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Dies ist ein Buch, das dich auf eine aktive Reise in deine Welt mitnimmt und dir eine andere Sichtweise auf dein Leben aufzeigt. Das, was du bereits dachtest zu kennen und zu wissen, verlässt deine reine Verstandesebene und wird mit viel Herz auf eine übergeordnete Seelenebene erklärt. Du wirst es spürbar miterleben. Die Autorin hat einen Weg gefunden, ihr Heilwissen und ihre Sicht der Dinge auf sehr leichte Weise erleb- und erfahrbar werden zu lassen. Durch die Mischung aus persönlichen Erlebnissen, Praxiserfahrungen, spirituelle Übungen, Meditationen, Channelings und sinnigen Geschichten, wird der persönliche Erfahrungs- und Heilweg beim Lesen mit Leichtigkeit integriert. Der Leser geht unbewusst in eine Selbstreflexion. Seine Wertewelt und Glaubenssätze aktualisieren sich während des Lesens in eine heilere Version seiner bis dahin blockierten Sichtweise. Einmal in das Buch eingetaucht, möchte man es am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen. Durch die vielfach erprobten Übungen befreit es uns aus der Ohnmacht und Opferhaltung. Es hilft uns, wieder in ein selbstbewusstes und -bestimmtes Leben einzutauchen.
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Veröffentlichungsjahr: 2023
1. Auflage
Copyright © 2021 Herz-Stern-Diamant-Verlag, Augsburg
Kontakt:
Herz-Stern-Diamant Verlag
Barbara Werner
Promenadestr. 6
86199 Augsburg
Buch-Grafik und Umschlaggestaltung: Barbara Werner
Schriftstellerin: Barbara Werner
Alle Rechte vorbehalten
Bildnachweis: Adobe Stock, sunnychicka, redchocolatte
E-Book-Formatierung: Daniela Rohr / www.skriptur-design.de
ISBN: 978-3-949723-04-9
Das Werk, einschließlich seiner Teile, ist urheberrechtlich geschützt. Jede Verwertung ist ohne Zustimmung des Verlages und der Autorin unzulässig. Dies gilt insbesondere für die elektronische oder sonstige Vervielfältigung, Übersetzung, Verbreitung und öffentliche Zugänglichmachung.
Dieses Buch wurde sorgfältig erarbeitet. Es bietet allerdings keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat. Bei Befindlich-keitsstörungen suchen sie bitte einen erfahrenen Arzt oder Heilpraktiker auf. Für alle Angaben, praktischen Übungen und Ratschläge erfolgen von Seiten der Autorin und des Verlages keine Gewähr und Garantie. Sie dienen zur Unterstützung und Anregung der Selbstheilungskräfte.
Barbara Aramäa
Aus dem Leben einer Geistheilerin
Impressum
Über mich
Vorwort
1 Warum Menschen erwachen und sich der Spiritualität öffnen
2 Jeder hat das Talent, ein Geistheiler zu sein
Übung: Informationen und Energien mit den Händen übertragen
Übung: Gefühlswelt heilsam verändern
3 Barbara, Aramäa und die Heilung des eignen Namens
Die Geschichte der heiligen Barbara
4 Über das Nicht-Loslassen, das Nachtragendsein und die Unfähigkeit des Verzeihens
Die wilden Kerle
Übung: Loslassübung
5 Angst vor neuen Wegen und Entscheidungen
Lösungsmöglichkeit – Adlerperspektive
Übung: Befreiung aus dem Stillstand
Meditation: Die Aura schützen mit Hilfe von Erzengel Michael
6 Die blockierende Wirkung von festsitzenden Glaubenssätzen und die Heilung durch ihre Auflösung
Channeling Meister Maitreya – Über den Sinn des Meditierens
7 Wertesysteme im Zusammenhang mit dem Gesetz der Resonanz und ihre Befreiungsstrategien
Erklärung der Spiegelgesetze
8 Lösen der Schrankensetzung in unserem Bewertungs- und Schubladendenken Ausweg durch positive Werteverschiebung
Der angekettete Elefant
9 Verzeihungsarbeit und Herzkraftaktivierung
Soforthilfeübung
Verzeihungsübung
Meditation zur Herzbefreiung: „Die Reise zur Venus“
10 Kinder und der Seelenplan
Übung: Körperpendel
11 Ursprungsgeschichten oder Hintergründe der Angstenergien
12 Numerologie in Form gebracht
Bedeutung Zahlen 0 bis 9
Heilsymbol und seine Wirkung
13 Wie der Verlag zu seinem Namen und das Buch zu seinem Cover und Titel kamen
Übungsanleitung des Rituals
Meditation: Der Regenbogendiamant
14 Von der Ahnenlast in die Ahnenkraft
Meditations-CD und Meditationen auf USB-Stick
Meine Kurs- und Praxisangebote
Danksagungen
Quellenverzeichnis
Gerne möchte ich dir von mir, meinem Leben und wie ich auf diese Art zu behandeln gekommen bin, erzählen.1971 habe ich als jüngstes von sechs Kindern das Licht der Welt in Augsburg erblickt. Ich kam als zweites Kind einer Zwillingsgeburt zur Welt. Aber keiner hatte mit mir als Zwilling gerechnet. Es wurde nur ein Baby erwartet, meine Schwester. Bereits im Bauch mit dem Gefühl heranzureifen, dass man nicht wahrgenommen wird, hat bestimmt seinen Teil dazu beigetragen, wie mein weiterer Lebensweg verlaufen ist und wie ich heute bin.
1996 habe ich geheiratet und bin immer noch glücklich mit meinem Mann verheiratet. Im Jahr 2000 haben wir eine wundervolle Tochter bekommen. Grundlegend verändert hat sich mein Leben, als mein Mann und ich uns überlegten, ein Pflegekind bei uns aufzunehmen. Nach intensiver Vorbereitung kamen 2008 zwei Geschwisterkinder in unser Leben. Es begann die große Herausforderung, sie bei der Verarbeitung erlebter Traumen zu unterstützen, damit sie sich entwickeln und entfalten konnten. Der Weg führte mich zu alternativen Heilmethoden, die ich selbst erlernte und erfolgreich bei meiner Familie anwandte. Dies fiel Menschen in meinem nahen Umfeld auf. Es kamen immer mehr Hilfesuchende zu mir, so dass es Zeit wurde eine Praxis zu eröffnen. Mein Auf-gabenbereich wuchs stetig weiter.
