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Die Großartigkeit der beiden Herren, Goethe und Schiller, ist mir im Genuß ihrer Werke innere Erfüllung. Dies sei eine Hommage besonders an die genannten Dichterpersönlichkeiten sowie die blühende Zeit des Idealismus. Ich sank in den Faust hinein, und immer noch erkenne ich, immer und immer wieder, neue Tiefen unser aller Sein in seinen Zeilen. Sämtliche sich mir zeigenden, geistigen Bilder beschreibend festhalten bedeute ein Füllen von Bänden. In diesem kleinen Werk hier sind meine spontansten Gedanken und Ideen zu Goethes Faust I im Sinne des Idealismus zeitenüberdauernd geewigt. Im Wirken liegt mir eher der direktere Ausdruck des Schiller'schen Stils nahe, wobei meine Zeilen geprägt sind von der Wegung, beide Geister und Weisen zu einen; Goethes Finden des Besonderen im Alltäglichen und Schillers Finden des Besonderen zum Alltäglichen. Wenn ich zu diesem Einen aus heutiger Perspektive beitragen kann, ist mit meinen Worten Genüge getan.
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Seitenzahl: 128
Veröffentlichungsjahr: 2024
„Wer nicht in seine eigne Tiefe taucht, hält es in der Tiefe der anderen nicht aus.“
Lavoce del Silenzio
Bestimmung
Sinnend im Tal zu Goethes Höhen,
Schillers Geisteswinde wehen -
habe ich mich aufgemacht,
sie zu ehren - Werk vollbracht.
Vorbeigeschrammt an großer Kunst,
erweise ich den Worten Gunst.
Suche sie mir zu sortieren,
ohne nach reichlich Ruhm zu gieren.
Wer Muse hat, jetzt das zu lesen,
sich hinzugeben Wird und Wesen,
dem sei gewiß, es ist sehr klar,
was ausdrückt dieser Worte Schar.
Markus Lange
Faustens Geist mit Schillers Seele
Einer Tragödie dritter Teil Ins Allheil
Aus dem Skumeln-Turm
© 2023 Markus Lange
Coverdesign: Markus Lange
Satz & Layout: Markus Lange
Lektorat: Petra Männel – „Petras Wörterwelt“
Verlagslabel: Aus dem Skumeln-Turm
ISBN Hardcover: 978-3-384-03069-6
Druck und Distribution im Auftrag : tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Germany
Alle Texte von Johann Wolfgang von Goethe, Hoffmann von Fallersleben und Joseph von Eichendorff sind gemeinfrei. Allerdings gibt es ein Copyright auf das Gesamtwerk, welches mein geistiges Eigentum ist im Sinne des Entwurfs, der Gestaltung und Ausführung. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist deshalb urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist Markus Lange verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung unzulässig.
Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag , zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland.
Cover
Bestimmung
Titelblatt
Urheberrechte
Vorwort
Prolog
Faust
Zueignung und Vorspiel
Prolog im Himmel
Der Tragödie erster Teil
Nacht
Ich bin
Vor dem Tor
In aller Stille
Studierzimmer 1
Studierzimmer 2
Auerbachs Keller
Hexenküche
Gretchenfrage oder: Was ist die wahre Liebe?
Walpurgisnacht zum Träumen und Erwachen
Herz in der Hand oder Mephisto auf dem Dache
Danke!
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Urheberrechte
Vorwort
Danke!
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Vorwort
Geehrte und gesegnete Leserschaft,
einige Gedanken zur Idee dieses Büchleins mag ich Allem mit auf den Weg geben:
Die Großartigkeit der beiden Herren, Goethe und Schiller, ist mir im Genuß ihrer Werke innere Erfüllung. Dies sei eine Hommage besonders an die genannten Dichterpersönlichkeiten sowie die blühende Zeit des Idealismus.
Ich sank in den Faust hinein, und immer noch erkenne ich, immer und immer wieder, neue Tiefen unser aller Sein in seinen Zeilen. Sämtliche sich mir zeigenden, geistigen Bilder beschreibend festhalten, bedeute ein Füllen von Bänden.
In diesem kleinen Werk hier sind meine spontan-sten Gedanken und Ideen zu Goethes Faust I im Sinne des Idealismus zeitenüberdauernd geewigt. Zitate seines Wirkens finden sich rechtsbündig, wobei man die handelnden Figuren und mir bedeutsame Passagen an ihrer Kursivität erkennt. Alles gründet in meinem eigenen Empfinden, und ist kein Maß für Vollständigkeit oder gar eine Realitätsbeschreibung.
