Atlantik erahnen. Allerdings wusste Ben nicht so recht, ob das nicht eher eine optische Täuschung war. Auch mit dem Fernglas konnte er das nicht so recht ausmachen. Es war doch eine ziemliche Entfernung, praktisch über ganz Norwegen hinweg. Himmel und Meer flossen bei solchen Distanzen ineinander. Hoch genug für einen solchen Blick waren sie aber vermutlich. Und die Fernsicht an diesem wolkenlosen und sehr klaren Sommertag war auch grandios. Als er das Glas wieder absetzte, strahlte er Lisa an.
„Fantastisch! Dafür hat sich der Aufstieg gelohnt, findest du nicht?“
Sie nickte. Er sah ihr an, dass sie erschöpft war, aber ebenso glücklich wie er, dass sie auf diesen Berg gestiegen waren, der ein ganzes Stück abseits der offiziellen Wanderroute lag.
Ben war gern im norwegischen Fjäll. Skandinavien war seine Welt. Seit Jahren kam er immer wieder nach Lappland, um in den Bergen zu wandern. Mal auf dem Kungsleden, aber genauso gern suchte er sich auch Routen abseits des berühmten Fernwanderwegs. Wenn man ein kleines Zelt dabeihatte, war man unabhängig. Manchmal war er mit einem guten Freund gewandert, einmal auch allein. In diesem Jahr hatte er erstmals weibliche Begleitung.
Dass Lisa sofort zugesagt hatte, ihn nach Lappland zu begleiten, hatte ihn begeistert. Er musste zwar manchmal auf sie warten, weil er besser trainiert war als sie, aber was machte das schon? Beim Wandern ging es ja schließlich nicht um Tempo. Es ging um das Naturerlebnis und faszinierende Aussichten – etwa auf Berge, Wälder, Seen, Rentiere oder ein knackiges weibliches Hinterteil. Warum er ihr beim Weg bergauf gern den Vortritt ließ, behielt er jedoch lieber für sich.
Lisa mochte es nicht so gern, wenn er ihre Brüste oder ihren Po länger betrachtete. Vor allem, wenn sie nackt war, wollte sie sich am liebsten irgendwie verstecken. Da hatte sie eine kleine Macke. Wollte man einen Exhibitionisten beschreiben, so war Lisa das exakte Gegenteil davon. FKK oder auch nur der Besuch einer öffentlichen Sauna kamen für Lisa nicht infrage – was Ben sehr bedauerte. Aber vielleicht würde sie da mit der Zeit ja etwas lockerer werden. Er hoffte es sehr.
„Wo übernachten wir heute?“, wollte sie wissen.
Ben sah auf seine Karte und zuckte mit den Schultern:
„Die nächste Schutzhütte erreichen wir heute nicht mehr. Wir werden das Zelt aufschlagen müssen. Vielleicht bleiben wir einfach hier oben?“
