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Delila ist eine praktische Lebenshilfe für die kleinen bis größeren Sorgen und Nöte im Alltag, eine heimische Weiterentwicklung der Bachblüten und gilt als die neue Homöopathie für Persönlichkeitsentwicklung. Dieses außergewöhnliche System mit Essenzen, Symbolen und heimeligem „Wohlfühl“-Faktor erobert gerade die Herzen der Menschen und wurde Anfang 2000 von der Kärntnerin Irmgard Gottschling begründet. Dieses Buch entführt dich in die zauberhafte Welt von Delila, liefert alle wichtigen Informationen zur Wirkungsweise, inspiriert dich, zeigt dir Wege sowie nützliche Anwendungstipps auf, wie du JA zu dir, zu deinem Leben sagst und mehr Freude, Leichtigkeit, Lachen und Lebensglück in deinen Alltag integrierst.
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Seitenzahl: 353
Veröffentlichungsjahr: 2015
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Die Ratschläge in diesem Buch sind sorgfältig erwogen und geprüft. Sie bieten jedoch keinen Ersatz für kompetenten medizinischen Rat, sondern dienen der Begleitung und der Anregung der Selbstheilungskräfte.
Alle Angaben in diesem Buch erfolgen daher ohne Gewährleistung oder Garantie seitens des Autors oder des Verlages. Eine Haftung des Autors bzw. des Verlages und seiner Beauftragten für Personen-, Sach- und Vermögensschäden ist daher ausgeschlossen.
Was ist Delila?
Die Geschichte von Delila
Schwingungsmedizin - Die Medizin von heute
Die Weiterführung alter Weisheitssysteme
Die Signaturenlehre
Das Naturresonanzprinzip
Die universellen Gesetze der polaren Welt
Die Bewusstseins ebenen
Die feinstofflichen Energiekörper
Die Chakren
Der Wandel des Lebens
Kanäle des Lichts
Die Organuhr und der große Energiekreislauf
Die Krankheitspyramide
Wie werden die Essenzen hergestellt und wie wirken sie
Symbole und ihre Wirkung
Die Beschreibung der 15 Lebensthemen
Ganzheit und Eins Sein
Vertrauen und Entspannung
Lebensfreude und Lebenskraft
Im Fluss Sein und Hingabe
Frieden und innerer Reichtum
Loslassen und Frei sein
Selbstvertrauen und Selbstwert
Kraft und Mut
Klarheit und Konzentration
Wahre Liebe und Herzensfreude
Mitgefühl und Notfall
Inneres Kind
Innerer Mann
Innere Frau
Erkenntnis und Erfüllung
Das Geburtspotential
Weitere Delila Produkte
Die Lebensessenzen
Die Aura- und Raum Sprays
Die Roll Ons
Die LebensSymbole
Die Symbolkarten
Die Tattoos
Die Fensterbilder
Die Wandelsteine
Erfahrungsberichte
Die Auswahl der richtigen Produkte
Die praktische Arbeit mit den Essenzen (Symptomregister)
Hallo liebe Leserin, lieber Leser,
kennst du den Film „Der Ja-Sager“ mit Jim Carey, indem er als notorischer Ja-Sager selbst den unmöglichsten Vorschlägen zustimmt? Der Plot des Films ist schnell erzählt. Der Bankangestellte Carl Allen sitzt seit seiner Scheidung lieber vor dem Fernseher, als Einladungen seiner Freunde anzunehmen, auch die Darlehensanträge seiner Kunden lehnt er zynisch ab. Er begegnet jeder Abweichung seines täglichen Trotts mit einer Verweigerungshaltung, bis ein alter Bekannter ihn zur Teilnahme an einem Motivations-Seminar über die Macht des Ja-Sagens nötigt. Carl probiert diese Methode aus und sagt von nun an zu allem und jedem grundsätzlich „Ja“, was zunächst dazu führt, dass er ohne Benzin, ohne Telefon und ohne Geld in einem abgelegenen Park festsitzt. Es scheint, als würde er die Kontrolle über sein Leben verlieren. Aber das Blatt wendet sich, er lernt Gitarre spielen, Koreanisch, nimmt Flugstunden und verliebt sich. Er bewilligt plötzlich lauter Kleinkredite, erfüllt so viele Herzenswünsche, kurbelt zugleich die Wirtschaft an und wird befördert. Auch er selbst befreit sich aus seinem zu eng gewordenen Korsett und betrachtet das Leben aus einer völlig neuen Perspektive. Doch die wichtigste Lektion muss er noch lernen: die Freiheit zu nutzen, eigene Entscheidungen zu treffen.
Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch des britischen Journalisten Danny Wallace, der sich zum Ziel setze, ein halbes Jahr der „YES MAN“ zu sein und konsequent zu allem JA zu sagen.
Und genau darum geht es in diesem Buch. Öfters mal JA zum Leben zu sagen, mutig für dich einzustehen und deine eigenen Grenzen zu durchbrechen. Delila unterstützt dich dabei auf jegliche Art und Weise und webt das JA in dein energetisches Kleid. Du lernst, zu unterscheiden, was du magst oder nicht, steigerst dein Selbstbewusstsein, findest den Mut, deine Bequemlichkeitszone zu verlassen und Neues zu wagen. Indem du dem Leben mit offenen Armen begegnest, erkennst du, wie schön deine Welt sein kann.
Ich wünsche dir liebevolle Aha-Erlebnisse und ein feines Lesevergnügen!
lichst, deine Marion
Liebe Marion,
jetzt darf ich auch einmal ein Buch vorstellen und ankündigen, das mehr mit mir zu tun hat, als auf den ersten Blick ersichtlich … aber dazu gleich mehr!
Ich freue mich sehr, hier das „Entrée“ machen zu dürfen für die vielen folgenden Seiten, an denen Du doch eine schöne Weile und mit viel Herzblut gearbeitet hast. Wir kennen uns ja jetzt bereits einige Jahre, und Du warst von Beginn an schon stark und innig mit DELILA, meinem „vierten Kind“, verbunden und bist tief in seine Welt eingetaucht – so tief, dass du wirklich mitten darin und damit lebst. Ich war immer ganz berührt, wenn ich zu einem Seminar nach Wien gekommen bin und in Deiner Wohnung die vielen Essen-zen-Fläschchen, Symbole, Fensterbilder und Aurasprays stehen und in Aktion gesehen habe – daran habe ich bemerkt, dass du das Ganze wirklich LIEBST und LEBST. Und wer, wenn nicht jemand, der so verbandelt ist mit diesen „Wegbegleitern“, ist besser geeignet, ein Buch darüber zu schreiben?
Als Lehrerin der Akademie und Delila „Mastress“, wie du es in einem eigenen „Denglisch“ so stimmig eingedeutscht hast, gibst du vielen Interessierten alles sehr kompetent weiter, was es zum Arbeiten mit den feinen Helferlein zu sagen gibt. Dadurch und durch deine langjährige Austestungspraxis kennst Du die Sorgen, Nöte und Probleme der Menschen, die mit all ihren Themen im Leben zu tun und oftmals wirklich zu kämpfen haben. Und da Du ein sehr einfühlsamer und intuitiver Mensch bist, bietet dir dieses Buch eine noch bessere Möglichkeit, viel mehr Menschen zu erreichen, als nur über Seminare, Schulungen, Beratungen und Workshops. Das wird dir mit diesem großartigem Werk ganz bestimmt gelingen.
