High Performance Trading - Andreas Lindmeyer - E-Book

High Performance Trading E-Book

Andreas Lindmeyer

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Beschreibung

"High Performance Trading" bietet dem Leser einen einfachen Weg, um an der Börse mit nur einer einzigen Strategie erfolgreich agieren zu können. Diese Strategie ist so einfach wie genial und funktioniert in nahezu allen Marktlagen. Das bedeutet, dass sich fast täglich neue Handelsmöglichkeiten bieten werden. Durch die im Buch vorgestellte Technik und die gezeigte Handelsmethode werden bei sehr geringem Risiko höhere Gewinne erzielt als mit herkömmlichen Finanzprodukten. Ein weiterer Aspekt ist, dass der Leser die Strategie erst ausgiebig testen kann, bevor er auch nur einen Euro investieren muss. Die Strategie ist für jeden interessant, egal ob er bereits Börsenerfahrung hat oder ein absoluter Neuling auf diesem Gebiet ist.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
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Seitenzahl: 210

Veröffentlichungsjahr: 2008

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Andreas »Nino« Lindmeyer

High Performance Trading

High Performance Trading

Die ultimative Tradingstrategie

Andreas »Nino« Lindmeyer

FinanzBuch Verlag

Bibliografische Information der Deutschen Nationalbibliothek:

Die Deutsche Nationalbibliothek verzeichnet diese Publikation in der Deutschen Nationalbibliografie; detaillierte bibliografische Daten sind im Internet über http://dnb.ddb.de abrufbar.

Lektorat: Cordula Natusch

Satz und Layout: Daniel Förster

Korrektorat: Natascha Lenz-Trautmann

Druck: GGP Media GmbH, Pößneck

Andreas »Nino« Lindmeyer • High Performance Trading

Komplett überarbeitete Neuauflage

© 2009

FinanzBuch Verlag GmbH

Nymphenburger Str. 86

80636 München

Tel. 089 651285-0

Fax 089 652096

Alle Rechte vorbehalten, einschließlich derjenigen des auszugsweisen Abdrucks sowie der fotomechanischen und elektronischen Wiedergabe. Dieses Buch will keine spezifischen Anlageempfehlungen geben und enthält lediglich allgemeine Hinweise. Autor, Herausgeber und die zitierten Quellen haften nicht für etwaige Verluste, die aufgrund der Umsetzung ihrer Gedanken und Ideen entstehen.

Den Autor erreichen Sie unter:

[email protected]

Weitere Infos zum Thema Signalhandel erhalten Sie unter:

www.signalhandel.com, www.finanzbuchverlag.de

ISBN 978-3-89879-440-4ISBN E-Book (EPUB, Mobi) 978-3-86248-963-3

Weitere Infos zum Thema

www.finanzbuchverlag.de

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Inhaltsverzeichnis

Allgemeiner Hinweis

Haftungsausschluss

Danksagung

Vorwort

Kapitel 1: Allgemeines

Worum geht es?

Was ist Differenzhandel?

Allgemeines zum Aktienmarkt

Kapitel 2 Signalerkennung

Signalanalyse über die Bank Austria

Candlesticks im Detail

Steigendes Signal

Steigender Trend

Fallendes Signal

Fallender Trend

Kleiner Trend

Unser Kaufkurs

Zusammenfassung inkl. Anekdote

Kapitel 3 Stopps

Stopptechniken

Zusammenfassung Stopps

Die Duplizierbarkeit eines Signals

Kapitel 4 Management

Ihre innere Einstellung, um erfolgreich zu handeln

Trade- und Geldmanagement

Tipps zur Aktienauswahl und Signalanalyse

Die Frage der Kerzengröße

Kapitel 5 Margin, Spread und Gaps

Das Margin

Der Spread

Gapping

Kapitel 6 Mein Börsenalltag

Mein Börsenalltag Sonntag bis Freitag

Kapitel 7 Der Broker

Wo können Sie handeln?

Anmeldung bei Finspreads

Kapitel 8 Die Plattform

Erklärung der Plattform

Signalanalyse über Finspreads

Ordereingabe

Training

Häufig gestellte Fragen

Spread- und Margin-Liste

Schlusswort

Außerdem verfügbar

Signalhandelsseminare

Signalanalysen

Supportinformation

Allgemeiner Hinweis

Zunächst möchte ich mich bei Ihnen für den Kauf meines Buches bedanken und wünsche Ihnen an dieser Stelle schon einmal, dass Ihnen das darin enthaltene Wissen helfen wird, sich erfolgreich in diesem überaus lukrativen Markt zu bewegen. Dieses Buch wird Ihnen zeigen, wie Sie am Aktien- und Indexmarkt mit viel Freude und in der Regel auch absolut stressfrei Geld verdienen können!

Ein Tipp meinerseits

Zu Beginn möchte ich Sie bitten, das Buch sehr sorgfältig durchzulesen. Lesen Sie es am besten erst in einem Stück durch und lassen Sie danach die gewonnenen Informationen einige Stunden wirken. Lesen Sie es anschließend erneut, um sich mit den zunächst unverständlicheren Parts eingehender zu beschäftigen.

An einigen Stellen im Buch werde ich auf Details hinweisen, die erst etwas später im Buch thematisiert werden. Machen Sie sich also keine Gedanken, wenn Sie an manchen Stellen im Buch zunächst nicht ganz folgen können. Es wird alles im späteren Verlauf genauer erläutert und zu einem Ganzen zusammengefügt.

Ihr neu gewonnenes Wissen nutzen Sie bitte erst probeweise auf dem Papier, auch wenn es Ihnen in den Finger juckt und Sie denken, dass Sie keine Zeit verlieren und jetzt unbedingt anfangen sollten, mit richtigem Geld zu handeln. Sie werden sehen, es entstehen jeden Tag neue Möglichkeiten, um mit Ihrem Handel zu beginnen. Nehmen Sie sich bitte die Zeit und überstürzen Sie nichts!

Haftungsausschluss

Der Autor und Herausgeber dieses Buches lehnt jede Verantwortung für Verluste und Risiken ab. Er kann für eventuelle Verluste oder Erstattungen bei Gebrauch dieses Buches nicht verantwortlich gemacht werden. Eine Gewinnbeteiligung am erzielten Erlös wird vom Autor und Herausgeber nicht verlangt!

Die aufgeführten Beispiele sind ausschließlich als Vorschläge zu sehen, nicht als Empfehlungen!

Der Autor und Herausgeber übernimmt des Weiteren keine Haftung für die von ihm genannten Dienstleister. Diese sind auch nur als Vorschläge zu verstehen! Die im Buch vorkommenden Illustrationen sind ebenfalls nicht als Anleitungen oder Empfehlungen zu verstehen, sondern dienen der Veranschaulichung meines eigenen Handels.

Die im Buch erwähnten und aufgezeigten Aktien oder Indizes stellen ausschließlich Beispiele dar und keine Anlagetipps für etwaigen Handel.

Dieses Buch wird nicht mit Verdienstgarantie verkauft. Sollten Sie mit dem Wissen, das Ihnen dieses Buch vermittelt hat, Anlageentscheidungen treffen, werden alle Investitionen von Ihnen eigenverantwortlich vorgenommen, mit der Kenntnis über eventuelle Risiken und Verluste!

Investieren Sie bitte nie Geld,das Sie nicht haben oder nicht verlieren dürfen!

Danksagung

In vielen Büchern, die ich bisher gelesen habe, erwähnten die Autoren in der Danksagung immer zuerst die Familie, den Mentor etc.

Ich möchte mich erst einmal bei meiner Community bedanken, die dafür verantwortlich ist, dass Signalhandel ein solcher Erfolg wurde. Ohne die Menschen, die damals auf eBay die ersten Bücher gekauft haben und die mich seit jeher bei der Idee Signalhandel unterstützen, würde es heute nicht schon vier Bücher geben und auch nicht das Signalhandel-Forum. Durch Eure Erfolge habe ich sehr viel Bestätigung erfahren. Die vielen positiven Rückmeldungen bestärkten mich in meinem Entschluss, nun auch das erste Buch über die FinanzBuch Verlag GmbH publizieren zu lassen. Einen herzlichen Dank an der Stelle an den Verlag und im Speziellen an Kent Gaertner, der mich bei der Realisierung sehr unterstützt hat.

Vor allem möchte ich Stefan Rosenberger danken, der mittlerweile bei Signalhandel im Marketing tätig ist und alle meine Zweifel über Sinn und Unsinn dieses Unterfangens einfach weggewischt hat. Gleichzeitig entschuldige ich mich bei Stefans Ehefrau Claudia, die des Öfteren die Laune ihres Gatten ertragen musste, wenn ich ihn wieder einmal mit einer meiner neuen, meist verrückten Ideen zur Weißglut gebracht hatte.