Es erfüllt mich mit großer Freude, selbst auszubilden, Meditationen und Kurse zu schreiben, sowie neue Behandlungsmethoden zu entwickeln. Damals tauchte ich in eine völlig neue Welt ein. Plötzlich hatte alles einen tieferen Sinn. Je mehr ich verstand, umso stärker wurden die positiven Veränderungen in meinem Leben. Ich veränderte mich, entwickelte Selbstwert. Verstand, warum Krankheiten entstehen und dass sie uns etwas sagen wollen und wurde zum Mitgestalter meines Lebens.
Ich bin meinen Pflegekindern unwahrscheinlich dankbar, dass sie mich auf meinen Weg gebracht haben. Mein Mann und ich lernen jeden Tag mit und an ihnen. Seit wir ihnen damals einen festen Platz in unser Leben gegeben haben, ist sehr viel Positives passiert. Vor allemhaben wir gelernt, dass wir Glück und Liebe verdient haben.
Als ich vor vielen Jahren das erste Mal von der geistigen Welt gesagt bekommen hatte, dass ich ein Buch schreiben solle, war ich gar nicht begeistert von der Idee. Ich ignorierte die Zeichen und Ansagen aus dem Universum nur all zu gerne. Als die geistige Welt nicht locker ließ, erklärte ich ihnen, dass ich keinen Sinn darin sähe, da es schon so viele spirituelle Bücher gäbe. Ich hatte auch den Eindruck, dass viele der bisher erschienenen Bücher fast ähnliche Inhalte hatten. Davon bräuchte es keine Wiederholung. Wenn sie mir allerdings ein komplettes Buch gechannelt durch-geben würden, dann wäre ich bereit, würde dem nichts entgegensetzen und mich fügen.
Ja, dies ist nun schon einige Jahre her und seitdem ist viel passiert. Wie ihr seht, muss sich etwas Grundlegendes an meiner Einstellung geändert haben, da ihr ja jetzt mein Buch in den Händen haltet.
In meiner Arbeit als Geistheilerin und geistiger Lehrerin fiel mir immer wieder auf, dass ich bei gleichen Fragen unterschiedliche Antworten gab, die zwar vom Sinn her, der gleichen Antwort entsprachen, aber dennoch in der Formulierung sehr differenziert waren. Schnell bemerkte ich, dass die Antworten in der Verbindung zu der Seele standen, die die Frage stellte.
So individuell wie wir Menschen sind, so brauchen wir auch auf uns zugeschnittene Antworten, die zugänglicher sind als andere, uns bisher bekannte Antworten. Denn jeder hat eine eigene Wahr-nehmung und ein anderes Verständnis. Deshalb braucht es auch unterschiedliche Definitionen und Erklärungen.
Daher macht es jetzt auch Sinn für mich, ein Buch mit Antworten zu schreiben, die kaum bekannt sind. Auf diese Weise kann ich auch Menschen erreichen, die bisher dem spirituellen Weg weitestgehend fern geblieben sind, als auch Menschen, die durch lebensnahe Erklärungen neue Zugänge erfahren und so tiefer in die Spiritualität eintauchen können.
Ebenso ist dieses Buch mit Meditationen, sinnigen Geschichten, Channelings und spirituellen Übungen bereichert, die ich auf Vorträgen und Veranstaltungen schon mehrfach erfolgreich erprobt habe.
Hilfesuchende haben mich in meiner Praxis immer wieder darauf angesprochen, dass ich die Gabe hätte, hochkomplexe spirituelle Zusammenhänge in einfachen, leicht verständlichen Worten auszudrücken. Auf diese Weise kann das Wissen von den Menschen sowohl vom Verstand als auch vom Herzen aufgenommen und erfasst werden. Die Zusammenarbeit von Herz und Verstand ist für mich ausschlaggebend, um erfolgreich Menschen dabei zu unterstützen, in die Selbstheilung zu gehen. Es wird höchste Zeit, dass wir wieder in Zusammenarbeit mit dem liebenden Herzen verstehen können und nicht nur mit dem Verstand.
Wenn der Verstand, die Intuition und das Herz zusammenarbeiten, dann erfassen wir mit Körper, Geist und Seele – werden wieder ganz. Auch Jesus sprach gern in einer bildlichen, leicht verständlichen Sprache. Er konnte auf diese Weise viele Menschen erreichen und auch berühren.
Genauso möchte ich es auch halten. Da das Leben schon kompliziert genug ist, wird es wieder Zeit, dass wir die Wahrheit von innen her wissen.
Dann ist alles wieder ganz einfach und leicht.
Herzlichst Barbara Aramäa
Im Laufe unserer Erziehung, unter dem Einfluss von Eltern, Schule, Umfeld und anderen Institutionen, wachsen wir mit der Vorstellung eines „Normplanes“ auf, den wir so gut wie möglich erfüllen sollen. Am besten sollen wir unseren Schulabschluss und dann eine Ausbildung machen, einen Partner finden und ihn heiraten, eventuell noch Kindern das Leben schenken. Dabei sollen wir so gut wie möglich fleißig sein, uns anpassen, uns nicht von der Masse abheben.
Diese Vorstellungen werden während des Aufwachsens auf uns geprägt, durch vorgelebte und vorgegebene Muster in unserem näheren Umfeld.
Das alles hört sich an wie eine Einkaufsliste, die man abarbeitet. Sobald man von der Norm abweicht, passiert es schnell, dass man anfängt, an sich zu zweifeln und sich falsch zu fühlen.
Bedeutet denn Abweichung von der Norm gleichzeitig, dass wir nicht „normal“ sind? Von außen kommt oft auch noch die entsprechende Bestätigung dessen. Vielleicht sagen die Eltern: „Was werden die Nachbarn sagen, tu uns doch das nicht an...“ Also geht man zurück in seine Spur und gibt gehorsam nach, denn wir wollen ja geliebt werden. Doch irgendwann ist man an einem Wendepunkt – man hat diese Normen so gut wie möglich erfüllt, hat zum Beispiel einen Schulabschluss, einen Job, einen Partner und Kinder. Doch statt sich zu freuen und ein erfülltes Leben zu führen, fühlt man sich irgendwie unglücklich, leer, irgendetwas fehlt.
Man kann es noch nicht benennen, aber es reicht, um sich auf die Suche zu machen – auf die Suche nach dem Sinn und nach Erklärungen. Neben der fehlenden „Sinnhaftigkeit“ in unserem Leben habe ich noch eine andere Variante selbst erlebt.