Im Wirken liegt mir eher der direktere Ausdruck des Schiller’schen Stils nahe, wobei meine Zeilen geprägt sind von der Wegung, beide Geister und Weisen zu einen; Goethes Finden des Besonderen im Alltäglichen und Schillers Finden des Besonderen zum Alltäglichen. Wenn ich zu diesem Einen aus heutiger Perspektive beitragen kann, ist mit meinen Worten Genüge getan.
Orthographie, Grammatik, Satzbau und Zeichen-setzung unterliegen der künstlerischen Freiheit und sind nebenbei auch als Stilelemente zu be-trachten.
Nun wünsche ich uns herzerfüllende Geistfreude beim seligen Lesen und Wirken lassen.
Herzlich,
Markus Lange
Meister Goethe
für uns Leute
zeigt die Nöte
hier und heute
Prolog
Sinnend erlesen Goethes Faust
in geführten Tagen.
Wie ein Sturmwind durch mich braust,
wag ich kaum zu sagen.
Weiter trieb`s mich durch sein Schaffen,
ließ er mich Sehen, Schauen, Erkennen;
sich alle meine Sinne straffen,
was wir wohl Offenbarung nennen.
Berührte mich reich, tief in Schichten -
sich Geistesräume langsam lichten -
Drinnen öffnet sich wohlgemut.
Herzoffen sauge ich die Zeilen.
Traurig, schmunzelnd - tut alles gut -
beim freudenvollen, schwelgend Weilen.
Zwischen Strophen, Sätzen, Worten,
in den schönsten Szenehorten
gesteckt, liegt scheinbar ebenentief,
was alle Geister in mir rief.
Gewehrt blieb mir ein Eilen.
Herzu bat ich des Meisters Seele,
ihm zu lesen seine Pracht.
Genannt der Zustand Euphorie,
gelegt durch zauberhaft Magie
in einem Werke frei von Wert.
Ein jeder Buchstab ´s Leben ehrt.
Gab auf, mein Innres, mit Bedacht.
Geöffnet waren weite Säle.
Sollte fließen, frei von Macht
und ohne viel Gequäle,
des Dichters kluger Federstrich,
der mitten mir ins Herze schlich.
Gerührt, voller Bewunderung -
Zauber drängt mich vor ihm neigen -
wallt in mir AllEs wieder jung.
Beginnt mein Geist sich reich zu zweigen
in ewige Welten heißer Glut.
Oh, wie tut sein Schaffen gut.
Wie es lebendig mich pulsiert
zu ungeahnten Kräften.
Meine Gedanken, undressiert,
frei fließend mit den Säften,
die des Meisters Wasser lösend;
mäandern durch die Schnellen flößend.
Er hat´s vollbracht -
ein zeitlos Schweben.
Und geb ich acht,
ist ´s wie im Leben.
Das Heute gleicht des Gesterns Scheine;
geh alle Zeit ins ewig Eine!
Schlaflos, in rauer Winternacht alleine,
mich die Muse küßt, die Feen weben.
Waren Bilder, gar so viele,
die ich nun mit der Worte Spiele,
tanzend mit dem Federkiele,
herzerfüllt benetz auf weißem Blatt Papier.
Will künden mein Empfinden hier.
Gesandt ward mir so die Idee,
mit ihm Geisterei zu tauschen,
wie ich sein Wirken heute seh.
Vielleicht mag er mir lauschen?
Will leihen mir von ihm die Lehren
und schauen, was jetzt Leben spricht.
Mag sie einen - nicht umkehren,
und spüren, wie sein Trumpf heute sticht.
Johann Wolfgang Goethe:
„Wär` nicht das Auge sonnenhaft,
wie könnten wir das Licht erblicken?
Lebt` nicht in uns des Gottes eigne Kraft,
Wie könnt` uns Göttliches entzücken?“
Mit des Meisters anempfohlnen Blicke -
was wohl seine Worte füllen? -
mag finden ich des Heutes Lücke.
Laß seine Wärme uns umhüllen.
Drum sei es nun mit Teufelswerk und Gretchenfrage,
was Doktor Fausten zählt die Tage,
und - wie wir blind durchs Leben taumeln,
am Strick, wie Marionetten baumeln.
Kleister trübt den Augenschein.
Hilft nur ein Brechen des Kokon,
von innen raus, uns weit nach vorn.
Herz und Seele kümmern
sonst mutterseelenallein
in ihren eigenen Trümmern
beim Mephistolein.
Durch deiner Worte Eleganz
fühlt Boden, wie Eis, bei jedem Tanz,
den nunmehr ich gern wagen möchte.
Und bleibt`s dabei, wie ich`s schon döchte,
bei mir die völlig andere Brillanz.
Deine Täler, deine Höhen im Sein sind unerreicht.
Drum spiele ich im Sand des seichten Strands,
nehm Ein- und Zufall leicht,
und hoff beherzt, es dir das Wasser reicht.
Doch laß uns just mit dem beginnen,
was auch du zum Anfang nahmst.
Der Wortgewalt turmhohe Zinnen,
mit Bildern tiefen Sinn umrahmst,
die Samen ließest in uns rinnen.
Gefühlt du zu Erfüllung kamst,
spür ich es, so tief, in mir drinnen.
Faust
Zueignung und Vorspiel
Liegt Gewicht in allen deinen Reimen.
Zeigst uns im Spiegel, ungeschont,
welch Größe in uns Menschen wohnt.
Sollt in mir Hoffnung keimen.
Bleibt Sorge doch in meiner Seele Heimen,
schau ich des heutig Lebens Weg entlang.
Seh ich deinen Blick schon damals bang
bei gleicher Sorg- und Ahnungslosigkeit,
die tragen wir im Menschenkleid
ganz unbedacht so vor uns hin.
Wer erschließt auch dieser Tage deiner Worte Sinn?
Mag damit nun der Menschen Wesen heilen!
Sei´s ein Gesuch, um neue Wege anzupeilen,
deren Zeilen ungestümer Drang
schon damals um Erfüllung rang,
als du sie brachtest zu Papier.
Und, anstatt zu danken dir,
lassen wir sie - ohne Scham - ins Nirvana eilen.
„Johann Wolfgang von Goethe:
Und mich ergreift ein längst entwöhntes Sehnen
Nach jenem stillen, ernsten Geisterreich,
Es schwebet nun in unbestimmten Tönen
Mein lispelnd Lied, der Äolsharfe gleich,
Ein Schauer faßt mich, Träne folgt den Tränen,
Das strenge Herz, es fühlt sich mild und weich;
Was ich besitze, seh’ ich wie im Weiten,
Und was verschwand, wird mir zu Wirklichkeiten.“
Der Zeiten Lauf stets emsig rann.
Hieß es bei dir schon: in uns kehren!
Das wir uns ohne freudlos Glanze
nicht geistes- und auch seelenlose mehren,
brech ich heute wieder eine Lanze -
für deine Hoffnung - dem Innern `s Außen abzuwehren.
Sei frei der Raum fürs lieberfüllte Ringen,
wo Herz und Verstand in Einigkeit uns bringen.
Machtest den Faust zum Herzensträger,
und Mephistopheles als Jäger
beschränkte uns auf den Verstand;
der doch enden mußt als Kläger.
Uns` Doktor die wahre Liebe wiederfand.
Metaphern schwirren wild umher.
Sie alle zu benennen
fällt mir ausgesprochen schwer.
Allein sie zu erkennen,
fehlt mir noch immer aller Lebens Sinn.
Schwimme zu aufgewühlt im ewig Meer
als Tropfen, statt unendlicher Beginn.
Tu`s einfach nur zu deiner Ehr.
Mein einz´ger Wunsch, daß aus deiner Sinne Tiefe,
frisch quellend, wie ein klarer Bach,
Erkenntnis aus dem Volke triefe,
wo fühlendes Denken liegt noch brach.
„Direktor:
Sie sitzen schon, mit hohen Augenbraunen,
Gelassen da und möchten gern erstaunen.
Ich weiß, wie man den Geist des Volks versöhnt;
Doch so verlegen bin ich nie gewesen:
Zwar sind sie an das Beste nicht gewöhnt,
Allein sie haben schrecklich viel gelesen.
Wie machen wir’s, daß alles frisch und neu
Und mit Bedeutung auch gefällig sei?“
Schon hier hast du`s gesteckt in Mengen,
episch breit ließ sich`s zerpflücken,
in Bilder-Worte-Spiele-Klängen;
mit deinem Werk liegt Zeit in Stücken.
Wollen Menschen Wahrheit hören,
würde sie sie arge stören.
Dabei mit noch so süßer Lüge
man sich lieber selbst betrüge,
als entrückt und denunziert -
frei der Masse – aussortiert.
Aus der Zeit sind die, die wagen,
jenseits vom Trug die Dinge sagen.
Willst du dem Volke freund gern sein,
sag nur, was scheint nicht ganz gemein,
was nicht zwackt, und was nicht kneift,
was nicht ins holde Sein greift.
Wird uns alles gern geschenkt,
was man so braucht, und was uns lenkt.
Es bleibt als Teufel der geschrien,
der als des Glückes Künder uns mit Wahrhaftigkeit erschien.
Gemacht ward er zum Sünder.
„Lustige Person:
Wer sich behaglich mitzuteilen weiß,
Den wird des Volkes Laune nicht erbittern;
Er wünscht sich einen großen Kreis,
Um ihn gewisser zu erschüttern.
