Honig für die Seele - Birgit Spoerl - E-Book

Honig für die Seele E-Book

Birgit Spoerl

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Beschreibung

Dieser praktische Ratgeber bietet eine mitreißende Mischung aus Psychologie und Lebensweisheit. Er ist unverzichtbar für alle, die gerade in der Zwickmühle stecken und nun nach der bestmöglichen Lösung suchen, die aktuelle Krise zu überwinden. Mit verblüffend einfachen Übungen können beispielsweise Depressionen oder Ängste überwunden werden. Darüber hinaus zeigt diese komprimierte und übersichtliche Darstellung radikal neue Perspektiven auf, um zu neuer Lebensenergie, zu neuer Kreativität, oder ganz einfach zu mehr Lebensfreude zu gelangen. Durchdrungen von einer lebensbejahenden Kraft liest sich dieses Büchlein geradezu wie ein Wegweiser zum Glücklichsein.

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Seitenzahl: 111

Veröffentlichungsjahr: 2017

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Birgit Spoerl

Honig für die Seele

Kleine Weißheiten für den Alltag

 

 

 

Dieses ebook wurde erstellt bei

Inhaltsverzeichnis

Titel

Einleitung: Was das Buch zu leisten vermag ...

Warum hat man eigentlich Probleme?

Und jetzt zum Eingemachten: Was kann ich tun ... bei Depressionen?

Hintergrundinformationen:

Was kann ich tun ... bei Angst?

Übung 1: „Vom besseren Umgang mit Ängsten“

Was kann ich tun... bei innerer Unruhe und Spannungszuständen?

Übung 2: „Bei innerer Unruhe und Spannungszuständen“

Was kann ich tun... bei Unzufriedenheit?

Übung 3: „Die innere Unzufriedenheit überwinden: Lernen Sie Ihre Gefühle in den Griff zu bekommen.“

Was kann ich tun... für mehr Lebensfreude?

Übung 4: „Mehr Lebensfreude“

Was kann ich tun... für das soziale Miteinander?

Übung 5: „Das Lösen von unangenehmen Verstrickungen“

Übung 6: „Schaffung einer inneren Harmonie“

Was kann ich tun, ... um neue Lebensenergie zu gewinnen?

Was kann ich tun,... um meine Ziele zu erreichen?

Übung 7: „Für ein gutes und gesundes Selbstbewußtsein; dem Handwerkszeug für die echten Herausforderungen im Leben.“

Was kann ich tun ... für mehr Effizienz in meinem Leben?

Übung 8: „Erfolg und Effizienz“

Was kann ich tun ... bei Streitigkeiten und Konflikten?

Übung 9: „Rationale Konfliktlösung“

Eine neue Chance, ein neuer Weg

Die Zukunft lebt

Übung 10: „Bildhafte Vorstellung dessen, was man sich wünscht“

Multiple Energien

Übung 11: „Die bewußte Erzeugung von Glück und Harmonie“

Innere Abgrenzung und Verfolgung von Zielen

Der Weg zur Kreativität:

Übung 12: „Ich sollte lernen, meine bewußte Wahrnehmung zu schulen!“

Alphabetisches Nachschlagewerk

Impressum neobooks

Einleitung: Was das Buch zu leisten vermag ...

Wir fühlen uns alle oftmals überfordert, ängstlich oder im Stich gelassen. Vielleicht haben wir Probleme im Beruf; die Kinder, die ihren in der Schule, oder wir zu Hause im Privaten. Wichtig ist dann nur eines: Nicht die Nerven verlieren, sondern einen kühlen Kopf bewahren!

Nicht jeder möchte gleich zu einem Seelenklempner gehen und sich mit seinen Sorgen und Nöten einem anderen Menschen anvertrauen; und doch gibt es hin und wieder Situationen, da klappt es alleine einfach nicht, und man braucht einen „Kick“ von außen, zumindest etwas, das Trost spendet und Geborgenheit vermittelt.

„Wissen“ kann Geborgenheit vermitteln. Wer sich schon in einer miesen Situation befunden hat, kennt das Gefühl: Solange ich nicht weiß, was ich tun soll, geht es mir schlecht. Wenn ich aber einen Ausweg sehe, nämlich das praktische „Wissen habe“, was ich tun soll, geht es mir gleich besser. Ich bekomme neue Energien, und meine Kräfte kehren zurück. Habe ich meine Schwierigkeiten dann überwunden, fühle ich mich wie Phönix, der aus der Asche steigt, und sogar noch besser. Denn ich gehe aus den überwundenen Schwierigkeiten mit neuen Kräften hervor, und zwar mit Kräften, die ich vorher noch gar nicht kannte. Nun weiß ich, was ich zu schaffen vermag, und ich sehe gestärkt und optimistisch eingestellt meiner weiteren Zukunft entgegen.

Nur ist es leider so, daß ich mich an diese Gefühle gerade dann nicht mehr erinnere (z.B. an das Gefühl des Stolzes, etwas geschafft zu haben), wenn neue Herausforderungen auf mich warten, die mir angst und bange machen. Das geht zwar jedem so, doch muß es deshalb noch lange nicht so sein. Was also tun?

Das vorliegende Büchlein soll in diesen Situationen eine Stütze und Hilfe sein; es soll aufbauen und stärken, und uns dann wieder Mut machen, wenn wir wieder einmal vergessen haben, wie schön es doch sonst ist ...

Doch fangen wir einfach mal ganz allgemein an, unser Leben zu verbessern und zu verschönern; und zwar mit einer anderen und besseren Bewertung unserer wie auch immer gearteten Lebensumstände ...

Warum hat man eigentlich Probleme?

Problembeseitigung mal ganz allgemein ...

Probleme sind ganz schön nervig. Sie lassen uns gereizt erscheinen und nehmen uns den Schwung. Doch warum ist das eigentlich so? Müssen wir sie unbedingt haben? Lassen sie sich nicht gezielt vermeiden?

Ich glaube so, oder zumindest so ähnlich, denken viele von uns in bestimmten Situationen. Und schaffen sich gerade damit ein Problem. Denn, ein Problem existiert nur dann, wenn wir eins aus einer bestimmten Situation machen. Immer, wenn ich denke, daß etwas zum Problem wird, dann habe ich eins; immer, wenn ich denke, „das schaffe ich nicht“, dann schaffe ich es auch nicht, egal um was es sich handelt.

Alleine die Beurteilung „etwas ist ein Problem“ macht es genau zu diesem. Also, warum es nicht besser machen, – eben richtig – und sich – stattdessen – sagen: „Ich befinde mich in einer Herausforderung, und ich werde sie bewältigen! Selbst wenn ich noch nicht ganz genau weiß, wie ich es bewerkstelligen soll, ich werde es schon schaffen!“

Mit einer solchen Einstellung werde ich nicht nur meine Aufgabe mit Erfolg erledigen, sondern auch noch das Wunder erleben, zu entdecken, was sonst noch alles verborgen in mir schlummert und nur darauf wartet, tagtäglich bei der Bewältigung aller sonstigen Schwierigkeiten eingesetzt zu werden.

Und jetzt zum Eingemachten: Was kann ich tun ... bei Depressionen?

Depressionen sind weder reine Gefühle noch Gedanken; Depressionen sind Zustände, in denen man sich aufgrund vorheriger, negativer Gefühle und Gedanken befindet. Diesen Zuständen fehlt jedes Licht. Licht, welches notwendig wäre, um eine Veränderung herbeiführen zu können. Wissen ist Licht. Unwissenheit bedeutet Dunkelheit.

Wenn ich das Wissen habe, wie ich mich aus Zuständen herauszubewegen vermag, dann folge ich logischerweise dem Wissen. Warum sollte jemand freiwillig etwas dulden und ertragen, was ihn quält, wenn er den Ausweg aus der Situation kennt? Depressionen bedeuten Unwissenheit gegenüber dem Zustand, der sie herbeigeführt hat. Denn der Zustand ist nur als Folge einer Situation zu verstehen, für die man vorher keine Lösung kannte. Ergo, es muß ein Lösung für die Ursache gefunden werden.

Ursachen mögen verschieden sein, doch liegt ihnen eine oft ähnliche Basis zugrunde: Depressionen scheinen oft die Folge von Situationen zu sein, in denen man sich unbeweglich fühlt und oft als Opfer sieht. Es ist die Hilflosigkeit dem vermeintlich vorprogrammierten Geschehen gegenüber, die jedes „innere Licht“ wegnimmt und auslöscht, bis auch der letzte Funke Helligkeit gänzlich erloschen ist.

Depressionen sind als Folge solcher Vorgänge zu verstehen; und nicht unabdingbar. Depressionen können geheilt werden, und zwar auf dem gleichen Wege wie sie ent­stehen. Nur, daß jetzt etwas gegeben wird, anstatt etwas wegzunehmen: Licht wird gespendet durch konstruktive/positive Gedanken, die wieder konstruktive Handlungen ermöglichen. Dadurch verschwindet das Gefühl der Hoffnungslosigkeit.

