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Gelebte Nachhaltigkeit: Kleidung in einzigartige It-Pieces verwandeln
Ein Loch im Pulloverärmel oder ein Riss in der Jeans sind noch lange kein Grund, die Kleidung einfach zu entsorgen! Im Gegenteil: Kunstvoll geflickt oder gestopft verwandeln sie sich in einzigartige Lieblingsstücke. Nina und Sonya Montenegro zeigen, wie einfach das geht. Sie stellen die wichtigsten Grundlagen sowie unterschiedliche Techniken wie Visible Mending oder Sashiko vor. Dabei wird nur mit der Hand gearbeitet, denn ihre Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Jeans, Pullover, T-Shirts, Strumpfhosen, Socken und andere Kleidungsstücke lassen sich mühelos ohne Nähmaschine umsetzen. Neben ganz leichten Anleitungen für Anfänger dürfen auch einige kompliziertere Ideen für Fortgeschrittene nicht fehlen. Zusätzliche Tipps zum Hosen kürzen, Knöpfe ersetzen, Taschen aufnähen, Reißverschlüsse reparieren und vielem mehr runden das Handbuch ab. Ein wunderschön illustrierter Ratgeber für alle, die gerne nachhaltiger leben und ihre Kleidungsstücke in außergewöhnliche Unikate verwandeln möchten!
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Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2021
Nina und SonyaMontenegro
Flicken und stopfen
Das Handbuch für einennachhaltigen Kleiderschrank
südwest
Für alle, die den Mut haben,geflickte Kleidermit Stolz zu tragen.
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Für unsere Ma,die Bücher sehr liebtund uns den Anstoß gab,selbst eins zu schreiben.
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Für unseren Pa,der mit großem Einfallsreichtumwirklich alles reparieren konnte.
Das, was man als schön bezeichnet,entsteht in der Regel aus der Praxis destäglichen Lebens heraus.
—Jun’ichirō Tanizaki, Lob des Schattens
Ich bin nicht, was ich bin.Ich bin, was ich mit meinen Händen tue.
—Louise Bourgeois
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Vorwort
Grundlagen
Stopfen
Flicken
Andere Reparaturen
Kleidung ändern
Schlussgedanken
Dank
Anmerkungen
Weitere Informationen
Register
die wir je besessen haben: Was ist aus ihnen geworden? Jeder musste sich wohl schon einmal von einem Lieblingsstück trennen, weil es irreparabel schien. Stellen wir uns nun zwei Hände vor, die uns dieses Stück überreichen – repariert und wieder tragbar. Es hält uns warm und trocken, ist gemütlich oder einfach schön. Wenn man die kleinen Stiche betrachtet, spürt man Freude und Dankbarkeit für die Hände, die sie ausgeführt haben. Es sind heilende Hände, denn sie haben das Lieblingsstück wieder heil gemacht.
Wir alle tragen Kleidung.
Diese Kleidungnutzt sich ab,verschleißt,zerreißt,scheuert durch.Sie bekommtLöcher,Laufmaschen,Ziehfäden.
Dinge gehen kaputt.
Aber wir haben Hände,und sie könnennähen,stopfen,heften,stecken,kleben,weben,flicken.
Dinge könnenwieder inOrdnunggebrachtwerden.
Wunden heilen.
Menschen können verzeihenund Mitgefühl zeigen.
Reparieren gehört zum Leben.
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Mit diesem Buch möchte ich meine Leserinnen und Leser einladen, eine alte Gewohnheit wieder schätzen zu lernen. Früher hatten die Menschen nur wenig Kleidung. Sie mussten sie gut behandeln, denn Neues war sehr teuer. Heute ist Kleidung so billig geworden, dass wir sie einfach wegwerfen, wenn sie ein Loch hat – spätestens. Den eigentlichen Preis von importierter Kleidung übersehen wir dabei oft: die Umweltschäden und die Arbeitsbedingungen der Menschen, die unsere Kleidung anfertigen. Wenn wir uns diese Folgen bewusst machen, sind wir entsetzt und fangen an zu überlegen, was wir anders machen können.
Was bewegen wir, wenn wir unsere Kleidung reparieren? Erstens müssen wir weniger neu kaufen, dadurch wird die Fast-Fashion-Spirale gebremst. Zweitens verändern sich unser Denken, unsere Konsumhaltung und damit letztlich unsere Beziehung zur Welt. Indem wir Kleidungsstücke reparieren, drücken wir unsere Wertschätzung aus – gegenüber den Menschen, die sie angefertigt haben, aber auch gegenüber den Pflanzen und Tieren, die zu ihrer Entstehung beigetragen haben. Kleidung leistet etwas für uns, und wenn wir sie sorgfältig behandeln und bei Bedarf reparieren, machen wir uns bewusst, dass wir mit allen Aspekten ihrer Entstehung, und letztendlich allen Aspekten dieser Welt, in einer Beziehung stehen. Wenn wir uns hinsetzen, um etwas zu flicken, geht es um mehr als nur um dieses Kleidungsstück. Wir üben uns in Geduld und lernen zu akzeptieren, dass nicht alle Versuche ganz perfekt ausfallen. Gleichzeitig drücken wir Dingen, die wir besitzen, unseren ganz persönlichen Stempel auf. Die Dinge verändern sich, und wir sind daran aktiv beteiligt.
Die Begriffe »heil machen« und »Heilung« sind miteinander verwandt. Heilung im körperlichen und im dinglichen Sinn ist ein tiefes menschliches Bedürfnis. Wenn wir das Reparieren erlernen, entdecken wir neue Möglichkeiten, um Probleme zu lösen. Wir haben ein Kleidungsstück für irreparabel gehalten, stellen aber nun fest, dass wir es mit den eigenen Händen flicken können, sodass es länger hält als gedacht. Das ist enorm befriedigend. Vielleicht motiviert uns das, noch weitere »Heilungen« auszuprobieren. Wir könnten einen alten Streit beilegen, ein ausgelaugtes Beet wieder fruchtbar machen, in der Großstadt Blumen für die Bienen pflanzen. Am Ende wirkt sich jeder kleine Schritt positiv auf uns selbst aus.
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Traditionelle Handarbeitstechniken wurden über Generationen innerhalb der Familie und Freundeskreise weitergegeben. Dasselbe wünschen wir uns für dieses Buch. Der Faden, aus dem es gesponnen ist, besteht aus persönlichen Gedanken und Vorstellungen sowie einfachen Anleitungen für verschiedene Reparaturtechniken. Wir, die Autorinnen, haben uns alle Techniken selbst beigebracht. Gerade deshalb sind wir fest davon überzeugt, dass jeder es lernen kann, selbst wenn er bislang noch nie Nadel und Faden in der Hand hatte.
Wir haben festgestellt, dass das Stopfen und Flicken viel Spielraum für kreative Experimente lässt. Es führen immer mehrere Wege ans Ziel. Jeder wird seinen eigenen Stil und Rhythmus finden, aber gleichzeitig Teil einer Gemeinschaft werden, die sich ihrer vielschichtigen »Heilkraft« bewusst ist und sie nutzt.
Niederknien und den Boden küssen kann man auf hundert Arten.
