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Nur wenig erinnert noch heute an die umfangreiche Häuser- und Familiengeschichte von Demmin, da fast alle Häuser aus der älteren Zeit bei den zahlreichen Stadtbränden zerstört worden sind. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen, um auch mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten der einzelnen Personen sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser zusammentragen kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken von Demmin behandelt. Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770–1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand. Ebenfalls wurden, sofern vorhanden, Fotografien ergänzt. Tauchen Sie ein in ein Kapitel der Demminer Häuser- und Familiengeschichte aus der Zeit von 1625 bis 1865! Über 1700 verschiedene Familiennamen und über 700 Häuser warten darauf, entdeckt zu werden.
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Seitenzahl: 666
Veröffentlichungsjahr: 2022
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Inhaltsverzeichnis
1. Vorwort
2. Demminer Häuser im Laufe der Zeit
3. Ein Stadtplan von 1811
4. Erläuterungen zum Häuserverzeichnis
Demminer Innenstadt
5. Häuser im Baubezirk (Nr. 1 – 60)
6. Häuser im Frauenbezirk (Nr. 1 – 109)
7. Häuser im Holstenbezirk (Nr. 1 – 109)
8. Häuser im Kahldenbezirk (Nr. 1 – 128)
Anklamer Vorstadt
9. Vorbemerkungen
10. Eigentümer im Vorstädter Bezirk, 1811
11. Interessenten im Vorstädter Bezirk, 1850/185
12. Häuser im Anklamer Bezirk (Nr. 1 – 149)
13. Häuser im Treptower Bezirk (Nr. 1 – 144)
Anlagen:
14. Lustration der Häuser und Erben, 1625-1709
15. Verzeichnis der Straßen
16. Verzeichnis der Hausnummern
17. Quellenverzeichnis
18. Namensverzeichnis
19. Ortsverzeichnis
„Wo ein gelehrter Mann gehaust, braucht’s ein Stück Zeit, um seine Spur zu verwischen.“
Zitat von Joseph Victor von Scheffel (1826-1886)
Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Erforschung der Familien- und Ortsgeschichte von Demmin. Neben den Primärquellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister existieren auch mehrere Sekundärquellen, die mir bei der Digitalisierung des Demminer Museumsbestandes oder auch bei der Retrokonvertierung von Findbüchern im Landesarchiv Greifswald begegnet sind.
Ein Großteil des ehemaligen Bestandes (z.B. Bürgerbuch von 1804-1870, Einwohnerlisten und Stadtpläne) ist jedoch 1945 beim Stadtbrand vernichtet worden. Per Zufall entdeckte ich eine handgezeichnete Kopie des Stadtplanes von 1811. Dieser Plan wurde von einer damaligen Schülerin vor 1945 abgepaust und ist somit der Nachwelt erhalten geblieben.
Ebenfalls existiert in einer weiteren Aufzeichnung eine Übersicht der alten und neuen Hausnummern (Einteilung in Bezirke), sowie die namentliche Auflistung der Eigentümer. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen und mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser finden kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken (Stolle/Goetze) behandelt.
Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770 – 1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand.
Ebenfalls wurden – sofern vorhanden – Fotografien ergänzt. Empfehlenswert ist der Vergleich mit dem Stadtplan von 1811, um den heutigen Standort zu bestimmen.
Die hier vorliegende Arbeit stellt trotz Ausschöpfung der mir bisher zugänglichen Quellen eine Momentaufnahme und kein abgeschlossenes Werk dar. Ich bin daher dankbar für jeden Hinweis auf weiteres Quellenmaterial oder auf mögliche Fehler, die sich trotz größter Sorgfalt in diese Arbeit eingeschlichen haben.
„Man würde nie etwas entdecken, wenn man sich schon mit dem zufriedengäbe, was bereits entdeckt wurde “
Seneca
Stadtansicht von der Stadt Demmin auf der Lubinschen Karte, 1614-1617
Bereits 1519 werden laut dem Pfandbuch der Stadt Demmin rund 200 bewohnte Häuser in den Straßen innerhalb der Stadtmauern angegeben. Manche der Häuser hatten zwei oder mehrere Stockwerke, die einstöckigen, kleinen „Häuslein“ werden als Buden bezeichnet. Eine kleine Vorstellung über die Vielzahl der Häuser vor dem 30-Jährigen Krieg erhält man durch einen Blick auf die Stadtansicht der Lubinschen Karte von 1614-1617.
1625 hatte Demmin rund 400 bewohnte Häuser. Davon waren 223 ½ „ganze Erbe oder Giebel“ (Giebelhäuser), 173 waren halbe Erben oder Buden und Wohnungen vorhanden. Im Laufe des 30-Jährigen Krieges sind etliche Häuser verwaist oder zerstört worden. Nach dem Krieg wurden die Häuser mühsam restauriert und einzelne, kleine Buden wurden gebaut. Doch auch das half nicht, als am 28. Juli 1656 die Hälfte der Häuser – insgesamt 80 – durch einen großen Stadtbrand vernichtet wurden. Ebenfalls litten die Häuser und Familien im schwedisch-polnischen Krieg von 1656-1661 sehr, 1659 brannten auch einige Häuser nieder.
Bei der Lustration von 1664 sind nur noch 64 ½ ganze Erben (Giebelhäuser) vorhanden, sowie 15 halbe Buden. Neben den wüsten Stellen gab es 135 Besitzer, Witwen oder sonstige Erben.
Demmin musste als Garnison weiter für die Einquartierung der Regimenter sorgen, die Wohnungsnot wurde immer größer. Am schlimmsten wurde Demmin 1675/1676 getroffen, nahezu die komplette Stadt wurde in Schutt und Asche gelegt. 1678 standen nur noch 23 Bürgerhäuser, das Haus des Kommandanten in der Schulstraße, die Schule, das Rathaus, das Gartenhaus des Stadtmajors und das Haus des Bürgermeister Köser (durch Granaten halb abgebrannt). Insgesamt waren 66 ½ Häuser abgebrannt. Am meisten hatte die Gegend zwischen der Kirche und der Nordmauer gelitten, da die Häuser bei der Beschießung der Kirche von der Meyenkrebser Schanze aus von den zu kurz gehenden Kugeln getroffen wurden. In der Pferdestraße fanden sich keine Besitzer mehr, die Stadt und Kirche bauten darauf die Hospitalhäuser. Die Christinenstraße, welche vorher mit stattlichen Wohnhäusern adeliger Familien bebaut gewesen war, erhielt nach der Belagerung fast keine Häuser mehr. Noch 1719 waren viele wüste Stellen vorhanden.
Nach 1678 wurden wieder neue, stattlicher Häuser am Markt und in den anliegenden Bezirken errichtet. 2 Jahre später, am 26. Mai 1680, brannten innerhalb 2 Stunden 12 Häuser am Markt ab.
Am 15. Mai 1684, nachmittags um 14:00 Uhr passierte ein schreckliches Unglück in Demmin. Ein Tambour (Militär) schoss auf einem Vogel bei einem Strohdach (In der Nähe des Baubezirk Nr. 43). Das Gebäude fing Feuer, welches wegen starken Wind auf die weiteren Gebäude überspring. Neben dem Rathaus und der Schule brannten 45 Häuser ab. Übrig waren nur noch 39 Wohnstätten.
Ausschnitt der Stadtansicht von der Stadt und Festung Demmin von Merian, um 1650
Besser sah es wieder 1719 aus, wie die „historische Tabelle über den Zustand der pommerschen Stadt Demmin“ berichtet. Die meisten Häuser wurden in den letzten 30 Jahren erbaut. Es standen davon im Kahldischen Viertel 41, im Holstenviertel 40, im Kuhviertel 37 und im Frauenviertel 25 Häuser. Insgesamt waren dies 143 Häuser, von denen schon 141 mit Ziegeln gedeckt waren. Weiterhin gab es 137 wüste Stellen, davon 5 im Kahldischen, 30 im Holsten-, 25 im Frauen- und 13 im Kuhviertel. Die übrigen 64 Häuser gehörten der Kirche und dem Hospital oder wurden als Gärten, Auffahrten und Hofräumen genutzt. Scheunen gab es in der Stadt nur 2, die meisten standen in der Anklamer Vorstadt. An öffentlichen Gebäuden waren neben der Kirche vorhanden: Das Rathaus, Syndikatshaus, die große Schule, die kleine Schule, 4 Wachthäuser an den Toren, 3 Torschreiberbuden, 3 Stadtdienerbuden, 2 Visitierbuden, 2 Schützen- oder Waldwärterhäuser, 3 Hirtenkaten, 2 Krüge und die Frohnerei. Die Demminer konnten auch wieder gut Feiern, es waren 23 Braustellen und 30 Branntweinstätten in den Häusern vorhanden.
Zwischen 1725-1736 wurden in Demmin 86 neue zweistöckige Häuser gebaut, da der König die Materialien (Holz/Steine) schenkte und dazu noch 15% des Baugeldes spendierte. Die Einwohnerzahl stieg kontinuierlich, 1719 lag diese noch bei 1202, bis 1731 stieg sie auf 1448, bis 1745 auf 1941 und bis 1749 auf 2071 Personen. Dazu kamen noch aus der Garnisonsgemeinde weitere Personen.
Im Siebenjährigen Krieg wurden in Demmin zwischen 1758-1759 einzelne Häuser durch Feuer zerstört und viele durch Beschuss beschädigt. Danach erholte sich die Stadt wieder, 1782 hatte Demmin 345 Häuser, wovon 332 in der Stadt mit Ziegeln und 13 vor dem Tor mit Stroh gedeckt sind. An wüsten Hausstellen gibt es in der Stadt noch 10, vor den Stadttoren stehen 74 Scheunen.
Anzahl der Häuser in den weiteren Jahren:
1792: 352
1794: 362
1798: 364
1820: 392
1847: 521
1850: 532
1859: 548
1862: 544
1877: 716
1902: 923
Aufgrund der häufigen Kriege im 17. und 18. Jahrhundert war eine Ausdehnung der Stadt über die Ringmauern hinaus nicht möglich, weshalb die meisten Häuser erst nach dem Befreiungskrieg entstanden sind. Außerhalb der Ringmauern gab 1698 nur 4 Häuser. Joachim Burmeister hatte vor der Stadt eine Wassermühle und eine Windmühle, Michel Friede einen Krug (Eulenkrug). Die Stadt besaß einen Feldwärter-Katen und ein Holzwärterhäuschen am Weg nach Vorwerk und am Meyenkrebser Damm.
Bis 1802 erhielt jedes Haus eine fortlaufende Nummer, ab 1802 wurden die Häuser den Bezirken zugeordnet. 40 Jahre später wurden die Straßennamen festgesetzt, Im Laufe der Zeit wurden dann die Häuser mit der heutigen, üblichen Schreibweise (z.B. Baustraße 10) benannt.
