Georgia O’Keeffe und Kunstwerke - Janet Souter - E-Book

Georgia O’Keeffe und Kunstwerke E-Book

Janet Souter

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Beschreibung

Am Zeitraum zwischen Geburt und Tod der Georgia O’Keeffe (1887-1986) streift die gesamte moderne Geschichte der Vereinigten Staaten vorbei wie ein Hollywood-Film. Aus einer kleinen Stadt stammend, schafft sich Georgia O’Keeffe erst in New York einen Namen; jenes New York, das Mitte des 20. Jahrhunderts Paris als Welthauptstadt der Kunst ablöst. Sie wurde vor allem durch ihre komplexen Naturbeschreibungen wie beispielsweise der Zartheit eines Herbstblattes, den subtilen Nuancen einer Blüte oder der Symmetrie eines Tierschädels bekannt. Heute assoziiert man Georgia O’Keeffe mit kraftvollen Farben und der wilden Schönheit der Wüste Neu Mexikos, wo sie bis zu ihrem Tod im Jahr 1986 gelebt hat. Das vorliegende Ebook zeichnet den Lebensweg der modernen Frau Georgia O’Keeffe sowie ihre Art und Weise, Kunst zu schaffen, nach und betrachtet nicht zuletzt ihr Erbe für die Nachwelt. Es hebt auch die Aspekte der Weiblichkeit und des Schaffens hervor.

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Seitenzahl: 64

Veröffentlichungsjahr: 2023

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Autorin: Janet Souter

Übersetzung: Romy Fischer

Redaktion der deutschen Ausgabe: Klaus H. Carl

Layout:

Baseline Co. Ltd.

61A-63A Vo Van Tan Street

4. Etage

Distrikt 3, Ho Chi Minh City

Vietnam

© Confidential Concepts, worldwide, USA

© Parkstone Press International, New York, USA

Image-Barwww.image-bar.com

©Estate O’Keeffe / Artists Rights Society, New York, USA

Weltweit alle Rechte vorbehalten.

Soweit nicht anders vermerkt, gehört das Copyright der Arbeiten den jeweiligen Fotografen, den betreffenden Künstlern selbst oder ihren Rechtsnachfolgern. Trotz intensiver Nachforschungen war es aber nicht in jedem Fall möglich, die Eigentumsrechte festzustellen. Gegebenenfalls bitten wir um Benachrichtigung.

ISBN: 978-1-78160-861-6

„Mir wurde klar, dass ich mit Farben und Formen Dinge sagen konnte, die ich auf keinerlei andere Weise auszudrücken vermochte – Dinge, für die mir die Worte fehlten.”

