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Erleben Sie aktiv Ihren Wechsel vom Arbeitsleben in den (Un-)Ruhestand: Wie und wo möchten Sie wohnen? Haben Sie Ihr Budget im Griff? Wollen Sie neue Beziehungen knüpfen, alte wiederbeleben und lang gehegte Träume verwirklichen? Viele praktische Tipps und persönliche Erlebnisberichte machen diesen Ratgeber zu einem wertvollen Begleiter bei der Gestaltung Ihrer neu gewonnenen Freiheit. Sport treiben, kulturell aktiv sein, sich weiterbilden, auswandern oder in der Freiwilligenarbeit mithelfen. Das Handbuch vereint wichtige Informationen zu rechtlichen und finanziellen Themen anregend mit Fragen zu Freizeit, Wohlergehen und Gesundheit. Singles wie Paare erfahren, was Glück und Zufriedenheit im Alter ausmacht. Mit vielen Beispielen, praktischen Checklisten und einem grossen Serviceteil.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 214
Veröffentlichungsjahr: 2024
Dank
Der Autor dankt Karin von Flüe (Teamleiterin Fachbereich Familie im Beobachter-Beratungszentrum), die das Kapitel «Erbrecht: gut zu wissen» verfasste.
Beobachter-Edition, Zürich
7., aktualisierte Auflage, 2024
© 2008 Ringier AG
Alle Rechte vorbehalten
www.beobachter.ch
Herausgeber: Der Schweizerische Beobachter, Zürich
Lektorat: Christine Klingler Lüthi, Andrea Linsmayer
Umschlagillustration: Katrin von Niederhäusern
Umschlaggestaltung: Frau Federer GmbH
Reihenkonzept: buch und grafik
Satz: Jacqueline Roth, Frau Federer GmbH
Herstellung: Bruno Bächtold
Druck: Grafisches Centrum Cuno GmbH & Co. KG, Calbe
ISBN 978-3-03875-587-6
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Inhalt
Vorwort
1 Vom Arbeitsleben in den (Un-) Ruhestand
Freudiger Ausblick
Endlich Zeit!
Grosse Ferien – und Rückkehr zum Alltag
Neigungen und Talente entwickeln
Träume realisieren
Abschied und Neubeginn
Was zurückbleibt
Auf den Wechsel vorbereitet
Die Situation nicht erwerbstätiger Partnerinnen
Das gute Ende
2 Der Zeitpunkt der Pensionierung
Flexibles Rentenalter – Traum oder Notwendigkeit?
Die demografische Entwicklung
Zauberwort Flexibilisierung
Vier Übergangsmodelle
Sich früher pensionieren lassen …
… oder gar weiterhin arbeiten?
Entscheidungshilfen für Migrantinnen und Migranten
Ins Heimatland zurückkehren oder bleiben?
AHV, Krankenkasse & Co.: die wichtigsten Fakten
3 Das Budget im Griff
Machen Sie Kassensturz
Planen im Alter 50, 55, 60 und 64
Das leistet die AHV
Das bringt die berufliche Vorsorge
So nutzen Sie die 3. Säule
Budget für die Zukunft
Frühpensionierung – finanzielleVoraussetzungen
Erwerbstätigkeit im Rentenalter
Ihr Geld nach der Pensionierung
Risiko oder Sicherheit
Lohnen sich Leibrenten?
Das Vermögen gezielt verbrauchen
Notgroschen für alle Fälle
Versicherungen überprüfen
Pflegeversicherung ja oder nein?
Wenn das Einkommen nicht reicht
Erbrecht: gut zu wissen
Wenn Kinder da sind
Wenn keine Kinder da sind
Erben und ihre Pflichtteile
Erbvorbezug und Schenkung
Streit unter den Erben vermeiden
Die Ehegattin absichern
Den Lebenspartner absichern
Achtung Erbschaftssteuern!
Vollmachten erteilen
Vorsorgeauftrag und Patientenverfügung
Der Vorsorgeauftrag
Die Patientenverfügung
4 Freizeit – kostbare neue Freiheit
Vom Umgang mit dem grossen Freiraum
Ein neuer Blick auf Ihr Zeitbudget
Freizeitchancen nutzen
Langeweile und andere Fallen
Die beliebtesten Aktivitäten
Wenn einer eine Reise tut …
Neugierig bleiben, sich weiterbilden
Tablet, Skype, iPhone & Co.
Sport und Bewegung
Freiwilligenarbeit – Berufung oder Spass?
Nachbarschaftsnetze – eine Hand wäscht die andere
Gut informiert dank Medien
Hobbys – leidenschaftliche Steckenpferde
Geliebte Gartenarbeit
Theater – mehr als eine Rolle spielen
Singen und musizieren – auch für die Gesundheit
Nochmals die Welt verändern
5 Soziale Kontakte im Mittelpunkt
Prägende Beziehungen
Tragfähiges Beziehungsnetz
Neue Phase in der Partnerschaft
Autonomie und Gemeinsamkeit
Zärtlichkeit und Sexualität
Den Alltag neu organisieren
Freuden und Schwierigkeiten des Alleinlebens
Alte und neue Freundschaften
Haustiere – treue Freunde
Zusammenleben der Generationen
Pflegebedürftige Eltern – Rollenumkehr
Erwachsene Kinder und Enkel
6 Wohnen – Lebensraum neu gestalten
Bleiben – oder noch einmal aufbrechen?
Wohnsituation auf dem Prüfstand
Vom Gefühl, daheim zu sein
Das Heim den veränderten Bedürfnissen anpassen
Oder doch umziehen?
Alternative Wohnformen
Der Traum vom Auswandern
So klappts mit dem neuen Leben
Mobil bleiben
Fahrtüchtigkeit auf dem Prüfstand
7 Körperlich und geistig fit
Gute Gesundheit, hohe Lebenserwartung
Körper und Geist bei Laune halten
Ausgewogene Ernährung – jetzt besonders wichtig
Das Gewicht im Griff
Spiel, Bewegung und Geselligkeit
Körper im Schuss
Fitness für den Geist
Leichtigkeit der Seele
8 Glück und Zufriedenheit
Was ist Glück?
Das liebe Geld
Geborgen in der Familie und im Freundeskreis
Erfüllung in einer Aufgabe
Vom Sinn des Lebens
Alt und weise
Auf der Suche nach Spiritualität
Anhang
Selbsttest: Sind Sie reif für die Pensionierung?
Erhebungsblatt zur Budgetplanung nach der Pensionierung
Testament für Ehegatten und Lebenspartner
Erbteil, Pflichtteil, verfügbare Quote im Überblick
Links und Adressen
Literatur
Vorwort
Pensioniert werden ist ähnlich aufregend wie heiraten. Von einem Tag auf den andern gilt es, einen neuen Lebensrhythmus zu erfinden. Nach Jahrzehnten, die von der Erwerbsarbeit, von Leistung und Erfolgsstreben geprägt waren, beginnt ein weitgehend frei zu gestaltender Lebensabschnitt: Sie haben viel Zeit für Ihre Lieblingsbeschäftigungen. Das soziale Beziehungsnetz des Arbeitsplatzes verschwindet, und Sie bewegen sich mehr im privaten Familien- oder Freundeskreis. Für die Partnerschaft ist die Pensionierung eine Herausforderung: Mehr Zweisamkeit kann die Beziehung beleben und vertiefen. Eigenständige Aktivitäten sind aber für ein neues Gleichgewicht ebenso wichtig.
In den vergangenen Jahren habe ich viele Seminare zur Vorbereitung auf die Pensionierung geleitet und mit unzähligen Pensionierten Gespräche geführt. Sie haben durch ihre Erfahrungen das vorliegende Buch mit Leben erfüllt. Sie berichten von mutigen Aufbrüchen, einer grossen Vielfalt an befriedigenden Tätigkeiten und stillen Glückserlebnissen. Und sie verdrängen nicht, dass die Pensionierung manchmal verunsichert und Konflikte verursacht.
Ich freue mich, wenn Ihnen die Lektüre von «Glücklich pensioniert» viele Fragen klärt, neue Impulse gibt, alte Träume weckt und Vorfreude auf die nächsten Jahre vermittelt.
Urs Haldimann
im Mai 2024
1 Vom Arbeitsleben in den (Un-) Ruhestand
Freudiger Ausblick
Ein guter Abschluss der Berufstätigkeit ist für die Zufriedenheit im Rentenalter wichtig. Auch eine umfassende Vorbereitung auf die Pensionierung lohnt sich. Sie hilft Ihnen, die neu gewonnene Freizeit zu strukturieren und Ihre Ziele umzusetzen.
Die einen freuen sich darauf, ohne Zeitdruck beim Frühstück zu sitzen und gemütlich die Zeitung zu lesen. Sie geniessen es, den Tag nach Lust und Laune zu gestalten: im Garten arbeiten, einen Waldspaziergang oder einen Stadtbummel unternehmen, Angehörige besuchen oder – mitten am Nachmittag – einen spannenden Roman lesen.
Vielleicht gehören Sie aber auch zu jenen, die den Alltag im Rentenalter minutiös planen. Sie haben ehrgeizige Ziele, die Sie in den Berufsjahren zurückstellen mussten, und wollen diese nun mit Tatkraft umsetzen.
Roland P.,64-jährig, Speditionsangestellter, will auch weiterhin zielstrebig anpacken: «Faulenzen konnte ich noch nie, und Bummelferien habe ich immer langweilig gefunden. Warum soll meine künftige Freizeit weniger wertvoll sein als die heutige Arbeitszeit? Ich werde auch nach der Pensionierung früh aufstehen und meine vielen Projekte gezielt angehen.»
Ob Sie zur Gemächlichkeit oder zur Aktivität neigen – wer seine Bedürfnisse kennt, die Kräfte richtig einschätzt und die neue Lebensphase gelassen und zuversichtlich gestaltet, wird rasch das angemessene Verhältnis zwischen anregender Herausforderung und erholsamer Musse finden.
In die Vorfreude mischen sich vielleicht gelegentlich auch Sorgen und Zweifel: Wie lange bleibt die körperliche und geistige Gesundheit erhalten? Sind die finanziellen Mittel langfristig gesichert und ist der erwünschte Lebensstil gewährleistet? Lassen sich die vielfältigen Pläne verwirklichen?
Endlich Zeit!
Frei verfügbare Zeit ist während des Berufslebens ein rares und deshalb kostbares Gut. Die meisten Pensionierten setzen den Gewinn von Freizeit daher zuoberst auf die Plus-Seite ihrer Pensionierungsbilanz. Sie beginnen den neuen Lebensabschnitt mit hohen Erwartungen.
Doch der abrupte Übergang in die grosse Freiheit gelingt nicht immer reibungslos. So zeigen verschiedene Studien einen ähnlichen Verlauf der Zufriedenheit nach der Pensionierung: Während einigen Monaten wirkt ein positiver «Ferieneffekt»; dann folgt ein leichter Einbruch, eine Phase der Ernüchterung. Nach ein bis zwei Jahren pendeln sich die Erwartungen und Möglichkeiten der neuen Lebensphase auf ein realistisches Mass ein.
Hinweis Wie ist das bei Ihnen? Hatten Sie neben dem Arbeitsleben genügend Freizeit für Hobbys und soziale Beziehungen?
Brauchen Sie zuerst eine längere Erholungspause oder gehen Sie mit viel Schwung in die nachberufliche Lebensphase? Ein kritischer Blick auf die eigenen Erwartungen schützt vor Enttäuschungen.
Anfänglich besteht häufig die Neigung zu kompensieren, was während der Berufstätigkeit zu kurz gekommen ist: Wer jeden Morgen an die Arbeit hetzen musste, geniesst das gemütliche Aufstehen und Frühstücken. Wer keine Zeit für seine Angehörigen hatte, möchte nun viel mit den Enkelkindern oder Freunden unternehmen. Und viele frisch Pensionierte gönnen sich eine mehrwöchige Reise.
Erna P., Ehefrau eines frisch Pensionierten, berichtet: «Mein Mann hatte sich viel vorgenommen, vielleicht zu viel! Nach dem dritten Museumsausflug mit seinem 12-jährigen Enkel sagte ihm dieser: ‹Nimms mir nicht übel, Opa, aber ich möchte nun wieder einmal einen freien Nachmittag mit gleichaltrigen Freunden verbringen.› Auch im Haushalt gabs anfangs Missverständnisse und Konflikte. Mein Mann entdeckte eine bisher verborgene Leidenschaft für die Küche! Für Gäste stand er nun stundenlang am Herd, kochte ausgefallene Rezepte und heimste dickes Lob ein. Ich kam mir zunehmend vor wie das Dienstmädchen. Erst nach längeren ‹Revierkämpfen› haben wir die häuslichen Aufgaben gleichmässig aufgeteilt.»
Grosse Ferien – und Rückkehr zum Alltag
Spätestens nach einigen Monaten beginnt der Pensioniertenalltag. Nun gilt es, die Zeit so einzuteilen, dass eine lebendige Vielfalt und ein anregender Rhythmus entstehen. Alle Menschen haben – in unterschiedlicher Mischung – ähnliche Bedürfnisse, die sie auch nach der Pensionierung verwirklichen möchten:
soziale Beziehungen mit unterschiedlicher Intensität und Bedeutung pflegen: Partner/Partnerin, Freunde, Kinder, Enkel, Eltern, Nachbarinnen, FreizeitkollegenGeselligkeit, Auseinandersetzung, gemeinsam etwas schaffen und ein Ziel erreichenAnerkennung und Wertschätzung erfahrenkörperliche Bewegung, Sport, Spiel, Tanz, wandernintellektuelle Herausforderungen, Weiterbildung, Schach, Rätselschöpferische Tätigkeiten, werken, basteln, kochen, nähen, malen, schreibenNeues erleben, reisen, lesen, Kurse besuchenabwechselnde Phasen von Anstrengung und Erholung, Dynamik und Ruhespirituelles Erleben, Sinnsuche, sich im Leben verankern
Während des Berufslebens verhindern oft äussere Anforderungen und Zwänge eine gute Balance. Aber auch im Rentenalter stellt sich die ideale Mischung nicht von selbst ein. Achten Sie deshalb schon bei der Planung des kommenden Lebensabschnitts auf einen abwechslungsreichen Rhythmus mit Neuem und Bewährtem, herausfordernden und erholsamen Aktivitäten. Sollten Sie einmal unzufrieden sein, kann Sie diese Liste der menschlichen Bedürfnisse wieder auf die richtige Spur führen.
Chance Geniessen Sie die Vorfreude. Wählen Sie – möglichst schon vor der Pensionierung – ein Projekt aus, das Sie in den ersten Monaten verwirklichen wollen. Es soll Ihnen Freude bereiten und bisher wenig genutzte Möglichkeiten eröffnen.
Neigungen und Talente entwickeln
Wofür hat Ihnen bisher die Zeit gefehlt? Welche Talente konnten Sie im Berufsleben nur unzulänglich oder gar nicht verwirklichen?
Wenigen Menschen ist es vergönnt, ein Leben lang den Traumberuf auszuüben. Häufiger besteht die Erwerbsarbeit aus einer Mischung von Routine und Herausforderung, anregenden und langweiligen Tätigkeiten, sichtbarem Erfolg und frustrierendem Leerlauf.
Rahmenbedingungen werden Arbeitnehmenden von aussen aufgezwungen; einzelne Rollen übernehmen sie manchmal widerwillig und spielen sie halbherzig. Die nahende Pensionierung ist ein geeigneter Zeitpunkt, um Bilanz zu ziehen. Fragen Sie sich:
Welche Fähigkeiten und Neigungen konnte ich bisher nutzen und entwickeln?Welche blieben auf der Strecke?Welche Fähigkeiten möchte ich weiterhin einsetzen?Welche – vielleicht verborgenen – Neigungen will ich in Zukunft entfalten?Gibt es Themen, mit denen ich mich neu oder vertieft beschäftigen will?
Tipp Idealerweise schreiben Sie Ihre Gedanken auf – zum Beispiel in ein Pensionierungstagebuch oder einen «Jahresplan».
So gelingt der Aufbruch zu neuen Ufern
Ist es erfolgversprechend, nach der Pensionierung nochmals ein neues, umfangreiches Lebensprojekt anzupacken? Oder gilt mit zunehmendem Alter das Sprichwort: «Schuster, bleib bei deinem Leisten!»?
Tipp Ergründen Sie zuerst ohne Einschränkungen, welche Bedürfnisse bei Ihnen überwiegen (oder noch im Verborgenen lauern). Gestatten Sie sich Träume und Visionen: Wie würden Sie Ihre Zukunft gestalten, wenn Sie unbegrenzt Geld hätten oder frei von familiären Verpflichtungen wären? Erstellen Sie eine möglichst vielfältige Liste von grossen und kleinen künftigen Projekten. Überprüfen Sie erst in einem zweiten Schritt, ob Sie genügend Kraft, Ausdauer und finanzielle Mittel haben, um einzelne Vorhaben zu realisieren. Setzen Sie Prioritäten und gliedern Sie grössere Vorhaben in überschaubare Entwicklungsschritte.
Die Altersforschung gibt einige Hinweise, unter welchen Bedingungen im Rentenalter noch etwas völlig Neues gelingen kann:
Sie haben im Berufsleben immer wieder neue Herausforderungen angenommen und bewältigt.Sie haben ein hohes Bewusstsein der Selbstwirksamkeit erworben und wissen aufgrund von Erfahrungen, dass Sie Ziele aus eigener Initiative erreichen können.Sie sind überzeugt, dass sich durch aktives Handeln der Lauf der Dinge beeinflussen lässt.
Risikoscheue Menschen bleiben auch im Alter vorsichtig und zurückhaltend. Und wenn grosse Vorhaben jahrelang immer wieder verschoben wurden, stehen die Aussichten schlecht, dass sie nach der Pensionierung verwirklicht werden.
Tipp Hartnäckigkeit gewinnt: Lassen Sie sich nicht entmutigen! Wenn Ihnen ein Projekt am Herzen liegt, verfolgen Sie es gegen alle Widrigkeiten. Legen Sie Etappenziele fest. Welches ist der erste Schritt? Egal wie klein er ist – tun Sie ihn noch heute!
Bedenken Sie: Niemand hat die Chance, im Alter ein ganz anderer zu werden. Wenn äussere Zwänge wegfallen, kann es aber gelingen, näher zu seiner wahren Natur zu gelangen, mehr das zu tun, was einem liegt und Freude macht.
Tipp Je älter Paare werden, umso häufiger reden sie in der Wir-Form. Der Aktionsradius wird mit den Jahren kleiner, die Begegnungen reduzieren sich. Achten Sie darauf, dass Sie nach dem Wegfall beruflicher Beziehungen möglichst vielfältige soziale Kontakte unterhalten und dies nicht nur als Paar, sondern auch als Einzelperson. Partner, die eigenständig etwas erleben, haben sich Spannendes zu erzählen!
Träume realisieren
Die Medien berichten gerne von unternehmungslustigen Pensionierten, die zu neuen Ufern aufbrechen. Mit 60 oder 65 nochmals ein völlig neues Kapitel der eigenen Biografie schreiben, das ist ein Gedanke, der viele Menschen fasziniert:
Im Film «Die Herbstzeitlosen» lassen vier ältere Frauen einen Jugendtraum aufleben. Statt auf den Tod zu warten, eröffnet eine Rentnerin im Dorf eine Lingerie-Boutique, bringt neuen Schwung in ihr Leben und einen Farbtupfer ins Emmental.Andrea B., 55, kaufmännische Angestellte, hat ihr Elternhaus geerbt. Sie kündigt ihre Stelle, lässt sich einen Teil des Pensionskassenguthabens auszahlen und verwandelt das grosse Einfamilienhaus in eine schmucke Pension. Als alleinstehende, sprachgewandte Frau schätzt sie die Begegnungen mit Gästen aus aller Welt. Sie hat eine zuverlässige Mitarbeiterin und kann in ruhigen Zeiten auch einmal selbst auf Reisen gehen.Peter G. interessierte sich schon als junger Mann für Archäologie. Ein Studium lag für den Sohn einer Arbeiterfamilie jedoch nicht drin. Vierzig Jahre lang arbeitete er als Handwerker auf dem Friedhof. Dort sammelte er einen Teil des «Abfalls», den er entsorgen sollte: Urnen für Arme und Reiche, Urnen aus den Philippinen, Peru und dem Urnerland, Grabschmuck aus allen Epochen, Särge, später auch alte Pferdeleichenwagen und -schlitten. Bei der Einäscherung tauchte immer mehr «Alteisen» auf, etwa die ersten künstlichen Hüftgelenke. Peter G. sammelte auch diese. Erst rückblickend wurde der kulturgeschichtliche Wert all dieser stummen Zeitzeugen erkennbar. Allmählich interessierte sich das Volkskundemuseum für die Schätze und delegierte eine wissenschaftliche Mitarbeiterin. Seit Peter G. pensioniert ist, arbeitet er leidenschaftlich in «seinem» Museum. Aus aller Welt kommen nun Fachleute, um die Sammlung anzusehen.Der Chemiker Karl S. hat als Kind schon Bratsche gespielt, gemalt und gezeichnet. Nach einem Berufsleben, in dem alles Musische auf Sparflamme gesetzt war, hat er sich nun als Student der Kunstgeschichte an der Uni eingeschrieben. Zu seinem grossen Erstaunen ist er keineswegs der einzige ältere Student. Im Vorlesungssaal trifft sich jeweils ein ganzes Grüppchen ergrauter Geister.Vielleicht sind Sie mit Ihrem bisherigen Leben so zufrieden, dass Sie grosse Sprünge im Alter gar nicht anstreben. Oder aber die Gesundheit oder die Finanzen setzen Ihnen Grenzen. Trotzdem lohnt es sich, anlässlich der Pensionierung zu träumen: Träume sagen Ihnen nämlich, wohin es Sie zieht. Welche tiefen Bedürfnisse konnten Sie in Ihrem Leben noch nicht ausreichend befriedigen? Haben Sie die Bedürfnisse erst einmal hervorgelockt, werden Sie bald erkennen, dass sich auch im Kleinen manches davon umsetzen lässt.
Ursula G. schildert ihre Erfahrungen so: «Den grossen Roman, von dem ich ein Leben lang geträumt habe, werde ich nie schreiben. Ich habe so viele packende Bücher gelesen, nun weiss ich endgültig: Dafür fehlt mir das Talent. Freude am Schreiben habe ich trotzdem. Also schreibe ich kleine Episoden aus meinem Leben auf, vor allem aus meiner Kindheit und Jugend, und lese sie meinen Enkeln vor. Ich schreibe auch viele Briefe. Eine Freundin sagte mir kürzlich: ‹Wer setzt sich im Zeitalter von Mobiltelefon und E-Mail noch eine Stunde an den Schreibtisch, konzentriert sich auf seine Gedanken, formuliert seine Sätze sorgfältig und elegant? Deine Briefe sind für mich ein ganz seltenes Geschenk.›»
Georges K. hat ebenfalls einen Weg gefunden: «In jungen Jahren habe ich oft mit einem beruflichen Einsatz in Afrika geliebäugelt. Einmal hatte ich schon einen Vertrag für ein Projekt in der Entwicklungszusammenarbeit auf dem Tisch; dann durchkreuzte eine Krankheit den Plan. Seit der Pensionierung engagiere ich mich in einem Integrationsprojekt. Ich begleite Migranten bei Behördengängen und Vor stellungsgesprächen. Daraus ergeben sich manchmal freundschaftliche oder familiäre Beziehungen. Indem ich Menschen aus Afrika kennenlerne, wird mir ihre Kultur vertrauter. Kürzlich war ich mit meiner Frau zu einer Hochzeit eingeladen – all diese farbigen Gewänder und das exotische Essen, wir fühlten uns wie in Afrika.»
Unerreichbares loslassen
Wunderbar, wenn Sie den einen oder andern Traum aufleben lassen oder gar verwirklichen können – eins zu eins oder im Kleinen. Daneben gibt es möglicherweise auch Wünsche, die Sie definitiv verabschieden müssen. Vielleicht gestehen Sie sich irgendwann ein: Das war ein schöner Traum; umsetzen werde ich ihn nie. Früher fehlte dazu die Zeit oder das Geld, heute die Energie oder der Mut. Vielleicht war es ein Jugendtraum, der schon im realen Erwachsenenleben keinen richtigen Platz fand, als Zukunftsvision aber überleben konnte.
Im Zeitpunkt der Pensionierung wird die Zukunft übersichtlicher. «Wer jetzt kein Haus hat, baut sich keines mehr», formulierte Rilke in seinem Herbstgedicht. Die Endlichkeit des Lebens ist unverkennbar. Wägen Sie Wünsche und Wirklichkeit ehrlich ab. Überlegen Sie, wo Sie nochmals einen Effort machen wollen und wo Sie Abschied nehmen.
Kerstin B. erzählt: «So gern hätte ich nach der Lehre wie meine Freundinnen ein Welschlandjahr gemacht. Doch ich musste Geld verdienen – und dann hatte ich Kinder und Familie. Nach der Pensionierung raffte ich mich auf und meldete mich für einen Sprachaufenthalt in Montpellier an. Ich war mit lauter 20-Jährigen zusammen, hatte Mühe mit dem Lerntempo, fühlte mich deplatziert und bekam schreckliches Heimweh. Nach zwei Wochen kehrte ich zurück – enttäuscht, aber auch erleichtert.»
Chance Der Abschied von Träumen ist zwar verbunden mit schmerzhafter Trauerarbeit. Dennoch lohnt es sich, Träumen aus den Jugendjahren nicht lebenslänglich nachzuhängen, sondern sie zur rechten Zeit schicklich zu begraben. Das schafft freien Raum im Herzen. Nach einem bewussten Abschied sind Sie offener für neue, chancenreiche Vorhaben.
Abschied und Neubeginn
Berufstätig sein bedeutet weit mehr als die tägliche Arbeit. Das Biotop «Arbeitsplatz» befriedigt auch soziale Bedürfnisse und gibt dem Leben Rhythmus und Sinn.
Viele Menschen sind während vier bis fünf Jahrzehnten ihres Lebens erwerbstätig. Kein Wunder, dass der Beruf die persönliche Identität stark prägt. Das trifft vor allem auf Männer zu. Wenn sie nach einer jahrzehntelangen Berufslaufbahn in einem Fulltime-Job von einem Tag auf den andern in den Ruhestand treten, ist der Wandel radikal. Frauen hingegen haben häufiger eine Biografie mit Veränderungen erlebt. Nach Schule und Berufsausbildung haben sie Kinder grossgezogen, sind später – oft mit einem Teilzeitpensum – wieder ins Erwerbsleben eingestiegen und haben Berufs- und Hausarbeit kombiniert. Vielfach übten sie daneben auch gemeinnützige Tätigkeiten aus. Die Erfahrung, das Leben mehrfach neu organisiert zu haben, erweist sich bei der Pensionierung als wertvolle Ressource.
Was zurückbleibt
Was geben Sie auf, wenn Sie am letzten Arbeitstag Ihre persönlichen Sachen aus der Schublade räumen, den Kolleginnen und Kollegen die Hand schütteln und den Betrieb verlassen? Was lassen Sie endgültig hinter sich zurück? Was wird Ihnen fehlen? Und was wird langfristig Bestand haben? Überlegen Sie, was der Arbeitsplatz Ihnen persönlich – über den Lohn hinaus – bedeutet.
Lebendiges Beziehungsnetz
Jeder Arbeitsplatz bietet vielfältige Beziehungen: zu Kolleginnen, Vorgesetzten, Untergebenen, Kundinnen und Lieferanten. Berufstätige haben täglich die Gelegenheit, allerlei Facetten ihrer Persönlichkeit auszuleben und in einem vielschichtigen Umfeld zu kommunizieren.
Erwerbstätigkeit strukturiert zudem die Zeit. Phasen des stillen, konzentrierten Arbeitens wechseln sich ab mit Sitzungen oder Gesprächen zu zweit. Auf die Anstrengung folgt eine erholsame Pause. Der Arbeitstag geht zu Ende – Feierabend! Dieser Rhythmus erhält lebendig, wenn Belastungen und Regeneration ausgewogen sind.
Chance Werden Sie zum Rosinenpicker, zur Rosinenpickerin. Welche Herausforderungen, Tätigkeiten und Begegnungen waren Ihnen am Arbeitsplatz wichtig? Was hat Ihnen Spass gemacht? Retten Sie etwas davon – vielleicht in abgewandelter Form – ins Rentenalter hinüber. Und freuen Sie sich über das Unerfreuliche, das Sie am Arbeitsplatz zurücklassen können.
Anerkennung und Wertschätzung
Arbeitspsychologen wissen schon längst, dass alle Menschen auf persönliche Wertschätzung ebenso angewiesen sind wie auf Essen und Trinken. Das Berufsleben bietet unzählige Gelegenheiten, mit sichtbarem Erfolg etwas zu leisten. Noch Jahre nach der Pensionierung verweisen viele Menschen auf die frühere Berufslaufbahn. In jahrelanger Arbeit hatten sie sich eine Stellung erworben, die sie mit Stolz erfüllte – nun zehren sie noch lange von der gesellschaftlichen Anerkennung.
Antonio S., pensioniertes Mitglied der Direktion, erzählt, wie er den Verlust von Macht und Status bewältigte: «Ich hatte eine angesehene Stellung, traf wichtige Entscheidungen und hatte als Vorgesetzter viel Einfluss. Damit das nicht von einem Tag auf den andern wegfällt, habe ich eine ‹sanfte Landung› vorbereitet: Während der nächsten vier bis fünf Jahre werde ich als Präsident einer finanzkräftigen kulturellen Stiftung etwa einen Tag pro Woche ehrenamtlich arbeiten.»
Auf den Wechsel vorbereitet
Eine amerikanische Studie zeigt, dass Pensioniertwerden ein etwa gleich einschneidendes Lebensereignis ist wie Heiraten. Mit einer rechtzeitigen, sorgfältigen Vorbereitung federn Sie den Übergang ab.
Die Berufswahl zu Beginn des Erwachsenenlebens beschäftigt junge Menschen während Monaten intensiv – und dann folgt in der Regel eine mehrjährige Ausbildung. Am Ende des Berufslebens soll ein ein- bis zweitägiger Kurs für den radikalen Wechsel von der Erwerbstätigkeit in den Ruhestand genügen?
In einer schweizerischen Umfrage äusserte jede vierte Person kurz vor der Pensionierung ein mulmiges Gefühl. So unterschiedlich die Befürchtungen von Mensch zu Mensch auch sein mögen – Fachleute fordern, dass die Vorbereitung auf die Pensionierung fünf bis zehn Jahre vor Arbeitsschluss beginnen müsse, in erster Linie mit der altersgemässen Gestaltung der letzten Laufbahnphase. Diese sollte einerseits interessante Aufgaben, neue Herausforderungen und entsprechende Weiterbildung umfassen. Andererseits ist in den letzten Jahren des Berufslebens ein Abbau von Hektik, Lärm, Zeitdruck und körperlicher Beanspruchung sinnvoll. In der Work-Life-Balance sollten die privaten Aktivitäten einen ebenso hohen Stellenwert erhalten wie die beruflichen. Wer die letzten Jahre der Erwerbsarbeit befriedigend gestalten kann, hat auch für das Rentenalter gute Aussichten.
Leider verläuft die Pensionierung aber nicht immer planmässig: Firmenschliessungen oder Personalabbau drängen ältere Mitarbeitende in die Arbeitslosigkeit oder eine mehr oder weniger erzwungene Frühpensionierung. Die Zeit für eine sorgfältige Vorbereitung der nachberuflichen Lebensphase fehlt dann; der Abgang ist oft verbunden mit persönlichen Kränkungen und finanziellen Unsicherheiten.
Hinweis Das Beobachter-Beratungszentrum unterstützt Sie bei arbeitsrechtlichen Problemen rasch und unkompliziert (www.beobachter.ch/beratung).
Chance Pensionierung ist kein Naturereignis. Auch wenn Sie den Zeitpunkt des Ausscheidens aus dem Berufsleben nicht selber definieren können – nehmen Sie das Heft in die Hand! Setzen Sie sich aktiv mit unabwendbaren Veränderungen auseinander. So haben Sie die besten Voraussetzungen, um die neue Lebensphase nach Ihrem Gusto zu gestalten.
Was bieten Vorbereitungskurse?
