Einzelstück. Solo leben. Und zwar glücklich - Tina Tschage - E-Book

Einzelstück. Solo leben. Und zwar glücklich E-Book

Tina Tschage

4,6

Beschreibung

Singlesein - ein Land der unbegrenzten Möglichkeiten. Alleinstehende sind ungebunden und frei, ihr Leben zu gestalten. Oft aber gewinnt das Gefühl Oberhand: Singles leben in einer Warteschleife. Tina Tschage, Journalistin, PR-Beraterin und Coach, hat sich auf die Suche gemacht und mit vielen Singles gesprochen. Provozierend, offen, humorvoll und sehr authentisch liefert sie Tipps, sich aus der Frustfalle zu befreien. Dieses Buch ermutigt zur Entdeckung eines erfüllten Lebens, spricht aber auch Sehnsüchte und Probleme offen an. (Stand: 1. Auflage 2015)

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Der SCM Verlag ist eine Gesellschaft der Stiftung Christliche Medien, einer gemeinnützigen Stiftung, die sich für die Förderung und Verbreitung christlicher Bücher, Zeitschriften, Filme und Musik einsetzt.

ISBN 978-3-7751-7310-0 (E-Book)ISBN 978-3-7751-5678-3 (lieferbare Buchausgabe)

Datenkonvertierung E-Book: Beate Simson, Paffenhofen a. d. Roth

© der deutschen Ausgabe 2015 SCM-Verlag GmbH & Co. KG · Max-Eyth-Straße 41 · 71088 Holzgerlingen Internet: www.scmedien.de · E-Mail: [email protected]

Soweit nicht anders angegeben, sind die Bibelverse folgender Ausgabe entnommen: Bibeltext der Neuen Genfer Übersetzung – Neues Testament und Psalmen Copyright © 2011 Genfer Bibelgesellschaft Wiedergegeben mit freundlicher Genehmigung. Alle Rechte vorbehalten.

Weiter wurden verwendet: Lutherbibel, revidierter Text 1984, durchgesehene Ausgabe in neuer Rechtschreibung, © 1999 Deutsche Bibelgesellschaft, Stuttgart. Neues Leben. Die Bibel, © der deutschen Ausgabe 2002 und 2006 SCM-Verlag GmbH & Co. KG, Witten.

Umschlaggestaltung: Kathrin Spiegelberg, Weil im Schönbuch Titelbild: Oliver Sold, www.oliversold-fotografie.deSatz: typoscript GmbH, Walddorfhäslach Illustrationen: shutterstock.com

FÜR MEINE ELTERN Ihr seid maßgeblich an meinem Glück beteiligt. Gott sei Dank!

Ein großes DANKE geht an:

Meinen Gott: Du hast mein Herz erobert, mein Leben im Griff und dieses Buch initiiert.

Meine Familie – Mama, Papa, Robby & Caro: Ich bin unendlich dankbar für die liebevollen Hände, in die mich mein Schöpfer hat fallen lassen.

Esther: Mit dir fröhlich alle Berge hoch und durch jedes Tal zu marschieren, ist so ein Geschenk.

Meine Freunde in nah und fern: Ihr seid wunderbare Schätze meines Lebens.

Die Mädels und Jungs von EmwAg: Ich liebe es, mit euch das Leben zu feiern.

Alle, die Input zu diesem Buch geliefert haben: Ihr seid echt große Mutmacher.

Inhalt

Vorwort

Prolog

 1.Mitte 30. Fromm. Single.

Familientreffen

Gott und ich: Eine Liebesgeschichte

Die Powerfrau und ihre Suche nach einem Mann

Das Wir meines Lebens

Das SegensReich

Leben in Fülle statt Single-Tristesse

 2.… es geht ums Leben!

