Florales Watercolor - Christin Stapff - E-Book

Florales Watercolor E-Book

Christin Stapff

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Beschreibung

Let's Watercolor! ​ New Watercolor - die neue Art zu aquarellieren! Überall im Netz und in Zeitschriften präsent, lernst du mit diesem Buch, wie florale Motive ganz einfach im "Loose Look" gemalt werden. Schritt für Schritt zeigt die bekannte Bloggerin und Youtuberin mädchenkunst Christin Stapff wie Blüten, Blumen, Blätter und Kränze entstehen und auch mit Handlettering kombiniert werden können. Video-Tutorials zu den einzelnen Kapiteln helfen bei den ersten fließenden Schritten. Im Anhang findest du jede Menge Inspiration für deine individuell zusammengestellen Watercolor-Kunstwerke. Das besondere Extra: Vier schön gestaltete Karten auf dem verlängerten Vor- und Nachsatz zum Ausschneiden!

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB

Seitenzahl: 89

Veröffentlichungsjahr: 2018

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Christin Stapff MÄDCHENKUNSTBlumen, Blätter, Kränze Schritt für SchrittWATERCOLORNEWMit VIDEOSExtra: 4 wunderschöne Postkarten zum Downloaden
Die Vorlagen zu diesem Buch stehen im TOPP Download-Center unter www.topp-kreativ.de/digibib nach erfolgter Registrierung zum Ausdrucken bereit. Den Freischalte-Code finden Sie im Impressum.
FLORALES
WATERCOLOR
In
Vorwort 04Kapitel 1 Let’s Watercolor 06Watercolor oder Aquarell? 08Detailgetreu war gestern 10Bevor du loslegst12Kapitel 2 Übungen für Einsteiger14Strich für Strich 16Übung #1 Abstrakte Basics 17Übung #2 Formen, Formen, Formen 19Übung #3 Herzen 20Papierliebe 21Übung #4 Fantastic Four 22Watercolor Special für Fortgeschrittene24Farbenfroh 26Übung #5 Farbiger Blumenkreis 27Übung #6 Mix & Match 29Übung #7 Fifty Shades of Green 30Übung #8 Warm oder kalt 32Übung #9 Gegensätze ziehen sich an 34Tipps & Tricks36Übung #10 Pfützen sind schön 37Übung #11 Licht und Schatten 40Übung #12 Von allen Seiten 41Kapitel 3 Übungen für Fortgeschrittene 44Blätter46Basic-Blatt #1 47Basic-Blatt #2 48Palmenblätter 49Rosenblätter 50Eukalyptus 51Olivenzweige 52Knospen und Triebe53Kräuter54Schnittlauch54Petersilie55Rosmarin56Salbei57Dill58Basilikum59Blüten60Rose61Lavendel64Seerose66Chrysantheme68Tulpe70Dahlie72Pfingstrose74Hyazinthe76Hibiskus78Mohnblume80Die Kombi macht‘s 82Projekt #1 Bouquet 83 Projekt #2 Blumige Einladungskarte 86Projekt #3 Kein Regen, keine Blumen 90Projekt #4 Blumenkranzliebe 94Projekt #5 Florales Herz 98Projekt #6 Das magische Wort: Torte! 102Projekt #7 Blumenmuster 106Projekt #8 Watercolor meets Fineliner 110Projekt #9 Blütenkreis 114Projekt #10 Blumeneis 118Kapitel 4 Florale Bibliothek 122Autorin 141Impressum 143
4VORWORT
5VORWORT ... hast du schon mal mit Aquarellfarbe gemalt? Nein? Ich glaube dir kein Wort! Erinnerst du dich noch an den Deckfarbenkasten aus der Grundschulzeit? Die Farben wurden mit dem Pinsel und mehr oder weniger viel Wasser vermalt – also wie Aquarellfarben. Wusst‘ ich‘s doch!Ein Aquarell hat eine ganz eigene Anziehung. Zarte, fließende und lebendige Farben kennzeichnen es. Die Farbübergänge sind meist leicht und beschwingt, was eine magi-sche und verträumte Atmosphäre schafft. Menschen verbinden viele positive Emotionen mit einem Aquarell: Leichtigkeit, Entspannung, Freude, Wärme, Inspiration, Heiterkeit oder Freiheit. Das Besondere ist, dass diese Emotionen ganz individuell erlebt werden.Was ich mit diesem Buch auf keinen Fall möchte: dich zur perfekten Watercolorkünstlerin oder -künstler machen. Nein – es soll dich dazu anregen, mit den wasserhaltigen Farben zu experimentieren und dir helfen, kreativer zu werden. Und das mit viel Spaß! Was ich dir stattdessen sagen möchte, auch wenn das so gar nicht nach einem Anlei-tungsbuch klingt: Ich wünsche mir, dass du mit diesem Buch ein kleines Stück Glück zu dir nach Hause holst.Wir konzentrieren uns in diesem Buch fast ausschließlich auf den so genannten „lockeren“ Stil. Wir werden mit einfachen Pinselstrichen ein ungefähres Abbild der Natur schaffen. Dazu musst du übrigens weder zeichnen noch malen können! Alles, was du brauchst, ist ein wenig Neugier auf das Arbeiten mit Watercolor und auf die Möglichkeiten zur Entwicklung, die in dir stecken!DeineDie Videos zu diesem Buch stehen in der Digitalen Bibliothek unter www.topp-krea tiv.de/digibibnach erfolgter Registrierung zum Anschauen bereit. Den Freischalte- Code findest du im Impressum.Dieses Symbol zeigt dir, wo ein Video zur Verfügung steht.ONLINE-VIDEOSPS: Meine Videos zum Buch helfen dir bei deinen ersten Versuchen. Schritt für Schritt erkläre ich dir hier nochmals das Wichtigste.
Let's Watercolor
KAPITEL 1Bevor wir in unsere ersten Watercolor-Übungen einsteigen, machen wir noch einen kleinen Ausflug in die Geschichte der wasserlöslichen Farben. Wusstest du, dass die Aquarell-malerei eine der ältesten Kreativtechniken ist? Momentan erlebt das Aquarell eine Renaissance und gilt neben Handlettering als das Trendthema schlechthin. War-um ich hier immer wieder von Watercolor statt von Aquarell spreche, erfährst du auf den folgenden Seiten.
Grundsätzlich ist Aquarell eine Maltechnik mit nicht deckenden Farben. Aquarell leitet sich von dem lateinischen Wort „aqua“ ab, was im Deut-schen „Wasser“ bedeutet.Doch angefangen hat alles schon vor vielen tausend Jahren, bevor an Latein überhaupt zu denken war. Bereits unsere Vorfahren, die noch in Höhlen lebten, haben rohe Pigmente aus der Natur pulverisiert und mit Wasser zu einer ersten Form von Wasserfarbe zusammengemischt. Die Farbe wurde mit Knochen, Stöcken oder den eige-nen Händen an die Wände der Höhlen gemalt.Die alten Ägypter haben später auf sehr ähnliche Weise transparente Farben aus mineralischen Pigmenten gewonnen und damit auf den ersten Papieren gemalt – dem aufwendig hergestellten Papyrus. So wurden aus Zinnober (Rot), Azurit (Blau) und Malachit (Grün) mithilfe von Bindemit-teln wie Gummi Arabicum und Eiweiß wasserlös-liche Farben.Der Ferne und der Mittlere Osten, China und Ja-pan sind auf den Zug der Farben mit aufgesprun-gen und haben die Farben, Papiere und Techniken immer weiterentwickelt. So bildeten sich schnell kulturelle Unterschiede in den Maltechniken her-aus.
Watercolor
oderAquare?
