Frühpensionierung planen - Fritz Schiesser - E-Book

Frühpensionierung planen E-Book

Fritz Schiesser

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Beschreibung

Eine Frühpensionierung ist der Traum vieler berufstätiger Menschen: durch die Welt reisen, Zeit mit den Enkeln verbringen und einfach das Leben geniessen. Doch die meisten unterschätzen die finanziellen Folgen des vorzeitigen Ruhestandes. Dieser Ratgeber zeigt, welche Auswirkungen eine Frühpensionierung auf die drei Säulen der Altersvorsorge hat, und hilft dabei, den frühzeitigen Ruhestand rechtzeitig zu planen und konsequent umzusetzen.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 223

Veröffentlichungsjahr: 2024

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Dank

Verlag und Autoren danken dem Geldexperten Iwan Brot für sein Engagement bei den ersten beiden Auflagen dieses Ratgebers.

Download

Die Checklisten und Berechnungsvorlagen in diesem Ratgeber finden Sie auch unter www.beobachter.ch/download (Code 0888). Sie können sie herunterladen und an Ihre Situation anpassen.

3., vollständig überarbeitete Auflage, 2024

Beobachter-Edition, Zürich

© 2018 Ringier AG

Alle Rechte vorbehalten

www.beobachter.ch

Herausgeber: Der Schweizerische Beobachter, Zürich

Lektorat: Käthi Zeugin

Reihengestaltung und Umschlag: Frau Federer GmbH

Satz: Bruno Bolliger

Umschlagillustration: Katrin von Niederhäusern

Herstellung: Bruno Bächtold

Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG, Calbe

ISBN 978-3-03875-584-5

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Inhalt

Vorwort

Die Checkliste für Ihre Planung

1 Frühpensioniert – etwas für mich?

Was sind Ihre Ziele?

Wann können Sie frühestens aufhören?

Ganz oder wenigstens teilweise?

Warum die letzten Erwerbsjahre so wichtig sind

Politische Einflüsse auf Ihre Planung

Was machen Sie mit der freien Zeit?

Wer hilft bei der Planung?

Unfreiwillig in Pension

Was gilt bei einer erzwungenen vorzeitigen Pensionierung?

Kündigung statt vorzeitiger Pensionierung

Austritt aus der Pensionskasse

In Kürze«Frühpensioniert – etwas für mich?»

Beispiel: Mit 63 die Stelle wegrationalisiert

2 Wie viel Geld brauche ich?

Pro Jahr ein Jahreslohn

Wie lang muss das Geld reichen?

Was heisst das für Sie konkret?

Der Lohnausfall

Finanzielle Auswirkungen in der 1. Säule

Finanzielle Auswirkungen in der 2. Säule

Finanzielle Auswirkungen in der 3. Säule

Ist die vorzeitige Pensionierung finanzierbar?

Auf die Ausgaben kommt es an

So berechnen Sie das nötige Kapital

Ohne Budget geht nichts

Sparen für Ihr Ziel

Ihr Budget ab der Frühpensionierung

Die Wohnsituation kritisch unter die Lupe nehmen

Optimierungsmöglichkeiten

In Kürze«Wie viel Geld brauche ich?»

Beispiel: Gemeinsam geplant und gespart

3 Wie viel habe ich schon?

Sie sind reicher, als Sie meinen

Altersvorsorge in drei Säulen

Die Ziele der drei Säulen

AHV: der tragende Pfeiler der Altersvorsorge

Wer ist bei der AHV versichert?

Wie hoch wird die Rente?

Was gilt bei einer Frühpensionierung?

Die AHV-Rente aufschieben?

Pensionskasse: die 2. Säule

Welche Pensionskassenlösung gilt?

Wer ist versichert?

Lesen Sie Ihren Pensionskassenausweis

So wird das Altersguthaben berechnet

Vom Altersguthaben zur Altersrente: der Umwandlungssatz

Vorzeitige Pensionierung in der 2. Säule

Im Trend: gestaffelte Pensionierung

Freizügigkeitsleistung statt Pensionierung

Und die Steuern?

Die Säule 3a ist unabdingbar

Wer kann wie viel in die Säule 3a einzahlen?

Die 3a-Guthaben beziehen

3a-Gelder klug beziehen

Die freie Vorsorge in der Säule 3b

Was gehört zur Säule 3b?

Die Ausgangslage ermitteln

In Kürze«Wie viel habe ich schon?»

Beispiel: Schon ab 40 mit Planen angefangen

4 Was kann ich jetzt tun?

AHV: Lücken schliessen

Wie gross ist die Beitragslücke?

Mehr Rente durch eine Scheidung?

Anmeldung für die AHV-Rente

Viel Potenzial zur Optimierung bei der Pensionskasse

Wann ist ein Einkauf möglich?