Diese Variante traf für mich größtenteils zu, nur dass ich noch nicht an dem Punkt angelangt war, mich auf die Suche zu machen. Ich funktionierte noch, wie man es mir beigebracht hatte. Obwohl ich dabei sehr unglücklich war, lief ich immer noch schön brav im Hamsterrad weiter und weiter. Niemals hätte ich das mir beigebrachte Leben verlassen, egal wie unerfüllt ich dabei war. Ich wollte wenigstens geliebt oder weitestgehend angenommen werden, deshalb lebte ich weiter schön brav, wie es mir vorgelebt wurde. Dennoch gab es etwas in meinem Leben, das mir niemand beigebracht hatte und es war trotzdem da.
Dieser innere Drang, sich anderen anzunehmen – vor allem mit Kindern zu wirken – erfüllte mein Herz schon, als ich ganz jung war. Zuerst kümmerte ich mich um Kleinkinder aus der Nachbarschaft oder die jüngere Schwester meiner Freundin. Später dann hatte ich als Jugendliche im Turnverein eine eigene Riege und bekam auch in anderen Sportvereinen Betreuerfunktionen. Ich konnte es ganz tief in mir fühlen, dass die Obhut von Kindern eine wichtige Rolle in meinem Leben spielen würde. Wenn ich als Jugendliche erzählte, dass ich, wenn ich keinen geeigneten Partner fände, einmal Mutter im SOS Kinderdorf werden wollte, wurde ich verlacht. Dies wurde nur allzu gern als Kinderphantasie oder Hirngespinst abgetan.
Wie das Leben so spielte, lernte ich aber einen jungen Mann kennen, den ich später heiratete. Mein Wunsch, für „fremde“ Kinder etwas zu tun, blieb weiter bestehen und ich wollte Kinder, die nicht so viel Glück im Leben hatten, bei mir aufnehmen. Mein Mann war damals gar nicht begeistert von der Idee. So wurde das Thema erst einmal auf Eis gelegt. Ein paar Jahre später bekamen wir dann unsere Tochter. Als es darum ging, die Familie zu vergrößern, sprach ich erneut den Wunsch nach angenommenen Kindern aus. Immer noch war mein Mann dagegen – er legte sehr viel Wert auf eigene Gene. Nur, um es gleich klar zu stellen, ich denke, dass fast alle Männer so reagieren würden, und dass das auch vollkommen in Ordnung ist. Nur für mich war es irgendwie nicht stimmig. In mir war der Gedanke, dass man Kinder entweder liebt oder nicht. Deshalb sagte ich damals etwas zu ihm, das zu einem sogenannten Schlüsselerlebnis wurde.
Dazu müsst ihr wissen, dass mein Bruder kurz vor mir ebenfalls eine Tochter bekam. Mein Mann fand seine Nichte einfach bezaubernd und war ganz vernarrt in sie.
Da sprach aus mir folgendes heraus: „Wenn meinem Bruder und seiner Frau etwas zustößt, nehmen wir dann unsere Nichte nicht bei uns auf, weil sie nicht deine Gene hat?“ Daraufhin war er wie ausgewechselt, er sagte, natürlich würden wir das, und dass ich völlig recht hätte.
So geschah es, dass wir uns als Pflegeeltern bewarben und auch als geeignet eingestuft wurden.
Das war der Wendepunkt, der bald mein bisheriges Leben auf den Kopf stellte. Wir bekamen eine Anfrage, ob wir für den nächsten Tag gleich zwei Brüder (2 und 7 Jahre alt) in unser mit eigenen Händen geschaffenes Zuhause, bestehend aus Kind, Hund und Katze, aufnehmen würden.
Der Zeitpunkt war denkbar ungünstig, meine Mutter kam damals aus dem Krankenhaus und musste täglich versorgt werden. Aber da ich ja schon immer funktionierte, wenn es darauf ankam, sagte ich mir, dass ich das für die paar Wochen auch noch schaffen würde. Ich willigte schließlich ein, denn ich war die Letzte auf der Liste des Pflegeamtes, die noch zur Verfügung stand. Wenn ich „Nein“ gesagt hätte, wären die Kinder weiter bei den leiblichen Eltern geblieben und ihre Mutter hätte sich nicht in ihre dringend notwendige Behandlung begeben können. Aus diesem Grund wurde die Hilfe für die Kinder schon öfter verschoben. Nach anschließender Rücksprache mit meinem Mann sagten wir ohne langes Zögern zu. Ab da wurde alles anders. Nichts Erlerntes aus meinem bisherigen Leben funktionierte mehr. Unser Leben stand buchstäblich auf dem Kopf. Während die Kinder bei uns lebten, kam immer mehr zutage. Es handelte sich nicht, wie angenommen, nur um Verwahrlosung, sondern die Kinder waren derartig traumatisiert und hatten so Unvorstellbares erlebt bzw. überlebt, dass sie nicht beziehungs- und alltagsfähig waren. Sie waren eine Gefahr für sich selbst und andere.
Nach dem Besuch bei Ärzten wurde mir von den Schulmedi-zinern gesagt, dass man da nichts machen könne, da diese Schwersttraumatisierung bereits im Kleinkindalter stattgefunden habe. Dies wäre der Zeitraum, in dem sich Logik und Abläufe im Gehirn bildeten. Danach würden diese Selbst- und Fremdzer-störungsprogramme und fehlgeleiteten Abläufe fest im System abgespeichert sein. Ich solle mich damit abfinden, dass sie ihr Leben lang so sein würden. Mit Tabletten könne man das ganze dämpfen.
Diese Diagnose war der blanke Horror. Aber aufgeben war für mich noch nie eine Option. So war dies der Wendepunkt in meinem Leben. Ich begab mich auf die Suche nach Antworten und alternativen Heilmethoden. Zu meinem Erstaunen funktionierte alles, was ich in dieser Richtung ausprobierte. Ob geführte Meditationen, kinesiologisches Arbeiten oder Klangschalenmassage: Alles, was ich mir aneignete, ihnen anbot oder durch engagierte Heiler anwenden ließ, brachte immer mehr Erleichterung. Gegen den gut gemeinten Ratschlag des Pflegeamtes setzten wir durch, dass die Brüder nicht wie geplant in zwei getrennte Heime kamen. Sie durften bei uns bleiben, solange sie wollten und wir das durchhalten würden. Allerdings hatte das ganze einen Nachteil. Durch den hohen Bedarf meiner Kinder war das ganze relativ kostspielig. Unsere Kinesiologin meinte dann einmal zu mir, dass ich eine Begabung für diese Art zu arbeiten hätte und ich mir überlegen sollte, eine Ausbildung anzufangen. Anfangs war mir das suspekt, doch nach einer Weile entschloss ich mich, für meine Kinder eine zweijährige Ausbildung anzufangen, um ausschließlich meiner Familie zu helfen. Dies war damals zumindest der Plan.
