Finanzielles Glück ist planbar - Jörn Dickmann - E-Book

Finanzielles Glück ist planbar E-Book

Jörn Dickmann

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Beschreibung

Gehörst du zu den mehr als 75 Prozent der Menschen, die ihr Geld auf dem Sparbuch oder Girokonto halten und durch die Inflation so jährlich ihr Vermögen schrumpfen lassen? Oder bist du in einer neuen Lebensphase und denkst über deine Geldanlage nach? Du würdest gerne die Geldsorgen loswerden, weißt aber nicht wie? Du willst dein Vermögen absichern und nicht alles auf eine Karte setzen? Aber dir fehlen noch die richtigen Ansätze? Mit mehr als 25 Jahren Erfahrung im Bereich Versicherung- und Finanzdienstleistung erläutert der Prokurist eines der weltweitführenden Finanzdienstleistungskonzerne in verständlicher Sprache die geheimen Tipps und Strategien zum Vermögensaufbau und der dauerhaften Vermögenssicherung. Als Vertriebsleiter, Coach und Businessverantwortlicher weiß Jörn Dickmann ganz genau, welche Fehler die meisten Privatanleger machen und welche Stolperfallen im Dickicht der Finanzwelt lauern. Das Werk bündelt erstmals die Insidersicht mit den Erfahrungen aus der Praxis. Leider lernen wir weder in der Schule noch in der späteren Ausbildung genügend über finanzielle Grundlagen, so sein Fazit. Daher hat Jörn Dickmann es sich zu seiner Mission gemacht möglichst viele Menschen zu befähigen, ihre Finanzentscheidungen bestens informiert und bewusst zu treffen. Jedem, und insbesondere junge Familien, möchte Jörn Dickmann die wichtigsten Kernpunkte des Finanzsystems einfach und verständlich so vermitteln, dass jeder ab morgen einen klaren Wegweiser für den eigenen Vermögensaufbau hat. Für alle die bereit sind ihr finanzielles Glück nun selbst zu planen, wird sich die Investition in diesen Ratgeber schnell rentieren. Denn alle, die 100 Euro vom Sparbuch nehmen und für 5 Jahre zu 5 Prozent anlegen, haben bereits einen Gewinn von 27,63 Euro realisiert. Den ersten Schritt muss aber jeder selbst machen. Daher triff eine Entscheidung und fange an.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 203

Veröffentlichungsjahr: 2020

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Dieses Buch widme ich meinen Kindern Anna und Max

Ich bin so stolz auf euch.

Inhaltsverzeichnis

Vorwort

Warum ein solides finanzielles Grundwissen so wichtig ist

Wie funktioniert Geld überhaupt?

Wie denken und handeln wir Menschen?

Eine Million Euro im Lotto gewonnen

Finanzielle Unabhängigkeit ist Eigenverantwortung

Ist eine Risikolebensversicherung sinnvoll oder überflüssig?

Ein Haftpflichtschaden ist wie ein Lottogewinn – nur umgekehrt

Die Stufen deiner Absicherung vor finanziellen Risiken

Die drei Stufen der finanziellen Freiheit

Die drei wichtigsten Einkommensarten

Warum (finanzielle) Ziele elementar wichtig sind

Wie sehen deine finanziellen Ziele aus?

Wie dir ein sehr guter Finanzberater helfen kann

Wie viel Geld macht glücklich?

Welche Anlageklassen gibt es?

Das magische Dreieck

Kennst du den Unterschied zwischen Vermögen und Verbindlichkeiten?

Das wichtigste Rezept besteht darin, keine Konsumschulden zu machen

Häufige Vermögensfallen vermeiden

Die 752 und 173 Regel

Die Formel des finanziellen Erfolges

Ausgaben ermitteln

Das 3 Konten-Modell

Austausch mit meinen Mentoren

306 Prozent zusätzlich vom Staat erhalten

Immobilien zum Vermögensaufbau unverzichtbar?

Wie deine Mieter dein Vermögen mit aufbauen

Eine Investition in Immobilien bietet als Zusatz steuerliche Vorteile

Welche Tilgung ist klug?

