Grapefruit - Kaniappan Padmanaban - E-Book

Grapefruit E-Book

Kaniappan Padmanaban

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Beschreibung

Grapefruit ist eine sehr gesunde Frucht. Sie hat wenig Kalorien, aber viele sekundäre Pflanzenstoffe, Vitamine und Mineralien. Sie ist gesund, solange Sie keine Arzneimittel einnehmen. Aber sie interagiert mit mindestens 85 Arzneimitteln. Es sind die Medikamente für das schwache Herz, gegen Bluthochdruck, zur Blutverdünnung, zur Senkung des Cholesterinspiegels, Beruhigungsmittel und Antidepressiva, zur Entspannung der Blase, bei Prostataproblemen, östrogenhaltige Anti-Baby-Pillen oder Hormonersatzmittel, Viagra und viele mehr. Wenn man alle diese gesundheitlichen Probleme betrachtet, sind Menschen jeden Alters betroffen. Grapefruit, Grapefruitsaft und andere Produkte erhöhen den Medikamentenspiegel im Blut, und damit werden die Nebenwirkungen verstärkt. Alle diese Medikamente sind Chemikalien. Zu viel davon im Blut ist Gift. Viele der Beipackzettel enthalten keine Informationen zu diesem Problem. Die Lebensmittelindustrie kümmert sich überhaupt nicht um diese Frage, und es stehen keine Warnungen auf den Flaschen. Grapefruitsamenextrakte werden in letzter Zeit als sehr gesunde Nahrungsergänzung beworben und angeboten. Das Problem dabei ist, dass sie nicht nur aus dem Samen, sondern auch aus Fruchtfleisch und Saft bestehen und genauso gefährlich sind wie frische Grapefruits oder Grapefruitsaft. Wenn Sie Arzneimittel einnehmen, sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um sicherzustellen, dass es keine Interaktionen mit Grapefruit oder Grapefruitsaft gibt. Dieses Buch wird Ihnen helfen, mehr darüber zu erfahren.

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Seitenzahl: 160

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Inhaltsverzegnisse

Einführung

Grapefruit

Der Ursprung der Grapefruit

Nährwerte von Grapefruit

Nutzen für die Gesundheit

Cytochrom P450-Enzyme

Xenobiotischer Stoffwechsel

Der richtige Weg, die Patienten zu warnen

Koffein

Alfuzosin

Alprazolam

Amiadaron

Amitriptylin

Amlodipin

Apixaban

Apremilast

Atorvastatin

Busipron

Carbamazepin

Carvedilol

Chinidin

Cyclosporin

Cisaprid

Clomipramin

Clonazepam

Clopidogrel

Clozapin

Codein

Darifenacin

Dextromethorphan

Diazepam

Disopyramid

Dronedaron

Eplerenone

Ergotamin

Erlotinib

Ethinylestradiol

Exemestan

Felodipin

Fentanyl

Fesoterodin

Fluoxetin

Fluvoxamin

Haloperidol

Imatinib

Ivabradin

Ketamin

Lercanidipin

Lovastatin

Lurasidon

Manidipin

Mercaptopurin

Methadon

Methylpredinosolon

Midozalam

Nefazodon

Nifedipin

Nimodipin

Nitrendipin

Oxycodon

Pimozid

Praziquantel

Propafenon

Quazepam

Quetiapin

Repaglinid

Ritonavir

Rivaroxaban

Saquinavir

Sertralin

Sildenafil

Silodosin

Simvastatin

Sirolimus

Solifenacin

Tacrolimus

Tadalafil

Tamoxifen

Tamsulosin

Ticagrelor

Trazodon

Triazolam

Verapamil

Warfarin

Zolpidem

Dextroamphetamin

Verminderte Aufnahme d. Grapefruitsaft

Fazit

Haftungsausschluss

Einführung

Wir haben Fieber, Erkältung oder Husten und gehen zum Arzt. Unser Arzt fragt uns, was los ist. Wir nennen ihm alle Symptome und sagen ihm, wie wir uns fühlen. Er hört unsere Lunge ab, schaut auf unsere Augen und Zunge und verschreibt ein verschreibungspflichtiges Medikament, das wir vom nahegelegenen Apotheker bekommen. Wir haben Glück, denn unsere Hausarztpraxis hat 2 und das Diabetikerzentrum 3 Ärzte. Bei anderen Fachrichtungen müssen wir warten, teilweise mit einer Wartezeit von über 3 Stunden pro Termin. Oft habe ich mir meine Erkältung dort geholt.

