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Im Stakkato-Rhythmus der Ventures begann Hanne plötzlich, ihre Bluse aufzuknöpfen, tatsächlich: Hanne knöpfte ihre Bluse auf - welcher Teufel ritt meine sonst so zurückhaltende Frau? Hatte ich vielleicht als ihr Ehemann versagt, sie zu sehr in den Hintergrund gedrängt? Wollte sie deshalb Fesseln ablegen? Ich atmete schwer, und auch Mila und Horst schauten gebannt zu, wie die Bluse fiel und kurz darauf der Rock. Aber es ging weiter, der Büstenhalter wurde in unsere Richtung geschleudert, Hannes Brüste tanzten wie aus Freude ob ihrer neugewonnenen Freiheit. Mit den letzten Tönen der Band fiel dann endlich auch der Slip, und meine sonst eher schüchterne und gar nicht so zeigefreudige Hanne stand splitternackt im Blitzlicht. Die Stille nach der Musik währte nicht lange, nur unser Aller schweres Atmen war zu hören. Mila klatschte begeistert "toll, super", dann fielen Horst und ich mit ein in den Applaus. Währenddessen schnappte sich Hanne ihre Kleidungsstücke, verschwand nach nebenan, um kurz darauf vollkommen bekleidet und mit ungewohnter Röte im Gesicht wieder zu uns zu stoßen. Nach einem Schluck von meinem Wodka-Orange dann ihre fast schüchterne Frage in die Runde "war das wirklich gut?" und mit einem Seitenblick auf mich "war das auch OK für Dich? Das wollte ich schon lange mal machen." Ich konnte nur zustimmen und Horst meinte, bei aller Erfahrung, so etwas Spontanes und Tolles hätte er noch nie erlebt: "Du bist super talentiert..." Mila lehnte sich an Ihren Freund und meinte, ob sie das wohl auch könne, hoffte dabei auf sein Einverständnis. Mila und Hanne verabredeten, dass sie gemeinsam auftreten wollten. "Mach Alles genauso wie ich, es geht ganz leicht, ich hätte das auch nicht gedacht." Es war ein unvergesslicher Anblick, wie sich die zwei Mädels langsam entblätterten, aber irgendwie zu langsam. Hanne, klein und zierlich, mit Topfigur, und die etwas größere Mila, ebenfalls schlank, mit kleinen appetitlichen Brüsten.
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Seitenzahl: 265
Veröffentlichungsjahr: 2014
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F R E I S C H W I M M E N
Geschichte einer Initiation
Das Buch: Hanne ist eine perfekte, solide Hausfrau, seit 8 Jahren glücklich mit Alex verheiratet. Ihr Leben ändert sich schlagartig, als sie in aufgeheizter Partystimmung den ersten Striptease ihres Lebens wagt. Sie entdeckt ihre Lust auf sexuelle Ausflüge und bittet ihren Ehemann, mit immer neuen Experimenten ihre Neugier zu stillen. Wir begleiten Hanne auf ihrer Entdeckungstour aus der Sicht von Alex und nehmen teil an ihrem Erleben, beobachten die Verwandlung vom unerfahrenen Mädchentyp zur selbstbewussten, fordernden und erfahrenen Frau. Sie will alles wissen, alles kennenlernen, vom Swingerclub über Partys und öffentliche Nacktheit bis hin zur Erfahrung mit sehr jungen und viel älteren Partnern. Hanne entdeckt auch ihr Interesse am Sex mit Frauen, findet dabei die echte Liebe und teilt diese einvernehmlich mit Alex. Zwei turbulente Jahre hält die Abenteuersuche an, bis beide Partner erkennen, dass ihre Lust gestillt ist und ihr Leben wieder in ruhigere Bahnen lenken.
In dieser Erzählung hat der Autor Teile seiner eigenen Autobiografie verarbeitet, ein Bekenntnis zur tabulosen Sexualität. Die Entdeckungsreise macht Emotionen und Motive deutlich, von denen sich Autor und Protagonisten leiten ließen. Erotisches Erleben und sexuelle Neugier sind schließlich Teil unseres Heute.
Impressum Autor: Aldo Razzani Copyright: © 2014 Aldo Razzani
Titelbild: ©ich_pixelio c/o www.pixelio.de published by: epubli GmbH, Berlinwww.epubli.de
Es war eine verrückte Idee - mitten in der Nacht nochmals eine Stunde Fahrt mit zwei Autos zu unternehmen, einfach aus einer Laune heraus.
Dabei hatte der Abend so nett angefangen...
Wir hatten uns mit Horst und Mila in einem angesagten Steakhouse in Mannheim getroffen, um uns bei einem guten Essen und einem Glas Rotwein kennenzulernen. Eine Zeitungsanzeige war der Grund für dieses Treffen: “Junges Ehepaar möchte seinen Horizont erweitern und interessante Leute kennenlernen”. Unser Freundeskreis war zwar treu und verlässlich, aber irgendetwas fehlte. Hanne, ausgeschrieben Johanna, und ich wehrten uns innerlich dagegen, ins Spießige, Banale abzurutschen, wehrten uns auch gegen das Älterwerden. Etwas fehlte in unserer Ehe, wir verstanden und ergänzten uns gut, und unser Intimleben war ebenfalls in Ordnung. Auch finanziell waren wir gut gestellt: Tolle Wohnung, drei Autos, viel Ausgehen und Urlaube mehrmals im Jahr. Aber ein paar neue Impulse könnten wir durchaus vertragen. Immerhin waren wir ja schon in den Dreißigern, sie 30, viel jünger wirkend, zierliche Figur, blondes Haar bis auf die Schultern, ein fleißiges Bienchen im Beruf und begeisterte Hausfrau, und ich, Alex, eigentlich Alexander, 37, selbstständig, typischer Normalo, aber mit einer wachsenden Torschlusspanik.