9LET'S WATERCOLOR Die Chinesen zum Beispiel fingen an, mit Tusche auf feiner Seide zu malen und sich auf die Kalli-grafie zu konzentrieren, was bis heute fest in ihrer Tradition verankert ist.Im Mittelalter war es üblich, Aquarellzeichnun-gen als Skizzen für Ölgemälde, Bildteppiche oder Fresken anzufertigen. Für diese Entwicklung waren besonders Albrecht Dürer und Rembrandt ver antwortlich. Es sollte aber bis zum Ende des 18. Jahrhunderts dauern, bis das Aquarell als eigenständige Maltechnik anerkannt wurde. Dazu trug vor allem der britische Maler William Turner bei. Zudem wurden endlich Papiere hergestellt, auf denen die Pigmente besser haften konnten und somit leuchtender und beständiger waren. Zuvor mussten die Künstler ihre Farben auf sehr unbequeme Art und Weise selbst herstellen. Endedes 18. Jahrhunderts gab es dann die ersten Far-ben in Tuben aus Metall zu kaufen.Ins Englische übersetzt heißt Aquarell Watercolor. Auch bei uns wird der englische Begriff immer mehr verwendet, obwohl beide Wörter dieselbe Maltechnik bezeichnen. Allerdings verstehe ich unter Aquarell eher die alten, detailgetreuen Aquarelllandschaften, die ich noch von früher kenne. Mit Watercolor meine ich die modernen Illustrationen, die oft zusammen mit Letterings auftreten. Beim Malen der Motivegeht es nicht darum, die Natur nachzubilden oder farbtreu zu sein, sondern eine eigene Interpretation zu schaffen. Hier sind vier weitere Gründe, um noch heute mit Watercolor zu beginnen:Transparenz: Du kannst Aquarellfarbe in vielen verschiedenen Abstufungen malen und das weiße Papier oder andere Farben durchscheinen lassen.Weniger Verschwendung: Sobald Acrylfarbe aus-getrocknet ist, kannst du sie nicht mehr verwen-den, Aquarell schon, da die Farbe wasserlöslich ist.Umweltschonend: Aquarellfarbe enthält keine giftigen Zusatzstoffe. Auch super für Kinder!Ruckzuck sauber: Aquarell ist wasserlöslich und damit ganz leicht abwaschbar von Oberflächen, Kleidung oder eingetrockneten Pinseln.
10KAPITEL 1Den Unterschied, der für mich zwischen Aqua-rell und Watercolor besteht, habe ich schon im Vorwort angesprochen. Hast du schon einmal den Begriff »Loose Watercolor« gehört? Wörtlich übersetzt bedeutet es »Lockeres Aquarell«. Das moderne Watercolor ist weniger auf Detailtreue ausgerichtet, sondern mehr impressionistisch orientiert. Lockerer Aquarellstil bedeutet vor allem, in den Pinselstrichen frei sein zu dürfen.
Detailgetreuwargtern
Gemalte Motive werden nicht zu 100 Prozent rea-listisch umgesetzt, sondern geben eher die eigene Stimmung und Inspiration wieder. Locker und im-pressionistisch zu malen, verleiht deinen Kunstwer-ken einen spontanen und improvisierten Look. Es geht um den »Flow« und die Bewegung des Pinsels mit der Farbe. Deine Kunst soll Ausdruck eines selbstbewussten Umgangs mit Kreativität sein.Es gibt hier kein Gut oder Schlecht. Locker be-deutet übrigens keinesfalls ein unstrukturiertes Durcheinander auf deinem Papier. Locker hat zu-dem etwas mit deiner körperlichen und mentalen Haltung zu tun. Deine Schulter, dein Arm, deine Hand und auch dein Geist sollen entspannt sein, damit du dich voll und ganz auf die Maltechnik und Inspiration einlassen kannst.Im Englischen gibt es für diesen Stil noch weitere Wörter wie fresh, simple, fast oder clean. Was das Wort »fast« hier bedeutet: In der lockeren Form des Watercolor geht es vor allem um Schnelligkeit. Es werden Farbübergänge AUF dem Papier er-schaffen, das sogenannte Lavieren. Ich male mein Objekt meist mit einer Fa