Danken möchte ich auch meiner Frau, die das Lektorat für die ersten Buchversionen übernommen hatte und deswegen die eine oder andere schlaflose Nacht verbringen musste.

Selbstverständlich gilt mein Dank auch meinen Kindern Max, Luis und Phil, die es ohne Murren hingenommen haben, wenn Papa wieder einmal das ganze Wochenende nur vor den Büchern saß, um daran zu arbeiten. Sie sind unter anderem der Grund und jede Mühe wert, dass ich das Projekt Signalhandel nun doch im richtigen Verlagswesen realisiere.

Wahrscheinlich habe ich die Hälfte der Leute vergessen, denen ich noch danken müsste, wie z. B. den Wirten meiner Stammkneipen »Albertros« – hier insbesondere Albert – und der »Alter Hut« – mit dem geschätzten Hans – (beide Kneipen liegen in München-Schwabing und sind immer einen Besuch wert). Sie ließen mir die nötige Zerstreuung zuteilwerden, wenn ich wieder einmal den Kopf voll hatte.

VORWORT

Die Urform dieses Buches war eigentlich damals nicht mehr als eine Anleitung für Freunde und Bekannte, die sich für dieses Thema interessierten. Sie umfasste in ihrer ersten Version ganze 26 Seiten und ich dachte nie daran, diese jemals zu veröffentlichen. Ich war im Gegenteil immer der Meinung, dass es genügend gute bis sehr gute Börsenbücher gebe. Auch ich habe unter anderem damit per Selbststudium das Trading erlernt.

Zurückblickend muss ich sagen, dass die Zeit des Lernens wohl die fruchtbarste (nicht zu verwechseln mit furchtbarste, obwohl dies wahrscheinlich auch zutreffend ist) meines Lebens war.

Jedes Mal, wenn ich dachte, ich hätte den Dreh raus, entwickelte sich der Kurs wieder gegen mich. Ich hatte ein Börsenbuch nach dem anderen gelesen, verschiedene Techniken und Methoden ausprobiert und hätte – rein vom Fachwissen – wohl mit jedem erfolgreichen Trader der Welt mithalten können. Das Einzige, was ich nicht konnte, war erfolgreich zu traden. Hätte mir zu dieser Zeit jemand gesagt, dass ich einmal über mein Trading mehrere Bücher schreiben würde, hätte ich ihm eine weiße Jacke geschenkt. Mit Ärmeln vorne und zwei Pflegern, die beim Anziehen helfen …!

Während des Studiums der verschiedenen Bücher stellte ich mir immer wieder ein und dieselbe Frage:

»Wieso gibt es kein Buch, das mir klipp und klar Anweisungen gibt, was zu tun ist?«

Normalerweise sollte es so sein, dass man ein Buch über Trading liest und sich dann erfolgreich am Markt bewegen kann. Das wäre doch fair, oder?!

In der Realität sieht es aber so aus, dass man zunächst ein Buch über die bevorzugte Darstellungsmethode des Charts (Candlesticks, Barcharts, Linien etc.) mit Vor- und Nachteilen dergleichen lesen muss sowie eines über verschiedene Konstellationen, die zu einem Einstieg führen können, eines über das richtige Geldmanagement etc.

Eine derartige Menge an Fachliteratur ist nicht so schnell zu bewältigen. Für diejenigen, die hauptberuflich einer anderen Tätigkeit nachgehen (ich gehe einmal davon aus, dass dies die meisten von Ihnen betrifft), ist also ein riesiger Zeitaufwand nötig, um sich nebenher das Trading sowohl theoretisch als auch praktisch richtig anzueignen.

Aber wenn es das Fachwissen allein nicht ist, um beim Handeln erfolgreich zu sein, was ist es dann?

Bis zu einem bestimmten Zeitpunkt hatte ich so viele Bücher über das richtige Trading gelesen, dass ich den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sah. Ich fing erst an, erfolgreich zu handeln, als ich viele Punkte meines erworbenen Wissens bewusst ausblendete, nicht mehr unzählige Indikatoren in Betracht zog und mich lediglich auf einige wenige Konstellationen konzentrierte, die sehr häufig im Chart auftraten. Diese Formationen waren duplizierbar. Ich fügte dann dieser Chartkonstellation noch weitere Indikatoren hinzu, von denen die meisten jedoch inzwischen wieder wegfielen. Am Schluss blieb eine sich sehr oft wiederholende Chartformation übrig und einer der einfachsten Indikatoren, die es überhaupt gibt.