Ich finde es auch sehr schön, dass es dieses Buch als Weiterführung, Ergänzung und als Deine Sicht auf das ganze Lebens-System von Delila gibt. Jeder Mensch hat einen anderen Einblick und Zugang dazu, und nachdem Du von einer anderen Ecke kommst als ich und eine andere Vorgeschichte, Ausbildungen und Familiensituation hast, erlebst Du Delila auch auf Deine eigene Art und Weise. Und das ist es auch, was Du mit diesem Buch vermittelst: Jede/r wird sich von einem anderen Teil darin angesprochen fühlen und findet sicher SEINEN Liebling und SEINE intensivsten Themen – und das gleich mit der Möglichkeit, sie besser kennen zu lernen und die Lösung dazu zu bekommen.
Tun darf die nötigen Schritte dann jede/r selbst, aber mit der umfangreichen Unterstützung im Inneren zwischen diesen beiden Buchdeckeln sollte das wirklich jede/r schaffen.
Aber das kannst Du ja selbst bestens vermitteln, da Du aus eigener Erfahrung sehr gut weißt, wie weit man sich mit der Hilfe von Delila entwickeln kann und wie wunderbar es im Alltag begleitet und unterstützt. Auch bei Deinen beiden „Buben“ (den Katerchen Danny und Finn) hast Du immer wunderbare Erfolge erzielt, und deshalb war es Dir persönlich wichtig, dass Du auch Tiere und ihre Themen bzw. die Lösung dafür mit hinein genommen hast – finde ich sehr gut und stimmig!
Was soll ich noch zu Dir als Person sagen, um Dich den Lesern ein bisschen näher zu bringen und fühlbarer zu machen, wer da zu ihnen spricht?
Ich empfinde Dich als warmherzigen, großzügigen, humorvollen, eloquenten und feinsinnigen Menschen, der ein starkes Gespür für Schönheit und Harmonie hat. Als „Stadtmensch“ bist Du der Begegnung mit der Natur absolut nie abgeneigt und genießt z.B. mit allen Sinnen einen Besuch unseres Kraftplatzes „Tor zur Sonne“ in Kärnten, was auch ein Kriterium dafür ist, dass Du alle Naturwesen und-kräfte in den Delila Lebensessenzen spürst und magst. Und was Du auch immer tust dafür, dass sich dieses Geschenk für uns alle aus der heilkräftigen Natur weiter verbreitet und in jedem Menschen wirken darf – Du machst es mit riesigem Engagement und immer währender Freude daran, das schätze ich sehr am Menschen Marion!
Ich danke Dir jedenfalls dafür, dass dieses Buch durch Dich entstehen durfte, wünsche Dir – und Delila – ganz viel Erfolg damit, und seine Verbreitung und begeisterte Nutzung durch jeden Menschen, der für die Natur und ihre Heilkräfte und für die Entwicklung seiner eigenen Potenziale offen ist!
Mit Freude und Dankbarkeit,
herzlichst Irmgard
Die Natur schenkt uns alles zum Leben, was wir brauchen. Von der Natur können wir lernen, dass es eine Zeit zu wachsen und eine Zeit zu ruhen gibt.
Dieser Satz, der im Zusammenhang mit alternativen, gesunden Lebensweisen, großen Denkern und Philosophen, Esoterikern und Naturforschern immer wieder zu hören ist, mag zunächst ein wenig trivial erscheinen. Denn wir Menschen sind so sehr mit einer modernen, technologisierten Lebensweise verwoben, dass wir in vielen Fällen die Natur als selbstverständlich und gegeben hinnehmen, nach dem Motto, „Was sollte denn die Natur schon für uns tun?“
Es gibt viel Geheimnisvolles zwischen Himmel und Erde, das mit der heute gültigen Naturwissenschaft nie rational erklärbar sein wird - und dennoch existiert es.
Vielleicht magst du dich mit der Idee vertraut machen, dass die Natur nicht knausert, sondern alles für Körper, Geist und Seele im Übermaß zur Verfügung stellt, immer während. Wenn wir darauf achten, erkennen wir sogar, was im Massenkollektiv gebraucht wird, welches Thema sich für viele Menschen einspielt. Um damit besser umzugehen, schenkt uns Mutter Erde genau die richtigen Pflanzen.
Die Naturheiltherapieform namens Delila gibt es seit dem Jahr 2002. Sie bietet außergewöhnlich wirkungsvolle Essenzen, Düfte, Öle sowie Symbole, die das gesamte Spektrum unserer Lebensthemen abdecken. Sehr viele Menschen fühlen sich durch diese Lebensessenzen und Lebenssymbole in ihrem unschuldigen, heilen, kindlichen Anteil angesprochen. Meist wählen sie auch sofort die richtige Essenz, die sie in ihrer momentanen Lebenssituation bestmöglich unterstützt.
Warum Delila so gut funktioniert und wir mit Hilfe dieser Wegbegleiter dem großen Ziel der Selbsterkenntnis, der inneren Zufriedenheit und der bedingungslosen Liebe ein großes Stück näher kommen, lässt sich nicht in ein paar Sätzen beschreiben. Aber durch die Lektüre dieses Buches wirst du dieses Geheimnis bald für dich entschlüsseln können.
Das Nicht-Wissen um den Platz und Sinn im Leben, das Nicht-Leben unserer Potentiale und weitere Disharmonien im Bewusstsein bescheren uns immer wieder Herausforderungen, innere Widerstände, Blockaden, Spannungen und körperliche Symptome.
Die Essenzen und Symbole geben Auskunft über deinen Lebenssinn und dein Lebensthema. Über die wesentlichen Herausforderungen und Probleme, was du bisher gelernt hast und was du noch verändern darfst. Welche Potentiale frei für dich verfügbar sind und welche Talente, Begabungen oder Fähigkeiten nur darauf warten, von dir neu entdeckt und gelebt zu werden.
Dass die Substanzen auch noch auf der körperlichen Ebene heilend wirken, manchmal sanft und subtil, manchmal auch sehr tiefgreifend und kraftvoll, ist sozusagen nur eine Nebenwirkung.
Delila ist eine praktische Lebenshilfe für die kleinen bis größeren Sorgen und Nöte im Alltag und gilt als die neue Homöopathie für Herzensbildung und Persönlichkeitsentwicklung. Dieses außergewöhnliche System mit Essenzen, Symbolen und heimeligem „Wohlfühl“-Faktor erobert gerade die Herzen der Menschen. Sie spüren eine tiefe, innere Verbindung und fühlen sich magisch davon angezogen.
Der Begriff „Delila“ steht für DEmut, LIebe und LAchen.
Mit der Kraft dieser drei Qualitäten fällt es uns leichter, den Weg in die Eigenverantwortung und zur Bewusstwerdung zu beschreiten.
Ich möchte hier noch ein wenig auf den Begriff Demut eingehen. Oftmals verbindet man mit Demut etwas religiös angehauchtes, die demütige Haltung gegenüber der Allmacht Gottes.
In Wahrheit ist Demut einfach der Mut, sich dem Leben hinzugeben und mit dem zu tanzen, was vor seiner Tür steht – in dem Urvertrauen, dass alles gut ist, so wie es ist. Dass alles, was einem begegnet, wichtig für die persönliche Entwicklung ist, dass es etwas Größeres gibt, als sich der kleine Menschenverstand das ausdenken könnte. Bitte vergiss nicht, dass wir geistige Wesen sind, die eine menschliche Erfahrung machen und keine menschlichen Wesen, die eine geistige Entwicklung zelebrieren.
