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Happy Mum - Happy Child: Das Mama-Buch mit 55 Impulsen für mehr Gelassenheit, Zufriedenheit & achtsame Selbstfürsorge im herausfordernden Erziehungsalltag" Mamas, steigt aus dem Mamsterrad aus! Dieses Buch bietet einen Weg zu mehr Gelassenheit und Selbstfürsorge im Alltag. Du bist nicht allein - hohe Ansprüche, der Druck, die perfekte Mutter zu sein, und der ständige Alltagsstress betreffen viele von uns. Aber es ist an der Zeit, sich selbst wiederzufinden! In über 50 praxisnahen Impulsen erfährst du, wie du Selbstzweifel loslässt, negative Gedankenspiralen durchbrichst und zwischen Beruf und Familie Balance findest. Du wirst lernen, dich selbst mehr wertzuschätzen und achtsamer und gelassener zu sein. Mehr Selbstliebe, mehr innere Ruhe, mehr positives Denken - das ist kein Egoismus, sondern der Weg zu einem erfüllten Familienleben. Lass den Stress hinter dir und starte deine Reise zu einem gelassenen Mama-Dasein.
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Seitenzahl: 152
Veröffentlichungsjahr: 2023
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Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der deutschen
Nationalbibliographie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über
https://www.dnb.de/ abrufbar.
Für Fragen und Anregungen:
Originalausgabe
Erste Auflage 2023
© 2023 Herausgeber
Apollon Verlag
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Stuttgarter Str. 106
70736 Fellbach
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Umschlaggestaltung und Satz: Sprudelkopf Design – www.sprudelkoepfe.com
Redaktion: Apollon Verlag
Alle Rechte vorbehalten. Vervielfältigung, auch auszugsweise, nur mit schriftlicher Genehmigung des Verlages.
Für meine Kinder, die mich jeden Tag aufs Neue herausfordern, neue Wege zu gehen und in der Veränderung zu bleiben.
“In der Selbstfürsorge liegt das größte Geschenk,
das du dir selbst und den Menschen um dich herum
machen kannst.”
Eleanor Brownn
Vorwort
Warum ich das „du" als persönliche Ansprache verwende
Über die Autorin
Was dich in diesem Buch erwartet und wie du es nutzen kannst
Einführung
Impulse für Mütter, die mehr in sich ruhen möchten
Impuls 1: Mache einen Gedanken-Großputz
Impuls 2: Durch Achtsamkeit zu mehr Gelassenheit
Impuls 3: Kleine Auszeit – große Wirkung
Impuls 4: Kleine Auszeiten mit Kind
Impuls 5: Deinen Raum einnehmen
Impuls 6: Entschleunige das Alltagsgeschehen
Impulse für mehr Zufriedenheit
Impuls 7: Wertschätzung bringt Zufriedenheit
Impuls 8: Du gibst dein Bestes
Impuls 9: Fokussiere dich auf das Gute
Impuls 10: Sei dankbar
Impuls 11: Den Moment annehmen
Impuls 12: Wenn du nur gibst, verlierst du dich selbst
Impulse für mehr Gelassenheit
Impuls 13: Du musst nicht perfekt sein
Impuls 14: Übernimm dich nicht – entspannt planen
Impuls 15: Balance zwischen Beruf, Alltagsorganisation und Kind
Impulse für den Umgang mit den eigenen Gefühlen: Teil 1: Wut, Ärger und Frustration
Impuls 16: Raus aus der Abwärtsspirale
Impuls 17: Lass deinen Ärger los
Impuls 18: Schöne Erinnerungen gegen Ärger
Impuls 19: Schaue hinter deine Wut
Impuls 20: Umgang mit Frustration
Impulse für den Umgang mit den eigenen Gefühlen: Teil 2: Selbstzweifel und schlechtes Gewissen