Abbildungsverzeichnis

Biografie

A

Abend,1916

Abendstern III, 1917

Abendstern VI, 1917

Abendstern VII, 1917

Abstraktion, 1946

Abstraktion, 1946

Abstraktion I, 1921

Abstraktion IX, 1916

Abstraktion (7/10), 1916

Abstraktion einer weißen Rose II, 1927

Ahorn und Zeder (Rot), 1923

Akt No. IV, 1917

Aktserie VIII, 1917

Aktserie XII, 1917

Apfelfamilie II, 1920

Apfelfamilie III, 1921

Aus der Ebene, 1919

Aus der Ebene II, 1954

Aus naher Ferne, 1938

Avocados in einemKorb No. 2, 1923

B

Baumstumpf in roter Hügellandschaft, 1940

Beckenknochen III, 1944

Beckenknochen mit Mond, 1943

Beckenknochen mit Schatten und Mond, 1943

Beckenknochen vor Cerro Pedernal, 1943

Bei Marie hinter’m Haus No. 4, 1931

Bella Donna (Zwei Stechapfelblüten), 1939

Berge in Rosa und Grün III, 1917

Berg in Blau und Rosa, 1917

Blattmotiv No. 1, 1924

Blau II, 1958

Blau B, 1959

Blaue Linie, 1919

Blaue Linien No. 10, 1916

Blaugrüne Musik, 1919

Blau, Schwarz und Grau, 1960

Blumenabstraktion, 1924

Braun, Orange, Gelb, Lavendelfarben, 1959 / 1960

C

Canna - Rot und Orange, 1922

Canyon mit Krähen, 1917

Cerro Pedernal, Blau und Gelb, 1941

D/E

Drei Frauen, 1918

Dunkle Baumstämme, 1946

Einzelne Lilie mit Rot, 1928

Es war Blau und Grün, 1960

Es war Rot und Rosa, 1959

F

Fensterbank in Rot und Blau, 1918

Feuerkolben - No. 2, 1930

Feuerkolben No. 4, 1930

Feuerkolben-Abstraktion - No. 5.1930

Frau mit Schürze, 1918

Frühling, 1948

G/H

Geralds Baum I oder Zeder mit roten Hügeln, 1937

Grüne Patiotür, 1955

Helle Schwertlilie (Iris), 1924

I

Im Patio VIII, 1950

Indiopuppe mit blauem Kopf, 1935

Ingwerblütenkelch, 1939

K

Kachina, 1945

Kirchturm, 1930

Kliff bei Abiquiú, trockener Wasserfall, 1943

Kuhschädel: Rot, Weiß und Blau, 1931

L

Lake George Fenster, 1929

Lake George mit Raben, 1921

Leiter zum Mond, 1958

Licht fällt auf die Ebene II, 1917

Licht fällt auf die Ebene III, 1917

M

Maultierschädel mit rosafarbenen Poinsettien, 1936

Meine letzte Tür, 1952-1954

Mein Herbst, 1929

Menschen unter einem Dach, 1918

Muschel II, 1928

Musik, Rosa und Blau II, 1919

N

Nacht in der Stadt, 1926

New Yorker Straße mit Mond, 1925

New York, Nacht, 1928-1929

No. 22 – Spezial, 1916

O

Ohne Titel (Ghost Ranch Landschaft), 1940

Ohne Titel (Kreuz), 1929

Ohne Titel (Rotgelbe Felswand), 1940

Only One, 1959

Eine Orchidee, 1941

Orientalische Mohnblumen, 1927

P

Patio mit Wolke, 1956

Pflanzenblätter, 1942

Pflaumen, 1920

R

Radiator Building, Nacht, New York, 1927

Rote Hügel mit Cerro Pedernal, 1936

Rote Mesa, 1917

S

Schwarze Hügel mit Wacholder, 1942

Schwarze Malve, Blauer Ritterspom, 1929

Schwarzer Felsen auf Blau III, 1970

Schwarzer Felsen auf Rot, 1971

Schwarzer Ort Grün, 1949

Schwarzer Ort IV, 1944

Schwarzer, roter und gelber Streifen, 1924

Ein schwarzerVogel über dem schneebedecktenRed Valley, 1946

Schwarze Schwertlilie (Iris) Iii, 1926

Schwarzes KreuZ, 1929

Schwarzviolette PetunieN, 1925

Serie I, No. 4, 1918

Serie I, No. 8, 1919

Das Shelton mit SonnenfleckeN, 1926

SommertagE, 1936

Spezial No. 21, 1916

Spezial No. 32, 1915

StechapfeloderWeiße Blüte No. 1, 1932

Streifen, orange und roT, 1919

T/U

Tote Pappel, 1942

Trauben auf einem weißen Teller mit dunklem Rand, 1920

Über den Wolken IoderHimmel über Wolken I, 1962 / 1963

Über den Wolken IVoderHimmel über Wolken IV, 1965

V

Vom See No. 1, 1924

Vom See No. 3, 1924

Von einem Tag mit Juan IV, 1977

W/Z

Weiße Schwertlilie (Iris), 1926

Weiße Winde mit Schwarz, 1926

Welle, Nacht, 1928

Zwei Calla-Lilien auf Rosa, 1928

Zwei Stechapfelblütenauf grünen Blättern vor blauemHimmel, 1938

Biografie

1887Georgia O’Keeffe wird am 15. November 1887 in Sun Prairie, Wisconsin, als zweites von sieben Kindern der Eheleute Francis Calyxtus O’Keeffe und Ida (Totto) O’Keeffe geboren.

