Erhalten Sie Zugang zu diesem und mehr als 300000 Büchern ab EUR 5,99 monatlich.
Getreu dem Motto "Es gibt nix Besseres als was Guads!" serviert "Gourmet-Papst" Gerd Käfer die leckersten Schmankerl seiner über 40-jährigen Wiesn-Erfahrung und macht Appetit auf das berühmteste und größte Volksfest der Welt. Klassiker wie das Wiesn-Hendl, Kalbshaxn oder Schwammerlsuppe dürfen dabei nicht fehlen. Aber natürlich bietet Europas bester Tafeldecker mit vegetarischen Kasspatzn, Saurem Lüngerl oder Bayrisch Creme auch Leckereien, die zu einem zünftigen Oktoberfest einfach dazugehören und doch nicht alltäglich sind. Außerdem macht er Heißhunger auf süße Verführungen wie Kaiserschmarrn, Mohnbuchteln oder Apfelkiachl. Dazu gibt es Deko-Tipps, aktuelle Infos und Historisches zum Schmunzeln und Weitererzählen. Wiesn privat, das geht natürlich auch mal ganz intim zu zweit. Wenn Sie's aber richtig krachen lassen wollen - man muss ja nicht gleich auf den Biertischen tanzen -, dann gehen Sie es mit Herzenslust an und verzaubern Sie Ihre Gäste weißblau. Denn das Oktoberfest ist Lebensfreude, Gaudi und Gemütlichkeit - und für Gerd Käfer eine ganz besondere Herzensangelegenheit.
Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:
Seitenzahl: 61
Veröffentlichungsjahr: 2014
Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:
Meine bestenWiesn-Schmankerl
HEEL Verlag GmbHGut Pottscheidt53639 KönigswinterTel.: 02223 9230-0Fax: 02223 9230-13E-Mail: [email protected]
© 2014 HEEL Verlag GmbH
Autoren: Gerd Käfer, Renate Schramm und Julian MergartenLayout: Claudia Renierkens, renierkens kommunikations-design, KölnLektorat: Ulrike Reihn-Hamburger
Fotos: Thomas Schultze, www.thomas-schultze.deMit Ausnahme von:Archiv Gerd Käfer: S. 6, 7, 10, 68, 78;© akg-images: S. 8u, 9; © Angermaier: S. 69; © Berg Bauer: S. 71Illustrationen: © christine krahl – Fotolia.com
Dieses Kochbuch wurde nach bestem Wissen und Gewissen verfasst. Weder der Verlag noch die Autoren tragen die Verantwortung für ungewollte Reaktionen oder Beeinträchtigungen, die aus der Verarbeitung der Zutaten entstehen.
Alle Rechte, auch die des Nachdrucks, der Wiedergabe in jeder Form und der Übersetzung in andere Sprachen, behält sich der Herausgeber vor. Es ist ohne schriftliche Genehmigung des Verlags nicht erlaubt, das Buch und Teile daraus auf fotomechanischem Weg zu vervielfältigen oder unter Verwendung elektronischer bzw. mechanischer Systeme zu speichern, systematisch auszuwerten oder zu verbreiten.
– Alle Rechte vorbehalten –
ISBN 978-3-86852-958-6eISBN 978-3-95843-017-4
„Für mich könnt‘ jeden Tag Wiesn sein“ – Vorwort von Gerd Käfer
Wiesn historisch
So hat’s angefangen
Die ältesten Fahrgeschäfte
Oans, zwoa, gsuffa – Bierseligkeiten
Das Oktoberfestbier und die sechs Münchner Brauereien
Öffnungszeiten
So schmeckt die Wiesn – Die Rezepte
Vorspeisen
Bayrisch Tatar
Brotzeitbrettl
Blutwurstgröstl
Nürnberger mit Kraut
Wurstsalat
Suppen
Erdäpfelsuppe mit Regensburgern
Aufgeschmolzene Brotsuppe
Pfannkuchensuppe
Schwammerlsuppe
Bayrische Fischsuppe
Hauptgerichte
Wiesn-Hendl mit Kartoffelsalat
Ente vom Grill
Kalbshaxe mit Semmelknödeln und Bayrisch Kraut
Saures Lüngerl
Weißwurst
Rescher Schweinebauch
Saibling in Pergamentpapier
Hauptgerichte Vegetarisch
Kartoffelgemüse mit Kräuterseitlingen
Bayrische Kasspatzn
Desserts
Himbeer- und Heidelbeernocken
Bayrisch Creme mit Beeren und Sabayon
Vanilleeis
Apfelkiachl
Kaiserschmarrn mit Zwetschgen-Röster
Schokoladenpudding
Mohnbuchteln
Grundrezepte
Rinderconsommé
Entenjus
Kartoffelknödel
Gerd Käfers Tipps für Ihre Wiesn daheim
Gerd Käfers Wiesn-ABC
Wiesn-Blitzkurs auf Bayrisch
Die Autoren
Schlusswort
mit diesem Buch möchte ich Ihnen Appetit auf die Wiesn machen. Auf das berühmteste und größte Bierfest der Welt. Aber eigentlich ist dieses Fest noch sehr viel mehr. Es ist Lebensfreude pur, Gaudi und Gemütlichkeit – und für mich eine Herzensangelegenheit. Da werden Leib und Seele gestreichelt. Wenn ich unterm Jahr ans Oktoberfest denke, sehe ich sofort fesche Dirndl vor mir, umweht mich eine verlockende Duftwolke aus gegrillten Haxn, Hendln und Enten, Steckerlfisch und Bratwürstln, gebrannten Mandln und würzigen Lebkuchenherzerln … Mmmmh! Schon kribbelt es in meinen Händen, möchte ich auf der Stelle ein resches Hendl mit den Fingern zerteilen. Und mein trockener Hals lechzt nach einer Wiesn-Maß.
