Heavy Metal - Vin van Conia - E-Book

Heavy Metal E-Book

Vin van Conia

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Beschreibung

In diesem Erfahrungsbericht schließt sich der Kreis, welcher als Jugendlicher mit der Heavy-Metal-Musik begann, nun mit der Problematik der Schwermetalle im Organismus. 35 Jahre intensiver Recherche und Erprobung machen diesen Bericht besonders wertvoll.

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Seitenzahl: 76

Veröffentlichungsjahr: 2021

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Vorwort

Heavy Metal - dieses hat für Anhänger von Musik der härteren Gangart etwas Positives. Für mich persönlich als Liebhaber von Rockmusik war es als Jugendlicher zunächst auch ausschließlich positiv assoziiert. In jungen Jahren machten sich dann aber auch schon die ersten gesundheitlichen Probleme bei mir bemerkbar.

(Toxic) Heavy Metals lautet die Übersetzung für Schwermetalle, welche in unserem Körper einiges an Unheil anrichten können.

In diesem Buch spanne ich nun den Bogen von einem Leben als Heavy Metal-Fan hin zu Belastungen mit (Toxic) Heavy Metals in meinem Körper. Es war eine jahrzehntelange Odyssee mit zahlreichen Behandlungen, Diagnosen und diversen Möglichkeiten, um Schwermetalle wieder auszuleiten.

Hiermit möchte ich meinen großen Erfahrungsschatz mit Hilfe dieses Buches an interessierte Personen weitergeben.

Ich möchte vor allem meiner Familie danken, ohne deren Unterstützung ich nicht die Kraft gehabt hätte, dieses Buch zu schreiben.

Vin van Conia

Im September 2021

Angefangen hat meine Musikleidenschaft mit dem Song „Baby Jane“ von Rod Stewart circa im Jahr 1982. Ich bat meine Schwester, mir das Lied auf Musikkassette zu überspielen. Immer wieder hörte ich mir das Lied von vorne bis hinten an. Meine Schwester hatte dazu eine Musikkassette auf dem das Album „Highway to hell“ von AC/DC aufgenommen war, überspielt. Ich spulte das Lied immer und immer wieder auf den Anfang zurück, um erneut „Baby Jane“ zu hören. Mit der Zeit hörte ich dann auch in den zweiten Song der überspielten Musikkassette, „Get it hot“ von AC/DC, rein. Dieses Lied von AC/DC öffnete somit die Pforte zum Hardrockhimmel. Ich hörte immer mehr Songs von dieser Kassette, bis ich dann schließlich das ganze Album rauf und runter spielte. Von nun an war ich Fan von AC/DC. Ich kaufte mir nun weitere Alben von AC/DC: „Back in black“, „High Voltage“ und „Let there be rock“. Später bekam ich noch von meinem Onkel die Alben „Dirty deeds done dirt cheap“ und „For those about to rock“ geschenkt.

Ein Klassenkamerad von mir lieh mir dann in der 7. Klasse mehrere Vinyl-Alben, die teilweise noch gar nicht in Deutschland erhältlich waren. Noch genau erinnern kann ich mich an „Restless and wild“ von Accept, „Shout at the devil“ von Mötley Crüe und „Ride the lightning“ von Metallica, welches seinerzeit erst in Holland erschienen war. Dies waren meine ersten Hörmomente mit HEAVY METAL!

Mit 14 Jahren begann ich die Bild am Sonntag / Welt am Sonntag in meinem Heimatort auszutragen. Für den Verdienst konnte ich dann wieder die neuesten Vinyl-Alben von diversen Hardrock- und Heavy Metal-Bands erwerben. Diesen Job machte ich immerhin circa 5 Jahre.

Mit 16 Jahren begann ich dann in Schweinfurt Gitarrenunterricht zu nehmen. Ich wurde dazu von meinem besten Freund inspiriert, der kurz davor das Gitarre spielen angefangen hatte. Er hat mir dann einen Gitarrenlehrer in Schweinfurt empfohlen, bei dem ich dann auch wöchentlich Unterricht nahm. Ich wollte unbedingt einige Gitarrenriffs der angesagtesten Bands erlernen.

An den Wochenenden besuchte ich dann mit Freunden bereits einige lokale Bands, um mir dann deren Gitarristen genau anzuschauen und anzuhören.

Schon gegen Ende meiner Zeit auf dem Gymnasium hatte ich mit Blähungen zu kämpfen. Zudem war ich damals schon häufig müde und habe nachmittags viel geschlafen. Ich entschloss mich eine Magenspiegelung durchführen zu lassen, bei der, Gott sei Dank, nichts Negatives festgestellt wurde. Meine Nase war ständig verstopft, was zu einer unangenehmen nasalen Aussprache führte. Diesen Zustand habe ich zwei Jahre lang ertragen. Schließlich ließ ich dann zusammen mit meiner Mutter in Weiden i. d. Oberpfalz eine Nasenscheidewandverkrümmung beseitigen. Meine Hoffnung war, dadurch eine Verbesserung herbei zu führen. Es wurde dadurch auch tatsächlich besser.

Mein Abitur hatte ich mittlerweile mit einem Schnitt von 3,6 bestanden. Allerdings musste ich die 12. Klasse aufgrund einer 6 (0 Punkte) in Religion wiederholen.

Kurz nach dem Abitur bewarb ich mich als Croupier-Anwärter bei den Bayerischen Spielbanken in Bad Kissingen. Ausschlaggebend dafür war der Tipp eines Freundes. Seinerzeit hat mir die Vorstellung gefallen, als Croupier in einem Casino zu arbeiten. Das sagenumwobene Flair eines Casinos hatte mich schon sehr gereizt. Im Vorfeld war ich einmal nach Bad Kissingen gefahren, um mir live vor Ort das Geschehen anzusehen. Mich beeindruckten die Spieltechniker an den Black Jack- und an den Roulette-Tischen. Zudem fand ich die Atmosphäre im Casino mit der noblen Ausstattung und den fein angezogenen Menschen beeindruckend.

Leider war 1991 die Situation so, dass die Nachfrage für eine Ausbildung zum Croupier wesentlich höher war, als das Angebot. Mit meinem Notendurchschnitt von 3,6 im Abitur erhielt ich leider eine Absage aus Bad Kissingen. Ich musste mich vorerst von meinem Wunsch verabschieden, als Croupier arbeiten zu können. Mit einem Studium konnte ich mich seinerzeit noch nicht anfreunden.

Ich wusste also nicht so recht, was ich mit diesem schlechten Abitur anfangen sollte, darum überbrückte ich die Zeit als Fahrer bei einem befreundeten Fuhrunternehmer. Tatsache war, dass ich an einem Wochenende beim Kartenspiel 2.000,--DM Spielschulden angehäuft hatte, die ich dann bei besagtem Fuhrunternehmer abarbeiten musste. Mit meinen 20 Jahren hatte ich noch ziemlich wenig Fahrpraxis und noch keinerlei Erfahrungen mit dem Fahren von Transportern mit Anhängern. Speziell das Rückwärtsrangieren an einer Rampe bereitete mir arge Probleme. Besonders in Oberfranken machte sich dann der eine oder andere Trucker über mich beim Rangieren mit meinem „Matchboxauto“ lustig.

Der Fuhrunternehmer, welcher auch gleichzeitig der Freund meiner Schwester war, bot mir an, als Manager seiner Rock-Coverband anzufangen. Nach anfänglicher Skepsis seiner Mitmusiker durfte ich dann als Manager auf Jagd nach Gigs gehen. Ziemlich zeitgleich lernte ich auch die Coverband meines besten Freundes kennen, die seinerzeit ebenso fast keine Auftrittsmöglichkeiten besaß. Ich wurde auch hier als Manager engagiert.

Zudem jobbte ich noch 6 Wochen zeitgleich bei einem Tabakgroßhändler. An und für sich hat es mir dort sehr gut gefallen; ich wollte auch fest dort angestellt werden. Allerdings hatte mein Arbeitgeber jedoch keine weitere Verwendung mehr für mich, so dass ich aufhören musste.

Nun konnte ich mich voll und ganz auf die Musik konzentrieren. Auch optisch habe ich mich dem Musikstil angepasst. 1991 habe ich mich entschlossen, eine Dauerwellenfrisur machen zu lassen. Leider haben die Angestellten im Frisörsalon in Schweinfurt etwas den Überblick verloren und wohl zu viele Chemikalien auf die Haare und leider auch auf die Kopfhaut aufgetragen. Meine Haare waren schließlich total ausgetrocknet und auch die Kopfhaut ruiniert. So wie sich die Mähne vorher schön lang natürlich nach unten wellte, so stand sie nun seitlich in die Höhe. Ich sah von den Haaren her aus wie eine Vogelscheuche. Bei einem anderen Frisör habe ich noch versucht etwas zu retten, aber es half nichts: die Haare mussten eine Woche später komplett abgeschnitten werden. Zumindest optisch war nun die „Heavy Metal“-Zeit erst mal passé.

Die erste Band und ich haben uns einvernehmlich schon nach ein paar Monaten wieder getrennt. Mit „Angel Landing“ ging es schon nach ein paar Monaten Anlaufzeit 1992 durch die Decke. Die Band war absolut hip und hatte mit ihrer Guns´n´Roses-Show ein Alleinstellungsmerkmal in der Region und auch darüber hinaus. Es gab Auftrittsorte, bei denen wurde schon um 21.30 Uhr die Halle wegen Überfüllung geschlossen. Dies lief dann zwei Jahre prächtig, ehe ich 1994 für ein Jahr zur Bundeswehr einberufen wurde. Die Band beschnitt dann zudem meine Kompetenzen, folglich kam es auch hier zur Trennung.

Meine Grundausbildung leistete ich im ersten Quartal 1994 in Horb am Neckar ab. Es war eine sehr spannende Zeit, bei der wir auch ein Biwak in Münsingen in der Schwäbischen Alb absolviert hatten. Zudem fiel auch die Fastnachtszeit in diesen Zeitraum. Meine Kameraden und ich feierten ausgiebig die „Alemannische Fasnet". Wir zogen dann durch die beliebtesten Kneipen von Horb am Neckar. Das besondere an der „Schwäbisch Alemannischen Fasnet“ ist die Vielzahl der Masken während des bunten Treibens.

Nach der Grundausbildung kam ich dann zu meiner Stammeinheit als Sanitätssoldat nach Volkach am Main. Volkach ist ein bekannter Weinort an der idyllischen Mainschleife. Unsere Sanitätseinheit aus Veitshöchheim unterstützte das Pionierbataillon 12 in Volkach.

Ich hatte seinerzeit mit immer wiederkehrenden Infekten zu kämpfen. Da war es für mich selbstverständlich, diese mit Antibiotika zu behandeln. Dies rührt daher, dass ich schon von klein an mitbekam, dass meine Mutter die Praxis von Ärzten nie zufrieden verlies, wenn sie nicht ein Antibiotikum verschrieben bekam. Heute ist ja bekannt, dass diese Mittel - häufig angewandt - die Darmflora stark beschädigen.

Nach einer rund viermonatigen Schaffenspause als Manager, bekam ich von einem Stabsunteroffizier im Bataillon den Tipp mir eine neue Cover- Band anzusehen. Gesagt, getan. Auch diese Band war auf ihre Weise hip. Ich kam relativ schnell mit den Mitgliedern überein, das Management zu übernehmen. Bedingt durch die Undankbarkeit seitens von Angel Landing, war ich sehr motiviert, eine neue Herausforderung anzunehmen. Auch hier war der Erfolg nach einer relativ kurzen Anlaufzeit von circa einem Jahr durch spezielle Showeffekte, wie einem elektrischen Stuhl oder einer Motorsäge auf der Bühne sehr groß.

Nach meiner Bundeswehrzeit habe ich 1995 eine kleine Einliegerwohnung in Boxberg im badischen Frankenland gemietet. Die Gegend war für mich ideal, da ich mit meinen betreuten Bands sehr viel Erfolg in den nördlichen Landkreisen von Baden-Württemberg hatte. Nach zwei Monaten fand ich auch Anschluss an den dort ansässigen Fußballverein.

Ein Freund stellte mir in Würzburg die Produkte einer großen Firma für Nahrungsergänzungsmittel vor. Dieses Unternehmen betreibt