Heilende Haustiere - Dr. Marty Becker - E-Book

Heilende Haustiere E-Book

Dr. Marty Becker

4,8

Beschreibung

Katzen schmusen gern, Hunde sind die besten Spielkameraden und Meerschweinchen machen alle Kinder glücklich - das ist bekannt. Aber Haustiere leisten noch einiges mehr: Hunde, Hamster, Mäuse und Co. helfen ihren Besitzern gesund zu bleiben und gesund zu werden. Menschen, die Tiere besitzen gehen seltener zum Arzt und haben kürzere Krankenhausaufenthalte. Tierbesitzern fällt es leichter, sich an die Genesung nach einer Erkrankung zu gewöhnen. Tiere bewirken oft sogar bei Krebspatienten wahre Wunder. Aber welches Haustier passt zu wem und kann bei welcher Heilung unterstützend mitwirken und wie können gerade Kinder von der heilenden Kraft der Haustiere profitieren? Dr. Marty Becker hat zu diesem Thema umfangreiche Studien erstellt und kommt zu faszinierenden Ergebnissen: Haustiere können chronische Krankheiten wie Arthritis, Depressionen, Fresssucht und vieles mehr heilen - Haustiere tun gut.

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Seitenzahl: 516

Veröffentlichungsjahr: 2013

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Marty Becker

Heilende Haustiere

Wie Hund, Katze und Maus Sie seelisch und körperlich gesund halten

Dr. Marty Becker

In Zusammenarbeit mit Danelle Morton

Heilende Haustiere

Wie Hund, Katze und Maus Sie seelisch und körperlich gesund halten

Aus dem Amerikanischen von Nicole Luzar

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://d-nb.de abrufbar.

Für Fragen und Anregungen:[email protected]

© 2007 by riva Verlag, ein Imprint der Münchner Verlagsgruppe GmbH Nymphenburger Straße 86 D-80636 München Tel.: 089 651285-0 Fax: 089 652096

Die amerikanische Originalausgabe erschien 2003 bei Hyperion, an imprint of Buena Vista Books, Inc. unter dem Titel The Healing Power of Pets: Harnessing the Amazing Ability of Pets to Make and Keep People Happy and Healthy © 2002 by Dr. Marty Becker. All rights reserved.

Alle Rechte, insbesondere das Recht der Vervielfältigung und Verbreitung sowie der Übersetzung, vorbehalten. Kein Teil des Werkes darf in irgendeiner Form (durch Fotokopie, Mikrofilm oder ein anderes Verfahren) ohne schriftliche Genehmigung des Verlages reproduziert oder unter Verwendung elektronischer Systeme gespeichert, verarbeitet, vervielfältigt oder verbreitet werden.

Übersetzung: Nicole Luzar Umschlaggestaltung: Judith Wittmann Satz: Stephanie Villiger Druck: Books on Demand GmbH, Norderstedt Printed in GermanyISBN Print 978-3-86883-231-0 ISBN E-Book (PDF) 978-3-86413-219-3

Weitere Informationen zum Verlag finden Sie unter

www.rivaverlag.dewww.facebook.com/rivaverlag.dewww.twitter.com/rivaverlag

Wir widmen dieses Buch

… jedem Haustier, das seine heilenden Kräfte großzügig in jeder Familie austeilt. Wir verdanken euch sehr viel.

… jeder Familie, die die Gesundheit, das Glück und die Langlebigkeit ihrer Haustiere in den Vordergrund stellt.

… allen Anbietern von Leistungen der Gesundheitsfürsorge, die das Konzept der ganzheitlichen Medizin für Körper und Geist und deren Bedeutung zelebrieren, schützen und fördern und die die heilende Kraft der Haustiere zur Verbesserung der Gesundheit und des Wohlbefindens der Menschen nutzen.

… all den Wissenschaftlern, die schließlich das, was wir schon wussten, bewiesen haben: Haustiere geben uns nicht nur ein gutes Gefühl, sondern sie tun uns auch gut.

… und nicht zuletzt Gott, für die Gabe der Tiere und die Verheißung eines neuen Gartens Eden im Himmel.

 Danksagung

Millionen Menschen fühlen sich durch die enge Bindung an ein geliebtes Haustier, als würden sie jeden Tag einen Sechser im Lotto gewinnen. Anders als bei so vielen anderen Dingen im Leben, geben wir Haustieren vergleichsweise wenig und empfangen im Gegenzug doch so viel mehr von ihnen.

Ich habe die heilende Kraft der Haustiere über mehrere Jahre hinweg studiert und Hunderte von Geschichten über medizinische Wunder miterlebt oder gehört. Während meiner Erkrankung habe ich sogar selbst die Kraft dieser Bindung erfahren. Obwohl die Idee für dieses Buch fast zehn Jahre lang in meinen Gedanken kreiste, ahnte ich nicht, dass diese wissenschaftliche Arbeit einen derart großen Anklang finden würde, als wir mit der Arbeit begannen. Wie schön ist es, wenn man eher zu viel als zu wenig Material hat.

Anfangs war ich zuversichtlich, dass ich genügend Geschichten, Studien und Erfahrungen gesammelt hätte, um ein gutes Buch zu schreiben. Doch erst dank der hervorragenden Erfahrung der Co-Autorin Danelle Morton mit Untersuchungsberichten, ihrer Gabe Interviews zu führen und ihrer schriftstellerischen Erfahrung, haben wir ein für Sie hoffentlich rundum interessantes Buch herausgebracht. Ich danke Danelle nicht nur für ihre Partnerschaft und dafür, dass sie mir die Kunst des Schreibens und Erzählens beigebracht hat, sondern auch für die Gabe der Freundschaft.

Ich möchte ebenfalls denjenigen danken, die uns mit ihren Nachforschungen und Kritiken geholfen und wichtige Teile dieses Buches mitgeschrieben haben: Arden Moore, Anne Sellaro, Rolan und Susan Tripp und Sandra Wendel. Ihr habt zu 110 Prozent in unserem Team mitgearbeitet, und dafür sind wir euch sehr dankbar. Außerdem sind wir Stephanie Voss, Bill Krauss und Roland Riksheim für ihre Unterstützung und Hilfe beim Krisenmanagement während der hektischen Recherchereisen zu Dank verpflichtet.

Ich möchte den über 350 Tierärzten, Ärzten und anderen Angestellten im Gesundheitswesen, Forschern, Akademikern, Schriftstellern, Patienten und Tierliebhabern, die wir für dieses Buch interviewen durften, meine tiefste Anerkennung zum Ausdruck bringen. Obwohl wir nicht all eure Informationen oder Geschichten berücksichtigen konnten, seid ihr alle Teil dieses Erfolgsrezeptes. Ich möchte einige Beziehungsfanatiker und außergewöhnliche Unterstützer besonders hervorheben: R. K. Anderson, Scott Campbell, Steve Garner, John Payne, Jack Stephens, Chuck Wayner und Jim Wilson.

Danke auch an unseren einzigartigen Vertreter und Freund David Vigliano, der eine klare Sprache spricht und gut kritisieren kann. Wir bewundern deine Kenntnisse in allen schriftstellerischen Bereichen.

Allen Mitarbeitern des Hyperion Verlages gebührt ebenfalls Dank, doch insbesondere gilt er zweien von ihnen. Unserem begabten Redakteur Leslie Wells, der uns mit seiner zuverlässigen Beratung, seinem unveränderlichen Enthusiasmus und seinen klaren Ansichten über das, was gesagt werden muss und das was weggelassen werden kann, hart arbeiten ließ, ohne dabei unseren Optimismus und unsere Freude zu verlieren. Ein ganz besonderes Dankeschön an Carrie Covert, die sich des öfteren nicht nur als Redaktionshilfe erwies sondern wie eine Zauberin Probleme löste, Berge versetzte und Wünsche erfüllte.

Wir hätten dieses Buch ohne unsere geliebten Familien, deren Liebe uns zu diesem anstrengenden Buch inspiriert und deren liebende Arme uns nach einem Zwölf- bis Achtzehn-Stunden-Tag aufgefangen hat, nicht herausbringen können.

Nicht zuletzt danke ich meinen Tieren und Haustieren, die mich mit ihrer Liebe, Loyalität und ihrem Lachen umgeben haben und mir erlaubten, meine Aufgaben und Theorien über die Vertiefung der Bindung an ihnen zu testen.

Die heilende Kraft der Haustiere

Vorwort

Die Bindung – Das Zusammenführen von Wissenschaft und Seele

Ich gehöre zu den Menschen, die am Morgen aus dem Bett springen, während die Gedanken schon um den Tag und die darauf folgenden Wochen kreisen. Doch an einem Mittwochmorgen im November 2000 machte mein Körper einfach nicht mehr mit. Ich sprang wie gewöhnlich aus dem Bett, doch als meine Füße den Boden berührten, waren sie so taub als wäre ich barfuß durch knietiefen Schnee gelaufen. Als ich versuchte mich am Bett festzuhalten, musste ich erkennen, dass ich auch von den Fingern bis zum Ellbogen kein Gefühl mehr hatte. Vielleicht habe ich nur falsch gelegen, versuchte ich mich selbst zu überzeugen und ging wie auf hölzernen Beinen ins Bad. Während ich mich im Spiegel betrachtete, bewegte ich Finger und Arme, um wieder Gefühl in meine Gliedmaßen zu bekommen. Währenddessen versuchte der Arzt in mir alle medizinischen Hauptursachen dieser Symptome herauszufinden. Ich hatte Angst! Vor drei Jahren war mein älterer Bruder Bob mit den gleichen Symptomen aufgewacht – und anschließend wurde bei ihm Multiple Sklerose diagnostiziert.

Am nächsten Tag musste ich aus geschäftlichen Gründen für fast eine Woche nach New York, Colorado Springs und Houston verreisen. Finanziell gesehen war dieses Jahr sehr schwer für meine Familie. Meine Frau Teresa und ich nannten diese Zeit den „Finanziellen Sturm“. Jeder dieser folgenden Termine war ein Schritt, um diese Sturmwellen zu besänftigen. Ich dachte: Du musst durch die Schmerzen durch, du hast keine Zeit krank zu sein. Und ich sprach mit niemandem darüber.

Während ich also den ganzen Tag arbeitete, verschwand das Gefühl der Taubheit allmählich, und ich redete mir ein, dass es besser würde. Doch in New York fingen die Kopfschmerzen wieder an: Ein starker Druck hinter meinen Augen, der bis zu den Schultern ausstrahlte. Ich schluckte haufenweise rezeptfreie Kopfschmerztabletten, kniff mir in einem Versuch von Selbst-Akupressur in den Daumen und versuchte mit einem kalten Umschlag auf den Augen einzuschlafen. Nichts half.

Schlaflos in New York, flog ich um 6.00 Uhr morgens nach Colorado Springs. Dort traf ich meinen Gastgeber, Dr. Jim Humphries, den TV-Tierarzt von CBS. Jim spürte, dass irgendetwas mit mir nicht stimmte und versuchte mich zu überreden, in die Notaufnahme zu gehen. Ich überzeugte ihn aber davon, dass es mir schon wieder besser ginge, und so setzte er mich nach unserem Treffen am Flughafen ab. Dort fing ich dann an zu stottern. Ich rief Dr. Steve Garner, einen befreundeten Tierarzt an, den ich in Houston auf seinem Seminar treffen sollte. Ich erschrak über seine Bestürzung angesichts meiner Symptome.

Am Gate fing mein Telefon an zu klingeln. Der erste Anruf kam von Jim, der sagte, dass er doch nicht davon überzeugt sei, dass es mir besser ginge. Er wollte zurückkommen und mich in die Notaufnahme fahren, doch ich lehnte ab. Danach rief Steve an und sagte, dass er einen seiner Freunde, einen Neurologen an der Baylor Universität, gebeten hatte, mich gleich nach meiner Landung zu untersuchen. Ich wollte nur noch nach Hause. Ich versank unter quälenden Schmerzen in einem Sitz am Gate. Ich stellte mir Teresa und die Kinder vor, meine vierzehnjährige Tochter Mikkel und meinen zehnjährigen Sohn Lex, wie wir, umgeben von Haustieren, abendelang im Sommer auf der Veranda unseres Hauses in Bonners Ferry saßen. Von unserem Haus überblickt man das Tal eines 50 Kilometer langen Gletscherflusses. Wir genießen dort die Sonnenuntergänge während Rehe, Elche und gelegentlich Hirsche das Tal durchqueren, während Falken und Adler am Himmel schweben. Krank wie ich war, sehnte ich mich jetzt nach diesem Ausblick, nach diesen Gerüchen und nach meiner Familie. Ich rief meinen Familienarzt Dr. Will McCreight an, der mir genau das sagte, was mein Herz spürte: „Komm nach Hause.“

Ich befand mich im Gangway und war gerade dabei, an Bord des Flugzeuges zu gehen, als Steve mich wieder anrief. Er hatte mit seinem Neurologen gesprochen, und der meinte, es könnte eine Blutung unter der Hirnhaut sein. Er sagte: „Steig nicht ins Flugzeug ein.“ Die Luftdruckveränderung beim Abheben könnte mich töten. Ich müsste in Colorado Springs sofort ins Krankhaus gehen. Ich sagte Steve, dass ich nach Hause gehen würde und entfernte mich von der Menschenmenge, um für die richtige Entscheidung zu beten. Danach ging ich an Bord. Die Angst, die ich verspürte, ließ den Flug zu einem der längsten in meinem Leben werden, doch ich habe es geschafft. Als ich in jener Nacht um elf Uhr landete, veranlasste Dr. McCreight, dass mich ein Neurologe in Coeur d’Alene am nächsten Morgen untersuchten sollte und vereinbarte einen Termin für eine magnetische Resonanzspektroskopie.

Der Arzt, der mich untersuchte, zählte mit ernster Miene vier Möglichkeiten auf: Schlaganfall, Gehirntumor, Multiple Sklerose oder eine subarachnoidale Blutung, die offizielle Bezeichnung für eine Blutung unter der Hirnhaut. Als ich zur magnetischen Resonanzspektroskopie ging, warnte mich das Pflegepersonal, der Test würde laut und beengend. „Selbst einige der lokalen Bergwerkarbeiter fühlten sich in der Röhre nicht wohl“, sagten sie. Auf die Frage ob ich während der Untersuchung Musik hören wolle, entschied ich mich für eine Gospel-CD. Stellen Sie sich meine Beklommenheit vor, als der Text der ersten beruhigenden Hymne lautete: „Sanft und leise ruft Jesus, komm, komm nach Hause / Ihr, die ihr mühselig seid, kommt nach Hause.“ Vielleicht hätte ich lieber bei meiner zweiten Wahl, bei Credence Clearwater Revival, bleiben sollen.

Lesen Sie weiter in der vollständigen Ausgabe!

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