Gedichte und eine wahre Geschichte - Thomas Tabbert - E-Book

Gedichte und eine wahre Geschichte E-Book

Thomas Tabbert

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Beschreibung

Das vorliegende Buch ist das Produkt meiner Freude am Dichten und Malen. Mit diesem Buch veröffentliche ich nun meine Gedichte und eine wahre Geschichte. Zu einigen Gedichten habe ich auch Bilder gemalt, die ich beigefügt habe. Das Buch dient der Unterhaltung.

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Seitenzahl: 59

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Vorwort

Das vorliegende Buch ist das Produkt meiner Freude am Dichten und Malen.

Es war ursprünglich die Freude an der Kreativität an sich, die man dabei empfindet, während das Werk geschaffen wird.

Dem zufolge möge dieses Buch also lediglich der Unterhaltung dienen. Negative Assoziationen bezüglich der Gedichte und Bilder in dem Buch sind daher vollkommen ungewollt und unbeabsichtigt. Niemand möge sich also beleidigt oder verletzt fühlen. Ich glaube, dass ist wichtig zu erwähnen, da Worte und unbedachte Inhalte sehr leicht verletzend wirken können.

Ich verstehe meine Gedichte und Bilder als Produkte der Kunst.

Worte sind ein starkes Ausdrucksmittel. In der Dichtung sind sie ein interessantes Werkzeug und Stilmittel – so wie der Einsatz der Farben in der Malerei und Töne in der Musik.

Sie entwickeln im Verlauf des Dichtens ein interessantes Eigenleben.

Somit konnte es geschehen, dass sich die Inhalte von der ursprünglich beabsichtigen Aussage entfernten. Dabei musste ich bisweilen spaßiger Weise sogar acht geben, dass sich der Sinn nicht gänzlich ins Gegenteil verkehrte.

Das war während des Prozesses des Dichtens ein ebenso erstaunlicher, wie interessanter Verlauf.

Eine ähnliche Eigendynamik entfaltet sich in der Malerei, etwa bei einem Aquarell, wenn man den zum Teil unbeabsichtigten, zufälligen Verlauf der Farben beobachtet. Oder ein versehentlicher Pinselstrich, der statt als Fehler kreativ genutzt werden kann und letztlich das Bild unvorhersehbar bereichert.

Eben so in der Musik lassen sich solche kreativen Wendungen erleben und zwar sowohl beim langwierig durchdachten Komponieren, als auch während des augenblicklichen Improvisierens. Jazz-Musiker kennen das. Man bleibt innerhalb der Form (des Chorus), indem man sich den Akkorden (Changes) entlang durch Skalen hangelt und in einem verwegenen Moment spielt man - von sich selbst überrascht - “outside“ und indem man sich nun auf bisher unbekanntem Terrain bewegt, erschließt sich plötzlich – wie aus dem Nichts – ein genialer, neuer Lick, der einen unversehens nach “inside“ katapultiert.

Vielleicht erahnt der geneigte Leser daher meine Begeisterung für die Kunst – sowohl für die Musik, als auch für die hier vorgestellte Malerei und Dichtung.

Obgleich dieses Buch in erster Linie unterhaltend wirken möge, wäre ich sehr erfreut, wenn es die Eine oder der Andere unter den Lesern dazu animieren könnte, sich ebenfalls in der Dichtkunst oder in der Malerei oder in beiden Bereichen zu versuchen.

Ich wünsche allen viel Spaß beim Lesen der Gedichte und Betrachten der beigefügten Bilder.

Euer

Inhaltsverzeichnis

VorwortEsoterische GedichteDer ZaubererVielleicht doch ...?Sinnlos ... voller...Fragen?Sinnlos-voller-Fragen-BildDie HexeGedichte über Liebe und LiebeskummerLiebeGeliebte!Geliebte-Bild1Geliebte-Bild2Geliebte-Bild3Heißes...Verlangen...zu Dir!Heisses - Verlangen - zu Dir!-BildSinnlichkeitDauerhafte BeziehungDer ApfelbaumBerlinBerlin-BildSegen oder Fluch?LiebeskummerDie VerführerinDie Verführerin-BildVorbeiNur Asche?Nur Asche-BildTja ...Gedichte über die NaturFrühlingSommerSommer-BildHerbstWinterWenn...Wofür?FeuerkindDas Wetterbericht-GedichtEin Hauch der NaturFabel-GedichteDie MetamorphoseDie Metamorphose-BildPointen - KillerPointen - Killer-BildTeddyTeddy-BildGedichte über die Zeit„Hic Rhodos, hic salta!“Wann ist Sein?Wann ist Sein-BildRoboter...Ein AugenblickDer TodeslacherBleib' Kind!Bleib' Kind!-BildMal ehrlich...!High-Tech wird Hai - TechReligiös anmutende GedichteDas jüngste GerichtDas jüngste Gericht-BildDer Glaube zu Wissen!WissenNichts?Kreislauf der ew'gen WiederkehrSchadenfreudeGedichte über PolitikFreiheitSísyphosHinter MauernScheinGedichte zu ÄußerlichkeitenKerbenKerben-BildSchockTibetanisches HängebauchschweinVertrauenSchweißperlenIm AbseitsGedichte über die GesellschaftMeine bürgerlichen TugendenEmanzipationEmanzipation-BildÄrgernisseVernunft wider KriegMitleidNot-statt-LügeGedichte über AllerleiUngereimtheitenStammbaumTest - Amen - T.BesäufnisSommernachtDie KrönungEine wahre GeschichteBatmanAnhangSprücheDer Traum des PredigersBildmaterialienImpressum

Esoterische Gedichte

Der Zauberer

(Ein Märchen-Gedicht)

Durch Stille laut der Donner bricht.

Am Himmel zucken Blitze grell.

Wo silbrig scheint das Vollmond-Licht,

die Nacht wird, wie bei Tag, nun hell.

Trock'ne Hitze schon seit Wochen.

Unerträglich Glut der Sonne.

Erde rissig, aufgebrochen,

prasselt Regen - welche Wonne.

Böden sumpfig, immer nasser.

Und aus Rinnsal Bäche schwellen.

In den Seen steigt das Wasser,

aus den Fluten schlagen Wellen.

Der Wind faucht durch den dichten Wald.

Der Orkan töst, Bäume biegen.

Die Wärme weicht und es wird kalt;

nur die Eiche trotzt, will siegen.

Im knorrig' Eiche Wurzeln Schoß -

gut beschützt und wohl behütet -

ein alter Greis auf weichem Moos,

schläft, obwohl der Sturm so wütet.

Ein Räuber, sonst ein böser Wicht,

taumelnd hin zur Eiche eilte.

Voll Furcht erregt, fahl im Gesicht,

wo versteckt der Alte weilte.

Kraft erschöpft am Baumstamm lehnte,

plötzlich Angst ihn fürchten ließ,

ob der Sicherheit schon wähnte,

als ihn des Greisen Hand anstieß.

Trotz Kälte wurd' dem Räuber heiß.

Des Greisen Antlitz gar zu schaurig.

Die Haare lang, sein Bart grau-weiß,

doch die Augen warm und traurig

Die Beiden schauten lang sich an.

Und bald schon legte sich der Wind.

Dann brach der Alte diesen Bann:

„Wovor die Furcht, mein großes Kind?”

Der Räuber nackt, vor Scham war bloß:

„Sei, alter Mann, vor mir auf Hut,

weil Du dein Leben bist gleich los.”

Entrüstet war er, rot vor Wut.

„Bist, mein Sohn, warum so zornig?

Meine Zeit längst abgelaufen.

Hin zum Tod mein Weg war dornig -

wollte hier nur kurz verschnaufen.

Doch Dich, Räuber, sah ich ehrlich!

Noch vorm Wetter, auch nicht vor mir -

dies scheint Deinem Selbst gefährlich -

steckt tief Dein Schreck im Selbst, vor Dir!

Was mein Tod kann Dir bezwecken?

Masken kannst vor Dir nicht tragen.

Vor Dir Dein Selbst kannst nicht verstecken.

Scheust den Weg zum Selbst Dich wagen?”

Lang der Räuber dies bedachte:

„Taugt an Dir kein Mord will glauben,”

Laut - des Raubes gierig - lachte:

„Will als Räuber Güter rauben!

So gib mir denn Dein Hab' und Gut!

Hab' als Räuber noch die Ehre.

Du nahmst mir nur als Mörder Mut.”-

„Sohn, hör' Du auch diese Lehre:

Ob Deiner Raubgier zoll' ich Hohn -

da mit aller Ding' auf Erden

Erlangst kein' Tropfen Zeit an Lohn.

Wird zu Nichts, wie Du einst werden!

Wähnt Dich Besitz von Sachen reich -

erlangt durch Lohn - oder durch Raub ...

Verschieden von Moral - sonst gleich.

So wisse: Solch' Verdienst wird Staub!

Mein Besitz verschenkt, verloren.

Ich bin vom Universum Teil.

Irdisch Güter abgeschworen…

Nun weißt Du Freund: Warum und weil.

Jetzt tret' ich zur Totenreise.

Will Dir - was Du wolltest - geben:

Werd' - wie ich - hier Du zum Greise.

Du trachtetest nach meinem Leben!”

Noch heut' unterm Baume brütet

der Räuber seit sehr langer Zeit.

Das Geheimnis er behütet -

Vom Zauberberg der Ewigkeit.

Wann abgelöst wird wohl der Greis?

Dies mag uns der Kreislauf lehren :

Aus Nacht wird Tag - aus kalt wird heiß.

Vielleicht doch ...?

 

 

„In den Sternen steht's geschrieben ...!“

Soll man's nun glauben - oder nicht?

Einer hasst, was and're lieben;

ein jeder sieht's aus seiner Sicht.

 

Steht unser Schicksal im Gestirn?

Was prophezeit wird, wirklich wahr?

Bei manchem dreht sich's im Gehirn.

In jeder Suppe ist ein Haar?

 

Scharlatane, die Propheten?

Nicht wenig' ohne Grund:

Sterndeuter Misstrau'n säten;

wie oft war weis-gesagtes Schund.

 

Können Sterne Schicksal lenken?

Ist Sterndeuterei bloß Unfug?

Dabei mag man dies bedenken:

Stets sind Vorurteile unklug!

 

Vor dem Urteil Fakten sehen: