Ein spiritueller Pfadfinder - Erik Wind - E-Book

Ein spiritueller Pfadfinder E-Book

Erik Wind

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Beschreibung

Liebe Weltfamilie, Ich bin du, und du bist Ich, wie im Himmel so auf Erden. Dieses Buch ist ein Versuch die höhere Wirklichkeit, die in jedem Menschen angelegt ist, zu erwecken. Wie finden wir Seelenheil in dieser nach Zerstreuung schreienden Zeit? Wie finde ich nach Hause und zu meinem inneren Kinde zurück? Was können wir tun, um unser volles Potential zu entfalten? Diese und andere metaphysische Fragen sollen dazu einladen, unsere Urerinnerung wach zu rufen: Wer sind wir? Dieses Buch soll helfen, das Leben als Erkenntnisweg zu betrachten, und dabei helfen, den Aufstieg in die höhere Dimension vorzubereiten. Auch gibt es Einblicke in die Beschaffenheit unserer Welt und dessen geistiger Materie. Geistige Gliedmaßen

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Seitenzahl: 99

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Erik Wind

Ein spiritueller Pfadfinder

Der erwachende Mensch - Die Weltfamilie

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Ein spirituelles Pfadfinderbuch - Der Erwachende Mensch

Namasté Weltfamilie! - Vorwort

Seelenerinnerung I: Hoffnung ist Neubeginn

Seelenerinnerung II – Der Himmel in Uns

Seelenerinnerung III – Die individuelle Persönlichkeit

Seelenerinnerung IV – Das Innere Kind – Die Fantasie und Inspiration

Seelenerinnerung V – Der erwachte Mensch

Seelenerinnerung VI – Erdung

Seelenerinnerung VII - Die Beschaffenheit unserer Wirklichkeit

Seelenerinnerung VIII - Das Vermächtnis unserer Geisteskultur – Bildung unserer Natur

Anhang

Spende

Impressum neobooks

Ein spirituelles Pfadfinderbuch - Der Erwachende Mensch

Namasté Weltfamilie! - Vorwort

Erstmal Danke! Meine ersten Worte, die ich an euch richten möchte, sollen die Glücklichsten, Wonnevollsten Silben sein, die alles weitere, worum sich das Leben im Sinne des Erwachenden Bewusstseins handelt, einleiten. Bevor du weiter zu lesen beginnst, gewähre doch gerne dem Licht und dem Frieden einen kurzen Moment, sich zu entfalten. Richte dich auf, atme tief durch, und fühle dein großes Herz.

Worte mögen immer nur wie eine Stütze sein, ein kleines Spieglein, wohinter sich eine ganz neue, harmonische Welt erschließt. So sind Worte nur magische Zugabe auf dem Weg zum Verständnis, drum behandle sie gerne so, als wären sie dir lieber Leser, eigens entsprungen. Bitte segne sie daher ab und prüfe sie mit eigenem Herzen.

Und darum soll es uns gehen: Die Barrieren vom Ich und Du aufzuheben, um ein größeres Wir Gefühl zu schaffen, wo die Nächstenliebe im Zeichen der Einheit als unsere Blume des Lebens blüht. Wir, als Zelebranten und Erkenner von dem, was wir so wunderschön, wie gemalt vorfinden und unser zu Hause nennen, sollten unsere Erde nur noch beschenken, indem wir sie wieder zum Raum für Zeremonien machen, indem wir Regenbogenbrücken zum Paradies der Kindheit knüpfen und uns Begegnungszentren schaffen, wo die Seele ihren Urzustand helllichter Ausgelassenheit und damit die pure Offenheit erfahren kann. Haben wir diesen verjüngten Zustand erst einmal verinnerlicht, bleibt uns Zöglingen nichts anderes übrig, als die volle Verantwortung für unser Handeln zu übernehmen, darüber hinaus verantwortungsvoll mit unseren Ressourcen umzugehen, und jeden einzelnen Bewohner wie unserer eigenes Geschwisterkind zu beschützen, zu schätzen, zu spiegeln und ihn damit in die tiefe Wolkenpracht zu ziehen, die der universellen Liebe vorausgeht.