Allerdings zog es mich nicht zur Kinesiologie, sondern ich begann eine Ausbildung zum Erlernen von verschiedenen Methoden der Geistheilung. Während der Ausbildung lernten wir verschiedene Techniken, die ich dann an der Familie erfolgreich üben konnte. Freundinnen und Bekannten fielen die positiven Veränderungen an den Kindern und an mir auf. Sie waren auf einmal interessiert daran, was ich denn da so tat und ob ich nicht auch einmal mit ihnen auf diese Art arbeiten würde. Sie berichteten mir von wunderbaren Heilerfolgen. Deshalb empfahlen sie mich weiter. Das ganze hatte mich damals irgendwie überrollt. Ich hatte nie gedacht, wie viel Interesse es für diesen Bereich gab. Nun wurde es an der Zeit, mich gewerblich anzumelden. Bald kamen immer mehr Hilfesuchende. Ich brauchte also eine Praxis, da es zuhause ohne extra Arbeitszimmer nicht mehr machbar war. So nahm damals alles seinen Lauf.
Mittlerweile bin ich in eine größere Praxis umgezogen, bilde selbst aus, schreibe Meditationen und entwickle neue Behandlungsmethoden. Ich bin erfüllt in meinem Tun. Damals tauchte ich in eine völlig neue Welt ein. Auch wenn ich noch nicht alles verstand, so gab doch plötzlich alles einen tieferen Sinn.
Umso mehr ich verstand, umso stärker wurden die positiven Veränderungen in meinem Leben. Ich veränderte mich, entwickelte Selbstwert, verstand, warum Krankheiten entstehen und dass sie uns etwas sagen wollen. Durch das Verstehen der Spiegelgesetze konnte ich aus der Opferrolle aussteigen, da ich nun das Prinzip verstand und wusste, dass ich durch Unwissenheit all die Probleme selbst zu mir geholt hatte.
Im Nachhinein machte alles einen Sinn: Ich musste erst so mit dem Rücken zur Wand stehen, dass ich endlich den Schritt in die richtige Richtung gehen konnte. Durch die Veränderung wurde ich zum Mitgestalter meines Lebens und das fühlte sich gut an. Zum ersten Mal in meinem Leben fühlte ich mich frei und glücklich. Es erfüllt mich auch heute noch mit Freude, wenn verzweifelte Hilfesuchende zu mir finden und glücklich meine Praxis wieder verlassen.
Als Fazit, könnte man sagen, dass Menschen erwachen und sich der Spiritualität öffnen, weil
– sich ihr Leben leer oder nicht richtig anfühlt
– ihnen die Schulmedizin nicht helfen konnte
– weil sie ihren bisherigen Horizont erweitern wollen
Ja, du liest richtig. Es ist meine Überzeugung, dass ein jeder von uns zur Selbstheilung angelegt ist. Hört sich unwahrscheinlich an, denkst du. Dann lass mich dir mal ein paar Beispiele dafür geben.
Wenn du dich beim Schneiden verletzt, fängst du an zu bluten. Dies ist schon die erste Selbstheilungstätigkeit deines Körpers. Durch das Bluten, werden die Bakterien aus der Wunde gewaschen. Nach einer kurzen Weile verdickt sich das Blut und die Wunde schließt sich. Wenn du auf die Wunde vorher Druck ausgeübt hast, verschließt sie sich noch schneller. Das heißt, du kannst den Heilungsprozess willentlich positiv beeinflussen. Nun nehmen wir also an, du brichst dir das Bein. Die gebrochene Stelle wird wieder zusammenwachsen. Das Einzige, was du tun musst, ist das Bein ruhig zu stellen oder durch eine Schiene in korrekter Position zu fixieren. Wenn du zum Beispiel Zahnweh hast, was machst du dann instinktiv, ohne zu überlegen? Ja, du legst deine Hand auf die schmerzende Backe. Solange du deine Hand auflegst, ist der Schmerz erträglicher.
Früher hieß ein Arzt auch noch Behandler. Er hat uns mit seinen Händen berührt. Heute fasst ein Arzt den Patienten leider kaum noch mit den Händen an. Der Arzt konnte durch Fühlen und Abtasten Diagnosen stellen und die richtigen Maßnahmen veranlassen. So arbeitete im Übrigen der frühere Fußballarzt des FC Bayern München Dr. MüllerWohlfahrt auch. Er erfühlte, was mit dem Gewebe ist, wie lange es zum Heilen braucht und las auch noch weitere Informationen daraus. Niemand kann abstreiten, wie erfolgreich er mit dieser Methode war. Auch wenn es sich manche nicht erklären konnten oder wollten. Aber nicht umsonst gibt es auch das berühmte Sprichwort: „Wer heilt, hat recht!“.
Ebenso mag ich auch diesen Satz unglaublich gern: „Wissenschaft ist Irrtum auf dem neuesten Stand“.
In der Wissenschaft verhält es sich in der Regel doch so: Irgendjemand stellt eine These auf, dann glauben wir alle jahrzehntelang, dass wir vom Affen abstammen. Ich selbst habe das in meiner Schulzeit noch gelernt, bis die These als widerlegt galt und eine neue These folgte. Aber uns Spirituelle hält man für unglaub-würdig. Weil unsere Überzeugungen keiner wissenschaftlichen Methode standhalten.
Die Wahrheit ist doch, dass die Wisseschaft meist kein Interesse daran hat, dass es auch andere Möglichkeiten gibt. Deshalb erfindet sie auch keine Instrumente oder Verfahren, die die Richtigkeit beweisen könnten. Zudem stellt sich die Frage, welchen Nutzen die Beweise der Richtigkeit alternativer Methoden hätten. Seit die Medizin eine Institution mit überwiegend wirtschaftlich orien-tierter Gesinnung geworden ist, haben alternative Behandlungsmethoden nahezu keine Chance mehr.
Wenn man nur mal die Methode Dorn betrachtet:
Sie ist eine wirklich einfache und gute Alternative zur Behebung von Wirbelfehlstellungen, die schon tausendfach erfolgreich erprobt wurde. Viele vorzeitige Operationen könnten den Patienten erspart bleiben.