Also stellten wir unsere Anzeige in einer seriösen Tageszeitung ein, mal sehen, was sich daraus entwickeln würde. Das erste Treffen fand statt bei Jürgen und Elfie. Beim nachmittäglichen Kaffee und Kuchen war zwar wirklich Sympathie auf beiden Seiten erkennbar, doch neue Impulse waren hier nicht zu erwarten. Beide waren so, wie wir nicht sein wollten: Bürgerlich, alltäglich...
Das nächste Treffen bescherte uns Waltraud und Joachim. Sie Supermarktkassiererin, er Tierpfleger. Außer Gesprächen über das Käuferverhalten in Waltrauds Arbeitsstelle und endlosen Litaneien über Tierpflege und Tierliebe in Joachims Wirkungsbereich war nichts Inspirierendes zu verspüren.
Neuer Versuch: Tina und Gerd, unverheiratet, aber schon seit 2 Jahren zusammenlebend. Ein durchaus befruchtendes Gespräch über Getränkecocktails, begleitet von einigen Kostproben, sorgte wirklich für Stimmung. Gerd war da ganz souverän. Tina allerdings kicherte kindlich und ließ deutlich ihre Unreife erkennen. Irgendwie war sie auf dem Stand eines Schulmädchens stehengeblieben. Höhepunkt des Abends war dann ihre Idee, uns ihre umfangreiche Dildo-Sammlung zu präsentieren, “alle ausprobiert”... War dieser Abend das, was wir uns unter Horizonterweiterung vorgestellt hatten? - Wir sahen die Beiden nach diesem Erlebnis nie wieder.
Der Kilometerzähler unseres Wagens ging unaufhaltsam nach oben während unserer Sinnsuche. Frank und Esther trafen wir bei ihrem Hobby. Auf einem Modellflugplatz lernten wir alles über Trimmen und Steuerung, über Seitenwindlandung und Wurfstarts aus dem Handgelenk. Aber darin erschöpften sich die Gesprächsthemen. - Wieder nichts. Unzählige weitere Be- und Versuche, unzählige Kilometer und Namen, die wir schnell wieder vergaßen.
Ja, und dann das Treffen im Steakhouse. Horst, eloquent und belesen, deutlich älter als Mila, sie jugendlich frisch und offen, nicht auf den Kopf gefallen. Der Abend brachte uns das, was wir in allen Treffen zuvor vermisst hatten, Stil und Esprit.
Und so waren wir nicht abgeneigt, als Horst vorschlug, doch auf ein weiteres Gläschen zu ihnen beiden nach Hause zu gehen. Schickes Appartement in exklusiver Wohnlage, passende Musik aus einer hochwertigen Anlage und Gespräche, die nicht im Nirgendwo versandeten. Es war schon weit nach Mitternacht, als ich den Eindruck hatte, dass Hanne ob des für sie ungewohnten Alkohols öfters, und schon beim kleinsten Anlass, kicherte.
Das kannte ich gar nicht an ihr - ich würde sie wohl zukünftig ganz vorsichtig an einen kontrollierten Alkoholgenuss heranführen müssen, um ihr mögliche Peinlichkeiten zu ersparen. Sie sollte jederzeit Herr bzw. Frau der Situation sein. Aber für mich war es das Zeichen zum allmählichen Aufbruch.
Wir machten uns zum Gehen fertig, als Mila ihrem Schatz etwas ins Ohr flüsterte. Und dann Horsts Vorschlag “wenn Ihr einverstanden seid, kommen wir noch kurz mit zu Euch.”
Na ja, kurz mit zu uns, 80 Kilometer gerade so eben? Mal sehen, wohin diese Idee führt. Eine Stunde später waren wir zu viert bei uns angelangt, und die befürchtete Unterbrechung unserer Stimmung trat nicht ein, ganz im Gegenteil. Es wurde eine richtig fröhliche Nacht.
Hanne, inzwischen wieder ganz souverän, zeigte sehr deutliche Sympathien für die wesentlich jüngere und gutaussehende Mila. Irgendwann stupste sie mich an und meinte, ich solle mal das Licht dimmen, und „leg doch mal The Swinging Creeper von den Ventures auf.“ Gesagt, getan - und plötzlich bewegte sich Hanne auf der Freifläche im Wohnzimmer rhythmisch zu den harten Gitarrenriffs der Band, irgendwie erotisierend. Sie gab mir zu verstehen, das Stück nochmals zu wiederholen - also Repeat gedrückt, und irgendetwas gab mir ein, den Stroboblitz einzuschalten. Ich fand, die Blitzeffekte passten gut zum Tempo der Musik und wartete ab.
Im Stakkato-Rhythmus der Ventures begann Hanne plötzlich, ihre Bluse aufzuknöpfen - welcher Teufel ritt meine sonst so zurückhaltende Frau? Hatte ich vielleicht als ihr Ehemann versagt, sie zu sehr in den Hintergrund gedrängt? Wollte sie deshalb Fesseln ablegen?
Ich atmete schwer, und auch Mila und Horst schauten gebannt zu, wie die Bluse fiel und kurz darauf der Rock. Aber es ging weiter, der Büstenhalter wurde in unsere Richtung geschleudert, Hannes Brüste tanzten wie aus Freude ob ihrer neugewonnenen Freiheit. Mit den letzten Tönen der Band fiel dann endlich auch der Slip, und die eigentlich eher schüchterne und gar nicht so zeigefreudige Hanne stand splitternackt im Blitzlicht. Die Stille nach der Musik währte nicht lange, nur unser Aller schweres Atmen war zu hören.
Mila klatschte begeistert „toll, super”, dann fielen Horst und ich mit ein in den Applaus. Währenddessen schnappte sich Hanne ihre Kleidungsstücke, verschwand nach nebenan, um kurz darauf vollkommen bekleidet und mit ungewohnter Röte im Gesicht wieder zu uns zu stoßen. Nach einem Schluck von meinem Wodka-Orange dann ihre fast schüchterne Frage „war das wirklich gut?” und mit einem Seitenblick auf mich „war das auch OK für Dich? Das wollte ich schon lange mal machen.” Ich konnte nur zustimmen und Horst meinte, bei aller Erfahrung, so etwas Spontanes und Tolles hätte er noch nie erlebt: „Du bist super talentiert...” Mila lehnte sich an Ihren Freund und meinte, ob sie das wohl auch könne, hoffte dabei auf sein Einverständnis. Er bestärkte sie in ihrem Wunsch, „probier das doch gleich mal aus.“ Der Abend bzw. der Morgen wurde immer interessanter... Mila und Hanne verabredeten, dass sie gemeinsam auftreten wollten. „Mach Alles genauso wie ich, es geht ganz leicht, ich hätte das auch nicht gedacht.”
Ich bekam mein Zeichen für die Musik und bat „verschwindet nicht gleich bei Musikende, das passt dann irgendwie nicht. Lasst Euch ein wenig Zeit, lasst es für uns etwas nachklingen.”
Also, wieder Licht gedimmt, Blitzer an und Musik ab. Es war ein unvergesslicher Anblick, wie sich die zwei Mädels langsam entblätterten, aber irgendwie zu langsam. Aber wir zwei Genießer kamen voll und ganz auf unsere Kosten: Hanne, klein und zierlich, mit Topfigur, und die etwas größere Mila, ebenfalls schlank, mit kleinen appetitlichen Brüsten. Das Stück ging seinem Ende zu, und gerade erst wurden die BHs geöffnet und sollten fallen. Schnell wechselte ich die Taktik und ließ die harten Rhythmen überblenden in das geflüsterte Je t’aime moi non plus, gesungen und gestöhnt von Jane Birkin und Serge Gainsborough. Das verstanden unsere beiden Grazien als Aufforderung zum Tanz, sie schmiegten sich aneinander, tanzten eng umschlungen, ließen aus einem Impuls heraus ihre Hände spielen und küssten sich, erst zart, dann verlangend. Was gibt es Erregenderes, als wenn sich die eigene Frau plötzlich outet, die Schönheit und den Körper einer anderen Frau entdeckt...?
Horst und ich waren uns einig, nicht stören zu wollen, sondern diese Darbietung zu genießen. Vorausschauend hatte ich den Erotiksong auf Repeat gestellt, und so hatten die Mädels genügend Zeit sich gegenseitig zu erkunden. Statt des Strobolights waren die beiden jetzt in schmeichelndes rötliches Dämmerlicht getaucht. Hanne nahm nacheinander Milas beide Brüste in die Hand und zeigte ihr ihre eigenen, inzwischen ganz harten Nippel, Aufforderung für sie, daran zu saugen und zu knabbern. Jetzt begann meine Hanne, Milas Hintern zu massieren, um dann endlich mit der Hand von hinten in ihr Höschen zu fassen und sich dem Venustal zu nähern. Beide keuchten inzwischen schwer und ließen sich durch unsere Anwesenheit in keiner Weise stören.
Mila gelang es, Hannes Slip herunterzustreifen, die elegant aus dieser Fessel ausstieg. Jetzt war es an ihr, ihre Partnerin vom letzten Stück Stoff zu befreien, wobei sich ihre Finger ganz unversehens in Milas zarter Spalte mit dem dünnen Flaum wiederfanden. Eng aneinander gedrückt, die Brüste aneinander reibend und die Finger jeweils in der Anderen versenkt, tanzten sie entrückt weiter. Ich musste feststellen, dass mir meine Hose inzwischen viel zu eng wurde, wollte die Zwei aber nicht unterbrechen, wollte sehen, das war so neu, so unerwartet. Zwischen heißen Küssen mit gierigen Zungen und tief versenkten Fingern flüsterte Mila meiner Frau etwas zu. Hanne nahm Mila bei der Hand und zog sie mit sich ins Schlafzimmer.
Horst wollte mich animieren, „komm, lass uns hinterher gehen, um den beiden zuzuschauen.“ Eigentlich verlockend, dieser Gedanke. Aber ich hatte die Befürchtung, so die Stimmung zu zerstören und meiner Frau ihre Selbsterkundung zu versagen.
„Lass die beiden noch ein wenig allein, wir gehen später zu ihnen” war meine Antwort. Darauf schenkte Horst sich einen weiteren Cola-Whisky ein – jetzt in recht starker Mischung. Und es kam wie es kommen musste, er klagte irgendwann über Kopfschmerzen, und als ich meinte, jetzt sei es Zeit zu den Mädels zu stoßen, verzichtete er und ließ mich alleine gehen.