Der Fremdkapitalhebel

REIT als Alternative zur Immobilie

ETF Fonds

Der fünf Punkte ETF Plan zur Altersvorsorge

Aktien Fonds

Die Kraft des Zinseszinseffektes nutzen

Der Cost Average Effekt

Warum du für deinen Vermögensaufbau unbedingt Aktien brauchst

Wie jeder Azubi Millionär werden kann

Sind Anleihen als Beimischung unverzichtbar?

Warum in Edelmetalle investieren?

Welche Rohstoffe gibt es noch?

Vermeide die zehn größten Fehler beim Vermögensaufbau

Lieber unperfekt starten als perfekt alle Chancen verpassen

Wie du starten solltest

Steigere deine Einnahmen, aber nicht gleichzeitig die Ausgaben

Die Einkommensversicherung

Sieben magische Tricks, um morgen mehr Geld zu verdienen

Was du von erfolgreichen Investoren lernen kannst

Lernen von der Investmentlegende Warren Buffett

Lernen vom erfolgreichsten Investor Ray Dalio

Affen machen mehr Gewinne als Investoren

Meine Mission & Vision

Support

Bonusmaterial

Link Empfehlungen

Der Autor Jörn Dickmann

Weitere Empfehlung des Autors

Vorwort

Meine Tochter Anna hat ihr Abitur bestanden und zieht bald aus, um ein Studium zu beginnen. In dieser Phase gibt es eine ganze Menge zu organisieren und zu entscheiden. Ich bin sehr stolz, dass sie meine Frau und mich in allen Überlegungen teilhaben lässt. Zwangsläufig sind wir bei diesen Unterhaltungen auch oft mit dem Thema Geld und Finanzen in Berührung gekommen. Leider gibt es in der Schule kein Fach wie „finanzielle Bildung“. Hier ist uns allen bewusst geworden, dass eine Grundkenntnis zwingend erforderlich ist.

Sicherlich ist der Auszug aus dem Elternhaus nur ein entscheidender Punkt im Leben. Es gibt aus meiner langjährigen Erfahrung noch weitere entscheidende Lebenswendepunkte. Ein sehr wichtiger Wendepunkt ist zum Beispiel auch die Gründung einer eigenen Familie.

In der Regel ist die Ausbildung dann beendet, viele verdienen das erste Geld und haben sogar bereits etwas Geld angespart. Aber jetzt passiert noch etwas Magisches. Ich kann mich selbst noch sehr gut an diesen Moment erinnern: Plötzlich hatte ich die Verantwortung nicht nur für mich, sondern auch für meine Tochter. Das ist etwas komplett Neues.

Womöglich fällt aber gleichzeitig nun auch noch ein Gehalt weg. Allerspätestens jetzt kommt es auch darauf an, dass ein Vermögen aufgebaut und vor allem auch gesichert wird. Dazu zählt heute weit mehr als das Sparbuch. Was ist zum Beispiel mit der eigenen Arbeitskraft? Ist womöglich ein Umzug in die eigene Immobilie geplant? Ist eine Hinterbliebenenabsicherung sinnvoll und schaffe ich es auch zusätzlich noch an meinem Vermögensaufbau zu arbeiten?

Es gibt viele Bücher zum Thema Geld und Vermögen. Viele davon habe ich selbst gelesen und dann im Jahr 2000 meine erste eigene Immobilie gekauft. An dieses Gefühl aus einem Mix an Stolz, aber auch Sorge nach der Unterzeichnung des Kredit- und Notarvertrages kann ich mich noch gut erinnern. Meine zweite Immobilie ersteigerte ich dann bei einer Zwangsversteigerung. Auch dieser Prozess war sehr spannend und ich erinnere mich noch sehr gerne an diese Erfahrung zurück.

Meine weiteren Immobilien habe ich dann wieder über einen Makler oder auch direkt vom Eigentümer erworben. Dies sind nun einzelne Eigentumswohnungen und auch Mehrfamilienhäuser.

Aber ich habe selbst auch in andere Formen wie Aktien, ETF Fonds, Gold und Lebensversicherungen investiert. Ich hatte zum Glück selbst eine fundierte Basis mit Blick auf finanzielle Aspekte und Zusammenhänge. Zum einen war mein Vater erfolgreicher Bankkaufmann und hat mir schon in jungen Jahren sehr viel beigebracht. Dafür bin ich ihm sehr dankbar, auch wenn ich selbst aus dem heutigen Blickwinkel nicht alles optimal gelöst habe. Zum anderen habe ich selbst bereits 1993 eine Ausbildung zum Versicherungskaufmann absolviert und dies mit einem weiteren Studium zum Versicherungsfachwirt und Fachberater für Finanzdienstleistungen erweitert und mich seit dieser Zeit beruflich und privat ständig weiterentwickelt.