Wer sollte bitte daran ein Interesse haben, geschweige denn solche Studien finanzieren, in denen man lediglich mit dem Daumen die Fehlstellung erfühlt und durch Druck den Wirbel zurück an seinen Platz bringt, wenn es doch teure Apparaturen gibt, die benutzt und abbezahlt werden müssen? Auch die Krankenhäuser, die ihr Bettenkontingent erfüllen müssen, wollen doch auf keine OP verzichten. Das wäre ja der wirtschaftliche Super-GAU eines jeden Krankenhauses, wenn man das durch zeitnahe Mobilisation des Patienten und einen sanften Druck an der richtigen Stelle korrigieren könnte. An teuren Medikamenten dagegen verdient sich die Pharmaindustrie eine goldene Nase. Deshalb gibt es für ihre positive Wirkung jede Menge Studien, die von der Pharmaindustrie beauftragt und bezahlt werden.
Wurde denn schon jemals eine Studie in Auftrag gegeben, die beweist, wie schädlich diese Schmerzmittel für die Gesundheit sind?
Der Ischias-Schmerz hat im Grunde eine Warnfunktion. Würde er uns nicht durch quälende Schmerzen vor ruckartigen Bewegungen warnen, könnte es zu fatalen Dauerbeschwerden kommen, wie zum Beispiel Lähmungen in den Beinen. Die Spritze dagegen bewirkt, dass wir schmerzfrei sind und leider weiter machen wie bisher. Schmerzfrei funktionieren wir wieder und verzichten auf die hinreichende Schonung unseres Körpers. Wir überhören den Hilfeschrei unserer überforderten Seelen. Spirituell sein heißt für mich, bisherige Glaubensüberzeugungen mit Herz und Menschenverstand zu hinterfragen, zu „entglauben“. Das Bekannte in Frage zu stellen und das Unbekannte zu erforschen. Zwischen uns und dem Universum gibt es eine unsichtbare, grenzenlose Verbindung. Einfach nur zu sagen, was man nicht sieht, gibt es nicht, gehört doch ins Mittelalter. Strom oder die unsichtbare Atmosphäre kann man auch nicht mit bloßem Auge sehen – dennoch zweifelt keiner an deren Existenz. Erst durch die Entdeckung der Quantenmechanik wurden einige spirituelle Denk-weisen und alternative Methoden für die Welt nachvollziehbarer.
Aber nun weiter zu meiner These, dass ein jeder ein Geistheiler ist. Wenn nun jeder, der zwei gesunde Hände hat, regelmäßig übt, am besten noch einen talentierten Lehrer hat, so kann er beispielsweise das Klavierspielen lernen. Es wird zwar nicht gleich jeder ein weltberühmter Pianist, aber es wird zur eigenen Freude und Entfaltung reichen. So ist es auch mit dem Geistheilen.
Ein jeder kann es zum persönlichen Anregen der Selbstheilungskräfte, zur Prävention, zum Erweitern seines Geistes, nach Lust und Laune und natürlich auch für vieles mehr anwenden. Hier ist es wie beim Klavierspielen: Übung macht den Meister.
Unsere Hände werden auch Handnebenherzen genannt. Alle Heilung kommt aus dem liebenden Herzen. Die Hände sind die liebevolle Verlängerung des Herzens. Am Anfang ist die Heilwirkung in etwa nur stecknadelgroß, doch mit regelmäßigem Tun kann sie in geraumer Zeit auf Handtellergröße und auch darüber hinaus wachsen.
Bei kleinen Kindern ist diese Gabe oft noch voll oder sehr stark ausgeprägt, aber je mehr wir vom Umfeld „erzogen“ und „genormt“ werden, desto mehr verlieren wir unsere von Geburt an ureigenen Fähigkeiten und Begabungen. Darauf komme ich aber später noch einmal ausführlicher zu sprechen.
Zunächst möchte ich zu der These erst einmal den Beweis an-treten. Diese Übung wurde schon hundertfach bei meinen Vorträgen erfolgreich von den „Zuhörern“ angewandt. Deshalb brauchst du auch gar nicht erst in die Energie gehen, dass es bei dir sowieso nicht klappt. Selbstzweifel und Versagensängste sind vor allem Egospielchen. Also gehe jetzt in die Absichtslosigkeit und gib dich einfach dem Versuch hin.
Als erstes nimmst du dir Bilder mit verschiedenen Inhalten. Diese sollten in etwa 10 cm im Durchmesser und maximal postkartengroß sein. Am besten suchst du dir Bilder im Netz aus. Gut geeignet sind verschiedene Energiebilder, dies könnten Blumen, Bäume, Engel, Einhörner, Drachen, aufgestiegene Meister, Krafttiere usw. sein. All diese Bilder haben heilende Informationen. Engel und Einhörner haben eine sehr weiche und sanfte Energie, Krafttiere und Drachen haben eine kräftigere Energie. Am besten nimmst du für den ersten Versuch der Übung zwei unterschiedliche Energiebilder.
Wenn du Urlaubspostkarten nimmst, bietet es sich an, eine Landschaftskarte vom Badeurlaub und vom Winterurlaub oder von nordischen Ländern zu benutzen. Da kannst du leichter Unterschiede testen, als zwischen Mallorca und Menorca. Das kannst du später schulen, wenn du deine Hell-fühligkeit weiter sensibilisieren möchtest. Es sollten auf keinen Fall für diese Sensibilisierungsübung Personen auf den Bildern sein.
Nun musst du wissen, dass unsere Hände verschiedene Heilqualitäten haben. Hauptsächlich haben sie annehmende und abgebende Energien. Natürlich ist diese These nicht in Stein gemeißelt. Um die Übung nicht zu verkomplizieren, lassen wir dieses im Moment erst einmal so stehen. Bei dieser Übung bekräftigst du die Absicht, dass die linke Hand die an- oder aufnehmende Energiehand ist und dass die rechte die abgebende Energiehand ist. Die Arme sind der Transportweg vom Herzen zu den Händen.
Nun legst du ein Energiebild mit der Bildseite nach oben auf deinen linken Oberschenkel und legst deine linke Hand darauf. Die rechte Hand legst du auf dein Herz oder dein Herzzentrum, dies liegt etwa in der Brustmitte.
