Gedanken über Sex - Matt McConnery - E-Book

Gedanken über Sex E-Book

Matt McConnery

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Beschreibung

Gedanken über Sex ist kein Ratgeber im klassischen Sinne. Viel mehr ist es eine Sammlung an Gedanken eines jungen Mannes und einer jungen Frau, die sich sehr intensiv mit dem Thema Sex und deren Spielarten auseinandersetzen. Und dennoch ist es möglich, neue Dinge für sich zu gewinnen um das eigene Liebesleben wieder in Schwung zu bringen. Was zum Beispiel ist Covering? Darf man Sex mit anderen Personen haben, wenn das Herz eigentlich für jemand anderen schlägt? Wie ist ein flotter dreier aus der Sicht einer Frau? BDSM bedeutet nur Schmerz? Ist es möglich, nach einer Vergewaltigung, wieder ein normales Sexleben zu führen? Warum finden junge Frauen reife Männer so anziehend? Und das sind nur einige Beispiele aus dem breiten Fundus der erotischen Gedanken. Direkt, ehrlich und ohne den hebenden Finger der Moral betrachten die Autoren die schönste Nebensache der Welt.

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Seitenzahl: 150

Veröffentlichungsjahr: 2015

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Inhaltsverzeichnis

Impressum

Kurzes Vorwort

Die Flirterei

Die ersten Sekunden zählen – was Frauen beim Flirten beeindruckt.

So verhält sich der Mann nach dem ersten Date

Covering. Sicherheit beim Blind Date

Einer Frau nachjagen

Verliebt, aber Sex mit jemand anderem

Die sexuelle Vergangenheit des Partners – Emotionen auf dem Prüfstand

Wer ficken will, muss freundlich sein

Die Sache mit dem Sex und so

Sex in einer Freundschaft

Casual Sex. Gelegenheitssex die neue Form der “Beziehung”?

Soziale Netzwerke und deren Einfluss auf das Sexleben

Erscheinungsbild im Swingerclub für Soloherren

Als Solomann im Swingerclub: Rechte und Pflichten

Polysexualität. Die Lust auf mehr als nur einen Sexpartner

Polyamory - mehr als nur einen Partner lieben

Sex zu dritt. Dreier Sex aus der Sicht einer Frau

Cuckold. Die Lust an der Eifersucht

Sex und Intimität. Gibt es Unterschiede?

Altersunterschied. Was macht ältere Männer so attraktiv für junge Frauen

Sex in einer Fernbeziehung

Sich fallen lassen – ein absolutes Muss für guten Sex

Elternzeit, sexfreie Zeit?

Sex nach dem Ende einer Beziehung

Die Faszination am Blowjob für Frauen

Lust und Sex in der Schwangerschaft

BDSM eine Spielart für sich

Shades of Grey: Nur ein Traum für viele Frauen oder ist Leben wie Ms. Steele möglich?

Lernen seinen Partner zu schlagen

Schlagspiele

Bondage

Ballknebel

Keuschheit

Limits besprechen

Die geheimen Codes

Klischees und Vorverurteilung in der Gesellschaft

Was bedeutet BDSM?

Die Nachsorge

Das Bittere zum Ende

Sex nach einer Vergewaltigung: Der schwierige Weg des vertrauensvollen »Fallen lassens«

Impressum

Copyright: Matt McConnery, 2015

E-Mail: [email protected]

Facebook: http://www.facebook.com/MattMcConnery

Covergestaltung: Nadine Kapp

Kurzes Vorwort

Gedanken über Sex. Das klingt auf den ersten Blick nach einem theoretischen Gemisch aus Phantasien und Wünschen. Doch sind diese Gedanken mehr als das. Es spiegelt meine Sicht auf die Dinge wieder. Nicht dass ich sie jemanden aufzwingen will oder behaupte das, was hier niedergeschrieben ist, ist der Heilige Gral. Sicherlich kann man es auch als Ratgeber verstehen, von dem es zugegeben schon sehr viele gibt, doch liegt mein Ansinnen nicht darin jedem zu zeigen, wie er perfekt leckt, was einen guten Blowjob ausmacht usw. Viel mehr ist es etwas persönliches was ich niederschrieb, als würde ich mit einem fremden Reden. Ein Beratungsgespräch mit mir und meinem Computer. Doch war ich nicht alleine. Gedanken über Sex gehen nicht nur einen Mann etwas an. Auch Frauen, man glaube es kaum, denken über Sex nach. Alles in allem deckt dieser Titel eine breite Bandbreite ab. Es geht darum was Frauen beim Flirten beeindruckt, welcher Typ Mann lieber genommen wird. Aber auch der Genuss des vaginalen Dehnens oder die weibliche Sicht auf den immer beliebter werdenden Dreier. Haben die sozialen Netzwerke einen Einfluss auf die Sexualität und was gibt es im Bereich BDSM für Möglichkeiten. Sie sehen, es wird auf vieles eingegangen. Doch möge man mir nachsehen, dass meine Gedanken nicht allumfassend sind und vielleicht der ein oder andere Teilaspekt fehlen mag. Aber hey. Nur weil es hier nicht steht, existiert es nicht.