Ich fand Mila und Hanne in engster Umarmung im Bett, immer noch und unermüdlich mit ihren Händen und Lippen auf Erkundungstour. Mila drehte sich gerade um, sie lagen jetzt Kopf an Muschi und umklammerten sich heftig, ließen ihre Zungen suchen, ohne sich stören zu lassen. Die Luft knisterte vor lauter erotischer Spannung. An die Wand gelehnt beobachtete ich das wunderschöne, erregende Schauspiel und rieb meine stramme Hose. Endlich nahmen mich die Beiden mit ihren erhitzten Gesichtern wahr, ohne Erschrecken, ohne Unterbrechung. Statt aufzuhören, winkten sie mir zu, näher zu kommen. Dann ging alles blitzschnell, ich wurde von kundigen Händen ausgezogen, lag plötzlich splitternackt mit hoch aufgerichteter Fahnenstange zwischen beiden. Jede fasste prüfend mein Glied, bewegte die Hand rauf und runter, dann ein stummes Einvernehmen zwischen beiden, und schon saß Mila auf mir.
Aufgeheizt durch die zuvor erlebten Situationen, stieß ich von unten her mit aller Kraft zu, wieder und immer wieder, es wollte überhaupt nicht aufhören. Erneut unausgesprochene Einigung zwischen den Mädels, und dann saß Hanne auf mir. Sie wechselten sich immer wieder genüsslich auf mir ab und betasteten und küssten sich während des Auf und Nieder weiterhin gegenseitig. Irgendwie hatte ich bald den Eindruck, nur benutzt zu werden; denn beide Mädels bereiteten sich dabei mit ihren Händen hemmungslose, laute Höhepunkte. Doch so ganz allmählich waren die Lustgefühle ausgelebt, stellte sich eine gewisse Mattigkeit bei uns Dreien ein, Anlass für mich, mich mit einem gewaltigen Stoß in Hanne zu entleeren.
Es war schon heller Tag, als wir uns endlich aus schlummernder Umarmung lösten und wieder ins Wohnzimmer gingen. Horst war inzwischen auf der Couch eingeschlafen.
Gemeinsam bereiteten wir ein kräftigendes Frühstück, und unsere Gäste fuhren wieder zurück in ihr eigenes Zuhause. Später fiel uns beiden auf, dass wir nicht mal Telefonnummern ausgetauscht hatten. So ist es bei dieser einen Nacht geblieben - vielleicht ganz gut so.
*
Ich versuchte zu ergründen: „Was hat Dich zu dem - ganz ehrlich: tollen – Strip veranlasst? Habe ich Dich zu sehr eingeengt in den letzten Jahren, musstest Du Dich davon befreien?“
„Ich weiß nicht, was mich dazu getrieben hat, ich weiß nur, dass es plötzlich sein musste. Mir ist gerade in dem Moment bewusst geworden, das ich eine eigenständige, erwachsene Frau bin, nicht mehr die behütete Tochter von früher oder die schutzbedürftige Ehefrau der letzten Jahre. Das hat nichts mit Dir zu tun, unsere Ehe ist eine wirkliche Partnerschaft. Ich hab mich immer als gleichberechtigt mit Dir gesehen, kann mich frei entfalten, und das tue ich wohl gerade.
Vielleicht lag es auch an Mila, die ist doch so viel jünger als ich. Ihr wollte ich mich zeigen, die hat mich ganz besonders interessiert. Die Frau in mir ist wohl endgültig wach geworden, irgendwie fühle ich Nachholbedarf. Ich weiß nicht, wie sich das noch äußern wird, aber da muss noch mehr sein, da muss noch etwas kommen. Du hast doch auch Deine Erfahrungen...“
„Danke, dass Du mich gerade freigesprochen hast. Ich werde Deine Wünsche respektieren, wenn Du etwas Neues erfahren willst, ich werde Dich dabei unterstützen, egal was Du möchtest, versprochen, wir sind doch echte Partner.“
*
Aber wir waren beide auf den Geschmack gekommen, besonders Hanne wollte dieses Neuland weiterhin erkunden, das hatte sie mir ja deutlich gemacht, allerdings ohne allzu aktive Suche. Wir ließen es einfach auf uns zu kommen, schließlich zehrten wir beide noch von dem zuvor Erlebten und entdeckten neue Seiten an uns. Unser Eheleben war um eine Variante reicher geworden. Zwar hatte ich selbst in den Jahren vor unserer Heirat absolut nichts anbrennen lassen, hatte viele Affären und One-Night-Stands gehabt, aber Hanne hatte außer mit mir nur einmal etwas mit einem Mann gehabt, und jetzt brannte sie vor Neugier.
