Energoman I - Stan Zuch - E-Book

Energoman I E-Book

Stan Zuch

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Beschreibung

Energoman hat seine eigene Betrachtungsweise von Energie und dem Umgang damit. Er definiert den Begriff Energiewende völlig neu, trifft sich mit bekannten Persönlichkeiten zum Thema oder versucht Missstände aufzudecken und zu beseitigen. Vor allem aber ist er ein Visionär in Sachen Energie. Das Werk ist vorrangig im Berliner Dialekt verfasst, was dem Titelhelden zusätzliche Authentizität verleiht.

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Seitenzahl: 53

Veröffentlichungsjahr: 2014

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Stan Zuch

Energoman I

Ein Held in Sachen Energie

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Hinweis

Vorwort

Die Quallenplage

Die schöne Insel und die Karawane des Todes

Insel Wahnsinn

Der Bärlin Airport

Energomans Solar Tablet-PC

RWE liebt Euch doch alle

Energoman trifft Michel Phelps

Energomans Fitnessplan – Folge 1 – Energie für die Zahnbürste

Die royale Hochzeit im Zeichen der Energie

Energoman rüstet sich für den Energiewandel

Energoman im Gespräch mit Angela Merkel

Energiewende in Sachen Musik – Im Gespräch mit Dave Gahan

Energoman fragt: Kontrollieren die Konzerne die Benzinpreise und wie effizijent sind eijentlich Elektroautos?

Wie ein Pilgerort entsteht

Über den Autor

Kurztext

Impressum neobooks

Hinweis

Stan Zuch

Energoman I – Ein Held in Sachen Energie

Copyright Stan Zuch 2013

Alle Rechte vorbehalten.

Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form

ohne schriftliche Genehmigung des Verlegers

Stan Zuch

reproduziert oder vervielfältigt werden.

Vorwort

Energie, Energiewende und dann?

Jeder hat das Thema Energie mehr als einmal auf sich wirken lassen. Mit Energoman steht ein Held am Rand des Wahnsinns. Er stellt sich den Energieproblemen auf seine eigene Art und Weise, trifft bekannte Persönlichkeiten, mit denen er sich austauscht und bereist die Welt, um sich einen persönlichen Überblick über das Thema Energie zu verschaffen. Als Held ist seine Kreativität gefragt, denn er entwickelt neue Dinge, mit denen der Umgang mit Energie leichter werden soll.

Leider geht es bei diesem tragischen Helden sehr oft nach hinten los.

Die letzten drei Episoden sind eine persönliche Liebeserklärung an die Menschen an Nord- und Ostsee. Die Probleme, die hier aufgegriffen werden sind den meisten Menschen dort nur zu bekannt und trotzdem bin ich immer wieder begeistert von den freundlichen Menschen am Meer.

Die Quallenplage

Jestern wollte sich die Sonne nochma so richtich uff meenen Buckel einbrennen. Da hab ick mir jedacht, ick mach einfach ma ne Exkursion und kieke, wie es den Leuten außerhalb von Bärlin so jeht. Und da die Temperaturen jut für die Sonnenkollektoren an meenem Fahrrad jeeinet sind, hab ick mir jedacht, es jeht ma ins ferne Meck-Pomm.

Ihr habt bestimmt och schon ma von diesen komischen Einjeborenen jehört, die se hier nur immer Fischköppe nennen. Zuerst hatte ick ja ein wenich Angst, da ick ja nich wusste, wat mich wirklich erwartet. Allein die Vorstellung, dad da Leute mit nem Fischkopp statt son richtigen wie ick ihn habe, rumrennen, ließ meine Fantasie überkochen. Wat nur wenn dad alled Raub-Fischköppe sind. Piraten müssen das ja dann sein und eener soll ja jedes Jahr sein Unwesen uff der Insel treiben. Ick meene diesen Störtebäcker.

Der muss wirklich n besonderer Fischkopp sein, denn der wird fast täglich 2 ma jeköppt. Am nächsten Tach rennt der aba wieda rum und verbreitet Angst und Schrecken. Ick hab ma denn aba zusammenjerissen und bin jestern los. Ehh, die Bahn is och nich mehr dad wat se ma war. Kommt ja keen Dampf mehr aus’m Schornstein. Wie langweilich.