Auch einige alte Sagen zu den Häusern wurden im Volksmund überliefert und 1926 von Hermann Eichblatt veröffentlicht.
Folgende alte Sage ist konkret zuzuordnen (Kahldenbezirk Nr. 30): In dem alten Lobeckschen Hause zwischen dem Schnellen Lauf und der Kahldenstraße befand sich 1692 die Apotheke und gehörte Johann Carl Treu. Auf diesem Grundstück, und zwar in einem Stall soll von alten Zeiten her ein großer Schatz vergraben sein, den bisher noch niemand heben konnte. Eines Nachts träumte der Apotheker vom Schatz. Am Morgen darauf kam eine alte, fremde Bauersfrau zu ihm und diese zeigte ihm die Stelle, wo er den Schatz finden würde, er dürfe aber kein Wort während des Grabens sprechen. Der Apotheker machte sich sogleich in der folgenden Nacht ans Graben und weil er von der Frau gehört hatte, dass der Schatz sehr tief liege, so mussten seine Frau und Tochter ihm helfen, denn vor Sonnenaufgang mussten sie fertig sein. Es dauerte nicht lange, so stießen sie auf einen großen Kessel. Die Frau des Apothekers war darüber so erfreut, dass sie in ihrer Unvorsichtigkeit anfing zu sprechen. Da war dann alles vorbei und sie fanden in dem Kessel nur alte Kohlen. Das Mauerwerk stürzte am 21. April 1692 ein und tötete den Apotheker. Die schwerverwundete Frau und die Tochter konnten lebendig herausgezogen werden. Seitdem hat man nicht wieder nach dem Schatz gegraben.
Interessant ist der Hintergrund dieser Sage und die Frage, warum unter einem Stall – so tief in der Erde – angeblich ein Kessel vergraben sei. Eine Antwort findet man Goetze-Chronik von Demmin auf Seite →:
„Der Hügel innerhalb der alten Ringmauern ist im Laufe der Jahrhunderte um 2 bis 4 Fuß bei den vielen Einäscherungen und Bränden der Häuser an einzelnen Stellen höher geworden. Die Einwohner haben nach erlittenem Unglück gern bald wieder eine Obdach haben wollen und haben dann bei ihrer Armut den Schutt von den ruinierten und verbrannten Häusern nicht wegbringen lassen, sondern haben denselben geebnet und darauf wieder neu gebaut.“
Auch soll es im damaligen Eulenkrug (später Haus von Dr. Tzschirner) viel gespukt haben, Till Eulenspiegel soll auf seiner Wanderschaft durch Pommern dort übernachtet haben. Zur Erinnerung wurde später am Haus eine Eule angebracht.
Auszug aus: Sagen aus Demmin und Umgegend, Hermann Eichblatt, 1925 Chronik der Stadt Demmin, Karl Goetze, 1903, S. →/→
Plan der Stadt Demmin von 1811, digital nachgezeichnet von David Krüger
Viele Personen, die sich mit der Stadtgeschichte von Demmin beschäftigen, kennen den Merian-Kupferstich von 1650 oder auch den Stadtplan von 1903 aus der Goetze-Chronik. Ein bislang unbekannter Stadtplan befindet sich im Museumsbestand des ehemaligen Kreisheimatmuseums: Der Plan der Stadt Demmin von 1811.
Ursprünglich befand sich der Plan im Stadt- bzw. Ratsarchiv, welches im Keller des Rathauses untergebracht war. Bei der Zerstörung des Rathauses wurde auch der Archivbestand unwiederbringlich zerstört. Ein ausgelagerter Bestand befindet sich heute unter Rep. 38b Demmin „Repertorium des Archives des Demminer Magistrats 16. 17. 18. und 19. Jhd.“ im Landesarchiv Greifswald.
Glücklicherweise hatte eine Schülerin den Plan vor 1945 für eine Schularbeit abgepaust, wodurch dieser für die Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Fokus liegt hierbei auf dem historischen Stadtkern mit Einzeichnung der einzelnen Häuser. Die Vorstädte von Demmin wurden teilweise eingezeichnet. Der Plan ist unmaßstablich, schätzungsweise ist der Maßstab 1:2500.
Im Zuge der Digitalisierung des Demminer Museumsbestands wurde der Plan digital nachgezeichnet, um diesen der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auch existiert eine Übersicht der Eigentümer der Häuser, welche durch einen Abgleich mit den Hypothekenbüchern identisch ist.
Als Ergänzung wurde auch ein Plan mit den alten Häusernummern erstellt, welcher für die weitere Auswertung von Quellen (z.B. alte Häuserangaben in den Kirchenbüchern) nützlich sein könnte.
Sie können den Stadtplan (neue und alte Nummerierung) unter folgendem Link einsehen und herunterladen: www.david-krueger.de
Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie die Informationen zu den Häusern und Familien der Stadt Demmin. Diese stammen zum Großteil aus den jeweiligen Hypothekenbüchern, welche eine Vielzahl an Lebensdaten von Demminer Familien und Verwandten enthalten.
Auszug aus dem Hypothekenbuch von DemminLandesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 4, Fol. 511
Nach der Erfassung der Rohdaten wurden Familiennamen korrigiert und die Hausnummern abgeglichen/zugeordnet. In eckige Klammern gesetzte Namen sind Ergänzungen, wo aufgrund der vorliegenden Quellen die Vervollständigung anzunehmen ist. Die Angaben der Zeiträume stammen aus den ältesten namentlichen Nennungen der Personen, es können weitere Einträge auf den Folien vorhanden sein. Die Angaben zu den Gebäuden beziehen sich ebenfalls auf die erste Nennung in den Hypothekenbüchern, es kann also durchaus sein, dass in den späteren Jahren einzelne Gebäude abgerissen wurden.
Nicht berücksichtigt wurden die Grundstücke und Gärten, da die Nummerierung erst zu einem spätere Zeitpunkt einsetzte und sich aufgrund von Aufteilungen, Zuweisungen, etc. änderte. Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen keine Karten/Risse vor. Lediglich der Verkauf von Weideabfindungen wurde notiert. Auch fehlen Informationen über die Häuser und Eigentümer in Stuterhof und Vorwerk, da diese in separaten Hypothekenbüchern aufgeführt sind. Da sich die Hypothekenbücher nicht im Landesarchiv Greifswald befinden, war eine Auswertung nicht möglich. Wohlmöglich findet man weitere Informationen in den Beständen im Staatsarchiv Stettin, da sich dort unter anderem auch das Archiv der Familie von Podewils-Vorwerk (Archiwum rodu Podewils-Vorwerck, Signatur: 65/31/0) befindet.
In den Hypothekenbüchern sind ebenfalls Angaben über den Kaufpreis und Wert des Hauses enthalten, auch über Kredite/Schuldverschreibungen. Aufgrund der Menge an Informationen wurden diese Angaben nicht erfasst. Ein Blick in die Archivalien lohnt sich!
Am Ende der jeweiligen Hausübersicht befindet sich eine Quellenangabe, welche wie in diesem Beispiel aufgebaut ist:
1/84, 1/732, 2/177, 2/178, 5/72
Die Nummern beziehen sich auf die jeweilige Bandnummer und Folie (Seite) im Hypothekenbuch. Bitte beachten Sie, dass die Nummerierung nicht identisch mit der Nummerierung im Landesarchiv Greifswald ist, vielmehr entspricht sie der logischen Reihenfolge. Dies muss berücksichtigt werden, falls die entsprechenden Hypothekenbücher im Landesarchiv Greifswald eingesehen werden möchten.
Ebenfalls wurde die Demminer Zeitung von 1849, 1851-1865, sowie der Zuschauer an der Peene von 1850 ausgewertet.
Übersicht der Hypothekenbücher
Die nachfolgende Aufstellung der Häuser ist anhand der Bezirke und neuen Hausnummern gegliedert:
Demminer Innenstadt
Baubezirk, Frauenbezirk, Holstenbezirk und Kahldenbezirk
Anklamer Vorstadt
Anklamer Bezirk, Treptower Bezirk
Am Ende des Buches finden Sie zudem ein Verzeichnis der alten und neuen Hausnummern.
Verwendete Abkürzungen
*
+
N. N.
Alte Nr.: 321
Gebäude: Wohnhaus, Brennscheune
Ehemaliges Schmidt’sche Wachthaus. Johann Nathanael Rühl hat um 1785 einen Anbau errichtet. Das Haus ist nun insgesamt 56 Fuß lang, 29 Fuß tief, eine Etage hoch und besteht aus 2 Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, 1 Feuerstelle und 1 Keller.
25.03.1858: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Folgende zum Nachlasse des hierselbst verstorbenen Töpfermeisters Christian Ludwig Scharbach gehörige Grundstücke, als: 1) das vor dem Louisenthore hierselbst sub Nr. 321 belegene, vol. IV. fol. 121 des Hypothekenbuchs eingetragene, mit Ausschluß der nachstehend bezeichneten Pertinenzien auf 2802 Thlr. 14 Sgr. abgeschätzte Wohnhaus nebst Zubehör, insbesondere: a) die am linken Ufer der Peene sub Nr. 18 hierselbst belegene, circa 2 Morgen 90 [] Ruth. enthaltene Haus-Wiese, abgeschätzt auf 213 Thlr. 10 Sgr. b) die im Kuhfelde hierselbst belegene, 2 Morgen 1240 [] Ruth. enthaltende Hausweiseabfindung Nr. 40 des Gemeinheitstheilungs-Rezesses, abgeschätzt auf 240 Thlr. 22 Sgr. 2) der sub Nr. 98 hierselbst belegene, vol. II. fol. 625 des Hypothekenbuchs eingetragene, 29 [] Ruthen enthaltende Wallgarten, abgeschätzt auf 164 Thlr. sollen in termino den 31. Mai 1858 Vormittags 11 Uhr vor dem Herrn Kreisgerichtsrath Tessmar an hiesiger Gerichtsstelle im Wege der freiwilligen Subhastation verkauft werden. Taxe, Hypotheken-Schein und Verkaufsbedingungen können in unserm I. Bureau eingesehen werden. Demmin, den 25. März 1858. Königliches Kreis-Gericht. Abtheilung II.
07.02.1863: Eine Oberwohnung von zwei Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei A. Wegner, Färber.
Im Sommer 1865 erfolgte durch August Wegner ein weiterer Anbau am Wohnhaus.
vor 1785
N. N. Schmidt
1785
Johann Nathanael Rühl, Töpfer, Altermann
1799
Wilhelm Benjamin Rossow, Bürger und Töpfermeister, + um 1813
1799
Barbara Elisabeth Rossow geb. Rühl, + um 1813, Kind von Johann Nathanael Rühl, Ehefrau von Wilhelm Benjamin Rossow
1813
Johann Adam Rossow, Kind von Wilhelm Benjamin Rossow und Barbara Elisabeth Rühl
1814
Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister, + vor 1858
1858
Louise Wilhelmine Scharbach, geb. Henning, Witwe, 2. Ehefrau von Christian Ludwig ScharbachKinder aus 1. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:Johanne Henriette Wilhelmine Fender, geb. Scharbach, separierte Ehefrau des Färber FenderJohann Carl Ludwig Scharbach, TöpfermeisterCarl Wilhelm Scharbach, TöpferJohanne Louise Franziska Staepel, geb. Scharbach, + um 1862, Ehefrau von Carl Adolph Heinrich Staepel, KleidermacherVermutlich Kinder aus 2. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:Johann Carl Eduard ScharbachLouise Caroline Sophie ScharbachJohanne Friederike Henriette ScharbachAugust Bernhard Eduard ScharbachEmma Amalie Charlotte Scharbach
1861
August Wegner, Färbermeister
1783
Catharina Elisabeth Rühl, geb. Gribtow, Ehefrau von Johann Nathanael Rühl
1785
Kinder des verstorbenen Tischler Johann Caspar Sievert
1787
Kinder des Kolonist Christian Scharbach in Eugenienberg
1790
[Joachim] Moritz Schweicker, Kaufmann
1790
Kinder des Prahmer Selke
1799
Johann Zeiske, Töpfermeister
1799
Johann Rossow, Kolonist in Neu Kartlow
1800
Maria Dorothea Scharbach
1811
Daniel Lobeck, Kaufmann
1847
Caroline Friederike Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des Kaufmann Lobeck, + um 1855
1855
Gustav Eduard Lobeck, Kreisgerichtsdirektor
1858
Ludwig Schmidt, Müller, erwarb die Weidenabfindung
1862
Heinrich Niemann, Gutsinspektor in Kummerow
1862
Kinder von Carl Adolph Heinrich Staepel und Johanne Louise Franziska Scharbach:Anna Helene Franziska StaepelBernhard Heinrich Wilhelm StaepelReinhold Ludwig Carl Staepel
Quellen: 1/640, 1/641, 5/116, 5/122, 5/123, 5/124
Alte Nr.: 322
Gebäude: Wohnhaus, Keller am Kuhtor
07.01.1857: In dem Hause Bau-Bez. Nr. 2. am Louisen-Thor ist die ganze Oberwohnung, bestehend in 6 bis 8 heizbaren Zimmern nebst sämtlichem Zubehör, zu Ostern oder zu Michaelis d. J. im Ganzen oder auch getheilt zu vermiethen. L. Scharbach, im Auftrage.
Carl Heinrich Dähn ist 1864 verpflichtet, solange der Töpfermeister Ludwig Scharbach und dessen Ehefrau in dem Haus Nr. 133 wohnen, das Gewerbe als Töpfer und als Händler mit Geschirr nicht zu betreiben.
1783
Johann Nathanael Rühl, Töpfer
1783
[Joachim] Stahncke, Schneider
1791
N. N. Albrecht, Schuhmacher
1791
Christian Jacob Kobel, Reifer
1816
Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister
1846
Ludwig Scharbach, Töpfer
1856
David Friedrich Wachtlin, Eigentümer, Schulze in Kletzin
1864
Carl Heinrich Dähn, Bäckermeister
1783
Kinder von Johann Joachim Roggow
1794
N. N. Fantzow, Bäcker in St. Petersburg, + um 1800
1803
N. N. Behrnd, Syndikus
1804
[Barbara Elisabeth] Bruhn, geb. Preetz, Witwe des Schiffer Peter Bruhn
1819
[Johann Joachim] Schmiedlein, Ratsherr
1819
[Johann Heinrich] Bennemann, Schlächter
1825
N. N. Boltzendahl, Registrator
1825
Kinder des Schiffer Johann Albrecht Bruhn
1839
Gustav Stubbe, Kaufmann
1850
Charlotte Westergreen, geb. Matz, Witwe des Schiffskapitän Westergreen
1851
Carl Christian Johansen, Rentier in Stuterhof
Quellen: 1/642, 5/125, 5/129, 5/130
Alte Nr.: 3
Gebäude: Luisentor als Stadtgefängnis (1763-1895)
Zunächst diente im Mittelalter der Pulverturm als „düsterer Keller“, als dann 1763, nach Niederlegung der Wälle und Stadtbefestigung, das Luisentor als Gefängnis hergerichtet wurde. Mit der steigenden Einwohnerzahl nahm auch die Zahl der Kriminellen zu, weshalb 1895 der Neubau eines neuen Gefängnis erforderlich war.
Alte Nr.: 4
Gebäude: Wachthaus
Auf dem Stadtplan von 1811 ist direkt neben dem Kuhtor (Luisentor) das Haus Nr. 4 eingezeichnet. Laut der Beschreibung war es ein Wachthaus der Stadt, welches jedoch zu einem späteren Zeitpunkt abgerissen wurde.
In den Hypothekenbüchern existieren keine Aufzeichnungen zum Haus.
Alte Nr.: 5
Gebäude: Wohnhaus, Stall
1773
N. N. Schultz, Tuchmacher
1773
Christian Peters, Tuchmacher
1807
Johann Christian Heinrich Pauls, Schuhmacher
1820
Daniel Friedrich Theodor Albrecht, Färber, + um 1836
1836
Friederike Caroline Albrecht, geb. Albrecht, Witwe von Daniel Friedrich Theodor Albrecht
1857
Carl Friedrich Wilhelm Albrecht, Färbermeister, Kind von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht
1775
[Friedrich] Lemke, Schneidermeister
1804
N. N. Colin, Kaufmann, + um 1821
1821
Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat
1821
N. N. Colin, geb. Werth, Witwe des Kaufmann Colin
1821
Sophie Wilhelmine Colin
1836
Kinder von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht:Caroline Heinricke Friedricke AlbrechtFriedrich Christian Johann AlbrechtLudolph Ludwig Alexander AlbrechtJulius Carl Heinrich AlbrechtJohanne Christiane Henriette Albrecht
Quellen: 1/5, 1/6, 2/21
Alte Nr.: 1, 2, 3, 4, 8
Gebäude: Wohnhaus, Bude (4x), Speicher, Seitengebäude
Das Haus wurde 1759 im Siebenjährigen Krieg sehr beschädigt und danach repariert. Siehe auch: Goetze-Chronik, S. →
1751
Erben von N. N. Fleischer
1754
N. N. Behrnd, Landrat
1778
Carl Friedrich Daniel Schweicker, Kaufmann, später Kommerzienrat. + vor 30.10.1832
1835
Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe von Carl Friedrich Daniel Schweicker, + um 1843
1835
Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann
1778
N. N. Behrnd, Ehefrau des Landrat Behrnd
1778
[Jacob Friedrich] Michaelis, Bürgermeister
1778
Gustav Stubbe, Kaufmann
1778
Johann Gustav Lobeck, Kaufmann
1778
Maria Sophia Friederika Michaelis
1778
N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen
1805
N. N. Bruhn, Witwe des Schiffer Peter Jürgen Bruhn
1823
Johann Albrecht Bruhn, Schiffer
1840
N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde
1841
Wilhelmine Engelbrecht
1841
Louise Engelbrecht
1844
Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf
1844
Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze
1844
Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz
1844
Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel
1844
Elisabeth Henriette Caroline Schweicker
1844
Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht
1844
Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart
1844
Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn
1850
Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg
1856
Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker
1862
Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien
Quellen: 1/1, 1/2, 1/3, 1/4, 1/12, 1/13, 1/14, 2/29b, 2/30b, 2/31, 2/32, 2/33
Luisenstraße mit Blick auf das Luisentor, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr.7 (Giebelhaus)
Alte Nr.: 10
Gebäude: Wohnhaus, Speicher
Carl Friedrich Daniel Schweicker hat 1824 auf der Hofstelle einen neuen Speicher erbaut, welcher 45 Fuß lang und 22 Fuß tief ist.
05.04.1849: Die Unteretage meines Nebenhauses, Louisenstraße Nr. 7., besonders geeignet zu einem Ladengeschäft, ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen. W. Schweicker.
08.05.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage Louisenstr. Nr. 7., bestehend in 8 heizbaren Zimmern, 2 Küchen, 2 Speisekammern, Holz- und Torfgelaß, Kellerraum, Trockenboden, Waschhaus und einem Stall, ist zu Michaelis d. J. entweder im Ganzen oder in 2 Wohnungen getheilt, so daß 4 Stuben, 1 Küche und 1 Speisekammer, Kellerraum und der Stall einerseits, 5 Stuben, 1 Küche, 1 Speisekammer und Kellerraum andererseits, Trockenboden gemeinschaftlich, zu vermiethen. Demmin, den 8. Mai 1853. Schweicker.
07.09.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage, Louisenstraße Nr. 7., ist jetzt in einem durchaus bewohnbaren, bequemen und höchst angenehmen Zustande eingerichtet, und jetzt jeder Zeit zu vermiethen. Sie besteht entweder im Ganzen aus 8 Stuben, 2 Küchen, Kammern, Trockenboden, Kellerraum, Stall, Holz- und Torfgelaß, oder getheilt in 5 Stuben, 1 Küche – und 3 Stuben, 1 Küche, so wie erforderlichem Zubehör. Schweicker
16.04.1856: Zwei Wohnungen in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nr. 7, die eine von 5 Stuben, die andere von 3 Stuben, nebst Zubehör, sind, entweder einzeln oder im Ganzen, zu vermiethen. Schweicker.
25.09.1858: Die Unterwohnung in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, bestehend in 4 Stuben, Kellerraum, Holzgelaß und Trockenboden, sowie in einem Laden, worin bereits seit 16 Jahren ein lebhaftes Manufacturgeschäft betrieben und daher sich solcher insbesondere dazu eignet, indem die Lage sich in der belebtesten Gegend der Stadt befindet, ist vom 1. Januar 1959 ab zu vermiethen. Schweiker.
14.07.1860: In meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, ist eine Wohnung von 3 Stuben, Küche, Trockenboden, Torfgelaß und Kellerraum zu Michaelis d. J. zu vermiethen. Demmin. Schweiker.
24.04.1862: Ich beabsichtige mein Nebenhaus in der Louisenstraße hierselbst aus freier Hand zu verkaufen, und habe die Verkaufsbedingungen, sowie die näheren Umstände dem Herrn Justiz-Rath v. Wolffradt mitgetheilt; ich ersuche demnach die Kauflustigen mit demselben in Unterhandlung zu treten. Bemerkt wird noch, daß auch ein Speicher mit in den Kauf gegeben werden kann. Demmin, den 24. April 1862. W. Schweiker.
1741
Christian Holstein, Stadtkollektor
1741
Jochim Burmeister, Kaufmann, + um 1799
1799
Johann Friedrich Burmeister, Kommissionsrat
1804
Johann Christian Gottlieb Huth, Kaufmann
1813
Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat, + um 1824
1824
Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe
1824
Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann, Kind von Carl [Friedrich Daniel Schweicker] und Johanne Sophie Eleonore Taute
1799
N. N. Gültzow, Müller in Leistenow
1805
Erben von N. N. Giese in Kletzin
1806
Kinder von N. N. Wegener in Törpin
1806
Michael Friedrich Huth in Ueckermünde
1813
Johanna Henriette Charlotte Busse, geb. Lobeck, Ehefrau des Kaufmann [David Christian] Heinrich Busse
1817
[David Christian] Heinrich Busse, Kaufmann in Berlin
1820
N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen
1820
N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde
1822
Gustav Stubbe, Kaufmann
1824
N. N. Bihler, Stadtzimmermeister
1824
[Jacob Friedrich] Müller, Maurermeister
1841
Wilhelmine Eggebrecht
1841
Louise Eggebrecht
1844
Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger WeitenkampfFriederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann LentzeSophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor ReinholzDorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm UtpatelElisabeth Henriette Caroline SchweickerAuguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer EggebrechtLouise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart
1844
Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn
1850
Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg
1856
Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker
1862
Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien
1864
Wilhelmine Eggebrecht
Quellen: 1/18, 1/19, 1/20, 2/38, 2/39, 2/40, 2/41, 2/42
Alte Nr.: 14a, 14b
Gebäude: Wohnhaus, Seitengebäude
Das Wohnhaus mit Seitengebäude wurde 1766 auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Das Seitengebäude wurde 1784 an den Glaser Johann Adam Klabuhn verkauft und erhielt die Hausnummer 14b. Die Hausnummern wurden nach 1796 wieder zusammengeführt.
1766
[Gustav] Kraut, Kämmerer
1766
Gottfried Meu, Nagelschmied
1783
N. N. Sturm, Witwe von Christian Eberhard Sturm, später Ehefrau des Kaufmann Jacob Friedrich BrummerKinder von N. N. Sturm
1786
Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann
1796
Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann, + vor 1838
1838
Friederike Charlotte Westphal, geb. Wussow, Witwe von Franz Joachim Westphal
1838
Erben von Franz Joachim Westphal und Friederike Charlotte Wussow
1838
Carl Gustav Franz Westphal, Kaufmann, + um 1854
1854
Amalie Westphal, geb. Hecht, Witwe von Carl Gustav Franz WestphalKinder von Carl Gustav Franz Westphal und Amalie Hecht:Carl Heinrich Franz WestphalElisabeth Charlotte Helene WestphalElisa Christiane Marie Westphal
1784
[Johann Adam] Klabuhn, Glaser
1788
Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann
1796
Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann
1769
N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck
1771
Kinder von N. N. Engelbrecht in Siedenbrünzow
1772
Ilsabe Margaretha Lihssen, geb. Gehling
1778
Georg Ewert, Arrendator in Drönnewitz
1786
N. N. Pauly, Arrendator in Hohenbrünzow
1786
Anna Dorothea Klabuhn, geb. Grube, Ehefrau des Glaser [Johann Adam] Klabuhn
1786
N. N. Gahl, Bürger und Gürtler
1787
Kinder von Christian Eberhard Sturm:Maria Sophia Friederica SturmWilhelm August Friedrich Sturm
1788
Jürgen Gustav Lobeck, Kaufmann
1795
[Joachim Moritz] Schweicker, Kaufmann
1795
Georg Blauert, Amtmann und Papierfabrikant
1797
Wilhelm August Friedrich Sturm
1800
Kinder aus 1. Ehe von Franz Joachim Westphal:Christiane Augustine Marie WestphalElisabeth Ernestine WestphalJohanne Juliane Catharine Westphal
1800
[Johann Heinrich Friedrich] Scheele in Hamburg
1800
[Friedrich Gustav] Priess, Arrendator in Peeselin, + vor 1818
1818
Ludwig Friedrich Heinrich Coburg, Leutnant
1818
Anna Dorothea Blauert, geb. Lilienthal, Witwe des Amtmann Georg Blauert
1819
[Carl Andreas] Matthias, Pastor in Hohenmocker, + vor 1850
1819
Kinder vom Amtmann Georg Blauert:Ernst Carl Friedrich Blauert, Gutspächter in RandowFriedrich Wilhelm Blauert in Leistenow
1837
Marianne Henriette Dorothea Hübner, geb. Westphal, Ehefrau des Kaufmann Hübner
1850
Johann Carl Heinrich Matthias, Prediger
1850
Julie Voss
1859
Heinrich Gottlieb Hecht, Rentier in Kremmen
1862
Charlotte Wienstein, geb. Roggenbau, Witwe des Oberamtmann Wienstein
1863
Caroline Kerckow, geb. Matthias, Ehefrau des Pastor Kerckow in Liepen
Quellen: 1/29, 1/30, 1/31, 1/674, 1/675, 2/55, 2/56
Alte Nr.: 15, 173, 174
Gebäude: Wohnhaus, Pferdestall, 2 Ställe, Seitengebäude
Die Wohnhäuser 173 und 174 sind mit dem Haus Nr. 15 verbunden, die Hausnummern wurden später zusammengeführt.
05.08.1854: Das in Demmin, Louisenstraße belegene Wohnhaus Nr. 9, mit Keller, Stallung und einem hinter dem Hause befindlichen Garten, ist entweder im Ganzen oder auch getheilt zu Michaelis d. J. durch Lampe in Vorwerk zu vermiethen.
08.08.1854: In dem Wohnhause Nr. 9 in der Louisenstraße ist noch die Ober-Etage zu Michaelis d. J. durch den Herrn Lampe zu Vorwerk zu vermiethen. Demmin, den. 8. August 1854.
1767
Johann Lobeck, Senator
1767
Johann Jochen Lobeck, Kaufmann, Kind von Johann Lobeck, + um 1803
1803
Carl Otto Lobeck, Kaufmann, Kämmerer, Kind von Johann Jochen Lobeck und Anna Justina Dommes
1838
Louis Ferdinand Rudolphy, Kaufmann (50% Eigentum)Hermann Otto Dähnert, Kaufmann (50% Eigentum), + um 1861
1803
Marie Louise Dorothea Lobeck
1806
Anna Justina Lobeck, geb. Dommes, Witwe von Johann Jochen Lobeck, + um 1811
1806
Daniel Lobeck, Kind von Johann Jochen Lobeck
1808
Johann Gottfried Matthaei, Kaufmann
1811
Georg Albert Baumann, Kaufmann, Lehrer, + vor 1832
1811
Dorothea Sophia Baumann, geb. Lobeck, Ehefrau von Georg Albert Baumann
1812
Friedrich Lobeck, Kaufmann
1826
Otto Gustav Lobeck, Kaufmann
1832
Kinder des Kaufmann Georg Christian Wilhelm Schweicker
1833
Marie Diedericke Lobeck, geb. Ludwig, Ehefrau des Kaufmann Carl Otto Lobeck
1839
Erben des Kommissarius N. N. Behrndt
1841
Carl Dudy, Gutsbesitzer in Schmarsow
1843
Caroline Friederike Dorothea Dähnert, geb. Dudy, Ehefrau des Kaufmann Hermann Otto Dähnert
1845
Christoph Huldreich Rennecke, Pastor in Dargun
1846
Johanne Pauline Sophie Rudolphy, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy, + vor 1846Kinder von Louis Ferdinand Rudolphy und Johanne Pauline Sophie Engelbrecht:Martha Johanne RudolphyWilhelmine Adolphine RudolphyJohanne Pauline Sophie Rudolphy
1846
Wilhelmine Henriette Rudolphy, geb. Dähnert, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy
1856
Carl Julius Scherenberg, Kaufmann in Swinemünde
1856
Auguste Günther, geb. Scherenberg, Kind von Carl Julius Scherenberg, Ehefrau vom Assistenzart der Königlichen Marine zu Danzig, Dr. Peter Otto Günther
Kinder von Hermann Otto Dähnert:Anna Caroline Louise Dähnert, * 25.06.1844Max Moritz Dähnert, * 03.02.1848Otto Hermann Dähnert, * 11.06.1849Clara Caroline Erdmandine Dähnert, * 28.01.1855Emilie Louise Hermine Dähnert, * 26.01.1856
Quellen: 1/32, 1/33, 1/34, 1/318, 1/319, 1/320, 1/321, 2/63, 2/64, 2/65, 2/66, 3/372, 3/377
Alte Nr.: 17
Gebäude: Wohnhaus, Stall
1705
Jürgen Bolte
1705
N. N. Amtsberg
vor 1776
Margaretha Elisabeth Bartelt, geb. Amtsberg, Kind von N. N. Amtsberg, Ehefrau des Bäcker Friedrich Wilhelm Bartelt
vor 1776
Friedrich Wilhelm Bartelt, Bäcker
1789
Gustav Carl Friedrich Henning, Bäcker
1804
Johann Heinrich Strübing, Fuhrmann, Gastwirt
1807
Johann Christoph Krüger, Bürger und Gastwirt
1811
Franz Machirus, Gastwirt
1812
Ludwig Machirus, Gastwirt und Maurermeister
1817
Johann Carl Machirus, Gastwirt, + vor 1848
1848
Johann Ludwig Martin Machirus, Gastwirt
1763
Catharina Maria Mau
1763
Johann Nicolaus Mau
1775
Johann Andreas Thomas Bartelt
1776
Maria Dorothea Behrend
1776
N. N. Gahl, Gürtlermeister
1784
Johann Lobeck, Kaufmann
1823
Christian Ludwig Rentner, Schneidermeister
1829
Johanne von Essen, Kind des Kaufmann von Essen
1833
Wilhelmine Juliane Engelbrecht
1833
Louise Charlotte Engelbrecht
1834
N. N. Schmuhl, Tagelöhner in Siedenbrünzow
1848
Margarethe Elisabeth Machirus, geb. Herse, Ehefrau des Gastwirt Johann Carl Machirus, + um 1848
1849
Kinder von Johann Carl Machirus und Margarethe Elisabeth Herse:Flora Henricke Auguste MachirusFriederike Christiane MachirusDorothea Juliane Elisabeth Mönnich, geb. Machirus, Ehefrau des Schuhmacher Mönnich in Altenkirchen auf RügenAdolphine Sophie Henriette Dettmann, geb. Machirus, Ehefrau des Müller Dettmann
1850
Carl Tietböhl, Arbeitsmann in Siedenbüssow
1851
Carl Lentze, Kaufmann
1851
[Johann Friedrich] Dethloff, Kaufmann
1851
[Carl Theodor Ferdinand] Crell, Maler
1863
Carl Friedrich Albert Frantz, Lehrer
Quellen: 1/38, 1/39, 1/40, 2/73, 2/74
Alte Nr.: 19
Gebäude: Wohnhaus, Stall
06.11.1855: Mein in der Louisen-Straße Nr. 19 belegenes (Kaufmann Horn’sches) Wohnhaus und meinen vor dem Anclamer Thor in der Kälber-Koppel belegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen, und habe ich dazu einen Termin auf den 22. November cr., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Auctions-Commissarius Brahtz angesetzt, wozu ich Käufer hiermit einlade; die Bedingungen sind zu jederzeit bei Herrn Brahtz einzusehen. Demmin, den 6. November 1855. W. Gahl sen.
16.01.1856: In meinem vom Herrn Gahl in der Louisenstraße Nr. 11a gekauften Hause habe ich zu Michaelis d. J. die ganze Ober-Wohnung, bestehend in 5 heizbaren Zimmern nebst Zubehör, welche bisher vom Kaufmann Herrn Horn bewohnt wurde, zu vermiethen, auch kann solche schon zu Ostern d. J. bezogen werden. C. Wolfsberg.
11.12.1861: Die Belle-Etage in meinem Hause, bestehend aus 5-6 heizbaren Zimmern, worunter ein Saal von 3 Fenster Front, bequem und elegant eingerichtet, nebst Zubehör, ist zu Michaelis k. J. zu vermiethen. C. Wolfsberg.
03.02.1864: Die obere Wohnung in meinem Hause, bestehend aus sechs heizbaren geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, wovon auch auf Verlangen 4 bis 5 abgegeben werden, oder ein Laden nebst Wohnung ist vom 1. October d. J. zu vermiethen bei C. Wolfsberg.
1775
Daniel Buchholtz, Leinweber
1775
N. N. Buchholtz, Branntweinbrenner
1775
Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815
1815
Erben von Heinrich Friedrich Glave:Friedrich GlaveEsther Juliane Margaretha Görlitz, geb. GlaveCarl Heinrich Ferdinand GörlitzJohanne Emilie ReinholzJulie Auguste Reinholz
1815
Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor
1840
August Friedrich [Christian] Schneider, Maler
1843
Peter Christian Meyer, Goldarbeiter
1846
Friedrich Wilhelm Gahl, Lohgerber
1856
Carl Wolfsberg, Kaufmann
1761
Daniel Friedrich Meyer, Eigentümer in Seedorf
1780
Carl Julius Leonhardt, Schneider
1840
[Carl] Heinrich [Ferdinand] Görlitz, Kaufmann in Stettin
1840
[Johanne] Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge
1843
Carl Friedrich Häfke, Kaufmann
1844
Johann Ulrich Schneider, Schuhmacher
1844
N. N. Meyer, geb. Königsberg, Witwe in Barth
1846
N. N. Werner, Prediger
1846
N. N. Wolffradt, Schneider
1846
N. N. Berner, Schneider
1861
Hermann Riedel, Kaufmann, zurzeit in Elbing
1863
Heinrich Niemann, Inspektor in Kummerow
Quellen: 1/44, 1/45, 2/93, 2/94
Alte Nr.: 21
Gebäude: Wohnhaus, Speicher, Stall
03.05.1862: In meinem Hause habe ich einen Laden und die Bell-Etage zu vermiethen. Pehl.
1769
N. N. Glave
1769
Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815
1815
Erben von Heinrich Friedrich Glave:Friedrich GlaveEsther Juliane Margaretha Görlitz, geb. GlaveCarl Heinrich Ferdinand Görlitz, Kaufmann in StettinJohanne Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in SorgeJulie Auguste Reinholz
1815
Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor
1840
August Friedrich Christian Schneider, Maler
1862
Erdmann Pehl, Lehrer
1783
Hermann Heinrich von Essen, Kaufmann
1791
N. N. Schultz, Witwe in Pasewalk
1843
Peter Christian Meyer, Goldarbeiter, erwarb einen Teil des Gartens
1862
Ferdinand Voigt, Maurermeister
Quellen: 1/47, 1/48, 2/83
Alte Nr.: 22, 23
Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude
Die Wohnhäuser 22 und 23 wurden zusammengeführt.
1772
N. N. Bach, Kaufmann
1773
Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann
1796
Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann
1838
Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864
1864
Louise Adolphine Caroline Rudolphy, geb. Knust, Witwe von Adolph Heinrich RudolphyKinder von Adolph Heinrich Rudolphy und Louise Adolphine Caroline Knust:Paul Heinrich RudolphyMax Heinrich RudolphyWilhelmine Sophie Hermine RudolphyHugo Reinhold Heinrich Rudolphy
1764
N. N. Rubenow
1764
Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann
1796
Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann
1838
Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864
1750
N. N. Dieckmann, Witwe
1755
N. N. Traut, Kantor
1780
Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator
1788
Johann Tietböhl, Handlungsdiener in Stettin
1796
Sophia Louisa Ulrica Rudolphy
1796
Caroline Ludendorff, geb. Rudolphy, in Stettin, + 23.06.1818
1796
Sophia Christina Rudolphy
1796
N. N. Klamm, Witwe
1804
Joachim Ernst Rudolphy, Kaufmann
1819
Regina Elisabeth von Gloeden, geb. von Keffenbrinck
1819
Friedrike Amalie Henriette von Kuylenstierna, geb. von Gloeden
1819
Louise Wilhelmine Philippine von Heyden, geb. von Gloeden, Ehefrau von [Wichard Wilhelm] von Heyden
1819
Johann Diedrich [Wilhelm] Paetsch, Knopfmachermeister
1820
[Carl Heinrich] Matthias, Prediger in Altenhagen
1820
[Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker
1824
Juliane Bruhn, geb. Borgwardt, Witwe des Jäger Bruhn in Vorwerk
1825
N. N. Hedemann, Syndikus
1825
Catharina Dorothea Grunert, geb. Paetsch, Ehefrau des Akzise-Aufseher [Johann Friedrich]Grunert, Witwe (1830)
1826
Daniel Benjamin Wellmann, Kaufmann
1826
Sophie Christine Wellmann, geb. Rudolphy, Ehefrau des Kaufmann Daniel Benjamin Wellmann
1830
[Anna Dorothea] Deutschmann, geb. Knauert, Witwe des Kaufmann [Johann Heinrich] Deutschmann
1835
Johann Friedrich Pfeiffer, Kommerzienrat
1838
Kinder von Adolph Friedrich Rudolphy:Friedrich Wilhelm RudolphyLouis Ferdinand RudolphyCarl August Rudolphy, Kaufmann (1857)Wilhelmine Alexandrine Franziska Lauer, geb. Rudolphy, Ehefrau des Oberlandesgerichtsassessor Lauer
1838
Gustav Albert Wellmann in Stettin
1838
Johann Stephan Bruhn
1838
Wilhelmine Schön, geb. Bruhn, Ehefrau des Drechsler Schön
1838
Friedrich Leopold Heinrich Wendel
1838
August Wilhelm Theodor Ludendorff, Kaufmann
1838
Anton Ebeling, Kaufmann in Stettin
1838
Heinrich Ludendorff, Kaufmann in Stettin
1843
Caroline [Friederike] Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des [Kaufmann] Johann Carl Lobeck
1845
Carl Dudy, Gutsbesitzer in Preetzen
1846
Friedrich Gustav Eduard Knust, Gutsbesitzer in Daberkow
1849
Moritz Dudy, Gutsbesitzer in Pensin
1857
Kinder des verstorbenen Bauinspektor Rudolphy:Carl Albert Friedrich RudolphyHelene Elise Clara RudolphyElise Auguste Rudolphy
1864
Julius Knust, Gutspächter in Stendell bei Passow
1864
Carl Schröder, Gutsbesitzer in Batow bei Pyritz
Quellen: 1/50/, 1/51, 1/52, 1/53, 1/54, 1/55, 2/98, 2/99, 2/100, 2/101, 2/102,
Alte Nr.: 25
Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude, 3 Ställe
Ein Stall befindet sich linker Hand und ein Stall an der Gasse.
22.05.1862: Wegen meines hohen Alters bin ich willens, mein hierselbst belegenes Haus, Louisenstraße Nr. 13, worin ich seit 40 Jahren mit bestem Erfolge die Gastwirthschaft betrieben habe, nebst der dazu gehörigen Stallung von 64 Pferdegelaß, sowie circa 40 Morgen Acker getheilt oder im Ganzen unter günstiger Bedingung sofort aus freier Hand zu verkaufen. Unterhändler werden verbeten. Demmin, den 22. Mai 1862. Schmidt, Gastwirth.
08.11.1862: Haus-Verkauf. Mein in der Luisenstraße belegenes Wohnhaus nebst Stallung und Inventarium bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen, und lade ich hierzu bemittelte Käufer baldigst ein. Demmin, den 6. November 1862. C. Schmidt, Gastwirth.
24.03.1863: Nach dem Ableben meines Mannes bin ich Willens, das Wohnhaus in der Louisenstraße, worin mein Mann seit 40 Jahren die Gastwirthschaft mit bestem Erfolge betrieben, zu verkaufen und habe hierzu einen Termin auf den 1. Mai d. J. in meiner Wohnung angesetzt, wozu ich Kaufliebhaber ergebenst einlade. Die näheren Bedingungen sind bei mir zu jeder Zeit einzusehen. Demmin, den 24. März 1863. Wittwe Schmidt
08.01.1865: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Königliches Kreisgericht zu Demmin. Nachstehende Grundstücke: 1. das den Erben des Gastwirths Christian Friedrich Schmidt gehörige Wohnhaus Nr. 25., intra moenia hierselbst, abgeschätzt auf 4014 Thlr., 2. die demselben gehörige, zu dem Wohnhause zu 1 gehörige Hauswiese Nr. 241 im Holstenfelde, abgeschätzt auf 149 Thlr. 10 Sgr., 3. der demselben gehörige Wall-Garten Nr. 147 hierselbst, abgeschätzt auf 70 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., soll am 13. März d. J., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden, und können die Bedingungen in unserem I. Büreau eingesehen werden.
1749
N. N. Behr, Kämmerer
1749
Michel Alexander, Kaufmann, + vor 1778
1778
N. N. Alexander, Witwe von Michel Alexander
1778
Joachim Ellmann, Gastwirt, + um 1800
1800
Maria Elisabeth Ellmann, geb. Frison, Witwe von Joachim Ellmann
1800
Charlotte Frison, Schwester von Maria Elisabeth Ellmann geb. Frison
1808
Joachim Christian Zornow, Branntweinbrenner
1814
Georg Christian Müller, Schuhmachermeister und Branntweinbrenner, + um 1826
1826
Ilsabe Dorothea Müller, geb. Riemer, Witwe von Georg Christian Müller, später Ehefrau von Christian Friedrich Schmidt, + 10.06.1833
1835
Christian Friedrich Schmidt, Sattler, Gastwirt, + um 1863
1863
Henriette Friederike Charlotte Schmidt, geb. Schramm genannt Risch, Witwe von Christian Friedrich SchmidtKinder von Christian Friedrich Schmidt:Heinrich Carl Adolph SchmidtWilhelm Johann Hellmuth SchmidtBertha Auguste Marie Henriette SchmidtAlbert Johann Friedrich Adolph SchmidtRudolph Otto Johann Christian SchmidtEmma Friederike Christiane Dorothea Schmidt
1816
Marie Amalie Caroline Kluth
1821
Friedrich Wilhelm Engelbrecht, Kaufmann-Altermann
1829
Caroline Marie Amalie Kackow, geb. Kluth, Ehefrau des Bäcker Johann Heinrich Kackow
1840
Kinder von Georg Christian Müller:Johann Christian Friedrich Müller, SchmiedJohann Carl Christian Müller, SattlerJohann Friedrich Wilhelm Müller, + um 1840
1855
[Wilhelm] Ludwig Plötz, Kupferschmiedemeister
1862
David Giese, Eigentümer
1862
[Carl Friedrich] Häfke, Kommerzienrat
1863
Carl Rima, Bäckermeister, erwarb die Weidenabfindung
1863
N. N. Meyer, Witwe des Fuhrmann Meyer
1863
Caroline Meyer in Berlin
1863
[Louise Dorothee Marie] Grimm, geb. Meyer, Ehefrau des Schmied Grimm in Loitz
1863
Carl Johann Ludwig Meyer
Quellen: 1/59, 1/60, 2/113, 2/114, 2/115
Alte Nr.: 26
Gebäude: Wohnhaus, Stall
28.06.1854: Eine möblirte Stube nebst Kabinet ist an einen ruhigen Miether sofort zu vermiethen bei Fr. Lampel, Schlächtermeister.
01.01.1862: Mein Haus nebst Zubehör beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen und wollen Kauflustige recht bald in mir in Unterhandlung treten. Der Kaufpreis und die Bedingungen können bei dem Abschluß ermittelt werden. Schlächterwittwe Lampel.
1754
Peter Ehrhardt
1754
Johann Christian Lampel, Schlächter
1809
Georg Friedrich Lampel, Schlächtermeister, Kind von Johann Christian Lampel
1822
Johann Joachim Friedrich Lampel, Schlächter, Kind von Georg Friedrich Lampel, + um 1862
1862
Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe von Johann Joachim Friedrich Lampel
1792
Gustav Stubbe, Kaufmann
1809
Johann Bruhn, Müllergeselle, Wirtschafter in Zeitlow
1812
N. N. Rossow, Töpfermeister
1821
[Carl Daniel] Glave, Stadtgerichtsassessor
1822
[Ernst Franz] Neuhauss, Polizeiinspektor, Amtsrat, + um 1842
1822
Marie Heidemann, geb. Weise, Witwe
1822
N. N. Schröder, Witwe in Beestland
1846
N. N. Mundt, Superintendent in Stralsund
1849
Carl Herrmann, Viehkommissionär in Berlin
1849
N. N. Hahn, Kommissionsviehhändler in Berlin
1862
Carl Witt, Kürschnermeister
1862
Flora Henrike Auguste Witt, geb. Machirus, Ehefrau des Kürschnermeister Carl Witt
1862
Heinrich Carl Friedrich Witt, Kind von Carl Witt und Flora Henrike Auguste Machirus
1862
Carl Lentze, Konsul
Quellen: 1/62, 1/63, 2/118, 2/119, 2/120
Alte Nr.: 29
Gebäude: Wohnhaus
18.04.1849: Eine Stube und geräumige Kammer nebst Zubehör ist an ruhige Miether zu vermiethen. J. Holtz.
1748
N. N. Nalgus, Witwe
1748
N. N. Schröder, Branntweinbrenner, + um 1788
1788
Erben des Branntweinbrenner N. N. Schröder
1788
Friedrich Kruse, Bürger und Stellmacher
1797
Johann Friedrich Seefeldt, Bürger und Kürschnermeister
1806
Joachim Christian Zornow, Bürger und Branntweinbrenner
1809
Jacob Friedrich Müller, Bürger und Maurermeister
1827
Johann Friedrich Bonge, Schankwirt, + um 1836
1836
Erben von Johann Friedrich Bonge
1836
Carl Lentze, Kaufmann
1837
Joachim Friedrich Andreas Kurth, Seifensieder
1841
Julius Holz, Drechsler
1787
Peter Vierow
1787
N. N. Dieckmann, Witwe
1788
N. N. Bastian, Witwe
1788
Johann Jochen Lobeck, Kaufmann
1792
N. N. Pragst, Schäfer
1798
Maria Dorothea Seefeldt, geb. Volcksdorff, Ehefrau von Johann Friedrich Seefeldt
1799
Carl Gustav Stubbe, Kaufmann
1803
[Carl Daniel] Glave, Stadtgerichtsassessor
1806
Johann Joachim Bader, Ackersmann
1806
[Carolina] Catharina Lipinsky, geb. Macharowsky, Ehefrau des Bedienten Lipinsky
1812
[Christian Gottlieb] Werner, Akziseinspektor
1824
Johann Daniel Schütt, Baumann in Seedorf
1828
[Julius Gustav Lorenz] Muhrbeck, Doktor
1837
Friederike Sophie Lentze, geb. Schweicker, Witwe
1844
[Eduard Heinrich] Rösener, Justizkommissarius
1864
Henriette Borns, geb. Grützmacher, Witwe des Prediger Borns
Quellen: 1/68, 1/700, 1/701, 2/133, 2/134
Alte Nr.: 31
Gebäude: Wohnhaus, Brauhaus, Stall
17.02.1849: Meinen herzlichsten Dank Allen, welche mir am 13. d. M. ihre hilfreiche Hand bei dem in meinem Hause ausgebrochenen Feuer reichten. E. Krone, Klempner.
vor 1754
N. N. Philips, Kaufmann, + um 1754
1754
Erben des Kaufmann N. N. Philips
1754
[Jacob Heinrich] Martens, Senator
1785
Anna Eleonore Martens, geb. Torsten, Ehefrau von [Jacob Heinrich] Martens
1785
Johann Jacob Friedrich Martens, Kaufmann, Ratsherr, Stiefsohn von Anna Eleonore Martens, geb. Torsten
1821
Peter Christian Burmeister, Kaufmann, + vor 1834
1835
Heinrich Wilhelm Schmidt, Bürgermeister
1837
Samuel Gottlieb Petzoldt, Gastwirt
1840
Heinrich Wilhelm Schmidt, Bürgermeister
1841
Heinrich Friedrich Eduard Krone, Klempnermeister
1822
N. N. Haase, Witwe von J. C. Haase in Rostock
1822
Gustav Stubbe, Kaufmann
1823
Friederike Saager, geb. Weilshäuser, Ehefrau des Tischlermeister Saager
1825
Henriette Sauer, geb. Matthias, Kind des Prediger Matthias in Hohenmocker, Ehefrau des Kaufmann Sauer in Friedland
1825
[Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker
1831
N. N. Völcker, Kaufmann in Stettin
1831
N. N. Theune, Kaufmann in Stettin
1834
N. N. Burmeister, geb. Finck, Witwe des Kaufmann Peter Christian Burmeister
1836
Johann Carl Lobeck, Kaufmann
1836
Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens, Witwe des Kaufmann Otto Gustav Lobeck
1837
Johann Friedrich Wodicke, Buchdrucker
1838
Kinder des verstorbenen Kolonisten N. N. Nitz in Eugenienberg:Caroline Elisabeth NitzChristiane Sophie Caroline NitzJohanne Marie Christiane Nitz
1842
N. N. Harder, Kolonist
1846
Elisabeth Krone, geb. Dammann, Ehefrau des Klempnermeister Heinrich Friedrich Eduard Krone
1846
[Carl] von Essen, Major
1851
Julius Georg Christian Witte
1851
Catharine Marie Christiane Witte
1855
August Traugott Schönebene, Posamentier
1865
Ferdinand Greffrath, Kaufmann
Quellen: 1/70, 1/71, 1/72, 2/147, 2/148, 2/149, 2/150, 2/151
Alte Nr.: 32
Gebäude: Wohnhaus, Stall
24.04.1852: Die Ober-Wohnung meines Hauses, bestehend in 7 heizbaren Stuben, Küche und Speisekammer, nebst Zubehör ist zum 1. October cr. zu vermiethen. Ockel.
02.04.1856: Die Ober-Etage meines Hauses ist zum 1. October c. zu vermiethen. Erforderlichen Falls kann auch eine Unterstube als Laden mit vermiethet werden. Ockel.
vor 1788
N. N. Voss, Schneider, + vor 1788
vor 1788
N. N. Voss, Witwe des Schneider N. N. Voss
1788
Friedrich Püschel, Rademacher
1788
Friedrich Aust, Sattler
1805
August Gottfried Tantow, Kunstdrechslermeister
1811
Johann Carl Wodicke, Buchbinder, + um 1829
1829
Marie Louise Wodicke, geb. Wittenhagen, Witwe des Buchbinder Johann Carl WodickeKinder von Johann Carl Wodicke:[Carl Friedrich] Wodicke, WirtschaftsinspektorJohann Joachim Friedrich Wodicke, BuchbinderLouise Amalie Sahlmann, geb. Wodicke, Ehefrau von Friedrich Sahlmann in StavenhagenEmilie Adelheide Hampe, geb. Wodicke, Ehefrau des Jäger Johann Wilhelm Hampe in GanschendorfFriederike Caroline WodickeCarl Sigismund WodickeWilhelmine Dorothea WodickeWilhelm Heinrich Wodicke
1837
Johann Joachim Friedrich Wodicke, Buchbinder
1840
Johann Joachim Haberland, SchuhmacherCaroline Dorothea Haberland, geb. Gültzow, Ehefrau von Johann Joachim Haberland
1846
[Gustav Adolph] Ockel, Goldarbeiter
1766
Daniel Ulrich Lobeck
1802
N. N. Stubbe, Kaufmann-Altermann
1804
N. N. Aust, geb. Severin, Ehefrau des Sattler Aust
1804
Johann Sigismund Persicke, Schlächtermeister
1806
Carl Wilhelm Bergwitz, Fischer, + vor 1836
1836
[Helene Christine Henriette Johanne] Gahl, geb. Persicke, Ehefrau des Lohgerber Gahl
1836
Lisette Ruberg
1837
Carl Friedrich Wodicke, Wirtschaftsinspektor in Leuschentin
1841
Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens, Witwe des Kaufmann Otto Gustav Lobeck
1841
N. N. Schröder, Oberamtmann in Vorwerk
1842
Friedrich Michaelis, Zimmermann
1843
Marie Emilie Häfke, geb. Lobeck, Tochter von Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens
1846
Carl von Essen, Major a. D.
1850
Johann Gottlieb Richter, Lehrer
1855
Israel Lichenheim, Kaufmann in Dargun, + um 1863
1863
Levin Lichenheim, Kaufmann
1865
Kinder des Kaufmann Ferdinand Stubbe:Amalie [Auguste] Hückstädt, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann HückstädtLouise Werner, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann WernerCaroline Weiland, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann Weiland
Quellen: 1/73, 1/654, 1/722, 2/152, 2/153, 2/154, 2/155, 2/156
Alte Nr.: 33
Gebäude: Wohnhaus, Stall
1749
Stadtgemeinde
1749
Johann Christian Estler, Bader
1783
Jochen Christian Leonhardt, Schneider, + um 1816
1816
Christina Clara Elisabeth Leonhardt, geb. Schabol, Witwe von Jochen Christian LeonhardtKinder aus 1. Ehe von Jochen Christian Leonhardt:Johann Peter Christian Leonhardt, SchneiderDaniel Martin Leonhardt, MüllergeselleUlrich Friedrich Leonhardt, ViehhändlerJohanne Dorothea Catharina Bruhn, geb. Leonhardt, Ehefrau des Jäger BruhnCarl Ernst Leonhardt, Kind von Jochen Christian Leonhardt und Christina Clara Elisabeth Leonhardt, geb. Schabol
1819
Johann Friedrich Knöchel, Hutmachermeister, + um 1847
1847
Maria Louise Knöchel, geb. Engel, Witwe des Hutmachermeister Johann Friedrich KnöchelFriederike Sophie Helene Grimpe, geb. Knöchel, Kind von Johann Friedrich Knöchel, Ehefrau des Sattler Grimpe
1783
Catharina Franck, geb. Meyer in Siedenbrünzow
1819
Samuel Gustav Stubbe, Kaufmann
1823
Catharina Marie Otto, geb. Franck, Ehefrau des Tagelöhner Otto in Siedenbrünzow
1839
[Johann] Carl Friedrich Hehl, Sattlermeister, + um 1839
1840
Sophie Friederike Magdalene Hehl, geb. Knöchel, Witwe von [Johann] Carl Friedrich HehlAmalie Friederike Johanne Hehl, Kind von [Johann] Carl Friedrich Hehl
1847
August [Traugott] Schönebene, Posamentier
Quellen: 1/74, 1/75, 2/157
Alte Nr.: 34
Gebäude: Wohnhaus, Stall
09.07.1852: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Von dem unterzeichneten Gerichte soll das in Demmin belegene, den Erben der Witwe des Schlächters Johann Heinrich Bennemann, Johanne Friederike, gebornen Hoffmann, zugehörige, auf 3816 Rthlr. 27 Sgr. 2 Pf. abgeschätzte Wohnhaus Nr. 34. und 25. nebst Zubehör, zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe am 16. September cr., Vormittags um 11 Uhr, in Demmin an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Demmin, den 9. Juli 1852. Königliches Kreis-Gericht; Abtheilung II.
1769
Christian Fistler, Unteroffizier
1769
Jochen Christian Leonhardt, Schneider
1783
Johann Christoph Jürgens, Chirurg
1806
Johann Friedrich Gottlieb Busch, Tischler, + um 1840
1840
Sophie Friederike Busch, geb. Jürgens, Kind von Johann Christoph Jürgens, Witwe von Johann Friedrich Gottlieb BuschErben von Johann Friedrich Gottlieb Busch
1840
Johann Heinrich Bennemann, Schlächtermeister, + um 1840
1841
Johanne Friederike Bennemann, geb. Hoffmann, Witwe des Schlächtermeister Johann Heinrich Bennemann, + um 1852
1852
Johann Christian BennemannKinder von Caroline Henriette Christine Schmidt, geb. Bennemann, Ehefrau des Kaufmann Schmidt:Lina Ernestine SchmidtCarl Otto SchmidtMathilde Sophie SchmidtCarl Ludwig Schmidt
Kinder von Wilhelmine Friederike Baumann, geb. Bennemann, Ehefrau des Kämmerer Baumann:Adolphine Auguste BaumannAlbertine Wilhelmine Baumann
1852
Friedrich Franz Wilhelm Alexander Bennemann, Schlächtermeister
1856
August Friedrich Necker, Kaufmann
1783
Catharina Meyer
1783
Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator
1788
Johann Christian Jürgens, Musketier, + vor 1806
1806
Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner, Witwe von Johann Christian JürgensKinder von Johann Christian Jürgens und Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner:Friedrich Wilhelm JürgensJohann Jürgen Christian Jürgens
1819
N. N. Lustig, Schuhmachermeister
1819
Sophie Christine Lustig
1830
Johann Daniel Schütt, Bauer in Seedorf
1832
Sophie Marie Caroline Bruhn, blödsinnige Tochter des Schiffer Johann Albrecht Bruhn
1832
Sophie Kobes
1835
Johann Anton Christian Jürgens
1835
Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des Doktor Muhrbeck
1838
Caroline Friederike Kobes, Schwester von Sophie Kobes
1839
Johann Otto, Gastwirt
1840
[Johann Christian] Matthies, Nagelschmied
1851
Marie Louise Dorothee Lobeck
1851
Christine Marie Brahtz, geb. Bennemann, Ehefrau des Sattler Brahtz
1854
Johann Carl Heinrich Dörschlag
1854
Johann Friedrich Wilhelm Dörschlag, + vor 1854
1854
Carl Dörschlag, Reifermeister
1855
Andreas Christian Rossow, Ackerbürger, erwarb die Weidenabfindung
1855
Carl Köppen, Schlächtermeister
1857
[Cal Friedrich] Albert Frantz, Lehrer
1862
Ferdinand Voigt, Maurermeister
Quellen: 1/76, 1/77, 2/162, 2/163, 1/164
Alte Nr.: 35
Gebäude: Wohnhaus, Stall
09.07.1852: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Von dem unterzeichneten Gerichte soll das in Demmin belegene, den Erben der Witwe des Schlächters Johann Heinrich Bennemann, Johanne Friederike, gebornen Hoffmann, zugehörige, auf 3816 Rthlr. 27 Sgr. 2 Pf. abgeschätzte Wohnhaus Nr. 34. und 25. nebst Zubehör, zufolge der nebst Hypotheken-schein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe am 16. September cr., Vormittags um 11 Uhr, in Demmin an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Demmin, den 9. Juli 1852. Königliches Kreis-Gericht; Abtheilung II.
1764
N. N. Bengelsdorff, Witwe
1764
Otto Heinrich Leonhardt, Schneider
1797
Johann Heinrich Bennemann, Schlächtermeister
1841
Johanne Friederike Bennemann, geb. Hoffmann, Witwe des Schlächtermeister Johann Heinrich Bennemann, + um 1852
1852
Johann Christian BennemannKinder von Caroline Henriette Christine Schmidt, geb. Bennemann, Ehefrau des Kaufmann Schmidt:Lina Ernestine SchmidtCarl Otto SchmidtMathilde Sophie SchmidtCarl Ludwig Schmidt
Kinder von Wilhelmine Friederike Baumann, geb. Bennemann, Ehefrau des Kämmerer Baumann:Adolphine Auguste BaumannAlbertine Wilhelmine Baumann
1852
Friedrich Franz Wilhelm Alexander Bennemann, Schlächtermeister
1856
August Friedrich Necker, Kaufmann
1745
Catharina Dorothea Finck, Stieftochter
1772
Johann Bader
1791
Anna Elisabeth Wilm
1791
Jürgen Meyer
1796
Rebecca Elisabeth Goetze, geb. Müller, Witwe
1798
[Johann Sigismund] Persicke, Schlächtermeister
1798
[Johann] David Schmidt, Bäckermeister
1802
Catharina Sophia Weinert, geb. Ahrend, Witwe
1806
Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner, Witwe des Chirurg Jürgens
1830
Johann Daniel Schütt, Bauer in Seedorf, + vor 1854
1832
N. N. Lustig, Schuhmacher
1832
Sophie Marie Caroline Bruhn, blödsinnige Tochter des Schiffer Johann Albrecht Bruhn
1832
Sophie Kobes
1832
Sophie Friederike Busch, geb. Jürgens
1835
Johann Anton Christian Jürgens
1838
Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des Doktor Muhrbeck
1838
Caroline Friederike Kobes
1843
Christine Marie Brahtz, geb. Bennemann, Ehefrau des Sattler Brahtz
1851
Marie Louise Dorothee Lobeck
1854
Johann Carl Heinrich Dörschlag
1854
Johann Friedrich Wilhelm Dörschlag, + vor 1854
1854
Carl Dörschlag, Reifermeister
1854
Carl Köppen, Schlächtermeister
Quellen: 1/78, 1/79, 1/80, 2/167, 2/168
Alte Nr.: 36
Gebäude: Wohnhaus, Flügel linker Hand
Adolph Wilhelm Alexander Kucke übernahm 1843 die darin befindliche Apotheke mit dem Privilegium, alle Gerätschaften und Instrumente, die am 01.08.1843 vorrätig waren, sowie Präparate. Das Privilegium wurde am 20.03.1729 erteilt und wurde am 29.12.1740, sowie 31.03.1763 bestätigt.
Bemerkenswert ist der Kaufpreis von 50.000 Reichsthaler, wovon allein 33.750 Reichsthaler das Privilegium Wert ist. 1860 übernahm der Apotheker Franz Heinrich Ernst Scheel die Apotheke für 49.000 Reichsthaler. Die Adler-Apotheke bestand bis 1945 an der Pferdestraße / Luisenstraße. Am Gebäude befand sich auch eine Informationstafel mit dem Hinweis auf das Privileg.
