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Heiße, nackte, nasse Männerkörper ... ... die einander berühren und erregen! Geile Gay Quickies von Bernadette Binkowski! ACHTUNG! Enthält sexuell anstößige Texte und ist erst ab 18 Jahren geeignet!
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Seitenzahl: 203
Veröffentlichungsjahr: 2021
Gay Sex Compilation
15 perverse Gay Storys
Bernadette Binkowski
Dieses Buch enthält sexuell anstößige Texte und ist für Personen unter 18 Jahren nicht geeignet. Alle beteiligten Charaktere sind frei erfunden und volljährig.
Inhaltsverzeichnis
Creampie im Porno-Kino
Heiße Boymilch im Aufzug
Geile Kerle in der Umkleide
Mein heißer Krankenpfleger
Sex mit dem besten Kumpel
Zwei Typen unter der Dusche
Ein Mann zwischen zwei Ärzten
Der Fremde auf dem Kneipenklo
Mein geiler Cop
Mein Chef, sein Lover und ich
Versautes Vorstellungsgespräch
Zwei Freunde auf Tour
Mein heißer Doc
Versaute Nummer im Wald
Mein scharfer Pfleger
Als ich an diesem Samstagmorgen in die Dämmerung blinzelte und mühsam versuchte, meine Gedanken auf den Tag einzustellen, spürte ich, wie es in meinen Lenden brannte und wie mein harter Schwanz förmlich schmerzte, so steif war er. Ich seufzte und tastete mich unter der Bettdecke vorwärts. Meine Schlafanzughose war am Schritt schon etwas feucht und mein harter Schwengel bildete förmlich ein Dreimannzelt. Meine Hand glitt zwischen meine Beine und im nächsten Augenblick schob ich in einem ruhigen Tempo immer wieder meine Vorhaut vor und zurück. Es fühlte sich so ungemein geil an, selbst wenn es mir danach gelüstete, dass diese morgendliche Massage von jemand anderem als von mir selbst erledigt würde. Mit geschlossenen Augen stellte ich mir vor, nicht allein in meinem Bett zu liegen. Und schon wurde mir noch wärmer. Immer wenn ich mit dem Daumen über meine empfindliche Eichel strich, löste meine Phantasie das Gefühl aus, als ob jemand neben mir mit seinen Lippen meinen Lusttropfen verrieb. Leise stöhnte ich, denn das Brennen in den Lenden wurde bei dieser Vorstellung noch stärker und in meinem Schaft begann es aufgeregt zu pulsieren. Kurze Augenblicke später hielt ich unbewusst den Atem an. Und dann schoss mein Sperma aus mir heraus, so dass ich nur noch keuchend stöhnen konnte.
Ungefähr eine Stunde später saß ich auf meinem kleinen Balkon und genoss die ersten Sonnenstrahlen. Der Kaffee in meinen Händen duftete verführerisch und ich nippte an dem heißen Getränk, während ich zwei Spatzen dabei zusah, wie sie sich im Nachbargarten in einem Gebüsch jagten. Ich liebte diese ruhige morgendliche Stimmung an einem Wochenende. Die ganze Hektik des Alltags schien in solchen Momenten wie weggeblasen. Während ich meinen Kaffee trank, überlegte ich mir, was ich heute alles erledigen sollte, bevor mich in zwei Tagen eben dieser hektische Alltag einholen würde. Die Wäsche musste gewaschen, die Wohnung geputzt und der Kühlschrank gefüllt werden. Also war der Vormittag eigentlich schon einmal verplant. Dann überlegte ich, was ich mit dem Rest des Tages anfangen konnte und nahezu augenblicklich schoss mir ein Gedanke durch den Kopf, der sich da schon die ganzen letzten Tage immer mal wieder gemeldet hatte. Ich war schon lange nicht mehr im Porno Kino gewesen. Bei dem Gedanken an meinen letzten Besuch dort, spürte ich erneut, wie die Erregung schnell in Geilheit umschlug. Unbewusst rieb ich dabei mit der flachen Hand über meinen Penis, der zaghaft zuckte. Am liebsten wäre ich jetzt sofort gefahren, doch erstens hatte das Kino erst ab dem späten Nachmittag geöffnet und zweitens gab es vorher einiges für mich zu tun. Also erhob ich mich mit einem Seufzer und freute mich jetzt schon, auf den heutigen Abend. Denn natürlich würde ich erst dann zum Kino fahren, wenn es vielleicht etwas besser besucht war und so, dass ich danach noch gemütlich irgendwo ein Bierchen trinken konnte. Vielleicht ergab sich dann ja auch etwas oder jemanden, womit ich mir die kommende Nacht versüßen konnte.