Nun gibst du als inneres Kommando:
„Linke Hand Energie aufnehmen.“
An die rechte Hand gibst du das Kommando:
„Energie abgeben ans Herz.“
Wenn du möchtest unterstützt du diesen Prozess, indem du dir vorstellst, wie die Energie aus deiner linken Hand über den linken Arm über die Schultern zum rechten Arm bis in die rechte Hand weitergeleitet wird. Jetzt musst du es nur noch zulassen. Nach kurzer Zeit wirst du in deinem Herzen etwas wahrnehmen. Versuche zu interpretieren, wie sich diese Energie anfühlt. Dein Verstand wird dir nun vermutlich versuchen einzureden, dass man ja immer irgendetwas fühlt und dass dies gar nichts bedeutet. Deshalb legst du jetzt das Bild auf die Seite und nimmst ein anderes Bild.
Nun wiederholst du diese Übung. Zu deinem Erstaunen wirst du jetzt etwas anderes wahrnehmen als beim ersten Bild. Dadurch, dass du Unterschiede feststellen kannst, ist es für dich nun glaubhaft, dass du es dir nicht eingebildet, sondern hellfühlige Gaben hast. Wenn du möchtest, kannst du auch noch weitere Bilder miteinander vergleichen. Auch hier macht Übung den Meister. Umso mehr du deine Wahrnehmung trainierst, umso besser kannst du differenzieren und diese gezielt einsetzen.
Die nun folgende Umwandlung der gerade erlernten Übung kannst du von nun an immer in deinem Alltag für dich nutzen. Wenn du zum Beispiel nicht so gut drauf bist und dich nach etwas sehnst, aber die schlechten Gefühle dich einhüllen, deinen Geist vernebeln und eine Befreiung nicht zulassen, dann nimmst du jetzt ein Energiebild, das dir im Moment gut tut. Dies kann auch eine Postkarte vom letzten Urlaub sein oder ein Bild von einer Person, die du vermisst und jetzt gerne hier hättest. Lege deine linke Hand darauf, mit Hilfe deiner rechten Hand kannst du dein Herz mit dem, was dir gut tut auffüllen. Dieses Mal brauchst du die Infor-mationen nicht mehr einzuordnen, gehe direkt in die Absicht „Energie aufnehmen“ über und lasse dich von der übertragenen Energie heilsam fluten.
Sobald wir uns bewusst machen, dass wir diese Fähigkeiten haben, können wir uns aus Opferrollen befreien und zum Wegbereiter unseres Glückes werden.
Falls du zu den ganz wenigen gehörst, bei denen diese Übung noch nicht funktioniert hat, lasse dich bitte nicht entmutigen. In den vielen Vorträgen, die ich gab, lag die Erfolgsquote in etwa bei 95 Prozent.
Ein paar Kapitel später kommt eine Herzaktivierungsübung. Danach kann sich dein Herz für diese Übung öffnen. Leider haben viele Menschen schon Unmengen von Schmerzen und Verletzungen erfahren, so dass ihnen nichts anderes übrig geblieben ist, als sich zum Schutz eine Herzensmauer zuzulegen. Sie ist der Grund, warum du nichts oder kaum etwas wahrnehmen kannst. Diese Mauer hast du aus einem guten Grund einmal angelegt. Sie hat dich gerettet, als du keinen weiteren Schmerz mehr hättest ertragen können.
Aber auf Dauer macht dich die Herzensmauer krank und sie darf wieder abgetragen werden. Darauf kommen wir aber später noch ausführlicher zu sprechen.
Eine andere Möglichkeit, seine unterbewussten Kräfte zu aktivieren, passiert bei drohender Gefahr. Diese ist ein explosionsartiger Antriebsmotor, der unsere Kräfte innerhalb von Millisekunden auf immense Größe und Ausdauer anwachsen lässt. Eine Mutter, die ihr Kind aus dem verunfallten Auto zieht, hat plötzlich übermenschliche Kräfte. Oder wenn wir verfolgt werden, können wir unglaublich lange rennen, obwohl wir bisher beim Laufen schon nach 200 Metern außer Atem waren und schaffen dann kilometerlange Strecken. Hier ist Adrenalin das Zauberwort, das diese immense Kraft ermöglicht.
Ich denke mit diesem Kapitel wurde dir bewusst, was alles in dir schlummert. Aber glaube mir, da ist noch viel mehr. Lasse mich dir eine liebevoller Begleiterin und Lehrerin sein. Erlaube mir Stück für Stück, das „alte Wissen“, das sowieso in dir schlummert, wieder zu befreien und zu aktivieren.
Hast du dich schon mal gefragt, warum du eigentlich gerade diesen Namen hast? Kannst du dir vorstellen, dass du dir deinen Namen selbst ausgesucht hast und er nicht, wie gedacht, von deinen Eltern ausgesucht wurde? Natürlich wurden dir höchstwahrscheinlich alle möglichen Variationen erzählt, warum du gerade genau diesen Namen bekommen hast. Aber in Wirklichkeit hast du dir diesen Namen selbst ausgewählt, und zwar noch lange, bevor du geboren wurdest. Als du beschlossen hattest, auf der Erde zu inkarnieren.
Jeder von uns hat ja einen Seelenplan. In diesem steht geschrieben, was wir in diesem Leben lernen oder weiterführen wollen und was wir aus dem letzten Leben noch nicht geheilt oder beendet haben und nun zu Ende bringen wollen.
Oft ist die Bedeutung des Namens nicht das, was wir mitbringen, sondern das, was wir lernen, heilen oder erlösen wollen. Wenn du dir zum Beispiel den Namen Andreas – der „der Tapfere“ bedeutet – ausgesucht hast, solltest du Tapferkeit lernen und dir zum Ziel setzen, Mut zu entwickeln. Lange habe ich auch mit meinem Namen gehadert. Barbara gefiel mir überhaupt nicht und ichhätte gerne einen anderen gehabt. Zum einen gab es da das Lied von Heino mit der schwarzen Barbara, das ich nicht mochte und zum anderen wurde mein Name – wie die meisten – mit einem Kosenamen verschandelt. Meine ganze Familie nannte mich „Berbie“. Das tut sie im Übrigen heute noch. Mittlerweile nennen mich auch schon meine Nichten und Neffen so. Diese Verschandelung ist nahtlos von einer Generation auf die nächste übergegangen. Erst viel später lernte ich noch viel mehr über die Be-deutung meines Namens und wie viel darin geheilt werden sollte und durfte, bevor ich meinen Frieden mit dem Namen schließen durfte.
Vor ein paar Jahren hatte ich in einer fast zweijährigen Seminarreihe eine Namensheilung gemacht, die nur bewirkte, dass ich von meinem Namen noch mehr gestresst war. Wir sollten gefühlt Stunden jeden einzelnen Buchstaben in kurzen, mit Druck ausgeübten Bewegungen, mit einem Stift „überkritzeln“, und so die negative Energie erlösen. Ihr könnt euch nicht vorstellen, wie mir nach kurzer Zeit die Hand und die Finger wehgetan haben. Dennoch sollten wir solange weitermachen, bis unsere Kursleiter meinten, dass der erste Buchstabe erlöst wäre. Es dauerte eine gefühlte Ewigkeit, bis in ihren Augen mein erstes B geheilt war. Was soll ich euch sagen, die Freude war nicht wirklich groß, da mein Name ja noch aus weiteren 6 Buchstaben bestand. Dabei hatte ich noch echt Glück im Unglück. Ich hatte Kurskollegen mit viel längeren Namen als Barbara. Auch hatte ich nur einen Vornamen. Einer meiner Kurskollegen hatte insgesamt sieben Vornamen, die alle bearbeitet werden mussten. Natürlich mussten alle warten, bis jeder fertig war. Ein großer Teil des Kurstages ging dabei verloren. Danach hatte ich noch mehr blockierende Gefühle für meinen Vornamen. Andere Übungen an diesem Kurstag hätte ich gerne länger gemacht, aber da war ja aufgrund der Namensauflösung keine Zeit mehr dazu. Dies frustrierte mich noch mehr. Erst Jahre später konnte ich wirkliche Heilarbeit mit meinen Namen erleben.
Als erstes erkannte ich, dass an vielen Orten, an denen wir mit unseren Kindern Ausflüge im Urlaub machten, die Heilige Barbara als Schutzheilige vertreten war. Die heilige Barbara ist die Schutzheilige mit dem größten Aufgabengebiet und einer Fülle von Berufsständen, für die sie verantwortlich ist.
Angefangen von den Bergleuten, Architekten, Glockengießern, Maurern, Zimmerleuten, Sanitätern, über die Lottospieler in Italien, die Waffenschmiede, Verliebte und viele viele mehr. Ebenso gehört sie auch zu den 14 Schutzheiligen der Kirche.
Ja, und so verkehrt ist das ja irgendwie auch nicht, fühle ich mich doch folgerichtig in hohem Maße für die ganze Welt verantwortlich. Die Göttin Nephtys ist eine ägyptische Toten- und Geburtsgöttin. Sie galt als Schutzgöttin und Beschützerin des Pharao. Sie hatte mir zu diesem Thema in einem Channeling erzählt,
dass ich wie eine liebende Mutter bin und ich riesengroße Arme habe, in die jeder gern hineinkriechen und von ihnen umarmt und gedrückt werden will. Da ich eine schier unerschöpfliche Energie und Kraft habe, bin ich für die meisten ihre nährende, lieb umsorgende Mama, die alle beschützt, nährt und auf den Weg bringt. In dieser Aufgabe bin ich unabbringlich im Dienst und stehe wie ein Fels in der Brandung – fest und stark und knicke nicht ein.
Unermüdlich am Werke, das innere Wissen in allen, die bereit dafür sind, zur vollen Entfaltung zu bringen, beim Wachstum mit Rat und Tat zur Seite zu stehen.
Ja, eine Mama kann auch ein guter Lehrer sein. Wahrscheinlich viel lebenstauglicher, als jedes Schulsystem der Welt. Nephtys meinte auch, dass ich deswegen auch optisch viel von einer nährenden Mama habe.
Als ich mir eines Tages die Zeit nahm, mich ausführlich mit der längeren Version der Geschichte der heiligen Barbara zu befassen, fiel es mir beim Lesen wie Schuppen von den Augen. Barbara ließ in der Legende auch jede Qual und jede Folter über sich ergehen, blieb dabei stets standhaft in ihrem Glauben. Der Stadthalter, der sie so sehr gepeinigt hatte, trug den byzantinischen Namen Marcianus. Genauso heißt mein älterer Pflegesohn, natürlich in der Version der heutigen Zeit, sprich Marcel. Auch er versuchte stets, mich an meine Grenzen zu bringen und konnte es nicht ertragen, wenn ich in meiner Mitte blieb. Über das Leben mit ihm und den ständigen Herausforderungen durch ihn hatte ich dann im übertragenen Sinn meinen persönlichen Meisterweg gemacht.
Unermüdlich wartete er mit immer größerer Munition auf, um mich aus der Fassung zu bringen. Zu meinem Bedauern gelang es ihm hin und wieder doch, dass ich aus meiner Mitte kam. Aber das war ein sehr gutes Training für mein spirituelles Wachstum. Auch wenn vieles in meinem Leben nicht immer so leicht war, hat mich dies stets stärker gemacht.
Nur dass wir uns richtig verstehen: Mein Sohn war und ist kein schlechter Mensch. Er war einfach gefangen in seiner Rolle, auf die er aufgrund vieler schlimmer Erfahrungen in seiner frühen Kindheit geprägt war. Im Grunde bedeutet dies nur, dass er wusste, dass er bei mir alles sein durfte, auch das wütende Kind, dass die ihm widerfahrene Ungerechtigkeit in die Welt hinausschreien durfte und an mir ausleben konnte. Dies half ihm, den stetig anwachsenden Druck in sich zu befreien. In seinem Herzen wusste er, dass ich ihn immer lieben werde, mit all seinen Facetten. Auch der Stadthalter Marcianus hatte damals nur die ihm aufgetragene Rolle pflichtbewusst ausgeführt. Als ich die Zusammenhänge erkannte, fand ich Frieden mit meinem Namen.
Es ist schon interessant, welche neuen Möglichkeiten sich mir dann offenbarten, als würde man eine Tür mit dem passenden Schlüssel öffnen. So geschah folgendes, unmittelbar nachdem ich meine Beziehung zu meinem Namen Barbara geheilt hatte.
Seit vielen Jahren treffe ich mich in einem Seminarzentrum mit einer Gruppe lieber Menschen. Wir arbeiten an unserem geistigen Wachstum, damit wir im Kollektiv weiter zum Aufstieg der Welt beitragen können. In dieser Gruppe haben viele einen kosmischen Namen, der auf die eine oder andere Art einmal mitgeteilt wurde.
Lange Zeit wollte ich keinen kosmischen Namen, sagte immer, dass ich in diesem Leben mit gutem Grund mit dem Namen Barbara auf die Welt gekommen bin. Deshalb benutzte ich auch meinen Atlantis-Priester-Namen nicht, den ich schon viele Jahre zuvor bei meinem allerersten Channeling von Lord Maytreya, einem aufgestiegenen Meister, erhalten habe.
