Häuser und Familien in Demmin - David Krüger - E-Book

Häuser und Familien in Demmin E-Book

David Krüger

0,0

Beschreibung

Nur wenig erinnert noch heute an die umfangreiche Häuser- und Familiengeschichte von Demmin, da fast alle Häuser aus der älteren Zeit bei den zahlreichen Stadtbränden zerstört worden sind. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen, um auch mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten der einzelnen Personen sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser zusammentragen kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken von Demmin behandelt. Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770–1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand. Ebenfalls wurden, sofern vorhanden, Fotografien ergänzt. Tauchen Sie ein in ein Kapitel der Demminer Häuser- und Familiengeschichte aus der Zeit von 1625 bis 1865! Über 1700 verschiedene Familiennamen und über 700 Häuser warten darauf, entdeckt zu werden.

Sie lesen das E-Book in den Legimi-Apps auf:

Android
iOS
von Legimi
zertifizierten E-Readern

Seitenzahl: 666

Veröffentlichungsjahr: 2022

Das E-Book (TTS) können Sie hören im Abo „Legimi Premium” in Legimi-Apps auf:

Android
iOS
Bewertungen
0,0
0
0
0
0
0
Mehr Informationen
Mehr Informationen
Legimi prüft nicht, ob Rezensionen von Nutzern stammen, die den betreffenden Titel tatsächlich gekauft oder gelesen/gehört haben. Wir entfernen aber gefälschte Rezensionen.



Inhaltsverzeichnis

1. Vorwort

2. Demminer Häuser im Laufe der Zeit

3. Ein Stadtplan von 1811

4. Erläuterungen zum Häuserverzeichnis

    Demminer Innenstadt

5. Häuser im Baubezirk (Nr. 1 – 60)

6. Häuser im Frauenbezirk (Nr. 1 – 109)

7. Häuser im Holstenbezirk (Nr. 1 – 109)

8. Häuser im Kahldenbezirk (Nr. 1 – 128)

    

Anklamer Vorstadt

9. Vorbemerkungen

10. Eigentümer im Vorstädter Bezirk, 1811

11. Interessenten im Vorstädter Bezirk, 1850/185

12. Häuser im Anklamer Bezirk (Nr. 1 – 149)

13. Häuser im Treptower Bezirk (Nr. 1 – 144)

  

Anlagen:

14. Lustration der Häuser und Erben, 1625-1709

15. Verzeichnis der Straßen

16. Verzeichnis der Hausnummern

17. Quellenverzeichnis

18. Namensverzeichnis

19. Ortsverzeichnis

„Wo ein gelehrter Mann gehaust, braucht’s ein Stück Zeit, um seine Spur zu verwischen.“

Zitat von Joseph Victor von Scheffel (1826-1886)

Vorwort

Seit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Erforschung der Familien- und Ortsgeschichte von Demmin. Neben den Primärquellen wie Kirchenbücher und Standesamtsregister existieren auch mehrere Sekundärquellen, die mir bei der Digitalisierung des Demminer Museumsbestandes oder auch bei der Retrokonvertierung von Findbüchern im Landesarchiv Greifswald begegnet sind.

Ein Großteil des ehemaligen Bestandes (z.B. Bürgerbuch von 1804-1870, Einwohnerlisten und Stadtpläne) ist jedoch 1945 beim Stadtbrand vernichtet worden. Per Zufall entdeckte ich eine handgezeichnete Kopie des Stadtplanes von 1811. Dieser Plan wurde von einer damaligen Schülerin vor 1945 abgepaust und ist somit der Nachwelt erhalten geblieben.

Ebenfalls existiert in einer weiteren Aufzeichnung eine Übersicht der alten und neuen Hausnummern (Einteilung in Bezirke), sowie die namentliche Auflistung der Eigentümer. Es entstand die Idee, ein Häuserverzeichnis von Demmin anzulegen und mehr über die Familien zu erfahren, die einst in Demmin lebten. Nicht nur die Lebensdaten sind für die Familienforschung interessant, sondern auch alle Informationen, die man über die Häuser finden kann. Dieser Bereich der Ortsforschung wurde bislang nur wenig in den Stadtchroniken (Stolle/Goetze) behandelt.

Als Hauptquelle für die nachfolgende Publikation dienen die 6 Hypothekenbücher der Stadt Demmin aus der Zeit um 1770 – 1865 (mit einzelnen Nachträgen bis 1866) und verschiedene Akten aus dem Landesarchiv Greifswald und dem Demminer Museumsbestand.

Ebenfalls wurden – sofern vorhanden – Fotografien ergänzt. Empfehlenswert ist der Vergleich mit dem Stadtplan von 1811, um den heutigen Standort zu bestimmen.

Die hier vorliegende Arbeit stellt trotz Ausschöpfung der mir bisher zugänglichen Quellen eine Momentaufnahme und kein abgeschlossenes Werk dar. Ich bin daher dankbar für jeden Hinweis auf weiteres Quellenmaterial oder auf mögliche Fehler, die sich trotz größter Sorgfalt in diese Arbeit eingeschlichen haben.

„Man würde nie etwas entdecken, wenn man sich schon mit dem zufriedengäbe, was bereits entdeckt wurde “

Seneca

Demminer Häuser im Laufe der Zeit

Stadtansicht von der Stadt Demmin auf der Lubinschen Karte, 1614-1617

Bereits 1519 werden laut dem Pfandbuch der Stadt Demmin rund 200 bewohnte Häuser in den Straßen innerhalb der Stadtmauern angegeben. Manche der Häuser hatten zwei oder mehrere Stockwerke, die einstöckigen, kleinen „Häuslein“ werden als Buden bezeichnet. Eine kleine Vorstellung über die Vielzahl der Häuser vor dem 30-Jährigen Krieg erhält man durch einen Blick auf die Stadtansicht der Lubinschen Karte von 1614-1617.

1625 hatte Demmin rund 400 bewohnte Häuser. Davon waren 223 ½ „ganze Erbe oder Giebel“ (Giebelhäuser), 173 waren halbe Erben oder Buden und Wohnungen vorhanden. Im Laufe des 30-Jährigen Krieges sind etliche Häuser verwaist oder zerstört worden. Nach dem Krieg wurden die Häuser mühsam restauriert und einzelne, kleine Buden wurden gebaut. Doch auch das half nicht, als am 28. Juli 1656 die Hälfte der Häuser – insgesamt 80 – durch einen großen Stadtbrand vernichtet wurden. Ebenfalls litten die Häuser und Familien im schwedisch-polnischen Krieg von 1656-1661 sehr, 1659 brannten auch einige Häuser nieder.

Bei der Lustration von 1664 sind nur noch 64 ½ ganze Erben (Giebelhäuser) vorhanden, sowie 15 halbe Buden. Neben den wüsten Stellen gab es 135 Besitzer, Witwen oder sonstige Erben.

Demmin musste als Garnison weiter für die Einquartierung der Regimenter sorgen, die Wohnungsnot wurde immer größer. Am schlimmsten wurde Demmin 1675/1676 getroffen, nahezu die komplette Stadt wurde in Schutt und Asche gelegt. 1678 standen nur noch 23 Bürgerhäuser, das Haus des Kommandanten in der Schulstraße, die Schule, das Rathaus, das Gartenhaus des Stadtmajors und das Haus des Bürgermeister Köser (durch Granaten halb abgebrannt). Insgesamt waren 66 ½ Häuser abgebrannt. Am meisten hatte die Gegend zwischen der Kirche und der Nordmauer gelitten, da die Häuser bei der Beschießung der Kirche von der Meyenkrebser Schanze aus von den zu kurz gehenden Kugeln getroffen wurden. In der Pferdestraße fanden sich keine Besitzer mehr, die Stadt und Kirche bauten darauf die Hospitalhäuser. Die Christinenstraße, welche vorher mit stattlichen Wohnhäusern adeliger Familien bebaut gewesen war, erhielt nach der Belagerung fast keine Häuser mehr. Noch 1719 waren viele wüste Stellen vorhanden.

Nach 1678 wurden wieder neue, stattlicher Häuser am Markt und in den anliegenden Bezirken errichtet. 2 Jahre später, am 26. Mai 1680, brannten innerhalb 2 Stunden 12 Häuser am Markt ab.

Am 15. Mai 1684, nachmittags um 14:00 Uhr passierte ein schreckliches Unglück in Demmin. Ein Tambour (Militär) schoss auf einem Vogel bei einem Strohdach (In der Nähe des Baubezirk Nr. 43). Das Gebäude fing Feuer, welches wegen starken Wind auf die weiteren Gebäude überspring. Neben dem Rathaus und der Schule brannten 45 Häuser ab. Übrig waren nur noch 39 Wohnstätten.

Ausschnitt der Stadtansicht von der Stadt und Festung Demmin von Merian, um 1650

Besser sah es wieder 1719 aus, wie die „historische Tabelle über den Zustand der pommerschen Stadt Demmin“ berichtet. Die meisten Häuser wurden in den letzten 30 Jahren erbaut. Es standen davon im Kahldischen Viertel 41, im Holstenviertel 40, im Kuhviertel 37 und im Frauenviertel 25 Häuser. Insgesamt waren dies 143 Häuser, von denen schon 141 mit Ziegeln gedeckt waren. Weiterhin gab es 137 wüste Stellen, davon 5 im Kahldischen, 30 im Holsten-, 25 im Frauen- und 13 im Kuhviertel. Die übrigen 64 Häuser gehörten der Kirche und dem Hospital oder wurden als Gärten, Auffahrten und Hofräumen genutzt. Scheunen gab es in der Stadt nur 2, die meisten standen in der Anklamer Vorstadt. An öffentlichen Gebäuden waren neben der Kirche vorhanden: Das Rathaus, Syndikatshaus, die große Schule, die kleine Schule, 4 Wachthäuser an den Toren, 3 Torschreiberbuden, 3 Stadtdienerbuden, 2 Visitierbuden, 2 Schützen- oder Waldwärterhäuser, 3 Hirtenkaten, 2 Krüge und die Frohnerei. Die Demminer konnten auch wieder gut Feiern, es waren 23 Braustellen und 30 Branntweinstätten in den Häusern vorhanden.

Zwischen 1725-1736 wurden in Demmin 86 neue zweistöckige Häuser gebaut, da der König die Materialien (Holz/Steine) schenkte und dazu noch 15% des Baugeldes spendierte. Die Einwohnerzahl stieg kontinuierlich, 1719 lag diese noch bei 1202, bis 1731 stieg sie auf 1448, bis 1745 auf 1941 und bis 1749 auf 2071 Personen. Dazu kamen noch aus der Garnisonsgemeinde weitere Personen.

Im Siebenjährigen Krieg wurden in Demmin zwischen 1758-1759 einzelne Häuser durch Feuer zerstört und viele durch Beschuss beschädigt. Danach erholte sich die Stadt wieder, 1782 hatte Demmin 345 Häuser, wovon 332 in der Stadt mit Ziegeln und 13 vor dem Tor mit Stroh gedeckt sind. An wüsten Hausstellen gibt es in der Stadt noch 10, vor den Stadttoren stehen 74 Scheunen.

Anzahl der Häuser in den weiteren Jahren:

1792: 352

1794: 362

1798: 364

1820: 392

1847: 521

1850: 532

1859: 548

1862: 544

1877: 716

1902: 923

Aufgrund der häufigen Kriege im 17. und 18. Jahrhundert war eine Ausdehnung der Stadt über die Ringmauern hinaus nicht möglich, weshalb die meisten Häuser erst nach dem Befreiungskrieg entstanden sind. Außerhalb der Ringmauern gab 1698 nur 4 Häuser. Joachim Burmeister hatte vor der Stadt eine Wassermühle und eine Windmühle, Michel Friede einen Krug (Eulenkrug). Die Stadt besaß einen Feldwärter-Katen und ein Holzwärterhäuschen am Weg nach Vorwerk und am Meyenkrebser Damm.

Bis 1802 erhielt jedes Haus eine fortlaufende Nummer, ab 1802 wurden die Häuser den Bezirken zugeordnet. 40 Jahre später wurden die Straßennamen festgesetzt, Im Laufe der Zeit wurden dann die Häuser mit der heutigen, üblichen Schreibweise (z.B. Baustraße 10) benannt.

Auch einige alte Sagen zu den Häusern wurden im Volksmund überliefert und 1926 von Hermann Eichblatt veröffentlicht.

Folgende alte Sage ist konkret zuzuordnen (Kahldenbezirk Nr. 30): In dem alten Lobeckschen Hause zwischen dem Schnellen Lauf und der Kahldenstraße befand sich 1692 die Apotheke und gehörte Johann Carl Treu. Auf diesem Grundstück, und zwar in einem Stall soll von alten Zeiten her ein großer Schatz vergraben sein, den bisher noch niemand heben konnte. Eines Nachts träumte der Apotheker vom Schatz. Am Morgen darauf kam eine alte, fremde Bauersfrau zu ihm und diese zeigte ihm die Stelle, wo er den Schatz finden würde, er dürfe aber kein Wort während des Grabens sprechen. Der Apotheker machte sich sogleich in der folgenden Nacht ans Graben und weil er von der Frau gehört hatte, dass der Schatz sehr tief liege, so mussten seine Frau und Tochter ihm helfen, denn vor Sonnenaufgang mussten sie fertig sein. Es dauerte nicht lange, so stießen sie auf einen großen Kessel. Die Frau des Apothekers war darüber so erfreut, dass sie in ihrer Unvorsichtigkeit anfing zu sprechen. Da war dann alles vorbei und sie fanden in dem Kessel nur alte Kohlen. Das Mauerwerk stürzte am 21. April 1692 ein und tötete den Apotheker. Die schwerverwundete Frau und die Tochter konnten lebendig herausgezogen werden. Seitdem hat man nicht wieder nach dem Schatz gegraben.

Interessant ist der Hintergrund dieser Sage und die Frage, warum unter einem Stall – so tief in der Erde – angeblich ein Kessel vergraben sei. Eine Antwort findet man Goetze-Chronik von Demmin auf Seite →:

„Der Hügel innerhalb der alten Ringmauern ist im Laufe der Jahrhunderte um 2 bis 4 Fuß bei den vielen Einäscherungen und Bränden der Häuser an einzelnen Stellen höher geworden. Die Einwohner haben nach erlittenem Unglück gern bald wieder eine Obdach haben wollen und haben dann bei ihrer Armut den Schutt von den ruinierten und verbrannten Häusern nicht wegbringen lassen, sondern haben denselben geebnet und darauf wieder neu gebaut.“

Auch soll es im damaligen Eulenkrug (später Haus von Dr. Tzschirner) viel gespukt haben, Till Eulenspiegel soll auf seiner Wanderschaft durch Pommern dort übernachtet haben. Zur Erinnerung wurde später am Haus eine Eule angebracht.

Auszug aus: Sagen aus Demmin und Umgegend, Hermann Eichblatt, 1925 Chronik der Stadt Demmin, Karl Goetze, 1903, S. →/→

Ein Stadtplan von 1811

Plan der Stadt Demmin von 1811, digital nachgezeichnet von David Krüger

Viele Personen, die sich mit der Stadtgeschichte von Demmin beschäftigen, kennen den Merian-Kupferstich von 1650 oder auch den Stadtplan von 1903 aus der Goetze-Chronik. Ein bislang unbekannter Stadtplan befindet sich im Museumsbestand des ehemaligen Kreisheimatmuseums: Der Plan der Stadt Demmin von 1811.

Ursprünglich befand sich der Plan im Stadt- bzw. Ratsarchiv, welches im Keller des Rathauses untergebracht war. Bei der Zerstörung des Rathauses wurde auch der Archivbestand unwiederbringlich zerstört. Ein ausgelagerter Bestand befindet sich heute unter Rep. 38b Demmin „Repertorium des Archives des Demminer Magistrats 16. 17. 18. und 19. Jhd.“ im Landesarchiv Greifswald.

Glücklicherweise hatte eine Schülerin den Plan vor 1945 für eine Schularbeit abgepaust, wodurch dieser für die Nachwelt erhalten geblieben ist. Der Fokus liegt hierbei auf dem historischen Stadtkern mit Einzeichnung der einzelnen Häuser. Die Vorstädte von Demmin wurden teilweise eingezeichnet. Der Plan ist unmaßstablich, schätzungsweise ist der Maßstab 1:2500.

Im Zuge der Digitalisierung des Demminer Museumsbestands wurde der Plan digital nachgezeichnet, um diesen der Öffentlichkeit wieder zugänglich zu machen. Auch existiert eine Übersicht der Eigentümer der Häuser, welche durch einen Abgleich mit den Hypothekenbüchern identisch ist.

Als Ergänzung wurde auch ein Plan mit den alten Häusernummern erstellt, welcher für die weitere Auswertung von Quellen (z.B. alte Häuserangaben in den Kirchenbüchern) nützlich sein könnte.

Sie können den Stadtplan (neue und alte Nummerierung) unter folgendem Link einsehen und herunterladen: www.david-krueger.de

Erläuterungen zum Häuserverzeichnis

Auf den nachfolgenden Seiten finden Sie die Informationen zu den Häusern und Familien der Stadt Demmin. Diese stammen zum Großteil aus den jeweiligen Hypothekenbüchern, welche eine Vielzahl an Lebensdaten von Demminer Familien und Verwandten enthalten.

Auszug aus dem Hypothekenbuch von DemminLandesarchiv Greifswald: Rep. 77e Demmin Nr. 4, Fol. 511

Nach der Erfassung der Rohdaten wurden Familiennamen korrigiert und die Hausnummern abgeglichen/zugeordnet. In eckige Klammern gesetzte Namen sind Ergänzungen, wo aufgrund der vorliegenden Quellen die Vervollständigung anzunehmen ist. Die Angaben der Zeiträume stammen aus den ältesten namentlichen Nennungen der Personen, es können weitere Einträge auf den Folien vorhanden sein. Die Angaben zu den Gebäuden beziehen sich ebenfalls auf die erste Nennung in den Hypothekenbüchern, es kann also durchaus sein, dass in den späteren Jahren einzelne Gebäude abgerissen wurden.

Nicht berücksichtigt wurden die Grundstücke und Gärten, da die Nummerierung erst zu einem spätere Zeitpunkt einsetzte und sich aufgrund von Aufteilungen, Zuweisungen, etc. änderte. Zum Zeitpunkt der Auswertung lagen keine Karten/Risse vor. Lediglich der Verkauf von Weideabfindungen wurde notiert. Auch fehlen Informationen über die Häuser und Eigentümer in Stuterhof und Vorwerk, da diese in separaten Hypothekenbüchern aufgeführt sind. Da sich die Hypothekenbücher nicht im Landesarchiv Greifswald befinden, war eine Auswertung nicht möglich. Wohlmöglich findet man weitere Informationen in den Beständen im Staatsarchiv Stettin, da sich dort unter anderem auch das Archiv der Familie von Podewils-Vorwerk (Archiwum rodu Podewils-Vorwerck, Signatur: 65/31/0) befindet.

In den Hypothekenbüchern sind ebenfalls Angaben über den Kaufpreis und Wert des Hauses enthalten, auch über Kredite/Schuldverschreibungen. Aufgrund der Menge an Informationen wurden diese Angaben nicht erfasst. Ein Blick in die Archivalien lohnt sich!

Am Ende der jeweiligen Hausübersicht befindet sich eine Quellenangabe, welche wie in diesem Beispiel aufgebaut ist:

1/84, 1/732, 2/177, 2/178, 5/72

Die Nummern beziehen sich auf die jeweilige Bandnummer und Folie (Seite) im Hypothekenbuch. Bitte beachten Sie, dass die Nummerierung nicht identisch mit der Nummerierung im Landesarchiv Greifswald ist, vielmehr entspricht sie der logischen Reihenfolge. Dies muss berücksichtigt werden, falls die entsprechenden Hypothekenbücher im Landesarchiv Greifswald eingesehen werden möchten.

Ebenfalls wurde die Demminer Zeitung von 1849, 1851-1865, sowie der Zuschauer an der Peene von 1850 ausgewertet.

Übersicht der Hypothekenbücher

Die nachfolgende Aufstellung der Häuser ist anhand der Bezirke und neuen Hausnummern gegliedert:

Demminer Innenstadt

Baubezirk, Frauenbezirk, Holstenbezirk und Kahldenbezirk

Anklamer Vorstadt

Anklamer Bezirk, Treptower Bezirk

Am Ende des Buches finden Sie zudem ein Verzeichnis der alten und neuen Hausnummern.

Verwendete Abkürzungen

*

+

N. N.

Baubezirk Nr. 1 – 60

Baubezirk Nr. 1

Alte Nr.: 321

Gebäude: Wohnhaus, Brennscheune

Ehemaliges Schmidt’sche Wachthaus. Johann Nathanael Rühl hat um 1785 einen Anbau errichtet. Das Haus ist nun insgesamt 56 Fuß lang, 29 Fuß tief, eine Etage hoch und besteht aus 2 Stuben, 2 Kammern, 1 Küche, 1 Feuerstelle und 1 Keller.

25.03.1858: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Folgende zum Nachlasse des hierselbst verstorbenen Töpfermeisters Christian Ludwig Scharbach gehörige Grundstücke, als: 1) das vor dem Louisenthore hierselbst sub Nr. 321 belegene, vol. IV. fol. 121 des Hypothekenbuchs eingetragene, mit Ausschluß der nachstehend bezeichneten Pertinenzien auf 2802 Thlr. 14 Sgr. abgeschätzte Wohnhaus nebst Zubehör, insbesondere: a) die am linken Ufer der Peene sub Nr. 18 hierselbst belegene, circa 2 Morgen 90 [] Ruth. enthaltene Haus-Wiese, abgeschätzt auf 213 Thlr. 10 Sgr. b) die im Kuhfelde hierselbst belegene, 2 Morgen 1240 [] Ruth. enthaltende Hausweiseabfindung Nr. 40 des Gemeinheitstheilungs-Rezesses, abgeschätzt auf 240 Thlr. 22 Sgr. 2) der sub Nr. 98 hierselbst belegene, vol. II. fol. 625 des Hypothekenbuchs eingetragene, 29 [] Ruthen enthaltende Wallgarten, abgeschätzt auf 164 Thlr. sollen in termino den 31. Mai 1858 Vormittags 11 Uhr vor dem Herrn Kreisgerichtsrath Tessmar an hiesiger Gerichtsstelle im Wege der freiwilligen Subhastation verkauft werden. Taxe, Hypotheken-Schein und Verkaufsbedingungen können in unserm I. Bureau eingesehen werden. Demmin, den 25. März 1858. Königliches Kreis-Gericht. Abtheilung II.

07.02.1863: Eine Oberwohnung von zwei Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei A. Wegner, Färber.

Im Sommer 1865 erfolgte durch August Wegner ein weiterer Anbau am Wohnhaus.

Besitzer

vor 1785

N. N. Schmidt

1785

Johann Nathanael Rühl, Töpfer, Altermann

1799

Wilhelm Benjamin Rossow, Bürger und Töpfermeister, + um 1813

1799

Barbara Elisabeth Rossow geb. Rühl, + um 1813, Kind von Johann Nathanael Rühl, Ehefrau von Wilhelm Benjamin Rossow

1813

Johann Adam Rossow, Kind von Wilhelm Benjamin Rossow und Barbara Elisabeth Rühl

1814

Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister, + vor 1858

1858

Louise Wilhelmine Scharbach, geb. Henning, Witwe, 2. Ehefrau von Christian Ludwig ScharbachKinder aus 1. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:Johanne Henriette Wilhelmine Fender, geb. Scharbach, separierte Ehefrau des Färber FenderJohann Carl Ludwig Scharbach, TöpfermeisterCarl Wilhelm Scharbach, TöpferJohanne Louise Franziska Staepel, geb. Scharbach, + um 1862, Ehefrau von Carl Adolph Heinrich Staepel, KleidermacherVermutlich Kinder aus 2. Ehe von Christian Ludwig Scharbach:Johann Carl Eduard ScharbachLouise Caroline Sophie ScharbachJohanne Friederike Henriette ScharbachAugust Bernhard Eduard ScharbachEmma Amalie Charlotte Scharbach

1861

August Wegner, Färbermeister

Weitere genannte Personen

1783

Catharina Elisabeth Rühl, geb. Gribtow, Ehefrau von Johann Nathanael Rühl

1785

Kinder des verstorbenen Tischler Johann Caspar Sievert

1787

Kinder des Kolonist Christian Scharbach in Eugenienberg

1790

[Joachim] Moritz Schweicker, Kaufmann

1790

Kinder des Prahmer Selke

1799

Johann Zeiske, Töpfermeister

1799

Johann Rossow, Kolonist in Neu Kartlow

1800

Maria Dorothea Scharbach

1811

Daniel Lobeck, Kaufmann

1847

Caroline Friederike Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des Kaufmann Lobeck, + um 1855

1855

Gustav Eduard Lobeck, Kreisgerichtsdirektor

1858

Ludwig Schmidt, Müller, erwarb die Weidenabfindung

1862

Heinrich Niemann, Gutsinspektor in Kummerow

1862

Kinder von Carl Adolph Heinrich Staepel und Johanne Louise Franziska Scharbach:Anna Helene Franziska StaepelBernhard Heinrich Wilhelm StaepelReinhold Ludwig Carl Staepel

Quellen: 1/640, 1/641, 5/116, 5/122, 5/123, 5/124

Baubezirk Nr. 2

Alte Nr.: 322

Gebäude: Wohnhaus, Keller am Kuhtor

07.01.1857: In dem Hause Bau-Bez. Nr. 2. am Louisen-Thor ist die ganze Oberwohnung, bestehend in 6 bis 8 heizbaren Zimmern nebst sämtlichem Zubehör, zu Ostern oder zu Michaelis d. J. im Ganzen oder auch getheilt zu vermiethen. L. Scharbach, im Auftrage.

Carl Heinrich Dähn ist 1864 verpflichtet, solange der Töpfermeister Ludwig Scharbach und dessen Ehefrau in dem Haus Nr. 133 wohnen, das Gewerbe als Töpfer und als Händler mit Geschirr nicht zu betreiben.

Besitzer

1783

Johann Nathanael Rühl, Töpfer

1783

[Joachim] Stahncke, Schneider

1791

N. N. Albrecht, Schuhmacher

1791

Christian Jacob Kobel, Reifer

1816

Christian Ludwig Scharbach, Töpfermeister

1846

Ludwig Scharbach, Töpfer

1856

David Friedrich Wachtlin, Eigentümer, Schulze in Kletzin

1864

Carl Heinrich Dähn, Bäckermeister

Weitere genannte Personen

1783

Kinder von Johann Joachim Roggow

1794

N. N. Fantzow, Bäcker in St. Petersburg, + um 1800

1803

N. N. Behrnd, Syndikus

1804

[Barbara Elisabeth] Bruhn, geb. Preetz, Witwe des Schiffer Peter Bruhn

1819

[Johann Joachim] Schmiedlein, Ratsherr

1819

[Johann Heinrich] Bennemann, Schlächter

1825

N. N. Boltzendahl, Registrator

1825

Kinder des Schiffer Johann Albrecht Bruhn

1839

Gustav Stubbe, Kaufmann

1850

Charlotte Westergreen, geb. Matz, Witwe des Schiffskapitän Westergreen

1851

Carl Christian Johansen, Rentier in Stuterhof

Quellen: 1/642, 5/125, 5/129, 5/130

Baubezirk Nr. 3

Alte Nr.: 3

Gebäude: Luisentor als Stadtgefängnis (1763-1895)

Zunächst diente im Mittelalter der Pulverturm als „düsterer Keller“, als dann 1763, nach Niederlegung der Wälle und Stadtbefestigung, das Luisentor als Gefängnis hergerichtet wurde. Mit der steigenden Einwohnerzahl nahm auch die Zahl der Kriminellen zu, weshalb 1895 der Neubau eines neuen Gefängnis erforderlich war.

Baubezirk Nr. 4

Alte Nr.: 4

Gebäude: Wachthaus

Auf dem Stadtplan von 1811 ist direkt neben dem Kuhtor (Luisentor) das Haus Nr. 4 eingezeichnet. Laut der Beschreibung war es ein Wachthaus der Stadt, welches jedoch zu einem späteren Zeitpunkt abgerissen wurde.

In den Hypothekenbüchern existieren keine Aufzeichnungen zum Haus.

Baubezirk Nr. 5

Alte Nr.: 5

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Besitzer

1773

N. N. Schultz, Tuchmacher

1773

Christian Peters, Tuchmacher

1807

Johann Christian Heinrich Pauls, Schuhmacher

1820

Daniel Friedrich Theodor Albrecht, Färber, + um 1836

1836

Friederike Caroline Albrecht, geb. Albrecht, Witwe von Daniel Friedrich Theodor Albrecht

1857

Carl Friedrich Wilhelm Albrecht, Färbermeister, Kind von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht

Weitere genannte Personen

1775

[Friedrich] Lemke, Schneidermeister

1804

N. N. Colin, Kaufmann, + um 1821

1821

Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat

1821

N. N. Colin, geb. Werth, Witwe des Kaufmann Colin

1821

Sophie Wilhelmine Colin

1836

Kinder von Daniel Friedrich Albrecht und Friederike Caroline Albrecht:Caroline Heinricke Friedricke AlbrechtFriedrich Christian Johann AlbrechtLudolph Ludwig Alexander AlbrechtJulius Carl Heinrich AlbrechtJohanne Christiane Henriette Albrecht

Quellen: 1/5, 1/6, 2/21

Baubezirk Nr. 6

Alte Nr.: 1, 2, 3, 4, 8

Gebäude: Wohnhaus, Bude (4x), Speicher, Seitengebäude

Das Haus wurde 1759 im Siebenjährigen Krieg sehr beschädigt und danach repariert. Siehe auch: Goetze-Chronik, S. →

Besitzer

1751

Erben von N. N. Fleischer

1754

N. N. Behrnd, Landrat

1778

Carl Friedrich Daniel Schweicker, Kaufmann, später Kommerzienrat. + vor 30.10.1832

1835

Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe von Carl Friedrich Daniel Schweicker, + um 1843

1835

Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1778

N. N. Behrnd, Ehefrau des Landrat Behrnd

1778

[Jacob Friedrich] Michaelis, Bürgermeister

1778

Gustav Stubbe, Kaufmann

1778

Johann Gustav Lobeck, Kaufmann

1778

Maria Sophia Friederika Michaelis

1778

N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen

1805

N. N. Bruhn, Witwe des Schiffer Peter Jürgen Bruhn

1823

Johann Albrecht Bruhn, Schiffer

1840

N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde

1841

Wilhelmine Engelbrecht

1841

Louise Engelbrecht

1844

Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger Weitenkampf

1844

Friederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann Lentze

1844

Sophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor Reinholz

1844

Dorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm Utpatel

1844

Elisabeth Henriette Caroline Schweicker

1844

Auguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer Eggebrecht

1844

Louise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart

1844

Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn

1850

Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg

1856

Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker

1862

Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien

Quellen: 1/1, 1/2, 1/3, 1/4, 1/12, 1/13, 1/14, 2/29b, 2/30b, 2/31, 2/32, 2/33

Luisenstraße mit Blick auf das Luisentor, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr.7 (Giebelhaus)

Baubezirk Nr. 7

Alte Nr.: 10

Gebäude: Wohnhaus, Speicher

Carl Friedrich Daniel Schweicker hat 1824 auf der Hofstelle einen neuen Speicher erbaut, welcher 45 Fuß lang und 22 Fuß tief ist.

05.04.1849: Die Unteretage meines Nebenhauses, Louisenstraße Nr. 7., besonders geeignet zu einem Ladengeschäft, ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen. W. Schweicker.

08.05.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage Louisenstr. Nr. 7., bestehend in 8 heizbaren Zimmern, 2 Küchen, 2 Speisekammern, Holz- und Torfgelaß, Kellerraum, Trockenboden, Waschhaus und einem Stall, ist zu Michaelis d. J. entweder im Ganzen oder in 2 Wohnungen getheilt, so daß 4 Stuben, 1 Küche und 1 Speisekammer, Kellerraum und der Stall einerseits, 5 Stuben, 1 Küche, 1 Speisekammer und Kellerraum andererseits, Trockenboden gemeinschaftlich, zu vermiethen. Demmin, den 8. Mai 1853. Schweicker.

07.09.1853: Die Wohnung in meinem Nebenhause, 2te Etage, Louisenstraße Nr. 7., ist jetzt in einem durchaus bewohnbaren, bequemen und höchst angenehmen Zustande eingerichtet, und jetzt jeder Zeit zu vermiethen. Sie besteht entweder im Ganzen aus 8 Stuben, 2 Küchen, Kammern, Trockenboden, Kellerraum, Stall, Holz- und Torfgelaß, oder getheilt in 5 Stuben, 1 Küche – und 3 Stuben, 1 Küche, so wie erforderlichem Zubehör. Schweicker

16.04.1856: Zwei Wohnungen in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nr. 7, die eine von 5 Stuben, die andere von 3 Stuben, nebst Zubehör, sind, entweder einzeln oder im Ganzen, zu vermiethen. Schweicker.

25.09.1858: Die Unterwohnung in meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, bestehend in 4 Stuben, Kellerraum, Holzgelaß und Trockenboden, sowie in einem Laden, worin bereits seit 16 Jahren ein lebhaftes Manufacturgeschäft betrieben und daher sich solcher insbesondere dazu eignet, indem die Lage sich in der belebtesten Gegend der Stadt befindet, ist vom 1. Januar 1959 ab zu vermiethen. Schweiker.

14.07.1860: In meinem Nebenhause, Louisenstraße Nro. 7, ist eine Wohnung von 3 Stuben, Küche, Trockenboden, Torfgelaß und Kellerraum zu Michaelis d. J. zu vermiethen. Demmin. Schweiker.

24.04.1862: Ich beabsichtige mein Nebenhaus in der Louisenstraße hierselbst aus freier Hand zu verkaufen, und habe die Verkaufsbedingungen, sowie die näheren Umstände dem Herrn Justiz-Rath v. Wolffradt mitgetheilt; ich ersuche demnach die Kauflustigen mit demselben in Unterhandlung zu treten. Bemerkt wird noch, daß auch ein Speicher mit in den Kauf gegeben werden kann. Demmin, den 24. April 1862. W. Schweiker.

Besitzer

1741

Christian Holstein, Stadtkollektor

1741

Jochim Burmeister, Kaufmann, + um 1799

1799

Johann Friedrich Burmeister, Kommissionsrat

1804

Johann Christian Gottlieb Huth, Kaufmann

1813

Carl [Friedrich Daniel] Schweicker, Kommerzienrat, + um 1824

1824

Johanne Sophie Eleonore Schweicker, geb. Taute, Witwe

1824

Georg Christian Wilhelm Schweicker, Kaufmann, Kind von Carl [Friedrich Daniel Schweicker] und Johanne Sophie Eleonore Taute

Weitere genannte Personen

1799

N. N. Gültzow, Müller in Leistenow

1805

Erben von N. N. Giese in Kletzin

1806

Kinder von N. N. Wegener in Törpin

1806

Michael Friedrich Huth in Ueckermünde

1813

Johanna Henriette Charlotte Busse, geb. Lobeck, Ehefrau des Kaufmann [David Christian] Heinrich Busse

1817

[David Christian] Heinrich Busse, Kaufmann in Berlin

1820

N. N. Müller, Amtmann in Möllenhagen

1820

N. N. Zschock, Superintendent in Ueckermünde

1822

Gustav Stubbe, Kaufmann

1824

N. N. Bihler, Stadtzimmermeister

1824

[Jacob Friedrich] Müller, Maurermeister

1841

Wilhelmine Eggebrecht

1841

Louise Eggebrecht

1844

Johanne Weitenkampf, geb. Schweicker, Witwe des Prediger WeitenkampfFriederike [Sophie] Lentze, geb. Schweicker, Witwe des Kaufmann LentzeSophie Marie Reinholz, geb. Schweicker, Ehefrau des Pastor ReinholzDorothea Utpatel, geb. Schweicker, Ehefrau des Mühlenmeister Wilhelm UtpatelElisabeth Henriette Caroline SchweickerAuguste Johanne Friederike Eggebrecht, geb. Schweicker, Ehefrau des Gutsbesitzer EggebrechtLouise Wiegart, geb. Schweicker, Ehefrau des Kaufmann Wiegart

1844

Hedwig Elisabeth Christiane von Maltzahn

1850

Helmuth Krüger, Gutspächter in Schönkamp/Mecklenburg

1856

Ida Schweicker, Kind von Georg Christian Wilhelm Schweicker

1862

Louise Otto, geb. Lentze, Ehefrau des Gutsbesitzer Otto in Warbelow bei Gnoien

1864

Wilhelmine Eggebrecht

Quellen: 1/18, 1/19, 1/20, 2/38, 2/39, 2/40, 2/41, 2/42

Baubezirk Nr. 8

Alte Nr.: 14a, 14b

Gebäude: Wohnhaus, Seitengebäude

Das Wohnhaus mit Seitengebäude wurde 1766 auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Das Seitengebäude wurde 1784 an den Glaser Johann Adam Klabuhn verkauft und erhielt die Hausnummer 14b. Die Hausnummern wurden nach 1796 wieder zusammengeführt.

Besitzer (Haus Nr. 14a)

1766

[Gustav] Kraut, Kämmerer

1766

Gottfried Meu, Nagelschmied

1783

N. N. Sturm, Witwe von Christian Eberhard Sturm, später Ehefrau des Kaufmann Jacob Friedrich BrummerKinder von N. N. Sturm

1786

Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann

1796

Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann, + vor 1838

1838

Friederike Charlotte Westphal, geb. Wussow, Witwe von Franz Joachim Westphal

1838

Erben von Franz Joachim Westphal und Friederike Charlotte Wussow

1838

Carl Gustav Franz Westphal, Kaufmann, + um 1854

1854

Amalie Westphal, geb. Hecht, Witwe von Carl Gustav Franz WestphalKinder von Carl Gustav Franz Westphal und Amalie Hecht:Carl Heinrich Franz WestphalElisabeth Charlotte Helene WestphalElisa Christiane Marie Westphal

Besitzer (Haus Nr. 14b)

1784

[Johann Adam] Klabuhn, Glaser

1788

Jacob Friedrich Brümmer, Kaufmann

1796

Franz Joachim Westphal, Bürger und Kaufmann

Weitere genannte Personen

1769

N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck

1771

Kinder von N. N. Engelbrecht in Siedenbrünzow

1772

Ilsabe Margaretha Lihssen, geb. Gehling

1778

Georg Ewert, Arrendator in Drönnewitz

1786

N. N. Pauly, Arrendator in Hohenbrünzow

1786

Anna Dorothea Klabuhn, geb. Grube, Ehefrau des Glaser [Johann Adam] Klabuhn

1786

N. N. Gahl, Bürger und Gürtler

1787

Kinder von Christian Eberhard Sturm:Maria Sophia Friederica SturmWilhelm August Friedrich Sturm

1788

Jürgen Gustav Lobeck, Kaufmann

1795

[Joachim Moritz] Schweicker, Kaufmann

1795

Georg Blauert, Amtmann und Papierfabrikant

1797

Wilhelm August Friedrich Sturm

1800

Kinder aus 1. Ehe von Franz Joachim Westphal:Christiane Augustine Marie WestphalElisabeth Ernestine WestphalJohanne Juliane Catharine Westphal

1800

[Johann Heinrich Friedrich] Scheele in Hamburg

1800

[Friedrich Gustav] Priess, Arrendator in Peeselin, + vor 1818

1818

Ludwig Friedrich Heinrich Coburg, Leutnant

1818

Anna Dorothea Blauert, geb. Lilienthal, Witwe des Amtmann Georg Blauert

1819

[Carl Andreas] Matthias, Pastor in Hohenmocker, + vor 1850

1819

Kinder vom Amtmann Georg Blauert:Ernst Carl Friedrich Blauert, Gutspächter in RandowFriedrich Wilhelm Blauert in Leistenow

1837

Marianne Henriette Dorothea Hübner, geb. Westphal, Ehefrau des Kaufmann Hübner

1850

Johann Carl Heinrich Matthias, Prediger

1850

Julie Voss

1859

Heinrich Gottlieb Hecht, Rentier in Kremmen

1862

Charlotte Wienstein, geb. Roggenbau, Witwe des Oberamtmann Wienstein

1863

Caroline Kerckow, geb. Matthias, Ehefrau des Pastor Kerckow in Liepen

Quellen: 1/29, 1/30, 1/31, 1/674, 1/675, 2/55, 2/56

Baubezirk Nr. 9

Alte Nr.: 15, 173, 174

Gebäude: Wohnhaus, Pferdestall, 2 Ställe, Seitengebäude

Die Wohnhäuser 173 und 174 sind mit dem Haus Nr. 15 verbunden, die Hausnummern wurden später zusammengeführt.

05.08.1854: Das in Demmin, Louisenstraße belegene Wohnhaus Nr. 9, mit Keller, Stallung und einem hinter dem Hause befindlichen Garten, ist entweder im Ganzen oder auch getheilt zu Michaelis d. J. durch Lampe in Vorwerk zu vermiethen.

08.08.1854: In dem Wohnhause Nr. 9 in der Louisenstraße ist noch die Ober-Etage zu Michaelis d. J. durch den Herrn Lampe zu Vorwerk zu vermiethen. Demmin, den. 8. August 1854.

Besitzer

1767

Johann Lobeck, Senator

1767

Johann Jochen Lobeck, Kaufmann, Kind von Johann Lobeck, + um 1803

1803

Carl Otto Lobeck, Kaufmann, Kämmerer, Kind von Johann Jochen Lobeck und Anna Justina Dommes

1838

Louis Ferdinand Rudolphy, Kaufmann (50% Eigentum)Hermann Otto Dähnert, Kaufmann (50% Eigentum), + um 1861

Weitere genannte Personen

1803

Marie Louise Dorothea Lobeck

1806

Anna Justina Lobeck, geb. Dommes, Witwe von Johann Jochen Lobeck, + um 1811

1806

Daniel Lobeck, Kind von Johann Jochen Lobeck

1808

Johann Gottfried Matthaei, Kaufmann

1811

Georg Albert Baumann, Kaufmann, Lehrer, + vor 1832

1811

Dorothea Sophia Baumann, geb. Lobeck, Ehefrau von Georg Albert Baumann

1812

Friedrich Lobeck, Kaufmann

1826

Otto Gustav Lobeck, Kaufmann

1832

Kinder des Kaufmann Georg Christian Wilhelm Schweicker

1833

Marie Diedericke Lobeck, geb. Ludwig, Ehefrau des Kaufmann Carl Otto Lobeck

1839

Erben des Kommissarius N. N. Behrndt

1841

Carl Dudy, Gutsbesitzer in Schmarsow

1843

Caroline Friederike Dorothea Dähnert, geb. Dudy, Ehefrau des Kaufmann Hermann Otto Dähnert

1845

Christoph Huldreich Rennecke, Pastor in Dargun

1846

Johanne Pauline Sophie Rudolphy, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy, + vor 1846Kinder von Louis Ferdinand Rudolphy und Johanne Pauline Sophie Engelbrecht:Martha Johanne RudolphyWilhelmine Adolphine RudolphyJohanne Pauline Sophie Rudolphy

1846

Wilhelmine Henriette Rudolphy, geb. Dähnert, Ehefrau von Louis Ferdinand Rudolphy

1856

Carl Julius Scherenberg, Kaufmann in Swinemünde

1856

Auguste Günther, geb. Scherenberg, Kind von Carl Julius Scherenberg, Ehefrau vom Assistenzart der Königlichen Marine zu Danzig, Dr. Peter Otto Günther

 

Kinder von Hermann Otto Dähnert:Anna Caroline Louise Dähnert, * 25.06.1844Max Moritz Dähnert, * 03.02.1848Otto Hermann Dähnert, * 11.06.1849Clara Caroline Erdmandine Dähnert, * 28.01.1855Emilie Louise Hermine Dähnert, * 26.01.1856

Quellen: 1/32, 1/33, 1/34, 1/318, 1/319, 1/320, 1/321, 2/63, 2/64, 2/65, 2/66, 3/372, 3/377

Baubezirk Nr. 10

Alte Nr.: 17

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Besitzer

1705

Jürgen Bolte

1705

N. N. Amtsberg

vor 1776

Margaretha Elisabeth Bartelt, geb. Amtsberg, Kind von N. N. Amtsberg, Ehefrau des Bäcker Friedrich Wilhelm Bartelt

vor 1776

Friedrich Wilhelm Bartelt, Bäcker

1789

Gustav Carl Friedrich Henning, Bäcker

1804

Johann Heinrich Strübing, Fuhrmann, Gastwirt

1807

Johann Christoph Krüger, Bürger und Gastwirt

1811

Franz Machirus, Gastwirt

1812

Ludwig Machirus, Gastwirt und Maurermeister

1817

Johann Carl Machirus, Gastwirt, + vor 1848

1848

Johann Ludwig Martin Machirus, Gastwirt

Weitere genannte Personen

1763

Catharina Maria Mau

1763

Johann Nicolaus Mau

1775

Johann Andreas Thomas Bartelt

1776

Maria Dorothea Behrend

1776

N. N. Gahl, Gürtlermeister

1784

Johann Lobeck, Kaufmann

1823

Christian Ludwig Rentner, Schneidermeister

1829

Johanne von Essen, Kind des Kaufmann von Essen

1833

Wilhelmine Juliane Engelbrecht

1833

Louise Charlotte Engelbrecht

1834

N. N. Schmuhl, Tagelöhner in Siedenbrünzow

1848

Margarethe Elisabeth Machirus, geb. Herse, Ehefrau des Gastwirt Johann Carl Machirus, + um 1848

1849

Kinder von Johann Carl Machirus und Margarethe Elisabeth Herse:Flora Henricke Auguste MachirusFriederike Christiane MachirusDorothea Juliane Elisabeth Mönnich, geb. Machirus, Ehefrau des Schuhmacher Mönnich in Altenkirchen auf RügenAdolphine Sophie Henriette Dettmann, geb. Machirus, Ehefrau des Müller Dettmann

1850

Carl Tietböhl, Arbeitsmann in Siedenbüssow

1851

Carl Lentze, Kaufmann

1851

[Johann Friedrich] Dethloff, Kaufmann

1851

[Carl Theodor Ferdinand] Crell, Maler

1863

Carl Friedrich Albert Frantz, Lehrer

Quellen: 1/38, 1/39, 1/40, 2/73, 2/74

Baubezirk Nr. 11 a

Alte Nr.: 19

Gebäude: Wohnhaus, Stall

06.11.1855: Mein in der Louisen-Straße Nr. 19 belegenes (Kaufmann Horn’sches) Wohnhaus und meinen vor dem Anclamer Thor in der Kälber-Koppel belegenen Garten beabsichtige ich zu verkaufen, und habe ich dazu einen Termin auf den 22. November cr., Vormittags 9 Uhr, in der Wohnung des Auctions-Commissarius Brahtz angesetzt, wozu ich Käufer hiermit einlade; die Bedingungen sind zu jederzeit bei Herrn Brahtz einzusehen. Demmin, den 6. November 1855. W. Gahl sen.

16.01.1856: In meinem vom Herrn Gahl in der Louisenstraße Nr. 11a gekauften Hause habe ich zu Michaelis d. J. die ganze Ober-Wohnung, bestehend in 5 heizbaren Zimmern nebst Zubehör, welche bisher vom Kaufmann Herrn Horn bewohnt wurde, zu vermiethen, auch kann solche schon zu Ostern d. J. bezogen werden. C. Wolfsberg.

11.12.1861: Die Belle-Etage in meinem Hause, bestehend aus 5-6 heizbaren Zimmern, worunter ein Saal von 3 Fenster Front, bequem und elegant eingerichtet, nebst Zubehör, ist zu Michaelis k. J. zu vermiethen. C. Wolfsberg.

03.02.1864: Die obere Wohnung in meinem Hause, bestehend aus sechs heizbaren geräumigen Zimmern nebst allem Zubehör, wovon auch auf Verlangen 4 bis 5 abgegeben werden, oder ein Laden nebst Wohnung ist vom 1. October d. J. zu vermiethen bei C. Wolfsberg.

Besitzer

1775

Daniel Buchholtz, Leinweber

1775

N. N. Buchholtz, Branntweinbrenner

1775

Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815

1815

Erben von Heinrich Friedrich Glave:Friedrich GlaveEsther Juliane Margaretha Görlitz, geb. GlaveCarl Heinrich Ferdinand GörlitzJohanne Emilie ReinholzJulie Auguste Reinholz

1815

Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor

1840

August Friedrich [Christian] Schneider, Maler

1843

Peter Christian Meyer, Goldarbeiter

1846

Friedrich Wilhelm Gahl, Lohgerber

1856

Carl Wolfsberg, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1761

Daniel Friedrich Meyer, Eigentümer in Seedorf

1780

Carl Julius Leonhardt, Schneider

1840

[Carl] Heinrich [Ferdinand] Görlitz, Kaufmann in Stettin

1840

[Johanne] Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in Sorge

1843

Carl Friedrich Häfke, Kaufmann

1844

Johann Ulrich Schneider, Schuhmacher

1844

N. N. Meyer, geb. Königsberg, Witwe in Barth

1846

N. N. Werner, Prediger

1846

N. N. Wolffradt, Schneider

1846

N. N. Berner, Schneider

1861

Hermann Riedel, Kaufmann, zurzeit in Elbing

1863

Heinrich Niemann, Inspektor in Kummerow

Quellen: 1/44, 1/45, 2/93, 2/94

Baubezirk Nr. 11 b

Alte Nr.: 21

Gebäude: Wohnhaus, Speicher, Stall

03.05.1862: In meinem Hause habe ich einen Laden und die Bell-Etage zu vermiethen. Pehl.

Besitzer

1769

N. N. Glave

1769

Heinrich Friedrich Glave, Kollektor, + um 1815

1815

Erben von Heinrich Friedrich Glave:Friedrich GlaveEsther Juliane Margaretha Görlitz, geb. GlaveCarl Heinrich Ferdinand Görlitz, Kaufmann in StettinJohanne Emilie Bergell, geb. Reinholz, Ehefrau des Gutspächter Bergell in SorgeJulie Auguste Reinholz

1815

Carl Daniel Glave, Stadtgerichtsassessor

1840

August Friedrich Christian Schneider, Maler

1862

Erdmann Pehl, Lehrer

Weitere genannte Personen

1783

Hermann Heinrich von Essen, Kaufmann

1791

N. N. Schultz, Witwe in Pasewalk

1843

Peter Christian Meyer, Goldarbeiter, erwarb einen Teil des Gartens

1862

Ferdinand Voigt, Maurermeister

Quellen: 1/47, 1/48, 2/83

Baubezirk Nr. 12

Alte Nr.: 22, 23

Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude

Die Wohnhäuser 22 und 23 wurden zusammengeführt.

Besitzer (Haus Nr. 22)

1772

N. N. Bach, Kaufmann

1773

Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann

1796

Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann

1838

Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864

1864

Louise Adolphine Caroline Rudolphy, geb. Knust, Witwe von Adolph Heinrich RudolphyKinder von Adolph Heinrich Rudolphy und Louise Adolphine Caroline Knust:Paul Heinrich RudolphyMax Heinrich RudolphyWilhelmine Sophie Hermine RudolphyHugo Reinhold Heinrich Rudolphy

Besitzer (Haus Nr. 23)

1764

N. N. Rubenow

1764

Christian Andreas Rudolphy, Kaufmann

1796

Adolph Friedrich Rudolphy, Bürger und Kaufmann

1838

Adolph Heinrich Rudolphy, Gastwirt, Kind von Adolph Friedrich Rudolphy, + um 1864

Weitere genannte Personen

1750

N. N. Dieckmann, Witwe

1755

N. N. Traut, Kantor

1780

Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator

1788

Johann Tietböhl, Handlungsdiener in Stettin

1796

Sophia Louisa Ulrica Rudolphy

1796

Caroline Ludendorff, geb. Rudolphy, in Stettin, + 23.06.1818

1796

Sophia Christina Rudolphy

1796

N. N. Klamm, Witwe

1804

Joachim Ernst Rudolphy, Kaufmann

1819

Regina Elisabeth von Gloeden, geb. von Keffenbrinck

1819

Friedrike Amalie Henriette von Kuylenstierna, geb. von Gloeden

1819

Louise Wilhelmine Philippine von Heyden, geb. von Gloeden, Ehefrau von [Wichard Wilhelm] von Heyden

1819

Johann Diedrich [Wilhelm] Paetsch, Knopfmachermeister

1820

[Carl Heinrich] Matthias, Prediger in Altenhagen

1820

[Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker

1824

Juliane Bruhn, geb. Borgwardt, Witwe des Jäger Bruhn in Vorwerk

1825

N. N. Hedemann, Syndikus

1825

Catharina Dorothea Grunert, geb. Paetsch, Ehefrau des Akzise-Aufseher [Johann Friedrich]Grunert, Witwe (1830)

1826

Daniel Benjamin Wellmann, Kaufmann

1826

Sophie Christine Wellmann, geb. Rudolphy, Ehefrau des Kaufmann Daniel Benjamin Wellmann

1830

[Anna Dorothea] Deutschmann, geb. Knauert, Witwe des Kaufmann [Johann Heinrich] Deutschmann

1835

Johann Friedrich Pfeiffer, Kommerzienrat

1838

Kinder von Adolph Friedrich Rudolphy:Friedrich Wilhelm RudolphyLouis Ferdinand RudolphyCarl August Rudolphy, Kaufmann (1857)Wilhelmine Alexandrine Franziska Lauer, geb. Rudolphy, Ehefrau des Oberlandesgerichtsassessor Lauer

1838

Gustav Albert Wellmann in Stettin

1838

Johann Stephan Bruhn

1838

Wilhelmine Schön, geb. Bruhn, Ehefrau des Drechsler Schön

1838

Friedrich Leopold Heinrich Wendel

1838

August Wilhelm Theodor Ludendorff, Kaufmann

1838

Anton Ebeling, Kaufmann in Stettin

1838

Heinrich Ludendorff, Kaufmann in Stettin

1843

Caroline [Friederike] Lobeck, geb. Heyliger, Witwe des [Kaufmann] Johann Carl Lobeck

1845

Carl Dudy, Gutsbesitzer in Preetzen

1846

Friedrich Gustav Eduard Knust, Gutsbesitzer in Daberkow

1849

Moritz Dudy, Gutsbesitzer in Pensin

1857

Kinder des verstorbenen Bauinspektor Rudolphy:Carl Albert Friedrich RudolphyHelene Elise Clara RudolphyElise Auguste Rudolphy

1864

Julius Knust, Gutspächter in Stendell bei Passow

1864

Carl Schröder, Gutsbesitzer in Batow bei Pyritz

Quellen: 1/50/, 1/51, 1/52, 1/53, 1/54, 1/55, 2/98, 2/99, 2/100, 2/101, 2/102,

Baubezirk Nr. 13

Alte Nr.: 25

Gebäude: Wohnhaus, Hintergebäude, 3 Ställe

Ein Stall befindet sich linker Hand und ein Stall an der Gasse.

22.05.1862: Wegen meines hohen Alters bin ich willens, mein hierselbst belegenes Haus, Louisenstraße Nr. 13, worin ich seit 40 Jahren mit bestem Erfolge die Gastwirthschaft betrieben habe, nebst der dazu gehörigen Stallung von 64 Pferdegelaß, sowie circa 40 Morgen Acker getheilt oder im Ganzen unter günstiger Bedingung sofort aus freier Hand zu verkaufen. Unterhändler werden verbeten. Demmin, den 22. Mai 1862. Schmidt, Gastwirth.

08.11.1862: Haus-Verkauf. Mein in der Luisenstraße belegenes Wohnhaus nebst Stallung und Inventarium bin ich willens aus freier Hand zu verkaufen, und lade ich hierzu bemittelte Käufer baldigst ein. Demmin, den 6. November 1862. C. Schmidt, Gastwirth.

24.03.1863: Nach dem Ableben meines Mannes bin ich Willens, das Wohnhaus in der Louisenstraße, worin mein Mann seit 40 Jahren die Gastwirthschaft mit bestem Erfolge betrieben, zu verkaufen und habe hierzu einen Termin auf den 1. Mai d. J. in meiner Wohnung angesetzt, wozu ich Kaufliebhaber ergebenst einlade. Die näheren Bedingungen sind bei mir zu jeder Zeit einzusehen. Demmin, den 24. März 1863. Wittwe Schmidt

08.01.1865: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Königliches Kreisgericht zu Demmin. Nachstehende Grundstücke: 1. das den Erben des Gastwirths Christian Friedrich Schmidt gehörige Wohnhaus Nr. 25., intra moenia hierselbst, abgeschätzt auf 4014 Thlr., 2. die demselben gehörige, zu dem Wohnhause zu 1 gehörige Hauswiese Nr. 241 im Holstenfelde, abgeschätzt auf 149 Thlr. 10 Sgr., 3. der demselben gehörige Wall-Garten Nr. 147 hierselbst, abgeschätzt auf 70 Thlr. 8 Sgr. 9 Pf., soll am 13. März d. J., Vormittags 11 Uhr, an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden, und können die Bedingungen in unserem I. Büreau eingesehen werden.

Besitzer

1749

N. N. Behr, Kämmerer

1749

Michel Alexander, Kaufmann, + vor 1778

1778

N. N. Alexander, Witwe von Michel Alexander

1778

Joachim Ellmann, Gastwirt, + um 1800

1800

Maria Elisabeth Ellmann, geb. Frison, Witwe von Joachim Ellmann

1800

Charlotte Frison, Schwester von Maria Elisabeth Ellmann geb. Frison

1808

Joachim Christian Zornow, Branntweinbrenner

1814

Georg Christian Müller, Schuhmachermeister und Branntweinbrenner, + um 1826

1826

Ilsabe Dorothea Müller, geb. Riemer, Witwe von Georg Christian Müller, später Ehefrau von Christian Friedrich Schmidt, + 10.06.1833

1835

Christian Friedrich Schmidt, Sattler, Gastwirt, + um 1863

1863

Henriette Friederike Charlotte Schmidt, geb. Schramm genannt Risch, Witwe von Christian Friedrich SchmidtKinder von Christian Friedrich Schmidt:Heinrich Carl Adolph SchmidtWilhelm Johann Hellmuth SchmidtBertha Auguste Marie Henriette SchmidtAlbert Johann Friedrich Adolph SchmidtRudolph Otto Johann Christian SchmidtEmma Friederike Christiane Dorothea Schmidt

Weitere genannte Personen

1816

Marie Amalie Caroline Kluth

1821

Friedrich Wilhelm Engelbrecht, Kaufmann-Altermann

1829

Caroline Marie Amalie Kackow, geb. Kluth, Ehefrau des Bäcker Johann Heinrich Kackow

1840

Kinder von Georg Christian Müller:Johann Christian Friedrich Müller, SchmiedJohann Carl Christian Müller, SattlerJohann Friedrich Wilhelm Müller, + um 1840

1855

[Wilhelm] Ludwig Plötz, Kupferschmiedemeister

1862

David Giese, Eigentümer

1862

[Carl Friedrich] Häfke, Kommerzienrat

1863

Carl Rima, Bäckermeister, erwarb die Weidenabfindung

1863

N. N. Meyer, Witwe des Fuhrmann Meyer

1863

Caroline Meyer in Berlin

1863

[Louise Dorothee Marie] Grimm, geb. Meyer, Ehefrau des Schmied Grimm in Loitz

1863

Carl Johann Ludwig Meyer

Quellen: 1/59, 1/60, 2/113, 2/114, 2/115

Baubezirk Nr. 14

Alte Nr.: 26

Gebäude: Wohnhaus, Stall

28.06.1854: Eine möblirte Stube nebst Kabinet ist an einen ruhigen Miether sofort zu vermiethen bei Fr. Lampel, Schlächtermeister.

01.01.1862: Mein Haus nebst Zubehör beabsichtige ich aus freier Hand zu verkaufen und wollen Kauflustige recht bald in mir in Unterhandlung treten. Der Kaufpreis und die Bedingungen können bei dem Abschluß ermittelt werden. Schlächterwittwe Lampel.

Besitzer

1754

Peter Ehrhardt

1754

Johann Christian Lampel, Schlächter

1809

Georg Friedrich Lampel, Schlächtermeister, Kind von Johann Christian Lampel

1822

Johann Joachim Friedrich Lampel, Schlächter, Kind von Georg Friedrich Lampel, + um 1862

1862

Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe von Johann Joachim Friedrich Lampel

Weitere genannte Personen

1792

Gustav Stubbe, Kaufmann

1809

Johann Bruhn, Müllergeselle, Wirtschafter in Zeitlow

1812

N. N. Rossow, Töpfermeister

1821

[Carl Daniel] Glave, Stadtgerichtsassessor

1822

[Ernst Franz] Neuhauss, Polizeiinspektor, Amtsrat, + um 1842

1822

Marie Heidemann, geb. Weise, Witwe

1822

N. N. Schröder, Witwe in Beestland

1846

N. N. Mundt, Superintendent in Stralsund

1849

Carl Herrmann, Viehkommissionär in Berlin

1849

N. N. Hahn, Kommissionsviehhändler in Berlin

1862

Carl Witt, Kürschnermeister

1862

Flora Henrike Auguste Witt, geb. Machirus, Ehefrau des Kürschnermeister Carl Witt

1862

Heinrich Carl Friedrich Witt, Kind von Carl Witt und Flora Henrike Auguste Machirus

1862

Carl Lentze, Konsul

Quellen: 1/62, 1/63, 2/118, 2/119, 2/120

Baubezirk Nr. 15

Alte Nr.: 29

Gebäude: Wohnhaus

18.04.1849: Eine Stube und geräumige Kammer nebst Zubehör ist an ruhige Miether zu vermiethen. J. Holtz.

Besitzer

1748

N. N. Nalgus, Witwe

1748

N. N. Schröder, Branntweinbrenner, + um 1788

1788

Erben des Branntweinbrenner N. N. Schröder

1788

Friedrich Kruse, Bürger und Stellmacher

1797

Johann Friedrich Seefeldt, Bürger und Kürschnermeister

1806

Joachim Christian Zornow, Bürger und Branntweinbrenner

1809

Jacob Friedrich Müller, Bürger und Maurermeister

1827

Johann Friedrich Bonge, Schankwirt, + um 1836

1836

Erben von Johann Friedrich Bonge

1836

Carl Lentze, Kaufmann

1837

Joachim Friedrich Andreas Kurth, Seifensieder

1841

Julius Holz, Drechsler

Weitere genannte Personen

1787

Peter Vierow

1787

N. N. Dieckmann, Witwe

1788

N. N. Bastian, Witwe

1788

Johann Jochen Lobeck, Kaufmann

1792

N. N. Pragst, Schäfer

1798

Maria Dorothea Seefeldt, geb. Volcksdorff, Ehefrau von Johann Friedrich Seefeldt

1799

Carl Gustav Stubbe, Kaufmann

1803

[Carl Daniel] Glave, Stadtgerichtsassessor

1806

Johann Joachim Bader, Ackersmann

1806

[Carolina] Catharina Lipinsky, geb. Macharowsky, Ehefrau des Bedienten Lipinsky

1812

[Christian Gottlieb] Werner, Akziseinspektor

1824

Johann Daniel Schütt, Baumann in Seedorf

1828

[Julius Gustav Lorenz] Muhrbeck, Doktor

1837

Friederike Sophie Lentze, geb. Schweicker, Witwe

1844

[Eduard Heinrich] Rösener, Justizkommissarius

1864

Henriette Borns, geb. Grützmacher, Witwe des Prediger Borns

Quellen: 1/68, 1/700, 1/701, 2/133, 2/134

Baubezirk Nr. 16

Alte Nr.: 31

Gebäude: Wohnhaus, Brauhaus, Stall

17.02.1849: Meinen herzlichsten Dank Allen, welche mir am 13. d. M. ihre hilfreiche Hand bei dem in meinem Hause ausgebrochenen Feuer reichten. E. Krone, Klempner.

Besitzer

vor 1754

N. N. Philips, Kaufmann, + um 1754

1754

Erben des Kaufmann N. N. Philips

1754

[Jacob Heinrich] Martens, Senator

1785

Anna Eleonore Martens, geb. Torsten, Ehefrau von [Jacob Heinrich] Martens

1785

Johann Jacob Friedrich Martens, Kaufmann, Ratsherr, Stiefsohn von Anna Eleonore Martens, geb. Torsten

1821

Peter Christian Burmeister, Kaufmann, + vor 1834

1835

Heinrich Wilhelm Schmidt, Bürgermeister

1837

Samuel Gottlieb Petzoldt, Gastwirt

1840

Heinrich Wilhelm Schmidt, Bürgermeister

1841

Heinrich Friedrich Eduard Krone, Klempnermeister

Weitere genannte Personen

1822

N. N. Haase, Witwe von J. C. Haase in Rostock

1822

Gustav Stubbe, Kaufmann

1823

Friederike Saager, geb. Weilshäuser, Ehefrau des Tischlermeister Saager

1825

Henriette Sauer, geb. Matthias, Kind des Prediger Matthias in Hohenmocker, Ehefrau des Kaufmann Sauer in Friedland

1825

[Carl Andreas] Matthias, Prediger in Hohenmocker

1831

N. N. Völcker, Kaufmann in Stettin

1831

N. N. Theune, Kaufmann in Stettin

1834

N. N. Burmeister, geb. Finck, Witwe des Kaufmann Peter Christian Burmeister

1836

Johann Carl Lobeck, Kaufmann

1836

Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens, Witwe des Kaufmann Otto Gustav Lobeck

1837

Johann Friedrich Wodicke, Buchdrucker

1838

Kinder des verstorbenen Kolonisten N. N. Nitz in Eugenienberg:Caroline Elisabeth NitzChristiane Sophie Caroline NitzJohanne Marie Christiane Nitz

1842

N. N. Harder, Kolonist

1846

Elisabeth Krone, geb. Dammann, Ehefrau des Klempnermeister Heinrich Friedrich Eduard Krone

1846

[Carl] von Essen, Major

1851

Julius Georg Christian Witte

1851

Catharine Marie Christiane Witte

1855

August Traugott Schönebene, Posamentier

1865

Ferdinand Greffrath, Kaufmann

Quellen: 1/70, 1/71, 1/72, 2/147, 2/148, 2/149, 2/150, 2/151

Baubezirk Nr. 17

Alte Nr.: 32

Gebäude: Wohnhaus, Stall

24.04.1852: Die Ober-Wohnung meines Hauses, bestehend in 7 heizbaren Stuben, Küche und Speisekammer, nebst Zubehör ist zum 1. October cr. zu vermiethen. Ockel.

02.04.1856: Die Ober-Etage meines Hauses ist zum 1. October c. zu vermiethen. Erforderlichen Falls kann auch eine Unterstube als Laden mit vermiethet werden. Ockel.

Besitzer

vor 1788

N. N. Voss, Schneider, + vor 1788

vor 1788

N. N. Voss, Witwe des Schneider N. N. Voss

1788

Friedrich Püschel, Rademacher

1788

Friedrich Aust, Sattler

1805

August Gottfried Tantow, Kunstdrechslermeister

1811

Johann Carl Wodicke, Buchbinder, + um 1829

1829

Marie Louise Wodicke, geb. Wittenhagen, Witwe des Buchbinder Johann Carl WodickeKinder von Johann Carl Wodicke:[Carl Friedrich] Wodicke, WirtschaftsinspektorJohann Joachim Friedrich Wodicke, BuchbinderLouise Amalie Sahlmann, geb. Wodicke, Ehefrau von Friedrich Sahlmann in StavenhagenEmilie Adelheide Hampe, geb. Wodicke, Ehefrau des Jäger Johann Wilhelm Hampe in GanschendorfFriederike Caroline WodickeCarl Sigismund WodickeWilhelmine Dorothea WodickeWilhelm Heinrich Wodicke

1837

Johann Joachim Friedrich Wodicke, Buchbinder

1840

Johann Joachim Haberland, SchuhmacherCaroline Dorothea Haberland, geb. Gültzow, Ehefrau von Johann Joachim Haberland

1846

[Gustav Adolph] Ockel, Goldarbeiter

Weitere genannte Personen

1766

Daniel Ulrich Lobeck

1802

N. N. Stubbe, Kaufmann-Altermann

1804

N. N. Aust, geb. Severin, Ehefrau des Sattler Aust

1804

Johann Sigismund Persicke, Schlächtermeister

1806

Carl Wilhelm Bergwitz, Fischer, + vor 1836

1836

[Helene Christine Henriette Johanne] Gahl, geb. Persicke, Ehefrau des Lohgerber Gahl

1836

Lisette Ruberg

1837

Carl Friedrich Wodicke, Wirtschaftsinspektor in Leuschentin

1841

Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens, Witwe des Kaufmann Otto Gustav Lobeck

1841

N. N. Schröder, Oberamtmann in Vorwerk

1842

Friedrich Michaelis, Zimmermann

1843

Marie Emilie Häfke, geb. Lobeck, Tochter von Marie Elisabeth [Henriette] Lobeck, geb. Martens

1846

Carl von Essen, Major a. D.

1850

Johann Gottlieb Richter, Lehrer

1855

Israel Lichenheim, Kaufmann in Dargun, + um 1863

1863

Levin Lichenheim, Kaufmann

1865

Kinder des Kaufmann Ferdinand Stubbe:Amalie [Auguste] Hückstädt, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann HückstädtLouise Werner, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann WernerCaroline Weiland, geb. Stubbe, Ehefrau des Kaufmann Weiland

Quellen: 1/73, 1/654, 1/722, 2/152, 2/153, 2/154, 2/155, 2/156

Baubezirk Nr. 18

Alte Nr.: 33

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Besitzer

1749

Stadtgemeinde

1749

Johann Christian Estler, Bader

1783

Jochen Christian Leonhardt, Schneider, + um 1816

1816

Christina Clara Elisabeth Leonhardt, geb. Schabol, Witwe von Jochen Christian LeonhardtKinder aus 1. Ehe von Jochen Christian Leonhardt:Johann Peter Christian Leonhardt, SchneiderDaniel Martin Leonhardt, MüllergeselleUlrich Friedrich Leonhardt, ViehhändlerJohanne Dorothea Catharina Bruhn, geb. Leonhardt, Ehefrau des Jäger BruhnCarl Ernst Leonhardt, Kind von Jochen Christian Leonhardt und Christina Clara Elisabeth Leonhardt, geb. Schabol

1819

Johann Friedrich Knöchel, Hutmachermeister, + um 1847

1847

Maria Louise Knöchel, geb. Engel, Witwe des Hutmachermeister Johann Friedrich KnöchelFriederike Sophie Helene Grimpe, geb. Knöchel, Kind von Johann Friedrich Knöchel, Ehefrau des Sattler Grimpe

Weitere genannte Personen

1783

Catharina Franck, geb. Meyer in Siedenbrünzow

1819

Samuel Gustav Stubbe, Kaufmann

1823

Catharina Marie Otto, geb. Franck, Ehefrau des Tagelöhner Otto in Siedenbrünzow

1839

[Johann] Carl Friedrich Hehl, Sattlermeister, + um 1839

1840

Sophie Friederike Magdalene Hehl, geb. Knöchel, Witwe von [Johann] Carl Friedrich HehlAmalie Friederike Johanne Hehl, Kind von [Johann] Carl Friedrich Hehl

1847

August [Traugott] Schönebene, Posamentier

Quellen: 1/74, 1/75, 2/157

Baubezirk Nr. 19

Alte Nr.: 34

Gebäude: Wohnhaus, Stall

09.07.1852: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Von dem unterzeichneten Gerichte soll das in Demmin belegene, den Erben der Witwe des Schlächters Johann Heinrich Bennemann, Johanne Friederike, gebornen Hoffmann, zugehörige, auf 3816 Rthlr. 27 Sgr. 2 Pf. abgeschätzte Wohnhaus Nr. 34. und 25. nebst Zubehör, zufolge der nebst Hypothekenschein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe am 16. September cr., Vormittags um 11 Uhr, in Demmin an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Demmin, den 9. Juli 1852. Königliches Kreis-Gericht; Abtheilung II.

Besitzer

1769

Christian Fistler, Unteroffizier

1769

Jochen Christian Leonhardt, Schneider

1783

Johann Christoph Jürgens, Chirurg

1806

Johann Friedrich Gottlieb Busch, Tischler, + um 1840

1840

Sophie Friederike Busch, geb. Jürgens, Kind von Johann Christoph Jürgens, Witwe von Johann Friedrich Gottlieb BuschErben von Johann Friedrich Gottlieb Busch

1840

Johann Heinrich Bennemann, Schlächtermeister, + um 1840

1841

Johanne Friederike Bennemann, geb. Hoffmann, Witwe des Schlächtermeister Johann Heinrich Bennemann, + um 1852

1852

Johann Christian BennemannKinder von Caroline Henriette Christine Schmidt, geb. Bennemann, Ehefrau des Kaufmann Schmidt:Lina Ernestine SchmidtCarl Otto SchmidtMathilde Sophie SchmidtCarl Ludwig Schmidt

 

Kinder von Wilhelmine Friederike Baumann, geb. Bennemann, Ehefrau des Kämmerer Baumann:Adolphine Auguste BaumannAlbertine Wilhelmine Baumann

1852

Friedrich Franz Wilhelm Alexander Bennemann, Schlächtermeister

1856

August Friedrich Necker, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1783

Catharina Meyer

1783

Nicolaus Dietrich Schimmelmann, Senator

1788

Johann Christian Jürgens, Musketier, + vor 1806

1806

Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner, Witwe von Johann Christian JürgensKinder von Johann Christian Jürgens und Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner:Friedrich Wilhelm JürgensJohann Jürgen Christian Jürgens

1819

N. N. Lustig, Schuhmachermeister

1819

Sophie Christine Lustig

1830

Johann Daniel Schütt, Bauer in Seedorf

1832

Sophie Marie Caroline Bruhn, blödsinnige Tochter des Schiffer Johann Albrecht Bruhn

1832

Sophie Kobes

1835

Johann Anton Christian Jürgens

1835

Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des Doktor Muhrbeck

1838

Caroline Friederike Kobes, Schwester von Sophie Kobes

1839

Johann Otto, Gastwirt

1840

[Johann Christian] Matthies, Nagelschmied

1851

Marie Louise Dorothee Lobeck

1851

Christine Marie Brahtz, geb. Bennemann, Ehefrau des Sattler Brahtz

1854

Johann Carl Heinrich Dörschlag

1854

Johann Friedrich Wilhelm Dörschlag, + vor 1854

1854

Carl Dörschlag, Reifermeister

1855

Andreas Christian Rossow, Ackerbürger, erwarb die Weidenabfindung

1855

Carl Köppen, Schlächtermeister

1857

[Cal Friedrich] Albert Frantz, Lehrer

1862

Ferdinand Voigt, Maurermeister

Quellen: 1/76, 1/77, 2/162, 2/163, 1/164

Baubezirk Nr. 20

Alte Nr.: 35

Gebäude: Wohnhaus, Stall

09.07.1852: Subhastations-Patent. Freiwilliger Verkauf. Von dem unterzeichneten Gerichte soll das in Demmin belegene, den Erben der Witwe des Schlächters Johann Heinrich Bennemann, Johanne Friederike, gebornen Hoffmann, zugehörige, auf 3816 Rthlr. 27 Sgr. 2 Pf. abgeschätzte Wohnhaus Nr. 34. und 25. nebst Zubehör, zufolge der nebst Hypotheken-schein und Bedingungen in der Registratur einzusehenden Taxe am 16. September cr., Vormittags um 11 Uhr, in Demmin an ordentlicher Gerichtsstelle subhastirt werden. Demmin, den 9. Juli 1852. Königliches Kreis-Gericht; Abtheilung II.

Besitzer

1764

N. N. Bengelsdorff, Witwe

1764

Otto Heinrich Leonhardt, Schneider

1797

Johann Heinrich Bennemann, Schlächtermeister

1841

Johanne Friederike Bennemann, geb. Hoffmann, Witwe des Schlächtermeister Johann Heinrich Bennemann, + um 1852

1852

Johann Christian BennemannKinder von Caroline Henriette Christine Schmidt, geb. Bennemann, Ehefrau des Kaufmann Schmidt:Lina Ernestine SchmidtCarl Otto SchmidtMathilde Sophie SchmidtCarl Ludwig Schmidt

 

Kinder von Wilhelmine Friederike Baumann, geb. Bennemann, Ehefrau des Kämmerer Baumann:Adolphine Auguste BaumannAlbertine Wilhelmine Baumann

1852

Friedrich Franz Wilhelm Alexander Bennemann, Schlächtermeister

1856

August Friedrich Necker, Kaufmann

Weitere genannte Personen

1745

Catharina Dorothea Finck, Stieftochter

1772

Johann Bader

1791

Anna Elisabeth Wilm

1791

Jürgen Meyer

1796

Rebecca Elisabeth Goetze, geb. Müller, Witwe

1798

[Johann Sigismund] Persicke, Schlächtermeister

1798

[Johann] David Schmidt, Bäckermeister

1802

Catharina Sophia Weinert, geb. Ahrend, Witwe

1806

Louise Sophie Jürgens, geb. Höppner, Witwe des Chirurg Jürgens

1830

Johann Daniel Schütt, Bauer in Seedorf, + vor 1854

1832

N. N. Lustig, Schuhmacher

1832

Sophie Marie Caroline Bruhn, blödsinnige Tochter des Schiffer Johann Albrecht Bruhn

1832

Sophie Kobes

1832

Sophie Friederike Busch, geb. Jürgens

1835

Johann Anton Christian Jürgens

1838

Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des Doktor Muhrbeck

1838

Caroline Friederike Kobes

1843

Christine Marie Brahtz, geb. Bennemann, Ehefrau des Sattler Brahtz

1851

Marie Louise Dorothee Lobeck

1854

Johann Carl Heinrich Dörschlag

1854

Johann Friedrich Wilhelm Dörschlag, + vor 1854

1854

Carl Dörschlag, Reifermeister

1854

Carl Köppen, Schlächtermeister

Quellen: 1/78, 1/79, 1/80, 2/167, 2/168

Baubezirk Nr. 21

Alte Nr.: 36

Gebäude: Wohnhaus, Flügel linker Hand

Adolph Wilhelm Alexander Kucke übernahm 1843 die darin befindliche Apotheke mit dem Privilegium, alle Gerätschaften und Instrumente, die am 01.08.1843 vorrätig waren, sowie Präparate. Das Privilegium wurde am 20.03.1729 erteilt und wurde am 29.12.1740, sowie 31.03.1763 bestätigt.

Bemerkenswert ist der Kaufpreis von 50.000 Reichsthaler, wovon allein 33.750 Reichsthaler das Privilegium Wert ist. 1860 übernahm der Apotheker Franz Heinrich Ernst Scheel die Apotheke für 49.000 Reichsthaler. Die Adler-Apotheke bestand bis 1945 an der Pferdestraße / Luisenstraße. Am Gebäude befand sich auch eine Informationstafel mit dem Hinweis auf das Privileg.

Besitzer

1762

Gustav Kraut, Kämmerer

1762

Johann Ernst Michaelsen, Senior, Apotheker

1804

Johann Ernst Michaelsen, Junior, Apotheker, Kind von Johann Ernst Michaelsen

1821

Christian Friedrich Erfurdt, Apotheker

1826

Johann August Castner, Apotheker

1843

Adolph Wilhelm Alexander Kucke, Apotheker

1860

Franz Heinrich Ernst Scheel, Apotheker

Weitere genannte Personen

1770

N. N. Lobeck, Witwe von Otto Lobeck

1773

[Christian Wilhelm] Heyliger, Kaufmann

1809

Johann Carl Mehl, Apotheker in Rostock

1821

Agneta Caroline Amtsberg, geb. Michaelsen, Schwester des Apotheker Johann Ernst Michaelsen, Ehefrau des Prediger Amtsberg in Kummerow

1821

N. N. Brunnemann, Pastor in StettinHenriette Ernestine Sophie BrunnemannCarl Wilhelm Gottlieb BrunnemannJohanne Elisabeth Friederike Brunnemann, geb. Michaelsen

1821

Juliane Elisabeth Michaelsen, geb. Engelbrecht, Ehefrau von Johann Ernst Michaelsen, Senior, + vor 1835

1823

Heinrich Levenhagen, Kaufmann in Rostock

1823

N. N. Kummer, Apotheker in Anklam, + 21.10.1828

1825

Kinder des Prediger Amtsberg und Agneta Caroline Amtsberg, geb. Michaelsen:Gustav Friedrich Amtsberg, SchulamtskandidatLouise Wilhelmine Alexandrine Amtsberg

1827

Eleonore Michaelsen, geb. Toll, Witwe des Apotheker Johann Ernst Michaelsen

1828

N. N. Stolzenburg, Prediger, + um 1845

1828

Anna Elisabeth Kummer, geb. Hasperz, Witwe

1837

Kinder des Pächter Prützmann in Müssow:Johann Ernst Theodor PrützmannJohanne Wilhelmine Ernestine PrützmannHeinrich PrützmannCarl Bernhard Friedrich Prützmann

1837

Friedrich Georg Andreas Henning, Gutspächter in Drönnewitz

1844

N. N. Fanninger, Kriegsrat in Lichtenberg bei Berlin

1845

N. N. Stolzenburg, Witwe

1851

Wilhelmine Eleonore Dorothee Amtsberg in Kummerow

1851

Anne Marianne Dorothee Henriette Amtsberg in Kummerow

1860

Friederike Muhrbeck, geb. Wolter, Ehefrau des geheimen Sanitätsrat, Kreisphysikus Dr. Muhrbeck

1861

Sophie Müller, geb. Scheel, Ehefrau des Doktor Müller in Kolberg

1861

Gustav Albert Scheel, Ökonomie-Kommissionsrat in Greifenberg

Quellen: 1/81, 1/82, 1/83, 2/172, 2/173, 2/174, 2/175, 2/176

Alte Hospitalhäuser in der Pferdestraße, aufgenommen um 1920. Links: Baubezirk Nr. 23, dahinter Baubezirk Nr. 22

Baubezirk Nr. 22

Alte Nr.: 146

Gebäude: Wohnhaus, Kleines Hospital (1811)

Das Wohnhaus mit 2 Etagen wurde 1753 von Johann Schreiber auf einer wüsten Stelle neu erbaut. Nach seinem Tod wurde dies dem Hospital zugeschrieben. Eine umfangreiche Akte zur Bebauung der wüsten Stelle befindet sich im Landesarchiv Greifswald, Rep. 38b Demmin Nr. 108.

Besitzer

1753

Johann Schreiber, Bäcker, + vor 1770

1770

Hospital

Quellen: 1/283, 3/226

Baubezirk Nr. 23

Alte Nr.: 147

Gebäude: Wohnhaus, Großes Hospital (1811)

Nach dem 30jährigen Krieg wurde nur noch das Hospital zum heiligen Geis, neben der Heilgeistkirche genutzt, welches jedoch beim Stadtbrand 1656 zerstört wurde. 1658 wurde das Große Hospital neu erbaut, anstelle der 1656 zerstörten Häuser in der Pferdestraße. Im 7jährigen Krieg wurde das große Hospitalhaus stark beschädigt und anschließend repariert, was Aufgrund der angegeben Baukosten einem Neubau gleichzusetzen ist. Die Reparaturarbeiten wurden bis Michaelis 1778 abgeschlossen. Das lange, zweistöckige Fachwerkgebäude erhielt 2 Eingänge. Der Eingang in der Baustraße führte zu den Wohnungen der Hospitaliten. Der 2. Eingang in der Mitte der Pferdestraße führte zu 4 „bequemen“ Wohnungen, welche besonders von alten Personen einer höheren Kategorie des Bürgerstandes bewohnt wurden.

Besitzer

1669

Hospital

Quellen: 1/285, 3/231

Baubezirk Nr. 24

Alte Nr.: 148

Gebäude: Wohnhaus, Predigerhaus (1811)

Besitzer

1770

St. Bartholomaei-Kirche

Quellen: 1/286, 3/236

Baubezirk Nr. 25

Alte Nr.: 156 a

Gebäude: Wohnhaus

Das Haus wurde um 1719 erbaut.

Besitzer

1719

N. N. Crohn, Magister

1754

[Jacob Heinrich] Martens, Senator

1785

Anna Eleonore Martens, geb. Torsten, Ehefrau von [Jacob Heinrich] Martens

1785

Johann Jacob Friedrich Martens, Kaufmann, Ratsherr

1801

Carl Ludolph Elias Rieck, Bürger und Schneidermeister

1803

Johann Wilhelm Schönfeldt, Stellmacher

1839

Anna Elisabeth Leonhardt, geb. Warncke, Witwe und Hebamme

1847

Johann Jacob Wegner, Tischlermeister

Weitere genannte Personen

1785

Anna Martens, geb. Topf

1802

Catharina Sophia Weinert, geb. Ahrend, Witwe

1806

Maria Friederica Carolina Schönfeldt, Kind des Stellmacher Johann Wilhelm Schönfeldt

1832

Johann Heinrich Permin, Schiffer in Kirchdorf/Mecklenburg

1834

N. N. Stolzenburg, Prediger

1841

[Ferdinand Friedrich] Brosemann, Kaufmann

1852

Ludwig Hoth, Schäfer in Pensin

1858

[Marie Elisabeth] Wilhelmine Wienstein, geb. Ramse, Witwe

1862

Elisabeth Mathilde Christiane Jachtmann

1862

Sophie Wilhelmine Christine Wegner, geb. Leonhardt, Witwe des Tischler Jachtmann, Ehefrau des Tischlermeister Johann Jacob Wegner, + um 1862Johann Gustav Friedrich WegnerAlbert Wilhelm Theodor WegnerOtto Johann Friedrich WegnerAnna Amalie Adolphine Wegner

Quellen: 1/298, 1/299, 3/274, 3/275

Baubezirk Nr. 26

Alte Nr.: 156 b

Gebäude: Wohnhaus, Stall

Ein Teil des Wohnhauses 25 wurde 1803 von Carl Ludolph Elias Rieck an Johann Christian Krüger verkauft.

08.08.1849: Eine Stube, Kammer und Küche nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei Sturm.

12.03.1851: Ich habe noch eine Wohnung, bestehend aus einer Stube, Küche und Kammer, zu Ostern d. J. zu vermiethen. Sturm.

03.03.1852: Eine Unterwohnung von 4 Stuben nebst Zubehör ist zu Michaelis d. J. zu vermiethen bei Sturm, Kleidermacher.

14.01.1857: Ich habe eine Oberwohnung von 1 Stube, Küche und Kammer zu vermiethen; auch kann selbige Wohnung an eine einzelne Person vermiethet werden. A. C. Sturm, Kleidermacher.

28.07.1858: Eine Ober-Wohnung hat zu Michaelis d. J. zu vermiethen mit oder ohne Möbel, Sturm, Kleidermacher.

24.12.1864: Die untere Etage meines Hauses, bestehend aus 4 heizbaren Zimmern, Küche, Kammern und sonstigem Zubehör, ist zum 1. October 1865 miethsfrei. Herm. Pollitz.

Besitzer

1803

Carl Ludolph Elias Rieck, Bürger und Schneidermeister

1803

Johann Christian Krüger, Schmiedemeister

1845

Carl August Sturm, Kleidermacher

1862

[Johann] Herrmann Pollitz, Gastwirt und Färbermeister

Weitere genannte Personen

1803

N. N. Krüger, geb. Segeling, Ehefrau des Schmiedemeister Johann Christian Krüger

1

1804

Peter Jürgen Bruhn, Schiffer, + um 1825

1824

Kinder des Grenadier N. N. Schulz

1825

Kinder von [Martin Jacob] Engel

1826

Christine Marie Bruhn, geb. Hoffschild, Witwe des Schiffer Peter Jürgen BruhnKinder von Peter Jürgen Bruhn:Carl Bruhn, GutspächterCaroline Louise Dorothea BruhnJohann Carl Bruhn

1826

[Georg Christian] Hoffschild, Müller

1826

Wilhelmine Engelbrecht

1832

N. N. Luth

1834

Philipp Friedrich August Schulz, Tagelöhner in Sanzkow

1839

Emilie Prielipp

1840

Pauline von Essen, geb. Prielipp, Ehefrau des Major [Carl] von Essen

1844

[Auguste] Pfeiffer, geb. [Wiesener], Witwe des Kommerzienrat Johann Friedrich Pfeiffer

1846

Carl Friedrich Schröder, Fuhrmann

1847

Christian Wegner, Knecht

1850

Ludwig Hoth, Schäfer in Pensin, + um 1861

1853

Friederike Eugenie Antonie Mecklenberg

1858

Ferdinand Kufahl, Kaufmann

1858

Henriette Schönebene, geb. Fiebelkorn, Witwe des Posamentier August Schönebene

1861

Kinder des Schäfer Ludwig Hoth:Mathilde Johanne Caroline HothChristiane Caroline Friederike Sophie Elise Hoth

1861

Carl Tornow, Bäcker in Hamburg

1862

Caroline Lampel, geb. Behrbaum, Witwe des Schlächtermeister Friedrich Lampel

Quellen: 1/744, 3/279, 3/280, 3/281, 3/282

Baubezirk Nr. 27

Alte Nr.: 30 a

Gebäude: Bude, Wohnhaus (1798)

Die Bude von Johann Friedrich Seefeldt um 1797-1798 zum Wohnhaus ausgebaut. Die Hälfte des Hofraumes wurde 1801 an den Schuhmacher Andreas Friedrich Schmidt verkauft.

Besitzer

1748

N. N. Nalgus, Witwe

1748

N. N. Schröder, Branntweinbrenner

1788

Erben des Branntweinbrenner N. N. Schröder

1788

Friedrich Kruse, Bürger und Stellmacher

1797

Johann Friedrich Seefeldt, Bürger und Kürschnermeister

1806

Daniel Georg Busch, Sattlermeister

1823

Christian Adam Voigt, Stuhlmachermeister

1853

August Ernst Wilhelm Voigt, Stuhlmachermeister

Weitere genannte Personen

1798

Maria Kruse, geb. Bastian, Ehefrau des Bürger und Stellmacher Friedrich Kruse

1800

Friedrich Schultz, Bauer in Kaslin

1830

Ernestine Voigt, geb. Schneidewendt, Ehefrau des Stuhlmachermeister Christian Adam Voigt, + vor 1830

1846

Carl von Essen, Major

1856

Philipp Witt, Schullehrer

Quellen: 1/69, 1/713, 2/138, 2/139

Baubezirk Nr. 28

Alte Nr.: 30 b

Gebäude: Wohnhaus

Ein Teil des Hofraumes vom Haus 27 wurde 1801 von Andreas Friedrich Schmidt erworben und zu einem Wohnhaus ausgebaut.

22.01.1853: In der Ober-Etage meines Hauses habe ich zu Michaelis d. J. eine Wohnung an ruhige Miether zu vermiethen. Grahlow sen., Drechslermstr.

25.01.1854: Zu Ostern oder zu Michaelis d. J. habe ich eine Wohnung zu vermiethen. Grahlow sen., Drechsler-Meister.

24.09.1856: Die Unterwohnung in meinem Hause ist noch zu Michaelis billig zu vermiethen. Wittwe Grahlow.

Besitzer

1801

Andreas Friedrich Schmidt, Schuhmachermeister, + um 1823

1823