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Es ist einer dieser Zufallsfunde der Kunstgeschichte: Auf einmal tauchen sie auf, die Gemälde, eines Künstlers. In diesem Fall handelt es sich um die Werke des Malers Hans Fassbender aus Freiburg. Sein Leben und Wirken lagen bisher weitgehend im Dunkeln: J. M. Schwehr enthüllt in diesem Buch, was er wie entdeckte und herausfand. Ergänzt wird die verblüffende Geschichte durch einen Blick auf die Gemälde, die so unerwartet gefunden wurden.
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Seitenzahl: 13
Veröffentlichungsjahr: 2021
Beim Verfassen dieses Buches half:
Sabine Frigge
Die Ghostwriterin.
Paradiesgasse 4
79356 Eichstetten
www.sabine-frigge.de
0163/20 20 224
Für meinen Bruder Richard
Der Fund
Der Anruf
Die Fassbender-Kiste
Über Hans Fassbender
Die Kunst des Hans Fassbender
Dank
»Hey, Jürgen«, rief mein Bekannter aus dem Keller, »da sind ein paar alte Bilderrahmen. Magst du dir die mal anschauen?«
Mit diesem Satz begann eine für mich unglaubliche Geschichte – die Entdeckung des unbekannten Freiburger Malers Hans (eigentlich: Johann) Fassbender.
Aber alles der Reihe nach …
Nein, ich wollte sie mir nicht anschauen, die alten Bilderrahmen, die mein Bekannter da im Keller entdeckt hatte. Ich hatte mir – wie von meinem Neffen vorgeschlagen – ein paar Sachen aus dem Haus seiner verstorbenen Eltern ausgesucht, die ich gerne als Erinnerungsstücke behalten wollte. Nach dem Tod meiner Schwägerin – mein Bruder Richard war schon Jahre zuvor verstorben – wollte mein Neffe das Haus räumen lassen. »Nimm mit, was du magst«, hatte er mir gesagt. Ich fand ein paar kleinere Antiquitäten, die mir gefielen, sowie ein, zwei Möbelstücke – darunter eine Kiste, die später auch noch eine Rolle spielen wird.
Mehr wollte ich nicht, mehr brauchte ich nicht. An Bilderrahmen war ich nicht interessiert. Ich vermutete, dass es sich um Rahmen aus billigem Fichtenholz handelte …
