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Mit Einführung des fallpauschalierten DRG-Systems haben sich die Herausforderungen für deutsche Krankenhäuser deutlich erhöht. Zunehmend rücken Prozessfragen in den Vordergrund. Das Fachbuch gibt einen Überblick über Organisationsformen für ein erfolgreiches Fallmanagement im Krankenhaus. Hierbei spielt das Prozessmanagement die zentrale, erfolgskritische Rolle. Anhand einer am Patientenbehandlungsprozess orientierten Gliederung entlang von Aufnahme-, Belegungs- und Entlassungsmanagement werden vor allem funktionierende Praxismodelle mit vielen Prozessbeispielen vorgestellt.
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Seitenzahl: 197
Veröffentlichungsjahr: 2013
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Mit Einführung des fallpauschalierten DRG-Systems haben sich die Herausforderungen für deutsche Krankenhäuser deutlich erhöht. Zunehmend rücken Prozessfragen in den Vordergrund. Das Fachbuch gibt einen Überblick über Organisationsformen für ein erfolgreiches Fallmanagement im Krankenhaus. Hierbei spielt das Prozessmanagement die zentrale, erfolgskritische Rolle. Anhand einer am Patientenbehandlungsprozess orientierten Gliederung entlang von Aufnahme-, Belegungs- und Entlassungsmanagement werden vor allem funktionierende Praxismodelle mit vielen Prozessbeispielen vorgestellt.
Boris Rapp
Fallmanagement im Krankenhaus
Grundlagen und Praxistipps für erfolgreiche Klinikprozesse
Dieses Werk einschließlich aller seiner Teile ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwendung außerhalb der engen Grenzen des Urheberrechts ist ohne Zustimmung des Verlags unzulässig und strafbar. Das gilt insbesondere für Vervielfältigungen, Übersetzungen, Mikroverfilmungen und für die Einspeicherung und Verarbeitung in elektronischen Systemen.
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1. Auflage 2013 Alle Rechte vorbehalten © 2013 W. Kohlhammer GmbH Stuttgart Umschlag: Gestaltungskonzept Peter Horlacher Gesamtherstellung: W. Kohlhammer Druckerei GmbH + Co. KG, Stuttgart Printed in Germany
ISBN: 978-3-17-021938-0
E-Book-Formate
pdf:
epub:
978-3-17-027270-5
mobi:
978-3-17-027271-2
Abkürzungen
1 Grundlagen/Einführung
1.1 Krankenhausmanagement – Rahmenbedingungen
1.1.1 Krankenhaussektor in Deutschland
1.1.2 Krankenhausfinanzierung
1.1.3 Grundlagen stationärer Behandlung
1.2 Fallmanagement im Krankenhaus
1.3 Prozessorientierung im Krankenhaus
2 Aufnahmemanagement
2.1 Teilprozess Aufnahme
2.2 Konzept des Integrierten Aufnahmesystems
2.2.1 Ziele
2.2.2 Implementierung
2.3 Organisation der Notaufnahme
2.3.1 Ablaufstörungen und Behandlungsgrundsätze
2.3.2 Interdisziplinäre Notaufnahme
2.3.3 Medizinische Triagierung
2.3.4 Aufnahmestation versus Überwachungsbereich
2.3.5 Unterstützung des ärztlichen Dienstes
2.3.6 Fachärztlicher Back-up
2.4 Aufnahmescreening
2.5 Aufnahmegrouping
3 Behandlungsmanagement
3.1 OP-Organisation
3.2 Stationsorganisation
3.3 Organisation der Funktionsdiagnostik
3.4 Patientenlogistik
3.5 DRG-Kodierung, Kodiermodelle mit Vor- und Nachteilen
3.6 Verweildauersteuerung
3.7 Fallzusammenführungen
3.8 Zentrenbildung
3.9 Arbeitsverteilung zwischen den Berufsgruppen
3.10 Klinische Behandlungspfade
4 Entlassungsmanagement
4.1 Entlassungsprozess
4.2 Herausforderung im Rahmen der Entlassung
4.2.1 Kontrolle der Entlassungsart
4.2.2 Transportfahrten
4.2.3 Versorgung mit Heil- und Hilfsmitteln
4.2.4 MDK-Management
4.3 Medizinische Rehabilitation
4.4 Übergeordnete Schnittstellenbereiche
Literatur
Anhänge
Stichwortverzeichnis
ÄD
ärztlicher Dienst
AHB
Anschlussheilbehandlung
AWR
Aufwachraum
AZ
Aufnahmezentrum
BA
Bundesagentur für Arbeit
BÄK
Bundesärztekammer
BFW
Basisfallwert
BG
Berufsgenossenschaft
BHR
Birmingham HIP™ Oberflächenersatzsystem
BPflV
Bundespflegesatzverordnung
BQS
Bundesgeschäftsstelle Qualitätssicherung gGmbH
BWK
Brustwirbelkörper
BWS
Brustwirbelsäule
CA
Chefarzt