1902Umzug der Familie nach Virginia. Georgia nimmt fünf Jahre lang Kunstunterricht.

1905-1906Kunststudium amArt Institute of Chicago.

1907-1908Studium an derArt Students League of New York.

1908 Auszeichnung derArt Students Leaguemit dem William Merritt Chase-Preis für Stillleben für ihr ÖlgemäldeOhne Titelbzw.Mona Shehab(Toter Hase mit Kupfertopf).

1908-1910 Sie nimmt zeitweise Abschied von der Malerei, um sich einer Karriere als Grafikerin und damit hauptsächlich der Illustration von Werbeanzeigen zu widmen.

1912-1913Sie unterrichtet Kunst in Amarillo (Texas) und an derUniversity of Virginia.

1915Sie unterrichtet Kunst amColumbia Collegein South Carolina. Auf der Suche nach ihrem eigenen Stil beginnt sie zur selben Zeit, abstrakte Kohlezeichnungen anzufertigen.

1916Sie schickt diese Bilder an ihre Freundin Anita Pollitzer, die sie dem angesehenen Fotografen Alfred Stieglitz zeigt. Georgia kehrt nach New York zurück, um amTeachers Collegezu lehren.

1917Ihre allererste Ausstellung eröffnet im April in Alfred Stieglitz’Galerie in New York.

1918Alfred Stieglitz bietet ihr finanzielle Unterstützung an, damit sie für ein Jahr in New York malen kann. Sie widmet sich erstmals ihren Blumen, die noch heute den bekanntesten Teil ihres Werkes ausmachen.

1918-1929Ihr Interesse an der Ölmalerei wächst; sie schafft abstrakte Gemälde, u. a. Landschaften und Stillleben.

1923Von 1923 an scheut Alfred Stieglitz bis an sein Lebensende keine Mühen, um O’Keeffe und ihre Arbeiten bekannt zu machen, und er organisiert jährliche Ausstellungen in derAnderson Gallery(1923-1925), in derIntimate Gallery(1925-1929) sowie in der GalerieAn American Place(1929-1946).

1924Hochzeit von Georgia O’Keeffe und Alfred Stieglitz.

1925Sie ziehen in das New Yorker Shelton Hotel, wo sie insgesamt zwölf Jahre wohnen bleiben. Das Apartment befindet sich im dreißigsten Stock und bietet eine uneingeschränkte Aussicht auf New York, die Georgia mehrfach malerisch festhält.

1927ImBrooklyn Museumwirdihr eine Ausstellung gewidmet.

1928Sie verkauft sechs Gemälde mit Lilien und erhält dafür die Rekordsumme von 25 000 Dollar, die sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit rückt. Nichtsdestotrotz verspürt Georgia O’Keeffe den Drang, erneut zu reisen, um neue Quellen der Inspiration für sich zu entdecken.

1929Sie bricht Richtung Osten, nach Taos in New Mexico, auf. Diese Reise soll ihr Leben verändern; sie entdeckt eine Landschaft voll rauer Schönheit und unendlicher Weite. Sie begibt sich zum Malen in die Berge und in die Wüste der Region und verewigt die historische Franz von Assisi-Missionskirche in Ranchos de Taos. Bis zum Tod von Stieglitz kehrt sie jeden Sommer in „ihr Land”zurück.

1930-1931Sie malt ihre ersten Skelette.

1933Sie wird in New York wegen nervöser Erschöpfung in ein Krankenhaus eingeliefert.

1934Georgia besucht erstmals die Ghost Ranch und weiß sofort, dass sie dort leben möchte.

1943Große Ausstellung ihrer Werke amArt Institute of Chicago.

1945Sie kauft ein verlassenes Farmgrundstück in dem nahe der Ghost Ranch gelegenen Dorf Abiquiú.

1946ImMuseum of Modern Art