Einkauf als Steuersparinstrument

Sperrfrist nach einem Einkauf

Rente oder Kapital – wie beziehen Sie Ihr Guthaben?

Kapitalbezug versus Rente – eine Gesamtbetrachtung

Säule 3a: besser anlegen

Das Maximum einzahlen

In Wertschriften anlegen

Das 3a-Guthaben gestaffelt beziehen

Beispiel: Zu zweit mit 60 in den Ruhestand

Säule 3b: aus dem freien Vermögen mehr herausholen

Bankkonten und Termingeld

Obligationen

Aktien

Anlagefonds

Immobilien und Edelmetalle – alternative Anlagen

Strukturierte Produkte

Über Versicherungsprodukte Vermögen aufbauen

Geld gezielt anlegen – das Risikoprofil

Der Anlagehorizont

Anlagestrategie

Was ist eine Anlagestrategie?

Anlagekategorien und ihre Risiken

Die Anlagestrategie umsetzen

Kosten fressen Rendite

Wählen Sie die richtige ­Anlagevariante

Als Mieter – allenfalls einen Umzug planen

Wohnsituation überprüfen

Die Tragbarkeitsrechnung an einem Beispiel

Umkehrhypothek oder Immorente

Verkaufen und doch im Eigenheim wohnen bleiben

In Kürze«Was kann ich jetzt tun?»

Beispiel: Neue Einkommensquellen nötig

5 Was muss ich für später vorsehen

Wichtige Entscheide

Rente oder Kapital – die Fristen

Alles Nötige mit der AHV regeln

Vorsorgegelder gestaffelt beziehen

Steuerfragen prüfen

Ab ins Ausland

Leistungen der AHV

Leistungen der Pensionskasse und der Säule 3a

Frühpensionierung und Steuern

Veränderungen bei der Einkommens- und der Vermögenssteuer

Kapitalleistungssteuer

Beispiel: Früher pensioniert dank Erbschaft

Den Vermögensverzehr planen

Annuitätenmethode

Etappenkonzept: Basis sind die künftigen Lücken

Nicht vergessen: eiserne Reserve und Inflation

So wenden Sie das Etappenkonzept selbst an

Konkretes Beispiel für die Planung mit dem Etappenkonzept

Mental Accounting

Wieder zurück in den Beruf?

Wieder AHV-pflichtig

Und bei der Pensionskasse?

In Kürze «Was muss ich für später vorsehen?»

Beispiel: Ruhestand in drei Schritten

Anhang

Beispiel: Ausweis der Pensionskasse

Fragebogen zu Ihrem Risikoprofil

Nützliche Links und Adressen

Beobachter-Ratgeber

Vorwort

Lieber heute als morgen den Badge fürs Büro abgeben – ist das Ihr sehnlichster Wunsch? So geht es vielen, sehr vielen Menschen. Eine Frühpensionierung steht ganz weit oben auf der Wunschliste, zeigen Umfragen. Der zunehmende Stress und der Druck in der Arbeitswelt machen sich bemerkbar.

Bloss, was nützt es zu wissen, dass man mit dem grossen Wunsch nicht allein ist? Was zählt, ist, ob man ihn sich leisten kann. An dieser Frage scheitern die meisten, denn die Furcht, dereinst mit leeren Händen dazustehen, aufs Sozialamt zu müssen, weil einem das Geld ausgeht, diese Angst kann lähmen. Das muss nicht sein.

Dieses Buch befähigt Sie, für sich ganz persönlich – und für Ihren Partner, Ihre Partnerin – auszurechnen, was drinliegt und was nicht. Drei Jahre vorher aufhören: zu teuer. Ein Jahr vorher: Das schaffe ich! Oder aber: Drei Jahre vorher das Arbeitspensum halbieren – auch das kann ein sinnvoller Weg sein.

Die gute Nachricht: Ja, Sie können sich eine Frühpensionierung leisten. Die schlechte Nachricht: Möglicherweise müssen Sie Abstriche machen: bei Ihren Wünschen, bei teuren Hobbys, bei der Wohnsituation. Wie Sie sich dann entscheiden, hängt ganz von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab. Wichtig ist, dass Sie sich damit beschäftigen. Ab jetzt. Damit Sie dem Chef schon bald den Badge in die Hand drücken können.

Martin Müller und Fritz Schiesser

November 2024

Die Checkliste für Ihre Planung

Wer den vorzeitigen Ruhestand unbeschwert geniessen möchte, sollte sich möglichst gut darauf vorbereiten. Je früher Sie damit anfangen, desto besser.

Hier finden Sie die wichtigsten Planungsaufgaben im Zusammenhang mit der Frühpensionierung zusammengefasst. Dieser Überblick dient Ihnen auch als Checkliste, damit Sie wissen, wann Sie was erledigen oder in die Wege leiten sollten. Wenn Sie sich daran halten, vergessen Sie nichts Wesentliches und verpassen auch keine wichtigen Fristen.

Die Checkliste setzt ein, wenn Sie rund 40 Jahre alt sind. Das heisst natürlich nicht, dass Sie nicht schon vorher mit Sparen anfangen können. Je früher Sie sich auf Ihre Frühpensionierung vorbereiten und Mittel auf die Seite legen, desto positiver wirken sich Zins und Zinseszins aus.

Ab 35 bis 40

■ Falls Sie es noch nicht getan haben: Eröffnen Sie ein 3a-Konto oder eine 3a-Police und zahlen Sie möglichst jedes Jahr das Maximum ein. Denken Sie daran, mehrere 3a-Konten und/oder -Policen zu führen, damit Sie später Ihr Guthaben gestaffelt beziehen können.

■ Eröffnen Sie einen Fondssparplan und zahlen Sie per Dauerauftrag darauf ein.

■ Suchen Sie weitere Wege, Vermögen zu äufnen. Prüfen Sie zum ­Beispiel den Kauf von Wohneigentum.

■ Verlangen Sie ab jetzt alle fünf Jahre bei der AHV einen Auszug aus Ihrem individuellen Konto (IK) und überprüfen Sie diesen. Falls Sie Beitragslücken entdecken, schliessen Sie sie rechtzeitig.

■ Prüfen Sie, ob Sie eine Absicherung gegen Erwerbsunfähigkeit ­benötigen, und schliessen Sie allenfalls eine Versicherung ab.

■ Überprüfen Sie die Anlagestrategie für Ihr freies Vermögen. Geld, das Sie definitiv fürs Alter sparen, können Sie jetzt noch renditebetont anlegen.

Zwischen 50 und 55

■ Erstellen Sie eine Übersicht über Ihr Vermögen (Immobilien, ­Kontoguthaben, Vorsorgegelder der 2. Säule und der Säule 3a, ­Wertschriften, Lebens­versicherungen, Beteiligungen, ­Erbanwartschaften etc.) und über Ihre Schulden (Hypothek, ­Darlehen etc.). Notieren Sie die Verfügbarkeit der ­einzelnen ­Vermögenswerte.

■ Verlangen Sie bei der AHV-Ausgleichskasse eine Renten­vorausberechnung.

■ Erstellen Sie ein Budget und überprüfen Sie, ob Ihre voraus­sichtlichen ­Einnahmen nach der Frühpensionierung ausreichen.

■ Falls sich eine Einkommenslücke ergibt: Ermitteln Sie, wie viel ­(zusätzliches) Kapital Sie benötigen, um diese Lücke zu schliessen.

■ Finden Sie Wege, wie Sie dieses Kapital am besten ansparen.

■ Definieren Sie, welche Anlagestrategie für welche Vermögenswerte möglich ist, und lassen Sie sich die Risiken und Chancen sowie die Kosten und die steuerlichen Auswirkungen aufzeigen.

Rund fünf Jahre vor dem gewünschten Frühpensionierungsdatum

■ Legen Sie das Datum Ihrer Frühpensionierung fest oder machen Sie sich mindestens Gedanken über ein mögliches Datum.

■ Klären Sie ab, wann Sie Ihre Pensionskassenleistungen und die ­AHV-Rente frühestens beziehen können. Lassen Sie sich von der Pensionskasse die ­voraussichtliche Altersrente für den gewünschten Pensionierungszeitpunkt berechnen. Sofern Sie bei der AHV-­Ausgleichskasse noch keine Renten­vorausberechnung bestellt ­haben, ist dieser Punkt jetzt zu erledigen.

■ Klären Sie ab, welchen Teil Ihres Pensionskassenguthabens Sie als Kapital beziehen können und welche Anmeldefrist Sie für einen ­Kapitalbezug ­einhalten müssen.

■ Wägen Sie die Vor- und Nachteile des Renten- und des Kapitalbezugs ­sorgfältig ab. Entscheiden Sie dann, ob Sie alles als Rente beziehen oder sich mindestens einen Teil als Kapital auszahlen lassen wollen.

■ Wenn Sie sich für einen (Teil-)Kapitalbezug entschieden haben, ­erfragen Sie die Anmeldefrist bei der Pensionskasse und melden Sie ihn rechtzeitig an.

■ Jetzt ist oft die letzte Gelegenheit für einen steuerlich lukrativen ­Einkauf in die Pensionskasse – vor allem dann, wenn Sie sich den ­eingezahlten ­Betrag bei der Frühpensionierung wieder auszahlen lassen möchten. ­Berechnen Sie zuerst die Rendite des Einkaufs und vergleichen Sie sie mit anderen ­Kapitalanlagen, bevor Sie sich entscheiden.