Skeptiker fragen sich beim Empfangskaffee im Seminarhotel, ob sie wirklich mit über 60 Jahren einen Kurs besuchen müssen, um zu erfahren, wie sie ihr künftiges Leben gestalten sollen. Doch in den Vorbereitungskursen geht es vielmehr darum, Impulse für neue Aktivitäten zu vermitteln und die Teilnehmenden auf Fragen hinzuweisen, die sich nach der Pensionierung unweigerlich stellen.
In der Schweiz bereiten sich nur etwa drei Prozent der angehenden Pensionierten – idealerweise mit Lebenspartnerin oder Lebenspartner – in einem Kurs auf die nachberufliche Zukunft vor. Grosse Unternehmen und Verwaltungen gönnen ihren Mitarbeitenden in der Regel zwei bis drei Tage Distanz vom Arbeitsplatz, um sich in einem Seminarhotel auf den Ruhestand einzustimmen. Auf besonderes Interesse stossen an diesen Anlässen Informationen zur Finanzplanung sowie medizinische Hinweise über Alterungsprozesse, Fitness und Ernährung. Ebenso wichtig wie das Vermitteln von Fakten ist eine vertrauensvolle Atmosphäre, in der die Teilnehmenden auch über ihre Zweifel, Hoffnungen und Ängste sprechen können. In den Seminaren gibt es deshalb einen bunten Wechsel von Vorträgen, Gruppengesprächen, Filmsequenzen und kreativen Einzelarbeiten.
tipp Für Alleinstehende stellen sich anlässlich der Pensionierung teilweise andere Fragen als für Paare. Die Fachstelle Alter und Arbeit von Pro Senectute, AvantAge, bietet deshalb auch spezielle Vorbereitungskurse für Singles an (www.avantage.ch).
Für Tamara Z. war der Kurs eine positive Erfahrung: «Ich habe gestaunt, wie ich mit vorerst fremden Menschen offen über sehr persönliche Themen reden konnte. Noch mehr gestaunt habe ich über meinen Mann, der sonst kaum über seine Gefühle spricht.» Erwin F. war vor dem «Kürsli», wie er es nennt, skeptisch. Er ist Lehrer und hatte konkrete Vorstellungen davon, was er nach der Pensionierung tun wollte. Den Vorbereitungskurs machte er – schliesslich auf Drängen seiner Frau – gemeinsam mit ihr. Rückblickend stellt er fest: «Der Kurs hat uns doch ein paar Impulse gegeben. Wir haben uns erstmals gemeinsam unseren Rentner-Alltag ausgemalt und festgestellt, dass wir zum Teil ganz unterschiedliche Vorstellungen haben. Wir müssen herausfinden, was wir gemeinsam tun wollen. Es ist gut, dass wir noch ein halbes Jahr Zeit haben, um uns auf die neue Lebensphase vorzubereiten.»
Für die Vorbereitung auf die Pensionierung erhalten Sie Impulse aus vielen Quellen: Sie können ein Seminar besuchen, ein Ratgeber-Buch studieren, im stillen Kämmerlein über Ihre Lebensträume und Ideale philosophieren, mit Finanzfachleuten und erfahrenen Pensionierten reden. Aus vielen Puzzleteilen entsteht so ein zunehmend farbiges Bild Ihres künftigen Lebens.
Die Situation nicht erwerbstätiger Partnerinnen
Die meisten Schweizerinnen sind heute erwerbstätig. Frauen arbeiten vielfach mit einem Teilzeitpensum, und sie lassen sich häufiger vorzeitig pensionieren. Neben diesen Erwerbstätigen tritt eine grosse Minderheit der verheirateten Schweizerinnen als Hausfrau ins Rentenalter über. Mit 64 bis 65 Jahren erhalten sie zwar ebenfalls eine AHV-Rente. Sonst aber, so meinen viele, gehe alles weiter wie bisher. Welch ein Irrtum! Die Pensionierung des Ehemannes verändert zwangsläufig auch das Leben der nicht berufstätigen Ehefrau:
Der Ehemann verbringt jetzt viel Zeit zu Hause und beabsichtigt, einen Teil der neuen Freizeit mit seiner Frau zu gestalten.Eine neue Aufteilung der Haushaltarbeit steht zur Diskussion.Der Mann möchte seine sozialen Beziehungen aktivieren, Freunde einladen und viel mit den Enkelkindern unternehmen. Das betrifft auch seine Frau.Nicht zuletzt sinkt nach der Pensionierung in vielen Haushalten das Einkommen und damit wahrscheinlich das Haushalts- und Feriengeld.Auch das persönliche Umfeld reagiert auf die Pensionierung. Möglicherweise weckt sie bei erwachsenen Kindern, die in der Familienphase stecken, oder bei betagten Eltern neue Erwartungen und Ansprüche.
Elena S. erzählt eine typische Geschichte:
