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Die Existenzgründung ist oft mit vielen Stolpersteinen und Hürden verbunden. Sieben von zehn neu gegründeten Unternehmen scheitern oft in den ersten zwei Jahren. Der Einfluss der mentalen Gesundheit sowie das teils niedrige Selbstvertrauen werden bedauerlicherweise eher unterschätzt. Das zeigt sich durch Fragen wie: »Glaubst du, das kann ich?« Flo und Tess haben blauäugig und mit der berühmten rosaroten Brille in die Selbstständigkeit gestartet. Jetzt lernen sie dazu, unterstützen sich gegenseitig und teilen ihre Erlebnisse, Stolpersteine und Glücksgefühle. Das Buch enthält fiktive Geschichten, die im Kern auch auf realen Erfahrungen basieren.Im Rahmen ihres Mentorings und ihrer Workshops - Erfolg to go - erleichtern diese Kurzgeschichten Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit den Einstieg.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2024
Inhaltsverzeichnis
Vorwort
Erfolg to go
›senfige‹ Geschichten
Monika Deinhart
Impressum:
Copyright © 2024 Monika Deinhart
MonikaDeinhart33, Rheinauer Kirchweg 15, 76437 Rastatt
Alle Rechte vorbehalten.
ISBN 9783759214355
E-Book veröffenlicht über tolino media im Mai 2024
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.
Hardcover erschienen im März 2024 bei Story.one, Wien – dies ist eine teils geänderte und ergänzte Fassung.
Das Buch wurde mehrfach lektoriert und korrigiert.
Ihnen sind Fehler in der Zeichensetzung oder Rechtschreibung aufgefallen? Bitte melden Sie diese direkt an die Autorin,
Bei der nächsten Gelegenheit werden diese berichtigt.
Das Cover wurde mit der Canva ® Pro-Version im April 2024 erstellt.
Das Foto ist ein Teilauszug aus der Oase der Möglichkeiten mit freundlicher Genehmigung von Joachim Bär, Yoga Akademie Baden.
Hinweis: Ca. 27 Seiten a 2200 Zeichen inkl. Leerzeichen
Erfolgreich oder erfolglos selbstständig –
deine Perspektive auf
Stolper- oder Meilensteine
macht den Unterschied.
Inhalt:
Vorwort
Flo
Rückblick – noch angestellt
Geld-los
Die Liste
Zielgruppenbesitzer
Alle kochen nur mit Wasser
Das Geschäftsmodell
Social-Media
Aufzug oder Treppe
Bild: Oase der Möglichkeiten
Erfolg to go
Stolpersteine
Senior Support
Social-Media in der Senioren-Residenz
Ehrenamt
Flos erste Kundin
Resümee nach sechs Monaten
Zitate der Autorin
Tipps zur Selbstständigkeit
Molly kauft Hoffnung
Die Autorin
Weitere Bücher der Autorin
Eine berufliche Neustart kann sich
wie ein Hürdenlauf anfühlen.
Dem professionellen Hürdenläufer
steht meist ein
persönlicher Trainer zur Seite.
Immer wieder wählen Menschen in der beruflichen Umorientierung den Start in die Selbstständigkeit als Alternative zu einer erneuten Anstellung in einem Unternehmen. Mit 50 oder 55 Jahren einen neuen Job zu suchen und dann viele Absagen oder Null-Resonanz zu erhalten, verstärkt oft den Wunsch nach Freiheit.
Bedauerlicherweise scheitern sieben von zehn Gründungen - je nach Statistik. Die mentale Stärke beziehungsweise das eigene Selbstvertrauen haben aus Sicht der Autorin einen entscheidenden Einfluss auf den persönlichen Erfolg. Selbstreflexion und eine Kenntnis des Marktes sind eine weitere entscheidende Grundvoraussetzung.
Die Antwort auf Fragen wie diese zeigen mögliche Stolpersteine.
Kenne ich meine Stärken und Schwächen?
Kann ich mit Gegenwind/Kritik/Einwänden umgehen?
Kann ich mich selbst motivieren?
Was gibt es anderen Anbietern für meine Geschäftsidee?
Bin ich bereit, mich als Person zu präsentieren?
Dieses Buch enthält fiktive Geschichten, die im Kern auch auf realen Erlebnissen basieren.
Das Buch ist bei Story.one als Hardcover Version - ISBN 978-3-7115-2362-4 - mit 16 Kapiteln erschienen.
Dieses E-Book enthält ergänzend die Bonus-Erzählung ›Molly kauft Hoffnung‹ sowie das Vorwort, Tipps zur Selbstständigkeit und LinkedIn.
Als Feedback-Geberin begleitet die Autorin Menschen auf dem Weg in die Selbstständigkeit und gibt ihren ›Senf‹ zu Geschäftsideen, Vermarktung, Social-Media - immer mit dem Blick auf das Unternehmensimage.