Farbkleckse auf grauem Grund

Die Rebellin

Die Warterei am Bahnsteig

Warten ist kein guter Plan

Wenn du glücklich sein willst, dann sei glücklich

Das Warten reduzieren

Jesus hat’s versprochen

Es liegt an mir

Warten auf den Herrn

Jesus und ich auf stiller See und im Sturm

Ein liebevoller Tritt in deinen Hintern

 3.Miesmacher #1: Die Achterbahn meiner Gefühle

Das Chaos in mir

Die Entdeckung der Bedürfnisse

Manager meiner Gefühle

Es liegt an dir

Von symbolträchtigen Tagen, diffusen Gefühlen und der Chance der Wahrhaftigkeit

Der Liebesbrief des Vaters

Schönheit kommt von innen

 4.Miesmacher #2: Immer nur Familie und Kinder …

Der Identitäten-Schock

Die geniale Idee Gottes

Woher dieser Fokus auf Ehe und Familie kommt

Kein Leben nach Plan B

Zur Ehelosigkeit berufen

Die einen so, die anderen so

Die hohe Kunst

Wenn die Freunde wegheiraten …

Einfach mal bemerkbar machen

Horizonterweiterungen

Kein Mann ist keine Option …

 5.Miesmacher #3: Immer diese Fragen

Die Fragen der anderen

Tücken des Small Talk

Mit Scharfsinn kontern

Fragen, die mich einsortieren wollen

Das eigene Fragenkarussell

Echte Fragen gehören in eine Beziehung

Ehrlichkeit ist das Maß aller Fragen

»Wer macht dir jetzt eigentlich den Haushalt?«

 6.Miesmacher #4: Beziehungsstatus: Single

… trotzdem Ja zum Leben sagen

Rollen, die ich spiele

Es liegt an mir

Single mit Partnerwunsch – mein Weg

Sonderformen des Stolzes

Hätte, wenn und aber

Die Tücken des Status

 7.Miesmacher #5: Me, myself and I

Familienskandal?

Wenn andere mit ihren Lieben sind …

Gesucht und gefunden

Plädoyer für ein Leben in Gemeinschaft

Trainingsprogramm Beziehung

Sei selbst ein guter Partner

Nie mehr einsam und allein?

Ja, soll ich jetzt ins Kloster gehen?

Willst du mit mir gehen …?

Nächste Station: Mehr Gemeinschaft

Die ganz besondere WG

 8.Miesmacher #6: Sex gehört in die Ehe

Ich mach mich dann mal frei

Meine Einzigartigkeit

Liebe dich selbst

Drei macht eins: nämlich mich

Sex: Ein Feuerwerk

Ich will!

Die Sache bei uns Frauen

Die Sache bei den Männern

Darf ich oder darf ich nicht?

Dein Weg

Von der Liebe überrascht

Reden, reden, reden

 9.Miesmacher #7: Kein Mann, keine Frau – kein Kind

Ticktack, ticktack

Wenn der Wunsch bleibt

Unser Leiden am sinnlosen Leben

Von wegen Fruchtzwerg!

Ein Korb voller leckerer Früchte

Der Job meines Lebens

Mein Lebenstraum

Von den Harten lernen

Der Trick: Dranbleiben

Plötzlich wieder Single

10.Miesmacher #8: Zweifel, dass Gott es gut meint

Meinst du es wirklich gut mit mir?

Was Glauben heißt

Was Glaube nicht heißt

Gott kennen und lieben

Wie Wahrheit in die Seele fällt

Geistliche Resilienz entwickeln

Sichere Plätze aufsuchen

Optimismus schärfen

Geduld üben

Versöhnung zulassen

Überdauerndes entdecken

Reaktionen checken

Meine Beziehung zu mir selbst

Der letzte Ausweg

Wieder Single – und in der Wüste unterwegs

11.Gott sei Dank!

Der Schlüssel zum Glück: Dankbarkeit

Nicht die Glücklichen sind dankbar …

… die Dankbaren sind glücklich!

»Zwei sind besser dran als einer«

Epilog

Die kleinen Schritte

Über die Autorin

Miesmacher zu Mutmachern!

Literaturliste

Das Single-Thema beackern

Für die segensreiche Weiterentwicklung deiner Persönlichkeit

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

Vorwort

Ich habe einen Traum und dieses Buch bringt diesen Traum der Wirklichkeit näher!

In meinem Traum geht es um das Leben von Singles.

Sie leben nicht (mehr) als Menschen 2. Klasse und fühlen sich nicht minderwertig. Sie schämen sich nicht, dass sie »noch keinen Deckel gefunden haben«. Sie lieben ihr Leben und freuen sich an dem, was ihr Leben reich macht, und das in der Zeit, in der sie (noch) nicht verheiratet sind. Es könnte ja doch noch geschehen. Ja, klar! Denn Ehe ist eine geniale Idee Gottes.

Sie spüren manchmal schmerzlich, was ihnen fehlt. Sie nehmen ihren Schmerz wahr und haben andere Menschen, die ihnen an schweren Tagen nahe sind. Sie können reden – auch über die ganz schwierigen Themen. Sie sind nicht einsam, sondern teilen ihr Leben mit anderen: mit Ehepaaren, Familien und Singles.

Sie leben nicht auf dem Bahnsteig und warten dort auf das große Glück. Nein, sie haben ein Zuhause, das sie mit Menschen teilen, zu denen sie gehören.

In meinem Traum geht es um das Reich Gottes.