Interessanterweise wurde mir bei genauerer Betrachtung bei diesem Channeling auf eine andere Art und Weise etwas ähnlich passendes gesagt. Ich erfuhr, dass ich die Atlantis Priesterin Lymba war, deren Aufgabe darin bestand, alte Heilmethoden weiter zu entwickeln, um sie an die veränderten Bedingungen der Zeitqualität anzupassen. Auch für die durch äußere Übergriffe veränderten Energien von Atlantis musste ich neue Heilmethoden entwickeln, um ihren bisherigen lichtvollen Schutz und die Reinheit so gut wie möglich zu bewahren. Gleichfalls sollte ich die Bevölkerung in diesem Heilwissen unterrichten.
Leider waren der Missbrauch und die Dunkelenergie damals so stark, dass der Untergang nicht aufzuhalten war. Deshalb ging ich mit Serapis Bey, einem aufgestiegenen Meister, nach Ägypten, um dort zu wirken. Wenn man es genau nimmt, habe ich damals auch bis zur Erschöpfung an meiner Aufgabe gearbeitet und mich für das ganze Volk bis zum Ende verantwortlich gefühlt. Wie eine Mutter versucht, alles Erdenkliche zu tun, um die Bevölkerung auf dem rechten Weg zu halten. Aber auch für eine Mutter kommt der Zeitpunkt, an dem sie loslassen muss und den selbstbestimmten Weg des Individuums zulassen darf.
Als ich das alles begriff, verstand ich immer mehr, wie gut der Name zu mir passte. Barbara bedeutet auch die Fremde. Über viele Inkarnationen war ich in den verschiedensten Kulturen zu Hause und hatte dort meine mir bestimmten Aufgaben zu erfüllen. Deshalb fühle ich mich auch heute noch überall zu Hause und wohl. Nach bestimmten Ländern, in denen ich in diesem Leben noch nie war, hatte ich unerklärliches, extrem starkes Fernweh. Wahrscheinlich gleicht der Schmerz, den ich beim Ansehen von bestimmten Urlaubsbildern in Reiseprospekten von bestimmten Plätzen sah, dem starken Heimweh, das andere verspüren, wenn sie länger von zu Hause weg sind.
Interessant ist, dass mich Orte wie Mauritius, die Bahamas und andere begehrte Urlaubsziele gar nicht interessieren. Ich nehme sie neutral wahr. Dann gibt es aber Plätze in Irland, Machu Piccu, die Inseln von Hawaii, Madagaskar…, da meine ich, mein Herz blutet vor Sehnsuchtsschmerz. Erst später erkannte ich, dass ich mit all diesen Orten aus früheren Leben durch ein magisches Band verbunden bin.
Jetzt bin ich ein bisschen zu sehr abgeschweift. Nun wieder zurück zu der Gruppe Menschen, mit denen ich mich mehrmals im Jahr treffe. Ich hatte im Dezember durch die Geschichte der heiligen Barbara die Energie meines Namens geheilt.
Anfang Januar hatten wir wieder ein Treffen der Gruppe. Am letzten Tag fragte eine Teilnehmerin, ob sie nun reif für einen kosmischen Namen wäre. Die Leiterin der Gruppe erzählte, dass kosmische Namen eine Energie in sich tragen. Wenn man diese integrieren und leben würde, dann könne man später auch mal einen anderen Namen bekommen, um auch diese Qualität zu leben. Wie ein Blitz traf es mich und gedanklich war ich nun innerlich endlich bereit, auch einen kosmischen Namen freudig anzunehmen. Als die Leiterin für mich in den Kanal ging, sagte sie, dass sie nicht wisse, warum ausgerechnet dieser Name komme, aber sie ihn einfach mal so weitergebe. Als sie ihn aussprach, hätte ich nicht glücklicher sein können. Der Name war wie für mich geschaffen. Sie sagte, der Name ist ARAMÄA.
Dazu müsst ihr wissen, dass ich unglaublich gerne das „Vater unser“ auf aramäisch an andere weitergebe. Aramäisch war die Sprache, in der Jesus zu den Menschen sprach. Es ist eine sehr bildliche, symbolische Sprache. Wenn ich meinen Schülern oder Hilfesuchenden etwas erkläre, spreche ich gerne wie Jesus in einer einfachen, aufs Leben übertragenen Sprache, damit die darin enthaltenen Informationen vor allem mit dem Herzen aufgenommen werden und nicht nur mit dem Verstand. Aus diesem Grunde hatte ich mich dann auch entschlossen, die Qualität des Namens Aramäa zu integrieren und ihn als Pseudonym für dieses Buch zu wählen.
Natürlich lasse ich es mir nun auch nicht nehmen, in diesem Buch eine Übersetzung des „Vater unsers“ aus dem Aramäischen anzuhängen.
Mutter-Vater alles Geschaffenen!
Dein Name tönt heilig durch Zeiten und Raum
Dein göttliches Eins-Sein (er)schaffe in Liebe und Licht
ewig und jetzt
Lass Deinen Willen durch meinen geschehen –
wie im Geist, so in allem Geformten
Gib uns Nahrung täglich – wie dem Körper, so der Seele
Löse die Bande meiner Fehler – wie ich sie anderen löse
Lass mich nicht verloren gehen an Oberflächlichem
und Materiellem
Befreie mich von Unreife und von allem, was mich festhält und mich nicht loslassen lässt
Denn Dein ist die Kraft und der Gesang des Universums – jetzt und hier und in Ewigkeit.
Amen.
(Neue Übersetzung des VATER UNSER nach Martin Luther, Septuaginta und Vulgata nach: G. Lamsa (Evangelien aus aramäischer Sicht), engl. Bearbeitung: N. Douglas-Klotz, deutsche Bearbeitung: J.E. Berendt).
Mir gefällt diese Version, weil ich mit ihr gut mitgehen kann. Bei der kirchlichen Variante waren bestimmte Passagen für mich stets wie Bremsen, bei denen sich in mir alles zusammen schnürte und ich einen Widerwillen hatte, sie so auszusprechen. Da wäre zum Beispiel die Passage von „Vergib uns unsere Schuld, wie auch wir vergeben unseren Schuldigern.
Ich habe in meinem Leben gelernt und begriffen, dass es keine Schuld, sondern nur Ursache und Wirkung gibt.
