IDENTOMANIE 7 - Gregor Kücmesch - E-Book

IDENTOMANIE 7 E-Book

Gregor Kücmesch

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Beschreibung

Kurze amüsante und nachdenkliche Geschichten aus unserer verrückten, überforderten Gesellschaft. Auch der 7 Teil der Reihe IDENTOMANIE kann ohne Kenntnis der übrigen Teile gelesen werden. Ein bissiger und zuweilen philosophischer Lesespaß. Ideal als Bettlektüre.

Das E-Book können Sie in Legimi-Apps oder einer beliebigen App lesen, die das folgende Format unterstützen:

EPUB
MOBI

Seitenzahl: 14

Veröffentlichungsjahr: 2022

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Gregor Kücmesch

IDENTOMANIE 7

Recht und Politik

 

 

 

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Inhaltsverzeichnis

Titel

Datenschutz

Autobahnbaustellen

Ewiger Vorsitzender

Corona-Diktatur

Integration

Frauen in Vorständen

Frauen in Vorständen

Impressum neobooks

Datenschutz

Leo war verwirrt. Regeln waren dazu da, damit das Spiel, genannt Leben, funktionierte. Je mehr Spieler daran teilnahmen, zudem aus unterschiedlichsten Ländern und Kulturkreisen, desto mehr musste geregelt werden. Es gab Regeln für Untergruppen wie Immobilienbesitzer, Bänker oder Firmen. Und es gab Regeln, die alle betrafen, wie Verkehrsregeln oder Eigentumsrechte. All diesen Regeln war gemeinsam, dass sie von der absoluten Mehrheit der von diesen Regeln Betroffenen, für richtig gehalten wurden.

Und dann gab es den Datenschutz. Hier wurde geregelt, dass ein Unternehmen den Pizzaboten, der auf der Rechnung genannt wurde, schriftlich darüber informieren muss, dass sein Name auf der Rechnung nun für 10 Jahre in der Buchhaltung abgelegt werden würde. Er regelte, dass ein Unternehmen, das mit irgendeinem Unternehmen außerhalb der EU Geschäfte machte, zuerst prüfen musste, ob in diesem Land die Daten ihrer Mitarbeiter auch geschützt waren, denn diese wurden bei einer Mailadresse mit [email protected] automatisch übertragen. Er regelte, dass sein Name ein personenbezogenes Datum war, das je nach zuständigem Landesdatenschutz-beauftragten eine höchste Schutzwürdigkeit besaß, wie z.B. Filmaufnahmen aus dem Schlafzimmer. Wieso sein Name, Leo Bentheim, ein Geheimnis war, verstand er nicht, denn wie war eine Kommunikation, ohne zu wissen mit wem man es zu tun hatte, möglich.