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Selbsthilfe bei Diabetes: der erste Gesundheitsratgeber zum Mitmachen unter kompetenter therapeutischer Anleitung von den Spezialisten der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin in Essen. Der Diabetesberater Mario Althaus und die Ökotrophologin Sabine Pork sind seit Jahren im Bereich Diabetes und in der Naturheilkunde tätig. Gemeinsam haben sie ihre Erfahrungen in diesen interaktiven Patienten-Coaching aufbereitet. Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die erhöhte Blutzuckerwerte nach sich zieht. Langfristig führen diese zu Folgeschäden. Jedoch kann durch eine gesunde Lebensweise jenen Folgeschäden weitgehend entgegengewirkt werden, sodass Lebensqualität und Selbstständigkeit entsprechend erhalten bleiben. Die naturheilkundlichen Möglichkeiten sind nicht unbedingt Ersatz für Diabetes-Medikamente oder Insuline, sondern verstehen sich auch als hilfreiche Ergänzung und ein Mehr an Möglichkeiten zur Unterstützung der Diabetes-Therapie. Das Mitmach-Programm basiert auf den fünf Säulen ganzheitlicher Gesundheit: Entspannung, Bewegung, Hydrotherapie, Pflanzenheilkunde und Ernährung. Checklisten, Fragebögen, Ernährungs-Coaching, Mitmach-Übungen, Dos and Don'ts und durchgängige Erfolgskontrollen unterstützen dabei, selbst aktiv zu werden und das eigene Wohlempfinden und die Lebensqualität zu verbessern.
Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:
Seitenzahl: 78
Veröffentlichungsjahr: 2018
Mario Althaus / Sabine Pork
Hilfe bei Diabetes
Selbst aktiv werden, Beschwerden lindern und heilen, Lebensqualität steigern
Knaur e-books
Selbsthilfe bei Diabetes: der erste Gesundheitsratgeber zum Mitmachen unter kompetenter therapeutischer Anleitung von den Spezialisten der Klinik für Naturheilkunde und integrative Medizin in Essen.
Der Diabetesberater Mario Althaus und die Ökotrophologin Sabine Pork sind seit Jahren im Bereich Diabetes und in der Naturheilkunde tätig. Gemeinsam haben sie ihre Erfahrungen in diesen interaktiven Patienten-Coaching aufbereitet.
Diabetes mellitus ist eine chronische Stoffwechselerkrankung, die erhöhte Blutzuckerwerte nach sich zieht. Langfristig führen diese zu Folgeschäden. Jedoch kann durch eine gesunde Lebensweise jenen Folgeschäden weitgehend entgegengewirkt werden, sodass Lebensqualität und Selbstständigkeit entsprechend erhalten bleiben.
Die naturheilkundlichen Möglichkeiten sind nicht unbedingt Ersatz für Diabetes-Medikamente oder Insuline, sondern verstehen sich auch als hilfreiche Ergänzung und ein Mehr an Möglichkeiten zur Unterstützung der Diabetes-Therapie.
Das Mitmach-Programm basiert auf den fünf Säulen ganzheitlicher Gesundheit: Entspannung, Bewegung, Hydrotherapie, Pflanzenheilkunde und Ernährung.
Checklisten, Fragebögen, Ernährungs-Coaching, Mitmach-Übungen, Dos and Don’ts und durchgängige Erfolgskontrollen unterstützen dabei, selbst aktiv zu werden und das eigene Wohlempfinden und die Lebensqualität zu verbessern.
»Hilfe bei Diabetes« fordert Sie immer wieder dazu auf, sich selbst bewusst zu beobachten und aktiv zu werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten.
Wenn dieses Symbol auftaucht, sollten Sie ein Notizbuch zur Hand nehmen und aufschreiben, was Ihnen zu der Frage oder Inspiration einfällt.
Bei diesem Symbol können Sie sich auf www.gesundheitzummitmachen.de/downloads Vorlagen für die Übungen, Anleitungen und Rezepte downloaden.
»Eigentlich geht es mir gut, doch mein Arzt sagt, dass ich etwas ändern muss. Auch muss ich mir ständig von Angehörigen und Bekannten anhören, dass ich dieses oder jenes doch nicht darf. Oder sie machen mir wegen des Essens ein schlechtes Gewissen. Jetzt bekomme ich sogar Medikamente für meinen Zucker, obwohl ich schon andere Pillen schlucken muss. Mehr Sport soll ich auch machen, aber eine Sportskanone war ich noch nie … Manchmal möchte ich einfach in Ruhe gelassen werden!«
Erkennen Sie sich wieder?
Mit diesem Ratgeber möchten wir nicht nur Wissen vermitteln, sondern Sie als Betroffene auch verständnisvoll unterstützen, damit Sie mit der Erkrankung Diabetes besser zurechtkommen. Entdecken Sie Möglichkeiten, für sich etwas Gutes zu tun. Wie Sie sehen werden, ergänzen sich schulmedizinische und naturheilkundliche Herangehensweisen in vielfältiger Art und Weise.
Heutzutage ist Diabetes sehr gut behandelbar. Die wichtigsten Informationen dazu finden Sie gebündelt in diesem Buch. Der Diabetesberater Mario Althaus und die Diplom-Ökotrophologin Sabine Pork teilen mit Ihnen ihre langjährigen Erfahrungen. Die Themen reichen von allgemeinen Therapiemöglichkeiten über eine bessere Ernährungsweise und Ideen für vermehrte Bewegung bis hin zur praktischen Bewältigung von Alltagsproblemen und zum Umgang mit Stress.
All das ist alltagstauglich und nachvollziehbar für Sie aufbereitet. Unser Motto: Hilfestellung auf den Punkt gebracht.
Behalten Sie Ihre Selbstständigkeit und Ihre gewohnte Lebensqualität!
Diabetes mellitus (auch Zuckerkrankheit genannt) ist eine zwar nicht vollständig heilbare, aber gut zu behandelnde Stoffwechselerkrankung. Wie Sie entsteht, darüber wollen wir Sie informieren, bevor wir Sie einladen, selbst einmal eine Bestandsaufnahme Ihrer heutigen Situation zu machen.
Unsere Nahrung gelangt nach dem Essen in den Magen und anschließend in den Dünndarm. Dort wird sie in ihre Bestandteile zerlegt. Stärke aus z. B. Brot und Kartoffeln (die von Natur aus kohlenhydratreich sind) wird im weiteren Verlauf zu Zucker abgebaut. Die Zuckermoleküle sind so klein, dass sie durch die Darmwand ins Blut gelangen. Aus der Scheibe Brot ist sozusagen der Blutzucker geworden. Dieser Blutzucker wird als Energieträger dann weiter in die Zellen geschleust, denn nur dort kann seine Energie genutzt werden. Insulin dient dabei als Schlüssel, indem es hilft, den Zucker in die Zellen zu schleusen. In der Zelle angekommen, wird der Zucker in Energie umgewandelt.
Bei einem Menschen mit Diabetes ist dieser Prozess gestört. Das kann mehrere Ursachen haben: Entweder wird zu wenig Insulin im Körper produziert (Insulinmangel), oder das Insulin hat in seiner Wirkung nachgelassen (Insulinresistenz). Oft liegt sogar eine Kombination aus beidem vor. Dadurch gelangt der Zucker nur schwer und in kleinen Mengen oder gar nicht in die Zellen hinein und reichert sich im Blut immer mehr an. Die Folge ist ein erhöhter Blutzucker.
Eine schlechte Insulinwirkung nennt man auch Insulinresistenz.
Wenn sehr viel Zucker im Blut ist, versucht der Körper sich zu helfen, indem er den überschüssigen Zucker über den Urin ausscheidet. Dies geschieht bei einem Blutzucker über 180 mg/dl (10,1 mmol/l). Dieser Effekt ist mit Teststreifen sehr einfach nachweisbar. Die Medizin spricht dann von der »Nierenschwelle«. Bei diesem Prozess verliert der Körper nicht nur sehr viel Zucker (und damit Energie in Form von Kalorien), sondern auch Flüssigkeit und Mineralstoffe. Deshalb spüren viele Menschen bei sehr hohen Blutzuckerwerten die Symptome Durst, Harndrang, Müdigkeit, manchmal auch Gewichtsabnahme und Wadenkrämpfe. Auch wenn es sich im ersten Moment gut anhört, dass man über den Urin viele Kalorien verliert, ist es auf lange Sicht doch sehr ungesund für die Nieren.
Alle Diabetes-Typen haben eines gemeinsam: Die Körperzellen können den Blutzucker gar nicht oder nur schwer aufnehmen. In der Folge bleibt der Zucker in der Blutbahn und der Spiegel steigt im Laufe der Zeit weiter an. In der Medizin teilt man Diabetes nach der Erkrankungsursache in verschiedene Kategorien ein. Das hat den Vorteil, dass das Behandlungsteam viel schneller und besser weiß, welche Therapie für den Betroffenen geeignet ist. Um Ihnen einen kurzen Überblick zu verschaffen, erläutern wir im Folgenden die unterschiedlichen Typen.
Beim Typ-1-Diabetes kann der Körper nicht (mehr) ausreichend Insulin herstellen. Der Grund für den Ausbruch der Erkrankung kann bis heute nicht völlig aufgeklärt werden. Man weiß jedoch, dass es sich um eine Autoimmunerkrankung handelt, bei der das Immunsystem Antikörper bildet. Diese Antikörper richten sich gegen die insulinproduzierenden Zellen in der Bauchspeicheldrüse oder gegen das körpereigene Insulin. Nach einiger Zeit liegt ein absoluter Insulinmangel vor. Patienten mit Typ-1-Diabetes sind in der Regel nicht übergewichtig, sondern eher normalgewichtig. Die Therapie bei Typ-1-Diabetes besteht darin, das fehlende Insulin zu ersetzen (Insulinspritze oder -pumpe).
