Gesichts-Öle - Wibke-Martina Schultz - E-Book

Gesichts-Öle E-Book

Wibke-Martina Schultz

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Beschreibung

Lassen Sie Ihren Teint frisch erblühen – jeden Tag! Der morgendliche Blick in den Spiegel kann manchmal Unerwünschtes offenbaren: Augenringe, Rötungen, Pickel ­oder eine fahle Gesichtshaut. Doch wenn Sie wissen, was diese Schönheitsfehlerchen Ihnen sagen wollen, können Sie gezielt etwas für Ihre Gesundheit und Ihr Wohlbefinden tun! Die Heilpraktikerin und Gesichtleserin Wibke-Martina Schultz erklärt anschaulich, welche Gesichtszonen mit welchen Organen und emotionalen Themen korrespondieren. Und Wellnessexpertin Karin Opitz-Kreher gibt Ihnen hilfreiche Tipps zu geeigneten ätherischen Ölen und weiteren natürlichen Anwendungen, mit denen Sie die Ungleichgewichte wieder harmonisieren können. Damit Ihnen in Zukunft jeden Morgen ein strahlendes, vitales und entspanntes Gesicht aus dem Spiegel entgegenblickt!

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Seitenzahl: 94

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Die Ratschläge in diesem Buch sind sorgfältig erwogen und geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat, sondern dienen der Begleitung und der Anregung der Selbstheilungskräfte. Alle Angaben in diesem Buch erfolgen daher ohne Gewährleistung oder Garantie seitens der Autorinnen oder des Verlages. Eine Haftung der Autorinnen bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist ausgeschlossen.

Dieses Buch enthält Verweise zu Webseiten, auf deren Inhalte der Verlag keinen Einfluss hat. Für diese Inhalte wird seitens des Verlages keine Gewähr übernommen. Für die Inhalte der verlinkten Seiten ist stets der jeweilige Anbieter oder Betreiber der Seiten verantwortlich.

ISBN 978-3-8434-6428-4

Wibke-Martina Schultz & Karin Opitz-Kreher:

Gesichts-Öle

Körperliche und emotionale Belastungen erkennen und mit ätherischen Ölen ausgleichen

© 2019 Schirner Verlag, Darmstadt

Umschlag: Anke Müller, Schirner, & Ewa Ledergerber, www.k-und-d.de, unter Verwendung von # 182472887 (© Olga Miltsova), # 610393580 (© Angara_sib), # 212713636 (© Ensuper), # 1032867736 (© lisima) und # 188233268 (© chocoma87), www.shutterstock.com

Print-Layout: Ewa Ledergerber, www.k-und-d.de

Lektorat: Bastian Rittinghaus, Schirner

E-Book-Layout: Rudolf Scholz, Schirner

Gesetzt aus der Arimo (© Ascenderfonts.com)

unter der Apache-Lizenz 2.0: www.apache.org/licenses/LICENSE-2.0

E-Book-Erstellung: Datagrafix GSP GmbH, Berlin

www.schirner.com

1. E-Book-Auflage 2020

Über die Autorinnen

Wibke-Martina Schultz beschäftigte sich bereits im Kindesalter mit Lichtwesen, Mythen, Reisen und Legenden. Seit früher Kindheit bereiste sie die Welt und lebte einige Zeit in den USA und in England. Ihr Interesse galt Fauna und Flora und, zusammen mit ihrer Zwillingsschwester Anne-Mareike Schultz, dem schamanischem Wissen und den unsichtbaren Welten. Nach Beendigung des ersten Staatsexamens der Pharmazie entdeckte sie die Naturheilkunde für sich, absolvierte eine Ausbildung zur Heilpraktikerin und eröffnete gemeinsam mit ihrer Zwillingsschwester eine Gemeinschaftspraxis in Schleswig-Holstein. Ihre Schwerpunkte sind die TCM, Bioresonanz, Kinesiologie, Gesichtlesen und Coaching. Zudem ist sie erfolgreiche Seminarleiterin und unterrichtet seit ihrem 28. Lebensjahr an Heilpraktikerschulen.

Sie liebt es, Menschen auf deren Weg zu begleiten und zu unterstützen, ihr Ziel mühelos und glückwärts zu erreichen. Zudem leitet sie Seminarreisen zu verschiedenen Kraftorten unseres schönen Planeten, unter anderem in Südengland und Hawaii.

Weitere Informationen zur Autorin finden sie auf ihrer Website sowie auf Facebook und Instagram.

www.naturheipraxis-schultz.de

Facebook.com/NaturheilpraxisSchultz

Instagram.com/wibkemartina

Karin Opitz-Kreher ist ausgebildet in Aura Soma, Aura Soma Bodywork und Fußreflexzonenharmonisierung sowie selbstständig tätig in eigener Wellnesspraxis zur Stressreduktion und Harmonisierung. Seit 2013 nutzt sie auch das traditionelle Wissen um die ätherischen Öle und gibt Workshops dazu.

Weitere Informationen zur Autorin finden sie auf ihrer Website sowie auf Facebook.

www.lebeenergetisch.de

Facebook.com/Karin.OpitzKreher

Inhalt

Über die Autorinnen

»Spieglein, Spieglein an der Wand …«

Warum »Gesichts-Öle«?

Was man im Gesicht lesen kann

Ätherische Öle für die Balance von Körper, Geist und Seele

Stoffwechselstörungen im Gesicht erkennen

Die Regionen des Gesichts und ihre Zeichen

•   Augenbrauen

•   Xanthelasmen

•   Oberlider

•   Schlupflider

•   Augen

•   Unterlider

•   Mund

•   Gesichtshaut

•   Nonnenbäckchen

•   Haare

•   Nasenflügel

Ein neuer Blick in den Spiegel

Danksagung

Anhang

•   Literaturhinweise

•   Reflexzonentafeln

•   Bildnachweis

Einstimmung

»Spieglein, Spiegleinan der Wand …«

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Der Wecker klingelt, Sie recken und strecken sich, stehen auf und gehen ins Badezimmer. Beim Blick in den Spiegel denken Sie sich: »Nanu, wie sehe ich denn heute aus?«

Vielleicht leuchtet Ihnen wieder an derselben Stelle ein Pickel entgegen, sind bestimmte Gesichtszonen besonders gerötet, Ihre Lippen spröde oder die Tränensäcke geschwollen.

So ging es mir, Karin, jedenfalls: Immer wieder fiel mir der Bereich zwischen Kinn und Lippen ins Auge. Er leuchtete regelrecht rot, und ich hatte das Gefühl, dort würde etwas vor sich hinbrüten. Von den Reflexzonen an Füßen und Händen haben die meisten schon einmal gehört, doch wir haben solche Referenzbereiche auch im Gesicht. Ich fand heraus, dass der Bereich, der sich bei mir verändert hatte, mit dem Unterleib zusammenhängt. Also nahm ich all meinen Mut zusammen und ging zur Frauenärztin.

Sie stellte etwas fest, was zuvor noch nicht bemerkt worden war. Vor 14 Jahren hatte ich einen Kaiserschnitt gehabt, und zum Vernähen der Wunde waren »selbstauflösende« Fäden verwendet worden. Bei anderen mögen sich diese Fäden vielleicht auflösen, bei mir taten sie es nicht. Über Monate hinweg war die Wunde immer wieder aufgebrochen, bis es den Faden eines Tages hinausschob. Nun hatte sich unter der Narbe Wasser gebildet, da anscheinend in den tiefen Schichten immer noch etwas vom Faden steckte. Und dieses Geschehen im Unterleib zeigte sich in der Gesichtszone an meinem Kinn. Das war ein Aha-Moment, der mich darin bestärkte, meinen Beobachtungen zu trauen und ihnen nachzugehen.

Ich habe die Narbe dann täglich mit einer Mischung von verschiedenen ätherischen Ölen bearbeitet, und sowohl das Narbengewebe als auch die Stelle am Kinn veränderten sich. Bei der Kontrolle bestätigte mir die Ärztin, dass die Narbe viel geordneter aussieht und ein operativer Eingriff sich erübrigt hat.

Unser Gesicht spricht Bände. Wir können Stress, Freude oder Angst, aber auch körperliche Schwächen in ihm ablesen und mit den nötigen Kenntnissen wieder in die Balance kommen. Wir alle sind mehr oder weniger sensibel für Zeichen im Gesicht, denn wenn wir jemandem begegnen, haben wir sofort einen Eindruck davon, ob er freundlich oder aggressiv, angeschlagen oder vital, erschöpft oder voller Energie ist. Wir können auch aus dem Gesicht auf den Lebenswandel schließen, ob jemand raucht, Alkohol trinkt, viel Fast-Food isst. Und genauso können wir beim täglichen Blick in den Spiegel erkennen, was uns unser Körper zeigen will.

Wir, Wibke-Martina und Karin, möchten Sie mit diesem Buch noch viel aufmerksamer für die Zeichen in Ihrem Gesicht machen, sodass Sie frühzeitig erkennen, ob irgendwo ein Ungleichgewicht besteht und Darm, Leber, Nieren, Herz oder Lunge Unterstützung brauchen. Mit den zahlreichen Hinweisen zur Behandlung mit ätherischen Ölen und auch anderen Maßnahmen können Sie sich schnell wieder in die Balance bringen. Wir wünschen Ihnen, dass Ihr Spiegel auf die Frage »Wer ist die Schönste/der Schönste im ganzen Land?« in Zukunft jeden Morgen antwortet: »Wer am schönsten ist, kann ich dir nicht sagen, doch ich blicke in ein Gesicht, das anmutig, strahlend, anziehend und harmonisch ist, das Vitalität und gleichzeitig Gelassenheit ausstrahlt. Ein Gesicht, das seine weiblichen und männlichen Anteile ausbalanciert hat.«

In manchen Fällen, gerade, wenn Bereiche länger auffällig sind, ist es sinnvoll, sich therapeutischen Rat zu suchen. Die Tipps in diesem Buch dienen der kurzfristigen Linderung und begleitenden Unterstützung.

Nun begeben wir uns gemeinsam auf eine spannende Entdeckungsreise in Ihr Gesicht und zu den Themen, die sich darin verbergen.

Ihre Wibke-Martina Schultz und Karin Opitz-Kreher

Warum »Gesichts-Öle«?

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Wie ich, Karin, zu den ätherischen Ölen gekommen bin

Ich hatte, wie viele andere auch, ätherische Öle immer gern in einer Duftlampe genutzt. Im Jahr 2013 wurden mir dann ätherische Öle von einem bestimmten Hersteller gezeigt, der sie in einer besonders hohen Qualität erzeugt, sodass alle Wirkbestandteile der Pflanzen im Öl enthalten sind. Zunächst dachte ich: »Ist doch alles nur Marketing, da wird auch nur alter Wein in neuen Schläuchen verkauft.« Ich roch eher aus Höflichkeit an dem Fläschchen. Was ich dann erlebte, überraschte mich völlig: Das ätherische Zitronenöl ließ vor meinem geistigen Auge frisch geriebene Zitronenschale und italienische Landschaften auftauchen. Ich hatte ein anderes Zitronenöl zu Hause und verglich die Düfte. Mein altes Zitronenöl kam mir jetzt blass und fad vor. Auch das Pfefferminzöl dieses Herstellers hat richtig durchgeputzt, ich konnte viel freier und tiefer durchatmen. Im Nacken, wo ich mir einen Tropfen davon aufgetragen hatte, spürte ich noch zwei Stunden später die Frische. Über die Jahre haben die ätherischen Öle in dieser besonderen Qualität immer mehr Einzug in meinen Alltag gehalten und fanden ihren Einsatz in allen Lebensbereichen: bei meinem Mann und mir, bei unseren Kindern, bei unseren Tieren und auch bei unseren Pflanzen. Nachdem ich viele positive Erfahrungen gesammelt hatte, bot sich mir die Chance, mein erstes Büchlein über die ätherischen Öle zu schreiben. So vielfältig die Einsatzmöglichkeiten sind, so unterschiedlich sind auch die Themen, zu denen ich, zum Teil mit Co- oder Gastautoren, Bücher über ätherische Öle geschrieben habe.

Diese ätherischen Öle, die so viel in meinem Leben und auch in dem von vielen anderen Anwendern bewegt haben, sind einfach anders. Das möchte ich kurz erklären. Der wesentliche Unterschied ist, dass diese Essenzen alle Wirkbestandteile der Pflanze enthalten. Das ist nicht die Norm, weil es einen großen Aufwand bei Anbau und Pflege, Ernte und Destillation bedeutet. Es braucht mehr Zeit und Energie, und das drückt sich natürlich auch in einem höheren Preis aus. In Zeiten, in denen Geiz als »geil« gilt, müssen wir wieder lernen, was Qualität ausmacht. Ätherische Öle werden schon seit ca. 6000 Jahren angewendet. Sie waren immer kostbar. In alten Zeiten hatten nur die höhergestellten Personenkreise Zugang zu den Essenzen. Durch die technischen Möglichkeiten können die Öle heute bedingt auch künstlich nachgeahmt werden. Doch wenn der Mensch versucht, sich über die Natur hinwegzusetzen und sie nachzubauen, scheitert er – denn es sind genau diese synthetischen Öle, die beim Anwender Kopfschmerzen oder Übelkeit verursachen. Viele wollen dann nichts von ätherischen Ölen wissen, weil sie schlechte Erfahrungen damit gemacht haben. Das ist schade, denn echte ätherische Öle sind etwas ganz anderes.

Ich kann bislang auf 14 Besuche von europäischen und internationalen Farmen zurückblicken, wo Pflanzen für die Ölgewinnung angebaut werden. Dabei habe ich einen Einblick darin gewonnen, wie lange manche Pflanzen wachsen müssen, bis sie geerntet werden können, wie mühsam der Anbau sein kann und wie viel Rohmaterial es von den verschiedenen Pflanzen braucht. Das ist ganz unterschiedlich. Zitrusöle sind beispielsweise recht einfach in der Gewinnung, weil der Schalenabrieb ausgepresst wird. Für die Gewinnung von Rosenöl braucht es pro Liter ca. 3500 kg Rosenblüten. Im Mai 2019 habe ich die Rosenernte in Bulgarien und auch die Destillation erlebt. Rosenöl muss zweimal destilliert werden, im ersten Durchgang entsteht Rosenwasser, im zweiten dann das wertvolle Öl. Nach der Destillation werden die ätherischen Öle im Labor untersucht, und nur, wenn keine Schadstoffe oder Pilzbelastungen gefunden werden, dafür jedoch die gewünschten Wirkbestandteile, kommt das Produkt in den Verkauf.1

Die ätherischen Öle, die Wibke-Martina und ich verwenden, sind entweder kaltgepresste Öle aus der Schale, z. B. die Zitrusöle, oder Wasserdampfdestillate aus:

•Wurzeln, z. B. bei Vetiver

•Rinden, z. B. bei Zimtrinde

•Hölzern, z. B. bei Zedernholz

•Blüten, z. B. bei Rosen

•Harzen, z. B. bei Weihrauch

•Samen, z. B. bei Sellerie

•Blättern, z. B. bei Pfefferminze

Beim Destillieren wird mit niedrigem Druck und geringer Temperatur gearbeitet. Für jede Pflanze haben die Hersteller in aufwendigen Versuchsreihen herausgefunden, unter welchen Bedingungen sich alle Wirkbestandteile aus der Pflanze lösen. Bei der Herstellung von ätherischem Zypressenöl heißt das beispielsweise, dass das Holz 24 Stunden lang bei richtigem Druck und richtiger Temperatur destilliert werden muss, damit sich alle 280 Wirkbestandteile lösen. Würde man es nur 20 Stunden lang destillieren, fehlten 260 Wirkbestandteile der Zypresse im ätherischen Öl. Unserer Meinung nach wäre das eine Verschwendung von Rohstoffen, doch tatsächlich wird das Zypressenholz für die meisten ätherischen Öle anderer Hersteller bloß 4 Stunden lang destilliert. Auch solche ätherische Öle dürfen sich »100 % rein« nennen. Immer wieder bekomme ich jedoch die Rückmeldung, dass der Unterschied wirklich gewaltig ist und sich viele nicht vorstellen konnten, dass ätherische Öle so wirksam sind.