Ich stellte mich unter die Dusche und ließ mir das warme Wasser über den Körper rinnen. Die Vorhaben vom Vormittag waren alle erledigt und nun wusch ich mir die Hitze dieses Sommertages vom Körper. Gleich würde ich noch eine Kleinigkeit essen und mich dann etwas später schon einmal auf den Weg machen. Die Idee mit dem Porno Kino hatte mich die ganze Zeit begleitet. Im Supermarkt hatte ich dann sogar das Gefühl, dass mich alle anderen anstarrten und genau wussten, dass ich gedanklich in einem Kino saß, wo ich mir einen runterholte, während ich einen heißen Streifen anschaute, indem es um wahre Spermaschlachten ging. Jetzt musste ich lächeln, als ich mich daran erinnerte, wie mir in der Gemüseabteilung der Penis beim Anblick der großen und kleinen Zucchini anschwoll, weil ich mir vorstellte, wie es wohl wäre, mich mit so einem Bio-Dildo selbst zu ficken, während ich mir einen wichste. Diese phantasievolle Vorstellung hatte mich so sehr erregt, dass ich immer wieder verstohlen mit der Stelle an meiner Hose, wo sich meine Eichel dahinter verbarg, über den Holm des Einkaufswagens rieb. Dadurch fühlte sich meine Penisspitze zu aufregend heiß an, dass ich wohl schon beim kleinsten Anlass abgespritzt hätte. Na das wäre unter Umständen ein Szenario gewesen, dachte ich mir jetzt und musste noch mehr schmunzeln. Aber genau wegen dieser stetig wachsenden Erregung hatte ich im Laufe des Tages dann doch beschlossen, früher zum Porno Kino zu fahren. War doch eigentlich egal, ob das Kino gut oder weniger gut besucht wäre. Im Zweifelsfall konnte ich ja auch zwei Filme dort schauen, bevor ich mich in das abendliche Getümmel einer Bar oder Kneipe stürzte. Ich verdrängte mein Verlangen, mir jetzt unter der Dusche einen zu wichsen und schäumte stattdessen meinen Körper von oben bis unten ein. Doch der Schaum auf meinen Körper, den ich gleichmäßig mit der flachen Hand verteilte, ließ meine Phantasie erneut mit mir durchgehen.
Wie geil wäre es, so viel Creampie auf mir zu haben, dass ich es so verteilen konnte. Ich stöhnte laut auf. Schon immer hatten mich gerade diese heißen Spermaspielchen angetörnt, doch heute fand ich es fast schon unnormal, mit so viel Kopfkino den Tag einigermaßen ruhig überstehen zu können.
Als ich mein Auto auf dem kleinen Parkplatz in der Nähe des Pornokinos abstellte, bemerkte ich, dass ein älterer Mann gerade sein Fahrrad umständlich an einem Baum anschloss. Ich achtete aber nicht weiter auf ihn, sondern steuerte ohne Umschweife dem Eingang zu. Die wenigen Stufen, die im Inneren zum eigentlichen Eingang des Kinos führten, waren wie immer nur durch eine Lichtleiste beleuchtet. Es hatte immer so etwas Verruchtes an sich, hierher zu kommen fand ich und ich spürte, wie sich meine Nackenhaare leicht aufstellten.
Den schweren Vorhang am Einlass emporhebend, um durch zu gehen, sah ich mich um. In dem kleinen Foyer, das mit rotem Teppich ausgelegt war, sah ich niemanden, außer den kleinen dicken Kerl mit Brille, der an der Kasse saß. Ich legte ihm einen Geldschein hin und sagte: «Eine Person, zwei Filme bitte.»
