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„Mit der Herausgabe der ‚Mertel-Chronik‘ will der Verein „1000 Jahre Kronach“ e. V. einmal mehr Kronacher Geschichte nachvollziehbar machen. Der Zeitraum der Aufzeichnungen des rechtskundigen Magistratsraths und späteren langjährigen Bürgermeisters Carl Mertel (1809–1873) umfaßt dreieinhalb Jahrzehnte, in denen prägende Entscheidungen für die Stadt Kronach getroffen und wichtige Weichen gestellt wurden.“ Manfred Raum
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Seitenzahl: 108
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Thu’ recht, steh’ fest, kehr’ dich nicht kram,
Wenn dich auch tadelt mancher Mann,
der soll noch kommen auf die Welt,
der’s macht, wie’s Jedermann gefällt.
Erschienen in der
Kronach-Cranach-Edition
des Vereins „1000 Jahre Kronach“ e. V.
Band 6
Vorwort des Herausgebers
Im Text erscheinende Abkürzungen
Hinweis
Chronologische Darstellung
Anhang
Mit der Herausgabe der ‚Mertel-Chronik‘ will der Verein „1000 Jahre Kronach“ e. V. einmal mehr Kronacher Geschichte nachvollziehbar machen. Der Zeitraum der Aufzeichnungen des rechtskundigen Magistratsraths und späteren langjährigen Bürgermeisters Carl Mertel umfaßt dreieinhalb Jahrzehnte, in denen - eingebettet in die Landesgeschichte - für die Stadt Kronach prägende Entscheidungen getroffen und wichtige Weichen gestellt wurden.
So wird Kronach Gerichtsstandort oder durch den Bau der Eisenbahn von Hochstadt bis Gundelsdorf, später bis Stockheim, an das entstehende Bahnnetz angeschlossen mit vielfältigen, vor allem wirtschaftlichen Auswirkungen.
Jahrzehntelang war die Schulorganisation Thema der Stadtverantwortlichen; Mertel erklärt, warum der Bau ordentlicher Schulhäuser immer wieder verschoben wurde.
Knappe Hinweise zeigen mitunter alltägliche Lebensumstände der Bevölkerung auf, z. B. wenn nach Mißernten städtische Hilfsmaßnahmen getroffen werden oder wichtige Erwerbsquellen – beispielsweise die Flößerei – aus unterschiedlichen Ursachen in Schwierigkeiten gerieten und die Stadt mit Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen abzuhelfen versucht.
Bei Katastrophenfällen, den Bränden in Teuschnitz, Nordhalben, Naila, Schwarzenbach a. W. und selbst Hamburg, zeigt die Kronacher Einwohnerschaft große Spendenbereitschaft.
Aber auch dass die Kronacher gern jeden Anlaß zu einer Feier nutzen, merkt Mertel an und beschreibt ausführlich die Abläufe z. B. beim Königsbesuch im Juli 1851.
Ein anschauliches Bild vom Geschehen kann sich die Leserschaft umso mehr deshalb machen, weil Bürgermeister Mertel gerade die Jahre bearbeitet hat, in denen Lorenz Kaim in Kronach malte und zeichnete, so dass die Chronik mit zahlreichen Werken des Kronacher Malers illustriert werden konnte. Kaims Zeichnungen von Straßen, Plätzen und besonderen Ansichten korrespondieren häufig mit dem Geschriebenen und machen dieses bildlich nachvollziehbar, ebenso lassen seine Portraits Zeitgenossen vorstellbar werden. Auch seine Schießscheibenmotive führen uns so manches Kronacher Ereignis vor Augen, so z. B. die zum Königsbesuch errichteten ‚Ehrenpforten‘.
Es waren richtig bewegte Jahrzehnte, die Zeit des Aufbruchs um 1848, die folgenden Jahre, in denen Vereine gegründet werden konnten, die Turnerschaft, die Cäcilia, die Feuerwehr, u. a. auch ein Verschönerungsverein, der bürgerschaftliches Engagement auf die Anlegung öffentlicher Grünanlagen fokussierte.1
Carl Mertels Aufzeichnungen stellen nun keine lückenlose Chronik dar, sondern benennen, wie er selbst erwähnt, die „wichtigeren Ereignisse in der Stadt Cronach”, die in seiner 35-jährigen Dienstzeit von circa 3000 auf 4000 Einwohner angewachsen ist. Ihre Lektüre vermittelt, jedenfalls erst recht im Zusammenhalt mit anderen historischen Materialien, ein anschauliches Bild des aus der hochstiftlichen Obhut entlassenen Landstädtchens, das zunehmend Daseinsvorsorgeaufgaben zu bewältigen hatte. Dass Mertel dabei entscheidend und höchst positiv gewirkt hat, kann ohne Zweifel dem Testat seiner Magistratsmitglieder entnommen werden, welches diese im Zusammenhang mit Wahlkampfangriffen eines politischen Gegners abgegeben haben, nämlich, dass er „seit 33 Jahren mit Unparteilichkeit, Umsicht und Treue seinem Amte oblag”2
Mertels „Fortgesetzte Chronik der Stadt Cronach“ schließt mit geringem Zeitabstand an die 1825 erschienene „Neue Chronick der Stadt Cronach” der Brüder Coelestinus und Hieronymus Stöhr an und steht in einer Reihe mit anderen handschriftlichen Schätzen des Kronacher Stadtarchivs, wie der „Chronik von 1661” des Ratsherrn- und Bürgermeisterkollegen Hanß Nikolaus Zitter, der Geschichte der dreimaligen Belagerung Kronachs im dreißigjährigen Krieg. Während diese „Cronachische Ehren Cron” schon fünf Jahre nach ihrem Erscheinen gedruckt wurde, harrten Mertels Aufzeichnungen lange auf eine leicht lesbare Druckfassung.