Hoffnung entsteht dann, wenn der Mensch wieder eine Möglichkeit zum Eingreifen sieht; eine Möglichkeit eben, sich wieder am alltäglichen Geschehen zu beteiligen, und damit etwas zu bewirken.

Hintergrundinformationen:

Gedanken formen Welten, und zwar die jeweils eigenen. Gedanken sind affin; sie ziehen an und formen, was ihnen entspricht.

Ein wahrer/konstruktiver Gedanke ist wie ein Lichtstrahl. Er kann retten, ermutigen, aufbauen, inspirieren und Kraft schenken. Letztlich beherrschen die Gedanken uns alle, auch wenn viele darüber lachen und sagen: „Ich kann positiv denken, aber es passiert trotzdem nichts Erfreuliches.“ Warum verhält es sich so?

Wenn unsere Gedanken lange bzw. oft genug gedacht werden, werden sie zum Baumaterial unserer uns umgebenden Welt, und damit unserer Lebensumstände. Das geschieht deshalb, weil immer wiederkehrende Gedanken zu Gefühlen werden; und Gefühle sehen wir als Realität an, wir verstehen alles, was uns unsere Gefühle vermitteln, als echt und wahr. So bilden sich Überzeugungen.

Unsere Überzeugungen entscheiden dann letztlich auch, was wir um uns herum kreieren: Ist es eine schöne Welt, die lebens- und liebenswert erscheint, oder wirkt sie hoffnungslos?

Wer versteht, wie die Umstände entstehen, die ihn umgeben, der versteht es auch, sie gemäß seinen Wunschvorstellungen zu gestalten.

Oftmals sind die Wünsche, die sich nicht realisieren lassen können, die Auslöser für die depressiven Zustände. Aber: Wo ein Wunsch ist, da ist auch ein Weg.

Wichtig ist, zwischen wahren und falschen Wünschen zu unterscheiden; wahre Wünsche kommen aus dem Inneren und werden nicht unbedingt verstandesmäßig akzeptiert. Falsche Wünsche unterliegen oftmals nur der Zustimmung des Bewußtseins und sind damit lediglich von der Laune abhängig. Ihre Erfüllung bedeutet kein länger währendes Glück, sondern nur kurzfristige Freude.

Wer Wünsche hat, sollte überlegen, wie sie sich realisieren lassen, und ob sie in jeder Hinsicht gut wären, und zwar für sich selber und andere. Wenn ja, sollte überlegt werden, ob deren Erfüllung wohl dauerhaftes Glück garantieren könnte. Denn: Echte Wünsche sind realisierbar, auch wenn sie sich allem Anschein nach nicht ohne weiteres so leicht erfüllen lassen, oder sogar vom Verstand her verneint werden. Aber, ist der Verstand denn einfach so dazu in der Lage, zu entscheiden, was gut und was schlecht ist? Formt er sich nicht eben die Grenzen selber, die aufgrund der Fähigkeit der Gedanken, nämlich die Umwelt zu gestalten, zu verschieben bzw. – zu erweitern – sind?

Fragen Sie sich deshalb: Wie mutig bin ich wirklich? Was kann ich mir vorstellen? Kann ich – wenn nötig – meine Vorstellungen erweitern? Meine Grenzen im Kopf der wahren und wirklich vorhandenen Grenzenlosigkeit anpassen?

Gedanken sind frei, und bevor zu äußeren Handlungen angesetzt wird, sollte jeder für sich versuchen, seine innere Vorstellungskraft zu erweitern, nämlich seinen gedanklichen Vorstellungshorizont zu vergrößern. Denn: Wir erreichen nur das, was wir uns vorher auch vorzustellen vermögen.

Für Depressionen bedeutet das, die gedankliche Vorstellung dahingehend zu erweitern, daß ich etwas vermag, nämlich mein Leben zu verändern, zu verschönern und anzupassen, und zwar an das, was ich mir sehnlichst wünsche, aber mir selber nicht zugestehe – weil meine Gedanken und Hoffnungen immer gleichbleibend im derzeitigen Zustand verharren.

Genauso wie immer wiederkehrende Gedanken stärker werden, und bedingt durch ihre negative Richtung, in der Vergangenheit für einen depressiven Zustand gesorgt haben, genauso werden Gedanken konstruktiver Art, die immer wiederkehren und häufig gedacht werden, zu Gefühlen und damit zur Realität.

