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Was tust du, wenn dein nervigster Kollege plötzlich dein Fake-Date spielt - und verdammt gut darin ist?
Olivia will das Hochzeitswochenende ihrer besten Freundin Jane einfach nur überstehen: lächeln, trinken, überleben. Doch dann steht ausgerechnet Brian Mitchell neben ihr: sarkastisch, unverschämt charmant und leider heißer als erlaubt. Der Deal ist klar: Nur spielen. Keine Gefühle. Keine Eskalationen.
Blöd nur, wenn dein Herz den Vertrag nicht unterschreibt.
Ein scharfzüngiges, romantisches Enemies-to-Lovers-Wochenende mit Stil, Biss ... und sehr viel Chaos.
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Veröffentlichungsjahr: 2025
Das Urheberpersönlichkeitsrecht der Autorin
wurde geltend gemacht.
Ohne die ausschließlichen Urheberrechte der Autorin, Talea Cole, in irgendeiner Weise einzuschränken, ist jegliche Nutzung dieser Veröffentlichung zum „Trainieren“ von Technologien der generativen künstlichen Intelligenz (KI) zur Erstellung von Werken/Bildern/Texten/Videos ausdrücklich untersagt.
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einschließlich Informationsspeicher- und Abrufsystemen, ohne schriftliche Genehmigung der Autorin vervielfältigt werden, mit Ausnahme von kurzen Zitaten in einer Buchbesprechung.
© 2025 Pia Cole, Fake Wedding Date … mit Brian
ISBN: 978-381-94212-0-4
Covermaterial: Bilder unter Lizenzierung von Freepik.com genutzt
Erschienen bei:
Cole Indie Ink
c/o 2470, Neubaug 4
Alle Rechte vorbehalten
Dies ist ein Werk der Fiktion. Namen, Charaktere, Orte, Marken, Medien und Ereignisse sind entweder Produkte der Fantasie der Autorin oder werden fiktiv verwendet. Die Autorin erkennt den Markenstatus und die Markeninhaber verschiedener Produkte an, auf die in diesem fiktiven Werk Bezug genommen wird und die ohne Genehmigung verwendet wurden.
Die Veröffentlichung/Verwendung dieser Marken ist nicht von den Markeninhabern autorisiert, mit ihnen verbunden oder von ihnen gesponsert.
Kapitel 1
Kapitel 2
Kapitel 3
Kapitel 4
Kapitel 5
Kapitel 6
Kapitel 7
Kapitel 8
Wie sehr ich Montage hasse. Jeden einzelnen. Immer. Aus Prinzip. Gibt es einen einzigen Menschen auf dem Planeten, der diesen Tag mag? Ich glaube nicht und trotz allem hetze ich wie eine Irre durch die Straßen von Manhattan, den Kaffeebecher in der einen Hand und das Handy in der anderen.
Es dauert keine zwei Minuten, bis ich das gläserne Hochhaus erreiche, in dem mein Job ist. Die PR-Agentur Straylight ist renommiert und es gibt ganz hervorragende Aufstiegschancen, wäre da nur nicht Brian Mitchell. Mein wandelnder Albtraum.
Ich verdränge jeglichen Gedanken an ihn, stürme in das Foyer, begrüße flüchtig Josie, unsere Rezeptionistin, und zwänge mich in den Aufzug. Auch wenn ich mich wie eine Sardine in einer schicken Blechdose fühle, so habe ich es eilig. Schließlich beginnt in etwa zehn Minuten das Meeting und es graut mir jetzt schon davor. Zwar sehe ich meinen Chef selten, aber wenn er einmal da ist, will er entweder die neuesten Projekte sehen oder alles absegnen. Er ist die Art Typ, die keine Schwäche duldet und keinen Fehler akzeptiert.
Als sich endlich die Aufzugtüren im fünften Stock öffnen, marschiere ich auf meinen Schreibtisch zu, bis ich erkenne, wer dort seine Präsenz verteilt. Das ist wohl der größte Witz des Tages und ich frage mich, ob das Universum mich verarschen will.