Ich werde noch heute oft von meinen Seminarteilnehmern auf diese einfache, aber überaus wirkungsvolle Technik angesprochen. Für viele, die wie ich sehr viele Bücher über das Trading gelesen haben, ist dies eigentlich unvereinbar mit dem, was sie bisher über das Trading wussten.

Hier schließt sich nun auch der Kreis: Wenn also ein Signal duplizierbar ist, ist es zu 100 Prozent auch die komplette Strategie inkl. Handelsmethode.

Die Frage »Wieso gibt es kein Buch, das mir klipp und klar Anweisungen gibt, was genau zu tun ist?« stellt sich für Sie nicht mehr, da Sie die Antwort bereits in Händen halten.

Ich wünsche Ihnen nun viel Spaß beim Lesen und Lernen und hoffe, dass Sie mit der gezeigten Technik genauso erfolgreich arbeiten können wie ich und Hunderte andere, die dieses Buch bereits gelesen haben.

KAPITEL 1

Allgemeines

– Worum geht es?

– Was ist Differenzhandel?

– Allgemeines zum Aktienmarkt

Worum geht es?

Prinzipiell geht es darum, Ihnen eine Strategie zu vermitteln, mit der Sie am Aktienmarkt Geld verdienen können. Das Problem der meisten Anleger, die sich am Aktienmarkt (unabhängig vom gewählten Finanzprodukt) bewegen, ist, dass sie keine Strategie bzw. das falsche Geldmanagement haben und sich folglich regelmäßig verkalkulieren. Bei Ihnen wird das anders sein, da Sie von mir eine Strategie inkl. Ratschläge für ein richtiges Geldmanagement erhalten. Die Systematik ist für Sie nachvollziehbar und hilft Ihnen wirklich weiter. Sofern Sie schon Erfahrungen am Aktienmarkt haben, sollten Sie sie erst einmal ausblenden. Wenn Sie keine Erfahrung haben, umso besser, denn dann können Sie ganz unvoreingenommen an die Sache herangehen!

Ich muss Sie aber darauf hinweisen, dass kein Mensch und auch keine Maschine die Entwicklung am Aktienmarkt treffsicher voraussagen kann. Das hört sich ziemlich ernüchternd an. Sie werden jedoch sehen, dass Sie mit meiner Anleitung eine oder einer der wenigen sind, für die diese Tatsache keine allzu große Rolle spielt.

Vergessen Sie bitte auch alle Informationen über Aktien, die Ihnen durch das Fernsehen oder durch andere Medien zugetragen werden. Zu dem Zeitpunkt, zu dem Sie eine Meldung erhalten, ist sie schon veraltet und hat für Sie keinerlei Bedeutung mehr. Sie lesen schließlich auch nicht die Zeitung der Vorwoche, oder?

Wichtig für Sie ist einzig und allein, was Sie sehen, nicht, was Sie hören! Sie werden in ungefähr 45 Minuten in der Lage sein, zu wissen, wie Sie bei einer Aktie das Signal bestimmen und ob Sie handeln sollten oder nicht.

Nochmals: Das Wissen, welches Sie durch Medien über Aktien – egal welcher Art – erhalten, ist für Ihren Handel wertlos!

Sehen und wissen, nicht hören und glauben!

Machen Sie sich das bitte bewusst und handeln Sie danach!

In der Realität ist es so, dass verschiedene Aktienanalysten sich für diverse Nachrichtensender vor die Kamera stellen, uns die Aktienentwicklung erklären und dann vielleicht auch noch den Kauf der Aktie XY empfehlen. Unter Umständen stehen am folgenden Tag die gleichen Analysten wieder da und erklären ganz schlüssig und selbstsicher, wieso gerade jene Aktie an jenem Tag im Kurs dann gesunken ist! In dieser Zeit hätten Sie wahrscheinlich schon einen beträchtlichen Betrag verloren, wenn Sie dem Anlagetipp nachgekommen wären.

Es soll jetzt nicht der Eindruck entstehen, ich wäre gegen Aktienanalysten. Es gibt auch einige, die ab und an mit ihren Empfehlungen richtigliegen. Mir ist das aber insgesamt zu viel Raterei und zu wenig Strategie! Machen Sie sich bitte an dieser Stelle bewusst, dass die wenigsten dieser »sogenannten« Experten selbst Erfolge beim Trading verbuchen können. Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht, ob man den Markt »nur« anhand von Fundamentaldaten und Trendlinien erklärt oder ob man die Gesetzmäßigkeiten des Tradings kennt und selbst gewinnbringend Trading betreibt!

