Gut gestreichelt ist halb gebumst - Marion Schmidt - E-Book

Gut gestreichelt ist halb gebumst E-Book

Marion Schmidt

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7,99 €

Beschreibung

Wer mehr Spaß im Bett haben will, der lese dieses Buch! Profiwissen ist immer gefragt, also auch im Bereich der Erotik. Und wer weiß besser Bescheid, was Männern im Bett gefällt und sie glücklich macht, als eine Frau, die viele Jahre im Bereich der käuflichen Liebe gearbeitet hat? Frisch und frech plaudert die Autorin aus dem reichen Schatzkästchen ihrer Erfahrungen, von denen nicht nur andere Frauen profitieren können, die ebenfalls als Prostituierte arbeiten oder arbeiten wollen, sondern auch jede andere Frau, die vielleicht ein bisschen mehr Pep unter die heimische Bettdecke bringen möchte. Wer mehr Spaß im Bett haben will, der lese dieses Buch, das durchaus auch für die Herren der Schöpfung eine interessante Lektüre sein kann, lernt MANN doch einiges über die lieben Geschlechtsgenossen und die — gar nicht so geheimen — Wünsche der Frauen.

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Seitenzahl: 97

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Marion Schmidt

Gut gestreicheltist halb gebumst

Tipps und Tricksaus dem Schoß einer Hure

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.dnb.de abrufbar.

© 2019 by R. G. Fischer Verlag

Orber Str. 30, D-60386 Frankfurt/Main

Alle Rechte vorbehalten

Titelbild: Andor Bujdoso – © 123rf.com

Schriftart: Palatino 11 pt

Herstellung: rgf/bf/1A

ISBN 978-3-8301-1810-7 EPUB

Inhalt

Vorwort

Huren und Freier

Was Männer lieben und wovon sie geil werden

Gesundheitliche Aspekte

Gesundheit, Krankheit und Co.

Wie »fake« ich was, oder »Falle schieben«

Probleme, mit denen ein Mann leben kann. Fragen, die keiner zu stellen wagt. Oder: »Ich bin einfach neugierig.«

Sprüche für jede Gelegenheit

Tipps zuhauf

Kleine Sexualkunde

Was eine clevere Hure in ihrer Handtasche haben sollte

Machst du auch Hausbesuche? Im Behindertenheim?

Die Rechte einer Hure. Oder: Die bittere Wahrheit

Erotische Schmunzel-Lektüre

Glossar

Nachwort

Danke!!!

Vorwort

Ich:

»Hallo, ich heiße Marion, kann ich dir etwas Schönes antun?« (Ich halte Blickkontakt, meine Hand liegt auf seinem Oberschenkel und ich setze mein 10 Mio.-Dollar-Lächeln auf.)

Er:

»Ich weiß nicht, was gibt’s denn Schönes?« Er hat nicht »Nein« gesagt und nun gleite ich sanft an seine Seite.

Ich:

»Also, hier im Kino können wir für 10 € eine zärtliche Handentspannung oder für 15 € geil Französisch machen. Oder Französisch und Verkehr auf Zimmer für 15 Minuten nur 20 €.«

Er:

»Das hört sich ja fantastisch an.«

Ich:

»Das ist es auch, wir wollen doch, dass die Gäste gern wieder kommen.«

Er:

»Na, dann gehen wir doch aufs Zimmer.«

Ich:

»Dann folge mir.«

Im Laufe von 25 Berufsjahren als Hure habe ich gelernt, Männer zu »lesen«.

Ich möchte mir aber nicht anmaßen, ich wüsste mehr als andere Frauen, jedoch könnte das Eine oder Andere dabei sein, das wissenswert wäre.

Diese Erfahrungen habe ich nun mal im Rotlichtmilieu gemacht, deshalb enthält dieses Büchlein überwiegend Huren-Tipps.

Liebe »nichtprofessionelle« Leserinnen, bitte nicht abgeschreckt sein. Es ist sehr interessant, einen Blick hinter die Puff-Kulissen und in den Huren-Alltag zu werfen.

