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Es geht hier darum, den Hund möglichst schon ab dem Welpenalter an einen Tierarztbesuch zu gewöhnen bzw. selbigen mit ihm zu üben und zu trainieren. Wenn Mensch, Hund und Tierarzt/Tierärztin entspannt einer Behandlung entgegensehen können, dann wurde dieses Buch gelesen und beherzigt. Selbstverständlich ist das Training / die Erziehung auch bei älteren Hunden erfolgreich und sinnvoll!
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Seitenzahl: 25
Veröffentlichungsjahr: 2022
Mona Göbel
Entspannt beim Tierarzt
Tierarzttraining für Hunde
Impressum
© 2022 Mona Göbel
ISBN Softcover: 978-3-347-80738-9
ISBN E-Book: 978-3-347-80743-3
Druck und Distribution im Auftrag der Autorin:
tredition GmbH, An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg, Germany
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist die Autorin verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne ihre Zustimmung unzulässig.
Haftungsausschluss
Eine Haftung der Autorin ist in jeglicher Art und in allen Fällen ausgeschlossen.
Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag der Autorin, zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung „Impressumservice“, An der Strusbek 10, 22926 Ahrensburg, Deutschland.
Inhaltsverzeichnis
Vowort
Einleitung
Vertrauen durch Sicherheit
Versorgungsverhalten
Vor dem Tierarztbesuch
Übungsaufbau
Loben eines Hundes
Vor und in der Tierarztpraxis
Im Wartezimmer
Die Waage
Im Behandlungsraum
Der Behandlungstisch
Den Hund hochheben
Stabilität auf dem Behandlungstisch
Die Untersuchung, Berührung durch den Tierarzt
Übungen für Untersuchungen
Basissignale
Empfindliche Zonen
Blutentnahme
Fiebermessen
Krallen schneiden
Maulkorb
Geräusche
Schlusswort
Danksagung und Ausblick
Vorwort
Liebe Hundebesitzer, der Tierarztbesuch ist immer eine Ausnahmesituation für Hund und Frauchen bzw. Herrchen. Man kann ihn fast mit einer Bergtour vergleichen. Wie beim Bergsteigen ist das absolute Vertrauen der Bergsteiger untereinander die Grundlage für das Gelingen der Tour.
So benötigt Ihr Hund absolutes Vertrauen zu Ihnen und muss sich bei Ihnen sicher fühlen, um beim Tierarzt „über den Berg“ zu kommen. Sie als „Rudelführer“ (Bezugsperson, der Ihr Hund sich anvertrauen kann) müssen der „Fels in der Brandung“ oder der berühmte Leuchtturm sein. Dafür brauchen Sie und Ihr Hund eine gemeinsame Sprache. Die will gelernt sein. Frei nach dem Motto „Von nichts kommt nichts“ sollten Sie Tierarztsituationen immer wieder üben, damit sie im Ernstfall reibungslos klappen. Die Feuerwehr und die Rettung üben ja auch ihre Standards.
Im tierärztlichen Alltag erleben wir häufig, dass die Tiere kein Vertrauen zu Herrchen und Frauchen haben und sich bei ihnen nicht sicher fühlen. Dann entscheiden die Tiere mit ihren Mitteln, wie sie die Situation bewältigen wollen. Meist endet das mit erheblichem Stress für alle Beteiligten; für Besitzer, Tierarzthelfer und Tierarzt kann es sogar gefährlich werden, oder ganz schlimm: dem Tier kann nur schwer oder gar nicht geholfen werden, weil es sich an bestimmten Stellen kaum von anderen Menschen anfassen lässt. Oft müssen deswegen unnötige Sedierungen oder Narkosen in Kauf genommen werden.
Ein Rüde, der sich an einer bestimmten Stelle absolut nicht behandeln lassen wollte, führte bei Frauchen zu völliger Hilflosigkeit und Weinkrämpfen. Meine Helferin war mit Kratzspuren und Blutergüssen übersät. Erst als der Hund durch eine Trainerin das nötige Vertrauen fasste und sich bei dem Prozedere sicher fühlte, war er der liebste Patient. Und Halterin und Hund gingen auf “Bergtour“ wie zwei alte Freunde!
Dr. med. vet. Edda Rector
Einleitung
Seit dreißig Jahren beschäftige ich mich mit Hunden und ihren Menschen. Mehr noch, ich darf Hunde studieren.
Seit gut zehn Jahren ist es für mich in meiner täglichen Arbeit eine Selbstverständlichkeit, Hunde und ihre Menschen wirklich gut auf den Tierarztbesuch vorzubereiten.
Diese Broschüre soll allen Hundebesitzern die Möglichkeit geben, ebenso gut vorbereitet zu sein.
