4,99 €
Es könnte alles so einfach sein! Warum gibt es so viele Probleme und Konflikte zwischen den Menschen und auf der ganzen Welt? Hiermit erhalten Sie ein einfaches Werkzeug, dass Ihnen dabei hilft, die Probleme und Konflikte im Alltag auf einfache Weise zu lösen – egal, ob groß oder klein! Sie erlernen eine Technik, mit der Sie in jeder Situation in sich ruhend, neutral, fair und liebevoll handeln werden, womit Sie Ihre Altagsprobleme und Konflikte nicht nur lösen, sondern in Zukunft sogar vermeiden können! Ihr Leben wird leichter und sich schnell zum Positiven verändern. Inklusive Tipps und Impulsen zur Beschleunigung und Vertiefung!
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 58
Veröffentlichungsjahr: 2021
ES KÖNNTE ALLESSO EINFACH SEIN
CHRISTIAN ROGG
Alle Rechte vorbehalten.
Außer zum Zwecke kurzer Zitate für Buchrezensionen darf kein Teil dieses Buches ohne schriftliche Genehmigung durch den Verlag nachproduziert, als Daten gespeichert oder in irgendeiner Form oder durch irgendein anderes Medium verwendet bzw. in einer anderen Form der Bindung oder mit einem anderen Titelblatt als dem der Erstveröffentlichung in Umlauf gebracht werden. Auch Wiederverkäufern darf es nicht zu anderen Bedingungen als diesen weitergegeben werden.
Copyright © 2021 Verlag “Die Silberschnur” GmbH
ISBN: 978-3-96933-002-9
eISBN: 978-3-96933-975-6
1. Auflage 2021
Umschlaggestaltung & Satz: XPresentation, Güllesheim; unterVerwendung verschiedener Motive von © fractal-an; © Anatoli Styf;www.shutterstock.com
Verlag “Die Silberschnur” GmbH · Steinstr. 1 · 56593 Güllesheimwww.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]
Ich widme dieses Buchmeinem Freund undWegbegleiter J.
1Die Begegnung
2Ein liebender Vater
3Leider sehr unbewusst
4Der Schlüssel
ICH mit ESAV
Erste Momentaufnahme
Zweite Momentaufnahme
Nachwort
Über den Autor
Danksagung
Tim lag in seinem Bett und war sehr traurig. Er hatte tagsüber auf seinem Smartphone wieder einmal schreckliche Bilder über das Leid in der Welt gesehen. Mit seinen gerade einmal 8 Jahren hatte er heute gesehen, wie ein Haus von riesigen Wasserfluten mitgerissen wurde und wie furchtbar manche Tiere in Massentierhaltung gehalten werden und leiden. Gestern sah er, wie Menschen nur wegen ihres Glaubens getötet wurden und dass es wohl immer weniger Insekten und Vögel gäbe und die ganze Welt kurz vor einer Klimakatastrophe stünde. Tim hatte sein Smartphone noch nicht lange, er bekam es erst vor zwei Monaten zu seinem Geburtstag geschenkt. Doch seit dieser Zeit sah er schon etliche schlimme Filme und Bilder aus aller Welt, die ihn von Tag zu Tag immer ängstlicher und trauriger machten. Deswegen hatte er vor ein paar Tagen seinen Vater verzweifelt gefragt, warum es denn so viel Leid auf der Welt gäbe. Vor allem wollte er aber wissen, warum Gott das alles zulässt. Doch sein Vater hatte daraufhin nur mit den Schultern gezuckt und flapsig geantwortet: “Ja, Tim, das wüsste ich auch gerne! Wahrscheinlich gibt es ihn gar nicht! Denn sonst würde er doch schon lange einschreiten – oder!?” Sein Vater war ihm da also keine große Hilfe gewesen. Und mit ihm einmal darüber länger und genauer zu reden, oder allgemein mit ihm etwas gemeinsam zu tun, war sowieso schwierig. Denn er bekam Vater nur selten zu Gesicht, da dieser meistens früh am Morgen, noch lange bevor Tim aufstand, wegen seiner Arbeit, schon das Haus verließ und erst spät am Abend, wenn Tim bereits wieder schlief, nach Hause kam. Auch seine Mutter hatte für Tim wenig Zeit, da sie zwar nur halbtags arbeitete, doch danach immer noch bei ihrer Mutter vorbeischauen musste, da die mit ihren neunzig Jahren zwar geistig noch sehr fit war, aber körperlich nicht mehr die Kraft hatte und Hilfe bei alltäglichen Dingen benötigte.
So hatte Tim niemanden zum reden und wusste einfach nicht wohin mit all seinen Ängsten und der ganzen Trauer. Und so beschloss er heute Abend, einfach Gott selbst zu fragen. Ja, denn von Oma wusste er, dass es diesen Gott wohl doch gäbe und dass sie bei Problemen einfach zu ihm betet und ihn um Hilfe bittet. Und von ihr hatte er schließlich auch das Beten gelernt.
Als Tim am Abend im Bett lag, war es soweit. Tim schloss bewusst die Augen, um sich besser konzentrieren zu können und faltete seine Hände zum Gebet, so wie es Oma ihm beigebracht hatte. Es brannte ihm bereits auf den Lippen, Gott endlich seine Frage zu stellen. Doch um Gott nicht gleich mit der Tür ins Haus zu fallen, fand er es eine gute Idee, zunächst erst einmal das Vater Unser zu sprechen. Darauf bedacht ja keinen Fehler zu machen, betete er langsam und hochkonzentriert, Zeile für Zeile. Er dachte sich, dass es bestimmt förderlich sei, ein ordentliches und fehlerfreies Gebet abzuliefern, um Gott positiv zu stimmen. Nachdem Tim am Ende seines Gebetes angelangt war, öffnete er noch einmal kurz die Augen, schloss sie sofort wieder, atmete noch ein paar Mal tief ein und aus, stockte kurz, nahm all seinen Mut zusammen und flüsterte ganz leise: “Lieber Gott, warum gibt es so viel Leid auf dieser Welt?” Gespannt und voller Hoffnung lauschte er in die Dunkelheit – doch nichts geschah.
Er hatte sich von ganzem Herzen eine Antwort erhofft, doch es blieb einfach nur still. Es folgte keine Antwort. Lediglich das Bellen eines Hundes war aus der Ferne zu hören. Aber sonst war es einfach nur still.
Tim blieb noch einige Zeit regungslos auf dem Rücken liegen und dicke Tränen begannen sich den Weg über seine Wangen zu bahnen. Dann drehte er sich ruckartig zur Seite, knäulte sich wütend sein Kopfkissen zurecht und warf sich mit voller Wucht darauf. Er streckte blitzschnell seinen linken Arm in Richtung Bettrand, tastete suchend mit seiner Hand, fand, was er suchte und zog dann rasch und mit einem Ruck seinen treuen Freund Charly zu sich. Er drückte den zerzausten Kuschelbär ganz fest an sich und fauchte zornig und enttäuscht: “Dann hat Papa also doch recht!!! Es gibt Dich also doch nicht!!!”
Da erklang plötzlich eine sehr sanfte, liebevolle, aber dennoch betonte Stimme: “Tim, in der Tat könnte ich einschreiten.” Tim zuckte augenblicklich zusammen, er erschrak sich fast zu Tode! Blitzschnell riss er sich die Bettdecke über den Kopf und zwang sich aus Angst, sich nicht mehr zu bewegen. Ganz starr lag er da. Sein Herz klopfte wie wild in seiner Brust und er konnte sogar seinen Herzschlag in den Ohren vernehmen. Was war das?!!!, fragte sich Tim ängstlich und aufgeregt. War das Gott? Er blieb noch eine ganze Weile regungslos liegen. Er traute sich einfach nicht, sich zu bewegen. “ES hat mir geantwortet”, sagte Tim dann nach einer Weile zu sich selbst. Ja, ES hat sogar meinen Namen gewusst und ES hat auf meine Frage geantwortet! Dann muss das ja doch Gott sein, oder?, grübelte er weiter, noch immer sehr ängstlich unter der Bettdecke versteckt. Doch seine Erkenntnis beruhigte ihn ein wenig und auch sein Herzschlag normalisierte sich allmählich wieder.
Tim ließ sich das Ganze immer wieder durch den Kopf gehen, ständig schwankend zwischen Angst und der Tatsache, dass dieses ES doch Gott sein könnte und fasste dann den Entschluss, nachzusehen. Er wollte nun trotz seiner Angst doch wissen, wer da gerade gesprochen hatte, beziehungsweise ob da Gott oder überhaupt jemand in seinem Zimmer ist. Zögerlich, voller Anspannung und vorsichtig zugleich, zog er ganz langsam die Bettdecke bis unter die Nasenspitze und blickte sich langsam und behutsam,