Für mich bedeutet Demut, dass ich mir als freies, göttliches, schöpferisches Wesen erlaube, dass sich das Leben durch mich ausdrücken und einfach fließen darf.
Dafür bedarf es eine ziemliche Portion Mut, denn die Vorstellungen unseres Egos oder unseres Mensch-seins stehen einem da oftmals im Weg – also gilt es, sich von alten Denkmustern, Gewohnheiten, Konditionierungen oder überholten Glaubenssätzen zu lösen, sich dem Leben hinzugeben und im Hier und Jetzt zu sein.
Über die Liebe brauche ich nicht viel zu schreiben – gemeint ist natürlich die bedingungslose, allumfassende Liebe. Die eine Kraft, die alles zu ändern vermag, indem man die Vollkommenheit in jedem Moment seines Lebens erkennt. Liebe ist der einzig wahre, tragende, verbindende und nährende Stoff, der alles zusammenhält. Liebe als die Essenz all dessen was ist. In diesem Zusammenhang spricht man natürlich auch von der Selbstliebe. Hand aufs Herz, wer von euch liebt sich wirklich selbst und akzeptiert sich genauso, wie er ist?
Selbstliebe wieder zu erlangen ist ein Prozess, auf den man sich einlässt. Selbstliebe ist eng verbunden mit dem Akzeptieren unserer Schattenseiten. Wenn wir lernen, uns so anzunehmen, wie wir sind, und JA sagen zu all unseren vermeintlichen Schwächen, dann sind wir einen großen Schritt weiter. Wenn ich als Wesen das Gefühl in mir trage, geliebt zu werden für all das, was ich bin, kann ich auch viel eher einen anderen Menschen lieben.
Und mit Humor geht natürlich alles viel leichter. Die Begabung eines Menschen, der Unzulänglichkeit der Welt und der Menschen, den alltäglichen Schwierigkeiten und Missgeschicken mit heiterer Gelassenheit zu begegnen, ist ein wunderbares Geschenk. Lachen ist die beste Medizin! Dies ist eine alte, seit Jahrhunderten bekannte Volksweisheit. Und sie trifft zu, wie die Wissenschaft inzwischen festgestellt hat: Bis zu 300 verschiedene Muskeln werden bei einem einzigen Lachvorgang aktiviert. Lachen ist gesund – ein echter Gesundbrunnen – wie innerliches Jogging des Organismus und gleichzeitig Balsam für die Seele.
Hast du gewusst, dass Lachen die Lungenfunktion verbessert, das Gehirn mit einer Sauerstoffdusche versorgt und die inneren Organe massiert? Die Immun-Abwehr steigt, Stresshormone bauen sich ab und Glückshormone werden freigesetzt. Wer regelmäßig ausgiebig lacht, tut also eine Menge für seine körperliche und seelische Gesundheit.
Aber nicht nur das. Durch das Lachen durchfluten Kreativität, Intuition und Lebensfreude unser Wesen und eröffnen uns dabei eine völlig neue Welt.
Die Kombination aller drei Begriffe Demut, Liebe und Lachen „Delila“ trägt ebenfalls eine bestimmte Schwingungsfrequenz, eine Information, die in uns wirkt. Genau wie ein Name oder ein Geburtsdatum etwas über sein Wesen aussagen soll und aussagt. Davon später mehr.
Dieser Name wurde der Kärntner Pädagogin Irmgard Elisabeth Gottschling, der Begründerin von Delila, für ihr System medial übermittelt.
Irmgard Gottschling wuchs als älteste Tochter einer Kärntner Familie auf. Ihr Vater war Polizeimajor, ihre Mutter führte eine Drogerie mit vielen natürlichen Heilmitteln, biologischen Reformprodukten und vollwertigen Nahrungsmitteln.
Als kleines Kind verbrachte sie viel Zeit bei ihrer Oma in der Steiermark. Laut eigenen Aussagen fühlte sich Irmgard Gottschling in der Natur immer viel wohler als unter Menschen. Speziell bei ihrer Oma in der Steiermark genoss sie die Tage im Wald und liebte die Anwesenheit der Elfen, Zwerge und anderer Wesen. Schon damals lernte sie auf spielerische Weise die Signaturenlehre kennen.
In der Pubertät traten diese Verbindungen wieder in den Hintergrund. Sie wurde Pädagogin, schenkte drei Söhnen ihr Leben, war verheiratet und führte das Leben einer fürsorglich liebevollen Mutter und Hausfrau. Nach einer schmerzvollen Trennungserfahrung und dem Scheitern ihrer Ehe begab sie sich auf die Suche nach sich selbst und fand diese innere Verbundenheit zur Natur und ihren Wesen wieder.
Irmgard Gottschling war aufgrund ihrer Sensitivität, ihrer Ausbildungen und Erfahrungen offensichtlich genau der richtige Mensch, um Delila ins Leben zu rufen und zu entwickeln.
Nach umfangreichen Ausbildungen als Heilpraktikerin, im naturheilkundlichen Bereich, in Philosophie und Spiritualität begann sie die Wirkungsweise von Blütenessenzen zu studieren und stellte fest, dass die reinen Blütenessenzen wie z.B. die Bachblüten nur zu einem bestimmten Punkt in der Wirkung reichten. Blüten hatten ihre besondere Wirkung auf der emotionalen Ebene, auf unsere Gefühle. Den Körper und die Organe bzw. die mentale Ebene erreichten sie nicht so gut.
Bald fand sie die optimale Ergänzung dazu. Das waren Steine (Edelsteine, Kristalle oder Heilsteine) und teilweise Metalle. Diese deckten genau das fehlende Spektrum ab! Und so begann sie, zuerst Blütenessenzen und danach Edelstein- und Metallessenzen selbst herzustellen. Später kamen noch die Lichtwässer dazu und 2001 war die Geburtsstunde der Delila Lebensessenzen. Die Lebenssymbole wurden Irmgard Gottschling ein wenig später durch mediale Durchgaben vermittelt und repräsentieren eine höhere Ordnung.
2004 erschien Irmgard Gottschlings erstes Anwender-Buch „Der Weg von der Angst zur Liebe“, das 2010 neu verlegt wurde.
Ihre ursprüngliche Intention war es, eine Reihe von Blütenessenzen zu den wichtigsten Themen, die uns Menschen bewegen, zu kreieren. Die Themen der Essenzen und ihre Handhabung sollten einfach, klar und für jeden anwendbar sein. Diese Vision spiegelt sich heute in 15 Lebensthemen wieder und was daraus entstand, ist viel größer, als sie sich das in ihren kühnsten Träumen hätte ausmalen können.
Ich traf Irmgard Gottschling das erste Mail bei meiner Delila Ausbildung und war begeistert von ihrer feinfühligen, fürsorglichen Energie, mit der sie uns immer tiefer in die Delila Philosophie einführte. Wir sind gut befreundet, arbeiten eng zusammen und ich darf als diplomierte Delila Mastress auch einige Kurse der Akademie unterrichten.
Den Vertrieb und die Herstellung der Delila Produkte hat seit Ende September 2011 die Firma USP Innovation in Klagenfurt unter der Leitung von Erhard Lengfeldner über, für die ich meine Talente seit Februar 2012 in der strategischen Führung und Aufbau des Unternehmens einsetze. Ich war bei der Geburt vieler heute zur Verfügung stehenden Produkte mit dabei und bringe meine Kenntnisse verschiedener Therapieformen, alternativer Heilweisen, der Spiritualität sowie Bewusstwerdung und meine scheinbar nie enden wollende Kreativität ein.
Die Essenzen werden immer noch von Irmgard Gottschling hergestellt. Sie lebt als Buchautorin, Dozentin der Delila Philosophie und Geschäftsführerin der „Delila Akademie für ein ganzheitlich gesundes Leben“ in Villach – Kärnten.
Delila bietet eine völlig neue Form der Hilfestellung in dieser transformativen Zeit für Körper, Geist und Seele:
tiefgreifend, liebevoll, sanft und zugleich höchst effektiv.
Menschen erzielen mit Delila schnelle und langfristige Erfolge. Es fällt ihnen leichter, JA zum Leben zu sagen, überholte Verhaltensmuster aufzugeben und neue Wege zu gehen. Personen, die zu Skepsis neigen, was ja bei dem derzeitigen Supermarkt an naturheilkundlichen, esoterischen und alternativen Methoden durchaus angebracht ist, empfehle ich einfach, es auszuprobieren.
Delila vereint das Beste aus der Natur – die drei Reiche der Pflanzen, Mineralien und des Menschen – mit einem Sinn für das Angenehme, für Wohlbefinden und Schönheit. Wir arbeiten mit den sichtbaren und unsichtbaren Energien von Symbolen, Farben und Lichtwässern, mit den Energien von Pflanzen durch ätherische Öle und Kräuterauszüge und den Energien von Kristallen, Edelsteinen und Metallen. Viele intuitive Menschen, Heilpraktiker, aufgeschlossene Ärzte, Apotheker, Therapeuten anderer Heilweisen, Masseure und viele mehr haben seit der Geburt von Delila ihre Ideen, Erfahrungen und Erfolge eingebracht, mit der wir weiter an der Entschlüsselung aller Geheimnisse arbeiten, was die therapeutisch-spirituelle Seite des ganzen Systems betrifft.
Delila bringt uns dem Verständnis für uns selbst näher und unterstützt auf spielerische Art, unsere Potentiale zu leben, unsere Qualitäten zu entfalten und unsere Träume zu verwirklichen. Die Produkte können lindern und besänftigen, harmonisieren, unser Wohlbefinden steigern oder sie machen bewusst und geben Mut. Aber das Wichtigste ist wohl, dass sie uns mit unserer innersten Essenz in Berührung bringen.
Alles schwingt, alles lebt! Alles ist Energie! Energie ist Handlung und Bewegung. Jedes Gefühl, jeder Gedanke, alles Leben ist Energie und wird von ihr durchdrungen. Energie ist schwingende Information. Das ganze Leben, das gesamte Universum besteht aus Information und Schwingung. Alles, was wir wahrnehmen, ist Schwingung, ist in Bewegung.
Max Planck formulierte dies sehr witzig in einem seiner naturwissenschaftlichen Vorträge:
„Meine Herren, als Physiker, der sein ganzes Leben der nüchternen Wissenschaft, der Erforschung der Materie widmete, bin ich sicher von dem Verdacht frei, für einen Schwarmgeist gehalten zu werden. Und so sage ich nach meinen Erforschungen des Atoms dieses: Es gibt keine Materie an sich! Alle Materie entsteht und besteht nur durch eine Kraft, welche die Atomteilchen in Schwingung bringt und sie zum winzigsten Sonnensystem des Alls zusammenhält. Da es im ganzen Weltall aber weder eine intelligente Kraft noch eine ewige Kraft gibt, müssen wir hinter dieser Kraft einen bewussten, intelligenten Geist annehmen.
Dieser Geist ist der Urgrund aller Materie. Nicht die sichtbare, vergängliche Materie ist das Reale, Wahre, Wirklich, sondern der unsichtbare, unsterbliche Geist ist das Wahre! Da es aber Geist an sich ebenfalls nicht geben kann, sondern jeder Geist einem Wesen zugehört, müssen wir zwingend Geistwesen annehmen. Da aber auch Geistwesen nicht aus sich selber sein können, sondern geschaffen werden müssen, so scheue ich mich nicht, diesen geheimnisvollen Schöpfer ebenso zu benennen, wie ihn alle Kulturvölker der Erde früherer Jahrtausende genannt haben: Gott! Damit kommt der Physiker, der sich mit der Materie zu befassen hat, vom Reiche des Stoffes in das Reich des Geistes. Und damit ist unsere Aufgabe zu Ende und wir müssen unser Forschen weitergeben in die Hände der Philosophie.“
So unglaublich das manchem erscheinen mag: Es ist Licht in unseren Zellen.
In Wirklichkeit besteht alles aus kleinsten, sich permanent bewegenden Teilchen, aus Lichtquanten. Alles, was uns umgibt, hat mit Licht und Farbe zu tun. Licht ist die Quelle des Lebens und Farben seine Sprache. Farben sind Licht unterschiedlicher Schwingungen.
Als (sichtbares) Licht bezeichnet man nur den sehr schmalen Wellenlängenbereich, den unser Auge erfasst von Rot (750 nm) bis Violett (400 nm). Wir Menschen nehmen nur einen Teilbereich des elektromagnetischen Spektrums wahr als Licht und Licht einer bestimmten Wellenlänge als Spektralfarbe.
Alles um uns, in uns, selbst unsere Organe, Gedanken usw., wir selbst, die Erde, das Universum schwingt in bestimmten Frequenzen – mehr oder weniger dicht, schneller oder langsamer, ständig in Bewegung und im Fließen.
Und alles, was schwingt, übermittelt Information oder wirkt auf sie ein.
Jede einzelne Zelle schwingt in ihrer ureigenen Frequenz, auch der Mensch vibriert in seiner eigenen Schwingung. Unsere Zellen kommunizieren über Licht miteinander.
Gleichzeitig haben die Zellen auch ultrafeine Sensoren, mit der sie andere Schwingungen aufnehmen können. Es findet ein ständiges Senden und Empfangen in unseren Zellen statt. Selbstverständlich beeinflussen auch externe Schwingungen oder Energien unsere Zellen.
Der russischen Wissenschaftler Alexander Gurwitsch entwickelte die Hypothese, dass jede lebendige Zelle Licht ausstrahlt. 1975 wurde diese These von deutschen Biophysikern unter Leitung von Prof. Fritz A. Popp wieder entdeckt. Popp spricht von Biophotonen. Photonen sind Lichtquanten, die physikalisch kleinsten Elemente des Lichts. „Bio“ - weil sie von lebenden Zellen abgegeben werden. Popp meinte auch, dass der Mensch in seiner Essenz ein Lichtwesen sei. Einige Physiker der neuen Wissenschaft sind überzeugt, dass das Licht in unseren Zellen Teil eines Energiefeldes ist, das den gesamten Körper umgibt, dass die Zellen aller Lebewesen Licht speichern, und dass die Gesamtheit dieses Lichts die Lebensvorgänge im Körper steuert. Das Licht steuert nicht nur die Vorgänge im Körper. Es tritt auch aus dem Organismus aller Lebewesen aus. Es erreicht andere Lebewesen und bildet mit ihnen gemeinsame „Felder des Informationsaustausches“.
