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Dieses E-Book entspricht ca. 23 Taschenbuchseiten ... Sich einem Häftling hinzugeben, war nie Nellis Traum. Aber als dieser eine bestimmte Häftling ihr tief in die Augen blickt, ist es um sie geschehen. Genau den will sie haben, genau dem will sie sich hingeben - bedingungslos und heftig! Dafür braucht Nelli eine List, und sie hat auch schon eine wahnsinnig geile Idee ... Diese Ausgabe ist vollständig, unzensiert und enthält keine gekürzten erotischen Szenen.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 30
Veröffentlichungsjahr: 2025
Impressum:
Harte Demütigung | Erotische Geschichte
von Ebony White
Ebony White wurde 1987 in Burg bei Magdeburg geboren. Bereits als kleines Mädchen begeisterte sie sich für Poesie und verarbeitete ihre Ängste und Sorgen in ihren Texten. Diese bewahrte sie auf – verschlossen in einer alten antiken Truhe, die heute ihren Dachboden schmückt. Ihre Liebe zum Schreiben hält bis heute an. Ohne Notizheft und Kugelschreiber geht sie nicht aus dem Haus. Ihre Texte sind so vielfältig wie ihre Gefühle, sodass sie in mehreren Genres Anklang finden. Ihr Ziel ist es, irgendwann von ihren Schriften leben zu können. Besonders inspiriert wird sie dabei von ihrer großen Liebe, mit der sie all ihre sexuellen Vorlieben auslebt. Doch die Idylle täuscht, denn die Geschichten von Ebony White sind provokant. Sie entführen den Leser in eine Welt voller Liebe, Lust und Gier, gepaart mit tiefem Verlangen, Intrigen und einem Hauch von Wahnsinn!
Lektorat: Nicola Heubach
Originalausgabe
© 2025 by blue panther books, Hamburg
All rights reserved
Cover: © VitalikRadko @ depositphotos.com
Umschlaggestaltung: Matthias Heubach
ISBN 9783756109692
www.blue-panther-books.de
Harte Demütigung von Ebony White
Ich heiße Nelli und bin siebenundzwanzig Jahre alt. Seit mehreren Jahren arbeite ich in einer Justizvollzugsanstalt als Justizvollzugsbeamte. Ich liebe meinen Beruf als Gefängniswärterin und würde ihn gegen nichts in der Welt eintauschen. Denn hier kann ich meine dominante Ader komplett ausleben, was mir viel Freude bereitet.
Für jemanden mit einem sanften Gemüt ist dieser Berufszweig nichts. Die Häftlinge, die ich betreue, sind Schwerstkriminelle und unberechenbar. Um sie in den Griff zu bekommen, braucht man Mut und Biss. Am besten erreicht man solche dunklen Seelen mit Sex-Appeal und Selbstbewusstsein.
Dieser Beruf ist gewiss kein Zuckerschlecken. Schon beim Vorstellungsgespräch sagte mir mein Boss: »Wenn du hier überleben willst, musst du wissen, was du dir selbst wert bist.«
Und er hatte recht. Denn das kann man bei den vielen sexuellen Anspielungen schnell vergessen. Die Sprüche der Häftlinge sind oft unter der Gürtellinie. Sie betrachten mich als Spielzeug, aber auf keinen Fall als nette Dame von nebenan. Da ich die einzige Frau bin, die hier arbeitet, bin ich bei ihnen besonders beliebt.
Ich genieße es, wenn ihre Augen mich ausziehen oder ihre Schwänze hart werden, nur weil ich ihnen zu nahe komme. Ein verführerischer Blick reicht, um ihr ungeficktes Dasein in ein Gefühlschaos zu stürzen. Aber wie könnte ich es ihnen übel nehmen, sie bekommen hier keine anderen Frauen zu sehen, und Sex haben sie nur mit ihrer Hand. Manchmal sehe ich ihnen heimlich dabei zu, wie sie es mit sich selber treiben, und dann werde ich geil. Trotzdem habe ich ein Motto, an das ich mich halte: »Nur gucken und nicht anfassen.«
Es sei denn, ich bin gezwungen, eine körperliche Untersuchung durchzuführen, um unerlaubte Gegenstände aufzuspüren.
***
»Hier ist die Akte unseres Neuzugangs. Wir holen ihn jetzt«, sagt mein Kollege Ronald, den alle nur Ron nennen, und drückt mir das Schriftstück in die Hand.
Ein normaler Vorgang, der sich jeden Tag aufs Neue abspielt. Kurz sehe ich ihm hinterher, als er mit einem weiteren Beamten die JVA verlässt und zum Transporter läuft. Dann wende ich mich dem Schriftstück in meiner Hand zu. Interessiert öffne ich die Akte, um mir einen Einblick zu verschaffen, was für ein Täter mich erwartet. Wow, denke ich sofort, als ich das Foto sehe, denn er ist genau mein Typ. Er hat stechend blaue Augen, die seiner Kälte Ausdruck verleihen, und trotzdem für Wärme zwischen meinen Schenkeln sorgen. Sein Aussehen, gemischt mit krimineller Energie, ergibt eine gefährliche und explosive Mischung. Er ist aufregend, daran gibt es keinen Zweifel.
