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Dublin ist kreativ, gemütlich, historisch, imposant und modern. Das malerische Viertel Temple Bar lieben Pub-Freunde, das Trinity College ist weltberühmt und The Spire ist das moderne Wahrzeichen der Stadt. Dieses Buch zeigt dir das Beste der Stadt in vier unterschiedlichen Routen. So erlebst du das Dublin der Locals, ganz individuell und ohne Planung. Übersichtliche Klappkarten helfen bei der Orientierung und führen dich zu den besten Adressen der inspirierenden Metropole.
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Seitenzahl: 105
Veröffentlichungsjahr: 2022
PRAKTISCHE INFOS
S. 4
VERKEHR
S. 8
RAD FAHREN
S. 12
TOP 10
S. 14
1 > SMITHFIELD, STONEYBATTER & PHOENIX PARK
S. 18
2 > SANDYMOUNT, DOCKLANDS & IFSC
S. 38
3 > CITY CENTRE & TEMPLE BAR
S. 58
4 > THE LIBERTIES, RATHMINES & RANELAGH
S. 78
WAS ES SONST NOCH GIBT
S. 98
REGISTER
S. 107
ROUTE 1 > SMITHFIELD, STONEYBATTER & PHOENIX PARKS. 18
Am Nordufer des Flusses Liffey ist das Stadtbild abwechslungsreich. Einst eher raue Viertel verändern sich rasant in angesagte Gegenden, höchster Blickfang ist der Millennium Spire.
ROUTE 2 > SANDYMOUNT, DOCKLANDS & IFSCS. 38
Ein Viertel, das eher an ein kleines Stranddorf erinnert, bildet einen schönen Kontrast zu einer Gegend, die für ihre zeitgenössische Architektur bekannt ist. Laufe vom Strand durch Dublins Tech-Viertel zum modernen IFSC.
ROUTE 3 > CITY CENTRE & TEMPLE BARS. 58
Besuch die prächtigen Museen im schicken City Centre. Erlebe authentische Pubs in Temple Bar und verliere dich in den hippen Geschäften an schmalen Kopfsteinpflastergassen im gemütlichen Creative Quarter.
ROUTE 4 > THE LIBERTIES, RATHMINES & RANELAGHS. 78
Spaziere vorbei an den imposanten Gebäuden in The Liberties und dem Dublin der Wikinger in Richtung Süden, wo du das hippe Viertel Ranelagh und das studentische Rathmines entdeckst.
Laufe aus dem Hotel heraus direkt in die attraktivsten Viertel der Stadt. Entdecke neue Restaurants, die besten Cafés und trink ein vor Ort gebrautes Bierchen. Im happy time guide teilen unsere vor Ort lebenden Autoren aus Liebe zu ihrer Stadt nur die wahren Highlights mit dir. So sparst du dir die Nullachtfünfzehn-Straßen und steuerst stattdessen direkt die besten Adressen an, wo auch die Locals hingehen. Unterwegs nimmst du immer mal wieder eine klassische Sehenswürdigkeit mit. Genieße jede Minute und mach das Beste aus deinem Städtetrip.
Du wirst Dublin entdecken! Eine Stadt, die sehr kompakt und immer gemütlich voll ist. Schau dir die überraschend vielseitigen Viertel an: von kreativ und behaglich über historisch und imposant bis hin zu modern und abgefahren. Lass dich durch Temple Bar mit seinen Kopfsteinpflastergassen und seinen vielen Pubs treiben, entdecke Sehenswürdigkeiten wie das Trinity College, lerne alles über irischen Whiskey in einer der vielen Destillen oder genieße es, wenn dir an der Küste der Wind um die Ohren bläst. Dein Shoppingherz wird in den zwei großen Einkaufsstraßen und den hippen Sträßchen im Creative Quarter höherschlagen. Anschließend kannst du dir einen Platz in einem der prächtig eingerichteten Pubs und Restaurants suchen, von denen sich einige am Abend in Clubs mit toller Atmosphäre verwandeln. Wir zeigen dir, wo du die besten Adressen findest.