CMS
Case-Management-Score
DBfK
Deutscher Berufsverband für Pflegeberufe
DBSA
Deutschen Berufsverband für Soziale Arbeit
DGCC
Deutsche Gesellschaft für Care und Case Management
DGSA
Deutsche Gesellschaft für Soziale Arbeit
DKG
Deutsche Krebsgesellschaft
DKI
Deutsches Krankenhaus Institut
DNQP
Deutsche Netzwerk für Qualitätsentwicklung in der Pflege
DRG
Diagnosis Related Groups
EK
Erythrozytenkonzentrat
ELM
Entlassungsmanagement
EP
elektive Patientenaufnahme
ePA-AC
ergebnisorientiertesPflegeAssessment Acute Care
GF
Geschäftsführung
GKV
gesetzliche Krankenversicherung
GKV-OrgWG
Gesetz zur Weiterentwicklung der Organisationsstrukturen in der gesetzlichen Krankenversicherung
ICD
International Classification of Diseases
ITS
Intensivstation
InEK
Institut für das Entgeltsystem im Krankenhaus
KBV
Kassenärztliche Bundesvereinigung
KHEntgG
Krankenhausentgeltgesetz
KHG
Krankenhausfinanzierungsgesetz
KHK
koronare Herzkrankheit
KrTRL
Krankentransport-Richtlinien – Richtlinien über die Verordnung von Krankenfahrten und Krankentransportleistungen
KTW
Krankentransportwagen
LWK
Lendenwirbelkörper
LWS
Lendenwirbelsäule
MA
Mitarbeiter
MBO
Musterberufsordnung für Ärzte
MDC
Hauptdiagnosegruppe
MDK
Medizinischer Dienst der Krankenkassen
MIS
Minimal invasive Hüftchirurgie
MTS
Manchester-Triage-System/medizinische Triagierung
MVWD
mittlere Katalog-Verweildauer
NA
Notaufnahme
NAW
Notarztwagen
NEF
Notarzteinsatzfahrzeug
OA
Oberarzt
OGVD
obere Grenzverweildauer
OP
Operation
OPS
Operationen- und Prozedurenschlüssel – internationale Klassifikation der Prozeduren in der Medizin
OR
OP-Saal (»operating room«) gebunden
OTA
Operationstechnischer Assistent
PCCL
Patient Clinical Complexity Level
PDL
Pflegedienstleitung
PG
Projektgruppe
POBE
perioperative Behandlungseinheit
RTH
Rettungshubschrauber
RTW
Rettungswagen
SGB
Sozialgesetzbuch
SPI
Selbst-Pflege-Index
StGB
Strafgesetzbuch
TEP
Totalendoprothese
UE
Unterrichtseinheit
UGVD
untere Grenzverweildauer
UWG
Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb
VK
Vollkräfte
VWD
Verweildauer
WAZ
Wochenarbeitszeit
WHO
Weltgesundheitsorganisation (World Health Organization)
ZBM
Zentrales Belegungsmanagement
Die Rahmenbedingungen für Krankenhäuser in Deutschland werden immer anspruchsvoller. Als Folge zahlreicher Gesundheitsreformen wurde ein Paradigmenwechsel vollzogen, der für die Krankenhäuser große Herausforderungen mit sich gebracht hat. Insbesondere die pauschalen Fallgruppen und die nach abgeschlossener Konvergenzphase auf Landesbasisfallwerte vereinheitlichte Vergütung führten dazu, dass die Verweildauern der Kliniken zum kritischen Erfolgsfaktor wurden. Viele Einrichtungen haben sehr intensiv auf die Kodierqualität fokussiert und zu spät den Einstieg in eine prozessorientierte Organisationsstruktur geschafft. Wirtschaftliche Schwierigkeiten sind nicht selten Folge dieser Versäumnisse. Dieses Buch möchte Modelle und Ideen vorstellen, wie man durch konsequentes Fallmanagement, die Strukturen im Rahmen der stationären Patientenversorgung verbessern kann.
Mit 4,5 Millionen Beschäftigten und jährlich rund 254 Milliarden Euro Umsatz ist der Gesundheitsbereich die größte Wirtschaftsbranche in Deutschland, hiervon wiederum der Krankenhaussektor der größte Teilmarkt. In Deutschland gibt es rund 2.080 Kliniken mit insgesamt etwa 500.000 Betten und einer durchschnittlichen Bettenauslastung von 77,4 %. Die Krankenhäuser beschäftigten im Jahr 2010 knapp 798.000 Mitarbeiter, darunter über 128.000 Ärzte. Der größte Ausgabenträger im Gesundheitsmarkt ist die gesetzliche Krankenversicherung. Ihre Ausgaben betrugen ca. 118,58 Milliarden Euro, davon entfielen allein rund 52,6 Milliarden Euro auf die Krankenhausbehandlung. In der privaten Krankenversicherung betrugen die Ausgaben etwa 16,1 Milliarden Euro, hiervon entfielen rund 5,84 Milliarden Euro auf Behandlungen in Kliniken.
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