Seine handschriftlich verfaßte Chronik hat schon einiges Kopfzerbrechen verursacht.3 Hermann Wich hat die Aufzeichnungen in den Computer eingelesen, wofür ihm sehr große Anerkennung gebührt.
Zu danken ist ihm auch, ebenso wie Anja Weigelt und Christian Porzelt, für die Unterstützung bei der redaktionellen Arbeit. Dank sage ich allen, die bei der Beschaffung des Bildmaterials behilflich waren, über das sich bestimmt viele Leserinnen und Leser freuen werden.
Unser Ziel war und ist es, mit der Herausgabe der ‚Mertel-Chronik‘ das Interesse an der städtischer Entwicklung zu wecken und zu eigenem Mitwirken zu ermuntern. Dafür wiederum kann es nur von Nutzen sein, Zusammenhänge und Verläufe aus der Geschichte der Stadt zu kennen.
Kronach, im Juli 2015
Manfred Raum, Bürgermeister i. R.
Vereinsvorsitzender
1 Zum Wirken des ‚Verschönerungsvereins‘ sind in der Zeitschrift des Vereins 1000 Jahre Kronach e.V., Heft 31/2002, zwei aufschlußreiche Beiträge erschienen: Hermann Wich, Rosenbergs Park, S. 38 ff. und Ulrich Dautel, Entwicklung des Festungsparks, S. 42 ff.
2 Siehe Aufzeichnung vom 6. März 1870. Die Wahlauseinandersetzung und die Hintergründe sind ausführlich dargestellt von Michael Kleiner in der Zeitschrift des Vereins „1000 Jahre Kronach“, Hefte 2 und 3/1992; eine biografische Skizze zu Carl Mertel findet sich im Historischen Stadtlesebuch, hgg. vom Verein „1000 Jahre Kronach“ e. V., Kronach 2003, S. 269 ff.
3 Vgl. dazu die abgedruckten handschriftlichen Chronikseiten.
Im Anhang finden sich Erläuterungen und Bildnachweise zu den in die Chronik-Texte eingefügten Abbildungen.
der wichtigeren Ereignisse in der Stadt Cronach seit dem Eintritte des Rechtsraths Carl Mertel in das Magistrats Collegium am 21ten Novbr. 1837
1837
am 14 ten Dezbr.
Zur Abtilgung der bestehenden Schuldenlast zu 49.000 fl wurde ein Schuldentilgungsplan gefertigt, die Casseführung dem Rechtsrathe Mertel übertragen, und letzterer zur pünktlichen und gewissenhaften Besorgung dieser Funktion in Gegenwart der Gemeindegremien durch einen Eid in Pflichten genommen.
1838
am 13 ten Januar
Wurde das Haus neben der Löschmaschinenremise von dem Flößer Georg Gleitsmann für eventuelle Zwecke um 700 fl für die Commune angekauft.
1838
am 30 ten März
Überreichte der Kunstmaler Lorenz Kaim das Bild, die Belagerung Cronach’s im dreißigjährigen Kriege durch die Schweden darstellend, welches derselbe aus Dankbarkeit für bezogene Stipendien der Stadt dedicirt hat. Es bildet seitdem eine Zier des Rathaus Saales.
1838
am 25 ten Mai
Nach einem Herkommen wurde alljährlich beim Schloßumgange auf der Festung Rosenberg nach beendigtem Gottesdienste ein sehr kostspieliges Dejeuné auf Kosten der Commune gehalten, welcher Mißbrauch durch magistratischen Beschluß aufgehoben worden ist.
1838
am 8 ten Juni
Wurde die Verlegung des Viehmarktes in die Vorstadt Strau beschlossen.