Rumi
Die Sonntage unserer Kindheit waren für Sonya und mich immer etwas Besonderes. Am späten Nachmittag gingen wir zu den Großeltern, um dort zu Abend zu essen. Im Backofen garte etwas in einem Bräter. Unser Großvater schaltete pünktlich zum »Glücksrad« den Fernseher ein und löste dabei ein Kreuzworträtsel. Unsere Großmutter setzte sich mit ihrem Handarbeitskorb dazu. Darin lagen Stopfpilze, verschiedene Nadeln, Wollreste, Nähgarn und mit der Zackenschere zugeschnittene Flicken aus Stoffresten. Wir hatten reparaturbedürftige Kleider mitgebracht – meine Cordhose mit dem durchgescheuerten Knie von einem Sturz mit dem Fahrrad und Sonyas helle Strumpfhose, die am Haken der Schaukel eine Laufmasche bekommen hatte. Unsere Oma legte die Sachen liebevoll auf ihren Schoß. »Ich freue mich über die Löcher«, sagte sie. Wir schauten sie verblüfft an, immerhin hatten wir ihr doch Arbeit mitgebracht. »Die Löcher erzählen mir, wie gern ihr spielt und was für wilde, fröhliche Mädchen ihr seid. Jetzt will ich sie sorgfältig flicken, damit ihr noch lange etwas von den Kleidern habt.«
Das Glücksrad drehte sich, und die Moderatorin deckte die Gewinnzahlen auf. »Wie kannst du beim Fernsehen handarbeiten?«, wollten wir wissen.
»Ich schaue mit einem Auge auf den Fernseher und mit dem anderen auf meine Stiche«, erklärte sie augenzwinkernd. Einfach nur fernsehen war ihr augenscheinlich zu wenig. Ihre Hände brauchten immer eine sinnvolle Beschäftigung.
Die Jahre vergingen. Ich habe meine Großmutter nie gebeten, mich in ihre Geheimwissenschaft einzuweihen. Ich hatte das sichere Gefühl, sie würde sich ewig um meine Sachen kümmern. Und dann war sie eines Tages nicht mehr da.
Objekt meines ersten eigenen Reparaturversuchs war ein riesiger Riss in meiner acht Jahre alten Lieblingsjeans. Es wurde Herbst, und bei jedem Schritt zog es unangenehm kalt durch den Riss. So konnte es nicht weitergehen. Ich war kurz davor, die Hosenbeine komplett abzuschneiden und die Jeans in eine Sommershorts zu verwandeln. Aber dann überlegte ich, ob ich den Riss vielleicht reparieren könnte.
Ich wagte einen Versuch. Es war schwierig, gleichmäßige Stiche zu nähen und den Stoff glatt zu halten. Ich mühte mich mit Stecknadeln ab, und als ich schließlich mein fertiges Werk begutachtete, sah der Flicken aus wie die knubbelige Vernarbung eines alten Baumstamms, von dem ein Ast abgebrochen war. Zuerst ärgerte ich mich über meine unordentliche Arbeit und kam noch einmal auf das Abschneiden zurück, aber als ich die Jeans anzog, erfüllte der Flicken seinen Zweck, und zwar richtig gut. Also trug ich die Jeans mit dem missratenen Flicken und den ungleichmäßigen Stichen und war trotzdem stolz darauf, denn ich hatte sie eigenhändig repariert.
Nur einen Monat später gab der fadenscheinige Stoff der Jeans schon wieder nach und direkt über dem Flicken entstand ein weiteres Loch. Eher lustlos setzte ich mich am Sonntagnachmittag aufs Sofa und machte mich daran, auch diese Stelle zu reparieren.
Ich nahm einen Stoffflicken in warmem Braun und Garn in einer leuchtenden Kontrastfarbe. Dabei ging mir durch den Kopf, ob sich die Mühe überhaupt lohnte. Vielleicht reißt die Jeans bald wieder? Vielleicht wird das ein Endlosprojekt? Wie spät ist es? Wie viel Zeit kostet es? Was würde ich jetzt eigentlich lieber tun? Warum nicht einfach eine neue Jeans kaufen?
Ich schob die Gedanken beiseite und dachte an die Sonntage bei unserer Großmutter. Ich sah sie vor mir: geduldig, nie frustriert, immer ruhig. Die Zeit und Mühe waren es ihr immer wert. Ich erinnerte mich selbst daran, dass es um meine schöne Lieblingsjeans ging, und nähte einen zweiten Flicken auf. Er sah viel besser aus als der erste. Die Übung fing schon an, sich auszuzahlen.