Der happy time guide ermöglicht es dir, die Stadt in deinem eigenen Tempo zu entdecken und dabei den örtlichen Lifestyle kennenzulernen. Dabei musst du dich nicht einmal vorbereiten. Mit unseren Routen bringen wir dich zu beliebten Restaurants, Cafés, Museen, Galerien, Geschäften und Sehenswürdigkeiten. Hin zu jenen Orten also, die wir selbst gerne besuchen und wo wir eine gute Zeit haben. Vielleicht begegnest du uns ja sogar!
Keine der aufgeführten Adressen hat für die Aufnahme ins Buch gezahlt, weder für Text noch für Bild. Unsere unabhängige Redaktion hat alle Texte selbst verfasst.
VOR ORT
KIM VAN DER VEER
STADT
DUBLIN
BERUF & ARBEIT
RECHTSBERATERIN BEI EINER TECH–FIRMA
Kim ist für ihren Job nach Dublin gezogen und hat ihr Herz an die Stadt verloren. Am liebsten erkundet sie die vielen Parks Dublins und probiert neue Cafés aus. Ihr Favorit ist das eher alternative Viertel zwischen Smithfield Square und Phoenix Park. Hier genießt Kim die einzigartigen Pubs, historische Orte und kleine Boutiquen.
Mit den vier Routen in diesem Buch kannst du die schönsten Viertel der Stadt zu Fuß und in deinem eigenen Tempo entdecken. Die Routen führen vorbei an den Sehenswürdigkeiten, aber sie bringen dich vor allem zu den besten Locations zum Essen, Trinken, Einkaufen und Genießen. Auf der Übersichtskarte vorne im Buch kannst du genau sehen, durch welche Viertel der Stadt die Routen führen. Die einzelnen Routen wiederum sind auf den detaillierten Karten zu Beginn des jeweiligen Kapitels eingezeichnet. Auch alle Adressen findest du auf diesen Karten. Anhand der Farbe der kleinen Kreise erkennst du, um was für eine Art Adresse es sich handelt (s. Legende unten auf der Seite). Weiter hinten im Kapitel wird jede Adresse ausführlich besprochen.
Ohne alle Adressen ausführlich zu besuchen, dauert eine Route maximal drei Stunden. Die Länge der Strecke findest du in der Routenbeschreibung.
Um dir eine Vorstellung von den Preisen der Restaurants zu ermöglichen, findest du bei den Adressen immer eine Preisangabe. Wenn nicht anders angegeben, handelt es sich dabei um den Durchschnittspreis für ein Hauptgericht. Die Eintrittspreise für Sehenswürdigkeiten sind der Normalpreis, eventuelle Vergünstigungen führen wir nicht auf.
Du wirst dich schnell willkommen fühlen im gastfreundlichen Dublin. Die Iren sind immer für ein Schwätzchen zu haben, wozu sich die Pubs vorzüglich eignen. Am Wochenende gehen die Dubliner brunchen.
LEGENDE
>> SEHENSWÜRDIGKEITEN
>> ESSEN & TRINKEN
>> SHOPPEN
>> FREIZEITTIPPS
Das irische Postleitzahlensystem wurde 1917 entwickelt und funktioniert noch immer identisch: Die geraden Zahlen liegen am Südufer des Flusses (Dublin 2, 6, 8 etc.) und die ungeraden Zahlen am Nordufer (Dublin 1, 3, 5 etc.). Die meisten großen Museen verfügen über gute Sammlungen und sind kostenlos oder gegen einen Obolus zugänglich. In vielen Restaurants ist die Küche den gesamten Tag über geöffnet. Die Iren sind zu Recht stolz auf ihre oftmals biologischen und regional produzierten Nahrungsmittel. Warum auch sollten sie etwas anderes anbieten, wenn das Fleisch irischer Rinder und der Atlantische Ozean immer verfügbar sind? Auch Angebote für Vegetarier und Veganer sind reichlich vorhanden.
Irland ist wegen seiner keltischen Vergangenheit noch immer zweisprachig. Die meisten Straßenschilder und Sehenswürdigkeiten sind auf Gälisch sowie auf Englisch beschriftet. Nach der Vertreibung der Briten wurde die irische Sprache intensiv beworben – allerdings nur mit mäßigem Erfolg. Englisch ist Landessprache, auch wenn Kinder noch immer Gälisch in der Schule lernen. Vielleicht überflüssig zu erwähnen, aber nicht ganz unwichtig: In Irland herrscht Linksverkehr!
