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Ratgeberbücher zur Selbstoptimierung oder einem glücklicheren Leben gibt es unzählige. Ein weiteres wollte ich nicht so sang- und klanglos hinzufügen. In diesem Büchlein sag nicht ich Dir, was am geschicktesten für dich ist, sondern mit dem Beantworten der Fragen schreibst du deine eigene Geschicht und findest dich aus dir selbst heraus - deine ganz eigenen Antworten für dein eigenes Leben.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2024
„Wer nicht in seine eigne Tiefe taucht, hält es in der Tiefe der anderen nicht aus.“
Lavoce del Silenzio
Markus Lange
Frag DI.CH doch!
Was du vielleicht schon immer von dir wissen solltest.
Eine mögliche Reise zu dir selbst.
Einmal aus dem Kopf ins Herz und zurück.
Aus dem Skumeln-Turm
© 2023 Markus Lange
Coverdesign: Markus Lange
Satz & Layout: Markus Lange
Lektorat: Petra Männel – Petras Wörterwelt
Verlagslabel: Aus dem Skumeln-Turm
ISBN: 978-3-384-03982-8
Druck und Distribution im Auftrag : tredition GmbH, Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Germany
Alle Texte von Laotse, Hermann Hesse, Max Planck, Johann Wolfgang von Goethe und Julius Evola sind gemeinfrei. Allerdings gibt es ein Copyright auf das Gesamtwerk, welches mein geistiges Eigentum ist im Sinne des Entwurfs, der Gestaltung und Ausführung. Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist deshalb urheberrechtlich geschützt. Für die Inhalte ist Markus Lange verantwortlich. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung unzulässig.
Es gilt als Orientierung die Rechtschreibung Stand 1996.
Die Publikation und Verbreitung erfolgen im Auftrag , zu erreichen unter: tredition GmbH, Abteilung "Impressumservice", Heinz-Beusen-Stieg 5, 22926 Ahrensburg, Deutschland.
Cover
Titelblatt
Urheberrechte
Vorwort
I.CH bin
Warum und Wofür?
Urtrauen
Das 1 X 1 (X ∞?) der Lebensfragen
Warum (nicht)? X Warum (nicht)?
Start
Stufen
Wo ist Anfang? Was ist Anfang?
Wie Wahrnehmen, Denken, Nachdenken und Erkennen?
Einstein – Aus der Wissenschaft ins Glück
Wo bin I.CH? – Ein Möglicher Startpunkt
Wer oder Was bin I.CH?
Eins
Wann bin ich Eins mit mir?
Wie kommuniziere ich mit mir selbst?
Ist Jenseits Diesseits der Stille
Was ist die Wirklichkeit?
Höhlenschlummer
Wunschwirklichkeit
Ja, ich will
Glaube und Gedanken
Gefühle und Emotionen
Freudentöne
Was ist die wahre Liebe?
Symbiose – Gemeinsam Sein
Herzkopf
Einschluß statt Ausschluß – Das Ende des Dilemmas
Herzgeleitet
Das Eins als Mögliche Perspektive
Spüren wir in uns schon eine der Wahrhaftigkeit nahe SichtWEISE auf das Leben?
Unbekanntes Sein
Heil, Körper und Ernährung
Wie wollen wir gemeinsam Leben – Sprache, Kommunikation und Miteinander in der Ganzheit des Seins
Kling Klang
Epilog
Ich wünsche mir
Cover
Titelblatt
Urheberrechte
I.CH bin
Ich wünsche mir
Cover
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Vorwort
Wenn du unsicher bist, ob es sich für dich lohnen wird, diese Zeilen nebst aufreibendem Inhalt in dir anzunehmen, dann sei mir als Schöpfer des Ganzen folgender Hinweis gestattet:
Wer sich hierfür entscheidet, dem sind Begriffe wie Raus-aus-der-Komfortzone, Tiefgang, positiver Eigensinn, Selbstliebe, Nächstenliebe, ewige Liebe, ewiger Frieden, Aufrichtigkeit, Wahrhaftigkeit, Wohlbeherztheit und Offenheit usw. nicht fremd – sowohl im Denken als auch im Handeln.
Warum Wohlbeherztheit? Wer sich entschlossen aufmacht, all die folgenden Fragen für sich zu beantworten und nicht nur dem Text einfach zu folgen, der benötigt den sogenannten, jedem zumindest unbewußt innewohnenden, Fünf-Phasen-Mut:
- Ich stelle mich/ mir all diese(n) Fragen!
- Ich bilde mir meine aufrichtige eigene Antwort zu all diesen Fragen! Dabei agiere ich völlig unabhängig und frei von allen inneren und äußeren Einflüssen und bisher erlernten Denkgewohnheiten und -mustern – absolut bewertungsfrei
- Ich akzeptiere und respektiere die in mir aufkommenden Antworten als Führung durch mein Selbst und das AllEin, ob sie mir gefallen oder nicht, und egal wie ungewöhnlich sich diese anfühlen! Nichts bringt mich Geist dabei aus meiner Ruhe.
- Ich vertrete meine Erkenntnisse von mir und der Welt aufrichtig vor mir und der Welt! Immer und überall!
- I.CH bin!
Es klingt nicht nur anstrengend und aufreibend, wundervoll und zauberhaft. Das ist es auch. Deshalb sollte jeder, der hiernach schnelle und kurzlebige Erquickungsliteratur mutet und erhofft, gleich das eventuell dafür auserkorene Tauschobjekt sparen und anderweitig wertschöpfend einsetzen.
Wem jedoch die Liebe und Hingabe hierfür herzvoll wert erscheinen, dem seien die folgenden Seiten, Zeilen und Worte eine Eintrittskarte in die eigene Welt des einen Ganzen – unsere lebendige Menschenwelt.
Das Schreiben der eigenen Geschichte kann beginnen oder diese ergänzen. Für den Fall eines JA zu diesem Büchlein empfehle ich vor der Hand das Studium des hier innewohnenden Geistes und der innewohnenden Idee.
Herzmensch Jaqueline – ewiger Dank deinem Sein und Wirken – wünschte sich unter jeder Frage Raum für Notizen. Gerne teile ich diese wunderbare Idee, alles aufzuschreiben. Ich mag euch jedoch bitten, eure jeweilige ganz individuelle Geschichte auf einem frischen, weißen Blatt Papier zu beginnen oder fortzusetzen. Dies hier sind nur die Inspirationen und Impulse von außen. Eure Geschichte soll eure Geschichte in aller Reinheit sein und werden oder bleiben, nur aus eurem Innen, ohne mein Außen.
Das ist mein Sinn des Buches.
Mein Dank gilt dir, diesen Weg zu gehen.
Danke allem Sein,
Markus Lange
I.CH bin
Umarmt das Herz unsren Verstand,
nimmt ihn behutsam an die Hand,
führt ihn durch die Alltagswirren,
wird auf Wegen er nie irren.
Umarmt das Herz den Schmerz - ganz enge,
fallen von uns ab in Menge,
uns unnötig erdrückende Zwänge,
aus der Gedanken wildem Gedränge.
Man kann so zur Ruhe kommen.
Ist man vom neuen JETZT benommen,
gelang ich an in dem Moment,
der Liebe nur und Freiheit kennt.
Stille im JETZT berührt betörend,
kein Trubel der Synapsen störend -
des Strebens Unfrieden vorbei.
Die Seele lebt mit sich ganz frei.
Es löst sich auf Dualität,
die oft als Ursache uns quält.
Beende JETZT die Spaltung innen -
das All im Ein lasse gewinnen.
Strahlt aus unserem Herzen Liebe,
bindend sprießen frische Triebe,
die AllEs neu umschließen werden.
Ewiger Frieden gelingt auf Erden.
Das Eins im Sein mag man begreifen -
dort liebvoll unsere Seelen reifen.
Zwischen den Polen im Moment,
der ewig dauert, wenn man ihn kennt,
erschließt sich mir Bewußtsein – klar,
werd ich des eigenen I.CH gewahr.
Auszug aus Faust Teil 1 – Nacht
Faust:
„Wenn ihr`s nicht fühlt, ihr werdet`s nicht erjagen,
Wenn es nicht aus der Seele dringt
Und mit urkräftigem Behagen
Die Herzen aller Hörer zwingt.