Was alle Dichter und jeder gescheite Denker und Geistliche, und auch die Künstler, die Naturforscher, Musiker und Heilande vor mir verstanden: Es gilt zu schenken, und dies allein, sollte unsere Sendung, unser Fußabdruck sein; das Bestmögliche im Sinne der Weltfamilie und im Sinne der Erde, aus unseren Gaben hervorgebracht zu haben. Ich möchte die gesamte Luft aufnehmen, die mir zur Verfügung steht, um uns im Wandel des Bewusstseinssprungs zu unterstützen. Wir alle können es spüren, es geht gerade etwas Gewaltiges in uns vor. Es ist die Weltseele, die sich gerade in einen neuen Rhythmus einzuleben versucht. Wir befinden uns derzeit im aufsteigenden Dwapara Yuga Zeitalter, was am großen Rad so viel bedeutet, wie Dimensionsaufstieg und Erwachen. Davon ausgehend, spüren wir, wie wir uns jeden Tag immer mehr erinnern können, an das was einst war, an das, was wieder kommen wird: Das goldene Zeitalter. Vor allem aber erinnern wir uns an unsere alten Werte; jeden unter unseren Schirm der Liebe zu spannen, erinnern uns, wer wir sind, und wovon wir ausgegangen: Von Seelenzauber geleitet und von Licht beflügelt. Der Zugang zur universellen Quelle, zu unserer Seelenmutter Akasha öffnet sich, weil wir uns öffnen und die astralische Flamme von unserer Stirn aufstehen sehen, sprich: Weil wir unser Herz weiten und unsere Frequenz erhöhen. Was bedeutet das für uns? Wir lassen sprichwörtlich uns Selbst los, transzendieren uns und treten in ein unmittelbares Verhältnis zu Gott, eben auch zur Quelle, die eigentlich nur darauf wartet, dass wir sie finden und daraus zu schöpfen lernen. Daher auch das Wort „Schöpfer“, ein Wort, welches ich mit der (Wieder)-Vereinigung, der „unio mystica“ gleichsetzen möchte.

Pforten öffnen sich dort, wo Außen und Innen Eins werden, wo zwischen allem, was durch Polarität getrennt gewesen, eine Versöhnung geschieht, und alle Gegenteile als Stamm des einen Baumes erkannt werden, der die Liebe zum Namen trägt, und sich durch Himmel und Erde, in der Krone, wie in der Wurzel, sprich, wie Oben im Weltenall, so im Seelengrund, als Abbild im Menschen versinnbildlichen lässt. Daher ist die Liebe pure Selbsterkenntnis, und eben auch der Schlüssel zum Stamm, unserer DNA und Universellen Quelle. Eine Möglichkeit: Aufzuwachen. Man muss also kein Pfadkünstler, und auch kein Prophet und Heiland sein, die ohne Hin nur Namen unserer Unendlichkeit und Wandlungsfähigkeit sind, um in den tiefen Stollen der Weltgeheimnisse einzudringen. Es reicht voll und ganz du Selbst zu sein, denn jeder ist potentieller Fackelträger und Gesandter des Himmels.  Darum liegt es mir am Herzen, wenn du lieber Leser dieses Buch teilst und gleich mir, den Namen einer großen Hoffnung, unser Licht in die Welt streust. Vielleicht mag sich im Laufe unserer Lebensreise ein Übersetzer der Herzen finden, der sich auserkoren sieht, dieses Werk in andere Sprachen zu transferieren. Denkt daran: Die Sprache ist unser Obdach. Die Dankbarkeit ist unser Denken. Und die Möglichkeit, auf all das zu hören, was von unserem Herzen ausgeht, es nicht abzutun, sondern hochleben zu lassen, das macht uns Menschen. Danke, dass du mir wie einem Bruder vertraust und mich nun in die tiefen unseres Bewusstseins begleitest.

Seelenerinnerung I: Hoffnung ist Neubeginn

Große Zeiten werfen ihren Lichtkreis bereits voraus. Der erwachte, bewusste Mensch ist daher keine Utopie. Er IST bereits, prophezeit und angelegt in jedem von Uns.