Wir kaufen das Medikament, gehen nach Hause, öffnen die Verpackung und sehen den Beipackzettel. Wir alle wissen, wie er aussieht. Er ist in sehr kleinen Buchstaben geschrieben und kommt uns manchmal vor, als wäre er einen Meter lang. Wenn wir ihn durchgehen, lesen wir viele Informationen: Wichtige Informationen für uns und wichtige Informationen auch für die Ärzte.

Normalerweise enthält er die folgenden Informationen:

Was ist dieses Arzneimittel und wofür wird es angewendet?

Was müssen Sie vor der Einnahme wissen?

Wann sollte dieses Arzneimittel nicht angewendet werden?

Was müssen Sie vor der Einnahme dieses Arzneimittels beachten?

Wann sollten Sie diese Medikamente nicht nehmen?

Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Was müssen Sie beachten, wenn Sie ein Kind oder ein Jugendlicher unter 18 Jahren sind.

Warnhinweise und Vorsichtsmaßnahmen:

Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker, bevor Sie das Arzneimittel einnehmen.

Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln.

Dabei spielen alle Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, die Sie einnehmen, eine entscheidende Rolle.

Zusammenwirken dieser Medikamente mit Speisen, Getränken und Alkohol.

Einnahme dieses Arzneimittels bei Schwangerschaft und Stillzeit.

Führen von Kraftfahrzeugen und Bedienen von Maschinen.

Wie ist dieses Arzneimittel einzunehmen? Mit Wasser, zu, vor oder nach den Mahlzeiten?

Die von Ihrem Arzt empfohlene Dosis.

Was passiert, wenn Sie vergessen haben, das Medikament einzunehmen.

Was passiert, wenn Sie das Medikament absetzen.

Mögliche Nebenwirkungen - zeigen sich bei bis zu 10% der Patienten. Meldung von Nebenwirkungen. Lagerung dieses Arzneimittels.

Packungsinhalt und weitere Informationen

Unterschiedliche Dosierungen und andere zur Herstellung der Tabletten eingebrachte Substanzen. Hier müssen Sie immer beachten, ob Laktose oder andere Allergien auslösende Substanzen enthalten sind.

Zulassungsinhaber und Hersteller.

Sie erhalten hier sehr viele Informationen, aber diese sind für Sie nicht von großem Nutzen. Wenn Sie krank sind, kann es für Sie unmöglich sein, diese sehr kleinen Buchstaben zu lesen. Daher ist Ihr Arzt hier gefordert: An ihn können Sie alle Ihre Fragen richten. Wenn Sie ein Medikament von Ihrem Arzt erhalten und Sie sind krank und fühlen sich nicht wohl, dann verwirren Sie diese Informationen noch mehr, so dass Sie Ihren Arzt sehr deutlich nach den folgenden Punkten Fragen sollten:

Wofür nehme ich dieses Arzneimittel?

Wann und wie ist das Arzneimittel einzunehmen - zu, vor oder nach den Mahlzeiten?

Wie lange muss das Medikament eingenommen werden?

Was sollten Sie tun, wenn Sie nicht die erwarteten Ergebnisse erzielen? Ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt dürfen Sie keine Arzneimittel einnehmen oder absetzen, auch wenn es sich um rezeptfreie handelt.

Das Wissen über Nebenwirkungen und die Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln ist das Fachgebiet Ihres Arztes. Wenn Sie Nebenwirkungen verspüren, sprechen Sie mit Ihrem Arzt sofort darüber. Denken Sie daran und lesen Sie das Buch weiter.

Arzneimittel dürfen nicht in die Hände von Kindern gelangen. Es ist besser, sie im Schrank einzuschließen.

Unsere Nahrungsmittel und Getränke können mit unseren Medikamenten interagieren. Alkoholische Getränke verursachen Probleme mit allen Medikamenten. Also Alkohol ganz vermeiden.