Eine Weile später entstand – natürlich! – wieder ein Loch. Diesmal zögerte ich nicht, meinen Nähkorb zu holen und einen Flicken auszusuchen. Mir fiel auf, dass die Arbeit nun schon fast Ähnlichkeit mit einer Collage hatte – eine Komposition aus verschiedenen Farben und Formen, nur dass ich sie auf dem Knie trug. Mit der Zeit wurde das Reparieren so selbstverständlich, dass ich meine Utensilien sogar im Rucksack mitnahm, um unterwegs freie Momente zu nutzen. Wie unsere Großmutter hatte ich verstanden, dass man zum Reparieren immer Zeit haben kann.
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Nähen macht nicht zuletzt so viel Freude, weil man mit sehr wenig Mitteln und geringen Kenntnissen eine Menge bewerkstelligen kann. Eigentlich braucht man nur Nadel und Faden, am besten noch eine scharfe Schere. Diese drei Dinge finden sich in fast jedem Haushalt (im Zweifelsfall in einer Kramschublade). Wenn nicht, lohnt es sich, einmal herumzufragen. Viele Menschen haben Nähutensilien, die sie gern verschenken, auf dem Dachboden, im Keller oder in einem Schrank. Auch auf Flohmärkten, bei Haushaltsauflösungen, Garagenflohmärkten und in Tauschbörsen kann man fündig werden. Wie wäre es mit einem Aushang am schwarzen Brett im Supermarkt oder Gemeindehaus? Es ist übrigens auch kein Fehler, sich mit der Zeit einen kleinen Vorrat von Wolle, Stoffresten und Garnen in verschiedenen Farben und Qualitäten anzulegen. Dann hat man immer eine Auswahl zur Hand und kann entscheiden, ob ein Flicken farblich zum Kleidungsstück passen oder sich kontrastreich abheben soll. Hier stellen wir die Utensilien vor, die für die gängigsten Flickarbeiten benötigt werden. Besondere Materialien oder Werkzeuge werden außerdem bei den einzelnen Tutorials aufgeführt.
BügeleisenGut erhaltene Bügeleisen findet man oft in Secondhandläden, sodass wir keinen Grund sehen, ein neues zu kaufen. Wer ein gebrauchtes Bügeleisen kauft, sollte kontrollieren, ob es funktioniert und ob die Bügelsohle sauber ist. Rückstände von Wachs, Farbe oder Klebebeschichtung von Bügelvliesen sollten nicht zu sehen sein.
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FingerhutNicht unbedingt notwendig, aber hilfreich, um eine Nadel durch dicke, feste Materialien wie Segeltuch oder Jeansstoff zu drücken. Fingerhüte gibt es aus Metall, Kunststoff, Silikon und Leder. Probieren Sie einfach aus, womit Sie am besten zurechtkommen.
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Lineal30 cm lang sollte es sein. Das Vorzeichnen der Raster für die Sashiko-Stickerei gelingt am besten mit einem durchsichtigen Quiltlineal.
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NähgarnAuch beim Garn ist es hilfreich, eine kleine Auswahl im Haus zu haben. Sinnvolle Qualitäten sind:
•Universalnähgarn – Dieses Garn gibt es aus Polyester oder Baumwolle in allen erdenklichen Farben. Wir bevorzugen reines Baumwollgarn, weil es aus Naturfasern besteht und (im Gegensatz zu synthetischem Garn) biologisch abbaubar ist. Der Faden wird stabiler und gleitet besser, wenn man ihn vor dem Nähen über ein Stück Bienenwachs zieht. Polyestergarn ist allerdings haltbarer als Baumwollgarn und wird zum Nähen von Strick und dehnbaren Stoffen empfohlen.
•Zierstich- und Knopflochgarn – Es ist dicker und stabiler als normales Nähgarn und eignet sich für Reparaturen von Kleidung, die stärker strapaziert wird (z. B. Arbeitskleidung) und für stark beanspruchte Nähte. Auch zum Annähen von Knöpfen kann es verwendet werden (alternativ normales Nähgarn doppelt nehmen).