■ Machen Sie sich Gedanken zu Ihrer Wohnsituation: Wollen Sie Ihr Haus ­behalten oder möchten Sie nach der Frühpensionierung (oder später) in ­eine Eigentums- oder Mietwohnung ziehen? Entscheiden Sie, ob Sie die ­Hypothek ganz oder teilweise amortisieren wollen, und passen Sie die Laufzeiten an. Wenn Sie in eine Wohnung umziehen möchten, schauen Sie sich rechtzeitig nach geeigneten Objekten um.

■ Legen Sie fest, wann Sie Ihre Vorsorgeguthaben aus der 2. Säule und der Säule 3a beziehen wollen. Verteilen Sie die Bezüge über mehrere Jahre: So können Sie allenfalls mehrere Tausend Franken Steuern ­sparen.

■ Erstellen Sie einen detaillierten Finanzplan, der die Entwicklung der Aus­gaben, der Einnahmen und des Vermögens bis zur Frühpensionierung und für die Zeit danach aufzeigt.

■ Überlegen Sie, wie Sie Ihr Einkommen nach der (Früh-)Pensionierung ­sichern wollen: Lohnt sich zum Beispiel der Kauf einer Leibrenten­versicherung oder legen Sie dieses Geld besser selbst an und verzehren es nach ­Ihrem eigenen Plan (Etappenkonzept)?

■ Legen Sie Ihre Anlagestrategie fest respektive passen Sie Ihre ­bestehenden Anlagestrategien laufend an.

■ Suchen Sie einen vertrauenswürdigen, unabhängigen Berater, der Sie bei ­allen wichtigen Entscheidungen unterstützt und einen ­verlässlichen ­Finanzplan für Sie erstellt. Der Finanzplan sollte neutral und ohne konkrete Produkte ausgearbeitet sein.

Rund ein Jahr vor der Frühpensionierung

■ Fragen Sie Ihren Arbeitgeber, ob er Ihren vorzeitigen Ausstieg ­finanziell ­unterstützt, zum Beispiel mit einer Überbrückungsrente bis zum regulären Pensionierungsalter. Prüfen Sie genau, wie diese Überbrückungsrente ­finanziert wird.

■ Prüfen Sie, ob sich ein Vorbezug der AHV- und der Pensionskassenrente lohnt. Vergleichen Sie auch andere Möglichkeiten zur ­Überbrückung der Einkommenslücke, zum Beispiel den frühzeitigen Bezug von Säule-3a-­Guthaben.

■ Schichten Sie Ihr Vermögen so um, dass Ihr Einkommen langfristig ge­sichert ist. Überprüfen Sie dazu auch die bestehenden Anlage­strategien und passen Sie diese wenn nötig an.

■ Wählen Sie eine geeignete Vermögensverwalterin, wenn Sie Ihre Anlage­strategie nicht allein festlegen und Ihr Vermögen nicht selbst bewirtschaften möchten.

■ Kündigen Sie Ihre Hypothek rechtzeitig, wenn Sie bei der (Früh-)Pensionierung den ganzen Betrag oder einen Teil davon zurückzahlen möchten.

■ Beantworten Sie auch die Frage, ob Ihr Nachlass anders, als es das Gesetz vorsieht, verteilt werden soll. Treffen Sie geeignete Mass­nahmen, zum ­Beispiel mit einem Ehevertrag, einem Erbvertrag oder einem Testament. Prüfen Sie, ob Sie in Ihrer letztwilligen Verfügung einen Willensvollstrecker einsetzen wollen.

Drei bis vier Monate vor der Frühpensionierung

■ Falls Sie die AHV-Rente vorbeziehen wollen: Melden Sie Ihren Renten­anspruch mindestens drei Monate vor dem letzten Arbeitstag bei Ihrer AHV-Ausgleichskasse an, damit die erste Rente pünktlich überwiesen wird. Falls Sie die AHV-Rente nicht vorbeziehen, müssen Sie jetzt noch nichts ­unternehmen.

■ Zahlen Sie den Beitrag an die Säule 3a für das Jahr, in dem Sie in den Ruhestand treten, vor dem Datum Ihrer Frühpensionierung ein.

Nach der Frühpensionierung

■ Melden Sie sich nach der Frühpensionierung bei der AHV-Ausgleichskasse und zahlen Sie die Beiträge für Nichterwerbstätige. Jede Beitragslücke kann eine Kürzung Ihrer Rente zur Folge haben. Erkundigen Sie sich nach ­Möglichkeiten, wie Sie Ihre AHV-Beiträge senken können (zum Beispiel durch Einkommen aus einem Nebenerwerb).

■ Behalten Sie Ihr Budget und Ihre Finanzen immer im Auge. Kontrollieren Sie die Einhaltung Ihres Finanzplans, damit Ihnen später nicht plötzlich das Geld ausgeht.