Der Kassierer nickte nur, sagte nichts und reichte mir gleich darauf zwei Tickets. Alles hier erinnerte an Zeiten aus dem vorigen Jahrhundert, nur dass man damals wahrscheinlich nicht so offenherzig und ohne Scham solch ein Etablissement betreten hätte, dachte ich. Ich machte ein paar Schritte zur Seite, umrundete die dicke rote Kordel, die an alten Messinghaltern hing und den Einlass markierte. Die kleine Bar, in der es Popcorn, Chips, Cola und Kondome zu kaufen gab, ließ ich links liegen und steuerte direkt auf den nächsten schweren Vorhang zu, der jetzt aber schwarz, anstatt rot war. Überall roch es leicht modrig, doch das war mir egal. Ich mochte es irgendwie hier. Irgendwie fühlte ich mich hier immer wieder in meine Kindheit zurückversetzt. Es gab hier längst nicht solche strengen Kontrollen und überteuerten Preise, wie in den normalen Kinotempeln. Vielmehr zahlte man hier seinen Eintritt und konnte sofort in den einzigen Kinosaal weitergehen. Dass dort gerade noch der Abspann vom ersten Film lief, war vollkommen egal und so hatte ich recht schnell meinen Platz in der dritten Reihe gefunden. Dort saß ich fast jedes Mal, keine Ahnung warum. Flüchtig schaute ich mich in dem verhältnismäßig kleinen Saal um und erkannte zwei dunkle Gestalten auf der letzten Reihe und rechts neben mir, aber einige Sitze entfernt saß noch jemand. Ansonsten war im Augenblick tote Hose hier. Der Film endete, das Licht am Gang flammte für einige Minuten etwas heller auf und der einzelne Mann erhob sich, zog seinen Pullover über den Bund seiner Hose und ging hinaus. Ich aber ließ mich etwas tiefer in die alten Polster rutschen und starrte auf die Leinwand.
Wenige Minuten später erlosch das Licht wieder und ein neuer Film startete. Schon die erste Szene erinnerte mich an das, was ich mir heute im Supermarkt vorgestellt hatte. Zwei fickende Männer knieten auf der Couch und stöhnten um die Wette. Der Anblick ihrer nackten und durchaus gut durchtrainierten Körper gab meinem Verlangen neue Nahrung. Mit der flachen Hand rieb ich rhythmisch über meinen Schritt, wo sich mein Penis langsam versteifte. Kurz darauf öffnete ich meine Hose und packte meinen nun strammen Freund aus. Mit einer Hand umschloss ich meinen Schaft und begann ihn zu massieren. Dabei verfolgte ich mit aufgerissenen Augen und zunehmend keuchendem Atem, was dort auf der Leinwand passierte. Ich spürte, wie es unter meiner immer schneller werdenden Massage in meinem Schaft aufgeregt zu pulsieren begann. Dass sich jemand neben mich gesetzt hatte, merkte ich erst, als dieser ältere Herr mir plötzlich an meinen harten Schwanz griff. Es war natürlich nicht unbedingt ungewöhnlich, dass so etwas im Porno Kino passierte. Und doch zuckte ich erst einmal zusammen. Ich schaute zur Seite und erkannte in ihm dem Mann von draußen. Der Mann mit dem Fahrrad schien weit über 60 Jahre alt zu sein. Doch grundsätzlich war das natürlich vollkommen egal, denn seine Massage jagte mir immer wieder einen neuen Schauer der Erregung über den ganzen Körper. Meine Atmung beschleunigte sich nun umso mehr, als ich sah, wie er seinen eigenen Penis mit der anderen Hand im gleichen Tempo massierte, wie er das bei meinem tat. Im diffusen Licht des Filmes sah ich, wie seine Eichel feucht schimmerte. Offensichtlich hatte sich bei ihm schon der erste Lusttropfen gelöst, den er mit dem Daumen auf der zarten Penisspitze verrieben hatte. Die Handlung im Film schien mittlerweile so uninteressant wie das Wetter von vorgestern. Ich starrte mit wachsender Verzückung auf seine Hände und hatte schon das untrügliche Gefühl, dass ich gleich zum Orgasmus kommen würde. Doch just in diesem Augenblick unterbrach