1762
Gustav Kraut, Kämmerer
1762
Johann Ernst Michaelsen, Senior, Apotheker
1804
Johann Ernst Michaelsen, Junior, Apotheker, Kind von Johann Ernst Michaelsen
1821
Christian Friedrich Erfurdt, Apotheker
1826
Johann August Castner, Apotheker
1843
Adolph Wilhelm Alexander Kucke, Apotheker
1860
Franz Heinrich Ernst Scheel, Apotheker
1770
N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck
1773
[Christian Wilhelm] Heyliger, Kaufmann
1809
Johann Carl Mehl, Apotheker in Rostock
1821
Agneta Caroline Amtsberg, geb. Michaelsen, Schwester des Apotheker Johann Ernst Michaelsen, Ehefrau des Prediger Amtsberg in Kummerow
1821
N. N. Brunnemann, Pastor in StettinHenriette Ernestine Sophie BrunnemannCarl Wilhelm Gottlieb BrunnemannJohanne Elisabeth Friederike Brunnemann, geb. Michaelsen
1821
Juliane Elisabeth Michaelsen, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Johann Ernst Michaelsen, Senior, + vor 1835
1823
Heinrich Levenhagen, Kaufmann in Rostock
1823
N. N. Kummer, Apotheker in Anklam, + 21.10.1828
1825
Kinder des Prediger Amtsberg und Agneta Caroline Amtsberg, geb. Michaelsen:Gustav Friedrich Amtsberg, SchulamtskandidatLouise Wilhelmine Alexandrine Amtsberg
1827
Eleonore Michaelsen, geb. Toll, Witwe des Apotheker Johann Ernst Michaelsen
1828
N. N. Stolzenburg, Prediger, + um 1845
1828
Anna Elisabeth Kummer, geb. Hasperz, Witwe
1837
Kinder des Pächter Prützmann in Müssow:Johann Ernst Theodor PrützmannJohanne Wilhelmine Ernestine PrützmannHeinrich PrützmannCarl Bernhard Friedrich Prützmann
1837
Friedrich Georg Andreas Henning, Gutspächter in Drönnewitz
1844
N. N. Fanninger, Kriegsrat in Lichtenberg bei Berlin
1845
N. N. Stolzenburg, Witwe
1851
Wilhelmine Eleonore Dorothee Amtsberg in Kummerow
1851
Anne Marianne Dorothee Henriette Amtsberg in Kummerow
1860
Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des geheimen Sanitätsrat, Kreisphysikus Dr. Muhrbeck
1861
Sophie Müller, geb. Scheel, Ehefrau des Doktor Müller in Kolberg
1861
Gustav Albert Scheel, Ökonomie-Kommissionsrat in Greifenberg
Quellen: 1/81, 1/82, 1/83, 2/172, 2/173, 2/174, 2/175, 2/176
Alte Hospitalhäuser in der Pferdestraße, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr. 23, dahinter Baubezirk Nr. 22
Alte Nr.: 146
Gebäude: Wohnhaus, Kleines Hospital (1811)
Das Wohnhaus mit 2 Etagen wurde 1753 von Johann Schreiber auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Nach seinem Tod wurde dies dem Hospital zugeschrieben. Eine umfangreiche Akte zur Bebauung der wüsten Stelle befindet sich im Landesarchiv Greifswald, Rep. 38b Demmin Nr. 108.
1753
Johann Schreiber, Bäcker, + vor 1770
1770
Hospital
Quellen: 1/283, 3/226
Alte Nr.: 147
Gebäude: Wohnhaus, Großes Hospital (1811)
Nach dem 30jährigen Krieg wurde nur noch das Hospital zum heiligen Geis, neben der Heilgeistkirche genutzt, welches jedoch beim Stadtbrand 1656 zerstört wurde. 1658 wurde das Große Hospital neu erbaut, anstelle der 1656 zerstörten Häuser in der Pferdestraße. Im 7jährigen Krieg wurde das große Hospitalhaus stark beschädigt und anschließend repariert, was Aufgrund der angegeben Baukosten einem Neubau gleichzusetzen ist. Die Reparaturarbeiten wurden bis Michaelis 1778 abgeschlossen. Das lange, zweistöckige Fachwerkgebäude erhielt 2 Eingänge. Der Eingang in der Baustraße führte zu den Wohnungen der Hospitaliten. Der 2. Eingang in der Mitte der Pferdestraße führte zu 4 „bequemen“ Wohnungen, welche besonders von alten Personen einer höheren Kategorie des Bürgerstandes bewohnt wurden.
1669
Hospital
Quellen: 1/285, 3/231
Alte Nr.: 148
Gebäude: Wohnhaus, Predigerhaus (1811)
1770
St. Bartholomaei-Kirche
Quellen: 1/286, 3/236
Alte Nr.: 156 a
Gebäude: Wohnhaus
Das Haus wurde um 1719 erbaut.
1719
N. N. Crohn, Magister
1754
[Jacob Heinrich] Martens, Senator
1785
Anna Eleonore Martens, geb. Torsten, Ehefrau von [Jacob Heinrich] Martens
1785
Johann Jacob Friedrich Martens, Kaufmann, Ratsherr
1801
Carl Ludolph Elias Rieck, Bürger und Schneidermeister
1803
Johann Wilhelm Schönfeldt, Stellmacher
1839
Anna Elisabeth Leonhardt, geb. Warncke, Witwe und Hebamme
1847
Johann Jacob Wegner, Tischlermeister
1785
Anna Martens, geb. Topf
1802
Catharina Sophia Weinert, geb. Ahrend, Witwe
1806
Maria Friederica Carolina Schönfeldt, Kind des Stellmacher Johann Wilhelm Schönfeldt
1832
Johann Heinrich Permin, Schiffer in Kirchdorf/Mecklenburg
1834
N. N. Stolzenburg, Prediger
1841
[Ferdinand Friedrich] Brosemann, Kaufmann
1852
Ludwig Hoth, Schäfer in Pensin
1858
[Marie Elisabeth] Wilhelmine Wienstein, geb. Ramse, Witwe
1862
Elisabeth Mathilde Christiane Jachtmann
1862
Sophie Wilhelmine Christine Wegner, geb. Leonhardt, Witwe des Tischler Jachtmann, Ehefrau des Tischlermeister Johann Jacob Wegner, + um 1862Johann Gustav Friedrich WegnerAlbert Wilhelm Theodor WegnerOtto Johann Friedrich WegnerAnna Amalie Adolphine Wegner
Quellen: 1/298, 1/299, 3/274, 3/275
Alte Nr.: 156 b
Gebäude: Wohnhaus, Stall
Ein Teil des Wohnhauses 25 wurde 1803 von Carl Ludolph Elias Rieck an Johann Christian Krüger verkauft.
08.08.1849: Eine Stube, Kammer und Küche nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei Sturm.
12.03.1851: Ich habe noch eine Wohnung, bestehend aus einer Stube, Küche und Kammer, zu Ostern d. J. zu vermiethen. Sturm.
03.03.1852: Eine Unterwohnung von 4 Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei Sturm, Kleidermacher.
14.01.1857: Ich habe eine Oberwohnung von 1 Stube, Küche und Kammer zu vermiethen; auch kann selbige Wohnung an eine einzelne Person vermiethet werden. A. C. Sturm, Kleidermacher.
28.07.1858: Eine Ober-Wohnung hat zu Michaelis d. J. zu vermiethen mit oder ohne Möbel, Sturm, Kleidermacher.
24.12.1864: Die untere Etage meines Hauses, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, Küche, Kammern und sonstigem Zubehör, ist zum 1. October 1865 miethsfrei. Herm. Pollitz.
1803
Carl Ludolph Elias Rieck, Bürger und Schneidermeister
1803
Johann Christian Krüger, Schmiedemeister
1845
Carl August Sturm, Kleidermacher
1862
[Johann] Herrmann Pollitz, Gastwirt und Färbermeister
1803
N. N. Krüger, geb. Segeling, Ehefrau des Schmiedemeister Johann Christian Krüger
1
1804
Peter Jürgen Bruhn, Schiffer, + um 1825
1824
Kinder des Grenadier N. N. Schulz
1825
Kinder von [Martin Jacob] Engel
1826
Christine Marie Bruhn, geb. Hoffschild, Witwe des Schiffer Peter Jürgen BruhnKinder von Peter Jürgen Bruhn:Carl Bruhn, GutspächterCaroline Louise Dorothea BruhnJohann Carl Bruhn
1826
[Georg Christian] Hoffschild, Müller
1826
Wilhelmine Engelbrecht
1832
N. N. Luth
1834
Philipp Friedrich August Schulz, Tagelöhner in Sanzkow
1839
Emilie Prielipp
1840
Pauline von Essen, geb. Prielipp, Ehefrau des Major [Carl] von Essen
1844
[Auguste] Pfeiffer, geb. [Wiesener], Witwe des Kommerzienrat Johann Friedrich Pfeiffer
1846
Carl Friedrich Schröder, Fuhrmann
1847
Christian Wegner, Knecht
1850
Ludwig Hoth, Schäfer in Pensin, + um 1861
1853
Friederike Eugenie Antonie Mecklenberg
1858
Ferdinand Kufahl, Kaufmann
1858
Henriette Schönebene, geb. Fiebelkorn, Witwe des Posamentier August Schönebene
1861
Kinder des Schäfer Ludwig Hoth:Mathilde Johanne Caroline HothChristiane Caroline Friederike Sophie Elise Hoth
1861
Carl Tornow, Bäcker in Hamburg
1862
Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe des Schlächtermeister Friedrich Lampel
Quellen: 1/744, 3/279, 3/280, 3/281, 3/282
Alte Nr.: 30 a
Gebäude: Bude, Wohnhaus (1798)
Die Bude von Johann Friedrich Seefeldt um 1797-1798 zum Wohnhaus ausgebaut. Die Hälfte des Hofraumes wurde 1801 an den Schuhmacher Andreas Friedrich Schmidt verkauft.
1748
N. N. Nalgus, Witwe
1748
N. N. Schröder, Branntweinbrenner
1788
Erben des Branntweinbrenner N. N. Schröder
1788
Friedrich Kruse, Bürger und Stellmacher
1797
Johann Friedrich Seefeldt, Bürger und Kürschnermeister
1806
Daniel Georg Busch, Sattlermeister
1823
Christian Adam Voigt, Stuhlmachermeister
1853
August Ernst Wilhelm Voigt, Stuhlmachermeister
1798
Maria Kruse, geb. Bastian, Ehefrau des Bürger und Stellmacher Friedrich Kruse
1800
Friedrich Schultz, Bauer in Kaslin
1830
Ernestine Voigt, geb. Schneidewendt, Ehefrau des Stuhlmachermeister Christian Adam Voigt, + vor 1830
1846
Carl von Essen, Major
1856
Philipp Witt, Schullehrer
Quellen: 1/69, 1/713, 2/138, 2/139
Alte Nr.: 30 b
Gebäude: Wohnhaus
Ein Teil des Hofraumes vom Haus 27 wurde 1801 von Andreas Friedrich Schmidt erworben und zu einem Wohnhaus ausgebaut.
22.01.1853: In der Ober-Etage meines Hauses habe ich zu Michaelis d. J. eine Wohnung an ruhige Miether zu vermiethen. Grahlow sen., Drechslermstr.
25.01.1854: Zu Ostern oder zu Michaelis d. J. habe ich eine Wohnung zu vermiethen. Grahlow sen., Drechsler-Meister.
24.09.1856: Die Unterwohnung in meinem Hause ist noch zu Michaelis billig zu vermiethen. Wittwe Grahlow.
1801
Andreas Friedrich Schmidt, Schuhmachermeister, + um 1823
1823
