9,99 €
Nachdem Marianne Huber bereits Ihre Lebensgeschichte zu Papier gebracht und veröffentlicht hat, geht sie in diesem, ihrem dritten Werk nun das Innere des menschlichen Wesens an. Dieses Buch soll ein Ratgeber aber auch ein Wegweiser oder aber eine Anregung zur Erweiterung des eigenen inneren Horizontes sein. Es will den Leser stimulieren, sich mit den geistigen Prinzipien und überhaupt mit den vielen Facetten des menschlichen Seins und der eigenen geistigen Entwicklung des Bewusstwerdens auseinanderzusetzen. Daraus entsteht die Chance, das Lebens bestmöglich im Sinne einer Evolution zu nutzen und wer sich darauf einlässt, ist unterwegs zu neuer Erkenntnis.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 93
Veröffentlichungsjahr: 2021
Meinen innigsten Dank möchte ich Tochter Karin aussprechen. Immer wieder stand sie mir mit kompetenter und einfühlsamer Beratung und Korrektur zur Seite. Vor allem auch bei all dem, was es eben so braucht bis ein Buch entstehen kann. Sie war auch stets bereit. mich als wahre Freundin in oft schwierigen Lebenssituationen zu unterstützen.
Ebenso durch Sohn Pierre durfte ich durch seine Art während unserer Begegnungen und Gespräche einiges erkennen und anders einordnen lernen.
Ein herzlicher Dank geht auch an alle meine Mitmenschen, welche mir immer wieder „den Spiegel hingehalten“ haben.
Meine allerschönste und wahrhaftigste Erfahrung brachte mir das Geschenk „Leben“ mit all seinen Prüfungen, bei denen es um den wahren Sinn und die Aufgabe unseres Daseins geht. All die wunderbaren freudigen Erlebnisse und auf der anderen Seite die tiefgründigen Leiden und Schmerzen. Für diesen zum Teil holperigen „Weg der Erkenntnis“, begleitet mich täglich ein inniges Dankbarkeitsgefühl. Diese Dankbarkeit eröffnete mir Schritt für Schritt den Einblick in die Sphären der geistigen Welten. „Das Unsichtbare ist das Wunderbare“
Das Leben hat mir viele Lektionen erteilt.
Die Wichtigste, die ich niemals vergessen werde, ist die der Dankbarkeit.
Einleitung
Vorwort
Widmung
Der goldene, königliche Weg in ein neues Zeitalter
Unsere Optik der Wahrnehmung
Bewusst werden und Bewusst sein
Das Ich-Gebäude
Wie und was ist unser wahres „Selbst“?
Evolution und menschliche Entwicklung
Karma und dessen Ursachen und Wirkung
Ashtar über den „Reboot von Gaia“
Stufen menschlicher Entwicklung
Zwischen Himmel und Erde
Die Zeiten ändern sich
Wenn der Nebel sich auflöst
Die spirituelle geistige Dimension
Schlusswort
In tiefer Dankbarkeit für mein zweites, geschenktes Leben nach meiner Krebserkrankung und der heilsamen Inspirationen von der höheren, universellen Intelligenz, ist es mir ein echtes Bedürfnis dieses Buch zu schreiben. Denn nach meinen ersten beiden Büchern, die autobiografisch waren, bewirkte das vermeintliche Ende meines Lebens eine wunderbare Vertiefung meiner Spiritualität, die ich teilen möchte.
Es könnte eine aufschlussreiche Botschaft an die Welt in der jetzigen Zeit der enormen Veränderungen und Verwandlungen sein. Ich fühle mich beauftragt, meinem inneren Ruf, der aus der Quelle meines Seins entspringt und den vielen Offenbarungen und Weisheiten im Einklang mit der geistigen Führung mit den Mitmenschen zu teilen.