er seine Massage und stand auf. Er ging leicht vor mir in die Knie und rieb nun seine Eichel an meiner. Ein wahnsinnig geiles Gefühl, als ich nun direkt an meiner eigenen Penisspitze seine feuchte Eichel spürte. Nun war ich derjenige, der beide Schwänze in die Hand nahm. Dabei achtete ich immer wieder darauf, dass die beiden empfindlichen Penisspitzen sich berührten. Es fühlte sich so geil und doch unwirklich an, dass ich in meinem Denken, wenn man es denn überhaupt noch so nennen konnte, nur noch darauf fixiert war, wie geil es zuckte und pulsierte. Mein eigenes Stöhnen und Keuchen völlig außer Acht lassend, hörte ich plötzlich sein lautes Stöhnen, das mit Sicherheit auch bis in die letzte Reihe zu hören war. Der alte Mann spritzte pulsierend und unter lautem Stöhnen ab. Doch bei jedem Strahl Sperma, dass meinen prallen Schwanz traf, durchfuhr es mich, wie bei einem elektrischen Schlag. Heiß und klebrig landete sein Creampie auf meinen Schwanz, rann an ihm hinunter und tropfte schließlich auf meine prallen Eier. Da hatte ich das, was ich wollte und ich fand es so geil. Heftig keuchend ergoss ich mich nun ebenfalls, auch wenn ich dabei immer nur seine Eichel anspritzte. Von dort tropfte mein Sperma ebenfalls auf ich und liebte es einfach nur. Als wir beide unsere Ladung verschossen hatten, setzte er sich wieder neben mich. Nun verrieb er die Sahne auf meinen Eiern und meinem Schwanz, wobei ich ein zweites Mal lüstern aufstöhnte. Gerade eben hatte ich abgespritzt, doch das, was der Mann neben mir nun mit dem Sperma anstellte, erregte mich so sehr, dass es bereits ein weiteres Mal in meinem Schaft zu zucken begann. Ich streckte verlangend die Hand nach seinem Prügel aus, doch dieser lag nur schlaff in meiner Hand.
Kurz darauf war der erste Film zu Ende und das Licht im Gang flammte dämmrig auf. Der alte Mann neben nickte mir freundlich zu, packte seinen schlaffen Schwanz in seine Hose und ging wortlos nach draußen. Ich aber blieb sitzen, wartete darauf, dass sich mein Herzschlag und meine Atmung wieder normalisierten. Und war doch irgendwie enttäuscht, dass ich nun wieder allein hier saß. Nach einigen Minuten kramte ich ein Tempo aus meiner Hosentasche und machte mich sauber. Schade um all das geile Sperma, dachte ich. Doch ich musste mir natürlich auch eingestehen, dass es wieder einmal ein ganz besonderes Erlebnis hier im Porno Kino gewesen war. Ich verließ das Kino doch noch weit vor Ende des zweiten Films, den ich bezahlt hatte. Jetzt brauchte ich erst einmal frische Luft. Insgeheim hoffte ich aber auch, den anderen Mann draußen noch zu sehen. Irgendwie hatte mich der Alte fasziniert und vielleicht würde er ja mit mir noch ein Bierchen trinken gehen. Aber ich konnte ihn nirgends entdecken. Auch sein Fahrrad war nicht mehr da. Ich zuckte schließlich mit den Schultern, fuhr nach Hause und stellte mein Auto in die Garage. Danach machte ich mich zu Fuß auf den Weg in eine kleine Eckkneipe in meiner Nähe. Der Wirt nahm meine Bestellung auf, ohne dass ich etwas sagen musste. Mit meinem frisch gezapften Bier stellte ich mich an die Seite des Tresens und beobachtete das ausgelassene Treiben um mich herum. Die Gäste hier waren bei Weitem nicht alle schwul, so wie ich. Doch wie ich wusste, wurden wir Schwulen hier so akzeptiert, wie wir nun einmal waren. Plötzlich zog eine Gestalt meine Aufmerksamkeit auf sich, die mich an jemanden erinnerte. Ich stellte mich gerade hin und schaute genauer hin. Ein breites Grinsen überzog gleich darauf mein Gesicht und ich verlangte vom Wirt zwei Kurze. Damit bahnte ich mir einen Weg durch die anderen Gäste und stand kurz darauf hinter dem alten Mann aus dem Pornokino.