Wir sprachen noch öfter über das gemeinsame Erlebnis mit Mila (Horst zählte ja nicht...) und waren uns einig, dass wir die Dinge nicht forcieren wollten, aber eine eventuell sich bietende Gelegenheit durchaus zu nutzen. Und diese Gelegenheit kam schon wenig später: Es war ein warmer Tag, wir waren zum Shoppen in der Stadt und gönnten uns eine Erfrischung in der Eisdiele. Welch Zufall, saß dort eine (platonische) Freundin aus früherer Zeit von mir. Sogleich entspann sich eine rege Unterhaltung, und Biggi, eine diskussionsfreudige und warmherzige Enddreißigerin, zeigte sich sehr angetan von Hanne, die sie ja noch nicht kannte. Mir fiel erstmalig auf, dass Biggi tatsächlich sehr attraktiv war, schlank und hochgewachsen. Ihre grünen Augen kontrastierten ideal zu ihrer rötlich braunen Kurzhaarfrisur. Warum war mir das nicht schon damals aufgefallen, vor Hannes Kennenlernen? – Da hätte sich doch durchaus etwas ergeben können. Aber seinerzeit war ich für weibliche Reize nicht besonders empfänglich, hatte gerade eine „schmutzige“ Scheidung hinter mir. Und jetzt das Wiedersehen nach vielen Jahren.
Die Sympathie war auf beiden Seiten, und so lud Hanne Biggi ein, doch bei uns zuhause noch ein wenig weiterzuplaudern. Gesagt, getan, und schon saßen wir bei kühlen Getränken zusammen. Biggi wollte es bei einer Weinschorle bewenden lassen, doch Hanne überredete sie, doch einmal Wodka-Orange zu versuchen, ihrem neuen Lieblingsgetränk. „Das hat Alex mir mal vorgeschlagen, das schmeckt mir sehr gut, und man wird davon nicht gleich betrunken.“
Also genossen wir Drei dieses erfrischende Getränk mit Crushed Ice. Aus einem Drink wurden zwei, wurden drei, und als ich ein weiteres Mal wieder in der Küche zum Herrichten war, hörte ich beide Frauen kichern, und Hanne grinste mich an „ich habe Biggi gerade erzählt, dass Du so einen tollen, festen Knackarsch hast. Aber sie meint, das müsstest Du erst beweisen.”
Ich war baff, wie kommen die beiden auf so ein Thema? Allerdings war mir bewusst, dass Biggi, obwohl wirklich gut aussehend, seit ihrer Scheidung vor über zehn Jahren „mannlos” war, sexuell eher unterversorgt. Aber dieser Zug an Biggi war mir neu, oder hatte sie sich in den letzten Jahren so sehr verändert? Sie, die in meiner Erinnerung immer nur für ihren Beruf als Buchhalterin gelebt hatte? Ich schob den Einfall auf den zuvor genossenen, für sie ungewohnten Alkohol - und wollte kneifen.
„Feigling, Feigling”, rief es dann wie aus einem Mund, so dass ich letztendlich nachgab, den beiden den Rücken zudrehte und meinen Allerwertesten mit heruntergezogener Hose zeigte.
„Ist er wirklich so knackig, oder sieht er nur so aus?” fragte Biggi, „das müssen wir doch erst mal testen.” So kam es, dass ich mich rückwärts den Frauen näherte, und tatsächlich, zwei Hände prüften meinen Hintern, und plötzlich war da eine Hand, die meine Hose herunterzog, eine zweite Hand griff zu, ich fühlte mich wehrlos und saß auf einmal zwischen zwei mittlerweile heißen Frauen, die mich überall befummelten.
Der Hintern war nur noch Nebensache, da gab es etwas Anderes, „Standfestes“, das erkundet werden musste. Irgendwann lag ich quer auf beiden Schößen und wurde von zwei, manchmal vier Händen verwöhnt. Meine Gefühle übermannten mich, der Ständer wuchs und wuchs. Inzwischen hatte Hanne – was nur plötzlich mit ihr los? - Biggis Bluse geöffnet. Die trug nur einen sehr dünnen BH über ihren kleinen und festen Brüsten, in dem sich zwei steife, große Nippel abzeichneten. Da hieß es für mich zugreifen, BH öffnen und diese enormen Knospen zu zwirbeln. Ein wohliges Stöhnen war die einzige Antwort.
Hanne fing an, Biggi zu entkleiden, während diese mich immer weiter verwöhnte. Ich war nur allzu bereit für einen heißen Dreier, doch Hanne gab mir zu verstehen, dass sie sich zurückhalten wolle. Sie zog Biggi langsam und mit Genuss komplett aus, verweilte eine Zeitlang mit neugierigen Fingern in ihrem Slip, um ihn ihr dann endlich ganz abzustreifen. Gemeinsam machten sich beide Frauen dann über meine Bekleidung her - und schon war ich ebenfalls nackt, die Dinge geschahen einfach mit mir. Hanne befahl (!) mir „leg Dich auf den Rücken”, ich gehorchte automatisch, und sie dirigierte Biggi mit zarter, doch bestimmender Hand auf mich drauf. Und die folgte ebenfalls, senkte sich über mein pralles Glied und ließ es mit einem Lustschrei in sich verschwinden. Schnell fanden wir einen harmonischen Rhythmus, der uns beide zu ungeahnten Höhen trieb - hätten wir das nicht schon vor vielen Jahren probieren können?
In meine Lust schlich sich der Gedanke an Hanne, die das Ganze eingefädelt hatte, aber nicht aktiv mitmachte. Mein Seitenblick brachte dann schnell die Erkenntnis, Mitmachen war für den Moment nicht angesagt: Hanne lag mit breit gespreizten Beinen auf dem Sessel, sah uns zu und massierte lustvoll ihren Schoß. Dieser Anblick wiederum stachelte mich zu weiteren kräftigen Stößen an, bis Biggi endlich mit einem Urschrei kam - und wie... Dieser Schrei brachte jedenfalls mein Zurückhalten durcheinander, ich konnte, ich wollte mich nicht mehr bremsen und ergoss mich in sie mit lautem Stöhnen. Während noch das Blut in meinen Ohren rauschte, Biggi noch in meinen Armen auf mir lag, war ein immer intensiveres Keuchen zu vernehmen: Hanne kam, bewegte weiter ihre Hände und kam erneut, wieder und wieder, bis sie endlich ermattet zurücksank.