So möchte ich mit meinen Mitmenschen eine Reise aus der Vergangenheit sowie ein Streifzug durch die Gegenwart in unsere Zukunft unternehmen. Auch im Sinne von Solidarität, „Brüderlichkeit”, ist es mein Ziel, eine Brücke zu bauen von den uralten Weisheiten in die jetzige Zeit mit ihrer Zeitqualität. Die Zeit ist reif für eine erweiterte Sichtweise auf das ganzheitliche Menschsein sowie auf das Universum. Dies könnte der Beginn in eine unsichtbare, feinstoffliche Welt voller unglaublicher Möglichkeiten sein. Es ist spürbar, dass viele Menschen die wegweisenden Aufgaben, die Begriffe der Liebe und vieles mehr neu zu definieren und formulieren versuchen. Wir wissen bereits, dass unsere Gedanken einen starken Einfluss auf unser Verhalten haben können und auch, dass sie mit den kosmischen Energien verbunden sind. Wir können erkennen, dass es zwei grosse Geistesströmungen sind, die unser Denken und Handeln sowie unsere Gefühle abwechselnd beeinflussen.
Seit tausenden von Jahren, seit es Zivilisation gibt, beeinflussen uns Traditionen und Lehren. Dadurch sind wohl Indien wie auch Ägypten die erhabenen Ahnen unserer Entwicklungen und Entfaltungen. Einige dieser grossen Lehrer waren Hermes, ca. 7000 Jahre vor Christus, der in Ägypten die heilige Wissenschaft errichtete. Der Begründer der Vedischen Religion war Rama, ca. 5000 Jahre vor Christus. Krishna lehrte die Unsterblichkeit der Seele und ist der Begründer der nationalen Religion Indiens. Krishna wirkte ca. 3000 Jahre vor Christus. Moses, ca. 1300 vor Christus, war ein ägyptischer Eingeweihter, der aus den Hebräern ein kämpferisches Volk hervorbringen wollte. Dann folgte die Zeit von Buddha, ca. 500 vor Christus, der Reformer und Reiniger der brahmanischen Religion und durch Jesus, im Jahre 0 bis ca. 33 nach Christus, offenbarte sich das „Gottesbild” den Menschen aufs Neue.
Wenn wir nun Jesus und auch Buddhas Lehre etwas näher betrachten, so geht es doch immer wieder um das Gesetz und die stärkste Kraft der Liebe. Sie alle brachten und lehrten uns die Liebe gemäss den Entwicklungsstufen der Menschheit. Die Menschheit hat sich immer weiter entwickelt, um das Bewusstsein zu entfalten und zu erweitern. Es kann bedeuten, dass sich der Mensch bis heute schlicht nicht als eine Ganzheit fühlt, sondern spürt, dass ihm noch irgend “etwas fehlt.“
Somit versuchen wir Menschen immer wieder auf eine neue Art zu verstehen und zu begreifen, wie wir mit dieser höchsten Liebe zu unserem Schöpfer in Verbindung kommen. Tief in uns schlummert eine Sehnsucht nach göttlicher Führung und göttlichem Schutz. Man könnte diese innere tiefe Sehnsucht nach unserer wahren Heimat, als nicht von dieser Welt stammend bezeichnen.
„Wie sagte Jesus so treffend: Gleicht Euch nicht dieser Welt an.”
Irgendwann im Laufe unseres Lebens kommt der Zeitpunkt des Erwachens und der Erkenntnis, dass unser Leben einen Sinn haben muss und mit einer Aufgabe verbunden ist. Diese Aufgabe zu erkennen, wahrzunehmen und auch zu erfüllen, ist unsere Pflicht.
Bei der Erfüllung unserer individuellen Aufgaben geht es darum, den Kontakt mit unserer inneren Welt, unserer inneren Stimme zu finden und ihre Führung anzunehmen. Man kann auch ruhig sagen, auf die Stimme des Gewissens zu hören. Es ist unser inneres, schöpferisches „Selbst“, welches nichts mit unserem Denken zu tun hat.