Das klassische Beispiel für Interaktion ist Grapefruit. Grapefruitsaft und Grapefruitprodukte interferieren mit vielen Medikamenten. Inzwischen sind mehr als 85 Medikamente bekannt, deren Gehalt im Blut sich erhöht, wenn Grapefruit oder Grapefruitsaft konsumiert wird. Die meisten Medikamente sind Chemikalien und dadurch bei größeren Mengen auch Gifte. Zuviel im Körper bedeutet nicht, dass es für unsere Gesundheit gut ist.

Die Nebenwirkungen steigen, und wir leiden entsprechend mehr. Es gibt ja viele Symptome die Schulmedizin nicht kennt und wo kommen sie her? Vielleicht, von solchen Interaktionen!

Vor ein paar Tagen war ich im Supermarkt. Ich habe 4 Grapefruitsaft-Sorten dort gesehen. Eine war sogar ein Sonderangebot. Außerdem habe ich die Werbung für alkoholfreies Bier mit Grapefruit gesehen. Das heißt, es wird auch in Deutschland viel Grapefruit konsumiert.

Die Amerikaner konsumieren viel mehr davon, da viele zum Frühstück Grapefruit essen und Grapefruitsaft trinken. Grapefruit ist gesund und kalorienarm.

Es gibt auch Smoothies und Longdrinks mit Grapefruitsaft. Wissen die Millionen Menschen, Jung und Alt, die jeden Tag Medikamente schlucken, dass es Interaktionen zwischen vielen Medikamenten und den Flavonoiden von Grapefruit oder Grapefruitsaft gibt? Ich glaube, viele wissen überhaupt nicht, was da geschieht. Ich versuche in diesem Buch einen Überblick zu geben, damit wir vorsichtig damit umgehen können.

Es muss viel getan werden, damit für alle vorhandenen Medikamente festgestellt wird, welche Interaktionen mit Grapefruit und Grapefruitsaft stattfinden.

Wir haben Zeitmangel in Arzt-Praxen und anderen Gesundheitseinrichtungen. In meinen Beratungen habe ich oft den Eindruck, einige Patienten bekommen zusätzliche Medikamente für die Symptome, die sie von den Nebenwirkungen ihrer Arzneien haben. Medikamente sind lebenswichtig, aber zu viel ist Gift und schadet unserer Gesundheit. Wir alle müssen dieses Problem ernst nehmen und Wege finden, dass unserer Gesundheit - bewusst oder unbewusst - kein Schaden zugefügt wird.

Grapefruit ist ein sehr gesundes Obst, und jetzt erfahren wir mehr über diese Frucht.

Grapefruit

Ich mag Grapefruit sehr gern, und ich habe den Saft immer dann getrunken, wenn ich einen Kongress oder eine wissenschaftliche Fortbildung besucht habe. Während des Frühstücks im Hotel habe ich ihn auch gern getrunken. Wenige Gläser sind überhaupt kein Problem. Ich genoss den Geschmack mit geschlossenen Augen und träumte von der Grapefruit mit ihrer wunderbaren roten Farbe. Gott sei Dank, denn damals brauchte ich keine Medikamente.

Der Ursprung der Grapefruit

Ich kenne viele Freunde, die Grapefruit lieben, ob Frucht oder Saft. Viele mögen ihren Geschmack mit der bitteren Süße. Ich hasse das Wort Superfood, da alle Lebensmittel für unseren Stoffwechsel wichtig sind und deshalb alle Nahrungsmittels Superfoods für mich sind. Lassen Sie uns die gute Seite dieser Frucht sehen, ohne zu vergessen, dass eine Medaille immer zwei Seiten hat! Später haben wir Zeit und Platz, um über die andere Seite der Medaille zu schreiben.

Der Grapefruitbaum gehört zur Zitruspflanze und ist ein subtropischer Baum aus der Familie der Rutaceae. Sein Ursprung ist Barbados. Eigentlich ist er eine zufällige, aber natürliche Kreuzung zwischen Süßorange und Pampelmuse. Deshalb ist der Geschmack sauer bis halb süß bis bitter. Er ist ein positives Beispiel für eine natürliche Kreuzung zwischen Pflanzen und nicht für eine vom Menschen initiierte Genmanipulation.

Der Name kommt von seiner rebenartigen Form, die Früchte wachsen auf dem Baum. Die anderen Namen dieser Frucht sind Melonenorange und Kürbisorange. Adamsapfel oder Paradiesapfel ist auch ein selten verwendeter Name für die Grapefruit. Sie ist in vielen Farben erhältlich: Fruchtfleisch, Rot, Weiß, Rosa und Gelb.

China und die USA produzieren den größten Teil der Grapefruit, aber es wird auch in der ganzen Welt produziert.

Die Nährwerte von Grapefruit

Wenn wir Grapefruit sagen, dann meinen wir meistens die Grapefruit mit dem roten Fruchtfleisch. Viele sagen, Grapefruit sei das gesündeste Lebensmittel unserer Welt. Wir sehen zuerst die Nährwerte.

Nährstoffe

Einheit

Value per 100 g

cup sections , mit Saft 230 g

fruit (3- 3/4" dia) 123 g

NLE A 65 Cal serving 154 g

Wasser

g

88.06

202.54

108.3

135.61

Energie

kcal

42

97

52

65

Eiweiß

g

0.77

1.77

0.95

1.19

Fette, Gesamt

g

0.14

0.32

0.17

0.22

Kohlenhydrate

g

10.66

24.52

13.11

16.42

Ballaststoffe, Gesamt

g

1.6

3.7

2.0

2.5

Zucker, Gesamt

g

6.89

15.85

8.47

10.61

Mineralstoffe

Kalzium, Ca

mg

22

51

27

34

Eisen, Fe

mg

0.08

0.18

0.10

0.12

Magnesium, Mg

mg

9

21

11

14

Phosphor, P

mg

18

41

22

28

Kalium, K

mg

135

310

166

208

Natrium, Na

mg

0

0

0

0

Zink, Zn

mg

0.07

0.16

0.09

0.11

Vitamins

Vitamin C

mg

31.2

71.8

38.4

48.0

Thiamin

mg

0.043

0.099

0.053

0.066

Riboflavin

mg

0.031

0.071

0.038

0.048

Niacin

mg

0.204

0.469

0.251

0.314

Vitamin B-6

mg

0.053

0.122

0.065

0.082

Folate

μg

13

30

16

20

Vitamin B-12

μg

0.00

0.00

0.00

0.00

Vitamin RAE A,

μg

58

133

71

89

Vitamin A, IU

IU

1150

2645

1414

1771

Vitamin (alphatocopherol) E

mg

0.13

0.30

0.16

0.20

Vitamin D (D2 + D3)

μg

0.0

0.0

0.0

0.0

Vitamin D

IU

0

0

0

0

Vitamin (phylloquinon) K

μg

0.0

0.0

0.0

0.0

Fette Fettsäuren, Gesamt, gesättigt

g

0.021

0.048

0.026

0.032

Fettsäuren, Ges. monounsaturate d

g

0.020

0.046

0.025

0.031

Fettsäuren, polyunsaturated Ges.

g

0.036

0.083

0.044

0.055

Fettsäuren, trans Ges.

g

0.000

0.000

0.000

0.000

Cholesterin

mg

0

0

0

0

Verschiednes

Kaffein

mg

0

0

0

0

National Nutrient Database for Standard Reference 1 Release

April, 2018

Software developed by the National Agricultural

Library v.3.9.5.2_2019-05-07

Nutzen für die Gesundheit

Grapefruit ist eine reiche Quelle von Vitamin C. Die Ballaststoffe enthalten auch Pektin. Die rote Farbe ist auf das Antioxidans Lycophen zurückzuführen. Lycophen ist ein sehr starkes Antioxidans. Es ist in Aprikosen, Spargel (gekocht), Papaya, Tomaten (gekocht), Paprika, Rotkohl und Wassermelonen enthalten und gehört zu den Carotinoiden Phytochemikalien.

Ein starkes Antioxidans ist immer sehr gut für die Gesundheit von Menschen und Pflanzen. Es hilft, Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen und eine Entzündung der Blutgefäße zu verringern. Forschungsberichte, die 2012 in den Current Cancer Drug Targets veröffentlicht wurden, zeigen, dass Lycophen die durch Zigarettenrauch verursachten Schäden neutralisieren kann.

Lycophen verringert das Risiko, an Brust-, Lungen-, Blasen-, Eierstock-, Dickdarm- und Prostatakrebs zu erkranken, wenn es regelmäßig aus unserer Nahrung aufgenommen wird.

Wo ist das Problem?

Trotz all seiner Vorteile hat diese Grapefruit aus Westindien, die mittlerweile in der ganzen Welt angebaut wird, doch einige Schattenseiten. Wenn Sie jung und gesund sind, dann genießen Sie jeden Tag Grapefruit! Es ist eine wahre Freude, dies zu tun.

Naringenin und andere in Grapefruit enthaltene sekundäre Pflanzenstoffe können die Wirksamkeit von Medikamenten erhöhen. Diese Substanzen verlangsamen den Stoffwechsel und die Entgiftung. Die Wirkung im Darm kann die Bioverfügbarkeit der Arzneimittel verändern oder die Konzentration im Blut erhöhen. Somit kann es bei schwerwiegenden gesundheitlichen Problemen in eine toxische Konzentration gelangen. Die Theorie dahinter wird auf den nächsten Seiten ausführlich behandelt.

Was sind die Cytochrom P450-Enzyme?

Cytochrom-P450-Enzyme sind eine Gruppe von Enzymen, die alle toxischen Verbindungen wie Pestizide und andere landwirtschaftliche Chemikalien, einschließlich aller Umweltgifte und unserer verschreibungspflichtigen sowie rezeptpflichtigen Medikamente, metabolisieren. Außerdem metabolisieren sie endogene Stoffwechselprodukte wie Bilirubin. Diese Arbeiten werden in der Leber durchgeführt.

Es sind 57 humane Gene, die für die Cytochrom-P450-Enzyme kodieren, identifiziert.

Lassen Sie uns sehen, wie ein Medikament metabolisiert wird, wenn wir es einnehmen. Meistens ist das Medikament wirksam, aber manchmal sind nur die Metaboliten der Wirkstoffe zuständig zur Bekämpfung Ihrer Krankheit. Nach der Metabolisierung ist es nur möglich, dass das Medikament aus dem Körper ausgeschieden wird. Da wir die Medikamente täglich einnehmen müssen, müssen sie auch täglich metabolisiert werden. Wenn dies nicht der Fall ist, nimmt die Menge des Arzneimittels in unserem Blut zu, und dies beeinträchtigt unsere Gesundheit sehr.

Cytochrom-Isoformen, die von Grapefruitkomponenten betroffen sind:

CYP3A4

CYP1A2

CYP2C9

CYP2D6

Arzneimittel, die von diesen Enzymen metabolisiert werden, können Wechselwirkungen mit Grapefruitkomponenten aufweisen. Die Medikamente bekommt Probleme in ihrem Stoffwechsel.

Xenobiotischer Stoffwechsel

Der Abbau toxischer Substanzen und der Wirkstoffe in der Leber wird als xenobiotischer Stoffwechsel bezeichnet. Xenobiotika sind chemische Gifte oder Drogen. Dies geschieht durch eine Gruppe von speziellen Enzymen, die als Cytochrom P450Enzyme bezeichnet werden. Die während des Stoffwechsels gebildeten Reaktionsprodukte sind normalerweise giftiger. Am Ende werden sie wasserlöslich gemacht, sodass sie problemlos über unsere Nieren ausgeschieden werden können.

Die Untersuchung des Arzneimittelstoffwechsels und der Ausscheidung wird als Pharmakokinetik bezeichnet.

Medikamentenstoffwechsel

Medikamente oder chemische Gifte sind meist nicht wasserlöslich. Solange sie nicht wasserlöslich sind, können sie nicht über die Nieren im Urin ausgeschieden werden. Wenn sie sich ansammeln, gibt es große Gesundheitsprobleme, die dazu führen können, dass die Leber beeinträchtigt wird. Wir atmen auch Umweltgifte, die im Wasser nicht löslich sind, ein. Das

Entgiftungssystem muss stark sein, um all diese Medikamente und Gifte wasserlöslich zu machen. Der Arzneimittel- oder Giftstoffwechsel könnte in Phase-I-, Phase-II- und Phase-III Reaktionen unterteilt werden.

Es sind 4 verschiedene Biotransformationen möglich:

Wirkstoff gegen inaktive Metaboliten

Wirkstoff gegen aktive Metaboliten

Inaktives Medikament gegen aktive Metaboliten oder inaktive Metaboliten

Wirkstoff gegen giftige Metaboliten

Phase I Entgiftung

Die meisten Medikamente oder Umweltgifte, die wir einnehmen oder einatmen, sind organisch, das heißt, sie sind nicht wasserunlöslich. Nicht wasserunlösliche Substanzen können nicht über die Nieren aus dem Körper entfernt werden. Daher werden in der Phase-I-Entgiftung den Arzneimitteln oder Umweltgiften einige Gruppen zugesetzt, um sie löslich zu machen.

Das Enzymsystem Cytochrome P450 fügt den Arzneimitteln oder Umweltgiften eine Hydroxylgruppe hinzu, um sie löslich zu machen. Diese Zwischenprodukte sind giftiger als die ursprünglichen Substanzen und stoßen auch eine große Anzahl freier Radikale aus. Phase-II-Entgiftung: Die aus der Phase-I Entgiftungsreaktion gebildeten Zwischenprodukte sind kovalent an andere wasserlöslichere Verbindungen wie Glutathion, Glucuronsäure, Sulfat oder Glycin gebunden. Diese Reaktionen werden durch Transferase Enzyme, beispielsweise Glutathion-S-Transferasen, katalysiert. In Phase-II-Entgiftungsreaktionen sind die gebildeten Moleküle daher besser wasserlöslich. Phase-III Entgiftung: Die konjugierten Arzneimittel oder Umweltgifte werden weiterverarbeitet und dann zur Ausscheidung über die Nieren aus den Zellen gepumpt.

Diese Entgiftungen finden kontinuierlich in unseren Zellen statt. Nicht alle von uns nehmen Medikamente ein, aber wir müssen ständig atmen, um Sauerstoff zum Leben zu erhalten. Unsere Luft ist mit vielen hundert Schadstoffen verschmutzt, und die meisten dieser Gifte sind wasserunlöslich. Aus diesem Grund sind Entgiftung und das Entfernen von freien Sauerstoffradikalen beim Anti-Aging von großer Bedeutung.

Grapefruit enthält Bergamottin, ein natürliches Furanocumarin, dass das Enzym P450CYP3A4 hemmt.

Die Liste der in Grapefruitsaft enthaltenen aktiven Furanocumarine umfasst:

Bergamottin

Bergapten

Bergaptol

6 ', 7'-Dihydroxybergamottin

Ein weiterer Inhibitor von Cytochrom P450-Enzymen ist Naringin. Die P450-Enzymfamilie ist für die Metabolisierung von mehr als 90% der Medikamente verantwortlich. Wenn Grapefruitsaft konsumiert wird, verringert sich die Fähigkeit des Enzyms, das Medikament zur Absorption zu metabolisieren oder abzubauen. Der Blutspiegel des Arzneimittels kann ansteigen, was das Risiko neuer oder sich verschlimmernder Nebenwirkungen zur Folge hat.

Diese Verlangsamung des Abbrechens bedeutet, dass der Spiegel des Arzneimittels im Blut mit nachteiligen Auswirkungen auf unsere Gesundheit erhöht wird. Dies ist auf die lange Zeit zurückzuführen, in der die hohen Medikamentenspiegel in unserem Blut verbleiben. Gleichzeitig müssen einige der Medikamente abgebaut werden, um zu aktiven oder inaktiven Metaboliten zu werden. Somit kann die Hemmung des CYP3A4 die Wirkung des Arzneimittels verringern.

Grapefruitsaft kann die Resorption des Arzneimittels im Darm beeinflussen. Dies bedeutet, dass nicht genug des Arzneimittels im Blut vorhanden ist, um die notwendige therapeutische Wirkung zu erzielen. Verschiedene Medikamente haben spezifisch erhöhte oder verringerte Blutspiegel. Eine ganze Grapefruit oder 200 ml Grapefruitsaft können zu toxischen Konzentrationen von Medikament im Blut führen. Normalerweise muss die Packungsbeilage oder die Packungen selbst diese Warnung enthalten. In 80% der Packungsbeilagen ist dieser Warnhinweis jedoch nicht enthalten. Es ist wichtig, dass Sie sofort Ihren Arzt oder Gesundheitsdienstleister fragen, ob er Ihnen ein Arzneimittel mit der Gefahr einer Interaktion mit Grapefruit verschreibt. Er kann es Ihnen sagen. Es ist dann besser, Grapefruit nicht mehr zu essen oder Grapefruitsaft zu trinken.

Der richtige Weg, um die Patienten zu warnen

Es ist immer gut, auf der Medikamentenpackung oder in der Packungsbeilage zu warnen. Meistens geschieht dies jedoch nicht.

Wenn so nicht richtig informiert wird, müssen Arzt oder Apotheker Sie warnen und begleiten, bis das Medikament die richtige Behandlung für Sie darstellt.

Das Beste ist, immer die richtigen Fragen zu stellen. Wenn Sie keine Antwort erhalten, schauen Sie im Internet nach! Gehen Sie danach noch einmal zu Ihrem Arzt und sprechen Sie mit ihm! Es ist Ihre Gesundheit, und so muss alles getan werden, bis es Ihnen gut geht.

Koffein

Das Koffein wirkt vorwiegend auf die Großhirnrinde. Durch seine anregende Wirkung hebt es bei Ermüdeten die Müdigkeitserscheinungen vorübergehend auf und steigert die Leistung. Darüber hinaus bewirkt es eine Verengung der Hirngefäße, was sich bei Kopfschmerzen und Migräne günstig auswirkt. Gemeinsam mit Schmerzmitteln - Paracetamol oder Ibuprofen - eingenommen, soll deren schmerzlindernde Wirkung unterstützt-werden.

Kinder und Jugendliche

Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren: Für diese Altersgruppe liegen keine Dosierungsangaben vor.

Schwangerschaft und Stillzeit

Schwangerschaft: Wenden Sie sich an Ihren Arzt! Es spielen verschiedene Überlegungen eine Rolle, ob und wie das Arzneimittel in der Schwangerschaft angewendet werden kann. Stillzeit: Wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker! Er wird Ihre besondere Ausgangslage prüfen und Sie entsprechend beraten, ob und wie Sie mit dem Stillen weitermachen können. Ist Ihnen das Arzneimittel trotz einer Gegenanzeige verordnet worden, sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker! Der therapeutische Nutzen kann höher sein als das Risiko, das die Anwendung bei einer Gegenanzeige in sich birgt.

Laktose

Vorsicht bei einer Unverträglichkeit gegenüber Lactose! Mit dem Arzt reden!

Wenn Sie eine Diabetes-Diät einhalten müssen, sollten Sie den Zuckergehalt berücksichtigen.

Wissenswertes über Koffein

Laut der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit sind 200 mg Koffein pro Einzeldosis und 400 mg pro Tag unbedenklich für den Menschen. Kinder sollten maximal 3 mg Koffein pro Kilogramm Körpergewicht aufnehmen.

Kaffee: 50 mg pro 100 ml

Espresso: 130 mg pro 100 ml

Schwarzer und Grüner Tee: 20 mg pro 100 ml

Coca-Cola: 10 mg / 100 ml

Club Mate: 20 mg / 100 ml

Red Bull: 32 mg / 100 ml

Bitterschokolade: 90 mg / 100 g

Vollmilchschokolade: 15 mg / 100 g

Grapefruit und Grapefruitsaft

Grapefruitsaft verringert den Stoffwechsel von Koffein. Die Menge wird im Körper erhöht. Dadurch hält die Wirkung von Koffein länger an. Die Nebenwirkungen auch.

Handelsnamen

COFFEINUM N 0,2 g

Literatur

https://www.apotheken-umschau.de/Medikamente/Beipackzettel/COFFEINUM-N-02-g-Tabletten-4584653.html

http://worldofcaffeine.com/drug-and-food-interactions-with-caffeine/

Alfuzosin

Alfuzosin gehört zur Arzneimittelgruppe der so genannten Alpha-Adrenozeptor-Antagonisten oder Alpha-Blocker.