Vertrauen Sie ausschließlich sich selbst und dem, was Sie sehen!

Was ist Differenzhandel?

Differenzhandel1 ist der Handel mit der jeweiligen Aktien- oder Indexbewegung. Diese kann steigen oder fallen.

Beispiel 1

Der Aktienindex Dax eröffnet bei Börsenstart (09.00 Uhr) mit 5.670 Punkten und steigt an diesem Tag um 50 Punkte auf 5.720 Punkte.

Mit genau dieser Punkteveränderung handeln Sie. Sie kaufen also keine Aktien, sondern setzen darauf, dass eine Aktie steigt oder fällt.

Dies hat den Vorteil, dass Sie viel weniger Geld in die Hand nehmen müssen als bei einem normalen Aktienkauf. Sie handeln also nur die Differenz zwischen Kauf- und Verkaufskurs, sofern Sie auf steigend handeln, und umgekehrt für einen fallenden Handel.

Beispiel 2

Die Deutsche-Telekom-Aktie eröffnet mit 1.435 Punkten (Der Wert der Aktie beträgt 14,35 Euro. Da beim Signalhandel in Punkten gehandelt wird, wird bei unserer Tradingmethode der komplette Wert der Aktie mit 100 multipliziert2.) und steigt auf 1.460 Punkte. Das ist ein Anstieg der Aktie um 1,8 Prozent oder 25 Punkte, nichts Ungewöhnliches für eine Aktie.

Bleiben wir bei unserem Beispiel: Nehmen wir an, Sie würden mit einem Kapital von 1.000 Euro Deutsche-Telekom-Aktien kaufen (bei 1.435 Punkten). Sie könnten 69 Aktien kaufen. Nach dem Kauf ist die Aktie auch tatsächlich um 25 Punkte auf 1.460 gestiegen und Sie entschließen sich, die Aktie wieder zu verkaufen. Ihr Gewinn wären 0,25 Euro pro Aktie. Für die von Ihnen gekauften 69 Aktien errechnet sich also ein Gesamtgewinn von 17,25 Euro.

Nicht gerade sehr ertragreich, oder? Von den Bankgebühren, die für diesen Handel noch abgezogen werden müssen, ganz zu schweigen. Bei gleichem Kapitaleinsatz können Sie mit unserer Methode 15 Euro pro Punktanstieg setzen und hätten durch den Anstieg um 25 Punkte 375 Euro verdient. Schon etwas besser, oder? Ich gebe aber jetzt schon zu bedenken, dass dies nur ein Gedankenspiel ist, da wir bei einem Kapital von 1.000 Euro nicht mit einem so hohen Betrag pro Punkt arbeiten würden.

Dieses Beispiel zeigt, dass Sie beim Differenzhandel einen viel besseren Hebel (hier ist er 100, bedingt durch die Marginanforderung des Brokers, dazu aber später mehr) als beim normalen Aktienhandel haben. Nun müssen Sie nur noch wissen, woran Sie erkennen, ob eine Aktie steigt oder fällt. Dazu erkläre ich Ihnen aber später mehr.

Allgemeines zum Aktienmarkt

Sollten Sie noch keine Erfahrung am Aktienmarkt haben, werde ich Ihnen an dieser Stelle etwas darüber erzählen. Nehmen wir z.B. den wichtigsten deutschen Aktienindex, den Dax. Der Dax wird als Börsenindex bezeichnet, da in ihm die 30 meistgehandelten Aktien Deutschlands vertreten sind. Die Börsenindizes anderer Länder, wie z. B. der Dow Jones (USA), der FTSE 100 (England), der CAC (Frankreich) und auch der Nikkei (Japan), sollen ebenfalls einen schnellen Überblick über die stärksten Aktien der jeweiligen Länder gewähren. Der Index verändert sich genauso, wie sich die Aktien verändern. Wenn z. B. 25 Aktien im Dax steigen und 5 fallen, steigt der Dax. Fallen allerdings 25 Aktien und lediglich 5 steigen, fällt der Dax. So verhält es sich in jedem Index.

Aber was veranlasst eine Aktie, zu steigen oder zu fallen?