Dies bedingt, dass vorerst erlernt werden muss, seine angelernten, festgefahrenen Verhaltensmuster zu durchschauen und zu prüfen, ob diese noch den veränderten Gegebenheiten und Aufgaben entsprechen und eventuell nur noch bedingt richtig sind. Tief in unserer inneren Welt sind die ewigen Wahrheiten gespeichert seit wir auf dieser Erde wandeln und zu denen wir irgendwann wieder hinfinden müssen.
„Wie sagte uns Jesus: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben“
Dieses Buch widme ich allen Mitmenschen, die auf der Suche nach innerem Frieden, Wahrhaftigkeit, Erkenntnis und seelischem Gleichgewicht sind. Es ist mir ein tiefes Bedürfnis über den Weg der zu uns selbst zum „Wesentlichen unserem Wesen“ führt, zu berichten.
Seit mehr als 60zig Jahren interessiere ich mich für das Innere, das Wesentliche des menschlichen Daseins.
„Das Unsichtbare ist das Wunderbare.“
In der jetzigen Zeit der enormen Veränderung und Transformation fragen viele Menschen nach dem Sinn des Lebens. Einige bereits schon aufgewachte Seelen unter uns spüren all die Bewegungen, Unruhen, Naturgewalten (zum Teil auch von uns Menschen verursacht) und fragen sich: Wer bin ich? Warum bin ich hier? Was sind meine Aufgaben? Wohin gehe ich? Usw. auf all diese Fragen versuche ich einzugehen und möglichst verständlich auf der mentalen, also der Verstandesebene und der astralen, also der Gefühlsebene einleuchtende und zuversichtliche Antworten zu geben.
Jeder Einzelne macht im Laufe seines Lebens Erfahrungen, die in uns Spuren, Prägungen und einschneidende Wunden hinterlassen. Auch diese Erfahrungen können uns auf dem wahren Weg unserer Bestimmung, und Erkenntnis weiter bringen. Wir wissen ja:
“Das Leben wird vorwärts gelebt und rückwärts verstanden.“
Während der Zeit unseres Erdendaseins spricht das Leben in Form von unterschiedlichsten Ereignissen immer wieder zu uns. Das Wort des grossen Konfuzius (551 – 479 vor Chr.) hat auch heute noch seine Gültigkeit:
“Der Weise sucht, was in ihm selber ist, der Tor, was ausserhalb.“
Es geht einmal mehr um Veränderungen unserer teilweisen festgefahrenen Denk- und Verhaltensmuster, die allmählich ihre Gültigkeit verlieren.
Gerne möchte ich hier einige Botschaften aus der geistigen Welt erwähnen:
„Dringlichkeit im neuen Zeitalter – der Gegenwart, beziehungsweise unserer Zukunft, Aufwachen.“
Die alten, festgefahrenen Strukturen zerbröckeln stetig und es warten all die neuen Impulse zum Gelingen eines grossen Wandels auf unserer Mutter Erde auf uns. Es wird sogar von einer neuen Weltordnung gesprochen und geschrieben.
Es scheint immer wichtiger zu werden, dass wir wirklich das „Wesentliche“ erkennen und die vielen Zusammenhänge hinterfragen. Hin und nicht wegschauen! Wichtig erscheint auch, langsam zu begreifen, dass auch unsere Vorstellungen sowie die althergebrachten Strukturen neu zu ordnen und dem Zeitgeist, der Zeitqualität entsprechend, neu zu definieren sind.
Viele Konzepte und Zustände sind sehr schwer in Worte zu fassen. Denn allein schon durch die falsche Wahl des Wortklangs, welcher aus unseren Herzen schwingt, können so oft tiefe Missverständnisse entstehen. Wir fühlen uns oft im Ego, im „Ich“ betroffen und sogar angegriffen und natürlich verletzt.