Das Wort „Energie“ kommt aus dem Griechischen und heißt „wirkende Kraft“. Wir alle haben Energie, sonst könnten wir nicht leben. Diese Energie ist eine feinstoffliche Substanz, die alles umfasst, wie z.B. Atem, Geruch, Luft, Gedanken, Gefühle, physische und psychische Erinnerungen, Lebenskraft. Energie kann sich als körperliche Kraft zeigen, als Gesundheit oder als Ausstrahlung. Wir können mit unserer Energie andere regelrecht „mitreißen“. Sie erfüllt die ganze Schöpfung und ist die Voraussetzung für das Leben. Im Menschen gestaltet sie das Gleichgewicht, sowohl im Körper als auch in der Psyche. Sie prägt und lenkt ganz wesentlich das Wohlergehen und die Gesundheit.
Denken z.B. ist das Bewegen geistiger Energie. Beharrlich bewegte Energie wird sichtbar. Jeder Gedanke hat eine biochemische und eine bioelektrische Wirkung. Wir denken ca. 45 000 Gedanken am Tag. Das ist eine ganze Menge, die meisten sind unwichtig, viele davon sogar negativ. Du kannst dir die sofortige Wirkung eines Gedankens vor Augen führen, wenn du dir einmal bildhaft vorstellst, du würdest in eine Zitrone beißen. Stell dir eine wunderbare, saftige, gelbe Zitronenfrucht vor, schneide sie in 2 Hälften und jetzt beiße herzhaft hinein. Sofort produziert das Unterbewusstsein mehr Speichel, damit die vermeintliche Zitronensäure im Mund verdünnt wird.
Du siehst, wie dein Körper sofort auf jeden Gedanken mit einer Vielzahl körperlicher und gefühlsmäßiger Aktionen reagiert.
Unsere Zellen kommunizieren über Licht und Schwingung miteinander, unser feinstofflicher Körper unterliegt überhaupt nicht dem Gesetz der Materie, reagiert aber auf Licht. Licht ist daher genauso vital wie ein Vitamin oder ein Mineral.
Schwingungs- oder Energiemedizin ist der bewusste Einsatz einer Frequenz, um eine andere Frequenz positiv zu beeinflussen oder einen Organismus wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Nur die Kräfte, die Leben entstehen lassen, können es auch gesund erhalten.
Heute wissen wir, dass Blüten mit ihren bezaubernden Düften, Formen und Farben nicht nur die schönste Ausdrucksform der Pflanzen sind, sondern auch Schwingungen und Energien aussenden, die heilende Wirkungen entfalten. Mit Farbe und Form reflektieren die Blüten bestimmte Schwingungsfrequenzen des Lichts. Alle Dinge in der Natur haben eine Energie, die mit einer spezifischen Frequenz schwingt. Die Schwingungsmedizin benutzt die Frequenzen der Natur, wie z.B. Töne, Blüten, Magnete, Steine, Symbole, um unseren Körper, Geist und Seele zu beeinflussen und in eine gesunde Schwingung zu versetzen.
Je nachdem, welche Gedanken wir denken, welche inneren Bilder und Vorstellungen wir haben, welche Worte wir sprechen, all dies hat einen direkten Zusammenhang mit unserem Wohlbefinden sowie unserer seelischen und körperlichen Gesundheit.
Die Frequenz aller unserer Zellen erzeugt ein Energiefeld, unsere Aura. Wenn alle Zellen in unserem Körper harmonisch schwingen, sind wir gesund. Jeder Gedanke, jedes Gefühl hat ebenfalls seine eigene Energiefrequenz. Wenn wir z.B. unter Stress stehen, Schmerzen haben oder verunsichert sind, entstehen Energieblockaden. Die Energie kann nicht mehr richtig fließen, die Zellen schwingen disharmonisch und wir werden krank.
Im 18. Jahrhundert erlebte die Schwingungsmedizin durch die Entwicklung der Homöopathie durch Samuel Hahnemann einen gewaltigen Aufschwung, der sich mit der Entdeckung Dr. Edward Bachs, dass nämlich Blütenessenzen die wichtigsten, energetischen Störungen bei Mensch und Tier ausgleichen können, fortsetzte.
Der Pionier auf dem Gebiet der Blütentherapie begründete mit dem von ihm gefundenen „Blüten höherer Ordnung“, wie er sie liebevoll nannte, die Bach-Blütentherapie. Dr. Bach glaubte, dass Gesundheit das Ergebnis emotionaler, geistiger und spiritueller Harmonie sei. Für Bach ist die wahre Ursache von Krankheit ein Konflikt zwischen Seele und Geist. Blütenessenzen schaffen einen geistigen und emotionalen Energieausgleich in unserem Körper. Sie erzeugen ein elektromagnetisches Feld und aktivieren, stärken und balancieren die Meridiane und Chakren.
Es gab viele, die seinem Beispiel und Verständnis folgten, wie z.B. Ian White, der Finder der Australischen Buschblüten und Naturheilkundler in fünfter Generation oder die Forscher Patricia Kaminsky und Richard Katz, die der Menschheit die Kalifornischen Blütenessenzen zugängig machten, um nur einige zu nennen.
Nun, zum einen stammen alle Blüten aus Österreich bzw. dem Alpenraum, d.h. wir haben eine „Alpen-Signaturenlehre“, die mehr unserer eigenen Schwingung entspricht als beispielsweise die australischen Busch-Blüten.
Die Blüten werden noch per Hand gepflückt. Auf über 1000 m Höhe in sauberer, unberührter Natur wächst ein Großteil der Blüten, die Irmgard Gottschling zum richtigen Zeitpunkt selbst pflückt. Da sind z.B. Ackerkamille, Roter Mohn, Beifuß, Löwenzahn, Wegwarte, Kapuzinerkresse oder Weidenröschen dabei.
Die Mutteressenzen werden von Irmgard Gottschling höchst selbst hergestellt. Weiterverarbeitet und per Hand abgefüllt werden die Delila Lebensessenzen dann in der Zentrale in Klagenfurt.
Die Zusammensetzung der Essenzen ist eine ganz andere als z.B. bei den Bachblüten. Delila Essenzen beinhalten eine ausgewogene, absolut neue und einzigartige Kombination aus Blüten, Edelsteinen, Metallen, Lichtwässer sowie Materie in Form gemmotherapeutischer Wirkstoffe. Diese ausgewogene Mischung zum Einnehmen erlaubt eine breite Anwendung und einen tiefen, ganzheitlichen, sanften Wirkungsgrad auf Körper, Geist und Seele.
Der Körper ist vergänglich, das Bewusstsein unendlich. Jeder Mensch ist vollkommen, göttlich und unsere Aufgabe ist es, uns selbst zurück zum Ursprung zu bringen!
Wer sich heute für Ganzheitsmedizin und komplementäre Heilweisen interessiert, landet schnell bei der TCM (Traditionell Chinesische Medizin) oder bei Ayurveda (eine traditionell indische Heilkunst).