Heute kann ich voller Stolz sagen, dass ich mich in Immobilien und Aktien verliebt habe. Meine Faszination galt schon immer den Fragen rund um Geldanlagen, Vermögensaufbau und Sicherung.

Das alles hat sich für mich am Anfang ziemlich kompliziert und umfangreich angehört. Auf den ersten Blick ist es das auch. Insbesondere auch, weil die Finanzindustrie eine eigene Sprache pflegt. Es ist hier für Laien nicht einfach alles richtig zu verstehen. Dieses Phänomen kennen wir auch aus anderen Berufszweigen. Für die meisten von uns ist es ebenso schwierig eine Kommunikation zwischen zwei Ärzten richtig einzuordnen und daraus die richtigen Schlüsse zu ziehen. Hier braucht es einen „Übersetzer“ des persönlichen Vertrauens.

Wir haben alle ständig mit Geld zu tun. Die meisten lassen sich allerdings vom Geld beherrschen, anstatt das Geld zu beherrschen.

Deshalb sollte aus meiner Sicht auch jeder in den Genuss einer finanziellen Grundbildung kommen. Da dies leider kein Schulfach ist, möchte ich mein gesamtes Wissen und meine Erfahrungen der letzten 27 Jahre gerne weitergeben. Ganz besonders liegen mir junge Familien am Herzen. Diese stehen ganz am Anfang ihrer finanziellen Reise, sie haben aber oft schon erste eigene wertvolle Erfahrungen gemacht und trotzdem ändert sich als Familie so unglaublich viel. Auf einmal ist man nicht nur für sich selbst verantwortlich, sondern auch für die eigene neue Generation.

Daher ist dieses Buch allen gewidmet, die sich ebenfalls ein kleines oder auch größeres Vermögen aufbauen und sichern möchten.

Warum spielen deine Einstellung zu Geld und deine Glaubenssätze eine entscheidende Rolle? Was ist überhaupt das Fundament und warum musst du das unbedingt gut schützen?

Jedes große Ziel beginnt mit dem ersten Schritt. Leider scheitern nur die meisten Menschen schon am ersten Schritt. Aber du gehörst bestimmt nicht dazu und fängst mit dem ersten Schritt an. Es ist mir eine große Freude auch dir dabei zu helfen.

Jörn

Warum ein solides finanzielles Grundwissen so wichtig ist

Stelle dir einmal die folgende Situation vor:

Du sitzt im Sommer in deinem eigenen Garten unter den Blättern deines wunderschönen grünen schattenwerfenden Baumes. Der Baum spendet dir im Sommer zuverlässig wohltuenden Schatten und im Herbst erfreust du dich an seinem wunderbaren und leckeren Obst. Der Baum ist stark und gesund und seine tiefen Wurzeln finden auch im Sommer bei langanhaltender Trockenheit genügend Grundwasser.

Was empfindest du? Wie fühlt sich das an?

Dieser Baum wurde natürlich nicht zufällig genau an diesen Platz gepflanzt. Außerdem braucht der Baum regelmäßige Pflege. Du schneidest ihn regelmäßig etwas zurück und pflückst im Herbst das Obst. Falls es einmal wirklich lange heiß und trocken ist, gibst du ihm auch Wasser.

Wärst du bereit diesen minimalen Aufwand zu betreiben?

Die meisten Menschen antworten hier mit einem ja. Wenn man einmal weiß, was wann zu tun ist, ist das auch nicht so schwierig.

Aber am Anfang musst du erst einmal verstehen, welches der optimale Platz für deinen Baum ist und wie eine regelmäßige Pflege überhaupt aussieht.

Und genauso ist es auch mit unserem finanziellen Wissen. So schwierig ist das nicht. Du musst dich einmal richtig damit befassen und dann die Ratschläge dauerhaft umsetzten.

Viele Menschen wollen allerdings einfach nur das Geld. Warum das nicht funktionieren wird, erläutere ich dir im weiteren Verlauf.

Die wichtigste Investition deines Lebens ist die Investition in dich selbst. In deine Bildung. Das ist das allerwichtigste Kapital!

Wenn du glaubst, dass du einfach nur mehr Geld brauchst, muss ich dich leider enttäuschen. Ohne die notwendige Basis mit dem richtigen Umgang, wirst du wie so viele Lottomillionäre weltweit ganz schnell auch wieder ohne Geld da stehen. Sie haben leider nicht die Gesetze des Geldes lernen dürfen.

Wenn du aber richtig vorbereitet bist und die Gesetze des Geldes kennst, dann wirst du aufgrund deiner finanziellen Intelligenz selbst genügend Geld bekommen und dies dauerhaft richtig einsetzen und vermehren. So wie du das mit deinem wunderschönen Obstbaum gemacht hast. Du wirst offen sein und lernen mit Veränderungen umzugehen.

Viele Menschen haben den Glaubenssatz „Wie schön wäre es reich geboren worden zu sein“

Allerdings trifft dies wohl für die meisten von uns nicht zu. Jetzt kannst du dich damit abfinden oder etwas an deiner Situation ändern. Ändere deinen Glaubenssatz in „Es ist nicht wichtig wie viel Geld jemand hat, sondern wie viel er behält.“

Wenn du reicher werden willst, musst du dich also in Finanzfragen auskennen und die vielen Angebote des Lebens richtig für dich auswerten. Verlasse dich dabei nicht nur auf andere. Nimm dir gerne einen vertrauensvollen Berater zur Seite, aber die Verantwortung für das Ergebnis trägst nur du.

Wie viele Geschichten haben wir alle schon in der Presse gelesen oder im Fernsehen gesehen. Das Grundmuster ist immer dasselbe.

Jemand kommt schnell zu viel Geld und Jahre später ist auf einmal alles wieder weg. Das kann der Lottogewinner, der Profifußballer, ein berühmter Schauspieler …. sein. Oft wird dann die Schuld auf den Berater oder jemand anderen geschoben. Wir alle kennen die Hintergründe nicht wirklich. Aber wenn du die Verantwortung nicht aus deinen Händen gibst und ein solides Grundwissen erlangt hast, wird dir das nicht passieren. Du brauchst dann noch nicht einmal einen Lottogewinn oder einen Profivertrag mit 15 Millionen Euro Gehalt plus üppige Werbeeinnahmen.

Wenn du deinen Obstbaum pflanzt, brauchst du zunächst den richtigen Standort und dann ein tiefes Loch mit der richtigen Muttererde.

„Die Schule bereitet junge Menschen normalerweise nicht auf das wirkliche Leben vor - es sei denn, ihr Leben wird damit verbracht, Anweisungen zu befolgen und anderen zu gefallen. Meiner Meinung nach scheitern deshalb so viele Schüler, die in der Schule erfolgreich sind, im Leben.“

Ray Dalio

Leider wird uns während der Schulzeit nicht ausreichend beigebracht, was Geld bedeutet und wie das finanzielle Fundament richtig aussieht. Daher wollen viele von uns einfach nur regelmäßig das reife Obst.

Wie funktioniert Geld überhaupt?

Das ist eine sehr spannende Frage und das Verständnis ist sehr wichtig, wenn du dich mit deinem Vermögensaufbau und der Vermögenssicherung ernsthaft beschäftigst.

Wie sah die Welt vor der Erfindung des Geldes aus? Die Menschen haben sich in der Frühzeit komplett selbst versorgt. Später wurden dann Waren untereinander getauscht. Zum Beispiel ein selbst gebackenes Brot gegen den Käse vom Nachbarn.

Allerdings war es sehr schwer immer die gleiche Wertigkeit herzustellen und zu tauschen. So wurde zum Beispiel dann eine Ziege gegen 20 Brote und 10 Käse getauscht. Das wiederum ist ziemlich schwer zu definieren und zudem schimmelten die Brote, bevor sie gegessen werden konnten.

Also musste eine andere Lösung her. Aus diesen Problemen entwickelten die Menschen damals ein neutrales Tauschmedium mit einem gewissen Wert – das Geldsystem war geboren.

In der Vergangenheit war Geld durch Gold gedeckt. Dies bedeutet, dass die Länder für das gedruckte und im Umlauf befindliche Geld den Gegenwert in Gold zur Verfügung haben mussten. Somit konnte Geld nicht beliebig gedruckt und in den Markt gegeben werden. Dies ist jedoch seit den 1970-er Jahren nicht mehr der Fall.

Das letzte westliche Land mit Golddeckung war bis 1992 die Schweiz. Heute haben wir nur noch Papiergeld in Form von Schuldscheinen.

Das Zahlungsversprechen kann sich aber auch in Luft auflösen, wenn es zum Staatsbankrott kommen sollte. Heute sind alle westlichen Währungen lediglich durch Schulden gedeckt. Das ist sehr wichtig zu verstehen.

Die Erzeugung von neuem Geld in einem Schuldgeldsystem erfolgt also immer durch die Aufnahme neuer Schulden. Sowohl die europäische Zentralbank EZB als auch die amerikanische FED haben in den letzten 10 Jahren Unmengen von neuen Schulden erzeugt, um Staaten wie Griechenland oder das Bankensystem nach 2008 zu retten. Die Corona Pandemie 2020 hat dies auch noch einmal kräftig verstärkt. Doch es besteht nicht nur die Verpflichtung diese Schulden zu tilgen, sondern es werden natürlich auch regelmäßig Zinsen fällig.

Als Verbraucher tauschen wir also Waren, Güter oder Dienstleistungen gegen Geld. Auf der anderen Seite bekommst du Geld für deine Waren, Güter oder Dienstleistungen und deine Arbeitsleistung.

Dieser Grundsatz ist ebenfalls extrem wichtig. Viele Menschen beschweren sich beispielsweise, dass sie zu wenig Geld verdienen.

Denke an den Grundsatz von Geld: Die Menschen tauschen ihre Arbeitsleistung gegen eine bestimmte (monatliche) Geldmenge.

Wenn dann die Geldmenge, also das monatliche Gehalt zu wenig erscheint, ist die richtige Frage:

„Was kann ich anderen Nützlicheres oder Wertvolleres anbieten, damit ich im Tausch einen höheren Geldwert erhalte?“

Im Umkehrschluss bedeutet dies, wenn diese Menschen zu wenig Geld verdienen, dass ihr Nutzen für jemanden Dritten einfach nicht mehr wert ist. Das klingt sehr hart und es gibt auch Ausnahmen von dieser Regel. Nichtsdestotrotz bleibt der Grundsatz bestehen.

Ansonsten würden diese Menschen womöglich bei einem anderen Arbeitgeber auch mehr Gehalt bekommen.

Warum ist Bill Gates einer der reichsten Menschen auf dem Planeten? Weil Gates mit seiner Windows Software Milliarden von PC ausgestattet hat und so erst den PC der breiten privaten Schicht zur einfachen Nutzung zugänglich gemacht hat.

Warum ist Jeff Bezos der aktuelle reichste Mann? Weil Bezos es mit Amazon geschafft hat in Milliarden Smartphone, Tabletts und PCs zu gelangen und den Menschen das kaufen auf dem Sofa so entspannt wie möglich gemacht hat.

Warum verdient Paul Neal Adair als Feuerwehrmann eine Million US Dollar pro Tag? Weil Adair sich auf die größten und gefährlichsten Feuer spezialisiert hat. Adair wurde gerufen, wenn ein Ölfeld mit einer 250 Meter hohen Feuersäule in der algerischen Sahara brennt oder wenn ein Gasfeld in Arkansas abfackelt. Kein anderer Feuerwehrmann konnte solche Feuer löschen. Adair schon. Er hatte sich genau auf solche Feuer spezialisiert und wurde weltweit gebraucht.

Warum kostet bei Stuart Phillips ein Haarschnitt 40.000 britische Pfund? Weil Phillips es mit seinem Motto „Wir sind dazu da, Wünsche zu erfüllen” seit über 13 Jahren mit weltweiter Sichtbarkeit geschafft hat Kunden nach London zu locken. Kein Haarschnitt ist so viel Geld wert. Aber Phillips bietet mehr. Bei Buchung seines Diamond Package werden die Kunden mit einer Limousine von zuhause abgeholt und dann zum Flughafen gebracht und nach London eingeflogen und dort mit der Limousine von ihm selbst abgeholt. Zur Entspannung bekommen sie dann im Hotelzimmer eine Massage und während der Behandlung wird den Kunden noch neben Live-Musik ein Essen aus einer Sternenküche mit Champagner serviert.

Du musst also nicht Gates oder Bezos sein, um viel Geld zu verdienen. Auch als Feuerwehrmann oder Frisör ist das möglich. Ich bin mir sehr sicher, dass du in fast jedem Beruf deinen Wert steigern kannst.

Wenn du auch mehr Geld als bislang erhalten möchtest, solltest du

dein Produkt bzw. deine Dienstleistung wertvoller machen

dein Angebot einer anderen Zielgruppe anbieten

mehr Arbeitszeit aufbringen oder die Arbeitszeit produktiver verwenden

© Jörn Dickmann 2019

Wie denken und handeln wir Menschen?

Die meisten Menschen sind der felsenfesten Überzeugung, dass ihr tägliches Tun und Handeln auf der bewussten Gedankenebene stattfindet. Sie glauben, dass sie jede Entscheidung sorgfältig auf ihren Aufwand und Nutzen abwägen. Leider ist das häufig nur Theorie. Manche Menschen können dies besser als andere. Aber es gibt in der Praxis keinen Menschen auf diesem Planeten, der sämtliche Entscheidungen zu 100 Prozent rational abwägt. Bei schwierigen Entscheidungen vertrauen wir unserem analytischen Verstand mehr als der Intuition. Einfachere Entscheidungen hingegen treffen wir immer emotional und versuchen uns dies selbst rational zu begründen.

Nach weltweit anerkannten Studien werden 80 bis 90 Prozent aller Entscheidungen unterbewusst getroffen.

Alle Erfahrungen, die du im Laufe deines Lebens gemacht hast, beeinflussen das Verhalten und die Kaufentscheidungen. Dies nennt man dann Bauchgefühl oder Intuition. Die meisten Einflüsse bemerken wir häufig noch nicht einmal. Auch andere Menschen im direkten Umfeld haben eine starke Einflussnahme. Aber auch Aussagen in den Medien haben einen starken unterbewussten Hebel. Du kennst das vielleicht von Rezensionen und Kundenbewertungen im Internet oder Hinweisen bei Amazon „Kunden kauften auch…..“.

Jeder Mensch orientiert sich am Verhalten anderer und schließt daraus auf sich selbst. Gerade bei Ungewissheit orientieren wir uns an dem Verhalten und den Erfahrungen von anderen. Aus genau diesem Grund beeinflusst uns alle das sogenannte „Social Proof“-Prinzip (soziale Bewährtheit).

Mit Hilfe einer fundierten finanziellen Bildung lassen sich viele Entscheidungen deutlich rationaler und damit langfristig besser treffen.

Ein typisches Beispiel aus dem Aktienmarkt: Wann kauft man am besten Aktien und wann verkauft man am besten Aktien?

Ich würde sagen: kaufen, wenn die Aktien günstig sind und verkaufen, wenn sie teuer sind.

Allerdings handelt die Masse so nicht. Die meisten Menschen handeln emotional getrieben und genau anders herum.

Das lässt sich sehr schön an den beiden letzten Wirtschaftskrisen aus den Jahren 2000 bis 2003 und 2008/2009 erkennen. Die meisten Anleger erlitten während einer Krise (=schwachen Börsenphase) verheerende Verluste. Denn aus möglicher Panik heraus verkauften sie am Tiefpunkt der Krise ihre Aktien. Es wäre viel schlauer gewesen die Aktien einfach zu behalten und auf die Erholung der Kurse zu warten. Oder sogar in der Krise weitere Aktien nachzukaufen.

Ein anderes Beispiel: Warum sind in Deutschland mehr als sechs Millionen Menschen verschuldet?

Ja, es gibt sicherlich auch Menschen, die unverschuldet in eine solche Situation geraten sind. Das stimmt. Es gibt aber auch einen großen Anteil von Menschen, die sich selbst ohne Not in diese prekäre Situation gebracht haben.

Mit einem rationalen Verstand ist das sicher nicht erklärbar. Hätten diese Menschen ihre Entscheidungen sorgfältig abgewogen, hätten sie sich vermutlich nicht in eine Überschuldungssituation gebracht.

Den Hintergrund auf diese Phänomene finden wir darin begründet, dass wir mindestens 80 Prozent unserer Entscheidungen im Unterbewusstsein emotional treffen. Die Wahrheit ist, dass unser bewusster, rationaler Verstand für unsere Gedanken und Entscheidung nur zu einem sehr kleinen Teil verantwortlich ist.

© Jörn Dickmann 2016

Letztlich ist diese menschliche Angewohnheit aber auch von Vorteil.

Den Ursprung finden wir auch hier wieder in unserer eigenen Geschichte.

Früher brauchten die Menschen einen sehr guten Instinkt, um zu überleben. Wir waren Jäger und Sammler. Die Männer sind oft tagelang auf der Jagd gewesen, um etwas Essbares für die Familie zu finden. Sie sind durch die Wildnis gelaufen und mussten sich vor den natürlichen Gefahren sehr in Acht nehmen. Eine kurze Unaufmerksamkeit reichte und der Löwe konnte einen überwältigen. Hier war nicht die Zeit, um die Fluchtmöglichkeiten sorgfältig aufzuwägen. Es musste blitzschnell entschieden werden. Diese Entscheidung basiert auf Intuition.

Aber woher erlangt man nun Intuition? Intuition oder das berühmte „Bauchgefühl“ können wir durch ein breites Wissen und Erfahrung erlernen. Je mehr wir wissen und je mehr Erfahrungen wir machen durften, desto besser ist das sogenannte „Bauchgefühl“ ausgeprägt. Diese Intuition ist dann auch sehr verlässlich und muss nicht jedes Mal wieder sorgfältig abgewogen werden. Aber ohne Wissen und Erfahrung keine Intuition.

Beispiele für diese unbewussten Intuitionen kennst auch du. Du hast ganz sicher auch Automatismen bei gewohnten Abläufen wie zum Beispiel Zähneputzen, die Reihenfolge von Schaltung, Kupplung, Handbremse, Bremse und Gaspedal beim Autofahren usw.

In der Liebe hören wir ganz besonders auf unser Bauchgefühl. Ich kenne auch niemanden der das wirklich anders sieht. Persönlich kenne ich einen einzigen Menschen, der bei der Partnerwahl eine rein rationale Entscheidungsfindung vorgenommen hat. Er wog alle möglichen Konsequenzen ab, ordnete ihnen Zahlenwerte zu und erstellte so rechnerisch eine Rangliste der infrage kommenden Frauen. Er entschied sich für die mit dem höchsten Wert und heiratete die Erstplatzierte. Leider war das auch nicht der Weg ins dauerhafte Glück, denn das Paar ist mittlerweile geschieden.

Ich weiß nicht, was du gerade denkst, aber dieser Weg ist nichts für mich.

Den meisten Menschen fällt es sehr schwer unterbewusste Vorgänge zu ändern. Das ist in der Regel ein längerer Prozess, um die Glaubenssätze zu hinterfragen und letztlich anzupassen.

Der Kontostand verrät deine Einstellung zu Geld

„Die do-it-yourself-Rente ist gescheitert!“. So urteilt die renommierte Rentenexpertin Teresa Ghilarducci. Nach ihrer Auffassung ist das System gescheitert, weil die Erwartung nicht erfüllt wird, dass normale Menschen ohne Investmenterfahrung die gleichen Ergebnisse erzielen wie professionelle Finanzmanager. Du kannst auch nicht das gleiche Ergebnis erwarten, wenn du als Laie selbst eine Knieoperation vornimmst oder bei den Olympischen Spielen gewinnen willst.

Letztlich gibt es allerdings zwei Arten von Menschen. Die einen haben Geldprobleme und die anderen haben keine.

Ein Blick auf deinen Kontostand und die Höhe deiner passiven Einkünfte verrät zu welcher Gruppe du tendenziell gehörst.

Aber keine Sorge, selbst wenn du zur Gruppe „Geldprobleme“ gehörst, lässt sich das nachhaltig ändern.

Der Kontostand zeigt an, wie jemand über Geld denkt, ob er die Funktionsweise von Geld verinnerlicht hat und wie sein Mindset entwickelt ist. dar

Du bekommst was du glaubst. Immer!

Wenn du zu deinem Partner sagen würdest, er sei dir nicht wichtig, was würde dein Partner über kurz oder lang tun?