Drum seid nur brav und zeigt Euch musterhaft,
Laßt Phantasie mit allen ihren Chören,
Vernunft, Verstand, Empfindung, Leidenschaft,
Doch, merkt Euch wohl! Nicht ohne Narrheit hören.“
„Direktor:
Besonders aber laßt genug geschehn!
Man kommt zu schaun, man will am liebsten sehn.
Wird vieles vor den Augen abgesponnen,
So daß die Menge staunend gaffen kann,
Da habt Ihr in der Breite gleich gewonnen,
Ihr seid ein vielgeliebter Mann.
Die Masse könnt Ihr nur durch Masse zwingen,
Ein jeder sucht sich endlich selbst was aus.
Wer vieles bringt, wird manchem etwas bringen;
Und jeder geht zufrieden aus dem Haus.
Gebt Ihr ein Stück, so gebt es gleich in Stücken!
Solch ein Ragout, es muß Euch glücken;
Leicht ist es vorgelegt, so leicht als ausgedacht.
Was hilft’s, wenn Ihr ein Ganzes dargebracht,
Das Publikum wird es Euch doch zerpflücken.“
…
„Bedenkt, Ihr habet weiches Holz zu spalten,
Und seht nur hin, für wen Ihr schreibt!
Wenn diesen Langeweile treibt,
Kommt jener satt vom übertischten Mahle,
Und, was das Allerschlimmste bleibt,
Gar mancher kommt vom Lesen der Journale.
…
Ich sag’ Euch, gebt nur mehr und immer, immer mehr,
So könnt Ihr Euch vom Ziele nie verirren.
Sucht nur die Menschen zu verwirren,
Sie zu befriedigen, ist schwer – –„
„Lustige Person:
Greift nur hinein ins volle Menschenleben!
Ein jeder lebt`s, nicht vielen ist`s bekannt,
Und wo Ihr`s packt, da ist`s interessant.
In bunten Bildern wenig Klarheit,
Viel Irrtum und ein Fünkchen Wahrheit,
So wird der beste Trank gebraut,
Der alle Welt erquickt und auferbaut.“
Theater ist so allenthalben.
Enthüllt sei uns eine Welt,
daß zauberhaft uns welsche Träume salben.
Die Wirklichkeit zerfällt.
„Dichter:
O sprich mir nicht von jener bunten Menge,
Bei deren Anblick uns der Geist entflieht.
Verhülle mir das wogende Gedränge,
Das wider Willen uns zum Strudel zieht.
Nein, führe mich zur stillen Himmelsenge,
Wo nur dem Dichter reine Freude blüht,
Wo Lieb’ und Freundschaft unsres Herzens Segen
Mit Götterhand erschaffen und erpflegen.
Ach! was in tiefer Brust uns da entsprungen,
Was sich die Lippe schüchtern vorgelallt,
Mißraten jetzt und jetzt vielleicht gelungen,
Verschlingt des wilden Augenblicks Gewalt.
Oft, wenn es erst durch Jahre durchgedrungen,
Erscheint es in vollendeter Gestalt.
Was glänzt, ist für den Augenblick geboren,
Das Echte bleibt der Nachwelt unverloren.“
Was mir die größte Freude schafft, ist einzig der Moment∞;
wenn`s einfällt, fließt, der Ausdruck ist vollbracht.
Gestalten, ungehemmt, aus Herzens tiefster Brust -
entsteht im Werden höchste Lust.
Am Busen der Musen das Feuer der Phantasie entfacht,
ist Glück, Erfüllung, Reichtum – was im Schöpfen brennt.
Kein Leere lehren wird all das bringen,
was durch uns ist geleitet im hingebungsvollsten Augenblicke.
Dienen wir dem Schöpfungsakte mit unserem Geschicke -
einen der Nachwelt, dem Musentempel gleich,
Freude, Hingabe, Liebe, Frieden, Mensch und Himmelreich;
bedarf´s der Welt kein weiteres an Dingen.
In dieser reinen Herzenslust ist Zeugen im Durchfluß göttlich, ritterlicher Schlag.
Mit Augen meiner Jugend blieb`s nur blindes Äugen
auf Leben, Wirken, was offenbart nur scheinbar sich verbarg.
„Dichter:
So gib mir auch die Zeiten wieder,
Da ich noch selbst im Werden war,
Da sich ein Quell gedrängter Lieder
Ununterbrochen neu gebar,
Da Nebel mir die Welt verhüllten,
Die Knospe Wunder noch versprach,
Da ich die tausend Blumen brach,
Die alle Täler reichlich füllten.
Ich hatte nichts und doch genug:
Den Drang nach Wahrheit und die Lust am Trug.
Gib ungebändigt jene Triebe,
Das tiefe, schmerzenvolle Glück,