*
Ich hatte nicht nur eine aufregende, besser erregende, Nummer erlebt, auch der „Sehmann“ in mir war zu seinem Recht gekommen. Biggi blieb noch bis zum frühen Morgen, wir drei waren eng aneinandergekuschelt im Wohnzimmer eingeschlafen.
Wieder allein tauschten Hanne und ich uns aus, und sie meinte, dieses Erlebnis hätte sie sich seit dem Abenteuer mit Mila gewünscht, mir beim Sex zuzuschauen, mich dabei genau zu beobachten: „Neulich mit Mila war ich selbst zu sehr beschäftigt, habe das gar nicht so richtig gesehen.“ Dass sie dabei jetzt selbst zum Orgasmus kam, war eigentlich nicht eingeplant, aber für sie wäre es ein Geschenk gewesen, eine wunderbare Erfahrung.
Und: „Alex, bitte versteh mich, aber ich möchte einfach noch mehr erfahren, nicht nur in der Theorie, ich will es erleben.“
Wollte ich das wirklich, meine Kleine mit Anderen teilen? Aber sie wünschte es sich, also besser mitmachen als sie zu verlieren...
Meine Hanne war doch immer so schüchtern gewesen, hielt sich gern im Hintergrund, stets bestrebt, es Allen recht zu machen. Doch die beiden genossenen Erlebnisse hatten in ihr etwas ausgelöst, sie konzentrierte sich nunmehr voll auf ihre Weiblichkeit und geheime, bislang nicht wahrgenommene Wünsche. Sie schlug mir mit vorsichtigen Worten vor, doch weitere erotische Aktivitäten zu probieren: „Ich weiß selbst nicht was, aber irgend etwas muss es noch geben. Lass uns das doch zusammen herausfinden, bitte.“ - Verständlich, dass wir unsere Suche nach freundschaftlichen Beziehungen nun auf eine völlig andere Ebene stellten. Wobei wir uns bemühen mussten, die richtige Balance zu finden zwischen sexuell bedingten Kontakten und dem bürgerlichen Austausch mit unserem seitherigen Freundeskreis. Aber wir wuchsen in diese Situation hinein, konnten Freundschaften und erotische Treffen bald wunderbar trennen. Allerdings fiel es im Freundeskreis auf, dass wir neuerdings immer so heiter und gelöst waren und ganz offensichtlich verliebt miteinander flirteten.
*
Ja, wir hatten beide Gefallen gefunden an diesen aufregenden Spielarten und suchten jetzt ganz bewusst nach entsprechenden Gelegenheiten. In einschlägigen Zeitschriften fanden wir Kontaktanzeigen, die unserem erotischen Interesse entsprachen. Eine fiel uns ganz besonders auf: “Paare zwischen 20 und 40 gesucht für tabulose Party”, und das nicht weit von uns entfernt, in einem Stadtteil von Mannheim. Hanne animierte mich erneut: „Bitte Alex, lass uns das mal ausprobieren.“ Also sandten wir die geforderte Selbstbeschreibung an eine Postfachadresse und bekamen wenige Tage später Treffpunkt und Datum mitgeteilt. Pünktlich fanden wir uns in einem Altbau, 3. Etage, in einem bürgerlichen Wohnumfeld ein. Eine wirklich gut gewachsene Blondine öffnete uns und stellte sich als Ivana vor.
Nachdem noch weitere Paare eingetroffen waren, begrüßten uns Ivana und ihr Mann Thomas nochmals und luden zum Buffet mit Fingerfood ein. Dabei erzählte sie, dass es schon immer ihr Wunsch gewesen sei, so eine besondere Party zu veranstalten und dass die gesamte Wohnung - 4 große Zimmer - für den heutigen Abend hergerichtet sei, überall lägen Handtücher und Kondome bereit, und verteilte an jeden Einzelnen von uns Aufgabenzettel. Damit wurde festgelegt, wer in dieser Nacht welche Dinge mit wem anstellen möge. Ich selbst sollte mich in der Badewanne von Hilde einseifen und verwöhnen lassen. Hilde war ursprünglich mit ihrem Ehemann angemeldet, der jedoch hatte in letzter Minute Skrupel bekommen und ließ seine Frau allein auf diese Party gehen. Das war von ihr sehr mutig, wie ich fand, doch leider, leider entsprach sie so gar nicht meinem Wunschbild einer Sexpartnerin, sie löste nichts in mir aus. Und so verließen wir, zwar frisch gebadet, nach einem kurzen, eher unbefriedigenden Fick das Badezimmer und wanderten nackt durch die einzelnen Räume.
Auf den überall ausgelegten Matratzen vergnügten sich diverse Zufallspaare des Abends in verschiedenen Stellungen. Das törnte mich mehr an als das vorhergegangene Badewannenerlebnis. Im letzten Raum endlich fand ich meine Hanne lustvoll stöhnend auf einer Matratze, ein männlicher Wuschelkopf in ihrem Schoß versenkt. Ich betrachtete sie, als sähe ich ihre Schönheit zum ersten Mal, meine Hanne, und jetzt auch noch mit einem anderen Mann. Ich wollte unbedingt mitmachen und überließ Hilde sich selbst, kniete mich neben Hanne und näherte meinen Penis ihrem Mund. Was sie bisher immer abgelehnt hatte, holte sie jetzt nach, sie nahm ihn auf und lutschte ihn, noch etwas unbeholfen.
Schließlich fühlte ich meinen Höhepunkt nahen, zog zurück, während sie selbst durch die eifrige Zungentätigkeit ihres Sexualpartners einem lustvollen Orgasmus entgegentrieb. Sie zeigte mir sehr deutlich, dass sie jetzt mit ihm alleine zum Höhepunkt kommen wolle und zog ihn stürmisch über sich, um ihn tief in ihrem Schoß aufzunehmen. Ich sah den beiden noch ein wenig zu, sah wie Hanne ihren Lover fest mit den Schenkeln umklammerte, sah ihren entrückten Gesichtsausdruck und konnte mit Befriedigung feststellen, dass nicht nur sie genoss, sondern dass auch er jetzt zu seinem Recht auf Erleichterung kam.
Es war für mich einfach erregend, Anderen bei ihren Spielchen zuzuschauen und verschiedene Partnerwechsel mitzuerleben, ich war jetzt nur noch Zuschauer, ohne eigene Ambitionen. Auch Hilde musste wohl inzwischen zufrieden sein; denn zwei junge Hengste beschäftigten sich äußerst intensiv mit ihr.
Aber irgendwann im Morgengrauen waren auch die letzten Ansätze von Lust und Aktivität verschwunden, und allgemeine Mattigkeit machte sich breit. Die Ersten verabschiedeten sich, Zeit also auch für uns, sich wieder auf den Heimweg zu machen.
*
Mittlerweile war es hell geworden, als wir zuhause ankamen, und wir tauschten bei einem „Belohnungsdrink“ unsere Erlebnisse aus. Das brachte bei Hanne genauso wie bei mir das Blut erneut in Wallung, vergessen war alle Müdigkeit, und wir fielen erschöpfend übereinander her. Ich kostete ihre steifen Brustwarzen und rieb an ihrem Kitzler, bis auch der richtig hart wurde. Kurz, aber sehr heftig stieß ich in Hannes einladend offene Muschel hinein, und wir beide erlebten einen wundervollen Orgasmus, um gleich danach in einen tiefen Schlaf abzudriften.
Für einige Zeit hatte uns der Alltag wieder mit all seinen Pflichten, aber auch freundschaftlichen Begegnungen. Wir führten, nicht nur nach außen, ein harmonisches Eheleben. Hanne war wie immer, putzte viel und hielt den Haushalt in Ordnung. Eigentlich war alles wie gewohnt, doch dann erinnerte mich Hanne eines Abends an ihre erotische Neugier, wollte jetzt unbedingt selbst die Dinge in die Hand nehmen. Also setzten wir gemeinsam einen Text für eine eigene Kontaktanzeige auf: “Sie und Er, 30er, suchen Sie und Ihn, evtl. auch Sie oder Ihn”. Obwohl wir dabei eigentlich vorrangig an ein gleichgesinntes Paar dachten, wollten wir doch für weitere Möglichkeiten offen sein, sehen, welche Chancen sich daraus ergäben.
Und so weckte tatsächlich die Zuschrift eines Solo-Mannes Hannes besonderes Interesse. Er würde uns gern kennenlernen und schlug vor, sich in einem Hotel zu treffen - die Rechnung würde er übernehmen - oder aber bei uns, weil er in der Öffentlichkeit stehe und sein Wohnort im Saarland daher tabu sei. Das Schreiben wirkte sehr seriös, seine Ausdrucksweise zeugte von Bildung, Stil und Weltoffenheit. Wir berieten uns kurz und Hanne meinte, kürzlich hätte ich vor ihren Augen mit einer anderen Frau meinen Spaß gehabt, jetzt möchte sie mich als passiven Zuschauer erleben.
„Ich möchte unbedingt das Gefühl kennenlernen, wie es ist, vom eigenen Mann beim Sex mit einem Fremden beobachtet zu werden, Du sollst wirklich nur zuschauen. Und – Du hast mir doch so viele Erfahrungen voraus.“ Das gab den Ausschlag, wir luden den Solo-Mann zu uns ein. Ein stattlicher, gepflegter Herr von etwa Mitte bis Ende 40 stand dann bald darauf mit einem Riesen-Blumenstrauß vor unserer Tür.
Irgendwie war die Situation sehr förmlich, wie sollte sich daraus ein erotischer Abend entwickeln? Wir setzten uns bei einem Glas Rotwein zusammen – auch der für Hanne ungewohnt – und lernten uns und unsere Wünsche im Gespräch kennen.
Albert ließ durchblicken, dass er in früheren Jahren allein auf seine Karriere fixiert war und das Thema Frauen und Sex vollkommen ausgeklammert hätte: „Natürlich habe ich dann später geheiratet, eine mehr oder weniger arrangierte Ehe. Die funktioniert auch bis heute gut, wir haben zwei Kinder, aber für das Ausleben erotischer Fantasien konnte ich meine Frau nie begeistern. Und jetzt bin ich hier.“
Ja, jetzt war er hier, dozierte dabei wie ein Politiker, machte mich ein wenig ratlos. Deshalb wollte ich die Stimmung retten, schließlich ging es um Hannes Wunsch, und fragte irgendwann in die Runde, ob nicht ein kleiner Striptease in privater Atmosphäre etwas zu einem gewissen Auflockern beitragen könne. Hanne nickte begeistert, „oh ja, toll.“ Sie hatte mir nach dem Mila-und-Horst-Abenteuer mal gestanden, dass dieser Tanz sie richtig heiss gemacht hätte, dass sie sich in dieser Form gerne nochmals Fremden zeigen würde. Albert war hocherfreut über diese Aussicht. Das war das Zeichen für mich, noch einmal die Ventures aufzulegen und das Licht entsprechend zu schalten.
Mit den ersten Tönen tanzte sich Hanne auf die mittlerweile als Bühne fungierende Freifläche im Raum. Und wieder dieser Stakkato-Strip, der das Blut pulsieren ließ, der mich erneut faszinierte. Auch Albert konnte nicht mehr ruhig sitzen, seine Steifheit fiel geradezu von ihm ab, als Hanne sich mehr und mehr entblätterte und ihren perfekten Körper zur Schau stellte. Mit den letzten Rhythmen der Ventures ging ich nach vorn und zog meiner splitternackten Hanne einen leichten Kimono über und flüsterte ihr zu „bleib darunter so wie Du bist.“
Enyas gefühlvolles China Roses ertönte jetzt, ich nahm meine Liebste an die Hand und platzierte sie auf der Couch zwischen Albert und mich. Die Lichter blieben ausgeschaltet, lediglich Kerzen brannten und tauchten den Raum in ein diffuses, warmes Licht, eine gewisse intime Stimmung lag über Allem. Ich legte meine Hand auf Hannes Oberschenkel, und die einschmeichelnde Melodie verlockte mich dazu, auch Albert zum gleichen Tun aufzufordern. Der war anfangs noch sehr zurückhaltend, und so führte ich seine Hand, bis er endlich selbst Hannes Schenkel erkundete und mit mir gemeinsam die warme Innenseite ertastete. Ein leichtes Stöhnen meiner Frau animierte ihn zu weiterem Vortasten, und ich konnte meine Hand zurückziehen.
Hanne hatte ihren Kopf zurückgelehnt, die Augen geschlossen und den Mund leicht geöffnet. Ich wusste aus der langen Erfahrung mit ihr, dass sie jetzt richtig feucht wurde, und Albert schien das auch zu merken. Seine Finger bewegten sich immer schneller und glitten tief in eine inzwischen einladend offene Vagina hinein. Endlich wurde auch Hanne aktiv, knöpfte Alberts Hose auf und massierte sein Glied, das zu angenehmer Größe anschwoll. Schnell kniete sie sich vor ihn und zog ihm die Hosen aus, sagte ihm „bleib sitzen!“ Sie streifte ihm ein Kondom über, und mit ihm zugewandten Rücken senkte sie sich langsam über seine Erektion, und massierte ihn dabei lustvoll mit ihren Schamlippen. Dabei zog sie seine Hände auf ihre Brüste, wollte auch hier genießen.
Als Albert zu keuchen anfing, unterbrach sie das Spiel, damit er nicht zu schnell kam. Jetzt wollte sie sich vorwärts auf ihn setzen, umfasste seinen Hals und legte Ihre Beine über seine Schulter. Diese Stellung hatte stets einen besonderen Reiz auf Hanne ausgeübt, war heute aber zu akrobatisch, um zum Höhepunkt zu kommen. Denn immer wieder verlor sie Alberts Glied. Da musste ich, obwohl zum Zuschauen verurteilt, einfach aktiv werden, ich wollte doch sehen und erleben, zog sie einfach hoch und legte sie auf den Rücken.
Für Albert die Aufforderung, in klassischer Stellung in sie einzudringen. Er bewegte sich hektisch auf ihr, in ihr, während ihre Schenkel ihn fest umklammerten und sie ihn mit den Händen auf seinem Hintern dicht an sich heranzog. Jetzt endlich bewegten sie sich im Gleichklang, und Albert steigerte sich, wollte nicht nur Lust empfangen, sondern auch schenken, und war schon bald nahe dran an seiner Erfüllung.
Und dann war er plötzlich soweit, mit einem letzten Aufbäumen sank er stöhnend über Hanne zusammen. Ihr Gesicht war, so dicht vor ihrem eigenen Höhepunkt, rotgefleckt, doch zeigte sich auch ein leichter Ausdruck von Enttäuschung - sie war also wirklich nicht gekommen. Aufforderung für mich, auch ihr die ersehnte Erleichterung zu verschaffen.
Während Albert sich mit dem Taschentuch abputzte, legte ich Hanne flach über meinen Schoß, massierte ihre Klit zwischen Daumen und Zeigefinger und ließ abwechselnd zwei Finger in ihren Schoß gleiten, um die Massage von innen zu unterstützen. Und endlich der Aufschrei, das Aufbäumen und der erleichterte Blick aus ihren Augen.
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Albert verabschiedete sich kurz darauf formvollendet mit einem Handkuss und “ich würde sehr gerne mal wiederkommen...”
Jetzt war wieder mal Wodka-Orange angesagt, um das Erlebte im Geiste nochmals Revue passieren zu lassen. Und wir beschlossen, mit Blick auf mögliche weitere Abenteuer, im Wohn- wie auch im Schlafzimmer grundsätzlich Kondome und Handtücher bereitzuhalten – man weiß ja nie...
Denn es würde weitergehen, Hanne wünschte es sich, und ich wollte es auch.