Die irische Geschichte reicht weit zurück. Um Dublin und seine Bewohner besser zu verstehen, können ein paar Hintergrundinformationen hilfreich sein. Seit dem Mittelalter wurde die Insel immer wieder von Hungersnöten heimgesucht. In Kombination mit unsicheren politischen Verhältnissen hat dies dazu geführt, dass gut anderthalb Millionen Iren ihr Land in Richtung USA, Kanada und Australien verließen. In den letzten Jahren hat sich der Exodus wiederholt, wodurch die Bevölkerung von einst acht Millionen auf vier Millionen geschrumpft ist.
Irland wurde lange von Großbritannien besetzt. 1916 aber wurde der Druck zu groß. Die Irish Volunteers unter Leitung von Pádraig Pearse und die Irish Citizen Army von James Connolly nahmen das General Post Office in Dublin ein. Am Ostermontag rief Pearse die Irische Republik aus, worauf die Briten mit militärischer Härte reagierten. Daraus entstand die Irisch-Republikanische Armee (IRA), die einen irischen Staat ohne Bande zu England anstrebte.
In den 1960er-Jahren flammte die Gewalt erneut auf. The Troubles, die nun folgende Zeit der Unruhe, dauerte bis zum 10. April 1998, als das Karfreitagsabkommen unterzeichnet wurde. Während der Troubles schreckte die IRA nicht vor Gewalt zurück und verübte mehrmals Bombenanschläge auf öffentliche Gebäude in Nordirland und dem Vereinigten Königreich. Erst im Juli 2005 erteilte die Führung der IRA ihren Mitgliedern den Auftrag, der bewaffneten Auseinandersetzung ein Ende zu bereiten.
Dublin erlebt in den letzten Jahren ein Urban Revival. Der Umbau der Docklands und die Errichtung des Geschäftsviertels IFSC haben neuen Unternehmergeist und Arbeitsplätze gebracht. Weil die Mieten dadurch rasant steigen, ziehen vor allem junge Selbstständige vermehrt in jene Viertel, die lange verfallen waren. Hierdurch erleben auch diese Viertel einen Neuanfang mit frischer Energie.
Irland hat diverse nationale Feiertage. Diese Bank Holidays, die ihren Namen der Tatsache verdanken, dass Banken (und die meisten öffentlichen Einrichtungen) an diesen Tagen geschlossen sind, fallen immer auf einen Montag. Neben Ostern hat Irland folgende Feiertage:
1. Januar > Neujahr
17. März > Saint Patrick’s Day
Erster Montag im Mai > May Bank Holiday
Erster Montag im Juni > June Bank Holiday
Erster Montag im August > August Bank Holiday
Erster Montag im Oktober > Oktober Bank Holiday
24. Dezember > Heiligabend (Geschäfte, Restaurants und Pubs ab 18 Uhr geschlossen)
25. Dezember > Erster Weihnachtstag (Geschäfte, Restaurants und Pubs geschlossen)
26. Dezember > Zweiter Weihnachtstag (Saint Stephen’s Day)
Wir haben diesen Reiseführer mit größtmöglicher Sorgfalt zusammengestellt. Das Angebot an Läden und Restaurants wechselt in Dublin jedoch fortwährend. Wir sind bemüht, die Routen und Adressen auf dem aktuellen Stand zu halten, und überarbeiten diesen Reiseführer regelmäßig. Wenn du trotzdem eine Adresse nicht mehr finden kannst oder andere Anmerkungen oder Tipps zu diesem Reiseführer hast, dann lass es uns wissen. Schreib uns eine E-Mail an [email protected].