Das hängt davon ab, ob eine Aktie sehr häufig gekauft wird (dann wird sie steigen) oder eher verkauft wird (dann wird sie fallen). Besondere Ausschläge zeigen Aktien, wenn das jeweilige Unternehmen neue Umsatzerwartungen oder sonstige Meldungen herausgibt. Als z. B. VW am 10. 02. 2006 veröffentlichte, Arbeitsplätze abbauen zu wollen, um profitabler zu arbeiten, stieg diese Aktie um sage und schreibe mehr als 9 %. Das waren beim Differenzhandel ca. 500 Punkte an nur einem Tag. Natürlich bewegen sich Aktien auch dann stark, wenn ein Unternehmen bekannt gibt, dass die Umsatzerwartungen übertroffen worden sind. Andererseits kann es auch passieren, dass ein Unternehmen zwar meldet, dass die Umsatzerwartung übertroffen wurde, die Aktie jedoch dennoch fällt, weil die Aktionäre mit einem noch deutlicheren Plus gerechnet hatten (so geschehen bei Google). Es bestimmen also immer Angebot und Nachfrage sowie die Erwartung der Aktionäre, ob der Markt steigt oder fällt.

Ein Index unterliegt noch weiteren Einflüssen. Der Dax ist unter anderem auch sehr stark von der Entwicklung des Dow-Jones-Index abhängig. Werden in Amerika z. B. die Leitzinssätze gesenkt, um die Wirtschaft anzukurbeln, verzeichnet der Dow Jones oft einen Kursanstieg. Der Dax wird dadurch ebenfalls mitgezogen.

Es gibt über Indizes und Aktien natürlich noch viel mehr zu sagen. Es macht aber an dieser Stelle keinen Sinn, die Themenbereiche weiter zu vertiefen, da Ihr Handel davon weder positiv noch negativ beeinflusst wird.

KAPITEL 2

Signalerkennung

– Signalanalyse über die Bank Austria

– Candlesticks im Detail

– Steigendes Signal

– Steigender Trend

– Fallendes Signal

– Fallender Trend

– Kleiner Trend

– Unser Kaufkurs

– Zusammenfassung inklusive Anekdote

Signalanalyse über die Bank Austria

So, nun geht es ans Eingemachte: oder das, was Signalhandel ausmacht! Die Handelsmethode, die ich Ihnen vorstelle, nennt sich Spread Betting.

Spread Betting3 ist eine Art Finanzwette, die bisher nur in England angeboten wird. Sie funktioniert im Endeffekt genauso wie ein normaler Differenzhandel, hat aber drei entscheidende Vorteile: Zum einen sind die Hebel etwas besser als beim herkömmlichen Differenzhandel (von Anbieter zu Anbieter unterschiedlich). Zum anderen sind die anfallenden Kosten des Spreads (das Thema Spreads wird später eingehender im Buch behandelt) sehr niedrig. Last but not least ist hier auch bereits ein Einstieg mit sehr geringem Kapital möglich. Beim herkömmlichen Differenzhandel wird in der Regel ein Startkapital im vierstelligen Bereich vorausgesetzt! Beim Spread Betting genügen schon wenige Hundert Euro (z. B. 500 Euro), um vernünftige Abschlüsse tätigen zu können.

Wie diese Tradingmethode funktioniert, habe ich oben kurz angesprochen. Nun gehe ich richtig darauf ein! Sie benötigen für diese Art von Handel keine Erfahrung oder einen allzu großen Kapitaleinsatz. Dennoch soll Ihr finanzieller Einsatz bei dieser Handelsmethode natürlich so gut wie möglich abgesichert sein. Daher erfolgt hier noch einmal mein Hinweis zum Aspekt »Sicherheit«! Da Sie kein Geld verlieren, sondern lieber verdienen möchten, empfehle ich Ihnen, Ihre Signalanalyse äußerst sorgfältig durchzuführen und nur auf Aktien oder den Index zu setzen, wenn das Signal eindeutig ist.

Wie führen Sie eine Signalanalyse durch?

Sie benötigen einen Rechner und einen Internetanschluss. Darüber hinaus empfiehlt es sich, die neueste Java-Software unter www.java.com sowie Flash-Software unter www.adobe.com herunterzuladen.

Ich stelle Ihnen nun verschiedene Möglichkeiten der Signalanalyse vor: Die eine ist sofort durchführbar (Bank Austria), die andere können Sie erst vornehmen, wenn Sie sich bei einem Broker angemeldet haben (z. B. Finspreads). Generell empfehle ich, die Signalanalyse so schnell wie möglich über den Broker durchzuführen, bei dem die Kurse recht zeitnah gelistet werden. Die Bank Austria legt die Kurse der deutschen bzw. österreichischen Börse (Wien) zugrunde, Finspreads die Kurse der Londoner Börse. Der große Unterschied liegt darin, dass die Londoner Börse eine Stunde länger geöffnet hat als die Deutsche Börse und somit die aktuelleren Kurse bietet.