Mein Worst-Case mit Sixpack lehnt lässig gegen meinen Schreibtisch, als gehöre er ihm. Dabei trägt er ein schwarzes Hemd, seine Ärmel sind hochgekrempelt und sein Grinsen … es sieht wie aus einem verdammten Werbespot aus. Kann ihm irgendjemand dieses Lächeln aus dem Gesicht prügeln? Ich rolle mit den Augen, als er an seinem Coffee-to-go nippt, als sei er der Hauptdarsteller eines irrwitzigen Agentenfilms. Vielleicht hat er ja einmal geschauspielert. Was weiß ich. Männer, die so gut aussehen, sollten jedenfalls verboten werden. Natürlich werde ich ihm das nie sagen, es reicht schon, dass sein Ego bereits so groß wie das Empire State Building ist.
»Du bist spät, Sunshine.«
Ich schnaube, bleibe stehen und mustere ihn. Er ist so ein … mir fällt nichts Passendes ein, aber ich überlege, ob ich ihm einen gepfefferten Spruch oder den heißen Becher Kaffee ins Gesicht schleudern soll. Der Gedanke daran, wie er aussehen würde, wenn der braune Fleck sich vergrößert, lässt mich schmunzeln und … Stopp. Das ist gar nicht gut. Es regt meine Fantasie in eine Richtung an, die ich mir nicht gestatten will. Nicht einmal für mein Seelenheil.
»Ach? Nennt man das jetzt so, wenn man sieben Minuten vor Meetingbeginn auftaucht?« Wie sehr ich ihn verabscheue. Kann er nicht einmal die Klappe halten und mich nicht in den Wahnsinn treiben? Nein, natürlich nicht. Das wäre schließlich zu viel des Guten.
Er hebt eine Augenbraue und verschränkt die Arme vor der Brust. »Ich dachte, du bist früher dran. Ich bin schon seit einer halben Stunde hier. Du lässt nach, Sunshine.«
»Schön für dich.« Wem will er etwas beweisen? Ich schiebe mich an ihm vorbei und gehe zum Schreibtisch, während ich meine Tasche und den Kaffee abstelle. »Und außerdem … nenn mich nicht so.«
»Ach komm schon, Sunshine. Sei nicht so.«
»Wie bin ich denn?« Wenn der denkt, dass ich kleinbeigebe, hat er sich geschnitten. Ich bin kaum fünf Minuten hier und schon … argh.
»Ein richtiger Sonnenschein.«
Ich lächle süßlich, schnappe mir die Mappe für das Meeting und meinen Kaffee. »Und somit habe ich einen weiteren Grund dich zu ignorieren.«
»Ist das so?« Er grinst breit und schließt zu mir auf. »Außerdem redest du ja weiter mit mir. Wie faszinierend.«
Ich stoße hörbar die Luft aus, gehe weiter Richtung Konferenzraum und lasse mich dort auf einen Platz nieder, der so weit wie möglich von ihm entfernt ist. Leider nimmt er direkt gegenüber von mir Platz und erst jetzt nehme ich seinen hölzernen Duft, der vermutlich zu einem der teureren Parfüms zählt gepaart mit männlicher Arroganz, wahr. Die Woche fängt wirklich fantastisch an.
***
Der Vormittag zieht sich wie ein langgezogener Kaugummi. Zwischen Briefing, Moodboards und einem viel zu schlecht gelaunten Kunden laufe ich auf Autopilot. Natürlich bin ich professionell und effizient, so wie immer und trotz allem schwebt irgendetwas in der Luft. Brian wirft mir schon den ganzen Vormittag immer wieder eigenartige Blicke zu. Nicht allzu offensichtlich oder gar aufdringlich, sondern aufmerksam. Zu aufmerksam, wenn man mich fragt.
Seine Augen streifen mich immer wieder kurz, gerade so, als will er es vermeiden, dass ich es bemerke. Aber genau das tue ich. Und jedes Mal zieht sich etwas in meinem Bauch zusammen, das ich nicht einordnen kann. Oder will.
Ich ignoriere es, zumindest versuche ich es, bis mein Handy vibriert und mich aus den Überlegungen reißt.
Weißt du schon, ob du am Freitag mit jemanden kommst oder soll ich die einen Trauzeugen von Mark vorstellen? xoxo
Aus, das reicht. Seit Wochen schiebe ich die Hochzeit meiner besten Freundin Jane wie eine tickende Zeitbombe vor mir her. Und ich weiß ganz genau, warum. Da einfach keiner da ist, der mich begleitet. Keine heiße Affäre. Keine On-Off-Option. Kein potenzieller Plus-Eins mit halbwegs gesellschaftlicher Fassade. Es herrscht absolute Flaute. Genau wie mein nicht vorhandenes Liebesleben.
