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In der heutigen Zeit, in der so vieles möglich ist; in der fast alles zu haben ist, fehlt es den Menschen oft an einem wesentlichen Punkt: Dem Selbstvertrauen. Der Grundstein an einem Mangel an Selbstvertrauen wird bereits in der Kindheit gelegt und zudem kann es leider auch rasch zerstört werden. Damit die Kinder ihr Leben mutig, tatkräftig und vor allem glücklich meistern können, brauchen sie ein gesundes, starkes Selbstvertrauen. Selbstbewusste Kinder wachsen bei selbstbewussten Eltern auf, deshalb ist dieses Buch in erster Linie für die Eltern geschrieben. In zweiter Instanz kommt es für die Kinder zum Tragen: Es braucht zuerst starke und selbstbewusste Eltern. Eltern, die sich selber vertrauen und die sich selber lieben. Die Kinder übernehmen das von den Eltern. In diesem Buch findest du Hilfe, um auch deine Kinder zu selbstbewussten Erwachsenen heranwachsen zu lassen. Ergänzend zum Buch gibt es diverse 'Ich bin toll - du bist toll' Zusatzunterlagen um sein Selbstbewusstsein und das Selbstbewusstsein seines Kindes zu steigern. Das sind: ein Bilderbuch, ein Arbeitsbuch, ein Kartenset für Erwachsene und eines für Kinder sowie die Audio Produkte Meditationen und Hörbuch des Buches. Sie ergänzen sich, bauen aufeinander auf und sind optimal aufeinander abgestimmt.
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Seitenzahl: 122
Veröffentlichungsjahr: 2019
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ALS ICH BEGANN
MICH SELBST ZU LIEBEN
HABE ICH VERSTANDEN
DASS ICH IN JEDER LEBENSLAGE
ZUR RICHTIGEN ZEIT
AM RICHTIGEN ORT BIN
UND ALLES GESCHIEHT
IM ABSOLUT RICHTIGEN MOMENT
ALSO KONNTE ICH RUHIG SEIN
HEUTE NENNE ICH ES
SELBSTVERTRAUEN
CHARLIE CHAPLIN
DIESES BUCH WIDMEN WIR ALLEN
EINMALIGEN, SELBSTBEWUSSTEN UND
TOLLEN MENSCHEN DIESER WELT
– SOMIT AUCH DIR
Vorwort
Was ist Selbstvertrauen
Wann & wie entsteht Selbstvertrauen
Kinder und Ängste
Lob und Belohnung
Gefährliches Selbstwertkonzept
Bewunderung durch Äusserlichkeiten
Projektion auf die Kinder
Ich bin mein Beruf
Was selbstbewusste Personen ausmacht
Selbstzweifler
Die Folgen davon
Rollenspiel
Die Wurzeln deiner Unsicherheit
Ist-Situationsanalyse
Stärken und Schwächen
Selbstannahme
Positive Eigenschaften - Liste
Was ich alles kann / Was ich gerne tue
Fähigkeiten erkennen
Neue Selbstkonzepte leben lernen
Selbstzweifel in 10 Schritten überwinden
Selbstmotivation
Körpersprache
Lächeln
Aufrechte Haltung
Mach dir selber Komplimente
Komplimente in der Familie
Praktische Umsetzung
Selbstbewusstsein kann man trainieren
Abgrenzung
Vertrauen
Fehler
Über Lachen und Kritik
Bedürfnisse
Körpersprache
Freunde
Erwartungen
Neues Ich
Übungen
Ich nehme mich an
Das Wort „Aber“
Das Wort „Eigentlich“
Sabotage-Sätze
Aufgabe
Übertrag auf mein Kind
Wie Eltern ihr Kind noch mehr stärken können
Spiegel-Spiel
Beobachte dein Kind
Gefühle
Selbstvertrauen durch Sinneserfahrungen
Aufgaben / Übungen
Herzliche Gratulation
Wortspielereien
Weitere Zitate
Die „Ich bin toll“ - Reihe
Wir wünschen dir und deinen Kindern viel Spass auf dem Weg in ein gesundes Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein.
Herzlichst, deine Fabienne und Karin
In der heutigen Zeit, in der so vieles möglich ist; in der fast alles zu haben ist, fehlt es den Menschen oft an einem wesentlichen Punkt: Dem Selbstvertrauen.
Uns, Fabienne und Karin, hat sich die Welt der Kinder, der Familie und des Eltern-Seins durch unsere (zusammen) acht Kinder eröffnet. Wir haben gemerkt, dass der Grundstein an einem Mangel an Selbstvertrauen bereits in der Kindheit gelegt wird und wie schnell das Selbstvertrauen eines Kindes zerstört werden kann.
Wir wünschen unseren Kindern ein starkes, gesundes Selbstvertrauen: Damit sie ihr Leben mutig, tatkräftig und vor allem glücklich meistern können.
Ein gesundes Selbstvertrauen setzt ein gesundes Selbstbewusstsein voraus.
Selbstbewusste Kinder wachsen bei selbstbewussten Eltern auf, deshalb ist dieses Buch in erster Linie für die Eltern geschrieben. In zweiter Instanz kommt es für die Kinder zum Tragen: Es braucht zuerst starke und selbstbewusste Eltern.
Eltern, die sich selber vertrauen und die sich selber lieben. Die Kinder übernehmen das von den Eltern.
In diesem Buch findest du Hilfe, um auch deine Kinder zu selbstbewussten Erwachsenen heranwachsen zu lassen.
www.ichbintoll-dubisttoll.jimdofree.com
ÜBER DIE AUTORINNEN
Fabienne Zeugin-Durrer, geb. 1971 in Luzern, war schon als Kind fasziniert von den unterschiedlichen Menschen, ihren Geschichten und den einzigartigen Kontakten.
Die Basis ihrer beruflichen Laufbahn ist die Handelsschule. Sie ist dipl. Psychologischer Coach und zertifizierte Feng Shui Beraterin. Die Hotellerie und Reisebranche führte sie in verschiedene Länder, die sie bereiste, dort wohnte und arbeitete. Wieder in der Schweiz kamen weitere Ausbildungen hinzu: Marketingplanerin, eidg. dipl. Verkaufsleiterin, dipl. Komplementärtherapeutin TCM mit Branchenzertifikat Oda KT und diverse Weiterbildungen in Psychologie, Kommunikation, Coaching, Astrologie, Systemisches Stellen uvm. Sie ist als Coach / Lebensberaterin / Hypnose- und Akupressurtherapeutin selbstständig tätig.
Als nächstes kommt der „eidg. dipl. Komplementär Therapeut mit Fachrichtung TCM Akupressur“.
Karin Spichtig, geb. 1977 in Schaffhausen, ist an allen Formen von sozialem Geschehen dieser Welt interessiert.
Die Basis ihrer beruflichen Laufbahn bildet ein handwerklicher Beruf mit administrativer Weiterbildung. Sie hat Bachelor Abschlüsse in Primary Education sowie Vermittlung von Kunst und Design, ist Fachberaterin ganzheitliche Gesundheit und NGH zertifizierte Hypnosetherapeutin.
Das unendlich grosse Interesse an den unterschiedlichsten Ländern, Sprachen und Kulturen treiben auch sie immer wieder in die weite Welt hinaus. Sie arbeitet als IF Lehrperson (Integrative Förderung) und ist Gründerin von „karinspichtig.ch - kreativer Familienalltag“ das all Ihr Können und Leidenschaften verbindet: Mentalcoaching, Kreativität, Fotografie, Ernährung, Pädagogik.
Als nächstes kommt der CAS Integratives Lehren und Lernen.
v.l.n.r.: Karin Spichtig, Fabienne Zeugin
DANKE
Wir danken unseren Kindern, die uns täglich bereichern und uns zeigen wo wir selber anstehen. Wir danken unseren Familien, die viel Geduld aufbringen, die uns und unsere Projekte unterstützen. Wir danken allen die in irgendeiner Form dieses Buch entstehen lassen haben. Wir danken uns: Ohne die tolle, gemeinsame und ergänzende Zusammenarbeit wäre das Buch nicht entstanden.
MÄNNLICHE & WEIBLICHE FORM
Wir haben uns grossmehrheitlich auf die weibliche Form beschränkt, da die Leserschaft unseres Buches tendenziell weiblich sein wird. Doch du, lieber Mann, bist selbstverständlich herzlich dazu eingeladen, dieses Buch zu lesen. Oder schenk es gerne deiner Freundin, Frau oder einer wunderbaren Mama.
Die Beispiele umfassen oft Haustätigkeiten, die beide Geschlechter zu erledigen haben. Die Zeiten der reinen Hausfrau sind schon lange vorbei, es lebe der Hausmann oder die gemeinsame Haushaltsführung.
Bei den Kindern haben wir so oft wie möglich bewusst auf das Wort „es“ verzichtet und hier meistens die männliche Form genommen.
Die Form der Wörter spielt nur eine Rolle, wenn man ihr Gewicht gibt. Für uns ist es egal ob männlich oder weiblich, die Hauptsache der Inhalt hilft den Menschen weiter. In diesem Sinne wünschen wir euch Männern, Frauen, Teenies, Mütter und Väter, Grossväter und Grossmütter, Tanten, Onkel, Cousins und Cousinen und einfach allen viel Lesespass!
VON ALLEN URTEILEN ZU DENEN WIR IM LEBEN KOMMEN IST KEINES SO WICHTIG, WIE DAS DAS WIR ÜBER UNS SELBST FÄLLEN
NIEMAND WEIß, WAS ER KANN WENN ER ES NICHT VERSUCHT
(PUBLILIUS SYRUS)
Selbstvertrauen und Selbstbewusstsein, das sind mentale Stärken. Sich seiner selbst bewusst sein. Sich selber vertrauen. Das Selbstwertgefühl ist ein innerer Schutzschild. Es ist untrennbar verbunden mit dem Glauben an die eigenen Möglichkeiten und dem Wissen seiner Fähigkeiten. Man kennt sich selber und nimmt sich so an wie man ist. Denn so wie man ist, ist es gut. Ist es genau richtig.
Jemand der selbstbewusst ist, muss den Dingen nicht nachrennen, muss sich nicht stetig verbessern, mehr leisten, mehr lernen usw. Ein selbstbewusster Mensch hat eine grosse Liebe zu sich selber und er weiss was ihm gut tut und was nicht. Er sucht nicht nach dauernden Bestätigungen von aussen und verbiegt sich nicht, um ein Lob zu erhalten. Nein, er weiss genau, dass wenn er sich selber gern hat, er sich seiner und seiner Fähigkeiten bewusst ist, nichts schief gehen kann. Und wenn doch, macht man das Beste daraus, setzt seine Fähigkeiten und sein Wissen ein, um etwas zu ändern. Er kann mehr leisten, er kann mehr lernen aber er muss es nicht um von aussen Bestätigung zu erhalten. Die Bestätigung gibt er sich selber, denn er weiss schliesslich was er alles kann und wer er ist.
Ein gesundes Selbstwertgefühl ist die Überzeugung, dass du dich und deine Umwelt beeinflussen kannst. Du kannst Änderungen herbeiführen und etwas bewegen und ganz wichtig, man hört dir zu.
Es ist die Kraft & Energie die du brauchst, um Schwierigkeiten und Herausforderungen bewältigen zu können.
Es ist das Fundament um das Leben in Glück und Freude und Erfolg zu leben.
DER MENSCH KANN UNENDLICH VIEL WENN ER DIE FAULHEIT ABGESCHÜTTELT HAT UND SICH VERTRAUT DASS IHM GELINGEN MUSS WAS ER ERNSTLICH WILL
(ERNST MORITZ ARNDT)
Das Selbstwertgefühl ist teilweise genetisch geprägt. Stärker jedoch wird es von der Umwelt und der kindlichen Prägung geformt.
Den Eltern kommt also eine äusserst wichtige Rolle beim Aufbau und der Entwicklung eines gesunden Selbstwertgefühls zu.
Kinder lernen von ihrer Umwelt, sie saugen schon sehr früh auf, was um sie herum passiert und wie die Menschen reagieren. Kinder lernen durch Nachahmung von dem, was sie sehen, hören und fühlen.
Deshalb sind Bezugspersonen sehr wertvoll. Bis zum Alter von etwa 3 Jahren sammelt das Kind seine Erfahrungen und Erlebnisse in der Familie. Durch die Eltern, Geschwister und die Familie oder sonstige, enge Bezugspersonen. Später kommen dann die Lehrer, Freunde und die Menschen im Quartier, Verein, Umfeld dazu. So weitet sich das Feld und die Kinder haben immer mehr „Muster“ zur Verfügung um zu lernen.
Die Bezugspersonen selber haben mehr oder weniger Selbstvertrauen, Selbstwert. Die Kinder übernehmen v.a. von den Eltern den Umgang mit dem eigenen Selbstvertrauen. Sie können nur ein starkes, gesundes Selbstvertrauen entwickeln, wenn die Eltern ebenfalls ein starkes und gesundes Selbstvertrauen haben. Unterstützend kommen nach und nach auch die Selbstvertrauen der anderen Bezugspersonen dazu und können die Kinder im Aufbau ihres Selbstwertes unterstützen oder auch verletzen.
Leider wachsen die Kinder vermehrt mit übermässigem Leistungsdruck auf. Bewertet werden ihre Fehler und nicht das, was sie gut machen und gut können. Dies ist für den Aufbau eines starken Eigenwertes und Selbstvertrauens nicht förderlich. Übermässiges und realitätsfremdes Lob kann hingegen auch zu einem Stolperstein werden.
Es ist wichtig, dass Kinder ihre eigenen Erfahrungen machen können. Sie brauchen einen gesunden Freiraum und das Vertrauen, dass sie nicht allein sind. So können Kinder wachsen und aufwachsen. Die bedingungslose Liebe der Eltern, Familie oder Bezugspersonen ist ungemein wichtig. Zeigen sie dem Kind, dass es geliebt wird, dass es so geliebt wird, wie es ist. Handlung und Kind dürfen nicht vermischt werden: Wenn ein Kind etwas tut, das von den Bezugspersonen als negativ gewertet wird, ist nicht das Kind schlecht, sondern nur seine Handlung. Für das Kind ist dies schwierig zu unterscheiden, deshalb müssen die Eltern klar kommunizieren, dass das Kind in Ordnung ist, wie es ist und nur seine Handlung nicht akzeptiert werden kann.
Damit ein Kind ein starkes Selbstbewusstsein entwickeln kann, braucht es Wiederholungen von Lob, Wiederholungen, wie lieb und toll es ist.
Es heisst: Wenn etwas gelernt oder verinnerlicht werden soll, muss man es mindestens 7x hören oder bearbeiten.
Lob bekommen kann man nie genug, weder als Kind noch als Erwachsener. Deshalb sei grosszügig und lobe dein Kind oft.
Lob, dass es geliebt wird, so wie es ist und nicht Lob über seine Taten. Selbstverständlich können auch die schönen Zeichnungen oder auch die bestandenen Prüfungen gelobt werden, doch diese Anerkennung ist die Anerkennung von Leistung. Zuviel davon kann zu einem Leistungsdruck führen und zum Verständnis dass Lob und Anerkennung nur durch Leistung erworben werden können. „Gut gemacht“ oder „sehr gut“ beziehen sich auf Taten aber „schön, wie kreativ du bist“ oder „ich sehe was du machst“, „deine Fröhlichkeit gefällt mir heute besonders gut“ beziehen sich auf das Kind und nicht auf seine Leistungen.
Es ist an der Zeit, vom Unterschied zwischen Lob und Ermutigung zu sprechen.
LOB MACHT ABHÄNGIG, ERMUTIGUNG STARK
«Ermutigung veranlasst ein Kind, mehr oder Besseres von sich zu erwarten», erklärte auch schon Rudolf Dreikurs (1897-1972), österreichisch-amerikanischer Psychiater, Psychologe, Pädagoge. Ermutigung erkennt nicht den Erfolg an, sondern schätzt die Bemühung an sich.
«Du hast dich sehr gut vorbereitet, deshalb hast du ein gutes Ergebnis erzielt.» Dieser Satz beinhaltet keine Bewertung nach persönlichen Massstäben, sondern ist objektiv nachvollziehbar. In diesem Fall kann das Kind erkennen, wie es zum Erfolg gekommen ist. Ein wichtiger Anhaltspunkt, um sich in Zukunft selbst zu ermutigen. «Ich habe mich gut vorbereitet, also werde ich die Aufgaben schaffen.» Ermutigung stärkt also die Selbstständigkeit.
Wer versucht, sein Kind zu ermutigen, zeigt ihm: «Du gehörst zu uns, so wie du bist. Du darfst Fehler machen.» Ermutigung erwartet keine Perfektion. Das Kind lernt, sich so anzunehmen wie, es ist. Insofern macht Ermutigung das Kind frei, seinen eigenen Weg zu gehen und Erfolge selbst zu beurteilen. So wurde Rudolf Dreikurs nie müde, die Menschen zum «Mut zur Unvollkommenheit» aufzufordern.
BEISPIELE FÜR ERMUTIGENDE SÄTZE
«Lass uns zusammen überlegen, wie du es schaffen kannst.»
«Du hast dich gut vorbereitet. Damit hast du alles getan, was du für ein gutes Ergebnis tun kannst.»
«Es freut mich, dass du über dein Werk glücklich bist.»
«Oh, du bist enttäuscht von deinem Ergebnis? Jetzt weisst du, dass du anders vorgehen musst. Du kannst es beim nächsten Mal ausprobieren. Wenn du Hilfe möchtest, sag Bescheid!»
«Deine Hilfe war eine Entlastung für mich. Darüber habe ich mich sehr gefreut.»
«Das sieht viel besser aus als vor einigen Tagen!»
«Ja, da hast du dich verhaspelt, aber der grundsätzliche Ansatz ist richtig und das ist das Wichtigste.»
«Du wirst eine Lösung finden, weil dir das in ähnlichen Fällen auch gelungen ist.»
Gib deinem Kind Anerkennung, einfach nur dafür, dass es da ist und dein Leben bereichert. Zeig deinem Kind, dass es etwas Besonderes ist, denn das ist es.
Was kannst du tun, um deinem Kind noch mehr Selbstwert zu geben? Du kannst ihm aktiv zuhören, es ernst nehmen und Zeit mit ihm verbringen. Es braucht nicht viel, aber die Qualität der gemeinsamen Zeit, die ist wichtig. Vielleicht bist du berufstätig, hast mehrere Kinder, machst eine Aus- / Weiterbildung oder hast sonst viel zu tun. Da bleibt keine Zeit, denken wir. Aber es ist nicht so schlimm, wie wir meinen. Oft sind Eltern, die viel Zeit für ihre Kinder haben, mit Zeitung, Fernsehen, oder sonstigem beschäftigt. Alles in allem haben sie auch wenig „aktive Zeit“ für und mit den Kindern. Es reicht, dass du in der Zeit, in der du mit dem Kind zusammen bist, aktiv bei deinem Kind bist. Da wird nicht nebenbei noch ein Brief gelesen oder etwas anderes getan. Du hörst deinem Kind zu, spielst, sprichst mit ihm oder liest ihm ganz einfach etwas vor. Ideal ist auch ein Abendritual (Fussmassagen, Streicheleinheiten...) bei dem du dir ganz bewusst Zeit für dein Kind nimmst. Bei mehreren Kindern wird das wieder etwas schwierig, doch es gibt immer wieder Zeiten im Alltag, unter der Woche, wo man sich gezielt mit nur einem Kind beschäftigen kann.
DU KANNST DAS KIND UNTERSTÜTZEN INDEM DU
Erfahrungen unter liebevoller Anleitung ermöglichst
Es selbst seine Ideen umsetzen darf (auch wenn wir „bessere“ hätten)
Genügend Freiraum gewähren und loslassen
Lob & Anerkennung schenken, weil es ist, wie es ist
Bedingungslosen Rückhalt bietest, eine verlässliche Stütze bist
Ihm zu spüren gibst, dass es wertvoll und geliebt ist - WEIL ES IST, WIE ES IST
Wiederhole, wie lieb, toll und einzigartig es ist
Das Kind setzt seine Ideen selber um. Geht dabei etwas schief, sagst du dem Kind bitte nie, dass du dies hast kommen sehen. Auch kein: „Siehst du, was du angestellt hast?“ - „Kannst du nicht aufpassen?“ usw.
Dies nimmt dem Kind die Möglichkeit, sich und seine Ideen selber zu probieren. Lobe es, dass es versucht hat, etwas selbst zu versuchen. Höre dir seinen Frust und Ärger an, weil es nicht geklappt hat. Nimm es auch in seinen negativen Gefühlen ernst. Nimm es einfach in die Arme, sei einfach da.