Für das anfängliche Training auf dem Papier ist jedoch das Angebot der Bank Austria (Die Internetadresse lautet: http://www.bankaustria.at/de/index.html) erst einmal ausreichend!

Starten wir mit der Signalanalyse bei der Bank Austria

Rufen Sie bitte die Internetseite http://www.bankaustria.at/de/index.html auf. Auf dieser Seite können Sie Ihre Signalanalyse durchführen, solange Sie sich nicht bei einem Broker anmelden möchten. Sobald Sie sich bei einem Broker angemeldet haben, empfiehlt es sich jedoch, die Signalanalyse direkt über diesen durchzuführen. Wie Sie das genau machen, dazu erfahren Sie später mehr.

Sie sollten nun die Startseite sehen:

– Klicken Sie bitte auf »Börsen & Märkte«!

Rechtlicher Hinweis zur Verwendung des Bank Austria Chartservice:

Die Bank Austria gestattet dem Autor zum Zwecke der übersichtlichen Darstellung in dem Werk »Signalhandel« die Verwendung und Abbildung von Inhalten ihrer Webseiten. Die Bank Austria übernimmt aber keinerlei Haftung für die Richtigkeit und Vollständigkeit dieser übernommenen Inhalte sowie dafür, dass Teile dieser Webseiten, insbesondere der Chartservice, jederzeit und auch in Zukunft online abgerufen werden können. Bei der Benutzung des Chartservice auf den Webseiten der Bank Austria sind die diesbezüglich geltenden Nutzungsbedingungen zu beachten. Weiters hat die Bank Austria die in dem Buch »Signalhandel« dargestellten Veranlagungsempfehlungen und -strategien nicht geprüft, sodass eine Haftung der Bank Austria für etwaige Schäden, die durch die Befolgung der in dem Buch »Signalhandel« vertretenen Veranlagungsempfehlungen und -strategien entstehen, ausgeschlossen wird.

Nun sollten Sie diese Internetseite sehen:

– Klicken Sie bitte auf »Chartservice«!

Es öffnet sich folgendes Fenster:

– Klicken Sie im Anschluss bitte auf »Chartanalyse starten«!

– Im Internet Explorer sollten Sie diese Seite zu Ihren Favoriten hinzufügen!

Es erscheint das Charttool der Bank Austria:

An den mit Pfeilen markierten Stellen nehmen Sie bitte folgende Änderungen vor:

– Beim Listenfenster »Zeitraum« wählen Sie entweder 3 oder 6 Monate (diese Auswahl können Sie, falls Ihnen die Ansicht nicht ausreichen sollte, immer noch ändern).

– Den Chart lassen Sie sich als »Candlestick« anzeigen (siehe »Chart-typ«)!

– Nun klicken Sie auf »Indikatoren«. Dort markieren Sie die SMA-Linie und setzen die Indikatorstellung auf 12 Tage.

– Anschließend können Sie sich unter der seitlichen Registerkarte »Listen / Depot« die für Sie interessanten Werte heraussuchen, z. B. den Dax30-Xetra (der bekannte Dax).

Ihr Chart sollte nach diesen Veränderungen wie in der folgenden Abbildung gezeigt werden (abgesehen vom Kursverlauf):

Diese Einstellungen können Sie später noch abspeichern.

Jetzt möchte ich Ihnen kurz die Daten eines Candlesticks (engl.: Kerze) erläutern und Ihnen erklären, wie Sie sie erhalten können.

– Bewegen Sie Ihren Mauszeiger einfach auf die Kerze, deren Kursdaten Sie wissen möchten.

– Es öffnet sich ein Fenster mit der Angabe des Handelstages und folgender Buchstaben mit den entsprechenden Kursen:

– Beginnen Sie nun mit Ihrer Chartanalyse!

Mithilfe dieser ausgewählten Voreinstellungen können Sie das Signal bestimmen. Schauen Sie sich bitte erst einmal den Chart an. Sie sehen weiße und rote Balken. Diese nennt man in der Fachsprache »Candlesticks«. Sie stellen jeweils einen Börsentag dar. Ein steigender Candlestick bedeutet, dass der Schlusskurs des Tages höher war als der Eröffnungskurs zu Handelsbeginn. Bei einem fallenden Candlestick war der Schlusskurs niedriger als der Eröffnungskurs. Ebenfalls angezeigt wird die SMA-Linie (rote Linie). Sie gibt uns den Bewegungsdurchschnitt des Werts der letzten 12 Handelstage wieder. Geht die SMA-Linie nach oben, steigt der Kurs tendenziell. Geht die Linie nach unten, fällt der Kurs eher!

Candlesticks im Detail

In diesem Teil des Buches werden Sie erfahren, wie Sie die einzelnen Candlesticks lesen können. Diese Fähigkeit bildet die Grundlage für Ihren späteren Handel. Sehen wir uns die »Candlesticks« etwas genauer an.

Hier folgt die Darstellung eines Candlesticks, der einen »Bullenmarkt«, also einen Kursanstieg markiert:

Wie Sie sofort erkennen können, ist der Schlusskurs höher als der Eröffnungskurs. Dieser Candlestick zeigt also einen Kursanstieg an. Der obere Schatten definiert den Tageshöchstkurs, der untere den Tagestiefstkurs. Der Körper des steigenden Candlesticks ist entweder weiß oder grün eingefärbt, je nach Chartanbieter.

Hier sehen Sie ein Beispiel für einen fallenden Candlestick, der einen im Tagesverlauf fallenden Kurs zeigt und damit einen »Bärenmarkt« repräsentiert:

Was an diesem Candlestick sofort ins Auge sticht, ist die Tatsache, dass der Eröffnungskurs weit über dem Schlusskurs liegt, der Markt also heute nachgegeben hat.

Auch hier bildet der obere Schatten den Tageshöchstkurs und der untere Schatten den Tagestiefstkurs.

Je nach Chartanbieter ist der Körper des fallenden Candlesticks entweder grau, schwarz oder rot eingefärbt.

So zeigen uns Candlesticks den Verlauf eines kompletten Börsentages und wir können uns sehr schnell einen Überblick über die Machtverhältnisse zwischen »Bullen« (steigender Markt) und »Bären« (fallender Markt) verschaffen.

Bei den genannten Beispielen handelte es sich jeweils um die Darstellung des Kurses eines einzelnen Börsentages. Natürlich kann man auch andere Zeitintervalle wählen, wie z.B. eine Woche, einen Monat oder gar eine Minute. Die Ausgangslage der Candlesticks ist hierbei immer gleich.

Bei unserer Strategie geht es jedoch ausschließlich um Tagescharts. (Mit den anderen Zeitintervallen beschäftige ich mich unter anderem im Buch »Signalhandel 3 – Intraday Trading«).

Der neutrale Doji

Genau wie die steigenden und fallenden Candlesticks gibt uns auch der Doji (die Mehrzahl heißt ebenfalls Doji) einen Überblick über den aktuellen Stand des Marktes und des ewig währenden Kampfes zwischen dem Bullen und dem Bären.

Wie Sie in der Grafik unten erkennen können, hat ein »Doji« keinen Körper (sollte der Schlusskurs zum Eröffnungskurs nur minimal differieren, also ein minimaler Körper vorhanden sein, so können Sie dies ebenfalls als Doji ansehen). Der Eröffnungskurs hat den gleichen Wert wie der Schlusskurs. Ein Doji deutet auf ein ausgeglichenes Kräfteverhältnis zwischen Bullen und Bären hin. Bei unserer Signalanalyse gilt der Doji als neutral. Was dies bedeutet, erfahren Sie im Laufe der nächsten Seiten.

Wie sieht ein steigendes Signal aus, bei dem Sie handeln sollten?

Steigendes Signal

Achten Sie im Chart auf den Wechsel von einem fallenden Candlestick zu einen steigenden, wie Sie ihn in der nachfolgenden Darstellung erkennen können. Hierbei ist es wichtig, dass die steigende Kerze einen ausgeprägteren Körper hat, der somit eine starke Kursbewegung widerspiegelt.

Wenn die SMA-Linie jetzt ebenfalls nach oben tendiert, ist dies ein Signal für zu erwartende Kurssteigerungen am kommenden Tag!

Sehen Sie sich solch ein steigendes Signal in einem Chart an:

Die letzten zwei Candlesticks zeigen einen wunderbaren Übergang von einem fallenden auf einen steigenden Candlestick. Die SMA-Linie ist ebenfalls deutlich steigend.

Anmerkung