Die Flirterei

Vor dem Sex hat der liebe Gott das Flirten gesetzt. Anders als im Tierreich, und auch da ist es ab und zu etwas komplizierter, riechen wir uns nicht nur am hintern und wissen, ob wir zueinanderpassen oder nicht. Die Flirttaktik bestimmt den Erfolg oder Misserfolg und in welcher Richtung der Abend läuft.

Die ersten Sekunden zählen – was Frauen beim Flirten beeindruckt.

Ein neugieriger Blick, ein Blitzeinschlag im Herzen, das erste Gespräch – der gewöhnliche Ablauf der ersten Begegnung zwischen Mann und Frau lässt sich nicht verallgemeinern, viel zu unterschiedlich sind die Anforderungen am Gegenüber und jeder Mensch erwartet Anderes, wenn es um einen Flirt geht. Eins steht jedoch fest: Frauen weisen beim Flirten ein strukturiertes Verhaltensmuster auf und stellen an ihren Flirtpartner oft ähnliche Anforderungen. Wie man(n) einer Frau direkt beim ersten Date im Kopf bleibt, wollen wir endlich ausplaudern.

Raus mit der Sprache ist die Devise. Nichts langweilt mehr, als ein schweigsames Gegenüber, das nur schwer in ein intensives Gespräch lenkt. Frauen wollen reden und sie wollen diskutieren. Schweiger sind genauso sexy wie Ja-Sager. Das weibliche Geschlecht liebt andere Ansichten und Meinungen und oft steigt die Begeisterung, wenn ein Standpunkt zu einem bestimmten Thema in eine ganz andere Richtung verläuft, als sie sich am Anfang der Diskussion ausgemalt hatte. Gut, es ist natürlich so, dass eine gewisse Intelligenz eine große Rolle beim Imponieren spielt, es reicht jedoch meistens aus, zu zeigen, dass man einen eigenen Standpunkt vertritt und damit ein Gespräch ins Rollen bringt. Hat man erst mal ein gutes Gesprächsthema gefunden, kommt es auf verschiedene kleine Faktoren an, die der Frau unbewusst imponieren können. Ein geneigter Kopf mit einem schüchternen Lächeln, das nur zu erahnen ist, bewirkt Wunder. Geheimnisse und zurückhaltende Blicke ziehen die Aufmerksamkeit auf das Innere und Frauen lieben es, Menschen zu ergründen und dabei nicht allzu schnell voranzuschreiten. Die Ergründung der Seele und psychologische Merkmale herausfiltern ist das, was eine Frau am Ball hält. Deshalb ist allerhöchste Vorsicht geboten. Ein Mann sollte niemals direkt mit der Tür ins Haus fallen. Dabei geht es nicht um Gespräche, wer gibt schon direkt beim ersten Date seinen gesamten Lebenslauf preis? Nein, es geht um zurückhaltendes Gestikulieren, die Gefühlshandbremse muss ständig angezogen sein, das macht das männliche Gegenüber mehr als interessant, denn die Frau sollte nie sofort wissen, woran sie ist.

Damit sie jedoch nicht denkt, sie sei uninteressant, gehört eine Portion Selbstbewusstsein ins Spiel. Ein Mann, der weiß was er will und weiß, was er kann, erscheint dem weiblichen Geschlecht als starke Persönlichkeit. Für die richtige Mischung aus Schüchternheit und starkem Auftritt gibt es keine genaue Erfolgsformel. Eine offene Körperhaltung wirkt dem schüchternen Lächeln allerdings entgegen und das Unterbewusstsein der Frau versucht mehrere Aspekte in eine Richtung zu deuten. Dies wird ihr nicht gelingen, wenn er, ganz bewusst natürlich, mit der Körpersprache spielt und so weitere Verwirrung stiftet. Verschränkte Arme und ein übergeschlagenes Bein deuten Zurückhaltung und Desinteresse. Eine natürliche Beinhaltung und gestikulierende Hände signalisieren Stärke und Selbstbewusstsein. Frauen wollen von Natur aus ein starkes Geschlecht. In erster Linie geht darum, einen würdigen Samenspender zu finden, was natürlich heutzutage nicht mehr so ganz zutrifft. Dennoch sucht die Frau meist eine längerfristige Beziehung und sucht sich ihren Partner unbewusst ganz bewusst und nach einem bestimmten Schema aus.

Leichtigkeit und den bestimmten Humor, den Frauen so sehr lieben und bevorzugen, kann man nicht lernen. Entweder es funkt ganz natürlich oder eben nicht. Ein Lachen, womit man Spaß und Witzigkeit verbindet, reicht jedoch schon aus, um zumindest zu signalisieren, dass man kein Spaß-Muffel ist. Auch hier ist wieder die richtige Mischung gefragt. Bloß nicht zu viel und über jede kleine Bemerkung lachen, es muss natürlich sein, deshalb ist es auch am besten, wenn man sich fallen lässt und seiner Natürlichkeit treu bleibt. Zudem sind Menschen, die über sich selbst schmunzeln können, sehr beliebt. Witze über die eigene Person kommen deswegen gut an, genauso das Erzählen einer peinlichen Situation, die man erlebt hat. Generell ist es gut, wenn man locker drauf losplaudert, sich nicht zu viele Gedanken um das Gespräch, sondern eher um die kleinen unbewussten Dinge macht, auf die es, wenn die Frau das Date im Kopf analysiert, und das wird sie, ankommt.

Man selbst merkt schnell, ob sich der Gegenpart auf derselben Wellenlänge befindet, wie man selbst. Sollte es dann noch weiter gehen und man spürt ein Feuerwerk aus sprühenden und glühenden Funken zwischen sich und der Herzensdame, sollte man sich unbedingt mit Komplimenten und Zukunftsplänen zurückhalten. Wie schon erwähnt, will die Frau ergründen und sich interessant machen. Sie will kämpfen und alles dafür geben, dass sie ihm gefällt. Das setzt voraus, dass das Interesse an ihr erst mal zurückgehalten wird, damit sie sich hinterfragt und sich Mühe geben muss, zu gefallen. Frauen wollen letztendlich auch erobern und das bekommen, was sie wollen, auch wenn es nur ein scheinbarer Zustand ist.

So verhält sich der Mann nach dem ersten Date

Natürlich hat Isabell nicht unrecht. Als Mann muss man sich zurückhalten lernen. Das gilt auch, und vor allem bei dem Verhalten nach dem Date. Sicherlich kommt es darauf an, wie das Date lief und wie es endete. Wenn es in einer heißen Nacht endete und man am nächsten Morgen mehr oder weniger ausgeschlafen nach Hause geht, ist dieser Abschnitt bei weitem nicht das, was man braucht. Zugegeben laufen die meisten Dates nicht so ab. Viel mehr kommt dann die »Nachbearbeitung« und die wahre Arbeit beginnt.

Es werden heute viele Beziehungen im Netz geknüpft, das heißt, es treffen zwei Menschen aufeinander, die sich zuvor nicht kannten, und die nun feststellen müssen, ob sie vielleicht für länger zusammenpassen. So spannend das ist, so sehr sich die Chancen multiplizieren, so wenig wissen die Beteiligten oft, wie sie mit der Situation umgehen sollen. Es hat ein erstes Treffen stattgefunden, was macht man, in dem Fall der männliche Teil, nun daraus?

Nach einem Date ist man oft ein wenig verwirrt, gerade, weil so viele Eindrücke entstehen bzw. Themen angerissen werden. So ganz “normal” ist solch eine Situation eben doch nicht, weil der ganze Hintergrund fehlt. Man ist sozusagen “pur” aufeinandergetroffen, ohne Clique, ohne Vereinsmitglieder oder Kollegen. Zwei Menschen eben. Dies ist eine Chance, gleichzeitig weiß man aber auch, dass es sich um eine Sondersituation handelt. Ist die Frau wirklich immer so gut drauf, wie sie an dem Abend war? Ist das möglich, oder zeigt sie schon bald ihre unangenehmen Seiten? Solche und andere Fragen stellen sich schon bald. Da hilft im Grunde nur eins: Ein zweites Date anberaumen, wobei man das ruhig schon in alltäglichen Gefilden ansiedeln sollte.

