6,99 €
Wer kennt das nicht? Der Bauch erscheint groß und angespannt, die Kleidung fühlt sich einschneidend und unangenehm an. Der Magen schmerzt und das Sodbrennen spürt man scharf bis in den Hals herauf. Man fühlt sich müde, ausgelaugt und energielos. Kopfschmerzen, Gelenkschmerzen, Hautausschläge, Allergien gehören zum Alltag. Die Haut wirkt faltig, alt und schlaff. Gleich wie groß die Bemühungen ausfallen, es fällt schwer abzunehmen. Doch wieso ist man von all diesen Symptomen geplagt? All das und noch mehr können Folgen einer Übersäuerung des Körpers sein.
Das Gleichgewicht von Säuren und Basen in unserem Körper ist entscheidend für unsere Gesundheit und dafür, sich wieder wohler zu fühlen.
Ist unser Säure-Basen-Haushalt ausgeglichen, fühlen wir uns vitaler, jugendlicher und energiereicher. Genau hier kommt dieses hilfreiche Buch ins Spiel und leitet Sie Schritt für Schritt zu einem gesünderen und aktiveren Lebensstil. Mithilfe basischer Ernährung lässt sich der Körper entgiften und das Immunsystem stärken.
In diesem Buch finden Sie:
-eine Erklärung, welche Lebensmittel basisch und welche sauer sind.
-fünf einfache Schritte zur basischen Ernährung.
-ein Kochbuch für basische Ernährung
- Rezepte für Frühstück, Suppen, Salate, Hauptgerichte, Snacks und Smoothies. -Rezepte für basische Kosmetik.
Viele sogenannte Zivilisationskrankheiten wie Bluthochdruck, Nierensteine, Rheuma, Gicht, Arthrose und chronische Erkrankungen können durch eine basische Ernährung gelindert werden. Sie versorgt unseren Körper mit allen notwendigen basischen Mineral-, Nähr- und Vitalstoffen, die wichtig sind.
Nicht nur, dass man sich körperlich gesünder fühlt, dazu kommt auch noch der Effekt, dass eine basische Ernährung zu Jugendlichkeit und Schönheit beitragen kann.
Vor allem wenn Sie zusätzlich beginnen, basische Kosmetik zu verwenden. Selbstgemachte Körperpflege macht nicht nur Spaß in der Produktion, Sie wissen auch genau, welche Inhaltsstoffe Sie Ihrem Körper zuführst.
Sich basisch zu ernähren und basische Körperpflege zu verwenden, tut einem einfach gut. Ob bereits körperliche Beschwerden vorliegen oder man grundsätzlich einen gesünderen Lebensstil pflegen will, dieses praktische Buch ist genau das Richtige.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Veröffentlichungsjahr: 2022
Genussvolle basische Ernährung
150 Rezepte gegen eine Übersäuerung des Körpers, zur Stärkung des Immunsystems und Entgiftung des Körpers.
Inkl. selbstgemachte basische Körperpflege
1.Auflage
Alina Posner
Copyright © 2022 – Cooking Revolution
Alle Rechte vorbehalten
Inhaltsverzeichnis
VORWORT
Die basische Ernährung
Was bewirkt die Übersäuerung?
Basische Lebensmittel und saure Lebensmittel
Fünf einfache Schritte zur basischen Ernährung
Den Körper zuerst entgiften
Basische Körperpflege
Basische Ernährung und Verjüngung
Frühstück
VITAMIN C-SMOOTHIE
ERDBEER-DRINK
BUCHWEIZENBROT ZUM FRÜHSTÜCK
AUBERGINENRÖLLCHEN
OBSTSALAT
LEINSAMEN-PUDDING
KRÄUTER-KARTOFFEL-WAFFELN
MORGENTRRUNK
OBSTTELLER AM MORGEN
BIRNEN-SALAT AM MORGEN
HEIDELBEER-DRINK
Aufstriche
AVOCADOCREME
SÜßKARTOFFEL-AUFSTRICH
KAROTTEN-KREN-AUFSTRICH
RUCOLA-AUFSTRICH
RUCOLA-TOMATEN-CREME
BASISCHE BUTTER
BASISCHE SALSA
RUCOLA-PESTO
BROKKOLI-AUFSTRICH
TOMATENAUFSTRICH
Salate
VOGERLSALAT MIT PILZEN
VOGERLSALAT MIT ZUCCHINI
SALAT MIT RADIESCHEN UND BROKKOLI
RUCOLA-SALAT
SPINATSALAT
SALAT MIT RADIESCHEN UND AVOCADO
BASISCHE ZUCCHINISALAT
BASILIKUM-SALAT
AVOCADO-SALATSCHALE
ROTE BETE-SPINAT-SALAT
FRÜHLINGSSALAT
SÜßKARTOFFELSALAT
SELLERIESALAT
EINFACHER RADIESCHENSALAT
FITNESS-SALAT
Suppen
KAROTTENSUPPE
ZUCCHINISUPPE
KOHLRABISUPPE
PAPRIKASUPPE
LAUCHSUPPE
INDISCHE GEMÜSESUPPE
FENCHEL-SUPPE
MINESTRONE
ROTE BETE-SUPPE
KAROTTENSUPPE MIT GEMÜSE
Hauptgerichte
ZUCCHININUDELN MIT PILZEN
BORSCHTSCH
BOHNENGEMÜSE UND TOMATEN
GEFÜLLTE TOMATEN
GEMÜSEPAELLA
QUINOA-BOWL
SÜßKARTOFFELN, AUBERGINEN UND SPARGEL
GEFÜLLTE PILZE
KALTER BULGUR MIT BLÜTEN
BLATTSPINAT MIT PINIENKERNEN
SAHNE-KATOFFELN
GEBRATENE POLENTASCHEIBEN
HERBST-BOWL
BROKKOLI UND ZIEGENKÄSE
ERBSENPÜREE
GEGRILLTER SPARGEL
PAPRIKASCHOTEN MIT HÜTTENKÄSE
LINSENEINTOPF
BUNTES GEMÜSE
GEBACKENER BLUMENKOHL
PILZPFANNE
ZITRONEN-COUSCOUS
ROSENKOHL-PFANNE
SÜßKARTOFFELN MIT KICHERERBSEN
PAPRIKAPFANNE
GEFÜLLTE AVOCADO
KICHERERBSENTOPF
GEGRILLTE KÜRBISRINGE
GRÜNE PFANNE
SOJA-PFANNE
GRÜNKOHL MIT ROSINEN
KICHERERBSEN-CURRY
KÜRBIS-PASTA
GEFÜLLTE AUBERGINEN
GRIECHISCHE PFANNE
GEBRATENE KICHERERBSEN
KOHLRABI-POMMES
GEMÜSEPUFFER
TOMATENSCHALE
MASSAMAN-CURRY
Dessert
LEINSAMEN-PUDDING
GEBRATENE MARONEN
OBSTSALAT MIT PITAHAYA
AVOCADO-MINZ-EIS
BANANENEIS
ZUCCHINI-MINZ-EIS AM STIEL
MANGO-SORBET
MARONENKUGELN
FRU-FRU
SCHOKOLADENCREME
BASISCHER ERDBEERKUCHEN
BASISCHE ZIMTKEKSE
BASISCHER ERDBEERKUCHEN
BASISCHER ERDBEERKUCHEN
CAROB PUDDING
Snacks
AVOCADOCREME
GEBRATENER KOHL
ÜBERBACKENER SPINAT
RUCOLACREME
GEMÜSELAIBCHEN
SPINAT-TOAST
PIKANTE SALATHERZEN
TOMATENSCHALE
PAPRIKA-WALNUSS-AUFSTRICH
MEDITERRANES GEMÜSE AUS DEM OFEN
CHILI-KÜRBIS
KÜRBIS-BREI
APFELCHIPS
GRÜNKOHLCHIPS
SÜßKARTOFFELPFANNE
Smoothies und Drinks
INGWER-KURKUMA-DRINK
HIMBEER-DRINK
DETOX-SMOOTHIE
KIWI-SPINAT-SMOOTHIE
BANANE-HEIDELBEER-SMOOTHIE
BANANEN-GRÜNKOHL-SMOOTHIE
BASISCHE GOLDENE MILCH
MANGO-LASSI
GRAPEFRUIT-MOCKTAIL
WASSERMELONEN-MARGARITA
Einstieg in die Basenkur
ERDBEER-CHIA-MÜSLI FRÜHSTÜCK
MANDEL-AIOLI MITTAG
WALNUSS-HIRSE-KÜCHLEIN ABEND
AVOCADO-MINZE-SANDWICH FRÜHSTÜCK
MANDEL-CURRY MIT ZUCCHINI MITTAG
BASISCHE SPARGELSUPPE ABEND
QUINOA-MILCHREIS FRÜHSTÜCK
KAROTTEN-MANDEL-SALAT MITTAG
TOFU MIT GLASNUDELN ABEND
Nachwort
Viele Menschen haben bereits davon gehört, doch nur wenige wissen, worum es sich bei der basischen Ernährung tatsächlich handelt. Durch diese spezielle Ernährungsweise kann der Körper mit basischen Mineralstoffen, die leicht aufnehmbar sind, und allen notwendigen Nähr- und Vitalstoffen versorgt werden, die für den Körper wichtig sind. Ziel dahinter ist es, ein gesundes Gleichgewicht zu finden und den Körper vor einer sogenannten „Übersäuerung“ zu schützen.
So soll die basische Ernährung den Körper vor sauren Stoffwechselrückständen verschonen, die bei der üblichen Ernährungsweise, die sich die Menschen unter anderem hierzulande angewöhnt haben, entstehen.
Doch was genau kannst du erwarten, wenn du dich (vorwiegend) basisch ernährst, und welche Vorteile kannst du durch diese Ernährungsform genießen? Dieser Ratgeber soll dir einen Überblick über dieses Thema schenken und dir dabei helfen, deine Ernährung umzustellen, um lange gesund zu bleiben. Zudem kann eine vorwiegend basische Ernährung maßgeblich zur Jugendlichkeit und Schönheit beitragen, da sie den Körper auf gesunde Weise nährt und lange jugendlich erhält.
Aus Gründen der besseren Lesbarkeit werden in diesem Ratgeber größtenteils männliche Formen verwendet, die jedoch für alle Geschlechter gelten sollen.
Basische Lebensmittel sind die Grundlage des Konzepts der basischen Ernährung. Sie sorgen für einen gesunden und vitalen Körper, der wieder aufatmet und sich schneller regenerieren kann. Gleichzeitig gilt es, jene säurebildenden Lebensmittel zu meiden, die das genaue Gegenteil bewirken. Leider sind die meisten Lebensmittel, die wir heute in unserer schnelllebigen Zeit zu uns nehmen, säurebildend. Wenn du deine Ernährung umstellen willst, kann es also sein, dass es dir am Anfang nicht so leichtfallen wird. Dennoch geht es nicht darum, von heute auf morgen jedes einzelne säurebildende Produkt aus der Ernährung zu streichen. Viel wichtiger ist es, überwiegend basisch zu essen, um dem Körper etwas Gutes zu tun und einer Übersäuerung entgegenzuwirken.
Die basische Ernährung soll also diese gefürchtete Übersäuerung verhindern, die für fast alle chronischen Erkrankungen verantwortlich sein soll. Besteht bereits eine Übersäuerung, kann man diese sogar durch die richtige Ernährung wieder abbauen. Das Ziel der basischen Ernährung ist stets ein Ausgleich des sogenannten Säure-Basen-Haushalts.
Viele Befürworter der basischen Ernährung geben an, dass die Übersäuerung nur bei einem bereits toten Körper normal sei. Eine gesunde Ernährung ist stets basisch und sorgt für den passenden pH-Wert. Doch worum handelt es sich dabei?
Der pH-Wert zeigt uns an, wie sauer oder basisch unser Körper ist. Die Mess-Skala reicht dabei von 1 bis 14. Alle Werte unter der Zahl 7 werden als sauer angesehen, alle Werte über 7 als basisch. Ein Wert von genau 7 ist neutral. Du solltest jedoch wissen, dass eine Übersäuerung nicht unbedingt bedeuten muss, dass der gesamte Körper sauer ist und einen pH-Wert unter der Zahl 7 aufweist. Wenn wir es mit einer Übersäuerung zu tun haben, ist unser Säure-Basen-Haushalt gestört. Die Bereiche, die in einem gesunden und aktiven Körper basisch sein sollten, werden nun von überschüssigen Säuren belastet, und die Bereiche, die eigentlich sauer sein sollten, weisen einen erhöhten pH-Wert auf.
Ein gesunder Mensch sollte einen basischen pH-Wert in seinem Blut aufweisen. Auch unsere Lymphe, das Bindegewebe, der größte Teil des Dünndarms sowie die Gallenflüssigkeit sollten basisch sein. Der Dickdarm sollte bei einem gesunden Menschen wiederum einen leicht sauren pH-Wert haben. Auch unser Magen und die Scheide sollten ein saures Milieu aufweisen, um gesund zu sein. Du siehst also, es geht um ein ganz bestimmtes Gleichgewicht im Körper.
Was soll eine basische Ernährung bewirken?
Die Umstellung zur basischen Ernährung hat nicht das Ziel, den gesamten Körper plötzlich basisch werden zu lassen. Dies würde für uns ebenso ungesund sein, wie es eine Übersäuerung ist. Diese Form der Ernährung soll den Körper stattdessen langsam wieder entsäuern und wird daher sehr oft mit speziellen Entsäuerungsprogrammen kombiniert. Dabei geht es vor allem um das Bindegewebe, die Lymphe sowie den Dünndarm. Alle Bereiche, die einen basischen pH-Wert aufweisen sollten, sollen durch diese Ernährung zu diesem gelangen. Die basische Ernährung sorgt außerdem dafür, dass die Magensäureproduktion wieder in ihr Gleichgewicht gelangt. In der Scheide sowie im Dickdarm sollen sich zugleich alle nützlichen Bakterien ansammeln, die für ein saures Milieu sorgen können.
Bei der basischen Ernährung geht es nicht darum, absolut kein saures Produkt mehr zu sich zu nehmen, sondern vielmehr darum, den größten Teil der Ernährung wieder basisch werden zu lassen.
Die großen Irrtümer
Die basische Ernährung ist eine tolle Sache, doch es gibt zahlreiche Irrtümer, wenn es um diese spezielle Ernährungsform geht:
1. Saure Lebensmittel sind sauer
Dieses Gerücht hält sich leider besonders hartnäckig, doch es ist falsch. Saure Lebensmittel schmecken zwar sauer, aber sie führen nicht zwangsweise zu einer erhöhten Säurebildung im Körper. Die Zitrone ist ein gutes Beispiel, denn diese ist in Wahrheit ein sehr basisches Lebensmittel. Unser Stoffwechsel wandelt die Zitronensäure sofort zu Basen um. Daher ist es eine sehr gute Idee, jeden Morgen mit einer großen Tasse Zitronenwasser zu starten.
2. Eine basische Ernährung begünstigt einen Eiweißmangel
Auch dabei handelt es sich um ein Gerücht. Die meisten Menschen der westlichen Welt nehmen nämlich viel zu viel Eiweiß auf. Zudem beinhalten viele basische Lebensmittel wie Keimlinge oder Nüsse gesundes Eiweiß. In Kombination mit basischen Lebensmitteln kann das Eiweiß zudem viel besser verwertet werden.
3. Gekochtes Obst und Gemüse sind nicht mehr basisch
Schon die Großmutter erzählte uns einst vielleicht, dass wichtige Vitamine und Vitalstoffe beim Kochen verloren gehen. Rohes Gemüse enthält tatsächlich mehr Vitamine und Mineralstoffe, doch auch schonend gegartes und gedünstetes Gemüse ist reich an Vitalstoffen. Suppen und Eintöpfe sind ebenfalls sehr zu empfehlen, da die Vitamine, die sich durch den Kochvorgang gelöst haben, weiterhin in der Speise stecken. In diesem Fall wird die gesamte Flüssigkeit zu sich genommen.
4. Fisch ist gesund
Fisch beinhaltet viel hochwertiges Eiweiß und die gesunden Omega-3-Fettsäuren. Im Fisch steckt tatsächlich viel Gutes, das sich positiv auf die Gesundheit auswirken kann. Dennoch ist es unerlässlich, vor allem viel Gemüse und Salat zum Fisch zu essen, denn Fischeiweiß ist leider stark säurebildend, da dieses aus phosphathaltigen und schwefelhaltigen Aminosäuren besteht. Im Körper werden sie sofort in Säure umgewandelt. Wenn du also ab und zu einmal Fisch auf dem Teller haben möchtest, iss unbedingt viel Gemüse und Salat dazu, um die Säuren zu neutralisieren!
5. Eine Diät entsäuert auch automatisch
Leider ist dies falsch. Wenn du nicht ganz gezielt basisch isst, kannst du deinen Körper nicht entsäuern. Die Säuren blockieren nämlich den Fettabbau. Eine Detox-Kur für den Körper ist daher oft wesentlich sinnvoller als eine Diät. Anschließend muss die Ernährung auf eine basische umgestellt werden.
Wir leben in einer Zeit, in der es immer hektischer zugeht. Zwar haben wir heute das große Glück, uns praktisch alles leisten zu können, um uns gesund und vital ernähren zu können, doch viele von uns haben weder die Zeit noch die Lust dazu, täglich frisch zu kochen. Außerdem haben wir heute ein großes Angebot an ungesunden Lebensmitteln wie Pizza, Torten, Pasta etc. ständig vor Augen. Wer kann da schon widerstehen?
Sich ab und zu eine Pizza zu gönnen oder das geliebte Tiramisu zu genießen, ist kein Problem. Dennoch sollte der größte Teil unserer Ernährung basisch sein, denn eine Übersäuerung führt auf Dauer zu einem Mineralstoffmangel. Wir verhungern also mit vollen Tellern. Leider greifen die meisten von uns mehrmals täglich zu säurebildenden Lebensmitteln wie zum Beispiel bestimmten Getränken. Mineralstoffe sind in unseren Körpern in der Folge meist selten anzutreffen, jedenfalls nicht in ausreichender Menge. Doch wir benötigen eigentlich eine sehr große Menge an Mineralstoffen und Puffersubstanzen, um die große Flut an Säure, die wir unserem Körper täglich zuführen, wieder neutralisieren zu können. Der Körper ist praktisch ständig damit beschäftigt, das Säure-Basen-Gleichgewichtwiederherzustellen. Dies bedeutet für ihn unglaublich viel Stress und kostet Energie. Stell dir nun vor, wir nehmen meist Pizza oder Pasta zu uns. Unser Körper erhält dann praktisch keine Mineralstoffe, um die Säuren neutralisieren zu können. Woher soll der Körper sie also nehmen?
Was der Körper nun tut, kann als Raubbau bezeichnet werden. Er plündert die eigenen Mineralstoffdepots und holt sich vor allem aus den Zähnen oder Knochen jene Mineralien, die er benötigt. Doch auch aus den Organen, den Blutgefäßen und dem Haarboden zieht er verzweifelt Mineralien. Die Folge sind schwere Schäden wie Haarausfall, Osteoporose, brüchige Fingernägel, Karies oder Krampfadern. Auch Arteriosklerose und zahlreiche andere Erkrankungen können die Folge sein.
Übersäuerung führt zu Übergewicht
Der Körper baut im Falle einer Übersäuerung außerdem Fett auf. Fettzellen eignen sich nämlich sehr gut dazu, Säuren und Schlacken einzulagern. Das Fett schützt die lebenswichtigen Organe gleichzeitig vor den Säuren. Für viele Menschen, die mit einer Übersäuerung zu kämpfen haben, ist das Abnehmen daher besonders schwierig. Eine Diät ist in einem übersäuerten Zustand praktisch sinnlos. Außerdem wäre sie keine gute Idee, da die Organe durch den Fettabbau nicht mehr geschützt wären. Wer seine Ernährung jedoch umstellt und vorwiegend basisch isst, wird kein Problem mehr mit dem Abnehmen haben.
Übersäuerung schädigt unsere Organe
Gelingt es uns, die Rückstände von Säuren (die übrigens auch „Schlacken“ genannt werden) zu neutralisieren, müssen sie über unsere Organe ausgeschieden werden. Dies erfolgt über die Haut, die Nieren, den Darm sowie die Gebärmutter durch die monatlichen Blutungen. Meist gelingt dies jedoch nicht mehr vollständig, da die meisten Menschen schlichtweg eine zu große Menge an Säuren in sich tragen. Dies führt dazu, dass unsere Ausscheidungsorgane überlastet sind und sich die Schlacken in unserem Körper ablagern. Diese Schlacken können erst durch eine Entschlackungskur wieder aus dem Körper befördert werden.
Weitere Folgen der Übersäuerung
Und wie sieht es mit den weiteren Folgen der Übersäuerung aus?