Ich möchte unseren Dialog mit heilträchtigen Einstiegsfragen beginnen und einen Sternenschirm über uns spannen, damit ihr seht, was wir im Glücke dieser Welt tun können, und wo wir anzusetzen haben, damit unser dringendes Bedürfnis nach spiritueller Heimkehr ihre Substanz, ihren Raum, ihren Lebenssinn finden kann. Es sind die Fragen, die der kantschen Philosophie angelehnt sein möchten, die jedoch eigens konzipiert sind, um unseren seelischen Vorfrühling und unsere Heilung gebürtig einzuleiten.

Welche Anlagen und Gaben bringe ich mit auf meinem Wege und was kann ich dafür tun mein volles Potential zu entwickeln?

Welche Aufgaben hält mein Leben für mich bereit?

Was hält mein Ich noch gefangen?

Wie finde ich Seelenheil?

Und Herrgott, wie finde ich nach Hause, zum Inneren Kinde zurück?

Welche Aussichten haben wir für die Zukunft?

Bevor wir endgültig unsere Reise starten, möchte ich darauf Aufmerksam machen, das jedes Schicksal und jedes Leben andere Erfahrungsbereiche generiert, die sich unsere Seele zum Wachstum erwählt. Dennoch möchte ich einen Weitblick schildern, der versucht ist, jedes Leben als ein Höhergewolltes, als eine potentielle Kraft zu sehen, als einen Weg, der nur die unendliche Pfade beschreibt, die nach langer Lehrzeit zur Erleuchtung, zur Aussöhnung, zum ganzheitlichen Erwachen führen. Seid euch deshalb bewusst, das ihr hier nur Hinweise und Erinnerungen erhaltet, denn wie bei jeder Lehre gilt auch hier die Einsicht des Siddhartha, dass man Weisheit unmöglich lehren, das man Erleuchtung nicht im Außen erlangen, sondern aus einer höheren, zeitlosen Quelle, also in der eigenen Brust schöpfen muss. Es geht also nicht darum, dass ihr mit mir in allen Punkten übereinstimmt und mich für Wahr haltet,- es geht vielmehr um die Wahrheit in Euch, um das, was euch existentiell betrifft. Meine Schrift beginnt daher erst „Wahres“ zu sprechen, wenn sie in euch hinein dringen kann, und das tut sie am besten mit Schwung, damit sie den inneren Phönix befeuert, der in euch auf die »Auferstehung« wartet. Und nun wünsche ich euch Leichtigkeit und innere Freudigkeit des Erkennens und Selbst-Entdeckens. Gesegnet seid ihr!

In vielen Momenten unseres Lebens können wir das Licht schon in unserer Mitte finden, vor allem dann, wenn wir Freundschaft und Liebe teilen, an einem lächelnden Kinderblick genesen, oder für einen Moment Inne halten, die Augen schließen, uns der Sonne hingeben. Wir merken also schnell, dass es die kleinen, leichten, alltäglichen Geschenke des Lebens sind, die uns erweitern und auf die Schönheit des Daseins aufmerksam machen. Sie stimmen uns »enthusiastisch«, was ein Wort der alten Griechen ist, und so viel bedeutet wie „Gottgefüllt“. Ich dichte es etwas um, und sage „Gott gefühlt“ und sehe den schönsten Traum des Menschen darin, Angenommen zu Sein, Verherrlicht, Hinaufgehoben auf eine Stufe, wo es keine Schuld, kein Ungenügen, wo es das Hässliche und Schlechte, die Sünde nicht gibt, sondern nur das Gute, Wahre, Ewige und Schöne. Diese platonischen Werte zu verinnerlichen, mag der erste Schritt in die alten Heiligtümer sein, wo Gott nicht eine einzelne Götzenfigur ist, sondern Impuls und Herzenskraft eines jeden Wesens. Dazu ein Zitat von meinem erleuchtet Bruder Rilke:

»Alles was wir leisten können, ist uns restlos Erkennen in der irdischen Erscheinung. «

Und damit kommen wir auf unsere erste inspirierende Frage zu sprechen, - Welche Anlagen und Gaben bringen wir auf unseren Lebensweg mit, und was können wir tun, um unser Potential zu entwickeln?

Einstimmig werden die Weisen dieser Welt zu verstehen geben, dass wir aus der Liebe geboren wurden, und als Kinder zu Oberst alle Dinge um uns nicht mit kühler »ratio« wahrnehmen, sondern mit Bewunderung, mit Liebe und Ehrfurcht. Ein neuer Anfang bringt auch neue Sterne mit sich, neue Augen, den Tau aus alten Tagen.

»Und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne,

Der uns beschützt und der uns hilft, zu leben.« Hermann Hesse

Jener Zauber ist ein Wunder, dass wir uns selbst kennen lernen dürfen, um die Welt tiefgreifender zu erfahren. Ja, man darf es sich wohl trauen zu sagen: Wir sind das Wunder. Wir sind die Natur. Wir sind unser Sinn. Wir sind unsere Hauptaufgabe. Und unser Ziel ist es, jeden einzelnen Tag zum Tag der Heilung zu machen, zum Tag des Innewerdens, zum Tag unserer kühnsten Träume und Erinnerungen. Daher lernen wir, um zu lehren. Bis wir »Ganz« geworden sind, erzgesund, engelhaft, bereit aus dem Erdkreislauf von Leben und Sterben auszutreten.

Ein knallharter Optimist mit gefalteten Händen würde jetzt sagen: »Unsere Reise auf der Erde währt nur so lange, bis wir unsere unsterbliche Seele endgültig erkannt haben, und uns neuen Ufern entgegensenden können. Unsere Entwicklung hört keines Wegs mit dem Tod des physischen Körpers auf. «

Unsere natürliche Neugierde und Wissbegier ist unser Antrieb, damit wir uns den Weg aus dem dunklen Eidotter in die erfrischende Morgenkühle des neuen Tages bahnen, und jeden Tag dankbar zu erleben, um würdig dorthin zurück zu kehren, wo wir alles Erlebte und Aufgenommene verarbeiten können. Es soll im Leben nicht darum gehen, auf diesen Erlebnissen zu beharren, sie im Munde tot zu wiegen, sondern ihnen genügend Raum zu geben, neue Erlebnisse zu kreieren, neue Erfahrungen, an denen wir wachsen können. Wir werden bald noch deutlicher erkennen, dass es im Leben nur darum geht, sich bestmöglich zu entfalten, um unser Höchstes, die Liebe zum Leben zu entwickeln, und zum bewussten Schöpfer unserer Realität zu werden. Wir bauen sozusagen an unserem energetischen Feld, zum Teil in Gedanken, zum Teil mit unserem Herzen, und es sind nicht allein wir, die dieses Feld formen und bilden, sondern das Leben selbst, welches in seiner wahren Urfülle stets nur das Gute für uns möchte. Wozu gäbe es sonst diese in der Zeit pilgernden Worte, und die vielen heiligen Umformungen der gleichen, wenn sie nicht auf uns persönlich maßgeschneidert wären, und doch alle das Eine meinen: »Werde der, der du bist. «

Wir sprechen daher von Sinneserweiterung, von Bewusstwerdung, und könnten uns wieder die rilksche Einsicht zu Rate ziehen, die nichts anderes meint, als sich in jedem wie in einem Spiegel zu erkennen, um uns sozusagen vom starren »Ichkonstrukt « zu lösen, und innerlicher im Umgang mit der Einheit zu werden, ja um die Einheit selbst zu werden. Und eben das ist auch mit Potentialentwicklung gemeint, - unsere Potenz, Wachstum zu steigern, so auszufüllen, dass uns kein Hindernis, keine düstere Wolke, und auch die sogenannte alltägliche Welt mit all ihren Konflikten aufhalten kann, dieses Wachstum zu steigern und die Welt von »Innen heraus« umzukrempeln. Denn auch hier gilt wieder: »Wie innen, so Außen«