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Fühlst du dich manchmal vom Haushaltschaos überfordert? Egal, ob du in deine erste eigene Wohnung ziehst, in einer WG lebst oder ihr als Paar den nächsten Schritt wagt und zusammenzieht – der Wunsch nach einem ordentlichen, sauberen Zuhause verbindet uns alle. Haushalt 101 ist mehr als ein Putzratgeber: Haushaltsinfluencerin Mara (@marasweiler) zeigt dir, wie du Aufgaben an deine persönlichen Bedürfnisse und deinen Alltag anpasst, welche Mittel wirklich helfen und wie du auch in Notfällen – wie Flecken oder unangenehme Gerüche – sofort weißt, was zu tun ist. Mit dem praktischen Reinigungslexikon und vielen schnellen Tipps wird der Haushalt unkompliziert und kann sogar richtig Spaß machen!
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Seitenzahl: 160
Veröffentlichungsjahr: 2025
Mara Sweiler
Haushalt
101
Die besten Basics, Routinen
und Putz-Hacks für ein
sauberes, organisiertes und
gemütliches Wohlfühl-Zuhause
Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek
Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie. Detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über https://dnb.de abrufbar.
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Originalausgabe1. Auflage 2025© 2025 by mvg Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbHTürkenstraße 8980799 MünchenTel.: 089 651285-0
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Redaktion: Petra HolzmannUmschlaggestaltung: Isabella DorschUmschlagabbildungen: Shutterstock/hmorena; Katharina BorgsIllustrationen: Katharina BorgsAbbildungen S. 186/187: AdobeStock/Glitter_Klo; Shutterstock/4LUCKLayout: Sonja StiefelSatz: inpunkt[w]o, Wilnsdorf (www.inpunktwo.de)eBook: ePUBoo.com
ISBN Print 978-3-7474-0721-9ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-98922-142-0
Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter
www.mvg-verlag.de
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Haushalt 101 ist mehr als nur ein Reinigungsratgeber – es ist dein persönlicher Begleiter auf dem Weg zu einem sauberen und organisierten Zuhause. Dieses Buch vermittelt dir nicht nur die praktischen Grundlagen der Haushaltsführung, sondern hilft dir auch, eine Reinigungsroutine zu entwickeln, die zu deinem Leben passt. Es zeigt dir, wie du mit einfachen, aber effektiven Methoden den Haushalt meistern kannst, ohne dabei den Spaß zu verlieren.
Viele Menschen, insbesondere jüngere Erwachsene, fühlen sich oft von der Menge an Haushaltsaufgaben überwältigt. Ob du gerade in deine erste eigene Wohnung gezogen bist, in einer WG lebst oder mit einer Partnerperson zusammenwohnst – das Bedürfnis nach einem sauberen, gemütlichen Zuhause ist universell. Doch wie geht man das Ganze an? Dieses Buch habe ich geschrieben, um dir eine Antwort auf genau diese Frage zu geben. Ich selbst bin 26 Jahre alt und kenne die Herausforderungen, die das Erwachsensein mit sich bringt, aus erster Hand. Ich möchte dir zeigen, dass Haushalt nicht nur eine lästige Pflicht ist, sondern auch eine Chance, dein Zuhause zu einem Ort zu machen, an dem du dich wohlfühlst und auf den du stolz bist.
In Haushalt 101 lernst du alles, was du über Haushaltsführung wissen musst – von den absoluten Basics bis hin zu fortgeschrittenen Tipps für spezielle Situationen. Du erfährst, wie du deine Zeit effizient einteilst, wie du Routinen entwickelst, die zu dir und zu deiner Wohnsituation passen, wie du in einem Haushalt mit mehreren Personen die Haushaltsaufgaben fair verteilst und wie du den Haushalt nachhaltig und effizient erledigen kannst. Das Buch enthält zudem Checklisten mit praktischen Reinigungsplänen für verschiedene Wohnsituationen und verschiedene Wohnbereiche und ein umfangreiches Reinigungslexikon, das dir bei akuten Problemen wie Flecken, unangenehmen Gerüchen oder hartnäckigem Schmutz sowie bei Problemen mit Haushaltsgeräten sofort weiterhilft. Am Ende wirst du nicht nur in der Lage sein, deinen Haushalt effektiv zu managen, sondern auch die Vorteile einer organisierten und sauberen Umgebung in vollen Zügen genießen.
Haushalt 101 richtet sich an alle, die ihre Haushaltsführung verbessern möchten – wenn das auch auf dich zutrifft, ist es ganz gleich, ob du gerade erst anfängst, auf eigenen Füßen zu stehen, oder ob du nach neuen Inspirationen für die Erledigung deiner Haushaltsarbeiten suchst. Es ist ideal für Studierende, junge Berufstätige, alle, die sich in einer neuen Lebenssituation wiederfinden, und solche, die mit dem Haushalt einfach noch nicht klargekommen sind. Dieses Buch spricht dich in einer lockeren Sprache an und nimmt dich Schritt für Schritt mit, sodass das Lesen für dich nicht nur informativ, sondern auch unterhaltsam sein sollte. Es ist für alle gedacht, die sich ein wenig Unterstützung im Alltag wünschen und Freude daran haben, ihr Zuhause in Ordnung zu halten – mit viel Spaß und ohne bei Haushaltsarbeiten in grottenschlechte Laune zu verfallen.
Hast du dich schon mal gefragt, warum du dich in einem aufgeräumten Raum plötzlich so viel besser fühlst als mitten im Chaos? Warum der Kopf klarer ist, du besser denken kannst und der ganze Raum irgendwie ruhiger wirkt? Es ist kein Zufall. Wenn es ordentlich ist, ist auch der Kopf freier. Ordnung in einem Raum ist viel mehr als nur ein sauberer Raum – sie beeinflusst, wie wir uns fühlen, wie wir denken und wie produktiv wir sind.
Ich weiß noch, wie es bei mir früher war. Für mich als jemand, die mit ADHS lebt, war Aufräumen immer eine riesige Herausforderung. Es hat mich völlig überfordert. Oft habe ich es einfach aufgeschoben, weil ich keine Lust hatte, und wenn ich es dann doch gemacht habe, war es eher ein »Na ja, das muss jetzt irgendwie erledigt werden« als ein »Juhu, ich bringe Ordnung in mein Leben!«. Mein Zimmer war oft chaotisch – und das hat sich auch in meinem Kopf so angefühlt. Ich wusste, dass es besser wäre aufzuräumen, aber allein der Gedanke daran war so stressig, dass ich es einfach nicht angepackt habe.
Irgendwann merkte ich dann, dass sich etwas veränderte, wenn ich tatsächlich aufgeräumt hatte. Anfangs dachte ich, es sei nur Zufall, aber dann wurde mir klar, dass die Ordnung in meinem Raum auch meine Gedanken sortierte. Plötzlich konnte ich mich besser konzentrieren, war klarer in meinen Entscheidungen und hatte das Gefühl, dass sich auch mein Kopf irgendwie »freigeräumt« anfühlte. Das war kein magischer Moment, aber ein Gefühl, das ich so noch nie erlebt hatte. Es war, als wäre mein Raum nicht nur äußerlich aufgeräumt, sondern auch mein Inneres ein Stück weit zur Ruhe gekommen. Aufräumen, Sortieren und Putzen haben mir ein Gefühl von Ruhe gegeben wie nichts anderes. Meine liebste Erinnerung daran ist, wie ich nach Streitigkeiten mit meinen Schwestern auf dem Boden saß und sogar meine Münzen sortierte. Besonders in stressigen Momenten hat es mich beruhigt, 10-Cent-Münzen zu 1-Euro-Türmchen aufzustapeln.
Klar, für jemanden mit ADHS ist es nicht immer einfach, sich zu motivieren. Der Gedanke an das Aufräumen kann sich wie ein riesiger Berg anfühlen, den man einfach nicht überwinden kann. Aber anstatt mich von der Größe der Aufgabe überwältigen zu lassen, begann ich, kleine Schritte zu machen. Anstatt zu sagen »Ich muss jetzt alles auf einmal aufräumen«, fing ich an, das Aufräumen in kleinere Aufgaben zu unterteilen: »Heute räume ich nur den Schreibtisch auf!«, »Heute ist der Kleiderschrank dran!«, »Ich sortiere nur die Schublade im Flur!«. Diese kleinen Erfolge haben mir geholfen, mich nicht überwältigt zu fühlen und mir gleichzeitig das Gefühl zu geben, dass ich etwas geschafft hatte.
Und dann kam der eigentliche Wendepunkt: Ich fing an, Routinen zu entwickeln. Es war nicht mehr so, dass ich irgendwann mal etwas aufgeräumt habe, sondern ich begann, jeden Tag eine kleine Sache aufzuräumen, die mich der Ordnung näherbrachte. Manchmal war es das schnelle Wischen des Küchenbodens, manchmal das Aussortieren von Dingen, die ich nicht mehr brauchte. Aber je mehr ich diese kleinen Gewohnheiten etablierte, desto mehr merkte ich, wie viel leichter mir das Aufräumen fiel. Es war plötzlich nicht mehr eine lästige Pflicht, sondern eine Routine, die mich tatsächlich motivierte. Und, ich gebe es zu, irgendwann begann ich sogar, Spaß daran zu haben. Wer hätte das gedacht? Meine Routinen helfen mir, das Aufräumen nicht komplett sein zu lassen. Sie erinnern mich daran, dass ich einfach am nächsten Tag mit dem Aufräumen weitermachen kann. So spare ich mir die Entmutigung, wenn ich das Groß-Aufräumen an einem Tag nicht geschafft habe oder gar nicht angegangen bin.
Heute weiß ich: Ordnung ist viel mehr als nur Sauberkeit. Sie ist der Schlüssel zu einem leichteren Leben. Wenn ich es geschafft habe, meinen Raum in den Griff zu bekommen, gibt mir das die Möglichkeit, mich besser konzentrieren zu können, mich ruhiger zu fühlen und mich selbst ein bisschen mehr im Griff zu haben. Ein sauberer Raum gibt mir die Möglichkeit, klar zu denken und mich auf die Dinge zu fokussieren, die wirklich wichtig sind.
Das muss nicht bedeuten, dass du stundenlang putzen musst oder perfekte Ordnung herrschen soll. Es geht darum, clevere Routinen zu entwickeln, die dir das Leben leichter machen und dir helfen, dich einfach besser zu fühlen. In diesem Buch werde ich dir zeigen, wie du solche Routinen in deinen Alltag integrieren kannst. Wie du es schaffst, dir das Aufräumen nicht als riesige Aufgabe vorzustellen, sondern als kleine, regelmäßige Schritte, die dir nicht nur Ordnung, sondern auch Klarheit und Leichtigkeit bringen. Du wirst sehen, dass Aufräumen nicht nur eine lästige Pflicht ist – es kann richtig Spaß machen. Ordnung ist eben auch ein entscheidender Faktor für unser Wohlbefinden und unsere Produktivität.
Also, lass uns gemeinsam herausfinden, wie du deinen Raum (und deinen Kopf) aufräumen kannst, ohne dass es sich wie eine endlose Aufgabe anfühlt. Schritt für Schritt, mit Leichtigkeit und ganz ohne Stress. Bist du bereit?
Warum sind Routinen so wichtig, wenn es um den Haushalt geht? Der Alltag kann oft chaotisch und überwältigend wirken, aber eine regelmäßige Reinigung unserer Umgebung und das Einhalten von Routinen können helfen, den mentalen Stress dabei zu reduzieren und gleichzeitig ein Gefühl der Kontrolle und Zufriedenheit zu fördern.
Routinen geben uns Struktur. Gerade in einer Welt, in der es so viele Ablenkungen und Anforderungen gibt, bietet eine regelmäßige Reinigungsroutine eine Möglichkeit, einen Moment für uns selbst zu schaffen – einen Moment, in dem wir uns um unser Umfeld kümmern und es kontrollieren können. Diese regelmäßigen Handgriffe sind nicht nur für das äußere Erscheinungsbild wichtig, sondern wirken sich direkt auf unseren inneren Zustand aus.
Studien zeigen, dass Menschen, die in einem aufgeräumten Raum leben, ein deutlich reduziertes Stressniveau haben. Forscher an der Princeton University fanden heraus, dass Unordnung die Fähigkeit des Gehirns beeinträchtigt, sich zu konzentrieren. Ein ordentlicher Raum fördert hingegen die geistige Klarheit und steigert die Produktivität.1 In einer sauberen Umgebung können wir uns also besser fokussieren, was uns hilft, Aufgaben effizienter zu erledigen und uns in unserer Arbeit oder Freizeit entspannter zu fühlen.
Aber was bedeutet das konkret für deine Reinigungsroutine? Es geht nicht nur darum, den Staub zu wischen oder den Boden zu saugen. Es geht darum, eine Gewohnheit zu entwickeln, die dir den Kopf frei macht und dir hilft, deinen Tag mit einem klaren und beruhigenden Gefühl zu starten. Die richtige Routine kann Wunder wirken, um den mentalen Druck zu mindern und dir das Gefühl zu geben, mehr Kontrolle über dein Leben zu haben.
Jetzt, da ich dir die Bedeutung von Routinen und deren psychologische Auswirkungen auf unser Wohlbefinden erläutert habe, geht es darum, die perfekte Reinigungsroutine für dich zu entwickeln. Es geht darum, eine Routine zu finden, die zu deinem Leben, zu deinen Bedürfnissen und zu deinem persönlichen Lebensstil passt. Eine solche Routine sollte nicht nur funktional, sondern auch so flexibel gestaltet sein, dass sie dir hilft, dich nicht überfordert zu fühlen – besonders dann, wenn deine Tage schon ohne zusätzliche Aufgaben herausfordernd genug sind.
Wenn du Reinigungsaufgaben als flexible und anpassbare Gewohnheiten akzeptierst, werden sie dir nicht mehr in erster Linie als lästige Pflicht erscheinen, sondern auch als Möglichkeiten, dein Leben zu erleichtern. Du solltest nicht versuchen, sofort perfekte Ergebnisse zu erzielen. Erlaube dir, den Prozess in kleinen Schritten zu genießen, und erkenne deine Erfolge an – auch wenn sie nur klein erscheinen.
Die Grundlage einer effektiven Reinigungsroutine ist die Aufteilung in tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben. Jede dieser Kategorien hat ihre eigene Bedeutung und ihren eigenen Zeitrahmen. Wichtig ist: Du sollst dich von den Aufgaben nicht überwältigt fühlen.
Für mich persönlich war es ein längerer Prozess, die Aufgaben in die passenden Zeitrahmen zu ordnen. Oft fühlte ich mich von der Vielzahl der Aufgaben erschlagen, aber ich habe gelernt, wie wichtig es ist, mir realistische Ziele zu setzen und mich nicht zu überfordern.
Damit du dir eine eigene Routine zusammenstellen kannst, schauen wir uns jetzt ganz generell an, welche Aufgaben typischerweise in den Alltag gehören – aufgeteilt in tägliche, wöchentliche und monatliche Aufgaben. Bitte beachte, dass die jetzt aufgeführten Aufgaben nur ausgewählte Beispiele sind! Du findest vollständigere Checklisten mit Aufgaben im Kapitel 2 bei den jeweiligen Wohnformen (Seite 60–109).
Tägliche Aufgaben
Tägliche Aufgaben sind die kleinen Dinge, die du jeden Tag tun kannst, um dein Zuhause ordentlich zu halten, bevor größere Unordnung entsteht. Diese Aufgaben mögen zunächst trivial erscheinen, aber sie sind entscheidend, um das gesamte Zuhause in einem angenehmen Zustand zu halten. Für mich war es besonders hilfreich, einfache Aufgaben zu finden, die wenig Zeit in Anspruch nehmen, aber eine große Wirkung haben. Ich musste mir vor allem bewusst machen, dass ich nicht den Anspruch haben muss, mein Zuhause perfekt zu halten – es geht darum, eine funktionale Ordnung zu schaffen, mit der ich mich wohlfühle.
Hier ein paar Beispiele für tägliche Aufgaben:
Geschirr abwaschen oder in die Spülmaschine räumen:
kleine Handgriffe mit großer Wirkung. Wenn das Geschirr erledigt ist, sieht die Küche schon mal aufgeräumter aus und das Chaos hat weniger Chancen. Das dauert nur ein paar Minuten, spart aber später viel Stress!
Lebensmittelreste und Müll entsorgen:
Manchmal schafft es die ausgetrunkene Milchpackung nicht direkt in den Müll. Wenn du dir also nur ein paar Sekunden Zeit nimmst, die leeren Verpackungen und Essensreste zu entsorgen, sieht es sofort ordentlicher aus.
Bett machen:
Klingt simpel, macht aber echt was her. Ein gemachtes Bett lässt den ganzen Raum sofort aufgeräumter wirken. Macht man das gleich morgens, gibt einem das das gute Gefühl, so früh schon etwas geschafft zu haben.
Nachttisch aufräumen:
Ein ordentlicher Nachttisch verschafft sofort mehr Ruhe im Schlafzimmer, ihn aufzuräumen, ist innerhalb weniger Minuten erledigt. Längst gelesene Bücher, leere Gläser oder Kleinteile wie Schmuck sollten regelmäßig weggeräumt werden, um Staub und Chaos zu vermeiden. Mit ein paar Handgriffen wird die Fläche wieder einladend.
Herd nach dem Kochen säubern:
Direkt nach dem Kochen den Herd sauber machen? Klingt anstrengend, ist aber ein Gamechanger. So bleibt ein weiteres Gerät in der Küche dauerhaft gepflegt (nach der Spüle und dem Geschirrspüler).
Klamotten aufräumen:
Wenn deine Kleidungsstücke völlig verteilt überall herumfliegen, findest du nach einigen Tagen gar nichts mehr. Das Beste wäre also, wenn du sie täglich dahin aufräumst, wo sie hingehören. Wenn dir das zu anstrengend ist, wirf sie wenigstens zu kleinen Häufchen zusammen; zum Beispiel in eine Ecke nicht angezogene T-Shirts, in die andere nicht angezogene Unterwäsche und Schmutzwäsche in den Wäschekorb und so weiter.
Das tägliche Erledigen dieser Aufgaben verhindert, dass sich allzu viel Unordnung ansammelt. Besonders wichtig ist, dass diese Aufgaben zu Gewohnheiten werden, die dich nicht anstrengen. Du musst dir nicht viel Zeit nehmen, sondern erledigst die Aufgaben eine nach der anderen irgendwann am Tag.
Natürlich ist das Ganze sehr individuell. Wenn du merkst, dass du einzelne Aufgaben lieber seltener, dafür aber andere Aufgaben öfter in deine tägliche Routine integrieren möchtest, mach das! Hier gibt es kein Richtig oder Falsch. Wir sind auf der Suche nach der passenden Routine fürdich. Für niemand anderen.
Wöchentliche Aufgaben
Wöchentliche Aufgaben sind etwas zeitintensiver. Für mich war es entscheidend, mich nicht zu überfordern, also konzentrierte ich mich am Anfang auf nur ein oder zwei Aufgaben pro Woche. Ich wollte mir nicht zu viel vornehmen, sondern kleine Erfolge feiern und mich an meinen Fortschritten erfreuen. Später schaffte ich dann mehr Aufgaben.
Hier findest du einige Beispiele für wöchentliche Aufgaben:
Staubsaugen:
Niemand mag Krümel unter den Füßen! Deshalb lohnt es sich, regelmäßig zu saugen – oder einfach dem Staubsaugerroboter die Arbeit zu überlassen. So bleibt der Boden sauber, ohne großen Aufwand.
Küche gründlich reinigen:
Einmal pro Woche die Küche richtig durchzuputzen, klingt vielleicht aufwendig, ist aber mit den Aufgaben, die man täglich durchgeführt hat, ganz gut vorbereitet.
Abfall entsorgen:
Den Müll rauszubringen, besonders Biomüll und Restmüll, verschafft auch angenehmere Gerüche in deiner Wohnung; wenn der Plastikmüll unangenehm riecht, dann den am besten auch gleich mit entsorgen.
Kühlschrank-Check:
Welche Lebensmittel sind verdorben und müssen weggeworfen werden? Was ist noch drin und muss gegessen werden? Was fehlt und muss eingekauft werden? Das zu checken, geht ganz schnell.
Badezimmer reinigen:
Wenn Waschbecken, Dusche, Toilette und Spiegel einmal die Woche auf Vordermann gebracht werden, fühlt sich das ganze Bad fast wie neu an. Am besten für diese Aufgabe einen festen Tag einplanen – dann wird’s schnell zur Routine.
Wäsche waschen:
Einmal pro Woche reicht in vielen Haushalten völlig aus – und erspart einem das Gefühl, im Wäscheberg zu versinken. Eine kleine Erinnerung im Kalender kann helfen dranzubleiben. Schritt für Schritt zur frischen Wäsche, ganz ohne Stress!
Klamotten aufräumen:
Wenn du das nicht täglich schaffst, mach das wenigstens einmal in der Woche. Das ist hygienischer und du findest deine Lieblingsstücke ohne Hektik schneller.
Blumen gießen
Lebensmittel einkaufen
Die wöchentlichen Reinigungsarbeiten erfordern bewusste Entscheidungen, sich die Zeit dafür zu nehmen; aber ich habe gemerkt, dass sie mir helfen, den Überblick zu behalten und noch größere Reinigungsaufgaben zu vermeiden. Du musst ja nicht gleich alle wöchentlichen Aufgaben an einem Tag erledigen, verteile sie auf mehrere Tage!
Monatliche Aufgaben
Monatliche Aufgaben sind die umfassenderen und gründlicheren Reinigungsarbeiten. Hierbei handelt es sich oft um Aufgaben, die wir im Alltag leicht übersehen. Sie sind jedoch wichtig, um das Zuhause in einem wirklich sauberen Zustand zu halten. Ich habe festgestellt, dass es mir hilft, diese Aufgaben in kleinere Abschnitte zu unterteilen, damit sie nicht überwältigend wirken.
Hier sind ein paar Beispiele für monatliche Aufgaben:
Bettwäsche wechseln:
In muffig riechender Bettwäsche schläft man irgendwann nicht mehr ganz so gut. Wie viel besser aber in einem Bett mit frischer Bettwäsche. Da kuschelt es sich schon ganz anders!
Fenster putzen:
Zugegeben, Fensterputzen ist nicht gerade eine Lieblingsaufgabe – aber mit einem festen Tag im Monat wird’s zur Routine. Kombiniert mit einer anderen Aufgabe wirkt’s gleich halb so wild – und der klare Blick nach draußen lohnt sich!
Teppiche und Polstermöbel reinigen:
Wer sie regelmäßig absaugt oder Flecken sogar gleich behandelt, spart sich später die große Aktion. Gerade bei stark genutzten Sofas und Teppichen lohnt sich die Pflege – und alles bleibt länger frisch und gemütlich.
Kühlschrank und Backofen gründlich reinigen:
Einmal im Monat beide Geräte richtig sauber machen? Klingt viel – aber mit einem festen Termin geht’s leichter von der Hand. So entstehen keine unangenehmen Gerüche und alles bleibt hygienisch.
Tiefenreinigung von Badezimmer und Küche:
