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Zwischen unseren derzeitigen, vorwiegend materiell orientierten Systemen (Wirtschafts-, Gesundheits-, Finanzsystem, etc.), der Wissenschaft und Technik auf der einen Seite und dem ständig wachsenden Interesse der Menschen an geistigen Dingen auf der anderen Seite bildete sich eine immer größer werdende Kluft. Auf beiden Seiten wurden enorme Fortschritte gemacht, aber eine Vernetzung bzw. sinnvolle Verbindung untereinander wurde leider stark vernachlässigt. Erst in den letzten Jahren begann auch die herkömmliche Wissenschaft ihre einzementierten dogmatischen Grundsätze zu überdenken und neu zu ordnen. Aber auch Menschen, die sich mit alternativen Lebensformen, Heilmittel / -methoden befassten und bisher unter dem Begriff 'Esoteriker' zusammengefasst wurden, haben gelernt die materielle Welt, so wie sie eben besteht, besser mit einzubeziehen.
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Seitenzahl: 134
Veröffentlichungsjahr: 2012
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Copyright © 2012 Richard Lackner, Haag, Österreich
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Herstellung und Verlag: epubli GmbH, Berlin, www.epubli.de
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ISBN 978-3-8442-171
Vor 10 Jahren, im November 2001 entstand die Idee für dieses Buch und es wurden die ersten Zeilen niedergeschrieben. Eigentlich war es noch kein Buch, sondern nur eine Sammlung von Gedanken, Überlegungen, Eingaben und Erfahrungen aus der Zeit meines Berufs- und Privatlebens die ständig ergänzt und erweitert wurden. An eine Veröffentlichung war überhaupt nicht gedacht. Irgendwann ergab sich dann jedoch die Notwendigkeit diese Aufzeichnungen zu ordnen, zu strukturieren und organisiert zu speichern. Daraus resultierte auch letztlich der Entschluss diese ‚Lebensphilosophie’ in einer Kurzfassung weiterzugeben um damit vielleicht einigen Mitmenschen, in welcher Weise auch immer, eine Hilfestellung bei der Bewältigung ihrer Probleme und zur Findung ihrer Lebensziele geben zu können.
Meine wichtigste Erfahrung dabei war, dass sich zwischen unseren derzeitigen, vorwiegend materiell orientierten Systemen (Wirtschafts-, Gesundheits-, Finanzsystem, etc.), der Wissenschaft und Technik auf der einen Seite und dem ständig wachsenden Interesse der Menschen an geistigen Dingen in unserem Kulturkreis auf der anderen Seite, eine immer größer werdende Kluft bildete. Auf beiden Seiten wurden enorme Fortschritte gemacht, aber eine Vernetzung bzw. sinnvolle Verbindung untereinander wurde vernachlässigt, ja vor einigen Jahren konnte man das beinahe als eine Feindschaft’ bezeichnen. Einer der Gründe dafür war, dass geistige Dinge nicht unbedingt in unser Gesamtsystem passen, da sie zumeist nicht entsprechend kommerziell verwertbar sind. Erst in der letzten Zeit, mit Sicherheit im Zusammenhang mit dem generellen Zeitwandel, hat eine vorsichtige Annäherung begonnen. Die herkömmliche Wissenschaft begann ihre einzementierten dogmatischen Grundsätze zu überdenken und neu zu ordnen. Aber auch Menschen, die sich mit alternativen Lebensformen, Heilmittel / -methoden befassten und bisher unter den Gesamtbegriff ‚Esoteriker’ zusammengefasst wurden, haben gelernt die materielle Welt, so wie sie eben besteht, mit einzubeziehen.
Aus diesem Grund wurde auch der Titel des Buches ‚EsoTec’ gewählt, womit die Verbindung zwischen Esoterik und Technik symbolisch ausgedrückt werden sollte.
Wir leben derzeit in einer Periode gewaltiger technischer und wissenschaftlicher Entwicklungen. Alle Möglichkeiten und Konsequenzen aus dem bereits Erreichten sind uns jedoch jetzt noch nicht bewusst, und noch viel weniger natürlich die daraus resultierende Zukunft. Damit verbunden sind viele negative, aber auch positive Auswirkungen, ebenso wandelt sich das System als Ganzes.
Gleichzeitig geht aber auch jetzt, in dieser Periode des Wassermann-Zeitalters, ein gewaltiger Umbruch im geistigen Bereich und in der spirituellen Entwicklung der Menschheit vor sich. Auch hier sind uns weder die bereits sichtbaren, noch die zukünftigen Konsequenzen, in ihrem auch nur annähernd wirklichen Umfang bekannt. Aber wahrscheinlich noch mehr als in der technisch-wissenschaftlichen Entwicklung, wird dieser Vorgang gewaltige Veränderungen, mit Sicherheit überwiegend positive Ergebnisse, für die gesamte Menschheit bringen.
Beide Entwicklungsrichtungen verlaufen jedoch nicht getrennt, ihre Übergänge sind fließend. In diesem Buch wurde versucht, durch ständiges Wechseln und Vergleichen von Darstellungen, aus der materiellen Sichtweise zu einer geistigen und umgekehrt, die Verbindungen zwischen beiden Bereichen aufzuzeigen.
Unsere Seele braucht die physische Ebene, um ihre Entwicklung durchzuführen. Wir leben nicht ohne Grund in dieser materiellen Welt und deshalb müssen wir alle diese Vorgänge genauso aufnehmen und ihnen entsprechende Wertigkeit zuordnen, wie jenen aus dem geistigen Bereich. Beide stützen sich auf dieselben ‚Universellen Gesetze’, sie haben einen gemeinsamen Ursprung und letztendlich ein gemeinsames Ziel.
‚Universale Gesetzte’ sind aus der Einheit hervorgegangen und haben immer und überall, im Materiellen ebenso wie im Geistigen ihre Gültigkeit. Im Gegensatz dazu sind Regeln von Menschen geschaffen. Sie organisieren bzw. <regeln> bestimmte Bereiche. Deshalb dürfen sie auch nur dort eingesetzt werden und haben auch nur dort ihre Berechtigung und Richtigkeit.
Aus diesem Grund müssen wir sehr vorsichtig umgehen mit der Anwendung von Gesetzen und Regeln. Es sind uns bereits viele - jedoch nicht alle - Gesetze unseres physischen Systems bekannt. Nicht alle deshalb, weil auch unsere gesamte Entwicklung auf dieser Ebene noch lange nicht abgeschlossen ist, und diese Gesetze auch ein Teil der zukünftigen wissenschaftlichen und auch geistigen Erkenntnisse sein werden.
Aber es gibt noch einen sehr wesentlichen Aspekt in der Anwendung der ‚Universellen Gesetze’. Wie schon erwähnt, werden sie „universal“ genannt weil sie überall Gültigkeit haben. Überall bedeutet aber auch innerhalb aller Dimensionen. Wir dürfen deshalb nicht den Fehler begehen, dimensionsabhängige Fakten als einen Bestandteil des jeweiligen Gesetzes anzusehen. Zum besseren Verständnis dafür möchte ich ein einfaches Beispiel anführen:
Eines der grundlegenden, also der ‚Universellen Gesetze’ ist jenes von >Ursache und Wirkung>. Wir wissen, dass jede Ursache eine Wirkung besitzt und umgekehrt. Ebenso ist es für uns aber eine Selbstverständlichkeit geworden, zuerst die Ursache und in der Folge davon die Wirkung zu sehen. Aber bei genauer Betrachtung ist das allein abhängig vom Vorhandensein der Zeit. Sie gibt vor, ob etwas zuerst oder später geschieht. Doch die Zeit ist ein Bestandteil jener Dimension, zu der wir derzeit noch Zugang haben. Sie befindet sich also entsprechend unserem aktuellen Evolutionsstand in der obersten Dimensionsstufe.
Tatsächlich gibt es allerdings wesentlich mehr Dimensionen als die uns jetzt bekannten und zugänglichen. Wir wissen zwar nicht wie diese oberen Ebenen „funktionieren“, aber wir können aus den bereits vertrauten eine wichtige Gesetzmäßigkeit ableiten: >Die höhere Stufe baut immer auf die untere auf und schließt daher alles der darunter befindlichen Ebenen mit ein!< Aus geometrischer Sicht betrachtet ist es für uns logisch, im Raum eine Bewegung in allen drei Achsen durchführen zu können. Grundsätzlich ermöglicht das Vorhandensein der jeweils unteren Stufe aber erst die nächst höhere. Nur zusätzlich zu einer Längs- und Querbewegung (1. und 2. Dimension) ist daher eine dritte möglich und ergibt damit den Raum (3. Dimension). Innerhalb der Zeit (4. Dimension) können wir beliebig über alle drei Achsen verfügen, also über den Raum. Aber als logische Konsequenz ist auch verständlich, dass aus der jeweils niedrigeren Ebene noch nichts über die höheren bekannt sein kann, sie existieren von dort aus gesehen praktisch nicht.
Wenn wir uns auf einem Blatt Papier befinden würden, das theoretisch so dünn ist, dass es nur aus einer Längs- und einer Breitseite besteht, so könnten wir nicht auf ein daneben liegendes gleiches Blatt sehen, wir könnten nicht ‚über den Rand’ blicken. Wir wüssten also überhaupt nicht, dass dieses existiert. Erst wenn wir mehrere Blätter übereinander stapeln und damit eine ‚Höhe’ schaffen, wären wir in der Lage auf das danebenliegende Blatt oder der danebenliegenden Stapel hinüberzublicken.
Wenn wir uns also jetzt die noch unbekannte nächst höhere Dimension dazu denken, so wissen wir noch nicht woraus sie besteht und was sie tatsächlich beinhaltet. Wir können aber mit Sicherheit davon ausgehen, dass sie außer den ersten drei Bereichen auch über der Zeit steht. Es spielen also weder der Raum noch die Zeit jene Rolle, die für uns jetzt die Grenze darstellen. Wichtig dabei ist die Betonung auf jetzt, denn tatsächlich gibt es keine Grenzen.
Zurück zu unserem Gesetz von <Ursache und Wirkung<. Wenn wir dieses Gesetz innerhalb dieser höheren Dimension, in der es ebenso seine Gültigkeit besitzt, betrachten würden, so hätte also neben dem Raum auch die Zeit nicht diese Bedeutung wie wir sie kennen. Es klingt nach unseren festgefahrenen Vorstellungen total abwegig, aber es könnte in diesem Fall auch die Wirkung vor der Ursache liegen. Beide passieren gleichzeitig und sind als eigenständige Energien lediglich Bestandteile in einem gemeinsamen System, sozusagen ein „Energiepaket“. Aufrecht bleibt natürlich die Grundaussage dieses Gesetzes, nämlich die Beziehung der Bestandteile dieses Energiepaketes zueinander, unabhängig von Raum und Zeit mit allen ihren darin enthaltenen Konsequenzen.
Wie so oft finden wir eine Bestätigung auch schon heute innerhalb der sogenannten „unbekannten Phänomene“. Es ist wissenschaftlich kein umstrittenes Thema mehr, dass solche Vorgänge wie zum Beispiel die Telepathie existieren und funktionieren, niemand weiß jedoch wie.
Bei Experimenten in der Psi-Forschung hat man versucht mit speziellen Verfahren die Zeit für solche Informationsübertragungen zu messen. Dabei ist man auf mehrere überraschende Ergebnisse gestoßen. Nicht nur der Raum, das heißt die Entfernung, spielt keine Rolle, sondern die Übertragung selbst geschieht schneller als die Lichtgeschwindigkeit, die heute für uns noch die höchste Einheit dafür darstellt und somit auch als die Grenze unserer Dimension angenommen wird. Grenze ist wiederum nicht wörtlich zu verstehen, denn tatsächlich besteht ein nahtloser Übergang von einer Ebene zur anderen. Es gibt keinen ‚Knall’ wie wir es beim Überschreiten der Schallgeschwindigkeit kennen.
Daher kann logischerweise die Energieübertragung solcher Informationen nicht mehr innerhalb des uns bekannten Bereiches (Dimensionen) stattfinden, sondern darüber, worin neben dem Raum auch die Zeit nicht mehr die primäre Bedeutung besitzt.
Nochmals zurück zu unserem Gesetz von >Ursache und Wirkung<. Bei oben angeführten Versuchen ist man auch auf ein seltsames Phänomen gestoßen. Bei zwei räumlich weit voneinander entfernt positionierten Versuchspersonen musste eine Versuchsperson die Ergebnisse bestimmter Aktivitäten (z.B. Punktezahl beim Würfeln) einer anderen Person nennen. Durch Zufall hat man entdeckt, dass in ungewöhnlich vielen Fällen dieser Vorgang auch umgekehrt richtige Ergebnisse lieferte. Das heißt, die eine Versuchsperson hat die richtige Punktezahl des zeitlich erst später durchgeführten Würfelvorganges schon vorher genannt! Man könnte das daher auch unter den Begriff „Hellsehen“ einordnen!
Damit könnten auch solche, vielen Menschen noch suspekte Vorgänge, eine verständliche Erklärung finden. Auch der Fluss von Informationen (=Energie) innerhalb des kollektiven Bewusstseins der Menschheit findet nicht nur in den uns bekannten Dimensionen statt, sondern auch in höheren. Manche Menschen, die aus bestimmten Gründen und unter gewissen Voraussetzungen Zugang dazu finden, können sich daher auch über Raum und Zeit hinwegsetzen und vergangene Vorgänge ebenso wie zukünftige in unsere Dimension holen und anderen Menschen mitteilen.
Grundsätzlich ist das Erkennen und Begreifen von ‚Universellen Gesetzen’ aus dem materiellen oder geistigen Bereich, das bewusste Umlegen und Anwenden auf die jeweils andere Ebene, notwendig zur Bildung eines Gesamtverständnisses und somit für unsere Entwicklung. Es ist aber auch nur von einer Gesamtsicht ausgehend möglich ungeahnte wertvolle Einblicke in die jeweiligen Einzelbereiche zu erhalten.
Allein durch das Wissen der vorhandenen Verbindungen zwischen den physischen und psychischen Vorgängen in unserem Umfeld verändert sich die Einstellung zu den alltäglichen Problemen. Gleichzeitig mit dem Auftreten von Schwierigkeiten können wir zumeist auch schon die Ursachen erkennen und erhalten damit bereits den ersten Hinweis auf den Lösungsweg. Bei Krankheiten bedeutet das die wichtigste Hilfe auf dem Weg zur Heilung.
Es ist daher äußerst wichtig, sich grundsätzlich eine ´Über´-sicht aus mehreren Blickwinkeln zu schaffen. Eine bekannte physikalische Tatsache ist es, dass eine Positionsbestimmung nur möglich ist, wenn ein Objekt von mindestens zwei voneinander getrennten Punkten aus betrachtet wird. Deshalb sind wir auch mit zwei Augen und einem Sehzentrum im Gehirn zur Verarbeitung der Bilder ausgestattet um uns ein räumliches Sehen zu ermöglichen.
Ich wage zu behaupten, dass alle bisherigen und zukünftigen Erfindungen der Menschen bereits in der Natur, in uns Selbst oder in einer sonstigen versteckten Form bereits existieren. Es heißt nicht umsonst <Erfindung>, das sich von <Finden> ableitet. Gefunden kann aber nur etwas bereits Bestehendes werden. Allerdings sind aus der begrenzten Sicht, allein mit dem Verstand, von uns Menschen Kombinationen geschaffen worden, die in einem funktionierenden Gesamtsystem nicht bestehen könnten und auch nicht würden. Sie werden aber aus den verschiedensten Gründen, zumeist aus materiellen und kommerziellen Interessen, oder manchmal auch einfach nur aus Unwissenheit, zwangsweise aufrechterhalten. Die dazu aufgewendete Energie fehlt jedoch in anderen Bereichen und trägt auf diese Weise zusätzlich dazu bei, das Gesamtsystem zu schwächen.
Ein solches Gesamtsystem besteht in sich aus mehreren Teilen, die jede für sich Einzelsysteme darstellen. Alle den ‚Universellen Gesetzen’ entsprechenden Teile bleiben darin bestehen. Sie bilden ein gesundes System. Die teilweise oder komplett nicht diesen Gesetzen folgenden Einzelsysteme gleichen sich entweder automatisch an, lösen sich auf, oder werden isoliert und ausgeschieden. Solange die auf der positiven Seite stehenden Systeme überwiegen wird ein ständiges Gleichgewicht im Gesamtsystem aufrecht bleiben.
Bei künstlicher Beeinflussung von Außen kann jedoch durch langsames Ansammeln der nicht geeigneten Einzelsysteme die Menge eine kritische Grenze erreichen, um dann mit großer Geschwindigkeit, sofort und unaufhaltbar, die Zerstörung bzw. Auflösung des Gesamtsystems auszulösen. Es entsteht daraus in der Folge ein Chaos, aus dem sich durch Gruppierung zusammenpassender Teile oder Einzelsysteme wieder ein neues Gesamtsystem, oder auch mehrere davon, formieren können.
Diese kurze Beschreibung stellt natürlich nur eine vereinfachte Darstellung des Grundprinzips dar. Inzwischen ist die System- und Chaos-Forschung ein wichtiger wissenschaftlicher Zweig geworden. Aber das für uns alle sichtbare praktische Beispiel haben wir tagtäglich vor unseren Augen, nämlich unsere aktuelle Umweltsituation. Alle seriösen Forschungsergebnisse und wissenschaftlichen Erkenntnisse weisen immer wieder darauf hin, dass wir durch die rücksichtslose Zerstörung von großen und wichtigen Teilen der Natur im Gesamtsystem unserer Welt das Gleichgewicht negativ beeinflussen und unweigerlich auf die kritische Grenze zum Kippen des Systems zusteuern. Wie weit wir derzeit noch davon entfernt sind und wie das dann entstehende Chaos aussieht, kann oder will sich auch niemand der dafür Verantwortlichen wirklich vorstellen. Aber die Natur gibt uns durch die gewaltigen Katastrophen der letzten Jahre bereits mehr als deutliche Warnzeichen.
Die "System-Chaos Theorie" ist ein wissenschaftlich bewiesenes universelles Gesetz und daher sowohl im physischen, als auch im psychischen Bereich gültig. Wir werden später noch darauf zurückkommen.
Bereits mit dem Verstehen und Anwenden dieses einen ‚Universellen Gesetzes’ können wir in vielen Lebenssituationen schon klar eine Entwicklung absehen und die zukünftige Endsituation zumindest ansatzweise erkennen. (Wir werden in späteren Kapiteln noch andere wichtige universelle Gesetze kennenlernen).
Natürlich kann und darf das niemals mit dem logischen Verstand, dem <Mittleren Selbst> allein vor sich gehen, sondern nur in Verbindung mit unserem <Höheren Selbst> aber auch dem <Unteren Selbst>. Auf die Bezeichnungen der einzelnen <Selbste> mit einer Erklärung wird im nächsten Kapitel näher eingegangen.
Wenn Sie aber mit Ihrer geistigen Kapazität die Möglichkeit haben parallel dazu noch mehrere Universelle Gesetzte gleichzeitig mit zu berücksichtigen und zu verbinden, so sind Sie in der Lage frühzeitig zu erkennen was geschehen wird. Sie können die möglichen Wahrscheinlichkeiten eingrenzen, also bis zu einem bestimmten Grad eine zukünftige Entwicklung voraussehen. Aber nicht nur das, bei entsprechender Übung und geistiger Selbstdisziplin sind Sie in der Lage die Energieströme entsprechend zu lenken bzw. zu verstärken. Das bedeutet, Sie können bestimmte Wahrscheinlichkeiten, die Ihrer Wunschvorstellung entsprechen, gezielt ‚anpeilen’ und damit ihren Eintritt in die Realität erleichtern. Dieses Prinzip funktioniert nicht nur für den Einzelnen, sondern auch für das Kollektiv.
Das ist keine Zauberei und auch kein übersinnliches Phänomen, sondern einfach gelebte Weisheit. Eine Regel der HUNA –Philosophie (die wir im nächsten Kapitel ausführlich besprechen werden), lautet: ‚Die Energie folgt der Aufmerksamkeit’, und diese Energie ermöglicht die Manifestation in der Wirklichkeit, sowohl der geistigen als auch der materiellen.
Das bedeutet aber auch: Keine der Prophezeiungen der großen Propheten sind ‚in Stein gemeißelt’. Sie können durch Verschiebung der Wahrscheinlichkeiten völlig anders ablaufen. Ein wesentlicher Faktor ist dabei unser freier Wille, der keiner Vorbestimmung unterliegt und von Gott auch so gewollt und eingerichtet wurde. Gerade darin liegt auch die große Chance der Menschheit, Angst hat darin eigentlich keinen Platz, alles hängt einfach nur von uns selbst ab, sowohl von uns als Einzelperson, als auch von Gruppen in verschiedenen Variationen – Politiker, Wissenschaftler, etc. – und im Großen für die Welt, von den einzelnen Staaten.
Die erfüllten Prophezeiungen der bekannten Seher wie Nostradamus und vieler anderer sind begründet auf ihrem Wissen über wichtige ‚Universelle Gesetzte’ und über die Gabe, alles sowohl mit den ihnen bereits bekannten Fakten und Tatsachen, als auch mit intuitiv über das Höhere Selbst erfahrenen Informationen zu verknüpfen.
Schon in den Jahrtausenden alten Erkenntnissen früherer Kulturen gibt es Vorstellungen über den menschlichen Geist, so auch in der weniger bekannten <HUNA-Philosophie>. Sie stammt ursprünglich aus dem arabischen Raum und ist auf Grund ihrer Verfolgung und dem damit erzwungenen versteckten Dasein über Jahrhunderte, in Hawaii erst vor einigen Jahrzehnten bekannt und wieder für alle daran interessierten Menschen zugänglich geworden. Serge Kahili King beschreibt beispielsweise in seinem Buch <Weisheiten aus Hawaii>1 unter anderem auch den Aufbau der menschlichen Psyche aus der Sicht dieser Kultur.
