Havarierte Illusionen - Manfred Röschlau - E-Book

Havarierte Illusionen E-Book

Manfred Röschlau

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Beschreibung

Statt am Tresen zu verwesen, möge man ein Büchlein lesen. Sollte es auch nicht versäumen, sich statt auf- mal abzubäumen. Beim Verweilen zwischen Zeilen, mag die Seele sanfter heilen.

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Seitenzahl: 217

Veröffentlichungsjahr: 2019

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Manfred Röschlau

Havarierte Illusionen

©2019 Manfred Röschlau

Überarbeitete Auflage

Verlag und Druck:

tedition GmbH, Halenreie 40-44, 22359 Hamburg

ISBN Taschenbuch: 978-3-7497-4654-5

ISBN Hardcover: 978-3-7497-4655-2

ISBN e-Book: 978-3-7497-4656-9

Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlags und des Autors unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.

Bibliografische Angaben der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.d-nb.de abrufbar.

Berthold John Kay Verena

Statt am Tresen zu verwesen möge man ein Büchlein lesen.

Sollte es auch nicht versäumen sich statt auf- mal abzubäumen.

Beim Verweilen zwischen Zeilen mag die Seele sanfter heilen.

Einstimmungen

Wetten auf den Pegelstand einer überzulaufen drohenden Teekanne werden nach einem denkwürdigen Debakel vermutlich nicht mehr so leichtfertig eingegangen werden. Auch scheint die dokumentierende Niederschrift spezieller Geschehnisse um den Löschversuch einer Traktorenhinterachse gehörig zwischen die Zeilen geraten …

Dass Gliederschmerzen von Vorteil sein können versteht man erst, wenn einmal keine Walküre im Spiel ist. Die Neudeutung des Nibelungenlieds gefällt nicht jedem, scheint aber auf Basis bahnbrechenden historischer Schriftfunde dringend geboten. Auch wird die Nelke erst welken, nachdem Dr. Faustus‘, seine Magd schutzlos verstoßen haben wird …

Wie sich das Leben unter dem drohenden Zugriff eines Staatsanwalts umgestalten ließe erschließt sich dem tief geneigten Zecher erst nach Intonierung seines Nachtgesangs.

Bedeutend gerade auch jener tote Vogel, kaum gewürdigt von einem Kakaotrinker, lauwarm wasserbettseitig liegend, schwindelbewellt von Diana, tränenbeströmt …

Große Blöße

Zwei Frauen kommen mir entgegen. Eng der Bürgersteig. Eine schleppt Einkaufstüten. Die andere zieht ein Einkaufswägelchen hinter sich her. Beide Damen und ich sind noch etwa gleichweit von einem Hindernis entfernt, platziert inmitten des Trottoirs. Das Störende besteht aus einem temporär aufgestellten Schild, das in zwei übereinander gestapelten Hartgummischuhen verankert ist. Die aber sind ungeschickter Weise nicht längs, sondern quer zum bereits schon schmalen Weg ausgerichtet. Zu beiden Seiten des Schildes sind nur noch ca. vierzig Zentimeter Platz zum Vorbeiquetschen. Normales Gehen geht nicht. Mein gewählter Durchschlupf wird zudem verengt von Zweigen einer ungeschnittenen Hecke. Auf Damenseite bildet das weitere Erschwernis ein Kleintransporter, dessen veritabler Außenspiegel weit in den Bürgersteig hineinragt.

Den Frauen und mir ist die Engstelle bewusst - soweit ich deren Körpersprache deuten kann. Sie befinden sich nun nur etwa drei Schritte eher am Hindernis.

Doch anstatt zügig weiterzugehen bleiben sie unvermittelt stehen. Sie wollten lesen, was auf dem Bauschild steht. Beide, laut lesend, verhedderten sich im aufgeschriebenen Zahlenwust von Uhrzeiten und Kalenderdaten. Mein Weitergehen ist blockiert. Denn nun ragt das Nachziehwägelchen der einen Dame unüberwindbar in jene Lücke, durch die ich plante, mich schlüpfend hindurch zu winden. Links also der Kleinlaster, dann die alte Dicke mit ihren Taschen, die mittlerweile den Schilderstängel touchieren und zum Wackeln bringen, was den Lesefluss zusätzlich erschwert. Unmittelbar neben ihr steht die Dürre mit dem Wägelchen, das seinerseits bereits am Gestrüpp des Vorgartens kratzt.

Mir wird zunächst nicht klar, wie ich das Verhalten der Beiden in mein Wertegerüst zivilisatorischen Anstandes einordnen soll. Haben sie mich etwa gar nicht wahrgenommen? Das konnte nicht sein, stehe ich doch mittlerweile so nah bei ihnen wie sie bei sich. Außenstehende konnten leicht den Eindruck eines vertrauten Dreiertreffens gewinnen. Oder ignorieren sie mich einfach? Meine Fassung wankt ob der als absurd und skurril vorgefundenen Situation. Mir bieten sich zwei Lösungen. Indes – bieten sich mir wirklich zwei Lösungen?

Ich könnte mich entweder durch das mittlerweile von mir so empfundene Ärgernis hindurchzwängen, was ich dann auch tat, unter schrillen Huchs, Na-alsos, Na-sowasens und na-hören-Sie-mals. Oder ich kann mich dazu entscheiden, eine der beiden sachte beiseite zu schieben, um mir auf diese Weise einen Weg zu bahnen. Gerne hätte ich ihnen auch Unaussprechliches lauthals entgegen verbalisiert. Aber das, so mein späterer Gesprächspartner, dem ich von diesem Vorfall erzählte, wäre eine unverzeihliche, zivilisatorisch nicht zu rechtfertigende Grenzüberschreitung geworden. Denn verbales Zuspitzen der von mir geplanten Art, so mein Gegenüber, dürfe man zwar, dies aber nur schriftlich. Und auch nur deshalb, weil Zuspitzungen literarisch anerkannte und häufig angewendete Stilmittel seien, mithin eine Methode, Sachverhalte deutlicher - und damit vernehmbarer, vor allem eindeutiger - zu artikulieren. ‚Pointiertes Schreiben‘ sei der dafür bereitgehaltene Fachbegriff im Literaturbetrieb.

Literarische Zuspitzungen seien überdies durch die Freiheit der Kunst geschützt, und zwar urheber- ja sogar verfassungsrechtlich sanktioniert! Und daher, dadurch, mithin und durchaus, zulässig. Zulässig und erwünscht wären sie sowieso, wenn nicht sogar – ersehnt! Künstlerich wertvoll aber seien Zuspitzungen allemal! Bei richtigem Einsatz stellten sie samt und sonders eine allerhöchst hohe Kunst dar, zudem noch unterstützt durch das Stilmittel des literarischen Ich …

Und nicht nur das! Wie hoch diese Kunst im normalen Schreibbetrieb zu sein habe, wird behördenseitig regelmäßig überprüft. Denn fehlt es einem Kunstwerk an einer Mindestzuspitzung, kann der Börsenverein des Buchhandels dem Künstler die Anerkennung als Künstler entziehen … Jedenfalls sei die bloße Verbreitung von Informationen bestenfalls Mitteilung, emotionslose Nachricht, belangloses Daherplappern, nimmermehr aber Kunst!

Näheres hierzu regele ein Bundeszuspitzgesetz orakelte mein sich als äußerst kundig ausgewiesener Freund Martin, trägt er doch bereits in seinem Namen das Schützende für alle in Elend geratenen. Denn Artikel Sieben, fuhr er fort, Paragraph zwei, dritter Absatz der zweiten Rahmenrichtlinie der fünften Novellierung dieser Zuspitzverordnung würde hierzu folgendes ausführen – Zitat:

„Wer unterhalb einer definierten Zuspitzhöhe zu-spitzt (näheres regelt die Zuspitzüberprüfungs-Verordnung des dritten Begleitgesetzes der vierten parlamentarischen Lesung eines der letzten Jahrhunderte), wird ohne die Möglichkeit einer introversiven Dramaturgiekorrektur seines Oeuvres vom weiteren Kulturbetrieb nonplusultriv, mindestens aber plusultrativ ausgeschlossen“.

Doch da Kulturelles im wesentlichen Ländersache sei, so Martin weiter, könnte sich dem zuspitzungslahmen Künstler eventuell noch ein Schlupfloch zur Rettung seines Künstlerstatus auftuen, etwa mittels Umzugs in ein anderes Bundesland, eines mit einer deutlich tiefer liegenden Zuspitzanforderung. Doch auch hier ist Vorsicht geboten, denn:

Die erwähnte Zuspitzüberprüfungsverordnung des dritten Begleitgesetzes der vierten parlamentarischen Lesung misst die zulässige Gesamthöhe (in einem geheimen Zusatzprotokoll) literarischer Zuspitzungen in Deutschland an der Höhe der Berge im Einzugsgebiet der Republik, und dies - wohlgemerkt - bundeslandbezogen! Beginnend mit dem derzeit höchsten deutschen Berg, der Zugspitze. In der schönen Schweiz beispielsweise wäre das die Dufourspitze. Die Bezugsgröße aber für literarische Zuspitzungen in Deutschland ist und bleibt die Zugspitze!

Von dieser Höhe aus treppt sich alsdann das gesamte literarisch zulässige Zuspitzniveau bundeslandtopographisch unerbittlich aber objektiv ab. Zunächst über den Schwarzwälder Feldberg gleitend, erreicht unser Schreibgetriebener den Sachsen-Anhalter Brocken, um sodann über Thüringens Großen Beerberg hinwegzugleiten. Nach einer Umkreisung des hessischen Feldbergs flattert er flugs dem Weißen Stein in Nordrhein-Westfalen entgegen, von wo aus es stracks Richtung Großer Blöße in Niedersachsen geht. Und während die Große Blöße gerade noch so als Berg durchgehen kann, nennt man die höchste Erhebung in Brandenburg logischerweise auch nur noch Heidenhöhe.

Die Schlusspunkte sogenannter Berge auf Bundesländerbasis bildet der Helpter Berg in Mecklenburg-Vorpommern, sowie das irgendwie auch noch zu überfliegende Berliner Gebirge namens Großer Müggelberg. Nach dem Verlassen seiner Flugbahn verlässt der gepeinigte Gleiter diese Berliner Anmaßung wieder, blickt unser Literat ein letztes Mal sehnsüchtig zur Jungfrau auf, stiert verzweifelt in Richtung des Großen Glockners, nachdem er schon seit längerem seinen Frieden mit dem Matterhorn geschlossen hat, um sogleich in der schriftstellerischen Bedeutungslosigkeit eines Maulwurfshügels, ersatzweise Hundehäufchens (Dackelwelpe) zu landen …

Sollte ich also ein weiteres Mal zwei Damen mit Einkaufstüten und Nachziehwägelchen begegnen scheint allerhöchste Vorsicht geboten …

Walküre

Strahlend und wallend, allen gefallend, Tritte laut hallend, schritt sie einher, zur Rechten den Speer.

Zur Linken die Lanze, geht sie auf's Ganze, bittet zum Tanze, in höfischem Glanze.

Zum Klang der Fanfaren, belauscht von Heerscharen, ein Meer von Getreuen. Kein Aufwand sie scheuen.

Doch einen der Knaben - wollt‘ sich an ihr schaben - warf sie zu den Raben ins Baumkrongeäst. Längst ist verwest, sein trauriger Rest …

Kampfjungfrau nordisch, stattliche Frau, Augen stahlblau, lässt nur die Helden, in Walhallas Bau.

Oli Charlo

Ich hätte es ahnen können. Doch genau so kam es. Ich wählte den Notruf der Behörde für Süßheitensangelegenheiten, kurz BESÜßT.

Bitter am Apparat. Was kann ich für Sie tun?

Danke, Frau Bitter, danke, dass Sie gleich dran geh’n, äh, ans Telefon äh, sich die Zeit nehmen. Einen schweren Fall von Süß hab‘ ich zu melden.

Worum geht es, wenn ich fragen darf?

Es geht um süß! Um viel, viel, viel zu süß, wenn ich das so sagen darf! Was kann ich dagegen machen? Haben Sie eine Idee vielleicht? Aber nur in etwa so, dass das Süße nicht weniger wird oder gar verschwindet.

Sie müssen schon konkreter werden, Herr äh, wie war Ihr Name?

Oh, entschuldigen Sie bitte Frau Bitter, die Aufregung, Sauer, Sauer, Tristan mein Name. Gibt es denn da kein Mittelding?

Kein was?

Also weder zu süß noch zu – entschuldigen Sie bitte Frau Bitter – zu bitter.

Ja also – geht es da um Bonbons, Marmelade oder Schokolade oder sowas in der Art?

Äh nun, äh nein, äh irgendwie auch. Aber es zappelt auch und quietscht …

Zappelt und quietscht? Und besteht aus den angeführten Zutaten?

Man könnte es grad meinen. Aber es ist eher auch das Mützchen …

Das … Mützchen … ein besonders seltener Fall von Süß, Herr Sauer. Versuchen Sie doch vielleicht einmal folgendes. Ach nee. Das hilft Ihnen wahrscheinlich auch nicht.

Was? Was hilft mir auch nicht?

Ich dachte, wenn Sie einfach einmal einen etwas größeren Abstand nehmen würden, zu diesem Süßen, mein ich. Aber das vergrößert wahrscheinlich Ihr Problem eher noch, weil ‘s vielleicht Ihre Sucht sogar verstärken könnte.

Also werte Frau Bitter, das geht ja überhaupt nicht! Weder zeitlich noch räumlich lässt sich der Abstand vergrößern, da haben Sie Recht, das wär‘ geradezu zu bitter, Pardon zu grausig!

Und wenn Sie ‘s einmal umgekehrt versuchten? Also, ich meine, wenn Sie sich diesem geheimnisvollen Süßen noch mehr nähern, vielleicht so, dass Sie einfach einmal genug davon haben?

Wie bitte? Genug? Wo denken Sie hin? Das geht schon grad mal überhaupt nicht! Unter keinen Umständen ist so eine Abgewöhnung in Sicht, unmöglich!

Ein wirklich schweres Schicksal, Herr Tristan, Pardon, äh, Sauer, das ist ja sehr bitter, äh, traurig, was Sie da heimsucht …

Ja! Schlimmer kann’s nimma kemma, äh, die Aufregung, dann dialektet es bei mir immer ein wenig, äh, ich meine, nicht mehr schlimmer kommen kann das, Frau Bitter …

Sehr schwer vorstellbar jedenfalls, ohje. Ich leid grad so arg mit Ihnen mit, Herr Drops, äh, Süß, nein Sauer, Tristan, Tristan Sauer Herr, entschuldigen Sie …

Na, also hören Sie mal …

Knacks …

Ausgerappelt

Ein Stelzlein stolz am See stolzierte. Dem Zoodirektor ward ’s zur Zierde.

Es suchend Stein um Stein umwälzte, bis plötzlich was nach oben schnellste.

Da sprang der Frosch, Herr Immerquick. Die Stelze fing ihn mit Geschick.

Die ließ ihn zwar noch etwas zappeln. Doch der wird sich nicht mehr berappeln …

Reichs Reich

Was ich da schriebe sei realitätsfern.

Gewiss, ich hatte den besten Freund eines guten Freundes gebeten, einmal einen meiner raren Prosatexte zu lesen. Ich hoffte, ja ersehnte insgeheim, er möge in diesen von mir sorgfältig und eigens zu diesem Zweck zusammengetragenen Zeilen zumindest jenes Mindestmaß schriftstellerischen Potentials erkennen, das es braucht, um wenigstens im engsten Bekanntenkreis ein quasi-literarisches Lichtlein zu entzünden. Ein Entflammen zu erhoffen ginge demütigst weit über Erwartbares hinaus …

Insofern bedurfte es nur noch eines klitzig kleinen Winzlingserfolgs, denn keinen hatte ich bereits reichlich. Zwar ist auch die Summe der literarischen Misserfolge messbar und trüge rein statistisch zum Nachweis all meiner Bemühungen positiv bei. Diese Variante belegbarer negativer Ansammlungen aber ist ein eher unersprießlicher Gedanke. Allein schon deshalb, weil sich ein negatives Ergebnis seiner Natur nach nur schwer positiv darstellen lässt. Denn einem Ruf aus dem Publikum wie etwa „Möge der Moderator dieser Lesung das Publikum per Ausschluss vor weiteren Verlautbarungen jenes Herrn in Schutz nehmen“, ist partout nichts Anerkennendes abzuringen, wäre aber messbar.

Erfolg und Misserfolg sind selbstredend die entscheidenden Klammern, binnen derer sich die Gesamtbewertung eines Oeuvres tragischerweise abzuspielen hat, ergibt doch die Addition von Misserfolg plus Erfolg eine Gesamtansicht dessen, was war, was ist, oder einmal insgesamt gewesen sein wird – an Glücks- allerdings auch an geglückten Pechmomenten. Denn auch Pech muss einem glücken, sonst ist es keines. Und deshalb ist nur geglücktes Pech, Pech. Umgekehrt muss einem aber auch Glück glücken. Und genau darum ringe ich - dass mir Glück vielleicht einmal glücken möge.

Überlegungen dieser Art bringen aber kaum weiter. Eher verstellen sie den Blick auf die Realität, die es ja gerade gilt, darzustellen, wenn auch chiffriert, versteckt etwa hinter Metaphern oder Aphorismen. Und genau an dieser Stelle, an einer professionellen Zuordnung ihrer Bewertung literarischen Getümmels produzieren Literaturkritiker in aller Regel einen kapitalen Widerspruch ihrer Arbeit, den es zu entlarven gilt.

Denn ihr verstellter Blick beklagt etwas, das sie doch gerade aus dem Grundverständnis von Kunst heraus positiv würdigen sollten. Realität an sich ist keine Kunst. Oder etwa doch? Nun. Realität ist zunächst einfach einmal da. Sie umgibt uns ungefragt, treibt und drängt uns zu allerlei, unter anderem auch zu möglichst Rationalem denken, tun, und vielem weiteren. Anders verhielte es sich, stellte der Künstler etwas mit der Realität an, griffe er in sie ein. Dazu aber brauchte es erst einmal Distanz und Abgrenzung. Man hätte der Realität gar zu entfliehen, oder sie dermaßen zu verfremden, sodass die Sinne des Betrachters aufmerken, er sich seine Ohren mal zu-, mal offenhält, sie seine Augen zum Blinzeln, flattern oder fiebern zwingt, gerne auch versucht, verzweifelt einem unwiderstehlich betörenden Duft trauernd, weil unerreichbar, nachzuschnuppern. Außerdem hat zu gelten: Nicht gleich jeder Muckser, etwa der eines Komponisten, Malers oder Autors ist schon Kunst, geschweige denn hohe. Allein schon diese Erkenntnis stimmt bedenklich, ja betrüblich. Denn auch Kunst ist Realität. Zwar eine ungewohntere als die reale Realität es ist, weil sie etwa gesellschaftliche Normen oder sittliche Grenzen überschreitet. Gleichwohl aber ist auch sie Realität.

Insofern zielt die Kritik des Kritikers an meiner mir unterstellten Realitätsferne ins Leere. Weil nur realitätsferne Kunst wirklich Kunst sein kann. Man könnte auch postulieren: je ferner Realität, desto Kunst, bildet sie doch eine ganz eigene Realität ab. Vielen ginge dieses Kunstverständnis wahrscheinlich zu weit. Aber so, wie der Herr Kritiker den Begriff der Realitätsferne in unser Gespräch einbrachte, klang das negativ. Hätte er wenigsten das Gespräch eröffnet – etwa mit der Bemerkung: „Donnerwetter, Sie sind mir aber einer! Ich habe ja von alledem, was Sie da erdacht und aufgeschrieben nicht das geringste verstanden, so, wie ich in meiner realen Welt unterwegs bin, wo Profanes vorherrscht, Simples verrichtet werden muss, Kreatives nur stört“. Eine Intervention dieses Niveaus würde mir immerhin die Chance gelassen haben, mich klärend, erklärend, vor allem aber auch - aufklärend einzubringen.

Ausführlich erläuternd hätte ich darlegen können, mit meinem literarischen Schaffen doch nur die Gleichgewichtsformel meines Lebens her-, wieder her- oder aber auch nur darstellen zu wollen. Im vorliegenden Fall hätte das beispielsweise zu geschehen unter Einsatz von Blatt und Stift, Idee und Tat, innerer und äußerer Formgebung sowie dem Versuch eines Zugriffs auf einen Verleger, mithin auf einen Kenner, der um das Verlegen meines Werkes nicht verlegen sein braucht. Ohne diese frech in den Raum geschleuderte, deplatzierte Kritik wäre mir wenigsten vergönnt gewesen mitzuteilen, dass mir nur noch ein kleines, klar definiertes Quantum an Erfolg fehlte, meinetwegen auch glücksbasiert, hinfort getragen durch das Glück des Tüchtigen daselbst, um meine notdürftig tarierte Lebensbalance -heiß ersehnend - hinzubekommen.

Doch stattdessen - jeder Mensch braucht ohne Zweifel ein sein Überleben sicherndes Quäntchen Anerkennung, in etwa so bemessen, dass es gerade reicht, nicht abzugleiten, zerstört zu werden, etwa durch Umstände unbekannter Art, oder Einwirkungen nicht vorhersehbaren Einflüssen wie etwa niederfallenden Gesteins, Ästen Moorhühnern, etc. Sich schlussendlich im Reflex zu zerstören, physisch wie psychisch zu vernichten als letzte Konsequenz größtmöglich erlittener Pein verzweifeltster Ausweglosigkeit.

Doch noch war ich zuversichtlich, strebte ich doch zielstrebig mit der angestrebten Prüfung, Bewertung und Einschätzung meiner Verlautbarungen nichts Unanstrebbares an. Lange schon hatte ich die Hoffnung dahinfahren lassen, meinen Lesern intensivprosaische Offenbarungen zukommen zu lassen, mithin kobaltblau leuchtende Erleuchtung versprühend, sie ekstatelektrisch gierend nach dem hochdramatischen Handlungsfortgang wühlend, wühlend vorzufinden, sie durch die Seiten – meine Seiten – hetzend.

Doch nun? Der beste Freund eines guten Freundes wusste nicht, dass der ihm vorgelegte Text realitätsfern sein musste, nach alledem, was mir unlängst widerfahren war.

Oder sollte ihm etwa entgangen sein, dass es in großen Teilen der Literaturszene üblich ist, bewusst jedwede Nähe zur Realität zu meiden? Wie sollte sonst Neues entstehen? Das hätte er doch wissen müssen - und wenigstens diese läppische Erkenntnis als Grundlage seiner Beurteilung meiner Darbietungen heranziehen müssen, sensibel und spürnasig, wie ich das Wesen von Literaturkritikern bislang zu hoffen glaubte, kennen zu dürfen.

Was mich jedoch an seiner ersten – und aus meiner Sicht viel zu vorschnellen Reaktion auf meine skriptischen Aufgüsse dermaßen irritierte, enttäuschte und - bei genauer Analyse – zutiefst kränkte, war die Einsilbigkeit, mit der er meine in einem strengen Auswahlverfahren eigens für sein mir bis dato wertvollst geglaubtes Urteil ausgewählten literarischen Beiträge abkanzelte, praktisch wort- und insoweit auch geräuschlos – ignorant verriss!

Sogar mir, einem der allerkleinsten Hobbyliteraten der schreibenden Laienzunft war klar, dass meine von ihm auf so schnöde Weise profanisierte, kleine Prosa, dieser Kategorie neorealen Kunstausdrucks angehörte, ja angehören musste! Gab es denn sonst nichts zu meinen Eingebungen zu sagen, außer realitätsfern?

Denn wäre dem so, so müsste ich augenblicklich jeden Gedanken an eine sich unmittelbar vor mir auftuende, epochale Literatenkarriere dahinfahren lassen, übelste aller üblen Konsequenzen. Ich hätte mich stattdessen mit Neuem anzufreunden, schlimmstenfalls mit einem beruflichen Perspektivwechsel. Denkbar wäre – und nur zur Not - könnte ich Dackelwelpen dressieren, spazieren führen oder einfach mal frei lassen, nun ja …

Anbieten würden sich auch ausgedehnte Botengänge, etwa auf überlangen Fluren in Diensten einer Zentralbehörde namens Hinterhältig Überflüssig Abwegig (HÜA). Denkbar wäre auch, sich die Zeit zu vertreiben mit einem selbstgebastelten Speiseeiswägelchen, dieses vor mir herschiebend, bisweilen auch nachziehend, am Sachsenhäuser Mainufer entlang, halbflanierend, laut bimmelnd, nassgeschwitzt und Cent zählend.

Doch nicht genug! Der Geringschätzer meiner Zeilen kaprizierte, ja verbiss sich obendrein und trotzig mit einer weiteren, allerdings auch wieder nur sehr knappen, nachgeschobenen Bemerkung ‚einer zu hohen’ - vielleicht meinte er sogar – ‚einer entschieden zu hohen’? – ‚Realitätsferne’ und grenzwanderte ungerührt und unverdrossen weiterhin auf dem schmalen Grat brutalst möglicher Zurückweisung meines Konvolutes. Ich wollte mir doch nur meinen eigenen Kopf zerbrechen, keinesfalls den des Freundes meines besten Freundes! Denn wäre dem nicht so, könnte ich mir, etwa bei innerer Geneigtheit, das Hirn, sagen wir, von Tante Charlotte zerbrechen. Doch es hilft nichts. Mein Text muss durch die Katzenklappe seiner geistigen Einfaltstür. Einmal da durch, so die unisonische Weltmeinung zur Macht von Literaturkritikern, und ich könnte danach schreiben was ich will, inklusive abgelieferter leerer Seiten – alles gereichte mir zu besten Sellern.

Und nur so nebenbei: Ich bestreite, dass Außenstehende auch nur ahnend ermessen können, wie entsetzlich ein auf so glitschkalte Art malträtierter Prosaiker leidet, mithin einem Künstler, dem nach Wochen noch die Feuchte des Schreckens stirnseitig tropfend entrinnt, angesichts brüsker Zurückweisung seines aus ekstatisch genial geführter Feder Tinte Textes.

Krampf gewunden erinnerte ich jene kälteklirrende Winternacht, in der meine von einer viel zu seltenen, jähen Eingebung hurtig angetriebenen linken Hand von heftigen Schreibbewegungen geschüttelt wurde, nur, weil sie händeringend versuchte, all die plötzlich in mich hineinbrechenden Einzeleinfälle schleunigst zu fixieren, dies aber infolge januarischer Eisesstarre nicht gelingen wollte, und so meine mich in der Literaturszene wahrscheinlich weit nach vorne geschleudert haben würdenden Schlagzeilen nicht vollständig dokumentiert werden konnten.

Doch glücklicherweise fror mein inspiratives Potpourri ebenfalls ein, so dass die vage Hoffnung gleichzeitigen Auftauens bestand und damit die kleine Chance auf synchronisches Zusammenführen von Stirn und Hand, Hirn und Feder, Geist und Tinte, nicht ganz vom Tische gewischt schien …

Die weihnachtswaldhüttengemütlichkeitsverströmende Situation sehe ich noch klar vor mit. Als wenn es eben erst geschehen wäre, spüre ich noch die in meiner Hand extremrhythmisch zappelnde, tief rotglühende Feder, von mir krallend umfasst, bereit, meine in Tinte überführten Eingebungen in ein Blatt ritzen wollend, noch während des Schreibflusses erfrierend - sinken. Das prägt!

Und Texte, die nicht nur selten sind, weil sie einem nur selten einfallen, sondern beim Niederschreiben noch dazu in der Hand einfrierend erstarren, so dass sie das Papier, dem sie zugedacht, eher nicht erreichen, wachsen dem Impresario verwurzelungsbiologisch ans mitfühlende Poetenherz. Oha! Da tuen sich unikateste Emotionen auf! Ich litt. Trauer verbreitete sich, drang und zerrann, bohrte sich, tief schwarz gewandet, durch ein Gestrüpp schütterer, gleißend heller Haare, und verließ schließlich den Literaturgewaltigen von oben über eine wuchtig hohe Stirn. Doch dann wieder auch Glück! Nur eine knappe Stunde dauert es, meinen vereisten, geistigen Mahlstrom auftauenskausal zu reaktivieren, mittels einer weißen, mitteldick und halblang niedergebrannten, leicht gebogenen, laue Wärme verbreitenden Stearinkerze, die naturfreundehaussatzungsgesetzseitig in jeder Berghütte bevorratet zu sein hatte.

Es bleibt dabei. Auf welch dramatisch eskalierende Weise der Schriftsteller schließlich zu seinem Werk kommt, muss den Herren Kritiker ganz offensichtlich nicht zwingend interessieren. Insofern ist auch der nur ein Leser, ein schnöder Scheinwahrnehmer irgendeiner Information, der - zu als interessant eingeschätzten Texten angelockt, seiner Verlockung erliegend, – und leider - liest.

Doch während ich schon im Begriff bin, verbittert Abschied zu nehmen vom Gang zur nächst gelegenen Jaguar-Automobil-Generalvertretung - der neue Daimler ward gerade angekündigt - erlauschte mein bereits schwerst vor Gram betäubtes, dem besten Freund eines guten Freundes noch zufällig zugewandtes, rechtes Ohr ein zwar amplitudenarmes, doch bedingt wortähnliches Sprechpfeifen.

"Es ist durchaus etwas dran" truxte jener sich doch tatsächlich noch kaum vernehmbar ab.

Und diese nicht mehr erhoffte, unerwartete Zugabe gab unserem Beisammensein tatsächlich noch einen Hauch der so dringend herbeiersehnten Fülle, die mir allerdings im selben Moment wieder davon strömte und mich täuschungsverwirrt zurückließ. Diese von mir zunächst als sehr gewichtig eingestufte Bemerkung erbrachte leider nicht einmal ansatzweise den so dringend benötigten Durchbruch zur Verbesserung meiner literarischen Lebenszwischenbilanzmarktlage.

Dies schien auch der Herabsetzling bemerkt zu haben. Denn mit einem abermals ergänzenden, langgezogenen "Aaabeeer" - ließ er sich sogleich mit einem gekünstelt Spaß vortäuschenden, spärlich kaschierten, herablassend dozierenden und leicht von mir als bedrohlich empfundenen Unterton vernehmen, "die kapitelweise Anhäufung bisweilen unterschiedlichster Buchstaben" sei "entschieden zu weit vom Hier und Jetzt entfernt, vor allem aber – äähh, und welche Botschaft soll, äähh, wollen Sie, äähh … und eigentlich, ääääh …“

Erbärmlich ist noch das mildeste, war zu diesem kakophonischen Sprechgesang zu sagen wäre. Diese abgesonderte Einfältigkeit empfand ich als entschieden übergriffig. Vieles war erlaubt, jeden noch so schwachen Moment bin ich bereit, ihm nachzusehen. Aber mir nach all den mühevollst abgerungenen Seiten die Frage nach Botschaft, einer Botschaft? Der Botschaft? Welcher Botschaft? unterschieben zu wollen … Ich hätte, ja, hätte ich? es wissen, mindestens aber ahnen müssen, nach dem bisher dürren Verlauf unserer schütteren Zusammenkunft. Vielleicht. So hatte ich erst einmal die Täuschung zu entsorgen.

Noch während ich im Begriff war, mich von den Resten meines philanthropischen Menschenbildes zu trennen, aufbäumte sich in mir ein bis Dato nicht wahrgenommenes Gefühl von Ehre, Würde, Respekt, Anstand oder Selbstachtung. Dieser Gefühlsgattung ließ ich nun – zunächst nur nonverbal – freien Lauf, denn – so hub ich an - wer nicht in der Lage ist, innerlich aufgewühlt, an, die äußerst extremen Bedingungen hinreichend zu würdigen, unter denen dieses, mein bislang zartestes Textküken, entdotterte, nur um einmal allerkürzest weltseitig auszuschlüpfen, aus welchem zielstrebig dereinst wohlfeile, gewaltige Weltliteratur hervorzugehen droht, mithin einem Epos, bereit, bereits im Vorhinein jedes Geschreibsel künftiger, heute noch nicht einmal angeahnter aber bereits jetzt schon eindeutig Verriss-geweihter, selbsternannter, vor allem aber zurecht verkannter, Autorenscharen hinweg zu fegen, der sollte sich ohne Kenntnis dessen, was an Entstehungsentbehrungen dem vorgelegten Werke zugrunde lag, gefälligst im ausbleibenden Schweiße seines Unvermögens ein Urteil abringen, das dann aber auch vor dem vor ihm knienden, ihn verzweifelt nach Anerkennung absuchenden Autor, bestehen muss!

Das hat gesessen! Schon konnte ich mich wieder anmutig in meinem sanftmütigen, gelblichtrüben Garderobenspiegel stundenlang betrachten. Man darf gespannt sein! Als ich mich wieder halbwegs von seiner erschütternd kargen Worthülsenattacke erholt hatte, beschlich mich sogar das Bedürfnis - allerdings nur insgeheim - zuzugeben, tatsächlich erst kürzlich eine weitere, erbitterte Auseinandersetzung mit der Realität gehabt zu haben. Zwar war ich mir gewohnheitsbewusst keiner Schuld bewusst, ist sie mir doch - mitten im Gespräch - ich präsentierte ihr gerade Auszüge meines ersten Lyrikbandes - unvermittelt abhandengekommen. Ohne eine ihr nahendes Entfleuchen andeutende Andeutung sprang sie urplötzlich auf und machte sich davon.

Hätte sie sich nur aufgemacht. Ich würde versucht haben wollen, sie bleibensorientiert umzustimmen. Zudem aber machte sie sich auch davon.

Bisher glaubte ich, sie doch gut zu kennen. Gewiss, unsere Zusammenkünfte verliefen nicht selten etwas flatterig. Aber mich andeutungslos zurückzulassen wortlos, bar irgendeiner auf ihr nahendes Verschwinden hindeutenden Andeutung, die mir eben noch recht stabil erschienene, vertraute Gemeinsamkeit unangekündigt zu kündigen. Das ist neu. Sie warf sich noch die Jacke über, huschte durch die Wohnungstür, hüpfte, zwei Stufen nehmend, treppauf, und eh' ich mich berappelte, schoss sie, die Dachluke durchpfeilend, jäh gen Himmel.

Ich glitt aus dem mich eben noch wohlig umhüllenden Fauteuil, stob zu einem der nächstgelegenen Fenster, riss es mit einer beherzten, prankenartigen Urgewalt freisetzenden, wuchtigen Bewegung eher ab als auf, und rief sie laut bei ihrem Namen. 'Realitääät'! 'Realitähääät'!

Was hatte sie dermaßen verstört - und jäh verstockt? Aktionen dieser Abruptizität waren ihr bis dato wesensfremd. Ich hatte noch darauf gesetzt, mit dem kleinen, hinter das erste ä meines zweiten Rufens nachgestellten kleinen h mehr Nachdruck meines - wie es mir schien - laut genugenen Rufens ihres markanten Namens zu erzielen.

Hirnwärts murmelsteinte mir noch lange die Suche nach Gründen ihres mich in tiefe Ratlosigkeit versetzenden Abgangs. Zwar suchte ich die Gründe auch bei mir. Aber sie hatte das Gespräch aufgekündigt! Sie hatte mir keine Chance zur Aufklärung eines möglicherweise sehr versteckt platzierten Missverständnisses gelassen, indem Sie Türen-schlagend, treppenhüpfend und fleuchlings entstob.

Und mitten in all diese Kalamitäten grätscht nun der Herr Kritiker mit seinem spitz nasalierenden 'realitätsfern!'.

Natürlich 'realitätsfern'!

Aber nicht wegen mir! Die Realität selbst hatte sich entfernt!! Grundlos, unentschuldigt, spontan davon hüpfend – entgegenwärtigt!

Frechheit! Hätte der angebliche Literaturkenner sich nicht damit begnügen können, mit nur einer Frage die Ursache der Realitätsferne in meinem Werk zu ergründen?

Aber nein! Stattdessen bugsiert er meine schwerst erkämpften Darlegungen und somit auch mich in eine kaum darstellbare, literarische Ausweglosigkeit hinein!

Ich hätte es wissen müssen. Inkompetenz trifft Weltfremdheit. Kleine Leuchten erzeugen keine große …

Sein Kampf

Kryptisch darf das Werk nicht sein.

Laut wird ER ‘s nach draußen schrein.

Sein Gegeifer überschlägt sich.