■ Notieren Sie zu Beginn der Frühpensionierung Ihre Ausgaben und gleichen Sie diese immer wieder mit Ihrem Budget und Ihrem Finanzplan ab. Kommt es zu Abweichungen, prüfen Sie, was Sie wie und wo ändern können.

■ Passen Sie Ihre Planung an, wenn sich Ihre Lebenssituation ändert, ebenso bei einer Änderung der gesetzlichen Rahmenbedingungen.

Was sind Ihre Ziele?

Mit 62 den Schlüssel abgeben und künftig mehr mit den Grosskindern spielen: Das verstehen die meisten unter Frühpensionierung. Aber das ist längst nicht die einzige Möglichkeit, den Arbeitsstress zu reduzieren.

Der Druck steigt, jedes Jahr zwar nur ein bisschen, aber eben immer mehr. Die Arbeit wird zur Last, immer mehr. Die neue Chefin, sie nervt, immer mehr. Die sechzehnte Reorganisation in der Firma – «Wir müssen uns fit machen für die Zukunft» –, sie ist die eine zu viel. Und sowieso würden Sie Ihre Zeit viel lieber für die schönen Dinge des Lebens verwenden: das Grosskind ein wenig verwöhnen, den Zucchetti beim Wachsen helfen, endlich Japanisch lernen, nachschauen, wo das Azorenhoch herkommt.

Der Chefin das letzte Mal Tschüss sagen, das würden viele lieber heute als morgen. Jedenfalls nicht erst mit 65, dem offiziellen Rentenalter – oder «Referenzalter», wie es amtsdeutsch neuerdings heisst. Fast 40 Prozent der Männer und immerhin 30 Prozent der Frauen in der Schweiz erfüllen sich diesen Wunsch und bezeichnen sich mindestens ein Jahr vor dem Referenzalter als frühpensioniert.

Und Sie? Wann möchten Sie das Arbeitsleben hinter sich lassen? Die Antwort auf diese Frage beinhaltet einige Wenn und Aber, setzt einige Zahlen und Fakten voraus. Sie ist sehr individuell und sie ist eine der ganz wichtigen in Ihrem Leben. Grund genug, sich intensiv damit zu beschäftigen. In den folgenden Kapiteln erfahren Sie mehr darüber, worauf es ankommt, wie Sie die richtigen Weichen stellen können - und wo die Grenzen sind, was drin liegt und was nicht.

Wann können Sie frühestens aufhören?

Theoretisch morgen, praktisch, sobald Sie das Geld dafür haben. Kein Gesetz zwingt sie, länger zu arbeiten als nötig. Aber es gibt Bestimmungen darüber, ab wann Sie frühestens das fürs Alter auf die Seite gelegte Geld beziehen können. Die AHV erhalten Sie frühestens mit 63 Jahren (Frauen mit den Jahrgängen 1961 bis 1969 zum Teil schon ab 62), die Pensionskasse frühestens mit 58. Dies ist aber eher der Ausnahmefall. Viele Firmen ermöglichen ihren Angestellten eine flexible Pensionierung ab 60. Ab dann können Sie auch die in der Säule 3a parkierten Gelder beziehen.

Wollen Sie früher gehen, müssen Sie mindestens bis zu diesem Alter vom selbst ersparten Geld leben. Sie ahnen es: Das kostet, und zwar sehr viel Geld. Dieses Buch fokussiert deshalb auf die Frage, wie Sie ein, zwei oder vielleicht maximal fünf Jahre vor dem «normalen» Rentenalter aufhören können. Es wendet sich an alle, die keine Millionen geerbt und keinen Lotto-Jackpot geknackt haben.

Seit seiner Jugendzeit ist Maurus B. mit den Bergen verbunden und auch mit über 60 fasziniert ihn die Bergwelt. Er geniesst es immer wieder, weit weg vom ­Alltagsstress hoch auf den Gipfeln zu stehen. Herr B. möchte sich möglichst bald pensionieren lassen, um dann auch wochenlange Touren zu unternehmen und im Ausland ­lockende Berggipfel zu erklimmen. Im Idealfall – so hofft er – ist die Frühpensionierung mit 63 realisierbar.

Ganz oder wenigstens teilweise?

Ein letztes Ciao ohne Arrivederci, ohne Auf Wiedersehen: Das ist es, was die meisten unter Frühpensionierung verstehen. Aber das ist nicht die einzig mögliche Antwort auf den Wunsch, endlich kürzerzutreten, durchzuatmen. Vielleicht ist eine Teilpensionierung – also eine schrittweise Reduktion des Arbeitspensums – für Sie das passende Modell.

■In einem ersten Schritt reduzieren Sie Ihr Pensum zum ­Beispiel um 20 Prozent und haben so jeweils den Freitag frei.