Die Grundlagen der TCM finden wir vor allem im Taoismus, Buddhismus und zeitweilig auch bei Konfuzius. Die fernöstliche Medizin beschäftigt sich seit jeher mehr mit der Erhaltung der Gesundheit als mit Krankheit. Dabei ist nicht nur das körperliche Wohlergehen gemeint, sondern auch das seelisch-emotionalen Befinden, geistige und spirituelle Aspekte. Körper, Geist und Seele sind eine untrennbare Einheit, die auch die Verflechtung des Menschen mit der Natur und dem Kosmos mit einschließt. Probleme sollten deshalb nie isoliert betrachtet, sondern immer gemeinsam behandelt werden.
So sagt die TCM, die auf Vorbeugung und Eigenverantwortlichkeit setzt. Sie betrachtet den Körper des Menschen, seine Gedanken und seine Gefühle immer in Zusammenhang mit seinem sozialen Umfeld und der Natur, angefangen von der Ernährung bis hin zu generellen Lebenseinstellungen.
Ayurveda ist ein Diagnose- und Behandlungssystem, das der altindischen Weltanschauung entstammt und u. a. Behandlungsmethoden wie Diäten, ausleitende Verfahren oder Meditation umfasst. Die Grundlage dieser Lehre bildet das Konzept der drei Doshas Vata, Pitta und Kapha, die sich aus den fünf kosmischen Naturelementen Erde, Wasser, Feuer, Luft und Raum ableiten und miteinander sämtliche Funktionen und Abläufe des menschlichen Organismus und der Psyche bestimmen. Die drei Doshas – man könnte auch „Temperamente“ dazu sagen – sind für die Grundeigenschaften und die „Konstitution“ des einzelnen Menschen verantwortlich. Ihr Zusammenspiel bestimmt über seine Stärken und Schwächen, seine Krankheitsanfälligkeit, die Wechselwirkung zwischen Organismus und Psyche sowie seine Reaktionen auf Ernährung, Arzneien, klimatische Einflüsse oder Sinneseindrücke. Die Doshas sind wechselseitig voneinander abhängig und müssen, um Erkrankungen zu verhindern, miteinander so weit wie möglich in Einklang gebracht werden.
Nur wenigen ist bekannt, dass auch in Europa bis zur Aufklärung eine Ganzheitsmedizin bekannt war, die es verdient, wahrgenommen und gewürdigt zu werden.
Die Traditionell Europäische Medizin – kurz TEM – reicht vom Wirken der keltischen Priesterinnen und Druiden, vom mündlich überlieferten Wissen der heilkundigen Frauen, Hebammen und Kräuterhexen, von Hippokrates bis Avicenna, über Paracelsus, die Alchemie, Klostermedizin, Hildegard von Binden, weiter zur Anthroposophie, Homöopathie bis hin zu Blütenessenzen und Heilsteinkunde.
Die TEM erfährt in den letzten Jahren eine große Renaissance, neu belebt für den Menschen von heute. Die Prinzipien der Alchemie, die Heilkunst von Paracelsus oder Hildegard von Bingen, die wir auch heute noch zum Wohl für unseren Leib und unsere Seele nutzen können, werden hipp in der modernen Gesellschaft.
Die Lehre von den vier Säften, Elementen und Archetypen bildet das Herzstück der abendländischen Medizin, wie sie in mittelalterlichen Klöstern und Universitäten entwickelt wurde. Die TEM betrachtet die ganze Welt als beseelt. Der Mensch wird nicht als isoliertes Wesen, sondern im Wechselspiel mit seiner gesamten Umwelt betrachtet. Dazu gehören die Lebensführung, das Wohn- und Arbeitsumfeld, Beziehungen, das soziale Umfeld und die Psychohygiene.
Die TEM gibt Impulse, Behandlungen und mentale Hilfestellung, dass der Organismus wieder in seine Mitte und Kraft kommt, gut reagieren und regulieren kann, wenn zum Beispiel Krankheitserreger oder Stress am Gleichgewicht rütteln. Heilpflanzen haben in der TEM immer eine große Rolle gespielt. Lange Zeit wurde das Heilpflanzenwissen von Frau zu Frau mündlich weitergegeben. Erst im 12. Jahrhundert begann die Mystikerin und Benediktinerin Hildegard von Bingen die schriftliche Dokumentation. Sie war die Erste, die die Volksheilkunde mit der Medizin der Gelehrten zusammenführte.
Die TEM verwendet die Kraft der Pflanze gemäß der Signaturenlehre als Ganzes im Gegensatz zur Schulmedizin, die einzelne Wirkstoffe isoliert. Ein starker Wurzelstock etwa jener des Baldrians hilft einen Menschen, sich wieder zu verwurzeln, sprich ihn zu erden. Die Pflanze wirkt auf verschiedene Systeme im Organismus und regt Selbstheilungsimpulse an.
Auch die Ernährung hat zentrale Bedeutung für Wohlbefinden, Genesung und Gesunderhaltung. Nach der TEM soll die Essensauswahl immer auf der Basis der individuellen Konstitution und aktuellen Lebenssituation getroffen werden.
„Tu deinem Leib etwas Gutes, damit die Seele Lust hat, darin zu wohnen“.
- Terese von Avila-
Die Grundlage der TEM ist es, den Menschen in seiner Einzigartigkeit von Anlagen, Wesensmerkmalen und körperlicher Konstitution, in seiner Lebenssituation und Gedankenwelt wahr und ernst zu nehmen. Werden Schwachstellen oder Disharmonien im Archetypus festgestellt, erstellen die Ärztinnen und Ärzte einen individuellen Gesundheitsplan, der die Selbstregulation und Selbstheilung im Organismus anregt.
Paracelsus, ein neuzeitlicher Vertreter der TEM sagte so treffend:
„Der Arzt ist Lebens- und Seinsbegleiter. Der Mediziner kann nur die Voraussetzungen für Heilung schaffen, heil wird der Mensch nur durch seine Selbstheilungskräfte, seinem Bewusstsein und seiner Verantwortung der Gesundheit gegenüber.“
Die Signaturenlehre, die Lehre von der Zeichensprache der Natur, ist ein uralter Erkenntnisweg, vielleicht sogar die Wurzel aller Heilkunst. Auf ihr basieren die Heilsysteme vieler Naturvölker. Signatur heißt „Beschriftung“. Die Signaturenlehre besagt, dass in der Natur alles bezeichnet oder beschriftet ist und dass das Äußere einer Pflanze Rückschlüsse auf ihre Eigenschaften und Wirkungsweisen zulässt.
Grundlage der Signaturenlehre ist ein traditionell abendländisches Weltbild, das von wechselseitigen Entsprechungen auf allen polaren Ebenen des Daseins ausgeht. Damit greift es auf eine uralte Weisheit zurück: „Wie oben, so unten. Wie innen, so außen.“ Wir finden sie auch in der griechischen Mythologie, in der Astrologie und in den esoterischen Lehren der Rosenkreuzer wieder. Kosmologie und Mythologie sind Systeme, die uns helfen, die unerklärbare komplexe Wirklichkeit zu erfassen, uns darin zu bewegen und zu handeln.
Traditionelle Heilmethoden wie der Schamanismus basieren auf ihrer jeweiligen Kosmologie. Mit gewissen Handlungen und Materialien wird auf dem Wege der Entsprechungen geheilt. Bestimmte Prinzipien, kosmische Grundideen finden sich in allen Naturreichen wieder: in den Pflanzen und Tieren, in Metallen, Edelsteinen usw.