Um eine tragfähige Partnerschaft zu erzielen, muss man möglichst viel teilen, wie Untersuchungen zu gelungenen Partnerschaften immer wieder zeigen. Auch wenn sich Gegensätze zu Beginn anziehen, erweisen sie sich mittelfristig als eher störend. Wie gestaltet man das Wochenende, wenn der eine lieber Fußball – live oder im TV – schaut, die andere gerne in eine Kunstausstellung geht? Das mag zwar Zukunftsmusik sein, wenn man das erste Mal aufeinandertrifft und sich erst einmal “beschnuppert”, aber wenn es eine Fortsetzung geben soll, muss man sich dem Thema stellen. Also empfiehlt es sich, ruhig beim zweiten Treffen schon ein “normaleres” Umfeld zu wählen, in dem sich beide zuhause fühlen.

Eine Möglichkeit, die natürlich häufig auch genutzt wird, ist die, das zweite Treffen schon im privaten Rahmen stattfinden zu lassen. Natürlich haben beide dabei die Idee im Hinterkopf, dass der Abend mehr oder weniger schnell auch im Bett enden kann. Die Frage, ob das schon angestrebt ist, sollte sich jeder Mann stellen. Da Frauen nun einmal eher dazu neigen, Sex mit Gefühlen zu verknüpfen, kann sich aus einem intimen Zusammensein schnell eine weiter gehende Erwartung ergeben. Er fand die Frau hübsch, anziehend und amüsant, will aber nicht unbedingt eine Beziehung oder ist sich nicht sicher. In solch einem Fall empfiehlt es sich, vorsichtig zu sein. Gekränkte Gefühle, wenn nach einer oder mehreren Nächten sich dann doch nichts an Nähe entwickelt, hat schon zu mancher Katastrophe geführt. Also sollte der Mann eruieren, ob die Frau nur eine Affäre sucht, da sie gerade frisch getrennt ist, oder sich auf eine länger andauernde Partnerschaft einstellt. Will ich die auch, so muss die Frage lauten, die sich der Mann stellt.

Nun kann man es natürlich auch übertreiben, denn eine Sicherheit gibt es gerade in menschlichen Beziehungen ohnehin nicht. Am besten ist wohl doch, auf das Gefühl zu hören. Wenn das erste Date schön war, ohne Anstrengungen, es auch einiges zu lachen, gibt, sollte man an das zweite Treffen vielleicht mit dem Gedanken “alles kann, nichts muss” herangehen. Wie und wo man das Treffen nun anberaumt, beide Seiten müssen voll einverstanden sein. Wenn das bedeutet, dass man noch einmal essen geht, ist das genauso in Ordnung wie die Überlegung, einen Ausflug zu machen oder sich eben schon privat zu treffen. Letzteres ist dann natürlich schon etwas heikler. Die berühmte Frage, zu mir oder zu dir, sollte klar beantwortet werden. Wer seine Wohnung zeigt, gibt viel von sich Preis. Also: Vorsicht, wenn man sich noch nicht sicher ist, wie alles weiter geht! Sie hat ja schließlich auch eine Wohnung!

Das Tempo, in dem man sich annähert, variiert ja stark. Wenn der Mann merkt, dass die Dame schon nach zwei Treffen anfängt, den ersten gemeinsamen Urlaub oder womöglich ein Zusammenziehen zu planen, er selbst aber gar nicht weiß, ob er so schnell so viel will, sollte er das so schnell wie möglich thematisieren. Wie gesagt, gekränkte Gefühle sind sehr unerfreulich, aber wenn man ehrlich ist, sollten sich diese in Grenzen halten!

Covering. Sicherheit beim Blind Date

Wie man liest, ist es alles nur nicht leicht. Ebenso ist es für eine Frau nicht leicht sich mit einem fremden Mann in einer fremden Umgebung zu treffen. Ich möchte nun nicht das Bild eines Serienkillers in die Köpfe brennen, doch kann man den Menschen wirklich nur vor den Kopf schauen. So erging es mir bei einem Date, wo ich mir dachte, dass ich es mit einem Handyjunkie zu tun habe. Die Blicke schweiften immer wieder zum Telefon und zu mir. Zugegeben, erst kam mir die Idee, dass das Date irgendwie langweilig zu sein scheint. Kann es aber nicht gewesen sein. Wir hatten nämlich noch ein weiteres. In einem ruhigen Moment ging ich in mich und überlegte. Und ich kam zum Entschluss, dass die Dame gecovert wurde. Nicht dass ich es mit einem Popstar zu tun hatte, bei weitem nicht. Gecovert zu werden, finde ich für eine Frau extrem gut. Aber auch für Männer. Es gibt ja so viele irre da draußen.