■In einem zweiten Schritt reduzieren Sie vielleicht auf 40 Prozent, ­arbeiten also noch zwei Tage die Woche.

■Der dritte Schritt ist dann die vollständige Pensionierung.

Diese gestaffelte Pensionierung hat praktische Vorteile. Sie können die neu gewonnene Freizeit ebenfalls gestaffelt planen und fallen nicht in ein Loch, weil Sie plötzlich die ganze Woche nichts zu tun haben. Auch für Ihren Partner, Ihre Partnerin geht die Umstellung kontinuierlicher voran. Es kann nämlich durchaus zu Diskussionen führen, wenn der Partner, der bisher immer unterwegs war, plötzlich die ganze Woche zu Hause ist und den langjährigen Alltag durcheinanderbringt.

Vorteile der Teilpensionierung

Sich allmählich aus dem Erwerbsleben zu schleichen, hat zudem handfeste finanzielle Vorteile. Der Lohn fällt nicht sofort ganz weg, Sie äufnen weiterhin die Pensionskasse, haben keine Lücken in der AHV und zahlen vielleicht sogar noch in die Säule 3a ein. Das ist Geld, auf das Sie später, wenn Sie ganz pensioniert sind, angewiesen sein werden.

Doch eine Teilpensionierung ist viel mehr als eine Notlösung aus Geldmangel. Für viele ist sie genau die richtige Antwort auf das Problem, dass sie sich ausgebrannt fühlen und nicht mehr so viel Energie haben wie jüngere Arbeitskollegen. Bereits bisher haben viele Pensionskassen solche Modelle angeboten, neu sind sie gesetzlich dazu verpflichtet. Seit 2024 ist es zudem möglich, die AHV bloss teilweise zu beziehen. Und, so viel sei schon verraten, eine schrittweise Pensionierung kann auch eine interessante Möglichkeit sein, Steuern zu sparen (mehr dazu lesen Sie auf Seite 190).

TIPP | Möglichkeiten abklären Ob eine gleitende Pensionierung möglich ist, hängt von Ihrem Arbeitgeber ab. Sprechen Sie daher frühzeitig mit Ihrer Vorgesetzten oder mit der Personalabteilung über Ihre Pläne.

Eine frühzeitige Pensionierung bedarf vor allem einer frühzeitigen Planung. Treffen Sie die wichtigsten Entscheide bald und setzen Sie sie dann konsequent um. Je länger Sie zuwarten, desto knapper wird die Zeit und desto grösser werden die Investitionen, die Sie benötigen, um Ihren Wunsch zu verwirklichen.

Warum die letzten Erwerbsjahre so wichtig sind

Die letzten Jahre der beruflichen Karriere haben meist einen sehr grossen Einfluss auf die Höhe der zukünftigen Renten. Die Löhne steigen vielfach mit zunehmendem Alter und mehr Erfahrung an und erreichen in den Jahren vor dem Ruhestand das höchste Niveau.

In der Pensionskasse sind die Sparbeiträge ab Alter 55 oft am höchsten. So kommt in der 2. Säule in den letzten zehn Berufsjahren mehr als ein Drittel des Altersguthabens zusammen. Wenn Sie vorzeitig in den Ruhestand gehen, fehlt Ihnen ein Teil dieser lukrativen Jahre. Auch in der AHV hat ein vorzeitiger Rentenbezug eine Kürzung zur Folge, die Renten werden pro Jahr um 6,8 Prozent reduziert, bei einem Vorbezug von zwei Jahren also um 13,6 Prozent. Für Frauen, die kurz vor der Pensionierung stehen, gelten als Ausgleich für das neue Frauenrentenalter 65 zum Teil tiefere Kürzungssätze (siehe Seite 45). Der wichtigste Faktor ist aber der Einkommensverlust. Bei einer frühzeitigen Pensionierung mit 60 verzichten Sie auf fünf Jahreslöhne.

Alle diese Einbussen müssen durch andere Vermögenswerte ausgeglichen werden. Damit die Rechnung für Sie aufgeht, ist eine gezielte Planung notwendig. Dieses Buch führt Sie Schritt für Schritt durch diesen Prozess.

Politische Einflüsse auf Ihre Planung

Ihre Planung kann noch so ausgefeilt sein, die Berechnung Ihrer künftigen Renten so exakt wie möglich – doch was, wenn die Politik vielleicht schon morgen grundlegende Änderungen im Altersvorsorgesystem beschliesst? Ist dann Ihre schöne Planung nur noch Makulatur? Hat es überhaupt einen Sinn zu planen?

Auf jeden Fall! Erstens gehen in der Schweiz solche Reformen nur langsam voran. Das erlaubt Ihnen, rechtzeitig die Konsequenzen für Ihre Situation abzuschätzen und allenfalls die Planung zu korrigieren. Zweitens unterliegen die wirklich wichtigen Entscheide normalerweise einer Volksabstimmung. Und weil die Bevölkerung im Durchschnitt immer älter wird, bestimmen auch immer mehr ältere Menschen mit. Sie haben kein Interesse an einer Schwächung der Altersvorsorge, im Gegenteil. Jüngstes Beispiel dafür ist das Volks-Ja zur 13. AHV-Rente. Gehen Sie deshalb davon aus, dass das Altersvorsorgesystem insgesamt eher gestärkt als geschwächt wird, notfalls mit Steuergeldern – zumindest solange sich die Wirtschaftskraft der Schweiz nicht grundlegend verschlechtert.

Hier ein Überblick über die wichtigsten politischen Baustellen in diesem Bereich – ohne Garantie, dass es auch genau so herauskommen wird:

■AHV: Die 1. Säule der Altersvorsorge krankt daran, dass immer weniger Erwerbstätige die Renten von immer mehr Pensionierten finanzieren sollten. Die Lohnabzüge werden sich nicht beliebig erhöhen lassen, stattdessen braucht es wohl einfach mehr Geld vom Staat, beispielsweise aus den Erträgen der Mehrwertsteuer oder mit einer nationalen Erbschaftssteuer. Eine generelle Erhöhung des Rentenalters oder eine Kürzung der Renten ist politisch nahezu chancenlos.

■Pensionskasse PK: Im September 2024 lehnten die Stimmberechtigten ein Reformpaket ab, das die berufliche Vorsorge auf stabilere Beine stellen wollte. Es sah vor, dass Teilzeitbeschäftigte besser versichert werden, was vor allem den Frauen genützt hätte. Weil wegen der steigenden Lebenserwartung viele Pensionskassen den Umwandlungssatz senken und die Höhe der künftigen Renten reduzieren mussten, hätten ältere Erwerbstätige, die kurz vor der Pensionierung stehen, einen Rentenzuschlag erhalten. So oder so: Der Umwandlungssatz und damit die Höhe der Rente dürfte weiter sinken. Verhindern lässt sich dies nur, wenn die Pensionskassen mehr Geld hereinholen: sei es durch höhere Beiträge der Erwerbstätigen und der Arbeitgeber, sei es durch höhere Erträge auf dem angelegten Kapital.

■Dritte Säule 3a: Die private Vorsorge wird deshalb immer wichtiger – gerade für Früh- und Teilpensionierungen geht es gar nicht ohne. Voraussichtlich ab 2026 wird es die Möglichkeit geben, vergessene Einzahlungen in die Säule 3a während zehn Jahren nachzuholen. Das gilt aber nur für Lücken, die ab 2026 entstehen werden, nicht für Lücken aus der Vergangenheit. Die Reform bringt Ihnen deshalb nichts. Umso wichtiger, dass Sie die bestehenden Möglichkeiten der Säule 3a konsequent nutzen und möglichst darüber hinaus privat Geld ansparen.

Was machen Sie mit der freien Zeit?

Wollen Sie die schon lange aufgeschobene Weltreise nun endlich nachholen? Wollen Sie ein Wohnmobil anschaffen und die Wintermonate im Süden verbringen? Sich in Spanien eine Wohnung kaufen? Oder endlich mit Golfspielen anfangen, ein Segelboot anschaffen? Oder möchten Sie vielleicht noch ein Instrument lernen?

Die Möglichkeiten nach einer vorzeitigen Pensionierung sind schon heute fast unbegrenzt und werden in den nächsten Jahren bestimmt noch umfangreicher. Diskutieren Sie mit Ihrem Partner, Ihrer Partnerin, was Sie noch alles machen und erleben möchten, und erstellen Sie Ihre persönliche «Bucket List» (siehe nächste Seite), eine Liste mit Ihren Wünschen und Zielen. Nicht nur die grossen Erlebnisse, auch gewöhnliche Dinge wie ein neues Auto, ein E-Bike oder Renovationsarbeiten am Haus gehören auf diese Liste.

Wichtig ist, dass Sie Ihren Wünschen ein Preisschild anhängen – Sie werden es im nächsten Kapitel brauchen. Nur so können Sie die Wünsche in Ihrer Planung richtig berücksichtigen und bleiben von finanziellen Überraschungen oder sogar Enttäuschungen verschont. Seien Sie eher grosszügig, das Leben wird bekanntlich nicht günstiger.

TIPP | Prioritäten setzen Natürlich wäre es schön, wenn Sie sich alle Ihre Wünsche erfüllen könnten. Oft ist aber nicht alles finanzierbar. Sie werden wählen müssen: Wollen Sie noch ein Jahr länger arbeiten und sich dann ein teureres Auto leisten oder ist Ihnen die frühere Pensionierung mehr wert? Solche Entscheidungen sind sehr persönlich. Wichtig ist, dass Sie sich dessen bewusst sind und dass Sie Ihre ­Prioritäten setzen.

Auf Mallorca an der Sonne liegen

Warum nur die Wintermonate in Spanien verbringen? Warum nicht gleich ganz dorthin auswandern? Die Lebenshaltungskosten sind in den meisten Ländern viel tiefer als in der Schweiz. Warum also nicht den Ruhestand im Ausland verbringen, vielleicht sogar in Ihrem Herkunftsland? Eine verlockende Idee, um die Kosten zu senken, oder ganz einfach ein lang gehegter Wunsch. Wenn das Ihr Ziel der Frühpensionierung ist, hat dies (auch) finanzielle Konsequenzen: zunächst als Mehrkosten für den Umzug.

Der Umzug ins Ausland kann zudem grosse Auswirkungen haben, was die Auszahlung und/oder die steuerliche Behandlung der Sozialversicherungsleistungen (AHV, Pensionskasse, 3. Säule) betrifft. Mehr dazu erfahren Sie in Kapitel 5 auf Seite 194.

TIPP | Finanzielle Planung Erfassen Sie die mutmasslichen Umzugskosten in der «Bucket List» als einmaligen Aufwand. Je nach Zielland sinken Ihre wiederkehrenden Kosten, sei es fürs Wohnen, für den ­Lebensbedarf oder für beides. Berücksichtigen Sie diese Einsparungen in Ihrem Budget.

Wer hilft bei der Planung?

Sie interessieren sich sehr für das Thema; das ist die beste Voraussetzung, um zum Ziel zu gelangen. Dieser Ratgeber ist so aufgebaut, dass Sie die nötigen Berechnungen selbst schaffen. Gleichwohl: Ohne Abklärungen, ohne Rechnen geht es nicht. Das ist möglicherweise nicht Ihr Ding, und Sie möchten die Rechnerei lieber einem Profi anvertrauen oder Ihre Berechnungen wenigstens überprüfen lassen.

Die Planung der Pensionierung kann unter Umständen sehr komplex werden. Insbesondere dann, wenn Sie zum Beispiel ein eigenes Geschäft haben und für dieses eine Nachfolgeregelung suchen. Oder wenn Sie mehrere Immobilien in verschiedenen Kantonen besitzen oder wenn Sie auch Leistungen aus einer ausländischen Sozialversicherung erhalten. Auch für eine Patchworkfamilie können die Planung und die Umsetzung sehr anspruchsvoll werden.

Informationen und Beratung erhalten Sie bei Banken und Versicherern sowie bei Treuhändern und unabhängigen Finanzplanerinnen. Zertifizierte und eingetragene Finanzplaner sind meist Mitglied des FinanzPlaner Verbands Schweiz (www.fpvs.ch). Wenn Sie auf dessen Website den Namen eines Beraters, einer Beraterin eingeben, erhalten Sie Informationen über die beruflichen Erfahrungen und die bisherigen Tätigkeiten.

Wie viel kostet die Beratung?

Je nach Umfang Ihrer Pensionierungsplanung müssen Sie mit mindestens 500 bis hin zu mehreren Tausend Franken rechnen. Oft werden die hohen Beratungsgebühren mit den Steuereinsparungen gerechtfertigt. Es ist zwar unbestritten, dass sich mit einer guten Planung Steuereinsparungen erzielen lassen, doch dazu benötigen Sie nicht zwingend eine umfassende Pensionierungsberatung. Sind Ihre finanziellen Verhältnisse nicht allzu kompliziert, können Sie das mithilfe eines Steuerrechners von der Website der kantonalen Steuerverwaltung auch selbst bewerkstelligen.

Bevor Sie eine kostenpflichtige Planung in Anspruch nehmen, sollten Sie sich daher überlegen, welche zusätzlichen Punkte Sie geklärt haben möchten – zum Beispiel erbrechtliche Fragen, Nachfolgeregelung in der Firma, Übertragung der Liegenschaften auf die Kinder – und wie viel Sie dafür zu bezahlen bereit sind. Allenfalls ist dann nicht die Bank oder der Versicherer der richtige Ansprechpartner, sondern eher eine Rechtsanwältin oder ein Treuhänder. Oder Sie benötigen das Zusammenspiel einer Anwältin und eines unabhängigen Finanzplaners.

TIPP | Offerten vergleichen Es lohnt sich, Angebote von mehreren Beratern einzuholen und zu vergleichen. Lassen Sie sich zeigen, welche Dienstleistungen Sie für den Preis erhalten werden.

Checkliste: Die richtige Beratung finden

Prüfen Sie diese Punkte, wenn Sie eine Pensionierungsberatung suchen:

■Ihre Ziele und Wünsche stehen im Mittelpunkt.

■Grundlage für die Planung sind Ihr persönliches Budget und Ihre finanzielle Ausgangslage.