Impuls 21: Du bist wertvoll für andere
Impuls 22: Auf den Spuren des schlechten Gewissens
Impuls 23: Deine Selbstzweifel in den Griff bekommen
Impuls 24: Rabenmutter-Gefühle in einem anderen Licht sehen
Impuls 25: Selbstwertschätzung gegen Selbstzweifel
Impulse als Grundlage für eine entspannte Erziehung
Impuls 26: Bereite dein Kind auf Kommendes vor
Impuls 27: Entspannt bleiben beim Entwicklungstempo der eigenen Kinder
Impuls 28: Wertschätzende Kommunikation mit Kindern
Impuls 29: Handlungsbezogene Kritik geben
Impuls 30: Biete deinem Kind Alternativen an
Impuls 31: Über den Umgang mit Fehlverhalten
Impuls 32: Kinder mitbestimmen lassen
Impulse für herausfordernde Situationen mit Kind
Impuls 33: Wenn Kinder provozieren und testen, wie weit sie gehen können
Impuls 34: Wenn Kinder Vereinbarungen nicht einhalten
Impuls 35: Entspannter Umgang mit Entwicklungsschüben der Kinder
Impuls 36: Überforderungsgefühle im Alltag
Impulse für Regeln und Konsequenzen
Impuls 37: Überdenke deine Regeln
Impuls 38: Umgang mit Konsequenz
Impuls 39: Verstehe die Vorbildfunktion, die du hast
Impulse für nicht zuhörende Kinder
Impuls 40: Berühre dein Kind, bevor du sprichst
Impuls 41: In der Kürze liegt die Würze
Impuls 42: Verbessere deine Ausdrucksweise
Impuls 43: Die Verzögerungstaktik deines Kindes
Impuls 44: Ein bisschen Spaß muss sein
Impuls 45: Was deine Anspannung mit nicht zuhören zu tun hat
Impulse für den Umgang mit auffälligem Verhalten
Impuls 46: Wechsle deinen Blickwinkel bei auffälligem Verhalten deines Kindes
Impuls 47: Führe ein Gespräch mit deinem Kind
Impuls 48: Auffälliges Verhalten wegen fehlender Aufmerksamkeit
Impuls 49: Kind sucht Aufmerksamkeit durch Fehlverhalten
Impulse um eigenes Erziehungsverhalten zu verbessern
Impuls 50: Gehe eine Verpflichtung ein
Impuls 51: Der Beobachter
Impuls 52: Handle nach deinenI dealen und Werten
Impuls 53: Lass dich von einem Erziehungsziel leiten
Impuls 54: Liebevoller und wertschätzender sein
Impuls 55: Wie du an Veränderungen im Alltag mit Kind dranbleibst
Schlusswort
Danksagung
Wie es für dich weitergehen kann
Alle Impulse im Überblick
Weitere Bücher der Autorin
Quellenangaben
E
ines gleich vorweg: Auch wenn dieses Buch Mütter anspricht, möchte ich damit nicht behaupten, dass Väter sich nicht in die Erziehung einbringen oder sich nicht auch angespannt, gestresst oder überfordert fühlen können. Es ist jedoch häufig die Mutter, die beruflich zurückschraubt und somit den Großteil der anfallenden Tätigkeiten übernimmt und darüber hinaus darauf achtet, dass das „Familien-Alltags-Rad“ gut geölt läuft und nicht stehen bleibt. Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschieden, gezielt Mütter anzusprechen. Selbstverständlich können auch Väter die Impulse aus diesem Buch für sich und ihren Erziehungsalltag nutzen.
Manchmal denken Menschen, dass Mütter, die zuhause bei ihren Kindern bleiben und (gerade) nicht berufstätig sind, überhaupt keinen Grund haben, gestresst zu sein. Sie dürfen doch zuhause bleiben und haben eine schöne Zeit mit den Kindern. Dass die Zeit mit Kindern schön sein kann, mag ich nicht abstreiten, doch das Drumherum kann wirklich anstrengend sein.
Zwischen den niemals endenden Wäschebergen, dem Aufräumen und Saubermachen (von dem schon bald nichts mehr sichtbar ist) sowie der Zubereitung von Essen und Snacks, werden Streitigkeiten der Kinder geschlichtet, Hausaufgaben betreut und Gespräche geführt. Es wird getröstet, aufgemuntert, motiviert. Es werden Grenzen gesetzt, Regeln aufgestellt und Konsequenzen überlegt. Die Kinder möchten beschäftigt werden: Malen, Basteln, Singen, Spielen und Spielplatzbesuche stehen an der Tagesordnung. Darüber hinaus kommen die Freunde der Kinder zum Spielen dazu. Ruhe und Zeit für sich selbst ist Mangelware. Wenn man noch die erzieherische Verantwortung, die organisatorischen Aufgaben, die in einer Familie anfallen und das Mitdenken für die jungen Kinder hinzunimmt, dann ist es nicht verwunderlich, dass dies als stressig empfunden werden kann.
Dieses Buch soll Müttern helfen, die sich angespannt, gestresst oder gar überfordert im Alltag mit Kind fühlen, wieder mehr zur Ruhe zu kommen, zufriedener zu werden und den Erziehungsalltag entspannter meistern zu können. Es geht in diesem Buch um umsetzbare, alltagstaugliche Hilfestellungen in einer verständnisvollen Sprache und ohne erhobenen Zeigefinger.
Deshalb möchte ich an dieser Stelle ganz besonders betonen, dass ich dich mit diesem Buch nicht unter Druck setzen möchte perfekt zu sein oder zu werden. Wir sind alle Menschen und machen Fehler, für die wir uns – wenn wir die Größe haben – bei unseren Kindern entschuldigen dürfen. Wir haben bessere und schlechtere Tage, wir sind gelassen oder unter Zeitdruck, wir sind glücklich oder traurig. All das hat großen Einfluss darauf, ob wir es schaffen, einen entspannten Alltag mit Kind zu leben.
Mit diesem Buch hältst du einen Praxisratgeber in den Händen, der dir keine Anweisungen erteilt, sondern Impulse an die Hand gibt. Diese Impulse darfst du als einen Erfahrungsschatz betrachten, aus dem du nach Bedarf schöpfen darfst, die du aber nicht alle umsetzen musst. Bedenke beim Lesen und während der Umsetzung bitte immer, dass ich diese Impulse auch nicht alle auf einmal gelebt, sondern sie mir im Laufe der Zeit, während der jahrelangen Begleitung mir anvertrauter und natürlich meiner eigenen Kinder, angeeignet habe.
Erlaube dir, in kleinen oder auch großen Schritten, in deinem individuellen Tempo zu einem entspannten Alltag mit Kind zu gelangen. Auch die kleinen Schritte sind dir, deinem Kind und eurem Familienleben zuträglich.
Auf diesem Weg wünsche ich dir alles Gute!
Petra Straßmeir
I
ch habe dieses Buch als Mutter (und Fachfrau) für Mütter geschrieben. Ich möchte auf Augenhöhe mit dir kommunizieren und entschloss mich aus diesem Grund dazu, dich auch auf Augenhöhe per Du anzusprechen. Persönlich, von Mutter zu Mutter.
I
ch heiße Petra Straßmeir. Ich bin Erzieherin und habe einige Jahre im Kindergarten und viele Jahre als Nanny in Familien gearbeitet. Nachdem ich Mutter von 2 Kindern wurde, leitete ich zwei Mal pro Woche eine Vorkindergartengruppe und gab ehrenamtliche Elternkurse.
Seit 2013 blogge ich auf kleinwirdgross.de über den Alltag mit Kindern und wie man diesen entspannen kann. Auf meinem Blog, in meinen Büchern und Kursen helfe ich Eltern dabei, den Alltag mit ihren Kindern zu entspannen und zu erleichtern, sodass sie ihr Elternsein und die Zeit mit ihrem Kind wieder richtig genießen können – ohne dabei den Blick auf die Bedürfnisse ihres Kindes zu verlieren.
Meine Inhalte stehen vor allem für drei Dinge:
Sie geben Hilfe zur Selbsthilfe, damit Eltern auf ganz praktische Art und Weise lernen, wie sie ihren Alltag mit Kind so verändern, dass er weiterhin zu den Lebensumständen der Familie passt.
Sie sind verständnisvoll und auf Augenhöhe geschrieben, weil ich sehr wohl um die Herausforderungen als Mutter weiß. Anstatt Druck aufzubauen möchte ich vermitteln, dass Veränderungen auch in kleinen Schritten möglich sind.
Kleine Veränderungen sind im Alltag mit Kind, Haushalt und Beruf umsetzbar. Es gibt weniger theoretisches Wissen und mehr praktische Anregungen und Hilfestellungen, die aus meinen Erfahrungen als Mutter, Nanny und Erzieherin stammen.
Ich glaube fest daran, dass Achtsamkeit, Freude und Gelassenheit im Umgang mit Kindern sowie ein entspanntes, harmonisches und wertschätzendes Miteinander in der Familie die Welt nachhaltig zu einem besseren und glücklicheren Ort machen. Deshalb ist meine Mission, Eltern dabei zu unterstützen, sich jeden Tag ein wenig leichter und gelassener im Alltag mit ihren Kindern zu fühlen und eine entspannte und freudvolle Zeit mit der Familie zu haben. Dadurch werden Harmonie und Wertschätzung im alltäglichen Miteinander möglich und die Kinder erfahren noch mehr Liebe, Geborgenheit und Wertschätzung innerhalb der Familie. Diese positiven Erfahrungen können die Kinder dann im Laufe ihres Lebens in die Welt hinaustragen und in ihrem Umgang mit Freunden und eigenen Kindern vervielfachen und dadurch unsere Erde zu einem noch schöneren Ort machen.
Das Buch gibt dir Impulse an die Hand, die dir dabei helfen, im Alltag mit deinem Kind entspannt zu bleiben und entspannt zu erziehen. Du findest hier Impulse für den ganz normalen Alltag, die ich bei meinen eigenen bzw. von mir betreuten Kindern angewandt habe.
Du hast zwei Möglichkeiten, dieses Buch zu nutzen:
Möglichkeit 1: Die klassische Nutzung
Du liest das Buch von Anfang bis zum Ende durch. Dabei erhältst du einen umfassenden Blick dafür, was du umsetzen kannst, um im Alltag stressfrei und entspannt zu bleiben. Danach suchst du dir Impulse aus, die du als nächstes ausprobieren möchtest, die dich gerade am meisten ansprechen oder dich in der Situation, in der du dich gerade befindest, am besten unterstützen können.
Möglichkeit 2: Das themenorientierte Lesen
Verschaffe dir einen Überblick der Inhalte und springe zu einem Thema, das dich entweder brennend interessiert oder bei dem du im Moment Unterstützung benötigst. Auf diese Weise kannst du dir gezielt Impulse nach deinen eigenen Bedürfnissen heraussuchen.
Wie du das Buch nutzen kannst, ohne dich im Alltag unter Druck zu setzen:
Suche dir eine Sache aus, die du als erstes verändern möchtest und konzentriere dich darauf. Zu viele Veränderungen auf einmal können überfordern!
Sei dir bewusst, dass jedes Kind und jeder Erwachsene anders ist
. Es gibt nicht die eine Pauschallösung für alle. Probiere die Impulse aus und schau, welche zu positiven Veränderungen führen.
Nimm das Buch als Inspiration, neue Wege auszuprobieren. Du musst nicht alle davon umsetzen. Betrachte das Buch als Nachschlagewerk, um immer wieder neue Impulse im Alltag mit Kind nutzen zu können.
Das Ziel ist nicht, alles Gelesene in Perfektion umzusetzen!
Anfangen
, ausprobieren, Fehler machen, daraus lernen und somit viele kleine Veränderungen vornehmen, die wiederum zu großen Veränderungen führen. Das ist der Weg.
Sollte etwas nicht wie gewünscht oder sofort funktionieren, lass den Kopf nicht hängen. Taste dich langsam heran bis sich ein Erfolg einstellt.
D
er Alltag mit Kind kann erfüllend und schön, aber auch herausfordernd und nervenaufreibend sein. Viele Mütter berichten, dass
sie sich gestresst oder ausgebrannt fühlen,
sie das Gefühl haben, nur noch zu funktionieren,
ihr Kopf unter Dauerstrom steht und nie zur Ruhe kommt,
sie das Gefühl haben, ihren ganzen Aufgaben hinterherzurennen.
Sie hoffen, dass sich diese Belastung von selbst wieder legt oder sie sich daran gewöhnen. Vielleicht resignieren sie auch und akzeptieren die Belastung, weil der Stress zum Muttersein eben dazugehört. Wenn ein Mensch jedoch unter andauerndem Stress steht und nie zur Ruhe kommt, führt das häufig zu schlechter Laune, Frustration oder Gereiztheit, welche wiederum das Familienleben negativ beeinflussen.
Viele Mütter wünschen sich deshalb
praktische Sofortmaßnahmen gegen die tägliche Belastung,
dass sie liebevoller mit sich und ihren Kindern umgehen,
dass sie wieder zurück zu sich selbst finden,
dass sie den Alltag wieder besser meistern können/sich positiver fühlen.
Wenn Mütter vom Alltag mit Kind gestresst oder genervt sind, dann möchten sie keine theoretischen Ratgeber lesen oder sich durch psychologische Hintergründe des Problems arbeiten. Sie suchen nach Lösungen, die sie in ihrem Alltag dabei unterstützen, entspannter zu erziehen. Dieses praxisnahe Buch kann genau das bieten:
Pragmatische Impulse, die im Alltag mit Kind gut umzusetzen sind
dazu Praxisbeispiele, wie diese Impulse umgesetzt werden können.
Im ersten Teil geht es um Impulse, die dich dabei unterstützen, als Mutter entspannt zu bleiben. Im zweiten Teil findest du Impulse, die dir dabei helfen, entspannter zu erziehen.
F
ür ihre Kinder stecken Mütter gerne zurück, denn ein glückliches Kind steht in der Regel auch für glückliche und entspannte Mütter. Doch wenn die Mutter ihre eigenen Bedürfnisse völlig außer Acht lässt oder die des Kindes immer als wichtiger erachtet als ihre eigenen, schleicht sich unter Umständen eine immer größer werdende Unzufriedenheit ein. Diese Unzufriedenheit führt zu schlechter Laune und einem Gefühl der Anspannung.
Deshalb ist es wichtig, dass Mütter auf sich und ihre Bedürfnisse achten. Wenn sie nicht nur die Bedürfnisse ihres Kindes im Blick haben, sondern auch ihre eigenen, dann fällt es ihnen leichter, ruhig und entspannt im Alltag mit Kind zu sein.
Um eine zufriedene und gelassene Mutter zu sein, ist es wichtig herauszufinden, wie man besser mit Wut, Frust und Selbstzweifeln umgehen kann. Dabei helfen dir die folgenden Impulse:
Impulse für Mütter, die mehr in sich ruhen möchten
Impulse für mehr Zufriedenheit
Impulse für mehr Gelassenheit
Impulse für den Umgang mit den eigenen Gefühlen: Wut, Ärger und Frustration
Impulse für den Umgang mit den eigenen Gefühlen: Selbstzweifel und schlechtes Gewissen
Probiere zunächst einen Impuls aus diesem Buch aus und sobald du diesen gut in deinen Alltag integrieren konntest, kannst du weitere Impulse hinzunehmen. Denke bitte auch immer daran, dass nicht jeder Tag gleich ist. Mache dir bitte keine Vorwürfe, falls die Umsetzung nicht immer auf Anhieb klappt, denn alles braucht seine Zeit!
D
amit du in dir ruhen kannst, ist es wichtig auf dich und deine Bedürfnisse zu achten und Energie zu tanken, um die innere Anspannung abzubauen. Je jünger dein Kind ist, desto schwieriger ist es Pausen zu machen und sich Zeit für seine Bedürfnisse zu nehmen. Umso wichtiger ist es, dass du dir regelmäßig Auszeiten gönnst, in denen beispielsweise der andere Elternteil bzw. nahestehende Personen das Kind betreut. Da diese Auszeiten meistens nicht ausreichen, folgen nun Impulse wie du auf dich und deine Bedürfnisse achten kannst, wenn du alleine mit deinem Kind bist und kurz einmal Zeit zum Durchatmen brauchst.
Welche Gedanken begleiten dich normalerweise im Laufe deines Tages? Wertschätzende, motivierende und schöne Gedanken oder eher genervte, gestresste und ärgerliche Gedanken? Vielleicht ertappst du dich auch bei negativen Selbstgesprächen wie: „Ach Mensch bin ich blöd, jetzt habe ich vergessen, die Butter einzukaufen.“ Nicht selten findet man sich in einer negativen Gedankenspirale wieder, aus der ein Herauskommen unmöglich scheint. Was wäre, wenn du deinen Fokus heute von diesen negativen Gedanken abziehen und ihn stattdessen gezielt auf Positives ausrichten würdest? Wenn du bemerkst, dass du negative Gedanken hast oder abschätzige Gespräche mit dir selbst führst, dann stelle dir eine dieser Fragen:
Was brauche ich jetzt, damit sich diese Situation leichter anfühlt?
Was würde ich jetzt am liebsten machen?
Was brauche ich, um jetzt glücklicher und entspannter zu sein?
Lass die Antwort in dir aufsteigen und setze sie sogleich um. Wir dürfen hier mehr auf unser Unterbewusstsein hören. Meistens „weiß“ es, was wir brauchen und was uns guttut. Wir müssen nur genau hinhören. Wenn die Umsetzung nicht sofort möglich ist, dann notiere dir die Antwort und stelle sicher, dass du es in absehbarer Zeit umsetzen wirst.
Mit diesen Fragen gibst du deinem Verstand die Aufgabe, sich mehr auf das Lösen der Situation zu fokussieren, anstatt noch mehr gestresste Gedanken zu entwickeln, die sich wie ein Karussell immer weiter in deinem Kopf herumdrehen. Deine Antworten auf diese Fragen können ganz kleine Dinge sein, wie „lach einfach darüber“ oder ganz praktische wie „ich will lieber rausgehen, als in der Wohnung zu sein“ oder aber größere Dinge wie „einen Tag ganz für mich alleine sein“.
Mit diesem Impuls richtest du nicht nur deine Gedanken auf das aus, was du willst, sondern kümmerst dich auch um deine Bedürfnisse bzw. das, was dir wichtig ist. Beides trägt dazu bei, dass du mehr in dir ruhen kannst.
Verbringe immer wieder mal ein paar Minuten im Tagesablauf damit, ganz im Hier und Jetzt zu sein. Diese Rückverbindung mit der Gegenwart verringert deinen Stresspegel und hilft dir, mehr in dir zu ruhen und gelassen zu bleiben. Wenn du gedanklich in der Gegenwart bist und dir keine Sorgen um die Zukunft oder die Vergangenheit machst, hast du die Chance zur Ruhe zu kommen. Denn in der Gegenwart, genau in diesem kleinen Moment, ist meistens alles in Ordnung. Die meisten Probleme befinden sich in der Vergangenheit und wir verbringen gedanklich viel Zeit damit, über Vergangenes nachzudenken oder uns mit Ängsten über unsere Zukunft zu beschäftigen. Der gegenwärtige Moment bietet dafür einen Ausweg und mit etwas Übung gelingt es immer besser, diesen bewusst wahrzunehmen und in ihm zu verweilen.
