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Hausmittel - Wickel, Salben und Tinkturen
Schnelle Hilfe bei Wehwehchen - für die ganze Familie
Der Hals kratzt, der Bauch schmerzt, das Knie ist aufgeschlagen oder der Mückenstich juckt so sehr? Einer in der Familie hat immer etwas... die guten alten Hausmittel mit natürlichen Zutaten heilen ohne Nebenwirkungen und sind eine Wohltat für alle. Und dank Thermomix auch noch schnell gemacht. Ob Hustensaft, Salbe für den Sonnenbrand, Wundcreme oder Wickel, viele altbewährte Heilrezepte für den Thermomix neu entdeckt. Extra: Darf`s ein bisschen Beauty sein? Duftende Pflegerezepte für Haut und Haare.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 119
Veröffentlichungsjahr: 2018
Eva Staubach-Friedrichs
1. Auflage 2018
35 Abbildungen
in meiner Zeit als Maschinenbauingenieurin habe ich festgestellt, dass wir zwar in der Biomechanik und der Chemie Riesenfortschritte machen und unsere Medikamente hoch entwickelt und lebensrettend sind – doch sind wir niemals in der Lage, das »Original« aus der Natur exakt zu kopieren. Die Kopie hat immer andere Eigenschaften als ihre Vorlage. Chemisch hergestellte Medikamente wirken oft stark und zuverlässig, allerdings zum Preis von teilweise uneinschätzbaren Folgen durch ihre Nebenwirkungen.
Heilpflanzen wirken milder, schonender und haben ein größeres Wirkspektrum wegen ihrer komplexen Komposition von Inhaltsstoffen. Bei schweren Erkrankungen sind schulmedizinische Medikamente oft unerlässlich, doch warum den Organismus nicht mit pflanzlichen Mitteln vor deren Nebenwirkungen schützen oder so unterstützen, dass man die Dosis der chemischen Mittel herabsetzen kann?
Mir persönlich macht es riesigen Spaß, das Zusammenspiel von Natur, Tier und Mensch zu beobachten und herauszufinden, was unser natürliches Umfeld an Lösungsmöglichkeiten für kleinere und größere Leiden in petto hat. Frei nach dem Motto: »Gegen jede Krankheit ist ein Kraut gewachsen.« Man muss eben nur das richtige finden!
Mit unseren guten alten Hausmitteln nutzen wir das teilweise schon lange überlieferte Wissen über die Heilkräfte von Kräutern und Pflanzen. Wer Ohrenschmerzen schon einmal mit einem Zwiebelsäckchen geheilt oder eine Verletzung mit Rotölbalsam therapiert hat, weiß, wovon ich spreche. Mit diesem Buch möchte ich Ihnen eine Möglichkeit bieten, die Kraft der Natur auch heute einfach und schnell in Ihren Dienst zu stellen und Ihrer Gesundheit Gutes zu tun.
Bestimmt ist der Thermomix für Sie ein täglicher Begleiter in der Küche. Was Sie aber vielleicht noch nicht wussten: Seine Eigenschaften sind auch äußerst nützlich, um schnell wirksame und individuell angepasste Heilmittel aus ganz natürlichen Zutaten herzustellen. Deshalb habe ich Rezepturen von altbewährten Hausmitteln für den Thermomix umgesetzt, aber auch neue heilkräftige Rezepte entwickelt.
Alle Rezepte habe ich im TM 31 zubereitet, sie funktionieren aber genauso im TM5. Da es sich um Heilrezepte handelt, ist das Gesamtvolumen meist klein. Bei medizinischen Anwendungen empfiehlt sich, geringe Mengen zu verwenden, da diese möglichst frisch zubereitet und konsumiert eine bessere Wirksamkeit haben.
Ich wünsche Ihnen viel Spaß beim Ausprobieren und eine gute Gesundheit
Ihre Eva Staubach-Friedrichs
Abb. 0.1
Gesundheit aus dem Thermomix®
Hausmittel – Salben, Wickel & Tinkturen
Liebe Leserin, lieber Leser,
Teil I Natürliche Hausapotheke aus dem Thermomix
1 Schonend selbst behandeln
1.1 Kräuter und Heilpflanzen – Basis aller Heilmittel
1.2 Das Pflanzenjahr
2 Jetzt kommt der Thermomix ins Spiel
2.1 Basismethoden: Auszüge und Tinkturen
2.1.1 Frischpflanzenextrakte
2.1.2 Urtinkturen
2.1.3 Warmer Tinkturauszug
2.1.4 Ölauszüge
2.1.5 Warmer Ölauszug
2.1.6 Kalter Ölauszug
2.1.7 Sirupe
2.1.8 Essigauszüge
2.1.9 Triturationen
2.1.10 Elixiere, Liköre, Honigpräparate
2.2 Die wichtigsten Zutaten
2.2.1 Öle
2.2.2 Emulgatoren
2.2.3 Weitere verwendete Zutaten
2.3 Was Sie noch brauchen
2.4 Was Sie noch wissen sollten
Teil II Die Rezepte
3 Atemwege, Ohren, Mund und Augen
4 Haut, Haare, Nägel
5 Bewegungsapparat
6 Herz-/Kreislauf, Lymphe, Nervensystem
7 Verdauungs- und Hormonsystem, Urogenitaltrakt
8 Anhang
Autorenvorstellung
Sachverzeichnis
Impressum
1 Schonend selbst behandeln
2 Jetzt kommt der Thermomix ins Spiel
Altbewährte Heilmethoden mit heimischen Heilkräutern sind heute noch immer aktuell. Bei vielen Beschwerden ist die Selbstbehandlung sehr wirksam und kann den Arzt ersetzen.
Oft heißt es, unsere Pflanzenheilkunde sei im Gegensatz zur chinesischen oder ayurvedischen Medizin in Vergessenheit geraten, und doch sind unsere Traditionen, Rituale, Märchen oder einfach nur die Bezeichnung unserer Küchengewürze Zeugen von Wissen, das kaum schriftlich festgehalten wurde. Ob Pflanzen, Tiere oder Menschen: Alle sind Lebewesen dieses einen Planeten. Auch wenn vieles unterschiedlich erscheinen mag, so sind die biologischen Abläufe und Strukturen bei Mensch, Tier und Pflanze ähnlich. Daher haben pflanzliche Hormone beispielsweise auch eine Wirkung auf den menschlichen Hormonzyklus. Am besten eignen sich zur Therapie Pflanzen, die in unserem Umfeld wachsen und den gleichen Umweltbedingungen trotzen müssen wie wir selbst.
Ohne Kräuter und Pflanzen gäbe es keine Schulmedizin, denn jede Idee für ein Medikament entsteht auch heute noch aus der Analyse traditionell verwendeter Kräuter und Pflanzen. Die sogenannte Bioprospektion, die Erkundung des kommerziellen Potenzials biologischer Ressourcen, ist ein aktiver Bestandteil der Pharmaindustrie, denn immer ist man auf der Suche nach noch wirksameren Mitteln gegen Krebs, Alzheimer und Rheuma. Da man in keinem Land der Welt so viele noch unerforschte Pflanzen wie in Brasilien vermutet, setzt man zurzeit Hoffnungen auf den dortigen Regenwald.
Doch auch unsere Pflanzenwelt direkt vor der Haustür bietet ein großes Potenzial. Auch die heimischen Pflanzen enthalten 300 bis 800 verschiedene Wirkstoffkomponenten und auch von ihnen sind wenige komplett erforscht. Es ist fast unmöglich, die genaue Wirkung der Pflanzen im Labor zu ergründen, denn die verschiedenen Chemiebausteine wirken in ihrer Komposition zum Teil völlig anders als einzeln isoliert.
Chemisch und genormt hergestellte Medikamente wirken häufig stärker, präziser und schneller, haben aber, da sie aus ihrem natürlichen Verbund gelöst sind, dafür auch andere, heftigere oder schwer einzuschätzende Nebenwirkungen. Typische Medikamentenbeispiele sind Aspirin, Digitalis oder Marcumar. Aspirin beispielsweise basiert auf einem Wirkstoff, der auch in Weidenrinde oder Mädesüß vorkommt. Der Wirkstoff Acetylsalicylsäure wird chemisch generiert und isoliert eingesetzt. Bei häufiger Verwendung kann Aspirin Nierenschäden und Magengeschwüre verursachen. In der Weidenrinde dagegen wird der Wirkstoff von Hunderten anderen Wirkstoffen begleitet, sie wirkt deutlich langsamer und nur bei milden Kopfschmerzen, ihre weiteren Inhaltsstoffe puffern die Nebenwirkungen der Salicylsäure aber ab und schützen dadurch vor Magengeschwüren.
Abb. 1.1
Abb. 1.2
Abb. 1.3
Ein Pflanzenjahr vergeht schnell und entspricht metaphorisch einem Lebenszyklus.
Im Frühjahr beginnt es. Wir erleben die Geburt der Pflanzen, die aus dem kalten, karg wirkenden Boden hervorbrechen und im März, April und Mai die Landschaft mit einem gute Laune verbreitenden bunten Blütenteppich überziehen. Das Frühjahr ist die Zeit, um Pflanzen zu ernten, steife Knochen und die Müdigkeit des Winterschlafs zu vertreiben und uns wieder frisch und munter zu machen.
Der Sommer ist groß, er feiert die »Hochzeit« der Pflanzen. Alles ist erblüht und steht in voller Pracht. Es duftet überall, Lockstoffe werden in die Luft abgegeben und die Verbreitung der Art steht an erster Stelle. Pflanzen, die zu dieser Zeit blühen oder schon Früchte entwickelt haben, wie zum Beispiel die Erdbeeren, sind wahre Aphrodisiaka und können mit ihren Phytohormonen unseren Hormonhaushalt stärken. Vielerorts werden jetzt große Feste, wie das Johannisfest, mit einem Feuer begangen. Dazu werden traditionell bestimmte Pflanzen gesammelt und verbrannt. Viele von ihnen sind hormonregulierende Frauenheilkräuter wie Frauenmantel, Schafgarbe und Johanniskraut.
Im Herbst, wenn sich alles braun, rot und golden verfärbt, ist Erntezeit. Die Blütenpracht ist dahin, aber die Früchte sind prall, süß und nahrhaft. Meist sind es lagerfähige und lange haltbare Früchte, mit denen wir den Winter über gut versorgt sind. Es ist auch die Zeit der Wurzelernte, denn die Pflanze zieht nach dem Sommer ihre verbliebenen Kräfte in die Wurzeln zurück und bereitet sich auf den Winter vor. Wir machen diese nährstoffreichen Wurzeln haltbar, um den Kälte- und Krankheitsböen des Winters zu trotzen.
Im Winter, wenn der Schnee wie eine Daunendecke die Landschaften bedeckt und die Wurzeln vor Eis und Frost beschützt, ist es Zeit für den Winterschlaf. Die Pflanzen sammeln nun bis zum Frühjahr neue Kraft, um dann erneut mit Macht an die Oberfläche zu gelangen. Für uns Menschen ist es die Zeit der Besinnung und der langen Nächte, Weihnachten steht vor der Tür und auch wir werden träger und gemütlicher. Die traditionellen Weihnachtsgewürze sind von jeher klug gewählt, denn Zimt, Nelken, Pfeffer, Anis, Ingwer und andere erwärmen, halten Infektionen in Schach, helfen bei der Verdauung fetter Speisen und beruhigen das Gemüt. Auch wir sammeln Kraft und ernähren uns von den Reserven, um in das neue Jahr zu starten oder uns, der Metapher des Lebenszyklus folgend, auf den Übergang in ein neues Leben vorzubereiten.
Abb. 1.4
Kräuterwirkstoffe
Sie sollten immer bedenken, dass auch Kräuter Heilmittel sind und überdosiert werden können! Jedem, der mit Kräutern arbeitet, sollte bewusst sein, dass der Wirkstoffgehalt in Naturprodukten nicht normierbar ist und schon die Zitronenmelisse aus Nachbars Garten ein wenig anders schmecken kann als die aus dem eigenen. Kräuter sind Naturprodukte. Die Konzentration der Inhaltsstoffe kann je nach Wetter, Jahr und Standort stark schwanken und sie können daher mal mehr oder weniger stark wirksam sein.
Getrocknete Kräuter
Am sichersten, wenn auch nicht so schön, ist es, die Kräuter und Heilpflanzen direkt im Kräuterladen oder in der Apotheke zu kaufen. Diese sind getrocknet und in der Regel auf Wirk- und Schadstoffe geprüft. Deshalb habe ich alle meine Rezepte mit getrockneten Kräutern konzipiert, sofern nicht explizit auf frische Kräuter hingewiesen wird. Einige Pflanzen allerdings können nur frisch verarbeitet werden, da ihre heilsamen Wirkstoffe durch das Trocknen oder Erhitzen zerstört würden.
Frische Kräuter sammeln
Wenn Sie gerne frische Kräuter sammeln möchten, dann achten Sie auf die Naturschutzbestimmungen der Länder und sammeln Sie nur Kräuter, die Sie eindeutig zuordnen können. Vielleicht machen Sie einen Kräuterkurs bei einer guten Kräuterfachfrau bzw. einem guten Kräuterfachmann in Ihrer Nähe. Sammeln Sie nicht auf Feldern, in Industriegebieten und direkt am Straßenrand, denn dort könnten die Pflanzen Giftstoffe aufgenommen haben.
Die Dosierungen in meinen Rezepten habe ich standardmäßig gewählt. Da aber auch wir Menschen genau wie Pflanzen »Naturprodukte« sind, sind auch wir und unsere Reaktionen nicht normierbar. Manche Menschen brauchen nur wenig Wirkstoff, andere müssen ihn über einen langen Zeitraum regelmäßig einnehmen, um eine Wirkung zu verspüren. Deshalb seien Sie neugierig, achtsam und hören Sie auf ihren eigenen Körper!
Tinkturen, Auszüge und andere heilende Substanzen lassen sich in der eigenen Küche selbst herstellen – dabei kann der Thermomix eine Menge Arbeit abnehmen!
Die Herstellung von Naturheilmitteln wird mit dem Thermomix viel einfacher und geht schneller – auch wenn meine Ausbilder in der Kräuterschule vermutlich die Stirn runzeln würden, wenn sie dieses Buch in die Hand bekämen, denn aus Phytoexpertensicht leidet das energetische Wesen der Pflanzen sowohl durch die Verarbeitung im Metalltopf als auch die technische und elektrische Bearbeitung. Doch die traditionelle Herstellung von naturheilkundlichen Mitteln kostet viel Wissen, Zeit und Muße und ist für den Hausgebrauch oft zu kompliziert und langwierig – ein wenig Verlust in der Wirksamkeit kann man dafür in Kauf nehmen. Und jetzt mal ganz ehrlich, die meisten Apotheken machen doch auch schon lange nur noch wenig per Hand!
Der Thermomix bietet eine tolle Möglichkeit zur beschleunigten Herstellung wirksamer und frischer Heilmittel. Er ist zwar kein Hochgeschwindigkeitsmixer, hat aber einen hohen Zerkleinerungsgrad. Zum Pulverisieren von Kräutern ist er ideal. Durch das Pulverisieren erhöht sich die Wirkung des Krautes um das 3- bis 5-Fache und Sie benötigen zur Einnahme eine geringere Menge als zum Beispiel im Tee. Außerdem gilt: Je höher der Zerkleinerungsgrad, desto schneller können die Wirkstoffe in das Trägermedium Wasser, Zucker, Öl oder Alkohol übergehen. Durch gemäßigte Hitzezufuhr und Bewegung ist eine weitere Beschleunigung der Herstellung möglich, zu beidem ist der Thermomix in der Lage. Die Herstellung von Kräuterauszügen geht so deutlich schneller. Zudem bietet der Thermomix für ungeübte Salbenrührer eine gewisse Prozesssicherheit, denn bestimmte Zutaten wie zum Beispiel Kakaobutter dürfen nur bis maximal 50 Grad im Thermomix erhitzt werden, da sie sonst nicht mehr fest werden.
Wenn Sie industriell hergestellte Produkte aufgrund der Inhaltsstoffe nicht vertragen, haben Sie nun die Möglichkeit, sich einfach, schnell, konservierungs- und trägerstofffrei und oft noch kostengünstiger Ihr eigenes Heilmittel herzustellen. Die Herstellung von Auszügen und Tinkturen ohne den Thermomix ist vielleicht etwas besser und mag auch noch wirksamer sein, doch im Krankheitsfall steht diese Zeit oft nicht zur Verfügung, zudem sind nicht alle Tinkturen aus unseren heimischen Heilpflanzen im Handel so einfach erhältlich. Dann ist der Thermomix ein unkomplizierter Helfer.
Abb. 2.1
Wenn nicht das ganze Kraut direkt verwendet wird, zum Beispiel zum Aufbrühen eines Tees, stellt man in der Regel einen Auszug aus den Heilpflanzen her. Damit konzentriert man die heilkräftigen Stoffe und konserviert sie für den späteren Gebrauch.
Um diese Stoffe aus dem Kraut zu lösen, gibt es verschiedene Möglichkeiten: Alkohol löst sowohl wasser- als auch fettlösliche Stoffe aus den Kräutern. Außerdem konserviert er besser und länger als Wasser und Öl. Durch das Ausziehen in Alkohol kann man Kräuter konservieren und zum stets vorrätigen Arzneimittel machen. Wasser löst am besten hydrophile (stark wasserlösliche) Stoffe wie Zucker, Kohlenhydrate oder Glykoside, Salze, Pflanzensäuren und Vitamin C. Heißes Wasser ist allerdings auch in der Lage, einige der lipophilen Stoffe herauszulösen, wie beispielsweise ätherische Öle, allerdings nicht in der gleichen Intensität wie Alkohol. Öl löst am besten lipophile (stark fettlösliche) Stoffe wie Pflanzenöle, ätherische Öle, Carotin und Vitamin E.
Die Mengenverhältnisse von Kraut zu Wasser bzw. Alkohol können abhängig vom Kraut etwas variieren. Die angegebenen Mengenverhältnisse entsprechen meinen eigenen Erfahrungen. Manche Kräuter saugen sich stärker voll als andere, daher stellen Sie sicher, dass das Kraut immer mit Flüssigkeit bedeckt ist und mindestens leicht schwimmen kann. Gerade beim warmen Ölauszug mit trockenen Kräutern ist das sehr wichtig, sonst besteht Anbrenngefahr.
Tinkturen sind flüssige alkoholische Kräuterauszüge. In der Regel setzt man eine Tinktur mit gut zerkleinerten getrockneten Pflanzenteilen und Alkohol an und lässt sie dann 4–6 Wochen ziehen, mit dem Thermomix geht es schneller. Für den Hausgebrauch reicht meist ein handelsüblicher 40-prozentiger Wodka oder Doppelkorn.
Tinkturen sind lange haltbar, denn der Alkohol verhindert Schimmel und Fäulnis. Da sich aber einige der Wirkstoffe mit der Zeit verändern können, stellen Sie nach 1½ Jahren eine neue Tinktur her. Weil man sie einfach und kostengünstig selbst herstellen kann, gebe ich Ihnen im Folgenden 3 Rezeptvarianten an die Hand.
Auszüge und Tinkturen, die Basis für viele Heilmittel, lassen sich einfach und kostengünstig herstellen und gut bevorraten. So schaffen Sie sich Ihre eigene Natur-Hausapotheke.