Wir sehen und erleben zunehmend wie Ereignisse zusammentreffen und stets mehr Quantität weniger Bedeutung hat und dann oft zur Last werden kann. Auch erfahren wir zunehmend, dass Ereignisse sich häufen und diese kosmischen Erscheinungen versetzen sogar die Kurzsichtigen ins Staunen. Es scheint, als ob die Zeit gesättigt ist und sehr vieles noch künstlich am Laufen erhalten wird.
Die Störungen klimatischer Verhältnisse werden stets offensichtlicher. Doch die Menschen nehmen von den Sonnenflecken oder dem Verschieben der Erdachse und dessen Auswirkungen nur oberflächlich Notiz. Wir wissen, dass das Verschwinden von Zivilisation, die Vernichtung von Leben auf diesem Planeten schon stattgefunden hat. Es heisst, dass auch in jenen Zeiten ähnliche Argumente und Bedingungen vorherrschten und die Zeichen der Bedrängnis nicht beachtet wurden. So fragen sich doch immer mehr Menschen, was wir tun oder lassen sollten, um unter den zahllosen, missverstandenen Begriffen dem Stand des höchstens Wissen eine grössere Feinfühligkeit und Einsicht einräumen zu können.
Das Zeitalter des Egos geht langsam seinem Ende entgegen. Wir haben vergessen, was unsere wirkliche Aufgabe auf unserem Schulplaneten Erde ist. Es ist die Bestimmung und Aufgabe des Menschen aus seinem „Ich-gebundenen Pseudodenken“ heraus, zu seinem „eigentlichen, schöpferischen Selbst hinzufinden.“ Dies bedeutet in fortschreitender Wandlung dasjenige Selbst zu entwickeln, das seinem inneren, angelegten Wesen und seinem drängenden höheren Auftrag entspricht. Dies bedingt als Voraussetzung zu erkennen, wahrzunehmen, dass wir wie bereits schon erwähnt von innen nach aussen leben sollten und nicht wie viele von uns von aussen nach innen. Man könnte sagen, wir lassen uns durch die vielen äusseren Aktivitäten, Geschehnisse und vieles mehr blenden und glauben, dass dies die Realität sei.
Es macht zwar in den letzten Zeiten immer mehr den Eindruck, dass stets mehr Menschen sich bemühen, alles auch zu hinterfragen und nicht nur den Medien Vertrauen zu schenken. Durch all die enormen Veränderungen in und auf unserem Planeten, sind wir aufgerufen unser Bewusstsein zu erweitern, um wahrhaftig aufzuwachen und achtsamer zu WERDEN. Wenn wir achtsamer hinschauen und uns weniger täuschen lassen, können wir um und in unserem inneren wahren Sein stetig gewahrer werden. Sehr häufig wird auch von innerer Reife und innerem Reichtum gesprochen. Wo aber müssen wir beginnen, um zu innerer Reife, Weisheit und geistigem Wachstum zu gelangen? Wie erkennen wir, welches die ersten Anzeichen auf dem Weg zur wahren Bestimmung unserer Lebensaufgabe sind?
Dass wir die Unreife, in der wir noch selbst sind in aller Ehrlichkeit erkennen und uns auch zugestehen bedingt, dass wir uns dem hartnäckigsten Widersacher gegen innere Reife bewusstwerden und ihn entlarven. Denn es gibt nichts Wichtigeres, Notwendigeres auf dem Weg zur wahren Erkenntnis und zu innerer Reife, als dass wir uns nicht alleine mit unserer Stimme im Kopf identifizieren. Dieser Hauptdarsteller und unser Gegenspieler ist das immer trennende „Ich.“ Dieses egozentrische Ich wird sehr oft mit unserem wahren schöpferischen Selbst verwechselt.
Wie schon angesprochen, hat unser Verstand, der ewig denkt und plappert nicht viel mit unserem wahren, göttlichen Wesen zu tun. Unser wahres Selbst, die eigentliche Quelle, ist vom Verstand überdeckt. Das dominierende Ich versperrt uns den Weg zu unserem inneren Wesen.