Im Menschen zeigen sie sich in seinen Organen und Körperfunktionen ebenso wie in seiner seelisch-geistigen Verfassung und seinem Charakter. Heute erschließt uns die Signaturenlehre alte und neue Wege zu einer wahrhaft ganzheitlichen Heilkunde, die nicht nur Körper, Geist und Seele des Menschen umfasst, sondern auch seine Umwelt. Sie hilft uns, das Wesen der Pflanze und ihre Heilkräfte zu verstehen und eröffnet uns eine vollkommen neue Sicht auf unser Leben als Teil der Natur. Die Signaturenlehre weist als Merkmale auf Ähnlichkeiten, Verwandtschaften und innere Zusammenhänge hin. Analogien bestehen demnach zwischen Form, Farbe, Charakter, Geruch, Geschmack, Standort, Entstehungszeit, Farben, astrologischen Zuordnungen und vielen weiteren Aspekten.
Am prominentesten ist die Beziehung zwischen visuellen Ähnlichkeiten. Gemäß dieser Logik spricht man beispielsweise der Bohne eine Heilwirkung bei Nierenleiden zu, die Form der Walnuss eignet sich für Behandlungen des Gehirns. Als Paracelsus entdeckte, dass die Samen des Granatapfels wie menschliche Zähne aussehen, zog er den Schluss, dass sie Zahnschmerzen heilen können, was auch zutrifft.
Irmgard Gottschling wandte diese Signaturenlehre in Kombination mit anderem Heilwissen bei der Zusammensetzung der Lebensessenzen an. Entsprechend ihrer eigenen Wahrnehmung und intuitiv im Einklang mit der TEM-Lehre kombinierte sie Pflanzen, Mineralien und Lichtwässer, damit sie an den entsprechenden Stationen des Körpers bzw. der Gefühlswelt ihre segensreichen Energien entfalten können.
Bleiben wir bei dem Beispiel des Granatapfels. Der Querschnitt der roten Schönheit sieht aus wie ein weiblicher Eierstock mit heranreifenden Eizellen. Interessanterweise fand man in den Granatapfelkernen Östron, ein schwach wirksames Östrogen. Die Blüte selbst erinnert an innere und äußere weibliche Geschlechtsorgane. Deshalb finden wir das Wesen und die Information des Granatapfels in der Lebensessenz no. 13 „Innere Frau“.
Nicht nur in der europäischen Medizin wird damit gearbeitet, auch in der TCM und im Ayurveda existieren ausgearbeitete Systeme der Zuordnungen nach Signaturen. So werden etwa in der chinesischen Medizin Geschmack, Geruch, Farbe, Tages- und Jahreszeiten, Elemente, Organe, Sinnesorgane und Körperteile unter anderem zu einem diagnostischen Konzept verbunden. Dieses ermöglicht bei eindeutigen Krankheiten die Auswahl passender Heilmittel, die in einem ebenfalls komplexen Zuordnungsschema erfasst sind.
Auch bei Geschmack und Geruch handelt es sich um Signaturen. Das, was wir schmecken oder riechen, sind zweifelsohne Stoffe, z.B. ätherische Öle, Bitterstoffe oder Scharfstoffe. Nicht nur in der TCM, sondern auch in der abendländischen Kräuterheilkunde beurteilt man Pflanzen seit langem mit Gaumen und Nase. Geschmack und Geruch erlauben beispielsweise eine Zuordnung von Pflanzen sowie Inhaltsstoffen zu den vier Elementen:
Feuer (Bitterstoffe), Wasser (Schleimstoffe), Luft (ätherische Öle) und Erde (Kohlenhydrate).
Die Signaturenlehre kennt als alles durchdringende Prinzipien unseres Kosmos in erster Linie die sieben bereits im Mittelalter bekannten Planeten des Sonnensystems: Mars, Venus, Merkur, Jupiter, Sonne, Mond und Saturn.
Diese Planeten-Archetypen finden sich mit ihren Eigenschaften in unendlicher Vielfalt an Kombinationen in der Natur wieder. Man erkennt sie z. B. an Farben, Formen, Konsistenz, Geruch und Geschmack. Wer mit diesen Charakteren vertraut ist, der vermag auch, sie in den Pflanzen zu sehen und sich dadurch dem Wesen der Pflanze zu nähern. Unter Berücksichtigung der Verbindung der verschiedenen Naturreiche kann die Beobachtung der Natur auch zum Weg der Erkenntnis werden. Die Deutung der Signaturen einer Pflanze erklärt uns viele Anwendungsgebiete auf besondere Weise und erweitert unsere Möglichkeiten, ihre Kräfte für unser körperliches, geistiges und seelisches Wohlbefinden und auch für unsere spirituelle Entwicklung zu nutzen.
„Denn der Saturn ist nicht allein im Himmel, sondern auch am Grunde des Meeres und in den tiefsten Höhlen der Erde. Nicht allein im Garten ist die Melissa, sondern auch in der Luft und im Himmel. Was meint ihr ist Venus sonst allein als Artemisia [Beifuß]? Was Artemisia als allein Venus? Was sind sie beide? [...] und der einzige Unterschied ist durch die Form gegeben und durch nichts weiter.“ (Paracelsus I:424).
Die Diplom-Biologin und Heilpraktikerin Svenja Zuther beschreibt das in einem kleinen Beispiel anhand der Melisse.
„Die Zitronenmelisse ist auf den ersten Blick eine recht unscheinbare Pflanze. Aber ihr erfrischender Geruch und Geschmack machen sie sehr beliebt. Bei eingehender Betrachtung sieht man ihre edel gesägten Blätter, die zarten weißen Blüten und die eifrig aber gemütlich summenden Bienen, die sie so zahlreich besuchen und sich mit ihrem Nektar wohlig verköstigen. Was für eine schöne Arbeit muss das sein, von einer zauberhaften Blüte zur nächsten zu fliegen, balsamische Nahrung zu sammeln, in himmlischen Düften zu schwelgen... - und die Blüten derweil zu bestäuben, die eine mit der anderen zu vermählen, auf einer Hochzeit nach der anderen zu tanzen.
Das lateinische Wort Melissa heißt Biene. So hat man die Melisse schon ihrem Namen nach von jeher in besonders enger Beziehung mit den Bienen gesehen. Beide verkörpern denn auch das Venus-Prinzip. Venus gilt als Planet der Regeneration. Sanftheit, Erholung und Wohlbefinden sind ihre Attribute. Frisches saftiges Grün, edle Formen, zarte Farben, angenehme Düfte einer Pflanze zeugen von ihrem Einfluss. Die Melisse ist wohlbekannt als nervenstärkendes Mittel bei allen nervösen Beschwerden, wie Magen-Darmstörungen, Herz-Kreislaufbeschwerden, Schlafstörungen oder allgemeine Unruhe. Die Melisse kann uns das Venus-Prinzip vermitteln, kann uns daran erinnern, dass es mitunter Zeit ist, anzuhalten, die Schönheit des Lebens zu schauen, zu genießen, zu kosten.“
Die Signaturenlehre sieht auch eine Verbindung zwischen der Venus und den Nieren, die nach traditioneller Auffassung nicht nur die Aufgabe haben, unser Blut zu reinigen, sondern auch das Gehirn bei der Verarbeitung von Sinneseindrücken zu unterstützen. In einer Welt der absoluten Reizüberflutung sind unsere Nieren in dieser Hinsicht zumeist überfordert. Wir sehnen uns nach Beschaulichkeit und Schönheit. Einen Venusgarten, wo wir uns erholen und neue Kräfte sammeln können.
