Ich bin krank - Jürgen W. Schulz - E-Book

Ich bin krank E-Book

Jürgen W. Schulz

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Beschreibung

"Ich bin krank" ist eine romanhafte Publikation mit Geschichten, die wirklich das Leben schrieb. Ein oft schlimmes Gefühl, wenn man nicht weiß, warum man etwas hat und was man hat. Und dabei gibt insgeheime Gründe, warum jemand nicht gesund werden will. Teils amüsant und doch lehrreich. Erlebnisse aus langjähriger Praxis.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 33

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Es gibt kein Schicksal, es gibt niemanden, der dich wie eine Marionette an Fäden hält und dich in bestimmte Situationen bringt. Vielmehr passiert das, was sich in deinem Gehirn abspielt.

JWS

Ein oft schlimmes Gefühl, wenn man nicht weiß, warum man etwas hat und was man hat.

Und dabei gibt insgeheime Gründe, warum jemand nicht gesund werden will.

Jürgen W. Schulz, Dipl.-Ing. und Heilpraktiker stellt in dieser romanhaften Publikation Geschichten vor, die das Leben schrieb, teils amüsant und doch lehrreich.

Erlebnisse aus langjähriger Praxis.

Der geneigte Leser erhält einen kleinen Einblick in therapeutische Möglichkeiten

Inhaltsverzeichnis

LAURA

JAN

JAN

LAURA

LAURA

LAURA

JAN

LAURA

LAURA

JAN

LAURA

LAURA

LAURA

FIETS

LAURA

Jan war wieder früh aufgestanden. Eigentlich wie immer. Schon während seiner Lehre musste er früh aufstehen und später bei der Bundeswehr war es sowieso üblich, das hat er so beibehalten. Kurz vor 5:00 Uhr ging er die Treppe hinunter, einmal rechts durch die Wohnzimmertüre und links ab, war er in der Küche, um die Kaffeemaschine anzumachen.

Er genoss es, schon so früh in aller Ruhe und noch allein, Kaffee zu trinken und das schöne war, die Zeitung war auch schon da.

Als Jan Pensionär wurde, hatte er das Gefühl endlich frei zu sein. „Ich hab’s geschafft“. Ich meinte „oh je, was soll daraus werden“. Sein Versuch den Haushalt zu optimieren, schlug fehl. Auch seine Erklärungsversuche meine Waschmaschine bestmöglich zu bedienen, waren nicht anzubringen, schließlich war das mein Leben lang eine meiner Hauptbeschäftigungen. Offensichtlich ist es für Männer schwer, aus dem Berufsleben Knall auf Fall auszusteigen, keine richtige Aufgabe mehr zu haben, nicht mehr gefragt zu sein, keine Termine mehr zu haben.

Rasenmähen ist einfach kein mannfüllender Job.

Gegen 6:30 Uhr erwartete er eigentlich immer Laura, sie schlief ein bisschen länger, wahrscheinlich weil sie abends auch länger Fernsehen schaute.

Komisch, es war nichts zu hören, normalerweise hörte er Schritte im Obergeschoss, wenn Laura aufgestanden war und aus der Toilette kam.

Jan hatte die Zeitung gelesen und ging durch die Wohnzimmertüre zur Treppe, horchte, nichts zu hören. Irgendwie komisch. Er ging die Treppe nach oben, durch das Ankleidezimmer bis zur Schlafzimmertüre, öffnete sie und hörte Laura stöhnen.

„Mir geht es überhaupt nicht gut, ich habe solche Schmerzen. Und ich glaube ich habe die ganze Nacht nicht geschlafen“. „Wo tut es denn weh?“ „Im Rücken, im Nacken und im Bauch“.

„Was kann ich denn für dich tun mein Schatz?“

Dass Jan Schatz gesagt hatte, war ein seltenes Ereignis und Laura bemerkte es auch sofort und es tat ihr gut. Sie waren ja schon recht lange miteinander verheiratet und man hatte sich daran gewöhnt, dass der Partner da war, ohne ihn wirklich bewusst wahrzunehmen. Die anfängliche innige Liebe, Erotik und Sexualität waren weitgehend reduziert und hatte sich in Richtung Kameradschaft, vielleicht auch stabile vertrauensvolle Partnerschaft entwickelt. Wie hatte denn alles begonnen.

JAN

Sie war mir schon des Öfteren aufgefallen, mit ihrem geheimnisvollen Lächeln und den großen blauen Augen. Sie hatte bei meinem Großvater im Haushalt ausgeholfen, denn ihre Mutter war verstorben und um ihrem Vater zu helfen, hatte sie das Goethe-Gymnasium beendet und hier am Ort eine Lehre begonnen. Zwei Jahre später starb auch ihr Vater und mein Großvater bot er ein Zimmer in seinem großen Haus an.

Meinem Vater war wohl auch aufgefallen, dass sie langsam zur Frau wurde und die ersten Rundungen ins Auge fielen. Er war jetzt öfters bei Großvater, Gründe gab es genug, denn er hatte in Großvaters Schmiede das Handwerk gelernt und auch noch einige Zeit bei ihm gearbeitet. Anschließend machte er noch eine Kfz -Mechanikerlehre mit Meisterausbildung. Fand dann zwischen unserem Dorf und der nächsten Stadt ein großes Gebäude, das sich trefflich in eine Automobilwerkstatt umbauen ließ und später mit Pkw- Verkauf ein richtiges Autohaus wurde. Als die meisten Landwirte der Samtgemeinde seine Automarke fuhren, meinte er „jetzt haben wir es geschafft“.

Obwohl oder vielleicht auch, weil ich schmächtig war, musste ich bei Großvater wie mein Vater