Sitzt Ihr nur immer! leimt zusammen,
Braut ein Ragout von andrer Schmaus
Und blast die kümmerlichen Flammen
Aus eurem Aschehäufchen raus!
Bewundrung von Kindern und Affen,
Wenn euch darnach der Gaumen steht –
Doch werdet ihr nie Herz zu Herzen schaffen,
Wenn es euch nicht von Herzen geht!“
Johann Wolfgang Goethe
Warum und Wofür?
Irgendwann kommt man an den Punkt, Leben nicht einfach nur dahinzuleben.
Die Karriereleiter scheint voller reichhaltiger und endloser Möglichkeiten, dreht sich als Hamsterrad immer weiter und schneller. Das Nichts ist beständiger als immerwährende Änderungen. Welche Haltpunkte kann ich für mich fest bestimmen, um bei mir und in meinem I.CH anzukommen und zu bleiben? Wie gehe ich meinen Weg?
Der innere (Ur-)Knall kam bei mir auf ganz leisen Sohlen - jedoch immer nachhaltiger - angeschlichen. Mehr und mehr Fragen erschienen offen, die sich alle vorher nie ernsthaft stellten, so meinte ich. Im alltäglichen Wahnsinn der Getriebenheit wurde das tägliche Tun immer mannigfaltiger und komplexer. Die Karriere entwickelte sich, und der innere Widerhall von allem, sowie ein diffuser Widerstand gegen irgendetwas, wurden mit der zunehmenden inneren Leere größer und größer. Aber warum war das so? Warum Widerstand und wogegen? Braucht es Widerstand gegen sich selbst und AllEs und überhaupt?
Ich fing an, eigene Antworten auf meine eigenen Fragen zu finden - ja, die kleinen und großen Fragen und Antworten des Lebens, meines Lebens. Zuerst geschah das unbewußt. Dann jedoch tat ich dies mit zunehmend klarerem Verstand – gelenkt durch Herz und Seele. Und schon stand ich da. Gibt es diese eigentlich? Hat das Leben allgemeingültige Antworten einfach so parat?
Was mir dabei auffiel:
Es gibt unzählige Antworten auf jede aller Fragen. Jedes Menschen Perspektive, zu jeder der unendlich vielen Fragen, ist eine Antwort für sich. Jede ist berechtigt. Jede ist würdevoll zu achten, zu respektieren und zu akzeptieren. Was bleibt davon jedoch die Wahrhaftigkeit? Gibt es diese? Oder ist alles nur eine einzige Illusion, eine Maya? Ist nicht jede Antwort eine eigene Wahrheit? Oder ist Wahrheit einzig, undeutbar und unberührbar und ewig? Gibt es ausschließlich eine allumfassende Wahrheit und nur unzählig unterschiedliche Perspektiven darauf? Ab wann ist eine Perspektive nicht mehr Wahrhaftigkeit? All das existiert berechtigt im Außen.
Und innen drin? Welche Antworten und Wahrheiten sind dabei meine, meine eigenen? …und immer mehr Fragen! Auch unendlich viele. Egal was ich zu ergründen suchte. Stets landete ich in den unendlichen Weiten meines Nirvanas.
Meine Antwortsuche führte mich über die Jahre durch viele Bücher und Dokumentationen aller Art. Fakten über Fakten saugte ich förmlich in mich auf. Alles wollte ich ersinnen und merkte nicht, wie ich mich dabei selbst Stück für Stück weiter im Außen verlor und zum Teil auch vor mir selbst flüchtete. Ich suchte mich im mich umgebenden Außen.
Und wo liegt nun die eine, wahre Antwort? Ist sie komplex? Ist sie ganz simpel? Sie gibt es nicht und wiederum doch. Alles, was ich las, sah und hörte, waren individuelle Perspektiven, fremde Perspektiven. Genau - aus dem Außen! So mußte ich mich zwangsläufig verlieren. Und worin verlor ich mich? In welchen Illusionen fand ich mich wieder?
Und was treibt mich nun zu diesem Experiment der Gedankensortierung hier?