Bevor mich dieser Gedanken wahnsinnig macht, stecke ich das Handy weg und reiße mich vom Schreibtisch los. Ich brauche frische Luft oder Kaffee oder einen verdammten Baseballschläger. Irgendetwas, damit ich mich abreagieren kann.
Stattdessen gehe ich zur Gemeinschaftsküche, stütze mich mit den Händen neben der Spüle ab und starre gedankenverloren ins Leere. Meine Schultern sind angespannt und ich kaue auf meiner Unterlippe, während ich über einen Notfallplan nachdenke.
»Willst du weiter Löcher in die Luft starren oder planst du gerade einen Mord?« Ich zucke zusammen, als Brians neben mir auftaucht. Gott, was stimmt mit dem Mann nicht?
»Jesus! Schleich dich nicht so an mich an. Und nein, ich … nichts.« Ich schüttle den Kopf und weiß selbst nicht genau, was ich gerade sagen wollte.
»Du? Nichts? Jetzt wird’s aber unheimlich.« Er grinst, als ob er soeben den besten Witz der letzten Jahrhunderte gehört hat.
Ich rolle mit den Augen, gehe rüber zur Anrichte und mache mir einen weiteren Kaffee, bevor ich ernsthaft in Versuchung gerate, ihm eine Tasse an den Kopf zu werfen. »Brian, hau ab. Ich habe keine Lust auf dein Gesülze.« Ehrlich, findet er keine andere, die er quälen kann?
»Du bist nervös.« Es klingt wie eine Tatsache, obwohl es das nicht ist.
»Was redest du da? Bin ich nicht.« Ich mag es nicht, dass er mich immer so gut lesen kann. Es nervt maßlos. Freiwillig werde ich ihm nichts verraten, so viel ist sicher.
Er verschränkt die Arme vor der Brust und rührt sich keinen Millimeter. »Doch. Dein Sarkasmus ist sogar noch schlechter als sonst. Also. Was ist los, Sunshine. Sprich dich bei Dr. Mitchell aus.«
»Dr. Mitchell? Ernsthaft?« Ich schnaube, denn er hat, oh Glückwunsch, gerade einen weiteren Tiefpunkt auf meiner imaginären Black-List erreicht. »Es ist nichts.«
»Ach komm schon, Sunshine. Dir liegt doch etwas auf dem Herzen.« Er stößt mich mit der Schulter leicht an. Ich schwanke innerlich und körperlich. »Vielleicht kann ich dir helfen.«
Helfen? Er? Unwahrscheinlich. Ich atme tief durch, schließe kurz die Augen und sammle mich. Auch wenn ich genervt bin, tut es bestimmt gut, wenn ich es laut ausspreche. Ich gebe mir einen Ruck. »Meine beste Freundin heiratet am Wochenende und ich bin eine ihrer Brautjungfern. Heißt, ich muss hin und auch meine komplette Familie wird da sein. Und ich … na ja … so wie es aussieht, werde ich halt allein hingehen.«
Er zieht eine Augenbraue hoch. »Und das bringt sich aus dem Gleichgewicht? Das macht mir fast ein bisschen Angst.«
Ich schenke ihm meinen besten verachtenswerten Seitenblick, den ich aufbringe. »Ich habe einfach keine Lust auf Fragen, Mitleid und dieses neugierige Gelaber, wie »Olivia, warum bist du denn immer noch Single? So eine Hübsche wie du«. Du weißt schon. Dieses dämliche Gequatsche, das immer bei Hochzeiten auftaucht.«
Er macht wieder diesen Nachdenk-Move mit den Lippen. Ich nenn es Ich bin heiß und trag war zur Diskussion bei-Blick. Furchtbar.
»Na gut, wenn das dein größtes Problem ist. Dann komm ich halt mit. Es soll schließlich keiner sagen, dass ich eine Jungfrau in Nöten allein lasse.« Er zwinkert mir zu und ich starre ihn fassungslos an.
»Was?«
»Ich werde dein Date sein.« Er sagt das mit einer Selbstverständlichkeit, als wäre es bereits in Stein gemeißelt.
»Du spinnst. Auf gar keinen Fall wirst du mein Date sein.«
Er zuckt mit den Schultern. »Vielleicht und auf jeden Fall werde ich dein Date sein. Stell dir nur mal vor, du hast ein ganzes Wochenende lang die Chance mich aus der Reserve zu locken. Klingt doch nach einem verdammt guten Plan, oder?«