Vom Gefühl her könnt für mich jeden Tag Wiesn sein. Aber Kopf und Körper wissen: Das haut nicht hin. Das packen die Besucher nicht und noch weniger die Wirte und das Personal, die ja alle von früh bis spät abends im Einsatz sind. Gut zwei Wochen sind genug für diesen wunderbaren Wahnsinn.
Was ist das Besondere an der Wiesn? Das werde ich immer wieder gefragt. Meine Antwort: Das Oktoberfest ist für uns Bayern der Himmel. Seit ich 1959 den ersten deutschen Party-Service gegründet habe, habe ich rund 300 000 Feste veranstaltet und inszeniert. Aber diese überschäumende Stimmung, die gibt es wirklich nur auf der Wiesn.
Klar, dass da auch die Gefühle und Hormone überschwappen. Die Wiesn ist die Kontaktbörse schlechthin. Aufregender, aufreizender und amouröser als jedes Kontakt-Portal im Internet. Nirgends kann man so leicht und beschwingt anbandeln wie hier. Da wird geschunkelt, geprostet, gelacht und geflirtet, dass sich die Wiesn-Balken biegen. Ich kenne viele Singles, die allein in ein Zelt kommen und zu zweit wieder raus gehen. Und wenn nach der einen oder anderen Maß der Blick auch manchmal a bisserl getrübt ist – egal. Jeder hört doch gern, dass er der Allerschönste ist.
Aber es geht ja nicht nur um Bussi hier, Busserl dort.
In meinen 24 Jahren als Wirt der „Käfer Schänke“ (von 1971 bis 1995, seitdem ist mein Sohn Michael der Käfer-Wiesn-Schänke-Chef) habe ich immer wieder erlebt, wie aus Fremden Freunde werden und sich diese Freundschaften von Wiesn zu Wiesn festigen. Oder wie aus einem Gs(ch)pusi, auf hochdeutsch Flirt, die Liebe fürs Leben wird – und ich den Trauzeugen geben durfte. Kein Wunder, dass immer wieder versucht wird, unsere Münchner Wiesn zu kopieren. Ob in Amerika, China, Indien, Kanada, Namibia, der Schweiz und sonst wo.
Aber keiner kommt ans Original heran. Unser Oktoberfest ist auch 2014 – im aktuellen 181. Jahr – einmalig. Ein irdisches Paradies für alle und jeden. Wildfremde sind nach der der ersten Maß vertraut, als würden sie sich seit Ewigkeiten kennen.
Egal, liebe Leserin und lieber Leser, ob Sie sich mein Buch zu Wiesn-Zeiten in München gekauft haben – als Mitbringsel für sich und andere –, in Ihrer heimischen Buchhandlung oder online. Oktoberfest-Stimmung hat immer Saison. Nicht nur im Herbst. Die Wiesn ist d a s Fest aller Volksfeste – und das können Sie auch bei sich daheim feiern. Julian Mergarten, der Sous-Chef in Käfers Wiesn-Schänke, und ich helfen Ihnen sehr gern dabei.
Er ist 32, ich bin – laut Pass – 1932 geboren. Generationenkonflikt? Kenne ich nicht! Mir macht es eine große Freude, mit jungen Menschen zusammenzuarbeiten, meine Erfahrungen weiterzugeben, ihnen etwas beizubringen, sie zu fördern und gleichzeitig von ihnen angeregt zu werden.
Die Zusammenarbeit mit Julian Mergarten für dieses Buch hat uns beide inspiriert. Die klassischen Rezepte bekommen etwas Moderne und Frische, werden neu interpretiert. Dieser Austausch zwischen Jung und Alt hat mir wieder einmal gezeigt: Das Miteinander der Generationen belebt jede Gesellschaft – und jede Küche.
ganz oben: Gerd Käfer hebt Michael Käfer in die Luft.
ganz oben Mitte: Gerd Käfer steht neben seiner Mutter Elsa Käfer im eigenen Geschäft.
ganz oben rechts: Gerd Käfer steht vor dem Geschäft der Eltern in der Schumannstraße.
oben Mitte: Gerd Käfer reitet auf einem Haflinger in Käfers Wiesn-Schänke.
oben: Gerd Käfer und Julian Mergarten in der Küche von Gerd Käfers Event-Turm in Kitzbühel.
rechts: Gerd Käfer vor Käfers Wiesn-Schänke.
Und jetzt bringen wir die Wiesn zu Ihnen nach Hause, liebe Leserin, lieber Leser. Und wir hoffen, dass wir Ihnen mit unseren Rezepten so richtig Appetit machen.
Zum Oktoberfest gehört natürlich der Klassiker – das Wiesnhendl, das einfach das beste Brathendl der Welt ist. Auch die bayerische Ente, Kalbshaxn, Kaiserschmarrn oder Mohnbuchteln sind alle Jahre wieder ein Renner. Aber natürlich bieten wir Ihnen auch andere Schmankerl, die dazu gehören und doch nicht alltäglich sind. Und mit denen Sie dahoam für Wiesn-Genuss ohne Ende sorgen.
Dazu gibt es Deko-Tipps, aktuelle Infos und Historisches zum Weitererzählen. Wiesn privat, das geht natürlich auch mal ganz intim zu zweit. Aber, wenn Sie’s richtig krachen lassen wollen – man muss ja nicht gleich auf dem Tisch tanzen, sondern kann auf dem Boden bleiben – laden Sie sich mehr Gäste ein.
Oans, zwoa, gsuffa: Viele schöne Stunden mit meinem kulinarischen Wiesn-Vermächtnis – und ein Prosit auf Ihre Gemütlichkeit!
Als am 12. Oktober 1810 der bayerische Kronprinz Ludwig, der spätere König Ludwig I., und die Prinzessin Therese von Sachsen-Hilburghausen heirateten, stand München Kopf. Höhepunkt der fünftägigen Feiern war ein großes Pferderennen vor den Toren der Stadt. Zu Ehren der Braut wurde die Festwiese „Theresienwiese“ getauft. Weil das Rennen so ein Riesenerfolg war, fand es im Jahr darauf wieder statt (mit Unterbrechungen bis 1938). Und schon waren die „Oktober-Feste“ geboren. Zu Bier und Schmankerl kam 1818 das erste Karussell dazu und 1881 die erste Hendlbraterei. Wegen des besseren Wetters, dem sogenannten Altweibersommer, beginnt das Oktoberfest seit 1872 schon im September.
Achterbahn von 1897 aus Gerd Käfers Sammlung.
Das Pferderennen auf dem Münchner Oktoberfest 1823. Gemälde von Heinrich Adam.
Einer der hellsten Köpfe der Welt hat auch die Wiesn zum Leuchten gebracht: Albert Einstein, der Physiker und Entdecker der Relativitätstheorie, hat 1896 im Schottenhamel-Zelt die Glühbirnen in die Fassungen geschraubt. Der damals 17-Jährige jobbte in der Münchner Elektrofirma seines Onkels und beendete mit ihm die Ära der Petroleum-Funzeln in den Zelten.
Der „Bayerische Herkules“, bürgerlich Hans Steyrer, Gastwirt aus Giesing, konnte mit dem Mittelfinger einen 508 Pfunde schweren Stein heben. Auch sonst war er ein Pfundskerl und der eigentliche Initiator des Wiesn-Einzugs der Wirte. 1879 pachtete er eine Festbude und zog samt Kapelle, Personal und Inventar auf acht geschmückten Wagen in Richtung Theresienwiese. Die Polizei stoppte ihn wegen „Störung der öffentlichen Ordnung und Sicherheit“ und verdonnerte ihn zu einer Geldstrafe. Doch er ließ nicht locker und seit 1887 beginnt die Wiesn mit dem Einzug der Wirte. Übrigens hat der „Bayerische Herkules“ noch eine Neuheit eingeführt: die silberbeschlagenen Prunkgeschirre der Brauereigespanne.
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!