Ick bin dann nach ner Weile in Stralsund anjekommen, dem Nadelöhr zur Fischkopp-Insel. Allein der Name Stralsund flößte mir schon jewaltich Respekt ein. Merkt Ihr wat da in dem Stadtnamen vorkommt?STRALsund. Hier müssen die Fischköppe also verstrahlt worden sein. Ick hab mich da noch n bisschen aufjehalten in dem Nest, imma den Geigerzähler im Anschlag, aber alled blieb ruhig. Fischköppe waren auch nich zu sehen, also müssen die sich ja uff der Insel rumtreiben. Ick bin dann in son Museum (Ozeaneum) und ick sach Euch, da warn dann die ersten Strahlenopfer. Wale haben se zu den ollen Fischen jesacht, die se da überall hinjehangen haben. Die müssen so viel Strahlung abjekricht haben, da se tierisch fett und riesich jeworden sind.

Doch irjendwann musste ike ja meine Arschbacken zusammenpressen und meen Pedalross üba den Rüjendamm zwängen. Did war schon n komisched Jefühl, denn ick wusste, irjendwann, hinter der Brücke kommt die dicke Mauer, damit die Fischköppe nich aufs Festland kommen.

Erst jings berghoch, dad ick dachte mein Kessel macht schlapp. Dann jings runter. Als ick merkte, dass meene Bremsen für solche Brückenfahrten eijentlich nich jemacht sind, hätte alled schief jehen können, aba da kam ja gar keene Mauer oda sowat. Ick frachte mich echt, wie die sich die Fischköppe vom Hals halten, aba nu war ick ja da, Rettung nahte also.

Ick radelte durch ein paar wirklich nette Nester, aba von den berüchtichten Fischköppen war nirjens ne Spur zu finden. Ick also imma weiter ruff auf de Insel. In einem Nest wollte dann meen Speichenunjetüm nich mehr und ick hatte Panne. Wat soll ick Euch sajen. Die uff der Insel haben echt noch nie son Superhelden wie mich jesehn und glotzten nur alle doof. Aber dann kam da een kleened Auto und machte halt. Ne schnucklije Inseltante is ausjestiegn und frachte ob se helfen kann. Man dachte ick, die Chance nutzte jetzt und frachste ma, wo die berüchtigten Fischköppe sind.

Did Mädchen lachte laut los, als ick die Fraje aller Frajen stellte und ick konnte mir eenfach keenen Reim druff machen. Dann klärte se mich uff, dad es hier ja keene Fischköppe jibt, wie ick se mir vorstelle, sondern das dis alled nur echte Menschen sind wie Du und …OK, nich wie ick Superheld.

Raus kam das se Anja heißt und ick hatte dann bei ihr sofort ne Bleibe jefunden. Sie parkte meen Pedalmonster bei sich im Auto und brummte mit mir nach Hause. Dabei kamen wir ins Jespräch und ick verklickerte ihr, dass ick in Sachen Enerjie unterwechs bin. Als wir bei ihr an kamen, flitzten mir gleich zwee kleene Nasen entjejen und ick tobte erstma mit denen. Anja machte mir uns sich selba erstma nen Enerjiedrink und dann pflanzten wa uns uff knuffige Stühle. Man war did schön hier. Störtebecka konnte ick och abhaken, sachte se mir dann. Did sind nur Schauspiela. Alled Fake in Gemany dachte ick bei ma. Keene Fischköppe, keene Piraten, die nich tot zu kriegen sind.

Wat sollte ick hier?Trauer kam in mir hoch, denn es jab scheinbar nüscht uff der Insel, wat meine Dienste erfordert. Die kleene Anja mergte did recht schnell und frachte mir, wat los sei. Ick klärte se uff und sie meinte dann, dass meene Fahrt vielleicht doch nich umsonst sei. Könnt da Euch ja vorstellen, wat sich fürn Grinsen uff meene Backen breit machte, wa?