Wer sich zu einem Blind Date verabredet, trifft sich mit einer fremden Person und muss daher auch in den schlimmsten Fällen damit rechnen, dass es zu einem Übergriff kommen könnte. Auf diese Weise geraten Sie in eine Opferrolle und können sich nicht mehr wehren. Daher ist es wichtig, sich vor diesem Risiko zu schützen, indem Sie jemand anderen Bescheid geben, der von dem Treffen weiß und auch darüber in Kenntnis gesetzt wird, wo und wann Sie sich mit der oder dem Unbekannten verabredet haben. Der Ausgewählte setzt sich auch während des Treffens mit Ihnen in Verbindung und erkundigt sich danach, ob alles in Ordnung ist und falls ihm was verdächtig erscheint, kann er schnell die Polizei anrufen.

Für alle, die sich mit einer fremden Person treffen wollen, ist es besser, wenn Sie das Covering nutzen. Hierbei ist es egal, ob Sie sich mit einer Frau oder einem Mann verabreden. Sie kennen die andere Person nicht und wissen nicht, wie er oder sie wirklich ist bzw. welche Ziele er oder sie verfolgt. Insbesondere bei Leuten, die Sie im Internet kennen lernen, ist größte Vorsicht geboten. Daher sollten Sie sich absichern und es mit Covering probieren. So sind Sie in jedem Fall auf der sicheren Seite.

Mittlerweile können Sie Covering oder sogenannte Schutzengel auch per Internet für ihr Blind Date bestellen. Auf der Website von Blind Date Security müssen Sie einfach nur das Kontaktformular ausfüllen. Sie müssen hier unter anderem Angaben zu ihrer Person machen, wie beispielsweise ihren Namen, ihre Telefonnummer, den Ort und das Datum, wann Sie ihr Blind Dates vereinbart haben. Die Mitarbeiter von Blind Date Security sind strengster Vertraulichkeit verpflichtet. Sie werden vor Ihrem Treffen von einem Mitarbeiter kontaktiert und das Covering wird besprochen. Wenn Sie sich als Frau absichern wollen, können Sie mit ihrem Schutzengel feste Telefonzeiten und Codewörter vereinbaren.

Bevor das Blind Date stattfindet, treffen Sie sich zunächst mit der Person, die das Covern übernehmen soll, und beredest alle notwendigen Details. Ferner ist es wichtig zu besprechen, was Sie im Zweifelsfall tun können und wie Sie sich verhalten sollten. Vereinbaren Sie vorher mit der Person, dass er oder sie mindestens zweimal bei Ihnen anruft. Das erste Mal, während das Treffen stattfindet und dann, wenn Sie wieder sicher zu Hause angekommen sind. Falls Sie bei diesen Anrufen nicht erreichbar sind, signalisieren Sie, dass etwas nicht in Ordnung ist und die ausgewählte Person wird sich darum kümmern, dass die Polizei informiert wird.

In jedem Fall ist bei einem Blind Date Vorsicht geboten. Sie sollten sich immer absichern, weil niemand vor möglichen Übergriffen geschützt ist. Es kann immer etwas passieren, vor allem in Situationen, in denen Sie nicht damit rechnen. Somit sollten Sie ruhig skeptisch sein. Vor allem das Internet macht es anderen Menschen leicht, sich eine Schein-Identität aufzubauen. Es können Alter, Name, Geschlecht, Wohnort und so weiter gelogen sein. Ebenso lassen sich heutzutage auch Fotos sehr schnell bearbeiten und retuschieren. Fernen können Sie nicht abschätzen, was die fremde Person wirklich beabsichtigt, denn im wirklichen Leben kann der oder diejenige ganz anders sein.

Deswegen sollten Sie nicht zu viele Informationen von sich selbst preisgeben. Behalten Sie ihren Wohnort, ihre Adresse usw. erstmal für sich. Heutzutage gibt es zahlreiche Stalker, die im Internet unterwegs und auf der Suche nach neuen Opfern sind. Bevor es zu einem ersten Treffen kommt, sollten Sie mit der Person erstmal telefonieren. Denn an der Stimme können Sie ungefähr erkennen, wie alt der oder diejenige ist und ob sich die Stimme sympathisch anhört.

Ebenso kann es von Vorteil sein, wenn Sie ihrem Blind Dates vorher erzählen, dass Sie bei dem Date gecovert werden. Auf diese Weise werden Menschen, die etwas Böses im Sinn haben, abgeschreckt und Sie sichern sich ab. Sollte dein Date damit nicht einverstanden sein, sollten Sie sich nicht mit dieser Person treffen. Für den Ort des ersten Treffens sollten Sie unbedingt einen öffentlichen Ort auswählen und treffen Sie sich tagsüber. Hierfür sind beispielsweise Cafés geeignet, die gut mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreiche, sind. Steigen Sie nicht in Autos von Personen, die Sie nicht kennen.