Gespräche mit meinem Schutzengel - Peter Kummer - E-Book

Gespräche mit meinem Schutzengel E-Book

Peter Kummer

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Beschreibung

Wie sehen Engel aus und wie helfen sie uns im täglichen Leben? Wie sieht es in der feinstofflichen Welt aus? Warum gibt es so viele Konflikte auf der Welt? Wie lernen wir, unsere Intuition zu nutzen? Peter Kummer erfährt in tiefgreifenden Gesprächen mit seinem Schutzengel den Sinn unseres Lebens und was hinter dem eigenen Dasein steckt. Wir erhalten viele praktische Tipps für die verschiedensten Herausforderungen in unserem Leben. Dieses Buch zeigt, wie auch wir uns vertrauensvoll an unseren Schutzengel wenden können und wie er uns in allen Belangen Klarheit verschaffen wird. »Dieses Buch hat mir eine neue Sichtweise auf die Dinge zwischen Himmel und Erde gegeben und auf das, was im Leben wirklich wichtig ist. Absolut empfehlenswert!« – Leserstimme

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Seitenzahl: 228

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Peter Kummer

GESPRÄCHEmit meinem

Schutzengel

Alle Rechte vorbehalten.

Außer zum Zwecke kurzer Zitate für Buchrezensionen darf kein Teil dieses Buches ohne schriftliche Genehmigung durch den Verlag nachproduziert, als Daten gespeichert oder in irgendeiner Form oder durch irgendein anderes Medium verwendet bzw. in einer anderen Form der Bindung oder mit einem anderen Titelblatt als dem der Erstveröffentlichung in Umlauf gebracht werden. Auch Wiederverkäufern darf es nicht zu anderen Bedingungen als diesen weitergegeben werden.

Copyright © 2004 Verlag »Die Silberschnur« GmbH; 1.–2. Auflage erschienen unter dem Titel »Die Schutzengel AG. Partner ohne Risiko«, mit der ISBN 978-3-89845-083-6.

ISBN: 978-3-96933-026-5

eISBN: 978-3-96933-946-6

1. überarbeitete Neuauflage 2022

Umschlaggestaltung & Satz: XPresentation, Güllesheim; unter Verwendung verschiedener Motive von © rudall30; © AnnaTamila und © keren-seg, www.shutterstock.com

Verlag »Die Silberschnur« GmbH · Steinstraße 1 · D-56593 Güllesheim

www.silberschnur.de · E-Mail: [email protected]

Die Wahrheit triumphiert nie –aber ihre Gegner sterben langsam aus.

Es gibt keine Sicherheit,aber unheimlich viel Angst,sie zu verlieren.

Dank

Mein besonderer Dank gilt sowohl Silva Pantini als auch ihrem Lebensgefährten Gerhard Kleiner, auf deren Unterstützung und freundschaftliche Betreuung ich bei der Entstehung dieses Buches gar nicht hätte verzichten können. Ich bedanke mich auch ganz besonders bei Eveline Harder, einer sehr lieben Freundin aus der Schweiz, die mir genau zu dem Zeitpunkt ein Gedicht von Hermann Hesse zumailte, als ich es am allernötigsten brauchte, um dem vorliegenden Buch einen, wie ich finde, optimalen Abschluss geben zu können. Last but not least gilt mein Dank aber auch Corinna Freiberg, die mir überhaupt erst den Kontakt zu Silva Pantini vermittelte und somit unfreiwillig und indirekt zur Geburtshelferin dieses Buches wurde.

Inhalt

Vorwort: Werkstattbericht

1.Kapitel: Zacharias stellt sich vor

Die Begrüßung – So fing alles an – Mir blieb fast die Spucke weg – Nun ging es los – Gott sei Dank wusste ich nun, wo ich war – Endlich wurde ich erlöst

2.Kapitel: So ging es weiter

Nun ließ ich nicht mehr locker – Es ist allein unser freier Wille – Keine Zirkusvorstellungen, bitte – Erfahrungen sind für alle da – Noch nie war ich so verwirrt wie an diesem Tag – Der zweite Dialog mit Zacharias – Interview mit Zacharias

3.Kapitel: Begrüßung

Was ist ein Engel? – Jedes Individuum im Universum hat seinen festen Lebensplan – Wir Engel können die Lebenspläne jederzeit einsehen – Ein Indianer spricht zuvor mit dem Tier, das er erlegen will – Alles fällt auf uns selbst zurück – Eigenverantwortung ist sehr wichtig – Angst vor Veränderungen – Der Engel, die Stimme unseres Gewissens – Alles nicht so leicht zu verstehen

4.Kapitel: Warum haben wir Menschen eigentlich ein so »verklärtes« Engelbild?

Die Erde wird immer ein Prüfungsplanet sein – Engel dürfen nicht eingreifen – Wann exakt beginnt die Arbeit des Schutzengels? – Warum gibt es Fehl- und Totgeburten? – Wie kommt eine Seele zu einer Inkarnation?

5.Kapitel: Es gibt Milliarden von Ebenen

Gefallene Soldaten reinkarnieren in der Regel schon bald wieder – Der Lebensplan ist mit dem Schicksalsplan des Planeten verbunden – Die Erdenzeit ist von Anfang an festgelegt – Was geschieht bei einem Selbstmord mit der Seele? – Wer bestimmt, wer wann wo inkarniert? – Homosexualität

6.Kapitel: Auch wir haben Körper und Landschaften bei uns in unserer Welt

Wie seht ihr Engel eigentlich aus? – Sprechen Engel auch miteinander? – Kann man euch Engel eigentlich auch sehen? – Reinkarnation ist Realität – Die Bibel wurde schon immer verfälscht – Deine letzte Inkarnation war in Rom – Was er uns nicht sagen darf – Das Todesdatum steht fest – Dieses Flugzeug musste abstürzen

7.Kapitel: Es gibt durchaus auch störrische Seelen

Ich lebe mit dir in deiner Wohnung – Engel machen niemals Urlaub – Der Engel als Bindeglied zwischen den Welten – Beim Sex haben Engel nichts zu suchen – Wie »entstehen« Seelen eigentlich? – Aus alt wird wieder jung – Der Verstorbene ist bei seiner eigenen Beerdigung dabei – Aids und Afrika – Jede Seuche hat ihren Stellenwert

8.Kapitel: Geburt durch Kaiserschnitt

Was ist der Sinn von »Weckrufen«? – Wenn minderjährige Mädchen Mutter werden – Schwangerschaftsabbruch – Hilf dir selbst, so hilft dir Gott – Die innere Stimme ausbilden lernen – Licht und Schattenzeiten – Wie das positive Denken oft missbraucht wird – Gier ist etwas Zerstörerisches

9.Kapitel: Können Krankheiten vererbt werden?

Leben Menschen, deren Vorfahren sehr alt wurden, ebenfalls sehr lange? – … bis dass der Tod uns scheidet! – Zölibat und Selbstbefriedigung – Was sagst du zum Thema Organverpflanzungen? – Klonen, soll der Mensch sich da nicht besser heraushalten? – Manche haben mehrere Schutzengel – Sind wir Menschen zuerst ein Stein … – Die Atomkraft und ihre Gefahren – Was ist unsere Aufgabe in eurer Welt? – Wie lernt man, die Intuition zu nutzen?

10. Kapitel: Was ist eigentlich ein Erzengel?

Mal so, mal so, warum? – Wie wird eine Seele zum Mörder? – Eine Seele kann noch 30 Jahre auf der Erde bleiben, wenn sie dies will! – Zweigeschlechtlichkeit

11. Kapitel: Heile deinen Körper

Zeitenwende, Lebenspläne und Erdenschicksal – Von der Spaß- zur Angstgesellschaft – Dunkle Mächte, können sie uns etwas anhaben? – Was ist eigentlich deine Arbeit zu Hause in eurer Welt? – Müssen wir Angst vor einem Weltuntergang haben? – Schuld und Sühne – Kinderlosigkeit und Adoption – Was genau ist eigentlich Karma?

Nachwort

Über den Autor

Vorwort:Werkstattbericht

Liebe Leserinnen und Leser,

viele von Ihnen kennen mich bereits schon länger als Autor von Lebenshilfebüchern bzw. auch als Erfolgstrainer und Seminarleiter. Deshalb wird sich der oder die eine oder andere von Ihnen bestimmt etwas verwundert fragen, warum ich jetzt mit einem Thema komme, welches einen völlig anderen Ursprung hat, als das, was Sie bisher von mir gewohnt waren. Warum, so denken Sie sich vielleicht, begibt sich Peter Kummer, der doch bisher stets sachliche, korrekte, rationale und für jeden nachvollziehbare Selbsthilfeliteratur verfasste, nun plötzlich in einen Bereich, welchen man ohne Weiteres als tief esoterisch, ja vielleicht sogar schon als etwas »abgehoben« bezeichnen könnte.

Nun, ich versichere Ihnen, dass all das, was Sie in diesem Buch lesen werden, für mich im Laufe der Jahre und meiner persönlichen Entwicklung lebendige Realität geworden ist, eben weil ich es exakt so erlebt habe, wie Sie dies auf den nun folgenden Seiten lesen werden. Wenn ich Ihnen im Folgenden also von meinen Gesprächen mit meinem ganz persönlichen Schutzengel berichte, so ist dies mit der Zeit meine ganz individuelle Art und Weise geworden, mit meiner inneren Stimme, meinem Unterbewusstsein bzw. meiner Seele zu kommunizieren.

Zugegeben, es war ein langer und auch nicht immer einfacher Weg, auf den ich mich da einließ. Aber aus meiner heutigen Sicht eben auch mein ureigener Weg, sprich Lebensplan, der mich schließlich zu mir selbst und somit zwangsläufig auch zu Gott führte. Ein Weg aber auch, der so lange noch nicht zu Ende sein wird, wie meine Seele Gast in diesem meinem heutigen Körper aus Fleisch und Blut sein wird. Doch nur, weil ich genau diesen Weg mit den vielfältigsten Höhen, aber auch Tiefen immer ganz konsequent weiterging, konnte ich mit der Zeit einen immer inniger werdenden Kontakt mit meinem ganz persönlichen Schutzwesen, Zacharias, knüpfen, der Anfang 2004 plötzlich beschloss, aus seiner Immunität herauszutreten und sich mir vorzustellen. Zacharias eröffnete mir, dass alles, was ich in diesem Leben getan habe bzw. noch tun werde, bereits vor meiner Geburt auf Seelenebene geplant war und ich nun von ihm genau darüber mehr und ausführlicher unterrichtet werden könnte, wenn, ja, wenn ich dies wollte. Als ich ihn etwas flapsig fragte, warum er denn so »geschraubt« daher redete, antwortete er mir: »Lieber Peter, alles in diesem Leben unterliegt dem freien Willen. Du«, so meinte er, »entscheidest, was du hören oder nicht hören, was du sehen oder nicht sehen, was du annehmen oder nicht annehmen willst. Du ganz allein entscheidest auch, ob du den Weg des Guten oder des Unguten gehen willst und auch, ob du deinen zuvor mit uns abgesprochenen Lebensplan erfüllen möchtest oder nicht. Deshalb darfst auch du jetzt völlig frei darüber entscheiden, ob du noch etwas mehr über das Leben, den Tod, die geistige Welt oder auch deinen Lebensplan wissen möchtest – oder nicht.«

Da ich es nicht als selbstverständlich voraussetzen kann, dass sowohl der Kontakt als auch der Umgang mit den Engeln für Sie, liebe Leser:innen, heute bereits schon eine Ihrer leichtesten Übungen ist – schließlich hätten Sie dieses Buch in diesem Fall ja gar nicht kaufen müssen –, möchte ich Sie im Folgenden deshalb möglichst ausführlich mit der Arbeitsweise der Engel mit uns Menschen bekannt machen, und zwar so, dass Sie auch die subtileren Botschaften, die von Zacharias sehr oft und ganz bewusst zwischen den Zeilen versteckt werden, aufspüren, erkennen und verstehen lernen.

Der Schutzengel kennt seinen jeweiligen Schützling nämlich nicht nur auf Seelenebene aus dem »Effeff«, sondern immer auch dessen jeweils aktuelle finanzielle, partnerschaftliche, berufliche, gesundheitliche und psychische Situation viel, viel besser als er bzw. sie selbst. Trotzdem wird er uns immer nur so viel sagen, wie wir a) verstehen können und b) brauchen, um selbst die passenden Schritte in Richtung Erfüllung unseres jeweils ureigenen Lebensplanes gehen zu können. Beispielsweise wird der Engel niemals etwas preisgeben, was uns auf unserem weiteren Lebensweg beeinflussen könnte.

Nehmen wir ein Beispiel: Eine Frau ist schon sehr lange sehr einsam und fragt bei ihrem Engel nach, ob sie bald einen geeigneten Partner finden wird. In diesem Fall wird der Engel – sollte eine erneute Partnerschaft tatsächlich im Lebensplan dieser Frau vorgesehen sein – vielleicht sagen: »Ja, du wirst sogar noch die ganz große Liebe deines Lebens treffen und du wirst diesen Mann auch sofort erkennen, wenn du ihn siehst, aber ich darf dir nicht sagen, wann du ihn kennenlernen wirst, und ich darf dir auch nicht sagen, wie er aussieht, denn das würde dich ja auf deinem weiteren Werdegang nur beeinflussen. Bitte aber jetzt nicht spekulieren, sondern dein Leben leben wie bisher und nur vertrauen. Nur so viel: Mit diesem Mann – der vielleicht fünf bis sechs Jahre älter ist als du – wirst du nicht nur sehr glücklich werden, sondern du darfst mit ihm zusammen auch sehr alt werden. Du darfst dich darauf freuen!«

Die Engel sagen uns in diesem Falle also durchaus, was noch alles auf uns wartet, allerdings nie, wo, wann und wie.

Ähnlich verhält es sich mit aus unserer Sicht negativen Ereignissen, wie z. B. anstehenden Krankheiten, Unfällen oder gar dem Tag unseres Abrufes aus diesem Körper. Dass Letztgenanntes immer ein völliges Tabu bleiben muss, dazu, glaube ich, sind an dieser Stelle keinerlei weitere Erklärungen notwendig; allerdings gibt es zu Krankheiten und Unfällen sehr wohl etwas zu sagen, nämlich dass die Engel uns durchaus vor solchen Ereignissen warnen können, damit wir diesen durch eine Änderung unserer gegenwärtigen Lebensweise entweder komplett entgehen oder sie zumindest in ihrer vielleicht noch Heftigkeit eindämmen können.

Beispiel: Du müsstest etwas mehr auf deine Lunge achten, auch mit deinen Nieren solltest du etwas sorgsamer umgehen. Dieser Hinweis könnte bedeuten: Hör bitte auf zu rauchen, ansonsten … oder: Lass künftig den Alkohol besser weg und trinke stattdessen drei Liter Wasser pro Tag, weil … oder: Geh’ in die Eigenverantwortung und suche einen Arzt deines Vertrauens auf, der dir diesbezüglich weiterhelfen kann.

Die Engel sagen uns generell auch immer nur das, von dem sie genau wissen, dass wir damit auch umgehen können und nicht überfordert sind. Sie sind für uns sowohl Freund und Berater als auch Spiegel und Mahner zugleich. Immer wieder teilen sie uns auch mit, dass sie uns unsagbar lieben. Überhaupt hat die Liebe, die sie verströmen und zu deren Praktizierung und Anwendung sie uns im Umgang mit uns selbst, unseren Mitmenschen und auch mit ihnen immer wieder anhalten, höchste Priorität für sie. In jedem Wort, jeder Silbe kann man fast greifbar spüren, dass sie eine unglaublich tiefe Liebe umgibt, die ihr gesamtes Wesen und Wirken federführend bestimmt. Die Engel wissen auch sehr genau, welcher Wortwahl sie sich bedienen müssen, um uns auf der jeweiligen Stufe, auf der wir uns im Moment gerade spirituell und intellektuell befinden, zu erreichen, um uns ihre Tipps und Botschaften vermitteln zu können. Sie sind – wie Zacharias sich einmal ausdrückte – aber auch alles andere als »blondgelockte, geflügelte Püppchen«, die man in eine Vitrine stellt, sondern ganz im Gegenteil »tatkräftige Burschen« (Originalton Zacharias), die extra für und mit uns Menschen auf die Erde gegangen sind, um uns zu führen und uns zur Seite zu stehen. Engel haben aber auch – und dieses Buch ist, wie ich finde, ein sehr guter Beleg dafür – sehr viel Humor, und sie wollen vor allem, dass wir mit ihnen ebenso normal reden wie wir dies auch mit unseren besten Freunden tun.

Sie kennen natürlich auch all unsere Ängste, Unsicherheiten bzw. Befürchtungen, gehen darauf ein, und je engagierter wir uns auf die Zusammenarbeit mit ihnen einlassen, desto mehr freuen sie sich über unsere Fortschritte, ähnlich wie sich beispielsweise Eltern über die Fortschritte ihres Kindes freuen können.

So, liebe Leser:innen, ich denke, das genügt fürs Erste, um Sie ein wenig auf das nun Folgende einzustimmen. Nochmals: Vergessen Sie bitte niemals, dass es gerade zwischen den gedruckten Zeilen oft viel mehr zu finden und zu entdecken gibt, als in den Worten, Satzzeichen und Buchstaben selbst. Die Aufgabe der Engel ist es nämlich nicht, uns die weltlichen Dinge abzunehmen oder diese gar für uns zu erledigen, sondern dabei zu helfen, dass wir mittels Führung durch die göttliche Liebe mit der Zeit selbst dahinterkommen, was das Leben von uns möchte bzw. was das Beste für uns ist.

Nun wünsche ich Ihnen also viel Freude beim Lesen und, wer weiß, vielleicht auch beim Staunen über all das, was Zacharias uns allen in diesem Buch mitzuteilen hat.

1. Kapitel

Zacharias stellt sich vor

Ich gebe gerne zu, dass ich schon etwas nervös war, als ich Silva Pantini zum ersten Mal gegenübersaß. Schließlich sollte ich in wenigen Minuten den ersten Kontakt mit meinem ganz persönlichen Schutzengel erleben dürfen, mit ihm sprechen und ihm Fragen über mein Leben stellen können.

Einige Tage zuvor hatte eine Bekannte mir sozusagen zwischen Tür und Angel eröffnet, dass sie selbst ihren persönlichen Schutzengel kennengelernt und von ihm viel über ihre Vergangenheit, Gegenwart, vor allem aber über ihre Zukunft erfahren hatte. Natürlich ließ ich mir von ihr sofort die Telefonnummer jenes Mediums geben, das mittels ihrer ungewöhnlich medialen Fähigkeiten solche Kontakte herstellen kann und in Insider-Kreisen seit vielen, vielen Jahren einen äußerst guten Namen und Leumund hat.

Nun saß ich also Frau Pantini gegenüber, einer Dame mittleren Alters, aber mit einem sehr, sehr jugendlichen, sympathischen und attraktiven Äußeren, die so gar keinen abgehobenen, geschweige denn mystischen Eindruck auf mich machte. Nachdem sie ebenfalls Platz genommen hatte, griff sie sich noch schnell ein Blatt Papier, einen Bleistift, schaltete flugs ihren Kassettenrekorder ein und schon begann sie die erste Sitzung mit meinem Schutzengel, der ich schon seit Tagen höchst ungeduldig entgegenfieberte.

Zuerst führte der Engel Frau Pantinis Hand und schrieb in großzügigen Buchstaben den Namen »Zacharias« auf ein Blatt Papier, nicht ohne ihn anschließend zu untermauern, indem er ihn auch noch drei Mal unterstrich.

Eigentlich hatte ich ja erwartet, dass sich Frau Pantini in eine Art Trance begeben würde, denn solcher Art waren meine bisherigen Erfahrungen mit den verschiedensten Channelings, an denen ich bis dato teilgenommen hatte. Aber weit gefehlt, sie blieb die ganze Zeit nicht nur hellwach, sondern war sogar in der Lage, sich selbst in das Gespräch zwischen mir und Zacharias einzuschalten. Warum und weshalb sie diese ganz ungewöhnlichen Gaben hat, darüber werde ich Ihnen im Verlauf des Buches noch etwas genauer berichten. Zunächst sollen Sie aber erfahren, wie sich Zacharias anhand eines etwa sieben- bis zehnminütigen Monologes bei mir, seinem Schützling, vorstellte und was er mir alles über meine Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft mitzuteilen hatte.

Die Begrüßung

»Ich bin Zacharias, dein ganz persönlicher Engel des Schutzes, und ich begrüße dich in großer Liebe, Freude und Dankbarkeit, dass ich heute in dieser Stunde mit dir sprechen kann und darf. Gebetet habe ich immer wieder zu der unendlichen göttlichen Energie, dass ich irgendwann einmal mit dir eine Kommunikation haben darf und die Zeit dafür auch reif ist. Nun, meine Gebete wurden erhört, du bist gekommen und ich darf nun sprechen und dir raten. Als Erstes möchte ich dir sagen, du bist mein Schützling, du bist aber auch vor etwa 2000 Jahren schon einmal mein leiblicher Sohn gewesen, denn, weißt du, ein Schutzengel muss meist zwei oder drei Mal unter den Menschen auf eurer Erde leben, um das Menschliche kennenzulernen, und dann wird hier auf unseren »Akademien« in der geistigen Welt Schutzengel studiert.

Und so habe ich meine geistig-wissenschaftliche Ebene verlassen, wo ich bis dahin arbeitete, bin an deine Seite gegangen und habe dir in dem Augenblick, in dem du geboren wurdest, den Erdensegen gegeben. Du hast mich damals angesehen, hast gelächelt und deine Seele war im wahrsten Sinne des Wortes ganz zufrieden, denn du wusstest tief in deinem Inneren, dein einstiger leiblicher Vater und jetziger Schutzengel Zacharias ist nun wieder an deiner Seite.

Und so sind wir beide durch dein Leben gegangen, bis zum heutigen Tage. Du als Mensch aus Fleisch und Blut und ich als dein geistiger Begleiter, der dich Schritt für Schritt durch dein bisheriges Leben geführt hat und dies auch noch so lange tun wird, bis du dereinst wieder »gerufen« wirst und in die geistige Welt zurückkehrst. Meine Aufgaben haben gleich nach deiner Zeugung begonnen, und so sind wir beide, sowohl weltlich als auch geistig immer fest miteinander verbunden. Dies bedeutet für dich, alles, was ich dir geben kann, gebe ich dir, alles, was du brauchst zum Leben, bekommst du. Ich bin ein großer Teil deiner inneren Stimme, ich liebe dich unsagbar und ich bin gerne dein Schutzengel, denn du kannst dir ja jetzt ausrechnen, dass du eine sehr, sehr alte Seele bist.

Und so sind wir miteinander verbunden in Liebe, Treue und all dem, was zu dieser Verbundenheit zwischen den Welten gehört. Trotzdem hast du den freien Willen. Du darfst irren, du darfst deine Entscheidungen treffen, du darfst aber auch Fehler machen, denn du bist ein Mensch und Fehler sind wichtig, denn du lernst daraus.

So gehen wir beide also unseren Weg zusammen durch eure Welt, und alles, was du erlebst hast, auch das, mit dem du nicht so zufrieden warst, nun es ist Teil deines Lebensplans, zu dessen Erfüllung ich an deine Seite getreten bin. Aber wir erfüllen auch deine Prüfungen, die du dir für dieses Leben zuvor auf Seelenebene selbst ausgesucht hattest. Und so hat ein jedes Leben, das du bisher verbrachtest, egal ob es tausend, zweitausend oder fünftausend Jahre her ist, seinen Sinn, ganz egal, ob du ein armer Mann warst oder ein reicher, ob du ein Mann warst, der einen Namen hatte, oder ob du der Bauer warst, der Hirte auf dem Feld, was auch immer, nichts geschah umsonst. Ganz egal auch, ob du gut warst oder ungut, denn auch das Ungute hatte seinen Stellenwert, damit die Seele lernt, das Ungute wieder in das Gute zu verwandeln. Somit hast du nun also Seelenreichtum, den du dir in vielen Leben erworben hast. Weltlich ausgedrückt könnte man sagen, es ist das Kapital deiner Seele, denn alles, was du in diesen vielen Inkarnationen gelernt hast, ist in deiner unsterblichen Seele vorhanden, und dies sind deine Gaben, die niemals verloren gehen. Warum? Weil es der Reichtum deiner Seele ist.

Ob du bei den Etruskern lebtest, bei den Ägyptern, ob in Russland oder in Österreich – du kennst übrigens sowohl St. Petersburg als auch Wien sehr gut, aber auch Deutschland ist dir sehr vertraut. Du kennst die Griechen, die Türken, die Araber, die Beduinen, die Juden, ach, ich könnte noch stundenlang weiter und weiter aufzählen. Du hast dich quasi um die ganze Welt immer wieder inkarniert. Europa, Asien, Amerika, Afrika, Australien, wie gesagt, rund um die ganze Welt bist du in deinen Leben gegangen und tief in dir weißt du auch die Antwort, warum dies so war. Und diese Antwort lautet: Diese Seele musste immer wieder leben, in den verschiedensten Berufen und Ländern, um zu lernen, zu lernen und nochmals zu lernen. Denn du wurdest immer wieder auf die Erde geschickt als Impulsgeber, als Lehrer, als Aufzeiger. Ganz egal wie auch immer und in welcher Form. Ob es jetzt die Astrologie war oder andere alte Riten und Kulturen, du kennst sie, egal ob sie indianischen, asiatischen oder gar hawaiianischen Ursprungs sind, auch hier könnte ich wirklich lange, lange Zeit mit meinen Aufzählungen fortfahren, aber ich möchte es nun bei dem bisher Erwähnten bewenden lassen, denn wir müssen ja noch so viele andere Dinge miteinander besprechen.

Du bist also eine alte, alte Seele. Erfüllt und gefüllt mit sehr viel Wissen, hast aber für diese jetzige Inkarnation ein Prüfungsleben angenommen – du wolltest es so! Und so sahst du, als wir gemeinsam – ich war an deiner Seite – in der geistigen Welt in dein kommendes Leben hineinschauten, deine Eltern, deine Verwandten sowie auch deine kommende berufliche und persönliche Entwicklung, ganz egal, was es auch war, alles hast du dir vorher mit mir zusammen anschauen können, wie – und jetzt nehme ich ein weltliches Wort, bitte lach mich nicht aus – in einem Film. So sagt man doch bei euch dazu, stimmt’s? Und somit sahst du alles über deine nächste Inkarnation und du fragtest mich: Warum? Ich hab’ doch viel mehr Wissen. Warum werde ich in diesem Leben mit meinem Wissen zurückgehalten? Doch dann hast du weiter hineingeschaut auf deinen kommenden Lebensweg und plötzlich fingst du an zu lächeln. Ja, sagtest du, jetzt sehe ich es, erst wenn ich so über die fünfzig bin, geht es richtig los, und trotzdem habe ich zuvor immer schon mein ganzes Leben lang bewusst oder unbewusst Wissen weitergegeben. Ja, sagte ich, du wirst schreiben, du wirst aber auch nicht immer anerkannt sein, und du hast mir damals geantwortet: »Das macht nichts, ich werde so stark sein, dass ich dies alles bewältigen kann.« Und so hast du dann dieses Leben, diese jetzige Inkarnation angenommen und deshalb wunderst du dich nun sicher nicht mehr ganz so sehr darüber, dass nicht alles immer so reibungslos gelaufen ist, wie ihr Menschen dies immer so gerne hättet.

Das wollte ich dir heute sagen. Mein Name – so wie auch du einen Urnamen trägst – ist Zacharias. Ich bin ein sehr starker Engel, und ich bin nur für dich da, denn genau deshalb habe ich meine wissenschaftliche Ebene auf der geistigen Seite des Lebens verlassen: um solange als dein Begleiter und Beschützer mit dir auf der Erde zu sein, bis auch du einst wieder gerufen werden wirst. Zu diesem Zeitpunkt werde ich dich dann in die geistige Welt zurückbringen und dich dort auch wieder einführen. Anschließend kehre ich auf meine wissenschaftliche Ebene zu meinen anderen Aufgaben zurück. Andere Engel kommen und gehen, helfen dir, wenn es nötig wird, aber ich bin immer an deiner Seite als dein ganz persönlicher Schutzengel.

Ich hätte mich gerne schon früher mit dir in Verbindung gesetzt, aber es ging nicht. Weißt du, nicht jeder Engel kann einfach mit seinem Menschen reden, es muss der richtige Zeitpunkt abgewartet werden, die Erlaubnis aus der geistigen Welt, und vor allem: Es braucht die Reife des Menschen, damit er die Sprache seines Engels auch versteht. Aber nun ist es geschehen. Ich habe gebetet, meine Gebete wurden erhört, du bist hierhergeführt worden und ich darf nun zu dir sprechen und dir raten. So ist unsere Verbindung …«

Dieses erste Gespräch mit meinem Schutzengel Zacharias fand an einem Februartag des Jahres 2004 in der Nähe von Konstanz am Bodensee statt, nachdem ich – wie bereits eingangs erwähnt – dankenswerterweise Silva Pantini kennenlernen durfte, eine ehemalige Hotelmanagerin, die seit vielen Jahren bereits die große Gabe, mit den Schutzengeln kommunizieren zu können, besitzt. Allerdings war dies beileibe nicht mein erster Kontakt mit einem Engel oder auch einem Geistführer – egal wie man diese geistigen Wesenheiten auch bezeichnen möchte.

So fing alles an

Begonnen hatte alles im Sommer des Jahres 2002. Damals lernte ich in der Schweiz einen Heiler kennen, der – wie mir über Bekannte damals zugetragen wurde – mit Engeln arbeitet. Kurz entschlossen machte ich mit diesem Mann einen Termin aus, und kaum hatte ich das Telefonat mit ihm beendet und den mir von ihm offerierten Termin in meinem Kalender eingetragen, wurde mir schlagartig bewusst, dass ich soeben wohl eines der wichtigsten Dates meines ganzen Lebens vereinbart hatte.

Endlich war es dann so weit, man schrieb den 26. April 2002, und ich machte mich gegen 12.00 Uhr auf den Weg zu einem kleinen Ort in der Schweiz zwischen Bern und Interlaken. Pünktlich um 15.00 Uhr wurde ich von dem Heiler persönlich an der Haustür empfangen und ins Behandlungszimmer geführt, wo er mich dann, nach einem kurzen Smalltalk, zunächst von Kopf bis Fuß mit den Augen »abscannte« und dabei die eine oder andere gesundheitliche Störung in meinem Körper diagnostizierte. Angeblich las er all diese gesundheitlichen Störungen in meiner Aura, also dem feinstofflichen Energiefeld eines Menschen, das seinen weltlichen Körper umschließt beziehungsweise ummantelt.

Mir blieb fast die Spucke weg

Ich war tief beeindruckt, denn alles, was dieser Mensch mir da so aufzählte, traf tatsächlich exakt auf mich zu. Beispielsweise erwähnte er u. a. auch einen Schmerzherd in Höhe des oberen Bekkenbereiches an der unteren Wirbelsäule. Dies, so meinte er, könne durchaus schon die Vorstufe zu einem drohenden Bandscheibenvorfall sein, und er fragte mich auch gleich, was ich mir mit den Jahren denn so alles an Sorgen und Problemen auf meine beiden schmalen Schultern geladen hätte, die ihrerseits nun so heftig auf die Wirbelsäule drückten. Ich erzählte ihm daraufhin in einem etwa 15-minütigen Gespräch aus meinem Leben, von meinen seelischen Problematiken und Belastungen, aber auch von all den weltlichen Schwierigkeiten, mit denen ich mich damals so herumschlug. Sehr schnell merkte ich, dass ich mich anscheinend in die richtigen Hände begeben hatte, denn dieser Mann kannte die Zusammenhänge zwischen seelischen Problemen und körperlichen Schmerzen sehr, sehr gut, was mich natürlich überaus freute, hatte ich doch nun wieder die Hoffnung, endlich einmal wirkliche Hilfe zu erhalten. Wie oft schon war ich wegen meines Rückens und den dort aufgetretenen Schmerzen an der Wirbelsäule bei einem Orthopäden gewesen, um mir am Ende der Untersuchung sagen zu lassen, dass äußerlich nichts, aber auch gar nichts festzustellen sei, meist verbunden mit der etwas mitleidigen Frage, ob ich mir sicher wäre, mir diese Schmerzen vielleicht nicht doch nur einzubilden.