Seit Jesus ist das große Glück nicht mehr an einen Familienstand gebunden, sondern an ihn, der gesagt hat: »Ich aber bin gekommen, um ihnen Leben zu bringen – Leben in ganzer Fülle« (Johannes 10,10; NGÜ).

In meinem Traum sehe ich, wie das Leben von Singles kein mühsamer Kampf mehr, sondern ein großes Fest ist – gemeinsam mit allen anderen – in großen und kleinen Gemeinschaften, die zusammen leben und wohnen oder über Entfernungen hinweg Leben miteinander teilen.

In meinem Traum sind Singles keine Randgruppe, die bemitleidet wird, sondern eine pulsierende Truppe, voller Initiative und Bewegung.

In meinem Traum sehe ich viele verschiedene Gemeinschaften mit vielen verschiedenen Menschen. Sie treffen sich nicht nur, wenn etwas los ist. Sie teilen nicht nur Veranstaltungen und Projekte, sondern das Leben, den Alltag, die Träume und Ängste, das Geld und die Arbeit, die Lasten und die Freuden. Sie haben die Kraft, auch anderen ein Zuhause zu geben.

In meinem Traum sehe ich viele Gemeinschaften, in denen Gott zu Hause ist.

Es ist einige Jahre her, als eine junge Frau mich anrief. Single. Fromm. Ende 20. Gemeinschaftsbegeistert. Wieder so eine naive Gemeinschaftsträumerin, dachte ich.

Wir vereinbarten eine Begegnung, und ich war überrascht über ihren Realismus, ihre Klarheit und ihre Entschiedenheit. Sie waren gerade zu zweit nach München gezogen, um dort eine Lebensgemeinschaft zu gründen. Wir blieben in Kontakt und Tina landete bei EmwAg.

Ganz klar war: Ihr ging es nicht um die Single-Themen. Es ging ihr um das andere Feuer, das bei EmwAg brannte: Gemeinschaft, Gemeinschaftsgründung. Gemeinsames Leben. Das war der Grund unserer Zusammenarbeit. »Nur nicht diese Single-Themen – das ist überhaupt nicht meins«, sagte sie.

Die Entstehung dieses Buches ist (wieder) so eine typische Geschichte unter der Überschrift »Und es begab sich …«. Ich liebe diese Art von Geschichten. Zur richtigen Zeit am richtigen Ort die richtigen Menschen – da gibt es eine Idee … eine Entscheidung … und los geht’s.

Jetzt halte ich dieses Buch in der Hand und bin begeistert.

Ich bin überzeugt, dass dieses Buch für viele Singles ein großer Gewinn sein wird. Hier werden die Themen angesprochen, über die wir sprechen müssen – und wir dürfen es auch.

Realistisch, klar, offen – wohltuend offen und provozierend offen  – und das Ganze noch mit Witz und Verstand.

Wenn viele dieses Buch lesen, können viele aufbrechen in ein anderes Leben – als Einzelstück. Solo leben, und zwar glücklich. Wirklich!

Berlin, April 2015 Astrid Eichler, Bundesreferentin von EmwAg www.emwag.net

[ Zum Inhaltsverzeichnis ]

Prolog

Als Single bin ich in guter Gesellschaft. Seit vielen Jahren wächst unsere Zahl. Die Gründe dafür sind vielfältig, sagen die Statistiken1. Männer halten sich selbst für zu schüchtern, wir Frauen haben zu hohe Ansprüche, heißt es. Mehr als die Hälfte aller Singles sind glücklich mit ihrem Stand. Allerdings fühlen sich die meisten von ihnen an einem Abend unter Paaren auch nicht wirklich wohl. Das Single-Leben birgt also Mutmacher und Miesmacher.

Ich gehöre zu den gut 60 %, die als Single mit ihrem Leben zufrieden sind2. Denn ich habe schon früh eine Entdeckung gemacht, die wunderbar und erschreckend zugleich ist: Das Lernen hört im Leben nie auf. Das ist wunderbar, weil ich also immer die Möglichkeit habe, mich weiterzuentwickeln, Dinge zu ändern und im Zweifelsfall sogar neu anzufangen. Erschreckend ist es deswegen, weil ich lange gedacht hatte, dass diese unangenehmen und zuweilen auch sehr schmerzhaften Lernschleifen irgendwann einmal aufhören und ich mich entspannt zurücklehnen kann. Nun ja, einer meiner Lernerfolge der vergangenen Jahre ist, dass ich mich lieber aktiv mit mir und meinem Leben beschäftige, als mich passiv irgendwo zu suhlen – am Ende in meinem Meer aus Selbstmitleid. Denn das ist der Ort, wo viele meiner Spezies früher oder später landen. Leider.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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