Auf einer höheren Ebene ist die Venus verbunden mit dem Herzen, mit der Liebesfähigkeit und auch der sozialen Kompetenz. Das Herz als Sitz der Seele ist das Zentrum des Ich-Bewusstseins, hier finden wir unsere eigene Wahrheit und den Weg unseres Herzens, im Einklang mit dem Kosmos. Venuspflanzen können uns helfen, einen harmonischen Umgang mit uns selbst und mit anderen Menschen zu pflegen und auch unser Herz zu öffnen für eine Liebe, die mindestens die Weiten des Himmels umfasst.
Die nach den sieben Planeten benannten Grundprinzipien können in Verbindung mit verschiedenen Entwicklungsphasen des Lebendigen gesehen werden. Es kann das ganze Leben umfassen, ein Jahr oder auch ein Projekt, das wir starten.
Das Aufwachen, das Hervortreten aus dem Unterbewusstsein, der frühe Morgen, nebulöse Gedanken, Ideen, die Geburt und ersten Lebensjahre – sie alle entsprechen dem Mondprinzip.
Bewegung, Wachstum, Entwicklung, Neugierde, Forschergeist, das Ausprobieren und die Jugend finden wir im Merkur-Prinzip wieder. In Mars und Venus (das männliche und weibliche Prinzip) sind wir in der Blütezeit, der Fruchtbarkeit, des gesellschaftlichen Miteinanders, beide Prinzipien repräsentieren eine starke Verbindung zur zellulären Ebene unseres Körpers.
Auf dem Höhepunkt unserer Schaffenskraft sind wir energiegeladen, wir erobern und entdecken voller Neugierde das Leben, haben Kraft und Power ohne Ende. In dieser Phase haben wir am meisten Ähnlichkeit mit dem Sonnenprinzip, dem göttlichen Lebensfunken.
Im goldenen Herbst unseres Lebens, der Erntezeit, sind wir im Jupiter angekommen und wenn sich das Leben langsam wieder zurückzieht und sich auf den Winter vorbereitet, dann ist die Herrschaft des Saturn gekommen. Mond und Saturn sind Tore in die jenseitige Welt, sie stehen für Anfang und Ende, dem Auf- und Abbau.
Hier sind weitere Analogien aus der Signaturenlehre. Diese Tabelle ist bei weitem nicht vollständig. Die meisten Pflanzen können auch mehreren Planetenprinzipien zugeordnet werden.
Beginn
Regeneration
Fruchtbarkeit
WachstumEntwicklung
Schwingung
Kommunikation
LiebeHarmonie
Schönheit
Glück
KraftMacht
Vitalität
Schöpfung
EnergieSchöpfung
Schutz
Reinigung
PhantasieReife
Fülle
Gerechtigkeit
Frieden
EndeGrenze
Struktur
Ewigkeit
Ich fühleIch denkeIch liebeIch willIch binIch seheIch braucheGeburtKreativität
Fantasie
Reflektion
Innenschau
BewegungSprache
Neugier
Schnelligkeit
Humor
Leichtigkeit
EmpfängnisVertrauen
Wohlgefühl
Hingabe
Miteinander
OrientierungRhythmus
Selbstbewusstsein
Erkenntnis
Wahrhaftigkeit
EntgiftungAbwehrkraft
Wille
Aktivität
Mut
RuheWeisheit
Erfahrung
Intuition
Güte
TranszendenzSchicksal
Einsicht
Prüfung
Begrenzung
Taubnessel,Birke, Gänsefingerkraut,
Baldrian,
Holunder,
Waldmeister
Spitzwegerich,Königskerze, Efeu,
Fenchel,
Schafgarbe,
Löwenzahn
Frauenmantel,Rose,
Weißdorn,
Kamille,
Beifuß,
Majoran
Johanniskraut,Ringelblume,
Arnika,
Zitrusbäume,
Bärlauch
Brennnessel,Distel,
Engelwurz,
Weißdorn,
Kapuzinerkresse
Schöllkraut,Mohn,
Eiche,
Walnuss,
Rosskastanie,
Mariendistel
Ackerschachtelhalm,Lavendel,
Beifuß,
Wegwarte,
Beinwell,
Wermut
Lymphe,Schleimhäute,
Geschlechtsorgane,
Busen,
vegetatives Nervensystem
Atmung,Lunge,
Stoffwechsel,
Hormone,
Nerven,
Neurotransmitter
Nieren,Herz,
Weibliche Geschlechtsorgane,
Sinnesorgane,
Drüsen,
venöses Kreislaufsystem
Herz, Seele,Augen,
Sehkraft,
Kreislauf
Galle, Blut,Männliche Geschlechtsorgane,
Blut,
arterielles Kreislaufsystem
Leber, Bindegewebe,3. Auge, Muskeln
Milz,Knochen,
Depression,
Skelett,
Zähne,
Haare, Haut
Das sogenannte Natur-Resonanzprinzip, so benannt von Irmgard Gottschling, ist in jedem Leben vorhanden und zeigt die innere und äußere Verbindung in allem an. Durch dieses Prinzip können wir in der Natur wie in einem Spiegel erkennen, was für uns im Moment wichtig ist, was sie für uns als Heilmittel bereithält und sogar, was auf uns in nächster Zukunft wartet.
Das klingt alles sehr geheimnisvoll, ist aber ebenso wie die Signaturenlehre auf hermetische Prinzipien zurückzuführen, „wie oben, so unten, wie innen, so außen“. Auch Naturvölker, Schamanen und Medizinmänner und -frauen haben damit gearbeitet.
Hier die Geschichte von Irmgard Gottschling, um zu verdeutlichen, wie dieses Prinzip wirkt: Eine Medizinfrau der Pueblo- und Hopi-Indianer, die eine Zeitlang mit Frau Gottschling zusammen arbeitete, zeigte ihr sehr deutlich, dass sich in ihrem Garten immer wieder Beikräuter ansiedelten, die genau mit den dort wohnenden Menschen, also ihrer Familie, zu tun hatten. Sie behandelte die Familie mit den Kräutern, die sich wild in dem kleinen, ca. 300 m2 großen Garten zeigten – und für jeden waren die richtigen und passenden dabei!
Das Faszinierende dabei ist, dass die Natur, sofern man sie lässt, für Mensch und Tier immer genau die Pflanzen bereitstellt, die diese zu dem jeweiligen Zeitpunkt brauchen. Und noch etwas Wundervolles konnte Irmgard Gottschling in diesem Prinzip erkennen: die Natur „weiß“ schon im Vorfeld, für welche Krankheiten, Herausforderungen und Probleme sie entsprechende Pflanzen im Sommer bereitstellen kann, die dann im Winter unterstützen werden. So können sie rechtzeitig geerntet, verarbeitet und dann in der pflanzenarmen Jahreszeit als Heilmittel genützt werden!
Im Kosmos existiert weder Raum noch Zeit, auch die Natur folgt diesem kosmischen Prinzip, dass wir alle mit allem verbunden sind. Schließlich sind die meisten Probleme und Krankheiten zuerst feinstofflich vorhanden, bevor sie zum Ausbruch kommen.