•Sashiko-Garn – Traditionell wird für diese Technik mattes, weißes Baumwollgarn verwendet (es ist aber auch in anderen Farben erhältlich). Eine gute Alternative ist Baumwollsticktwist, der etwas stärker glänzt und sich, wenn ein dünneres Garn erforderlich ist, gut teilen lässt.
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NähnadelnFür die meisten Reparaturarbeiten genügen normale Nähnadeln, die es in verschiedenen Längen und Stärken gibt. Wer sich ein kleines Sortiment anschafft, ist gut ausgestattet. Probieren Sie Nadeln in verschiedenen Stärken aus. Wenn sich der Faden nur schwer durch sehr steifen Stoff ziehen lässt, nehmen Sie besser eine dickere Nadel mit einem größeren Öhr. Hinterlässt die Nadel andererseits sichtbare Löcher im Stoff, sollten Sie eine dünnere mit einem kleineren Öhr verwenden.
Für manche Reparaturarbeiten sind spezielle Nadeln hilfreich:
•Sashiko-Nadel – Erhältlich in zwei Längen. Lange Nadeln werden für gerade Linien empfohlen, kurze für Bögen. Alternativ eine kurze und eine lange Sticknadel verwenden.
•Stopfnadel – Wird zum Stopfen von Löchern verwendet und hat ein größeres Öhr für dicke Stopfgarne. Zum Stopfen von Strick empfiehlt sich eine Sticknadel ohne Spitze, um die Fäden des Maschenwerks nicht zu spalten.
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NahttrennerDas kleine Werkzeug wird zum Auftrennen von Nähten oder einzelnen Stichen verwendet. Es eignet sich auch zum Abschneiden von Fäden und zum Lösen von Knöpfen.
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SchereHauptsache scharf! Wer sich eine neue Schere anschafft, sollte sie ausschließlich für Stoff verwenden. Wenn man damit auch Pappe, Papier und andere Materialien schneidet, wird sie schnell stumpf. Praktisch ist außerdem eine kleine Handarbeitsschere zum Abschneiden von Fäden und für unterwegs.
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StecknadelnGerade Stecknadeln braucht man zum provisorischen Fixieren. Nadeln mit Kugelkopf aus Glas oder Plastik sind besser zu sehen als reine Metallnadeln. Für feine Stoffe gibt es extra dünne Stecknadeln, die keine Löcher im Gewebe hinterlassen.
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Stoff zum FlickenIdeal ist ein kleiner Vorrat verschiedener Stoffqualitäten, beispielsweise Jeansstoff, dünnes Baumwollgewebe und Strickstoffe. Wenn ein Kleidungsstück wirklich nicht mehr reparabel ist, muss es immer noch nicht weggeworfen werden: Man kann daraus noch Flicken zuschneiden! Stöbern Sie auch einmal in der Restekiste eines Stoffladens oder sehen Sie sich bei Trödlern nach interessanten Kissen oder Tischdecken um.
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TextilstiftFür dunkle Stoffe ist ein weißer Kreidestift die beste Wahl, für weiße Stoffe eignen sich farbige Stifte besser. Kreidestifte sind wasserlöslich, die Striche lassen sich also leicht mit Wasser und einem Tuch oder mit Wasser und milder Seife entfernen. Grundsätzlich ist es wichtig, die Gebrauchshinweise eines Stifts genau durchzulesen und sich zu vergewissern, dass sich die Striche auswaschen lassen. Im Zweifelsfall zuerst auf einem Stoffrest probieren!
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WolleLegen Sie sich einen Vorrat von Wolle in verschiedenen Stärken, Farben und Faserqualitäten an. Wer strickt oder häkelt, sollte Wollreste zum Flicken und Stopfen aufbewahren. Denkbar ist auch, ein wirklich unbrauchbares Kleidungsstück aus Strick aufzuräufeln.
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ZackenschereStoffe, die man mit dieser gezackten Schere schneidet, fransen nicht so leicht aus. Wichtig ist, die Zackenschere niemals für Papier zu verwenden, denn dadurch wird sie sehr schnell stumpf.
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