«Prost mein Lieber.», sagte ich und hielt ihm das Schnapsglas hin. Er drehte sich nun ganz zu mir rum, musterte mich von Kopf bis Fuß und erwiderte gleich darauf mein Lächeln.
«Na, auch schon da?», fragte er, ohne wirklich eine Antwort von mir zu erwarten.
Wir prosteten uns nochmal zu und tranken den Kurzen auf Ex. Dann zog er mich mit sich fort und sagte in einem ruhigeren Eckchen der Kneipe: «Ich habe dich schon mal dort im Kino gesehen und hab mich echt gefreut, dass du heute auch wieder dort warst.»
Ich war erstaunt, denn ich hatte ihn noch nie dort gesehen. So wie ich ihn auch noch nie hier gesehen hatte. «Und bist du schon öfter hier in der Kneipe gewesen, ohne dass ich dich bemerkt habe?», fragte ich deswegen und er lachte.
In seinen grauen Augen blitzte es auf und er antwortete: «Und ob, mein Lieber. Allerdings warst du sonst immer zu beschäftigt, um mich alten Mann zu bemerken. Aber das Creampie auf deinem nackten Schwanz heute, das hatte echt was.»
Ich nickte und legte meinen Arm um seine Schultern. Dann machte ich dem Wirt ein Zeichen und bestellte noch eine Runde. Während wir darauf warteten, sagte ich zu ihm: «Ja ich liebe Spermaspiele. Wenn du willst, können wir das gerne wiederholen. Vielleicht bei mir, oder wo immer du magst.»
Der Wirt brachte uns die Gläser und nahm die leeren wieder mit. Dann spürte ich, wie die Hand des Alten auf meinem Arsch landete, diesen immer wieder schön knetete, so dass mein Schwanz vor Erregung zu zucken begann und sagte: «Klar, immer gerne. Wenn du willst, könnte ich dich morgen besuchen und wir machen es uns gemütlich bei dir.»
Ich strahlte und freute mich jetzt schon. Dann aber tranken wir unsere Gläser leer und meine neueste Bekanntschaft war nahezu ebenso schnell verschwunden, wie vorhin im Kino. Als ich schließlich auch nach Hause ging, fragte ich mich, wie er denn zu mir kommen wolle, wenn wir nicht mal die Adressen ausgetauscht hatten. Doch dann war mir klar, dass er mich mit Sicherheit finden würde.
Nachdem ich endlich durch die Passkontrolle war und ich auf mein Gepäck wartete, entspannte ich mich zusehends. Die Reisegruppe stand ein wenig entfernt von mir und ich bekam aus ihren Gesprächen mit, dass auch sie das Ziel Rimini hatten. Na dann würde ich denen wohl das eine oder andere Mal über den Weg laufen dachte ich. Eine innere Stimme fragte: Und, welcher Typ gefällt dir von denen am besten? Unwillkürlich schaute ich mich erst kurz um und begann dann zu lächeln. Der Kleine mit den blonden Locken sieht echt sexy aus. Junge, knackig und durchaus durchtrainiert, soweit ich das einschätzen konnte. Das Kribbeln wurde stärker und ich beeilte mich nun, mit meiner großen Reisetasche nach draußen zu kommen. Es verwirrte mich, dass ich einen Kerl als sexy einstufte. Die warme Luft und das helle Sonnenlicht vor dem Flughafengebäude führten dazu, dass ich für einen Moment stehen blieb, die Augen schloss und die so andersartigen Gerüche in mich aufnahm. Dann erst hielt ich Ausschau nach dem Transferbus, der bei mir im Reisepreis inbegriffen war und der mich in kürzester Zeit ins Strandhotel bringen würde. Ich lehnte mich in dem Sitz zurück und versank schon bald in die vorbeirasende Landschaft. Zu viele Eindrücke hielten mich gefangen, so dass meine quälenden Fragen vorerst nicht wieder auftauchten. Insgeheim fühlte ich eine innere Unruhe, die ich mir in der Zeit der Fahrt zum Hotel nicht erklären konnte. Und über die ich, offen gestanden, auch gar nicht versuchte nachzugrübeln.
Das Hotel war im Gegensatz zu den anderen Hotels in Rimini eher unauffällig und klein. Doch es lag direkt an der Strandpromenade, so wie ich es mir vorgestellt hatte. Mein Zimmer lag mit Blick zum Meer und ich stand für einige Minuten begeistert auf dem kleinen Balkon und sog die würzige Meeresluft in mich ein, nachdem der Page wieder gegangen war. Es war jetzt früher Nachmittag und die Sonne brannte nahezu erbarmungslos von einem strahlend blauen Himmel. Ich selbst fühlte mich verschwitzt, doch keineswegs müde. Also beschloss ich, schnell meine Tasche auszupacken, mich unter die Dusche zu stellen und anschließend hinunter an den Strand zu gehen. Zu lange hatte ich das Meer nicht gesehen und an meinen nackten Füßen gespürt, so dass ich diesem Drang nur allzu gern nachgab. Eine halbe Stunde später überquerte ich die kleine Straße, die das Hotel von der Strandpromenade trennte und fühlte mich unsagbar frei. Langsam schlenderte ich auf den Strand zu, marschierte unbekümmert zwischen braungebrannten Badenixen entlang, die sich auf ihren Handtüchern rekelten. So viel nackte Haut machte mich nicht wirklich an und als ich schließlich bis zu den Knöcheln in der Brandung stand, fühlte ich das erste Mal wieder, dass es mich mehr antörnte, den wohlgeformten und durchtrainierten Kerlen zuzuschauen, die in unmittelbarer Nähe so etwas wie Wasser-Volleyball spielten. Bis zu den Knien standen sie im Wasser und ihre Körper glänzten von den vielen Wassertropfen. Denn das Zuspiel war alles andere als olympiareif. Vielmehr spielten sie übermütig wie kleine Kinder. Ich ging langsam an ihnen vorbei und mein Blick wanderte fast automatisch und unbewusst on ihren nackten und muskulösen Oberkörpern hinunter zu ihren zum Teil knapp sitzenden Badehosen. Unwillkürlich leckte ich mir über die trockenen Lippen, denn bei dem einen oder anderen konnte ich deutlich die dicke Ausbeulung im Schritt sehen. Während ich langsam weiter am Strand entlang ging, hin und wieder stehen blieb, um schreiende und tobende Kinder vorbeizulassen, beschäftigte mich erneut die Frage, nach dem, was ich wirklich wollte. Gerade eben hatte ich Männer gesehen, deren Anblick das Blut in meinen Adern um einige Grad heißer werden ließ. Schmunzelnd erinnerte ich mich an die unbewusste Reaktion meinerseits, als ich mir nahezu lüstern über die Lippen geleckt hatte, bei ihrem Anblick.
Seit wann bin ich denn schwul, fragte ich mich nun unweigerlich. Doch ich konnte mir diese Frage nicht beantworten. Ich, der ich noch niemals meine ersten Petting-Erlebnisse mit einem guten Kumpel genossen hatte. Ich, der bisher bei Frauen zwar einen hochbekommen hatte, der aber durchaus eher gelangweilt davon war, sie zu ficken. An dieser Stelle wurde mir bewusst, dass ich den Sex mit Frauen meist nur dann genossen hatte, wenn sie klein, zierlich und fast schon eine knabenhafte Figur hatten und ich ihnen in den Arsch ficken konnte. Also doch schwul, stellte ich für mich fest und blieb abrupt stehen. Als ich bei dieser Feststellung keine Schweißausbrüche oder ähnliches bekam, fühlte ich mich plötzlich seltsam beschwingt und frei. Doch schon stellte sich mir die nächste Frage. Wann, wo und mit wem konnte ich nun ungehindert Sex genießen? Wie lernte man einen Schwulen kennen, fragte ich mich weiter und blickte mich verstohlen um. Paare lagen am Strand, küssten und unterhielten sich. Dann gab es noch die Gruppen von Schwerenötern, die alleinstehenden Mädels hinterherpfiffen oder ihnen Komplimente nachriefen. Für mich sah auch von den anderen Urlaubern keiner danach aus, als ob er auf der Suche nach einem Mann gewesen wäre. Ich überlegte und verlegte meine Entdeckungslust auf den späteren Abend. Vielleicht ergab sich ja etwas, wenn ich nach dem Abendessen in einige der Bars und Clubs ging, die sich wie die Perlen einer Kette aneinanderreihten.
Der nächste Morgen begann für mich außergewöhnlich spät und mit einem trockenen Mund. Durstig erwachte ich in meinem völlig zerwühlten Hotelbett und ich schaute mich im ersten Moment ziemlich verwirrt um. Dann stand ich ächzend auf, trank gierig aus meiner Wasserflasche und tappte ins Badezimmer. Der gestrige Abend hatte ziemlich schnell damit geendet, dass ich zwar einige Leute kennengelernt hatte, doch außer coolen Drinks im Übermaß sonst nicht genießen konnte. So langsam kam die Erinnerung zurück. In der letzten Bar hatte ich die Gruppe getroffen, die schon in meinem Flieger saß. Wir hatten herum gealbert, einen Drink nach dem anderen bestellt und schließlich war ich allein in mein Hotelzimmer gegangen. Nach einer erfrischenden Dusche ging ich zum Frühstück. Ich brauchte zunächst einmal Unmengen an Kaffee. Erst dann stand mir der Sinn nach etwas Essbarem. Allein saß ich an meinem Tisch, und ein Blick auf die Uhr verriet mir, dass die anderen Gäste wohl ohnehin schon die besten Plätze am Pool eingenommen hatten. Gute Idee, dachte ich, und ging zurück zu meinem Zimmer, um mich in meine Badehose zu werfen und mit dem Handtuch über der Schulter an den Hotelpool zu gehen, um eine Runde zu schwimmen. Ich hatte Glück: Ganz am Rande war noch eine Liege frei und ich legte mein Handtuch darauf. Dann sprang ich in das kühle Wasser und schwamm einige Bahnen. Als ich mich danach auf die Liege setzte, ließ ich meinen Blick über die Anlage gleiten. Viele der Urlauber waren entweder mit dem Partner oder auch in der Gruppe unterwegs. So wie die Gruppe, die gerade um die kleine Pool-Bar stand und lachend einen Drink bestellte. Nur mit Mühe erkannte ich schließlich Danny, den kleinen blonden Lockenkopf, der mit schon am Flughafen aufgefallen war und der gestern Abend nicht wirklich zu meinen Gesprächspartner gezählt hatte. Denn er hatte sich immer etwas abseits gehalten, wie mir jetzt bewusst wurde. Ich überlegte, doch dann beschloss ich, zu den Jungs hinüber zu gehen, auch wenn ich mir gar nicht so sicher war, ob die heute Vormittag noch wussten, wer ich war. Doch diese Überlegung erwies sich als unbegründet, wie sich schnell herausstellte. Mit großem Hallo wurde ich empfangen und als ich nun neben Danny stand, durchfuhr es mich wie ein elektrischer Schlag. Für den Bruchteil einer Sekunde hatten sich unsere nackten Oberarme berührt und meine Haut schien in Flammen zu stehen. Ich spürte, wie das Verlangen durch meine Lenden schoss und es in meinem Schwanz leicht zu zucken begann. Danny aber lachte mich charmant an und verwickelte mich in ein Gespräch, von dessen Inhalt ich nur wenig mitbekam. Im Nachhinein würde ich sagen, dass ich wohl ziemlich dümmlich mit den Augen an seinen Lippen geklebt habe, und doch nicht wirklich verstand, was er da erzählte. Warum auch? Für mich waren in diesem Moment nur seine Nähe und seine Aufmerksamkeit wichtig.
Plötzlich spürte ich, wie sich seine Hand auf meinen Unterarm legte und ich kam wieder in der Realität an. Danny schaute mir lachend in die Augen und wiederholte seine Frage: «Hast du Lust, mit uns dorthin zu gehen?»
