Herzlichst, Aberhubert - Godehard Stein - E-Book

Herzlichst, Aberhubert E-Book

Godehard Stein

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Beschreibung

Aus dem Vorwort: "Nachdem Aberhubert schon in seinen lyrischen Eskapaden viele Facetten des Lebens beleuchtet, manchmal auch auf den Arm genommen hat, ist es jetzt an der Zeit, sein Repertoire an Reimen und Wortspielen über das schönste und zugleich schmerzlichste aller Gefühle zum Besten zu geben." "Herzlichst, Aberhubert" ist eine Sammlung von Gedichten rund um das Thema Liebe - vom Herzklopfen bis zum Herzensbruch. Mal ergreifend, mal nachdenklich, mal fröhlich oder auch tieftraurig - eben für alle L(i)ebenslagen!

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Seitenzahl: 59

Veröffentlichungsjahr: 2025

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Verzeichnis

Gedanken an dich

Bauchgefühl

Ich und Ich

Stand der Dinge

Innere Unruhe

Statistische Beziehungen

Sehenswürdigkeiten

Getroffen!

Elektrisiert

Drei kleine Worte

Die Eine

So einfach

Diese Augen

Kribbeln im Bauch

Gelähmt

Wegbegleitung

Eins und eins

Sie alle

Was ist es?

Sichtweise

Du bist

Liebeserklärung

Nimm meine Hand

Küsse

Ich vermisse mich

Wir zwei

Wie man es nennt

Atomium

FEURIO!

Warum?

Herz

Damit du’s weißt

Spielzeug

Gewissensfrage

Liebe und Tod

Klarstellung

Was wäre

Sinnlichkeit und Leidenschaft

Drei Worte

Teilchenbewegung

Der siebte Himmel

Der Tag, an dem die Schwerkraft versagt

Nicht zu ändern

Das Saatkorn

Fallenlassen

Weggefährten

Fels und Brandung

Die Tiefe

Die Insel

Ein und Alles

Guten Morgen

Der bin ich

Vermissung

Was, wenn…

Sehnsucht

Dein Zug

Zwei Kerzen

Unverhofft

Unsere Zeit

Zu schön

Außerkörperliches Erlebnis

Nebelherz

Letzte Seite

Problem

Gedankenspiel

Puzzle

Florakel

Der Morgen kommt

Sonnenaufgang

Das Bild und ich

Erwartungen

Kosmischer Tanz

Das Bild und ich (Teil 2

)

Nachtgedanken

Im Brandfall beachten

Warum fehlst du mir?

Wüste

Teilen

Das Bild und ich (Teil 3

)

Dich zu küssen

½ Mensch

Konjunktion

Illusion

Das Bild und ich (Teil 4

)

Ändern

Schmetterlingszeit

Wunschdenken

Klare Ansage

Die Muse

Das Bild und ich (Teil 5

)

Große Erwartungen

Reise

Herrliche Qual

Das Bild und ich (Teil 6

)

Ich brenne

Frontalzusammenstoß

Versöhnungssex

So passt es

Zum aus der Haut fahren

Ohne Worte

Die Liebe, mal physikalisch betrachtet

Meine chemische Romanze

Fundsache Liebe

Kleines Glück

Was wäre, wenn…

Wunder der Natur

Welt der Wunder (für Juri

)

Acht Milliarden

Die andere

Die Narbe

Die Mauer

Liebesqual

Weißt du?

Unnahbar

Schiffbruch

Enttäuschung

Alternativen

Worte

Sinnlos

Wahre Freiheit?

Wie wird man am besten melancholisch?

Dein Bild

Das Ende

Innerer Zwist

Das Ende der Welt

Liebestrunken

Kein Anschluss unter dieser Nummer

Halley

An eine Dame

Amors Pfeil

Verschenkt

Sieben

Weiter

Vergeben und vergessen

Zentrum der Galaxie

Vorsicht Falle

Vor einem Jahr

Heimlich

Hillesheim 20713

Rechtschreibreform

Schnitt

Kalt

Danke!

Enttäuscht

Bedeutung

Das Wohl der Kinder

Das liebe Geld

Das Ende des Regenbogens

Zerreißprobe

Grammatik der gescheiterten Beziehung

Für eine Narzisse

Löschversuche

Der kleine Krieg

Kompass

Drei Dinge

Unterschiede

Sie redet

Auf ein Neues

Mogelpackung

Mein Traum

Die Wahrheit über das Verliebtsein

Licht

Liebesspiel

Reingefallen

Schluss

„You know me, I like to dream a lot

Of this and that and what is not

And finally figured out what was what

It was the power of he heart“

Alex Henry Foster

Vorwort

Kaum etwas beschäftigt uns Menschen so sehr wie die Liebe – naja, außer dem Essen vielleicht, dem Schlafen und anderen Basisfunktionen des Lebens. Sie sind die Elementarkräfte, die jeden einzelnen von uns zusammenhalten. Und ähnlich wie sie scheint die Liebe überlebenswichtig zu sein.

Damit meine ich natürlich nicht nur die körperliche Liebe, die bedeutend zur Erhaltung der Art beiträgt. Vielmehr sehnt sich doch irgendwie jeder nach diesem wohligen Gefühl, das einen durchströmt, wenn die oder der Eine in der Nähe ist. Wir träumen von dem Kribbeln, wenn hunderte Falter oder andere Insekten im Bauch herum wuseln (also, außer wenn sie das WIRKLICH tun – dann ist wohl eher Dr. House gefragt).

Aber was ist diese Liebe überhaupt? Ist sie eine geheimnisvolle Macht, die uns einander in die Arme treibt? Oder ist sie möglicherweise nur eine Störung der Hirnchemie, die auf einen verschleppten Irrweg der Evolution zurückzuführen ist?

Immerhin, die Liebe ist ein tolles Thema für Schriftsteller. Sie liefert Stoff für Romanzen und Komödien, für Tragödien und manchmal auch Thriller. Ach ja, und man kann natürlich ganz wunderbar Gedichte darüberschreiben!

Was für eine geniale Überleitung! Nachdem Aberhubert schon in seinen lyrischen Eskapaden viele Facetten des Lebens beleuchtet, manchmal auch auf den Arm genommen hat, ist es jetzt an der Zeit, sein Repertoire an Reimen und Wortspielen über das schönste und zugleich schmerzlichste aller Gefühle zum Besten zu geben. So viele Texte drehen sich um dieses Thema – damit könnte man glatt ein Buch füllen – oder zwei, oder drei.

Seit dieser ungemein begnadete Poet, die große Hoffnung der deutschen Lyrikerszene, vor annähernd zwanzig Jahren zu schreiben begann, verfasste auch Aberhubert viele Gedichte. Er durchlebte die vielen Stationen der Liebe und fing dies in seinen Texten ein.

Weißt du noch? Dieses erste Verliebtsein? Das Anschmachten aus der Ferne? Die unerhörte Zuneigung? Der erste Kuss und dann… Ja, dann kann das Ganze sehr unterschiedliche Wendungen nehmen. Manchmal gibt es ein Happy End – aber wenn wir ehrlich sind, wird das zunehmend seltener. Zumindest aus der Sicht eines Dichters hat aber auch das Scheitern, das Ende einer Liebe, die Trauer, der Betrug, der Abschied seinen Reiz. Denn manchmal ist uns allen ein wenig melancholisch zu Mute. Was hilft da besser als ein Glas Wein, etwas bedrückende Musik und der eine oder andere Vers, der aus Tränen geschrieben wurde?

Besonders toll ist aber, dass ein Ende nicht das Ende ist: Das L(i)eben geht weiter! Es schreibt neue Kapitel, neue Reime und neue Strophen.

Wie schön ist doch die Liebe! Und wie ergiebig ist der Schatz ihrer vielfältigen Ausprägungen.

Seit einiger Zeit erscheinen die alten und neuen Gedichte und weitere Texte, Wortspiele sowie mancher Unsinn unter dem Pseudonym diagnose_dreht1 auf Facebook, Instagram und Threads.

Das aktuelle Design der „Denkzettel“ habe ich für die Auftaktseiten der Kapitel genutzt. Für mehr davon können mir geneigte Lesende (oh, wie ich das Gendern hasse!) gerne dort folgen.

Warnung: Das letzte Kapitel bitte ich nicht allzu ernst zu nehmen! Niemand möchte, dass so etwas passiert (außer den Krimifreunden natürlich).

Nun aber viel Vergnügen und Gefühl bei Aberhuberts herzlichen Eskapaden.

Herzlichst,

Godehard Stein

Mai 2025

1 Na, bemerkt? Ein sensationelles Anagramm meines Namens – und irgendwie besser als zum Beispiel die ebenfalls möglichen Varianten Odin Gradesteh, Hard eingedost oder Heterodingsda.

Herzklopfen

 

DENKZETTEL

 

Gedanken an dich

 

Ich habe heut’ nur dich im Kopf,

Kann nur noch an dich denken,

Nichts vermag mich heut‘ davon

So richtig abzulenken.

Habe heut’ nur dich im Kopf,

Was eine Besserung ist,

Denn sonst befindet sich darin

Nur jede Menge Mist.

Bauchgefühl

Ich hab’ so ein Gefühl im Bauch,

Ein bisschen flau

Und ganz genau

Als würd’ mein Herz langsam zerreißen -

Da muss ich mich wohl durchbeißen!

Es ist, als ob ich sie verlöre,

Ich schwöre -