Wenn du deinem Mitarbeiter sagst, dass dir seine Arbeit nicht wichtig sei, wie gerne würde der Mitarbeiter weiter bei dir arbeiten wollen?

Wenn dir deine Gesundheit egal ist und du wenig schläfst, viel rauchst und trinkst, fettiges Essen isst und dich nicht bewegst, was würde dein Körper irgendwann sagen?

Wenn dir Geld nicht wichtig ist und du entsprechend sorglos damit umgehst, wirst du mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit kein Vermögen aufbauen können!

Denke nicht im Mangel, sondern denke in Fülle.

Das ist natürlich am Anfang einfacher gesagt als getan. Wer nicht weiß, wie er seine Miete und sonstige Rechnungen bezahlen soll, für den ist Geld auch wichtig. Aber leider im negativen Sinne. Es mangelt ihm an Geld.

Entscheidend ist selbst in einer solchen Situation der Gedanke im Kopf.

Also gilt: Geld ist wichtig!

Finde dein persönliches WARUM

Ich bin fasziniert von Menschen, die sofort mit einer aktiven Umsetzung beginnen. Allerdings fangen viele Menschen einfach an ohne sich vorher über das Ziel und das WARUM ausreichend Gedanken zu machen. Das ist aus meiner Sicht ein großer Fehler.

Es ist viel sinnvoller sich zu Beginn diese Frage selbst zu beantworten.

Warum will ich überhaupt ein Vermögen aufbauen?

Nur wenn du dein persönliches WARUM kennst, bist du auch motiviert und wirst den Weg durchhalten. Andernfalls ist die Gefahr viel zu groß, dass du dich von deinem Weg zum Ziel ablenken lässt.

Dies kann dann zum Beispiel zur Folge haben, dass du nicht konsequent verzichtest und dich nicht dauerhaft an die Gesetze des Vermögenaufbaus hältst. Oder du bei der nächstbesten Gelegenheit doch Geld zum Konsum von deinem Vermögen Konto entnimmst.

Kannst du dich noch an die Monica Lewinsky Sex Affäre des damaligen US Präsidenten Bill Clinton erinnern? Clinton hatte zu jener Zeit Tony Robbins als externen Berater zur Seite und fragte auch ihn um Rat.

Tony Robbins antwortete mit einer Gegenfrage „Was soll das finale Ergebnis sein?“ Clinton stellte sich nämlich die falsche Frage. Du musst das gewünschte Endergebnis genau vor Augen haben. Und genau diese Aufgabe gab Robbins Clinton. Auch Clinton hinterfragte diesen Rat zunächst. Aber Robbins überzeugte ihn mit dem Satz „Der Grund, warum du das tun musst, ist, dass du auf dem Weg auf Schwierigkeiten stoßen wirst. Wenn du nicht genau weißt, was du als Ergebnis haben willst, und auch nicht weißt, warum du es haben möchtest, wirst du diesen Weg niemals durchhalten.“

Was ist also dein „Warum“ in Bezug auf Geld?

Geld nimmt die meisten Alltagssorgen

Es gibt unzählige Untersuchungen und Studien zu den Alltagssorgen der Deutschen.

Laut einer Umfrage von statista.com beschäftigten die Deutschen folgende Themen am meisten (Mehrfachnennungen möglich):

Armut und soziale Ungleichheit 48%

Arbeitslosigkeit 38%

Gesundheitsversorgung 32%

Verbrechen und Gewalt 26%

Korruption, Finanz- und politische Skandale 20%

Es ist kurios, aber die meisten Sorgen lassen sich mit Geld entweder beseitigen oder zumindest deutlich lindern.

Allein die ersten beiden Positionen beschäftigen 86 Prozent aller Erwachsenen in Deutschland. Und dabei sind alle damit verbunden Sorgen durch ausreichend Geld zu vermeiden bzw. stark zu reduzieren.

Wenn dein Kind es schwer in der Schule hat, kannst du dir mit Geld einen sehr guten Nachhilfelehrer organisieren.

Wenn du krank bist, kannst du mit Geld die besten Fachärzte der Welt bezahlen.

Wenn du eine Notfall Rücklage hast, wirst du eine Phase der Arbeitslosigkeit sehr gut überbrücken.