Der einzige Unterschied besteht bei der Umkehrung darin, daß wir den konstruktiven und positiven, lichtvollen Gedanken keinen Raum geben wollen. Denn, schon bevor wir sie zu Ende gedacht haben, bevor ein positiver Gedanke klar formuliert ist, hat der Verstand ihn bereits wieder verworfen. „Das klappt sowieso nicht“, oder „das schaffe ich nie“. Und die Begründung dafür ist: „In der Vergangenheit hat es auch nicht funktioniert“. Doch, gerade in der Vergangenheit hat die Technik, eben durch Gedanken die Realität zu formen, wunderbar geklappt. Durch z.B. ständiges Abwerten des eigenen und echten Wunsches, durch ständiges „Miesmachen“ der eigenen Fähigkeiten und Kräfte, sind adäquate Überzeugungen und Gefühle entstanden. Die Folge sind die Depressionen, Zustände ohne Licht, das man sich selber konsequent genommen hat. Genauso gilt es, die Konsequenz umgekehrt zu benutzen: Indem ich an das Wahre glaube (die Erfüllung meiner Wünsche, die Fähigkeit meiner Gedanken und Gefühle) und versuche, das Schöne zu sehen und zu suchen. Denn, nur wer sucht, kann finden. Suchen Sie es in sich selber!

Was kann ich tun ... bei Angst?

Ängste und Nöte sind ein besonderes Kapitel. Fast jeder kennt sie, fast jeder erlebt sie, und das täglich. Ängste und Unsicherheiten gehören für viele von uns schon zum Alltag und werden damit beinahe zu einem Selbstverständnis. Danach gefragt, werden viele sicherlich überzeugt antworten: „Angst? Kenne ich nicht.“ Und doch leiden viele darunter, zum einen Teil bewußt, zum anderen Teil unbewußt.

Der Übergang ist schleichend, von scheinbar selten auftretenden und harmlosen Ängsten, die nur bei spezifischen Gelegenheiten auftauchen, bis hin zu denen, die deutlich „lästig fallen“ und bereits für einen gewaltigen Schaden sorgen. Ein Schaden entsteht durch Ängste dann, wenn sie uns von den Dingen im Leben abhalten, die von uns erledigt werden sollten und könnten; deren Gelingen unser Verstand uns nicht zutraut und uns damit von deren Durchführung abhält.

So entstehen aus Ängsten Blockaden und Hindernisse, die mehr Schaden anrichten, als es das Bewußtwerden der Ursache und die Beseitigung derselben getan hätte.

Sicherlich ist es weniger angenehm, sich mit seinen Ängsten und Unsicherheiten zu beschäftigen; aber, wer sie sich ins Bewußtsein hoch holt und sie betrachtet, – rational – von der Verstandesebene ausgehend, der wird oftmals feststellen, daß diese im Licht des bewußten Betrachtens nicht mehr bestehen können.

Ängste richten erst dann Schäden an und führen zu solchen Blockaden, die unser Leben plötzlich beschwerlich erscheinen lassen, wenn sie verdrängt und geleugnet werden. Sie gedeihen im Dunklen des Unterbewußtseins weiter – ähnlich wie Samen in der Erde –, bevor sie zu keimen beginnen.

Wenn sie uns bewußt werden, ist es oft schon so schlimm, daß sie bereits – rational – uns von unseren Handlungen abhalten. Was kann man dann dagegen tun?

Das Sinnvollste bei Ängsten ist immer noch, den Körper zunächst zu beruhigen, danach den Geist, bis der ganze Körper und der Kopf schön entspannt sind. Wer entspannt ist, empfindet so leicht keine Angst mehr, im Gegenteil. Bei regelmäßiger Wiederholung werden sich Angstgefühle regelrecht in Luft auflösen. Wer dagegen angespannt ist, hält seine Ängste und Befürchtungen regelrecht fest (Anleitung und Beschreibung der Übungen zur körperlichen und geistigen Entspannung erfolgen weiter unten).

Wer entspannt ist, kann auch wieder klar denken, und nur im entspannten Körper vermag jeder seine Gefühle zu kontrollieren. Das ist insofern wichtig, als das man nur dann die Kontrolle über seine Gedanken haben kann, wenn man sie über seine Gefühle hat.

Und Angst ist zunächst ein Produkt des Geistes, bevor sie körperlich auch spürbar ist. Angst ist oftmals ein reines Produkt unserer Phantasie.

Betrachten Sie z.B. Kinder, die Skifahren lernen, und vergleichen es mit den Erwachsenen. Kinder fahren einfach drauflos, Erwachsene sind dagegen sehr zögerlich, wenn sie noch unerfahren die Piste hinunter fahren. Wie kommt das? Je älter man wird, desto reicher wird man an Erfahrung. Und damit steigt auch der Schatz des negativen Vorstellungsvermögens an. Je größer unsere negative Vorstellungskraft dann ist, desto größer wird die Angst.