›Feedback als Wachstumsmittel‹ zu erkennen und zu schätzen – das ist für viele Solopreneure und Start-Ups noch ein neuer Blick. Die Buchreihe der ›senfigen‹ Geschichten kann inspirieren und zum Nachdenken anregen.
Flo
»Herzlichen Glückwunsch!« - Das Spruchband hing über ihrem neuen Büro und ihre Gäste drängten sich rund um die Häppchen am Buffet und die Bar mit den Getränken. Flo stand etwas abseits vom Trubel und fühlte sich wie in einem Film.
Heute vor 15 Monaten hatte sie gegründet und gedacht, der Erfolg komme über Nacht und einfach so. Doch von den vielen schlaflosen Nächten, den individuellen Stolperfallen, der fehlenden Routine - davon hatte niemand im Vorfeld ernsthaft gesprochen. Von der Seite erhielt sie einen Stupser. »Herzlichen Glückwunsch, Flo und viel Erfolg«, sagte Doro und umarmte Flo.
»Oh Doro, vielen Dank - ohne dich wäre ich heute wieder angestellt«, sprach Flo mit leicht gebrochener Stimme. Sie hatte Tränen in den Augen. Der heutige Tag war ein Meilenstein in ihrem Leben und sie war sehr dankbar.
Doro antwortete bescheiden: »Quatsch, dann hättest du jemand anderen getroffen und der hätte dir den einen oder anderen Schubser gegeben.«
»Nein«, sagte Flo jetzt wieder mit der gewohnten Stärke in ihrer Stimme. »Deine Schubser sind einmalig - in jeder Hinsicht. Mal sind es eher liebevolle Beilagen bzw. Umarmungen wie der süße Senf zur Weißwurst. Mal sind es harte Kicks wie scharfer Senf - angereichert mit Wasabi und Chili.«
Doro lächelte und erwiderte: »Bei der Bestellung von Schubsern ist das Kreuz korrekt zu setzen. Sonst kommt es anders als gedacht.« Flo nickte und antwortete: »Das andere kann wunderbar sein! Mit dir habe ich so viele Menschen kennengelernt und mein Blick hat sich verändert!
Nach der plötzlichen Schließung bei meinem letzten Arbeitgeber, dessen Kinder das Unternehmen nicht übernehmen wollten, dachte ich spontan, mit meinem Wissen im Personalbereich mache ich mich selbstständig. Ich sah schon, wie sich die Euros auf meinem Konto über Nacht vermehrten. Die Realität war komplett anders: Ausgaben, Klappern für Aufträge, Diskussionen mit Kunden, die den Preis drücken wollen, Mitbewerber, die in Seminaren Wissen abgreifen wollen.... Es gab so viel, was mir niemand im Vorfeld erzählt hat, oder ich habe es nicht verstanden.
Heute freue ich mich und bin dankbar. Es war eine wundervolle Reise mit dir und jetzt sehe ich in der Wirklichkeit, was ich auf meinem Vision-Board festgehalten habe. Vision-Board, auch das war eine Geschichte für sich. Im Rückblick könnte ich viele Geschichten schreiben, was ich mit der Erfahrung von heute anders machen würde.«
»Schreibe ein Buch und verdiene dir den Titel ›Autor‹. Da fehlt noch der Haken auf deiner Liste. Doch jetzt komm erst mal feiern, liebe Flo.«
Doro zog sie mit in die Gesellschaft. Die Nacht war kurz und Flo genoss sie. Am nächsten Tag wachte Flo auf und sofort kam ihr wieder die Buch Idee von Doro in den Sinn. Korrekt - ein Buch über die letzten 17 Monate und was ich heute anders machen würde.
»Doch wen interessiert das? Wer liest das?«, das war doch wieder die alte Flo, die Florentine Sonnenschein hieß und viele Selbstzweifel hatte. »Also ran ans Buch - ich habe viel zu erzählen«, sagte Flo zu sich selbst.
Rückblick – noch angestellt
»Was kommt denn heute noch alles? Bin ich mit dem falschen Fuß aufgestanden?«, dachte Flo und versuchte, die Kinder von ihrem Chef zu erreichen.
Flo Sonnenschein, Ende 30, ledig und aktuell beziehungslos, war die Personalleitung in einem Unternehmen in Baden-Württemberg mit rund 130 Mitarbeitenden. Der Betrieb war schon lange in Familienbesitz und der Chef hielt die Zügel fest in der Hand. Heute Nacht war er tödlich verunglückt und natürlich standen immer wieder Mitarbeiter an ihrer Bürotür, die wissen wollten, wie es weitergeht.
Das wusste Flo auch nicht, sie war erst seit fünf Monaten in dem Unternehmen. Ihr Vorgänger war in den Ruhestand gegangen. Sie wusste, dass es zwei Kinder gab, eine Tochter und einen Sohn und einen Familienkrach. »Rechtzeitig übergeben wollte er wohl nicht - die Kinder haben sich etwas Eigenes aufgebaut. Es gab einen deutlichen Investitionsstau und die ›Mannschaft‹ ist schon viele Jahre dabei.