Ab dem Flughafen Dublin bist du innerhalb einer halben Stunde in der Stadt. Eine einfache Fahrt mit dem Linienbus 16 oder 41 kostet 3,30 Euro. Berücksichtige dabei, dass du im Bus bar bezahlen musst und dass es kein Wechselgeld gibt. Am Flughafen kannst du außerdem mit Airlink oder Aircoach in die Stadt fahren. Diese Busunternehmen halten weniger oft und fahren auch durch die Randbezirke der Stadt. Eine einfache Fahrt mit Airlink kostet 7 Euro, die Hin- und Rückfahrt 8 Euro. Bei Aircoach bezahlst du 7 bzw. 12 Euro. Bei Aircoach gibt es meist genügend hilfsbereite Mitarbeiter. Wer ein Retour-Ticket gekauft hat, kann auf dem Rückweg an einer beliebigen Haltestelle einsteigen.
Im Zentrum Dublins kostet ein Busticket 2,50 Euro. Denke auch hier an Bargeld: Du kannst im Bus weder kontaktlos noch sonst mit Karte bezahlen. Die Doppeldecker sind die Rettung, wenn du dich schnell und günstig im Zentrum fortbewegen möchtest. Wenn du den ÖPNV (Bus, Luas, DART) viel nutzt, solltest du in Erwägung ziehen, eine LeapCard anzuschaffen. Du kannst sie an Automaten bei Luas- und an DART-Haltestellen kaufen. Auf die LeapCard kannst du ein Guthaben laden.
Taxis kannst du einfach auf der Straße anhalten. Zwar gibt es in der Stadt auch feste Taxistellplätze, aber es ist nicht unbedingt nötig, dorthin zu gehen, weil du in der Regel auch sonst innerhalb weniger Minuten eines bekommst. In Dublin kommunizieren die Taxifahrer untereinander gut, auch haben sie feste Fahrtpreise. Mehr darüber kannst du auf den Aushängen in den Wagen lesen. Ein Taxi vom Flughafen in die Stadt kostet je nach Verkehrsaufkommen um die 25 Euro.
Eine Besonderheit in der Stadt ist die Luas, eine Straßenbahn. Ein Ticket kostet im Schnitt 2,30 Euro und ist an den Automaten bei den Haltestellen erhältlich.
Die DART-Bahn ist eine gute Alternative, wenn du in die Außenbezirke an der Küste möchtest. Der Verkehr in Dublin ist langsam und steht oft still. Die Züge betrifft das nicht, sie bringen dich für ein paar Euro aus der Stadt heraus und halten in allen Vierteln an der Küste. Fahrkarten sind an jedem Bahnhof erhältlich. Im Süden Dublins gehst du zu Pearse Station, Tara Street oder Grand Canal Dock, im Norden steuerst du Connolly Station an.
So gibt es also verschiedene Transportmöglichkeiten im Zentrum. Dabei solltest du allerdings das Laufen nicht vergessen. Das Zentrum an sich ist eher klein und die meisten Sehenswürdigkeiten liegen dicht beieinander – Gehen ist also immer eine gute Option. Darüber hinaus gibt es ein paar schöne Parks und natürlich den Liffey Boardwalk, der nach einem romantischen Spaziergang geradezu schreit.
Das mit dem Radfahren ist so eine Sache in Dublin. Einerseits kommt man mit dem Rad gut voran. Andererseits aber bleibt es gewöhnungsbedürftig, links zu fahren. Auch merkt man schnell, dass Dublin ursprünglich eine Autostadt ist: Die Autofahrer gewöhnen sich nur zögerlich an die wachsende Zahl der Radfahrer. Locals, die sich in den Sattel wagen, manövrieren sich mit Helm und fluoreszierenden Jacken durch den Verkehr. Obwohl man überall Helme sieht, gibt es keine Helmpflicht. Stadträder, wie wir sie kennen, heißen in Irland Dutch Bikes.
Denk also dran, dass es nur vereinzelt Radwege gibt, dass Autofahrer schnell und oft ziemlich nachlässig unterwegs sind und dich zuweilen auch links überholen. Manche Radfahrer sind auch auf dem Bürgersteig unterwegs, aber das ist eigentlich verboten. Zu zweit nebeneinander zu fahren kommt nicht gut an und ist schlicht und einfach gefährlich. Trotz all dieser Warnungen sollte es für den geübten deutschen Radfahrer kein Problem sein, sich hier ein Fahrrad zu mieten – und es macht Spaß.
Überall in der Stadt triffst du auf Dublin-Bikes