1839
am 21 ten März
Der Pumpbronnen hinter dem Rathhause, 580' in Felsen gebohrt, wurde an diesem Tage dem Publikum zur Benützung überlassen. Der Kostenaufwand betrug circa 2000 fl. In demselben Jahr wurde auch das Wasserreservoir hinter dem Rathhause mit einem Kostenaufwande von 450 fl hergestellt.
1839
am 3 ten Mai.
Wurden die Martin Erhard’schen Waldungen auf dem Sande um die Summe von 325 fl für die Commune angekauft.
1839
am 17 ten Mai
Nachdem die Glocke auf dem Thurme der Klosterkirche im Jahre 1838 zersprungen war, wurde sie umgegossen, und am bezeichnetem Tage consecrirt und auf den Thurm gebracht.
1839
am 21 ten Mai
Ist der k. Oberst & Festungscommandant Roys mit Tod abgegangen.
1839
am 2 ten Juli
Ist der k. Landrichter Gleitsmann verstorben.
1839
am 20 ten Juli
Nachdem das alte Schießhaus wegen seiner Baufälligkeit bereits im Jahre 1838 abgebrochen worden war, sollte dasselbe auf Kosten der Commune neu erbaut werden, wozu aber die Genehmigung der Curatelbehörde nicht ertheilt wurde. Es bildete sich daher ein Aktienverein, und so wurde dann das neue Schießhaus mit einem Kostenaufwande von 5200 fl hergestellt, und fand die feierliche Eröffnung desselben am eben bezeichneten Tage statt.
1839
am 3 ten August
An diesem Tage traf der neu ernannte Festungscommandant, Generalmajor v. Mann dahier ein, und wurde von den städtischen Behörden feierlich begrüßt.
1839
am 1 ten Oktbr
Fand die feierliche Installation des neu ernannten k. Landrichters Seiler durch den k. Regierungsrath Brand v. Bayreuth statt.
1839
am 5 ten Oktober.
Bei der diesjährigen Gemeindewahl wurden gewählt als Magistratsräthe:
Mathias Pfaff, Kaufmann,
Michael Mackert, Kaufmann,
Melchior Silbermann, Kaufmann,
Carl Heim, Bergwerksbesitzer.
als Gemeindebevollmächtigte:
Johann Appel Hs Sohn, Georg Regel, Andreas Murrmann, Johann Schubert, Johann Heim Sr, Johann Witzgall, Gottfried Pfretzschner, Erhard Appel.
1839
Dezember.
Ein bösartiges Schleimfieber raffte vom Monate Dezbr bis Mai 27 im Alter von 20 bis 30 Jahren stehende Menschen hinweg.
1840
Neubau des Hauses N. 401 durch Bäcker Carl Schuster.
1840
am 15 ten Juli
Wurden die Waldungen des verlebten Amtmann Fohrer auf dem Sande um 265 fl für die Commune erkauft.
1840
am 13 ten Septbr
Draf der Herr Erzbischof C. M. von Frauenberg hier ein, und ertheilte bis zum 16 ten dess. Mts. das hl. Sakrament der Firmung.
Neubau der Steinmühle N. 230 durch Eberhard Fillweber.
1841,
am 21 ten Juni
Wurde der rechtskundige Magistratsrath Mertel nach zurückgelegtem dreijährigem Provisorium einstimmig wieder gewählt.
1842,
am 5 ten März
Die im Jahre 1839 verstorbene Jungfrau Magdalena Margaretha Silbermann von hier hat in ihrer letztwilligen Bestimmung folgende Legate vermacht: 800 fl zu einer Stipendienstiftung für Studierende. 300 fl für die Kreuzkapellenstiftung, 200 fl für das Dienstboteninstitut. Diese Stiftungen wurden nach eingeholten Genehmigungen von den Erben realisiert.
1842,
am 3 ten Juni
Das schreckliche Brandunglück, welches die Stadt Hamburg vom 10 ten bis 12 ten Mai heimsuchte, hat auch hier die engste Theilnahme erweckt, und hat die dafür angeordnete Collekte die Summe von 204 fl abgeworfen, welche den Verunglückten zugewendet wurde.
1842,
Durch Ministerialentschließung vom 14 ten April 1842 wurde die dahier bestandene unvollständige Lateinschule auf gestellten Antrag der Gemeindegremien aufgehoben, weil der bisherige zu teure Aufwand für dieselbe mit ihren Leistungen in keinem Verhältnisse gestanden ist, und zur Sicherung ihres Fortbestandes bei den vorliegenden dringenden Bedürfnissen des Lokalschulfondes die Mittel fehlten.
1842,
am 16 ten Okt.
Zur Gedächtnißfeier der Vermählung Ihrer k. Hoheiten des Kronprinzen Maximilian und der Kronprinzessin Maria wurden aus sämtlichen Kreisen 35 Brautpaare nach München gesendet, um dort ihre Hochzeit zu feiern. Von Cronach wurde als Brautpaar abgeordnet: der Messerschmiedemeister Georg Hellmuth und seine Verlobte Margarethe Grieser aus Bamberg. Der Brautzug bestand aus folgenden Personen:
Zwei magistratische Deputierte, Melchior Silbermann und Gottf. Pfretzschner, in altspanischer Tracht und den goldenen Gnadenketten begleiteten den Zug. Die Kosten betrugen 979 fl, wovon 454 fl von den angrenzenden Gerichtsbezirken erlegt, der Rest aber zu 524 fl von der Stadt bestritten wurde.
1842
Bei der diesjährigen Gemeindeersatzwahl wurden gewählt:
als Bürgermeister: der Apotheker Gg. Rimberger.
als Magistratsräthe
J. B. Schaller, Kaufmann.
J. B. Dietrich, Maurermeister.
Melchior Dümlein, Floßhändler.
Gottf. Pfretzschner, Kaufmann.
als Gemeindebevollmächtigte:
Anton Appel,
Carl Hänel,
Erh. Pabstmann,
Heinrich Müller,
Joseph Murmann,
Adam Dümlein,
Mich. Romig,
Math. Cammerer.
1842,
am 13. Novbr.
Wurden von den Math. Pabstmann’schen Relikten mehrere Waldparzellen auf dem Sande sowie der jetzige Baustadel auf dem Kaulanger um die Summe von 3005 fl für die Commune angekauft.
Im Laufe dieses Sommers wurde das Haus des Conditors Mathias Cammerer in der Strau N. 129 neu erbaut. Baumeister war J. B. Porzelt. Zur selben Zeit ließ auch der Schmiedemeister Motschenbach die in der Nähe seines Hauses befindliche Wagenhalle neu erbauen. Hausbau des Melbers Johann Wicklein N. 227.
1843
In Folge der außerordentlichen Trockenheit des vorigen Sommers und der hiedurch veranlassten Mißernte stiegen im heurigen Frühjahre [sic!] zu einer enormen Höhe. Im Monate Juli stieg der Preis des Schäffels Weitzen auf 27–28 fl, der des Korns auf 23–24 fl.
Es wurden deshalb Samenkartoffeln für die Armen angekauft; es wurde auch den Armen das Brod um 4 Kr unter der Polizeitaxe abgegeben, und hiedurch dem herrschenden Nothstande möglichst abzuhelfen gesucht. Mit dem Eintritte der Ernte im Monate August gingen indessen die Getreidepreise wieder bedeutend zurück.
1843,
am 3 t Juli
Ist der Stadtschreiber Lukas Sauer, der seit der im Jahre 1818 erfolgten Constituirung des Magistrats im Dienste gestanden ist, mit Tod abgegangen.
1843,
am 26 ten Novbr.
An diesem Tage feierte der Bürgermeister Georg Rimberger sein 25 jähriges Dienstesjubiläum. Die Gemeindegremien widmeten dem Jubilar einen silbernen Ehrenbecher aus den Mitteln der Gemeindekasse, welcher 104 fl kostete, und von dem Gold- und Silberarbeiter Schönberg in Nürnberg gefertigt worden ist. Die feierliche Überreichung fand auf dem Rathhaus Saale statt. Die Harmoniegesellschaft veranstaltete ein Festdiner, und Abends brachten junge Bürger dem Jubilar einen Fackelzug mit Serenade.
1843
Im Laufe des Sommers wurden die Bildnisse der älteren Landesfürsten durch den Kunstmaler Lorenz Kaim von hier restaurirt, und mit neuen Rahmen versehen.
Während dieses Sommers wurde die obere Apotheke, im Besitze des Carl Stellmacher, neu erbaut. Baumeister war der Maurermeister Georg Zeuß von hier.
1844,
am 10 ten März
Wurde Valentin Klöpffer aus Oberscheinfeld, gewesener Landgerichtsoberschreiber zu Neustadt a/A. zum Stadtschreiber dahier gewählt.
1844,
am 17 ten März
Nachdem der seitherige Forstmeister H. Mantel zum Direktor der Forstschule zu Aschaffenburg bestimmt worden war, wurde der k. Kreisforstcommissair H. Heldrich zum Forstmeister dahier ernannt, und heute in sein Amt eingewiesen. Die dem H. Mantel veranstaltete Abschiedsfeier vereinigte die hiesigen Beamten und Bürger, sowie das ganze Forstpersonal des fränkischen Waldes zu einem fröhlichen Mahle in dem waidmännisch dekorirten Helfreich’schen Saale.
1844,
am 20 ten Mai
Nachdem zufolge Beschlusses der Gemeindegremien die Errichtung einer Sparkasse für den hiesigen Stadtbezirk kuratorisch genehmigt worden war, wurde dieses Institut heute eröffnet.
1844,
am 3 ten Juni
