Glücklich und frei Leben - Sandra E. Schmitt - E-Book

Glücklich und frei Leben E-Book

Sandra E. Schmitt

0,0

Beschreibung

Wir leben unser Leben nach unseren Glaubenssätzen, das sind unsere inneren Überzeugungen. Dies können Gedanken sein, die wir haben oder unsere Einstellungen. Diese sind für uns grundlegend und wahr und wir hinterfragen sie nicht. Sie sind im Unterbewusstsein gespeichert und gelangen nicht in unser Bewusstsein, ohne dass wir aktiv daran arbeiten. Sie laufen wie ein automatisches Programm ab, über das wir nicht nachdenken. Glaubenssätze können positiv oder negativ sein und anhand ihrer konstruieren wir unsere Wirklichkeit. Unsere Wahrnehmung richtet sich danach, oder wir nehmen bestimmte Dinge nicht in Angriff, weil tiefsitzende Glaubenssätze uns davon abhalten. In diesem Buch kannst du erfahren, wie unsere Glaubenssätze entstehen, wie wir sie erkennen können und bekommst Impulse und Übungen, wie du hinderliche Glaubenssätze in förderliche umwandelnd kannst. Möchtest du eine Anleitung zum Üben, die du direkt bearbeiten kannst, empfehle ich dir mein Arbeitsbuch.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern
Kindle™-E-Readern
(für ausgewählte Pakete)

Seitenzahl: 93

Veröffentlichungsjahr: 2023

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Widmung

Dieses Buch widme ich meinen geliebten Kindern. Ihr seid wunderbar und einzigartig. Lasst euch niemals etwas Anderes erzählen.

Vorwort

Hallo, schön, dass du dich für mein Buch interessierst! :)

Ich freue mich darauf mit dir zusammen in dein Inneres und zu deinen tiefen Überzeugungen zu reisen.

Es kann eine sehr spannende Reise werden, je nachdem wie tief du eintauchst und dich selbst einbringst. Falls du jetzt denkst... was ich muss da was machen. Nein, musst du nicht. Du darfst, wenn du möchtest. Die Reise wird so intensiv, wie du dich darauf einlässt. Wie bei einer tatsächlichen Reise auch. Du kannst im Zug durch eine Landschaft fahren oder den Rucksack packen und querfeldein durch die Landschaft wandern. Beides ist in Ordnung, wird aber andere Erlebnisse bieten.

Ich persönlich finde die Reise zu uns selbst, die spannendste Reise, die wir unternehmen können. Denn mit Selbsterkenntnis, haben wir alles in der Hand, um unser Leben auszurichten. Wenn wir unser Leben ändern, ändern wir damit auch das Leben der anderen, denn alles ist miteinander verbunden.

Daher kannst du mit der Reise und der Arbeit an dir selbst die Welt ändern. Falls du jetzt denkst, ich spinne... o.k., dein gutes Recht. Ich bin davon überzeugt. Ich lade dich dazu ein, es einfach zu probieren.

Was du dazu brauchst, ist eine gewisse Offenheit, etwas Zeit und die Bereitschaft dich einzulassen. Auf das Buch und auf dich selbst. selbst zu schauen. Und dann fahr los, zur vermutlich spannendsten Reise, die du bisher unternommen hast. Unser Inneres ist wahnsinnig vielfältig und es lohnt sich, es zu entdecken.

Wenn du Fragen, Anmerkungen, Unterstützungsbedarf hast, melde dich gerne bei mir

Alles Liebe und eine wunderschöne, inspirierende und erkenntnisreiche Reise

INHALTSVERZEICHNIS

Einleitung

Kapitel 1: Die Psyche

1.1 Definition

1.2 Aufbau der Psyche

1.3 Zusammenfassung

1.4 Unterbewusstsein – Bewusstsein

1.4.1 Bewusstsein

1.4.2 Unterbewusstsein

1.4.3 Wie reagiert das Unterbewusstsein?

1.4.4 Überbewusstsein

1.5 Fazit

Kapitel 2: Grundbedürfnisse des Menschen und Konsequenzen für die Psyche

2.1 Grundbedürfnisse des Menschen

2.2. Gehirne

2.3 Konsequenzen für die Psyche

Kapitel 3: Glaubenssätze

3.1 Was sind Glaubenssätze

3.2 Erklärung der Entstehung von Glaubenssätzen

Kapitel 4: Auswirkungen von Glaubenssätzen auf unser Leben

4.1 Wie wirken Glaubenssätze

4.2 Fazit

Kapitel 5: Aufspüren vorhandener Glaubenssätze

5.1 Wie komme ich an meine Glaubenssätze

5.2 Methoden, um die eigenen Glaubenssätze aufzuspüren

5.2.1 Listen

5.2.2 Beobachte dich selbst und deine Gedanken

5.2.3 Innere Dialoge

5.2.4 Meditation

5.3 Sind alle meine Handlungen von Glaubenssätzen geprägt?

Kapitel 6: Ursachen von Glaubenssätzen erkennen

6.1 Verstehen dahinter liegender Mechanismen

6.2 Wie hilft das Bewusstmachen bei einer Änderung?

6.3 Reicht es, sich Glaubenssätze bewusst zu machen?

6.4 Fazit

Kapitel 7: Förderliche und hinderliche Glaubenssätze

7.1 Gibt es förderliche Glaubenssätze?

7.2 Was sind die Folgen hinderlicher Glaubenssätze?

7.3 Was sind die Folgen förderlicher Glaubenssätze?

7.4 Fazit

Kapitel 8: Auflösung hinderlicher Glaubenssätze

8.1 Möglichkeiten Unbewusstes bewusst zu machen

8.1.1 Meditation

8.1.2 Selbstreflexion

8.1.3 Gedankenbeobachtung

8.1.4 Außen als Spiegel

8.1.5 Traumtagebuch

8.1.6 Rituale

8.2 Kann ich das alles allein machen?

Kapitel 9: Klarheit über sich selbst

9.1 Was bringt mir die neue Klarheit?

9.2 Ändert sich jetzt mein Leben?

9.3 Gibt es Risiken?

Kapitel 10: Aufbau förderlicher Glaubenssätze

10.1 Hinderliche Glaubenssätze loslassen

10.2 Förderliche Glaubenssätze aufbauen

Kapitel 11: Dein neues Ich und was folgt daraus.

11.1 Bist du Schöpfer deines Seins?

11.2 Hermetische Prinzipien

11.3 Auswirkungen auf unser Leben

Kapitel 12: Ausblick

Exkurs Überbewusstsein

Schlusswort

Danke

Weiterührende Literatur

Quellenverzeichnis

Beispiele für Glaubenssätze

Über mich

Kontakt

EINLEITUNG

Zu Beginn erläutere ich einige Begriff und stelle Zusammenhänge, bzw. Entwicklungen des Menschen dar. Diese sind für das Verständnis der folgenden Inhalte wichtig.

Wenn dir dies schon bekannt ist, kannst du gerne querlesen oder überspringen.

KAPITEL 1: DIE PSYCHE

1.1 Definition

Psyche, ein Begriff, den man immer wieder hört, aber was steckt eigentlich dahinter?

Das Wort Psyche kommt aus dem Griechischen und bedeutet wörtlich übersetzt Seele. Auch dieses Wort ist nicht fassbar, daher schauen wir genauer hin, was sich hinter diesen Worten konkret verbirgt.

Die antiken Philosophen verstanden darunter Leben, Lebenskraft, Seele, Geist, Gemüt.1

Wikipedia erläutert die Psyche als alle geistigen Eigenschaften und Persönlichkeitsmerkmale eines Menschen.2

Was gehört nun genau dazu? Fühlen, Denken, Lernfähigkeit, Emotionen, Wahrnehmung, Gefühle, Empathie, Wissen, Intuition, Motivation.

Körper (Physis) und Geist (Psyche) sind keine zwei voneinander getrennten Systeme, die unabhängig voneinander „funktionieren“. Sie stehen miteinander in Wechselwirkung, vgl. die Psychosomatik (Zusammenhang zwischen körperlichen Beschwerden und der Psyche).

Diese kurzen Erläuterungen verdeutlichen, dass in dem kurzen Wort ziemlich viel enthalten ist.

Für die weiteren Ausführungen nutze ich folgendes Verständnis: Die Psyche ist der innere Kern jedes Lebewesens, der zunächst einmal nicht greifbar ist. Sie beeinflusst das Erlebnis- und Gefühlsleben und ist die Grundlage für Wahrnehmung, Reaktionen und Erlebnisse.

1 (https://www.wortbedeutung.info/Psyche/)

2 (https://de.wikipedia.org/wiki/Psyche)

1.2 Aufbau der Psyche

Mit dem Aufbau der Psyche haben sich viele Personen beschäftigt. Am bekanntesten ist wohl Sigmund Freud, auf ihm beruht das Drei-Phasen-Modell. Es beschäftigt sich mit der Entwicklung des Kindes, bei dem sich im Laufe der Zeit verschiedene Instanzen entwickeln.

Schema des Strukturmodells der Psyche:

Ich gehe kurz auf die wesentlichen Punkte des Modells ein. Wer sich tiefer damit beschäftigen möchte findet im Anhang Literaturhinweise.

Das Modell von Sigmund Freud hat als Instanzen das Es, das Ich und das Über-Ich (und in einer Sonderrolle das Bewusstsein).

Das Es ist eine unbewusste Struktur, in welcher sich die Grundtriebe wiederfinden. Das Es will seine Bedürfnisse befriedigen, ohne Wenn und Aber, und zwar sofort. Der Antrieb ist das Lustprinzip. Das entscheidende ist, dass diese Vorgänge unbewusst ablaufen. Zeitlich betrachtet entsteht das Es zuerst und ist schon bei der Geburt vorhanden. Ein Baby ist davon abhängig, dass seine Bedürfnisse direkt erfüllt werden, davon hängt das Überleben ab. So sind dieser Instanz die oralen Bereiche (essen) und das Hautgefühl (trocken, warm, Berührung) verbunden.

Die Art wie und ob diese Bedürfnisse befriedigt werden, haben große Auswirkungen auf unsere zukünftigen Bedürfnisse und Gefühle und somit auf unser Unterbewusstsein.

Im Laufe der Zeit (beginnend nach den ersten Lebensmonaten) entwickelt das Kind die Wahrnehmung für andere Personen und kann diese von sich selbst unterscheiden. Es bekommt eine Art erstes Bewusstsein für sich selbst.

Mit dieser Entwicklung entsteht die zweite Instanz - das Ich - und damit das Bewusstsein und Gefühle über die eigene Person. Dies bestimmt den Sozialcharakter und Vorstellungen von uns selbst (was wir uns selbst zutrauen, wer wir sind und wovor wir Angst haben). Da dieses Lernen durch Reaktionen von „außen“ passiert, ist das Gelernte auch nicht bewusst, sondern unbewusst.

Die Aufgabe des Ichs ist es zwischen den Ansprüchen des Es, des Über-Ichs und der sozialen Umwelt zu „vermitteln“. Bei einem reifen und psychisch gesunden Menschen tritt mit dieser Entwicklung, das Realitätsprinzip an die Stelle des Lustprinzips.

Das heißt, das Kind berücksichtigt auch die Bedürfnisse anderer. Es kann einschätzen ob der Wunsch umsetzbar ist oder nicht und hat gelernt zu warten. Außerdem kann es bewerten, wie die moralische Sicht auf den Wunsch ist.

Die dritte Instanz ist das Über-Ich, die Verbots- und Gebotsinstanz. Hier finden sich soziale Normen, Moral, Gehorsam. Das sogenannte „Gewissen“.

Zu der Zeit, in der sich das Über-Ich bildet, ist der Mensch dazu in der Lage sich sozialgerecht zu benehmen und die Triebe eigenständig zu kontrollieren. Auch diese Bereiche sind unbewusst, da sie durch Lernen über das „Außen“ entstehen. Unsere Beziehungen haben großen Einfluss auf unsere eigene Entwicklung.

Eine weitere Instanz, die nicht in allen Modellen enthalten ist, ist das Bewusstsein. Diese Instanz ist nach Freud an der Grenze zwischen Außenwelt und Psyche und bildet quasi eine umfassende Schicht um alle anderen Instanzen. Die höheren kognitiven Funktionen

Auf die Arbeit von Freud geht das sogenannte Eisberg-Modell zurück. Dieses Modell besagt, dass die menschliche Psyche mit einem Eisberg vergleichbar ist.

Bei einem Eisberg ist nur der kleinste Teil zu sehen, der über Wasser ist. Den größten Teil (ca. 7/8) unter Wasser kann man nicht sehen. So ist auch das Verhältnis zwischen den Dingen, die uns bewusst sind zu denen, die uns nicht bewusst sind. Dieses Modell ist heute Grundlage für die Arbeit in vielen Bereichen der angewandten Psychologie.

3

Weiter auf die Theorie oder Forschung in Bezug auf die Psyche möchte ich hier nicht näher eingehen. Viele Personen haben sich damit beschäftigt und im Anhang finden sich einige Literaturtipps für diejenigen, die tiefer einsteigen möchten.

Ich beschränke mich auf die „praktischen Aspekte“ und wie wir die Erkenntnisse für uns nutzen können. Die bisherigen Punkte sollen das Verständnis für die Funktionsweise schaffen.

1.3 Zusammenfassung

Die Psyche ist der innere Kern eines Lebewesens, der Einfluss auf unsere Erlebnisse und Gefühle hat und unsere Wahrnehmung beeinflusst. Sie besteht aus bewussten und unbewussten Anteilen, die sich im Laufe unseres Lebens entwickeln und von unserer Umwelt beeinflusst sind. Die unbewussten Anteile machen einen viel größeren Bereich der Psyche aus.

4

3 Foto: (https://pixabay.com/de/illustrations/eisberg-wasser-blau-ozean-eis-1421411/, 2023)

4 Foto: (https://pixabay.com/de/photos/psychologie-psyche-maske-2706902/, 2023)

1.4 Unterbewusstsein – Bewusstsein

1.4.1 Bewusstsein

Unser Bewusstsein umfasst die Inhalte, denen wir uns bewusst sind. Dies umfasst unsere alltäglichen Wahrnehmungen, Gedanken, Einstellungen, die wir bewusst vertreten. Der wichtigste Aspekt hierbei ist das analytische Denken. Wir nutzen unseren Geist, wie z.B. beim Finden einer Lösung, oder bei einer Entscheidung für oder gegen etwas.

1.4.2 Unterbewusstsein

Das Unterbewusstsein können wir uns wie eine große Speicherplatte vorstellen. Auf dieser Platte sind alle unsere Erlebnisse und Erinnerungen gespeichert. Auch Gefühle, Wünsche, Hoffnungen, Motive, Glaubenssätze sind hier „abgelegt“. Wie schon mit dem Modell des Eisbergs gezeigt ist das Unterbewusstsein um ein Vielfaches größer als das Bewusstsein. Und es ist sehr mächtig, denn es hat großen Einfluss.

Viele unserer Prozesse laufen unbewusst ab und einige davon sind überlebenswichtig. So werden z.B. Herzschlag und Atmung unbewusst gesteuert. Doch neben vielen, auch heute noch überlebenswichtigen Funktionen, sind auch alle unsere Lebenserfahrungen im Unterbewusstsein gespeichert und steuern teilweise noch heute unser Verhalten.

Aus diesen Lebenserfahrungen sind zum damaligen Zeitpunkt bestimmte Verhaltensweisen entstanden. Diese Verhaltensweisen waren zum damaligen Zeitpunkt sinnvoll, da überlebenswichtig. Doch was einem Kind das Überleben sichert, ist für einen Erwachsenen nicht immer noch dienlich.

Daher macht es Sinn hinzuschauen, was die Ursachen für bestimmte „unbewusste Reaktionen“ sind.

Um ein Beispiel zu nennen: Für ein Kind ist es wichtig eine sichere Umgebung zu haben, in der die Grundbedürfnisse erfüllt werden. Davon hängt schließlich das Überleben des Kindes ab. Ohne Nahrung und eine sichere Unterkunft hat es keine Überlebenschancen. Daher wird das Kind sich – üblicherweise auch an nicht förderliche Umgebungen – anpassen. Damals machte dieses Verhalten so betrachtet absolut Sinn.

Doch als erwachsene Person kann es hinderlich sein, wenn man sich ständig (unbewusst) anpasst und sich dessen auch nicht bewusst ist.

1.4.3 Wie reagiert das Unterbewusstsein?