Denn egal, in welcher »Lebenslage« gilt:

»Gut gestreichelt ist halb gebumst.«

Huren und Freier

Jeder Mann ist einzigartig, ob 18 oder 90.

Männer machen eine Entwicklung durch.

Ab 14

onanieren sie.

Ab 18

wollen sie nur noch vögeln, was das Zeug hält.

Ab 30

merken sie: »Hoppla, da gibt’s noch mehr als Muschi und Titten. Die Frau!«

Ab 40

fängt es an, länger zu dauern, das Verwöhnen der Frau wird zur Angeilphase.

Ab 50

erste Prostata Untersuchung (Finger in den Po, »oh, das ist ja geil!«). Nun wollen und benötigen sie mehr Vielfalt und Anregung beim Sex. Nur: »Wie sag ich’s meiner Frau?«Und dann kommen sie zu uns!

Wir bieten nicht nur eine Dienstleistung, sondern auch eine Illusion.

Wir helfen männlichen Jungfrauen dabei, Selbstsicherheit aufzubauen, indem wir mit ihnen üben. Bieten Witwern und Einsamen Gesellschaft, Unterhaltung und Zärtlichkeiten.

Besuchen und betreuen Behinderte, denn auch sie haben ihre Bedürfnisse (das Fleisch ist schwach, der Schwanz ist hart).

Wir machen Männer glücklich, die von der Natur benachteiligt worden sind (hässlich, aber total lieb). Junge Heißsporne stoßen sich bei uns die »Hörner« ab. Und natürlich bedienen wir auch Männer mit Partnerinnen.

Wir suchen keine Männer zum Heiraten! Auch wenn wir uns vor Angeboten kaum retten können. Na ja, die meisten sind sowieso nur auf den kostenlosen Sex und das Geld scharf.

Wir leben aber auch nicht wie die Nonnen, wir haben unsere eigenen Männer daheim.

Männer sind triebgesteuert! Wenn wir nicht wären, müssten die Frauen ständig ran oder die Kerle hätten permanent schlechte Laune.

Wir sind unverbindlich: Hallo! Vögeln! Tschüss!

Mit »wir« meine ich nicht »wir Frauen«, sondern »wir Huren«. Jetzt nicht denken: »Wie kann die sich selbst als Hure betiteln, ist das nicht ein Schimpfwort?«

Nee, eben nicht!

Abwertend ist NUTTE, AUA!!

Das ist für mich wie ein Peitschenhieb. Kommt übrigens von dem Wort Nut, das eine Ritze oder Rille bezeichnet. Na, schönen Dank auch! Auf so ’ne Idee können auch nur Männer kommen.

Wir ziehen Hure vor. Das kommt aus dem Arabischen: Huris, so werden die Jungfrauen im islamischen Paradies genannt. Na? Das hört sich doch schon viel besser an.

Okay, dass wir paradiesische Gelüste erwecken können, kommt ja noch hin, aber Jungfrauen???

Weit gefehlt!!! Da sind wohl glücklich gemachte Männer ins Schwärmen geraten.

Danke, echt nett!

Andere recht nette Bezeichnungen für uns, finde ich, sind z. B. Hübschlerin, Damen der Nacht oder Liebesdienstlerin.

Was Männer lieben und wovon sie geil werden

Seid mal ehrlich: Welche Frau hat nicht schon mal gedacht: »Kann der nicht endlich mal spritzen?«

Das ist in meinem Job das Ziel. Sie sollen schnell spritzen, aber wenn möglich nicht merken, dass wir das wollen.

Es gibt einen Hurenwitz: Eine Hure bekommt bei jedem Freier zwei Orgasmen. Einmal, wenn er das Portemonnaie aufmacht und einmal, wenn er die Tür hinter sich zumacht.

Scherz beiseite, ein paar Tipps:

Meiner Erfahrung nach mögen fast alle Männer, bis auf einige Ausnahmen, das gleiche, z. B.: 95 % der Männer lieben es, wenn SIE seine Brustwarzen küsst, leckt, dran knabbert oder sogar dran nuckelt.

Er liebt Streicheleinheiten am ganzen Körper, aber ganz besonders an den Innenschenkeln. Entweder mit den Fingerspitzen oder den Fingernägeln. Je nach Geschmack hart oder zart.

Ich kenne keinen Mann, der nicht gern geblasen wird. Da ich es nur mit Kondom anbot, musste ich mir etwas einfallen lassen, um konkurrieren zu können. Ich perfektionierte meine Blas-Technik so: Ich bezüngelte (mit schnellen Zungenbewegungen) den Schwanz von allen Seiten, dann drehte ich meinen Mund mehrmals um die Eichel und brummte dabei mit tiefem Ton. Die Vibrationen werden noch verstärkt, wenn man einen Hohlraum bildet, wie bei einem Klangkörper. Ich habe viele Komplimente und super Trinkgelder bekommen.

Er liebt Komplimente (manchmal denke ich, mehr als wir Frauen), einige Beispiele:

»Du machst Sport?«

Bei Nein: »Sieht aber so aus.«

Bei: »Ach, grad’ erst angefangen!«

»Wow, man sieht schon Erfolge.«

»Du warst beim Friseur!«

Bei Nein: »Hast du toll selbst hinbekommen.«

Bei Ja: »Hab ich sofort gesehen. Sieht gut aus.«

»Hast du abgenommen?«

Bei Nein: »Ich bin mir sicher, dass du letztes Mal etwas fülliger warst.«

Bei Ja: »Das ist ja super! Wie viele Kilos sind es denn? Wie hast du das geschafft?«

Positive Äußerungen wie z. B.: »Hast echt ’nen knackigen Po, schöne Haare, weiche Haut, du bist so zärtlich. Oh! Tolle Brusthaare, die haben so was Animalisches, grrrr!«

Muskeln!!!! Welche Frau steht nicht auf Muskeln?

Okay, es gibt Ausnahmen. Ääh???

Gibt’s die wirklich?

Kleine Bemerkung:

Die meisten Mucki-Männer sind Narzissten und weil sie wissen, dass sie gut aussehen, auch noch Arschlöcher obendrauf. Sie sind so eingebildet, dass sie sich selbst beim Vögeln im Spiegel beobachten, ob sie auch ja ’ne gute Figur dabei machen. Sie sehen zwar immer noch super geil aus, wirken nun aber so was von lächerlich und albern, dass man sich das Lachen verkneifen muss. Echt abtörnend!

Wenn der Mann füllig ist:

»Oh, wie schön, ein Teddybär, richtig was zum knuddeln.«

Wenn man selbst etwas mehr Hüftgold hat: »Ich esse halt gern! Dicke haben immer gute Laune.«

Nehmt den armen Kerlen ihre Komplexe.

Lockere Kerle, lockere Atmosphäre, schnelles spritzen.

Ziel erreicht!

Ansonsten kann man Komplimente zu jeder Gelegenheit oder jedem Detail anbringen. Wenn es denn so ist!

Man sollte ehrlich sein (aber nicht übertreiben). Denn Männer sind zwar empfänglich für Komplimente, aber nicht doof.

Zuzusehen, wie die Frau es sich selbst macht, macht ihn total heiß. Beim Vögeln im Spiegel zuschauen oder nur zusehen, wie die Frau erotisch tanzt und sich dabei auszieht, lieben sie sehr. Deshalb gibt es wohl so viele Table-Dance-Läden.

Er schaut überhaupt bei allem gern zu. Auch beim Blasen. Blickkontakt mag offenbar nicht jeder. Allerdings hab ich die Erfahrung gemacht, auch wenn sie so tun, als wäre es ihnen peinlich, sie finden es geil. Der Erfolg bestätigt es.

Wenn der Mann sich mit dem Rücken zur Frau stellt und sich leicht vorbeugt, könnte es sein (und das mit einer 70 %-igen Wahrscheinlichkeit), dass er es liebt, von hinten zwischen den Beinen durch an Hoden und Schwanz gestreichelt zu werden. Manche mit schlabberigem Sack lieben es, wenn man diesen mit Daumen und Zeigefinger umschließt und nach hinten zieht. Das hört sich schmerzhaft an, man beginnt natürlich mit sanftem Zug. Wenn er es stärker will, wird er es sagen. Die Extremeren lieben es sogar, wenn man den Schwanz gleich mit nach hinten zieht. Männer lieben es, am Sack gekrault oder gestreichelt zu werden, beim Blasen, Bumsen, Handentspannung, Vorspiel – immer.

Als Angeilphase habe ich mich gerne zwischen den Beinen kniend über den Mann gebeugt. Mit meinen Brüsten und meinem Bauch habe ich ihn, angefangen von seiner Brust aus abwärts Richtung Schwanz, gestreichelt. Wenn ich dann mit den Brüsten dort ankam, war ER (im Glücksfall) schon hart. Ich konnte IHN dann zwischen meinen Brüsten reiben und hin und her schlackern. Den Blickkontakt nie vergessen, lasziv, von unten nach oben!

Auch von hinten zu vögeln ist für sie super geil.

Früher sagte man Hundestellung, die heutige Jugend sagt »Doggie-Style« dazu. »WOW«, echt »COOL«. Ich nenne sie Schnellspritzstellung. Wenn es dir zu lange dauert, nimm die Hundestellung. Wenn du sie dann auch noch, wie oben erwähnt, an den Eiern krabbelst, dann können sie es nicht mehr zurückhalten.

Das Reiten ist sehr begehrt.

Wenn ich die Männer frage: »Soll ich raufkommen oder magst du über mich kommen?«, antworten 97 % mit »DU!« Wenn sie dann dabei zuschauen können, wie die Muschi (geiles Stück, wie sie ist) sich seinen Schwanz in ihrem Tempo (sie hat es ja sooo nötig) einverleibt, bringt sie das an den Rand des zurückhaltbaren.

Ein Bonus beim Reiten ist: lass ihn auf halber Höhe stecken und dann kreise leicht mit den Hüften. Kennt kaum einer und deshalb werden sie dich vergöttern.

Stöhnen, schnelles reiten, Kopf in den Nacken werfen und dabei seine Nippel mit den Fingern bearbeiten, ist ein Erfolgsrezept. Es kommt besonders »echt« rüber, wenn die Muskeln in den Oberschenkeln anfangen zu schmerzen, man deshalb quietscht wie ’ne alte Tür und nur noch ein Gedanke vorherrscht: »JUNGE, WERD FERTIG!«

Es funktioniert!

Illusion und Fantasie sind ein perfektes Paar.

Eine passende Anekdote:

Ich arbeitete mal in einem Sex-Kino. Die Matratzen waren so durchgelegen, dass jedes Mal, wenn man darauf lag, einem die Sprungfedern in den Rücken stachen. So kam es, dass sie mir während der Missionarsstellung so schmerzhaft in die Rippen stachen, dass ich einfach nicht mehr konnte und meinen Schmerz laut herausstöhnte. Der Mann war so angetörnt, dass er sagte: »Ja, du geile Stute, ich besorg’s dir richtig!« Und prompt abspritzte.

Sie lieben es, wenn die Brüste vor ihren Augen hin und her baumeln. Daher kommt wohl die Bezeichnung »Glocken«. Ein bisschen Unterwerfung oder beherrscht werden, spielt wohl auch eine Rolle. Ob es so ist oder nicht, überlassen wir, auch in diesem Fall, der Fantasie der Männer.

Sie lieben einen geilen Tittenfick. Mit großen Brüsten ist es einfacher und es sieht besonders sexy aus, wenn man sie mit einem Arm zusammen drückt und mit der anderen Hand die Ölflasche hebt und Öl langsam zwischen die Brüste gießt. Schau ihn ruhig dabei an und leck dir über die Lippen. Falls die Brüste nicht so üppig sein sollten, sollte er sich hinlegen und du verteilst das Öl auf seinem Schwanz. Dann beugst du dich zwischen seinen Beinen kniend über ihn und reibst mit deinen Brüsten seinen Schwanz. Es flutscht so herrlich, dass ihm ebenfalls hören und sehen vergehen wird.

Männer lieben es zu küssen.