Hm, der Alltag hält unzählige Antworten auf alles bereit - auch auf die Dinge, nach welchen man gar nicht fragt. Dabei kann man sich in der großen, weiten Welt der Antwortmöglichkeiten verlieren und soll es wahrscheinlich auch. Obacht! Es ist bequem und effizient, vorhandene äußere Antwortvarianten einfach ins eigene Leben einzubauen. Aber ist es dann noch das eigene Leben? Was haben die ganzen fremden Antworten mit und aus mir/uns gemacht? Sollte(n) es/ich/wir sogar so sein – Leben wie in einer bildhaften „Antwortwelt“ – einer Matrix? Gewagte These? Diese Antwort ist mir jetzt ausnahmsweise mal egal. Das trügerische Angebot des Sich-Verlieren-Könnens muß ich nach dieser Erkenntnis nicht mehr beliebig annehmen. Bewußt betrieben und mit der entsprechenden inneren Distanz macht es natürlich eine köstliche Freude, diesen „empfohlenen“ Pfaden zum eigenen Vergnügen und zur eigenen Erheiterung gelassen zu folgen.
Mit der anschließenden Sammlung von Fragen jedoch möchte ich mich und andere animieren sowie inspirieren, sich und die eigenen Antworten, die Erdung und einen Halt in sich selbst zu finden. Was und wie ist mein Empfinden zu mir und den Dingen, welche mir die Welten bedeuten?
Natürlich ist dies hier auch wieder nur eine fremde Sicht ohne Anspruch auf Vollständigkeit. Aber halt! Es soll nur ein Fragenangebot sein und bleiben - ein möglicher WegWEISEr, einzelne Impulse. Die Erkenntnisse, also die eigentliche Geschichte dieses Buches, mußt du selbst kreieren. Du erkennst und gestaltest dir so selbst deinen Weg, der sich durch jede einzelne Antwort Schritt um Schritt unter deine Füße legen wird – wenn du ihn gehst oder gehen willst.
Es soll eine Justierungsmöglichkeit für Menschen sein, die keine Antworten von außen mehr ins eigene Leben ungefiltert übernehmen wollen. Und ja, es ist ein Angebot zum selbst Denken, Nachprüfen, Erforschen und Hinterfragen – zum freien Denken, Wundern und Staunen. Die Anstrengung sei garantiert und wird sich lohnen!
Mein innigster Wunsch ist – darum mein ganzes Wirken:
Magst du dir bitte jede Frage beantworten, ja, jede Frage in aller Ruhe vor dem Weiterlesen. Nutze nicht allgemeingültige Phrasen oder bekannte fertige Definitionen als Antworten. Das wäre wieder „Außen“. Suche bitte immer erst mit genügend Geduld, eine Antwort in dir selbst entstehen zu lassen. Durch die sich entwickelnde Fertigkeit des Selbstdenkens wird sich das zu einem sehr erfüllenden Prozeß entfalten.
Denke nicht aus gefühlten gesellschaftlichen Rollenbildern heraus – aus einer Etikettierung. Da du immer nur du sein kannst und wirst, paßt du auch nie wirklich in eine von außen vordefinierte Rolle. Damit entstünde ein vom restlichen Sein losgelöster und einschränkender Denk- und Handlungsrahmen, der freies Denken konterkariert. Dich selbst und dein Dasein begreifst du am aufrichtigsten, wenn du die Antworten, wie schon gesagt, aus dir selbst entstehen läßt; und zwar immer und immer wieder auf einem gefühlten oder realen weißen Blatt Papier.
Glück entsteht mit anderem auch durch Erkenntnis. Laß alles zu, was dich dabei in dir und was mit dir passiert. Du wirst es nicht bereuen. Du findest deine Geschichte aus deinen Antworten. Ich stelle nur die Fragen. Beginne am besten schlicht mit „I.CH bin“ und schöpfe damit aus dem unendlich Ewigen.
Namaste
Urtrauen
Glaubst du an dich mit aller Kraft,
du es zu größtem SEIN schaffst.
Beginnst du dies in Kindertagen,
stellst du dir früh geschickte Fragen,
werden Antworten dich tragen.
Wenn dein I.CH sich wirklich kennt,
ist es egal, wie man dich nennt.
Dein Herz wird dir den Weg recht weisen
